Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Außerdem:

Deutschland hat der Ukraine das zugesagte Flugabwehrsystem Patriot zur Abwehr russischer Angriffe übergeben. Das Waffensystem sei geliefert worden, teilte die Bundesregierung auf ihrer Seite zur Rüstungshilfe für die Ukraine mit.

Zuletzt hatten die von den USA und Deutschland ausgebildeten Bedienmannschaften mit einer gemeinsam Übung auf dem Militärgelände eines Nato-Partners ihre Fähigkeiten unter Beweis gestellt. Das ukrainische Flugabwehrpersonal bekam dabei den letzten Schliff, um Patriot erfolgreich zur Abwehr russischer Luftangriffe einsetzen zu können.
Quelle: Flugabwehrsystem Patriot an Ukraine geliefert

Jetzt fehlt nur noch mehr Munition für die Haubitzen.

Edit: Achso. Das wurde von Nightslaver schon gepostet. Aber hier eben nochmal in Deutsch.
 
Ich genieße hier ja ein wenig die Ruhe :D

@Don-71 Ich glaube auch nicht sonderlich daran, dass man tatsächlich Kernwaffen einsetzt, schlicht weil es auch gegen meinen Verstand geht. Man sollte aber nicht den Fehler begehen zu meinen, dass das alles nur aus rationalen Gründen nicht passieren wird. Wir wissen nämlich nicht wie sich Russland entwickeln wird. Du kannst es nämlich haben, dass da irgendwann jemand auf die Idee kommt zu sagen, dass wenn man selber nichts haben kann, dass dann niemand etwas haben darf. Wäre das schlau? Nein. Würde das Sinn machen? Auch nicht. Rational? Lol.

Die eigene Bevölkerung hat man jedenfalls soweit, dass diese sich gefühlt im Verteidigungskrieg gegen den Westen befindet. Die Täte Opfer Umkehr hat dort weitestgehend funktioniert, zumal man einen nicht unerheblich großen Teil von Leuten noch hat, die seit ihrer Kleinstkindertage gegen den Westen bzw. die USA konditioniert wurden.

Erinnere dich an die ersten Tage des Krieges, wo wir hier über die Motive gesprochen haben. Damals redete der Kreml von drogensüchtigen Nazis in Kiews, die ihr Land in Geiselhaft hielten, die es zu beseitigen galt. Schon damals haben wir darüber gesprochen, dass der eigentlich Plan ein Systemwechsel in Europa sei; die Loslösung bzw. die Vertreibung des US-Hegemons. Es brauchte knapp ein Jahr und mehrere komische Putinpamphlete und -reden, um diese Theorie bestätigt zu bekommen.

Russland wähnt sich in einem epochalen Geschehen, wo es am Ende um Alles geht. Wenn da wer auf den Trichter kommt, dass All-In eben auch All-Loss bedeuten kann und wird, dann sollte man zumindest gedanklich darauf vorbereitet , dass für diesen Verlierer alle Gesetze des Geistes keinen Bestand mehr haben.
 

Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg ist am Donnerstag überraschend zu einem Besuch in der ukrainischen Hauptstadt Kiew eingetroffen. Das bestätigte ein Sprecher des Verteidigungsbündnisses.
Bei seinem ersten Besuch seit dem russischen Einmarsch in der Ukraine vor knapp 14 Monaten ehrte der Generalsekretär die gefallenen ukrainischen Soldaten an der Außenmauer des zentralen St. Michaelsklosters. Weitere Programmpunkte waren zunächst unbekannt. Aus Bündniskreisen hieß es, geplante Treffen würden aus Sicherheitsgründen zunächst geheim gehalten.

Ob das jetzt wirklich nötig war.
 
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Nach Einschätzung des Militärexperten Dr. Marcus Keupp, machen die Russen immer wieder die selben Fehler und er sieht Chancen für die Ukraine, letztendlich zu gewinnen. Ich hoffe er liegt damit richtig.
 
Eine aktive Handelsblockade würde mir spontan einfallen.

Wie willst du denn die russisch-chinesische Grenze "aktiv blockieren"?

All diese "Schwellenländer", z. B. Indien, Brasilien, Südafrika, quasi die "Neutralen" sind ja nur deswegen "neutral, weil sie sich die Option für den Sieger aufrecht erhalten wollen.

Diese ""neutralen"" Länder (bis auf "z.B.") sind schlichtweg die anderen drei Buchstaben des BRICS-Bündniss? Die drei stehen seit langem gegen die USA, waren Abstand zur EU und mit Ausnahme von Indien (aber inkl. Russland) stürzen sie sich dafür begeistert in Abhängigkeit von China. Entsprechend wird jetzt Position bezogen.


2. Man wusste weit weniger über die Strahlungsausmaße und Spätfolgen als heute

Man wusste weit mehr als genug und bereits die direkte Waffenwirkung war grauenhaft; das der Weltöffentlichkeit zu demonstrieren war die Hauptwirkung des Einsatzes.

Atomwaffensperrvertrag wäre danach noch das Papier wert, auf dem er gedruckt wurde?

Ist er das im Moment noch? Vier von Neun Atommächten haben diesen Status nach Unterzeichnung des Vertrages erreicht. Eine weitere Nation wurde bislang nur durch internationales militärisches und wirtschaftliches Eingreifen daran gehindert, den Status zu erreichen, erhält aber weiterhin nukleratechnische Unterstützung von anderen Atomstaaten; eine elfte Macht steht unterdessen im Verdacht, Zugriff auf Atomwaffen einer der vier zuvor genannten zu haben. Und fünf andere haben den ganz offiziell im Rahmen der NATO-Teilhabe. Fazit Atomwaffensperrvertrag: 5 haben gesagt "werden wir keinesfalls weitergeben", ~10 haben danach was bekommen.

Wenn man bedenkt, dass fünf Staaten freiwillig vorhandene Nuklearwaffen abgegeben/zerstört haben und mindestens vier darauf verzichtet, ihr vorhandenes Know-How und Material für den Bau von welchen umzusetzen, dann hat der "Nichtverbreitungs"-Vertrag ne verdammt miese Bilanz.

Für mein dafürhalten ist das eine Art Büchse der Pandorra die dann aufgemacht würde und da könnten die Chinesen und Russen auch noch so viele Drohgebärden ausstoßen, die halbe Welt würde sich atomar bewaffnen, Europäer, Japaner, Süd Koreaner, Australier usw. und wer will sie daran hindern?

Die Hälfte der Welt, um die wir uns sorgen machen müssen, will sich atomar bewaffnen, seitdem die USA die Taliban angegriffen, aber Kim haben gewähren lassen. Egal, was Russland macht, bezüglich dieser Motivation wird es ein Witz sein. Nicht dass es Putin im geringsten kümmern würde, ob es da negative Folgen gäbe. Wenn der Atomwaffen einsetzen will, dann um maximalen Schaden anzurichten in einer Situation, in der für ihn ohnehin so gut wie alles verloren ist.


Hier haben wir einen Dissens.
Aus Sicht des Kremls war das rational aus einer ganzen Reihe von Gründen, allerdings war die gedachte Ausganslage und die Spekulation, wie der Westen und die Ukraine reagieren würde, wiederum irrational oder einfach falsch.
...
Insoweit hoffe ich doch, das man bei der Abwägung, ob man Atomwaffen einsetzt oder nicht, berücksichtig, das man sich schon einmal in Bezug auf die Reaktion und Folgen der Ukraine und des Westens völlig verspekuliert hat. Darüber hinaus gab es ja auch von Seiten Indiens als auch China doch Warnungen und sehr eindeutige Warnungen aus den USA zum Einsatz von Atomwaffen.[/QUOTE]

Das man sich einmal geirrt hat, mahnt zum Nachdenken. Aber wenn ein Situation, in der beide Optionen Nachteile haben, gibt es keine "sichere" Option, auf die man sich wegen Ungewissheit zurückziehen kann. Wenn Putin eine Chance darin sieht, dass ein Atomwaffeneinsatz seinen Gegnern mehr schaden könnte, als ihm selbst, könnte er mit der gleichen "Rationalität", mit der er das zweite Mal in die Ukraine marschiert ist, auch den nuklearen Einsatz anordnen. Denn eins sollte ja wohl ziemlich klar sein: Russland hat sich in der Stärke der ukrainischen Armee verschätzt und in der Bereitschaft anderer Staaten, diese weiter aufzupäppeln. Aber Russland hat keinen Grund, sich über die wirtschaftlichen Reaktionen des Westens Illusionen zu machen. Dass sie sich mit einem Angriffskrieg zum Pariah machen und von ihren wichtigsten Handelspartnern isolieren würden, war verdammt offensichtlich. Es gab bereits ein paar Sanktiönchen wegen der Krim, es gab die Stimmen gegen Nord Stream, es gab die Abneigung der östlichen EU-Staaten, etc. etc.. Putin ist nicht so blöd, dass er gedacht hätte, ein offener Angriffskrieg wäre keine Eskalation. Der hat sein Land ganz bewusst in eine Situation gebracht, die es wirtschaftlich um 1-2 Jahrzehnte hätte zurückwerfen können, weil ihm a) außenpolitische Isolierung innenpolitisch hilft und b) dem Zaren dieses vorübergehende Ärgerniss bei der Wiedererschaffung des großrussischen Reichs wert war. Und wenn Putin den Eindruck erhält, dass er den Ukrainekrieg mit Atomwaffen gewinnen kann, ohne dass ihm der Kreml um die Ohren fliegt, dann wird er deren Einsatz anordnen.

Bislang gibt es aber mehr Gründe anzunehmen, dass ihm die russische Armee den Kreml um die Ohren fliegen lassen würde, als dass er durch Atomwaffen irgendwelche Kriegsfortschritte erlangen könnte.


Kommt es zum atomaren Desaster, ist es eh schon wurscht, was wir hier schreiben und eine einzelne taktische Atombombe wird zu 95% eher den Russen selbst schaden, als den Ukrainern.
Die haben da blöder Weise meist Wind aus dem Westen in Bodennähe.
War schon bei Tschernobyl so.
Das Meiste hatte damals Belarus und Russland NO bis NNO abbekommen.

Das gilt aber nur für große Störfälle. Waffen ab Hiroshimagröße oder eben eine Kernschmelze im AKW. Wenn Putin anfängt, Atomgranaten zu verschießen, dann wären die Auswirkungen lokal genug, um komplett innerhalb ukrainischen Territoriums zu bleiben. Klar, ein paar russische Soldaten wären auch betroffen und eigentlich ist "ukrainisches Territorium" für ihn ja "russisches". Aber seit wann zählt die Gesundheit russischer Soldaten? Und es wäre definitiv kein GAU für Mütterchen Russland.
 

Russland ringt um Einheit bei „Nazi“-Rechtfertigung für Krieg

Samstag, 11.05 Uhr: Russland hat nach Angaben aus Großbritannien Probleme dabei, eine seiner wesentlichen Rechtfertigungen für den Angriffskrieg gegen die Ukraine aufrechtzuerhalten. Der russische Staat ringe um Einheitlichkeit bei seiner Kernerzählung, dass der Einmarsch in die Ukraine den sowjetischen Erfahrungen im Zweiten Weltkrieg entspreche, teilte das britische Verteidigungsministerium am Samstag auf Twitter mit. Entgegen der Kreml-Darstellung, Russland wolle die Ukraine „entnazifizieren“, habe der Chef der Privatarmee Wagner, Jewgeni Prigoschin, jüngst öffentlich in Frage gestellt, ob es tatsächlich „Nazis“ in der Ukraine gebe.
Die russischen Behörden versuchten derweil weiter, die Öffentlichkeit in ihrem Land um polarisierende Mythen über die 1940er Jahre zu einen, schrieben die Briten. Mitte April habe die staatliche Nachrichtenagentur Ria Nowosti von „einzigartigen“ Dokumenten aus dem Archiv des Inlandsgeheimdienstes FSB berichtet, wonach die Nazis im Jahr 1940 in die Ermordung von 22.000 Polen beim Massaker von Katyn verwickelt gewesen seien. In Wirklichkeit sei dafür die Geheimdienstvorgängerbehörde NKWD verantwortlich gewesen. Die russische Staatsduma habe Sowjetdiktator Josef Stalin 2010 offiziell dafür ihre Verurteilung ausgesprochen, die Morde angeordnet zu haben.

Die angebliche Befreiung der Ukraine von „Faschisten“ und „Nazis“ ist eine der wichtigsten Erklärungen Russlands für den Krieg. Moskau behauptet, die Regierung in Kiew werde von „Nazis“ gelenkt.

Egal wie dicke der mit Putin ist, gefühlt spielt er echt mit seinem Leben.
 
Wenn Putin anfängt, Atomgranaten zu verschießen, dann wären die Auswirkungen lokal genug, um komplett innerhalb ukrainischen Territoriums zu bleiben. Klar, ein paar russische Soldaten wären auch betroffen und eigentlich ist "ukrainisches Territorium" für ihn ja "russisches". Aber seit wann zählt die Gesundheit russischer Soldaten? Und es wäre definitiv kein GAU für Mütterchen Russland.
An dieser Stelle noch einmal der Hinweis, dass die Nukleardoktrin der westlichen Atommächte keine Unterscheidung zwischen strategischen und taktischen Kernwaffen (oder B- und C-Waffen, was das angeht) im Bündnis- und Interessengebiet vorsieht, wohl aber deren gemischt reziproke Anwendung.
 
21:01 Uhr

Melnyk fordert massiven Ausbau der internationalen Militärhilfen


Der ukrainische Vizeaußenminister Andrij Melnyk hat eine Verzehnfachung der westlichen Militärhilfe gegen den russischen Angriffskrieg gefordert. "Wir sind unseren Verbündeten dankbar für ihre militärische Hilfe. Aber das ist nicht genug", schrieb der frühere ukrainische Botschafter in Deutschland auf Twitter. "Die Ukraine braucht zehn Mal mehr, um die russische Aggression dieses Jahr zu beenden." Bisher hätten alle Verbündeten zusammen 55 Milliarden US-Dollar (50 Milliarden Euro) bereitgestellt.
Melnyk haut wieder "auf die Kacke".

Der kann froh sein wenn die Hilfen nicht noch weniger werden.
Wenn Trump nochmal Präsident wird sieht es sehr schlecht aus.
Falls der Krieg noch bis dahin andauert.
 
Melnyk haut wieder "auf die Kacke".

Der kann froh sein wenn die Hilfen nicht noch weniger werden.
Wenn Trump nochmal Präsident wird sieht es sehr schlecht aus.
Falls der Krieg noch bis dahin andauert.
Melnyk hat aber nun einmal absolut recht damit, egal wie sehr er dabei auf die "Kacke hauen mag".
Wenn man ernsthaft wollte das die Ukraine eine realistische Chance hätte, diesen Krieg in 2023 zu beenden, müssten die westlichen Bündnispartner ihre Militärhilfen drastisch erhöhen, der Faktor 10 ist dabei sicherlich nicht zu niedrig angesetzt.

Die Fragen die du dir also vielleicht mal stellen solltest sind vielmehr, zum einen, will der Westen überhaupt das dieser Krieg 2023 beendet werden kann?

Zum anderen, will der Westen überhaupt das die Ukraine Russland wirklich umfassend in der Ukraine schlägt und sich damit die von Russland okupierten Gebiete, plus / minus Krim, zurückholen kann?
Macron will letzteres wohl ziemlich klar ehr nicht, nach seinen letzten Äußerungen bzgl. Taiwan, weil er die Konsequenzen eines vollständig geschlagenen Russlands fürchtet.

Und, will man daher vielleicht nur das Russland möglichst lange Material und Personal in der Ukraine verbrennt und man daher nur "Militärhilfe auf Sparflamme" fährt, statt das seit mindestens 11 Monaten offensichtliche zu tun und drastisch mehr an die Ukraine zu liefern und dafür nicht nur primär die Depots zu "leeren", sondern auch die aktive Produktion anzukurbeln?

In letzteren Fall werden beide Seiten irgendwann einen Ermatungsfrieden schließen müssen, weil keiner von Beiden mehr realistische Gewinne erzielen kann und die Ukraine akzeptieren das sie viele ihrer verlorenen Gebiete wohl nicht zurückbekommen können wird und Russland würde noch "Gesichtswahrenden Gebietsgewinnen", aber für die NATO-Partner im Osten, auf lange Sicht, ausreichend geschwächt (um keine dummen Moves im Baltikum anstellen zu können), aus dem Krieg kommen.
 
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Und, will man daher vielleicht nur das Russland möglichst lange Material und Personal in der Ukraine verbrennt und man daher nur "Militärhilfe auf Sparflamme" fährt, statt das seit mindestens 11 Monaten offensichtliche zu tun und drastisch mehr an die Ukraine zu liefern und dafür nicht nur primär die Depots zu "leeren", sondern auch die aktive Produktion anzukurbeln?

In letzteren Fall werden beide Seiten irgendwann einen Ermatungsfrieden schließen müssen, weil keiner von Beiden mehr realistische Gewinne erzielen kann und die Ukraine akzeptieren das sie viele ihrer verlorenen Gebiete wohl nicht zurückbekommen können wird und Russland würde noch "Gesichtswahrenden Gebietsgewinnen", aber für die NATO-Partner im Osten, auf lange Sicht, ausreichend geschwächt (um keine dummen Moves im Baltikum anstellen zu können), aus dem Krieg kommen.
So sieht es momentan leider aus.
 
Im November zieht sich Russland aus Cherson auf die andere Flussseite ans östliche Ufer des Dnipro zurück. Doch auch diese Position scheint in Gefahr: Aus Berichten russischer Militärblogger geht hervor, dass die ukrainische Armee den Dnipro überquert und stabile Versorgungslinien aufgebaut hat.
Die Denkfabrik beruft sich bei ihren Angaben auf mehrere Berichte russischer Militärblogger. Aus der Fülle an Berichten kann demnach zuverlässig geschlussfolgert werden, dass die ukrainischen Truppen den Dnipro erfolgreich überquert haben - mutmaßlich schon vor mehreren Wochen.
Die russischen Blogger kritisieren demnach, dass die Ukraine stabile Nachschublinien habe aufbauen können und regelmäßig Einsätze in der Region durchführe. Das deute auf fehlende russische Kontrolle des Gebiets hin, betonen die Militärexperten.
Sehr interessant, wenn die Russen das "einfach so" zugelassen haben sollten.
 

Sehr interessant, wenn die Russen das "einfach so" zugelassen haben sollten.
Ist halt direkt am Fluss, da werden die Russen auch nicht wirklich Material hin bekommen. Die Frage ist, was es den Ukrainer bringt dort mehre Soldaten übersetzen zu lassen, außer die Chance dort russische Position zu räumen und ein gutes Ziele für russische Artillerie darzustellen.

In Bachmut holen sich Wagnereinheiten mit der Hilfe von VDV Artillerie weiter langsam Teile der Stadt und die Ukraine leidet weiterhin massiv unter Mangel von Munition..

man stelle sich vor, diese Einheiten hätten so viel Munition wie die Russen und noch die Möglichkeit Ziele 300km entfernt zu treffen, da würden viele Sachen ganz anders aussehen.

naja jetzt basteln erstmal die Russen noch paar schöne Flügel für ihre alten Bomben, damit versuchen sie dann zivile Opfer gering zu halten (kappa).. zuletzt haben sie damit auch Belgorod getroffen

 
Sehr interessant, wenn die Russen das "einfach so" zugelassen haben sollten.
Was heißt "einfach so zugelassen haben sollen".

Das linke Dnieper Ufer ist über weite Strecken entlang seiner Ufer schwer zu verteidigen, besonders wenn man nur sehr schwache Kräfte zurückgelassen hat. Es gibt entlang des Ufers nur äußerst wenig Deckung und es ist auch ziemlich sumpfig.

Eine kleine Landung der Ukrainer dort initial am Flussufer zu unterbinden, wir sprechen hier von keiner die militärisch im Moment einen umfangreicheren Nutzen hätte, als ehr maximal für ein paar Special Forces Operationen taugen mag, in erster Line aber im Moment für die PR gut ist, ist also nicht zwingend für die russische Seite möglich, aber auch kein Problem.

Die russichen Kräfte entlang des Dnieper sind sehr dünn (aber dicht genug um die Landung zu bemerken) und russiche Artillerie scheint dort wohl auch nur noch begrenzt zum Einsatz zu kommen (die rede ist von maximal 60 Granaten pro Woche).

Was also stimmen mag ist das die russische Seite diesen "Brückenkopf" der Urkainer dort nicht dauerhaft bestehen lassen kann, unmittelbar aber ist er auch keine Bedrohung der aktuellen Situation dort und ich bezweifle das die Ukrainer ihn (momentan) halten könnten, wenn man von russischer Seite gewollt dessen Liquidierung erreichen will und dafür Kräfte ranzieht.

Würde er aber bestehen gelassen und die Ukrainer starten irgendwo ihre erwartete Offensive, könnte er für die russische Seite mittelfristig ein Problem werden.
Darum wie geschrieben, das er ist kein unmittelbares Problem für die Russen, sofern sie sich darum kümmern, aber könnte eines werden, wenn sie es nicht tun.
Aber im Moment hat es keine Aussagekraft, das die Ukrainer dort anlanden konnten, weder über die Urkaine, noch über die Russen, es ist primär eine PR-Geschichte (fast jedes westliche Medium titelt gerade das die Ukraine den Dnieper überquert hat).
 
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Da es am Rande auch die Ukraine selbst betrifft poste ich es mal hier, weil gerade wieder wilde Ansichten aus Chinas "Elite" kommen.

In einem französischen Fernsehinterview wurde der chinesische Botschafter Lu Shaye gefragt ob er der Ansicht sei das die Krim zur Ukraine gehöre, worauf er äußerte:
Es hänge alles davon ab, wie man dieses Problem betrachte.

Auf nachfragen, wie er das meine, äußerte er dann:
"Im Völkerrecht haben selbst diese Länder der ehemaligen Sowjetunion keinen effektiven Status, weil es kein internationales Abkommen gibt, um ihren Status als souveränes Land zu konkretisieren."

Im Grunde also sagt er das alle ehemaligen Teilrepubliken der UDSSR gar nicht souverän seien und Russland daher jeden berechtigten Anspruch auf diese Gebiete hat, notfalls auch indem es sie sich mit Waffengewalt zurückholt und eigentlich bricht es damit ja auch das Völkerrecht nie nie nie nie gar nicht, weil diese Länder nach "Völkerrecht" doch gar keine souveränen Staaten sind.

Dazu kann man fast nur noch schreiben:

"2 x 3 macht 4
Widdewiddewitt
und Drei macht Neune !!
China erklärt dir die Welt
Widdewidde wie es ihm gefällt ...."

 
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Im Grunde also sagt er diese Länder sind nicht souverän und Russland hat daher jeden berechtigten Anspruch auf diese Gebiete.
Ich habe ähnliches im Taiwan Thread gepostet, es wird aller höchste Zeit, das die VR China ein klares Stopp Signal und "Schlag auf den Hinterkopf" bekommt, auch wenn das wirtschaftliche Auswirkungen hat, diese Anmaßung der VR China jetzt zu meinen, sie definieren wer/was ein souveräner Staat ist, kann und darf man sich auf gar keinen Fall gefallen lassen. Ein gewaltiger tritt in die "Eier" ist absolut von nöten, das die mal wieder auf den Boden der Tatsachen kommen.
 
Im Grunde also sagt er das alle ehemaligen Teilrepubliken der UDSSR gar nicht souverän seien und Russland daher jeden berechtigten Anspruch auf diese Gebiete hat, notfalls auch indem es sie sich mit Waffengewalt zurückholt und eigentlich bricht es damit ja auch das Völkerrecht nie nie nie nie gar nicht, weil diese Länder nach "Völkerrecht" doch gar keine souveränen Staaten sind.
Überrascht dich das? Ist doch nichts neues.
China betrachtet das als "innere Angelegenheit" Russlands und fertig.
Genauso wie sie ihren Anspruch auf Taiwan als "innere Angelegenheit" betrachten.
 
Überrascht dich das? Ist doch nichts neues.
China betrachtet das als "innere Angelegenheit" Russlands und fertig.
Genauso wie sie ihren Anspruch auf Taiwan als "innere Angelegenheit" betrachten.
Da gibt es ja dann doch einige Unterschiede und so klar hat das noch kein Offizieller aus China formuliert, insoweit sollte man in Europa und vor allen dingen Frankreich und den ganzen Appeasement oder Wandel durch Handel Vertretern in DE schnellsstmöglich aufwachen. Ich verstehe da auch die DE Großkonzerne immer weniger, klar will man auch auf dem "China Markt" Geld verdienen, aber es sollte allen klar sein und keiner anfangen zu heulen, dass das mit einer Aggression Chinas schlagartig vorbei ist. Genügend An- und Vorzeichen gibt es ja und man kann sich auch als Unternehmen diversifizieren.
 
An dieser Stelle noch einmal der Hinweis, dass die Nukleardoktrin der westlichen Atommächte keine Unterscheidung zwischen strategischen und taktischen Kernwaffen (oder B- und C-Waffen, was das angeht) im Bündnis- und Interessengebiet vorsieht, wohl aber deren gemischt reziproke Anwendung.

"Die" "westlichen Atommächte" haben "eine" Nukleardoktrin für "Interessensgebiete", die nicht zum NATO-Bündnisgebiet gehören?


Die Fragen die du dir also vielleicht mal stellen solltest sind vielmehr, zum einen, will der Westen überhaupt das dieser Krieg 2023 beendet werden kann?

Offensichtlich genausowenig wie 2022.

Zum anderen, will der Westen überhaupt das die Ukraine Russland wirklich umfassend in der Ukraine schlägt und sich damit die von Russland okupierten Gebiete, plus / minus Krim, zurückholen kann?

Abgesehen davon, dass "der Westen" eine Konstruktion von Hatern ist: Ja, ich würde davon ausgehen, dass die meisten NATO-Staaten und andere Ukraine-Unterstützer das wollen. Aber nicht als großes militärisches Husarenstück, sondern als langsames Ausbluten. Die Ukraine soll sich ihr Territorium in einem langen, harten Kampf Stückchen für Stückchen zurückholen, der zu keinem Zeitpunkt eine besonders plötzliche, dramatische Wende für Russland enthält und an dessen Ende Russland auch in einem Zustand ist, aus dem heraus es gar nicht auf plötzliche Wendungen reagieren könnte. Auf Jahrzehnte hinaus nicht.
Sicherlich willkommener Nebeneffekt dieser Vorsichtstaktik: Man kann den effektiven Rüstungsstand der Ukraine viel feinfühliger steuern und läuft nicht Gefahr, ein militärisches Schwergewicht (mit enorm ausgeprägtem Nationalismus) in einer Region voller Machtvakuum zurücklassen.

Ich würde mich nicht wundern, wenn derzeitige Planungen auf ein Kriegsende nicht vor 2025-2026 hinaus laufen und auf eine Ukraine, die dann militärisch schwächer ist, als heute. Einfach weil man sie die ganze Zeit nur so versorgt, dass sie zu jedem Zeitpunkt 101-105% der stetig abnehmenden, russischen Kampfkraft ins Felde führen kann. (Allerdings ist anzunehmen, dass solche Planungen in den nächsten zwei Jahren noch mehrfach angepasst werden. Wenn nicht könnt ihr mich aber gerne zitieren :P . )
 
Da gibt es ja dann doch einige Unterschiede und so klar hat das noch kein Offizieller aus China formuliert...
So hat das in China noch gar keiner formuliert, es wäre wohl vor 20-30 Jahren abschreckend für Investitionen gewesen, wo man auf ausländisches Geld und Wissen dringend angewiesen war, um Maos geschaffene Kluft und den Rückstand zum Westen aufzuholen, wenn man einfach mal übern Daumen gepeilt 30% von Europa seine Existenz (unabhängig von Russland) abspricht.

...insoweit sollte man in Europa und vor allen dingen Frankreich und den ganzen Appeasement oder Wandel durch Handel Vertretern in DE schnellsstmöglich aufwachen.
Das hätte man schon vor 30 Jahren, China hat nie einen Hehl draus gemacht das es den Westen nur umschwärmt weil es ihn braucht und das die Ziele von Anfang an waren eine Weltmacht zu werden und den Westen herrauszufordern (erkennt da noch einer eine Paralelle zu einem Schnauzbartträger).

Es wurde schon damals aus allen Ecken mit Expertise eindringlich davor gewarnt, das der Deal mit China (längerfristig) nicht gut sein wird.
Aber wie immer haben "schlauere" Menschen (vom Kaliber eines Christian Lindner) abgewunken und erklärt das die Öffnung und der damit einhergehende Wohlstand schon dafür sorgen wird das China auf der Spur bleibt, weil die Geldscheine so gut gerochen und gewinkt haben, oder anders gesagt, Geld stinkt halt nicht.

Doof halt nur das China sich nie wirklich geöffnet hat (intern für andere nur nach seinen eigenen Spielregeln, u.a. jede Forderung nach Zensierung für den chinesischen Markt hat man im Westen freudig mitgemacht) und immer auch genauso stark im innern in Indoktrinierung und Überwachung investiert hat, wie in das Wachstum seiner Wirtschaft.

Ich verstehe da auch die DE Großkonzerne immer weniger, klar will man auch auf dem "China Markt" Geld verdienen, aber es sollte allen klar sein und keiner anfangen zu heulen, dass das mit einer Aggression Chinas schlagartig vorbei ist. Genügend An- und Vorzeichen gibt es ja und man kann sich auch als Unternehmen diversifizieren.
Ehrlich jetzt?
Du verstehst immer noch nicht das der Markt nichts regelt, was nicht (mehr und mehr) grüne Scheine druckt und nie was regeln wird und das der welcher heute Geschäfte mit China macht sagt, "ja morgen bin ich ja nicht mehr in der Verantwortung, was juckt mich die Konsequenz, ich sitze dann in Florida, Monako, oder sonstewo und genieße meine Kröten und selbst wenn ich Mist baue, ich gehe mit dicker Abfindung raus"?

Kaum einer in der Wirtschaft wird daraus von sich aus eine Konsequenz ziehen, solange von anderswo keine Pistole auf die Brust gesetzt wird (z.B. Sanktionen gegen Russland) und selbst dann wird man noch alles versuchen seinen "Einfluss" (Lobby) irgendwie dafür geltend zu machen diese schnellstmöglich wieder aufzuheben (siehe Sanktionen gegen Russland vor Feb. 2022).

Der von Liberalen propagierte "Markt" ist eine Schlange, kein leckerer Apfel und die Schlange wird selbst dann noch lachen, nach dem Biss in den Apfel, wenn Gott dich mit einem dicken Tritt in Arsch bereits aus dem Paradies schmeißt.
 
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So hat das in China noch gar keiner formuliert, es wäre wohl vor 20-30 Jahren abschreckend für Investitionen gewesen, wo man auf ausländisches Geld und Wissen dringend angewiesen war, um Maos geschaffene Kluft und den Rückstand zum Westen aufzuholen, wenn man einfach mal übern Daumen gepeilt 30% von Europa seine Existenz (unabhängig von Russland) abspricht.
Sind wir beide völlig d'accord!
Das hätte man schon vor 30 Jahren, China hat nie einen Hehl draus gemacht das es den Westen nur umschwärmt weil es ihn braucht und das die Ziele von Anfang an waren eine Weltmacht zu werden und den Westen herrauszufordern (erkennt da noch einer eine Paralelle zu einem Schnauzbartträger).

Es wurde schon damals aus allen Ecken mit Expertise eindringlich davor gewarnt, das der Deal mit China (längerfristig) nicht gut sein wird.
Aber wie immer haben "schlauere" Menschen (vom Kaliber eines Christian Lindner) abgewunken und erklärt das die Öffnung und der damit einhergehende Wohlstand schon dafür sorgen wird das China auf der Spur bleibt, weil die Geldscheine so gut gerochen und gewinkt haben, oder anders gesagt, Geld stinkt halt nicht.

Doof halt nur das China sich nie wirklich geöffnet hat (intern für andere nur nach seinen eigenen Spielregeln, u.a. jede Forderung nach Zensierung für den chinesischen Markt hat man im Westen freudig mitgemacht) und immer auch genauso stark im innern in Indoktrinierung und Überwachung investiert hat, wie in das Wachstum seiner Wirtschaft.
Das ist das "Gleiche" wie mit der RU.
Nur bin ich da der falsche "Ansprechpartner", ich habe nachweißlich (Links kann ich dir per PM zukommen lassen) schon 2008 und erst recht 2012-2014 massiv davor gewarnt, auch vor China. Ich habe schon 2000 der Aussage misstraut wir sind nur von Freunden umgeben und alle Tanzen die nächsten 100 Jahre Kumbaya. Genauso dieser Wandel durch Handel, die Menschheit handelt in Form ihrer technischen Möglichkeiten seit tausenden von Jahren, nur hat sie das nie von Kriegen abgehalten. Die Ostindische und die Westindische Handelsgesellschaften haben beide durch Handel wirtschaftliche Imperien geschaffen (Großbritanien und Niederlande), die die 2 Staaten fast alleine finanziert haben und trotzdem hat das nie diese Länder vom Krieg abgehalten.
Der Vergleich hinkt zwar etwas, aber ich glaube man kann mir einigermaßen folgen.
Ehrlich jetzt?
Du verstehst immer noch nicht das der Markt nichts regelt, was nicht (mehr und mehr) grüne Scheine druckt und nie was regeln wird und das der welcher heute Geschäfte mit China macht sagt, "ja morgen bin ich ja nicht mehr in der Verantwortung, was juckt mich die Konsequenz, ich sitze dann in Florida, Monako, oder sonstewo und genieße meine Kröten und selbst wenn ich Mist baue, ich gehe mit dicker Abfindung raus"?

Kaum einer in der Wirtschaft wird daraus von sich aus eine Konsequenz ziehen, solange von anderswo keine Pistole auf die Brust gesetzt wird (z.B. Sanktionen gegen Russland) und selbst dann wird man noch alles versuchen seinen "Einfluss" (Lobby) irgendwie dafür geltend zu machen diese schnellstmöglich wieder aufzuheben (siehe Sanktionen gegen Russland vor Feb. 2022).

Der von Liberalen propagierte "Markt" ist eine Schlange, kein leckerer Apfel und die Schlange wird selbst dann noch lachen, nach dem Biss in den Apfel, wenn Gott dich mit einem dicken Tritt in Arsch bereits aus dem Paradies schmeißt.

Hier sind wir halt weniger d'accord.
Es gibt da eine ziemlich eindeutige Rechtslage in unserer Verfassung und im BGB (Vertragsfreiheit).
Nichts desto trotz könnte oder kann ich mich für eine "japanische Lösung" sehr erwärmen die seit ~ 10 Jahren, ein strategisches (wirtschafts) Ministerium oder Teile eines Ministeriums betreiben.
Dort wird jeder Firmenverkauf (japanisches Unternehmen) und dessen Auswirkungen sorgfältigst auf strategische japanische (wirtschafts) Interessen geprüft, plus das Ministerium kann Unternehmen zur Diversifizierung im einem vorgegbenen rechtlichen Rahmen zwingen, sowohl bei Investitionen, im Einkauf als auch im Verkauf, um so Abhängigkeiten, insbesondere gegenüber China zu minimieren.
Diese Möglichkeit/Hebel wäre bei uns durch die Hermes Absicherungen eben auch gegeben. Wer trotzdem dort investiert, trägt auch zu 100% das Risiko.
 
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