Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

... warum versucht Russland sie dann zu unterlaufen, stellt fuer laufende Vertraege das Zahlungsmittel auf Rubel um oder erzwingt einen "Getreide-Deal"?

Könnest du bitte für diese Aussage ein Quelle liefern? Die allgemein bekannten Darstellungen der UN dazu lauten ganz anders. Danke.

Opera-Link inkl. Übersetzung

 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist weird. Der schreibt davon, dass man aktuell nur aus der Sache rauskommt, wenn man sich statt eines gewählten Souveräns einen "kommisarischen" Diktator holt. Was bitte soll das sein?
Ich würde mal vermuten das er damit in etwa genau das was die Römer zu Zeiten ihrer Republik auch hatten, einen zeitlich begrenzren Diktator, meinen könnte.

Jemand der für begrenzte Zeit, ursprünglich mal maximal 6 Moante, nach römischen Recht, verlängerbar durch den Senat, z.B. wenn ein Krieg länger dauert und es erfordert, quasi die absoulte Macht besitzt und alles am Senat (Duma) und (geltenden) Gesetzen vorbei direkt entscheiden und bestimmen kann und danach seine Macht wieder an den Senat und das (römische) Volk abgibt.

Ich denke das Dugin denkt (sofern man solche Gedankengänge überhaupt nachvollziehen kann), das Putin einfach nicht die Entscheidungen treffen kann / schnell genug treffen kann, die er seiner Meinung nach treffen müsste, weil er als "gewählter Souverän" halt vom russischen Gesetz begrenzt ist, was man zwar immer wieder von Seiten des Kreml beugt und biegt, aber das kostet halt Zeit, weil es irgendwie, zumindest als Fassade, mit russischen Recht kompatibel gemacht und dann noch in der Duma abgesegnet werden muss (siehe z.B. Putins Dekrete zur teilweisen Umsetzung kriegswirtschaftlicher Maßnahmen), was ein "kommisarischer Diktator" halt nicht beachten müsste, genauso wenig wie russisches Recht.

Und dann auch wieder dieses Geschreibsel vom Satan, der den Westen die USA und auch uns fest im Griff hat.
Mit sowas "glänzt" Dugin ja schon seit Jahren und sowas findet in den USA, "im Moment", mit DeSantis auch glühende Anhänger.

Ich kann nur mal seine jüngeren Wahlwerbespots empfehlen, sinngemäß z.B. "am achten Tag blickte Gott auf sein geschaffenes Paradies und entschied, er bräuchte dafür einen Beschützer, einen Kämpfer (Einblendung von DeSantis)"!
DeSantis sieht sich selbst als jemanden der von Gott beauftragt wurde, einen gottgesegneten Erlöser für die amerikansichen Wähler und die USA.

In Florida hat er damit bereits einen erdrutschartigen Wahlsieg hingelegt und es gilt daher auch bereits als ziemlich sicher, das er für die Republikaner als Kandidat in das kommende Präsidentenrennen gehen wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
SkyNews haben Reporter in Kherson und posten regelmäßig Videos. Schaut euch die Menschen an. ?

Eingebundener Inhalt
An dieser Stelle findest du externe Inhalte von Twitter. Zum Schutz deiner persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn du dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigst: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt.
Für mehr Informationen besuche die Datenschutz-Seite.
 
SkyNews haben Reporter in Kherson und posten regelmäßig Videos. Schaut euch die Menschen an. ?

Eingebundener Inhalt
An dieser Stelle findest du externe Inhalte von Twitter. Zum Schutz deiner persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn du dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigst: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt.
Für mehr Informationen besuche die Datenschutz-Seite.

... hast du was anderes erwartet? Alle Zivilisten die nicht bleiben wollten sind, nach Angaben der Russen, über die Wochen ans andere Flussufer evakuiert worden.

Ich finde den Beitrag journalistisch sehr schlecht. Kein Orteingangsschild oder irgend etwas anderes was auf Kherson schließen lässt. Ne Hand voll Leute die irgendwo an einer Straße im fast Nirgendwo stehen. U.a. ASOV-Ukraine Flaggen und Verkehr der unbekümmert dran vorbei fährt. Jemand der sein Zweirad unweit des Ortes total nüchtern weiter schiebt. Erinnert irgendwie an eine journalistische LowBugdet Party ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Auch zeigt es das es der Führung wichtiger ist, ihre Leute zu erhalten und sie nicht für eine leere "Pampa" zu opfern.

Yeah. Man besetzt Cherson - eine strategisch bedeutsame Region von der Groesse Belgiens mit Zugang zum Asowschen und Schwarzen Meer - im Maerz, setzt Statthalter ein, fuehrt schliesslich ein "Referendum" durch, stiehlt Tage spaeter das Territorium, indem man es in einer bizarren Zeremonie zu russischem Territorium erklaert ...

... um dann die "leere Pampa" herzugeben.

Ja, das ergibt unglaublich viel Sinn. Davon, dass diese Aussage im groesstmoeglichen Widerspruch zu Deinen bisherigen "Expertisen" steht, mal ganz zu schweigen. Russland koennte wohl auch mit Rostbratwuersten werfen - und Du wuerdest es immer noch fuer einen genialen Schachzug halten.

Könnest du bitte für diese Aussage ein Quelle liefern? Die allgemein bekannten Darstellungen der UN dazu lauten ganz anders.

Ich kann da keinen Widerspruch erkennen? Russland laesst Getreideausfuhren aus der Ukraine auf dem Seeweg nicht etwa aus Barmherzigkeit zu - sondern um den Preis, dass gegen Russland gerichtete Ausfuhrbeschraenkungen (a. k. a. Sanktionen) gelockert werden. Dafuer brauchst Du eine Quelle - ernsthaft?

Bittesehr. Ich uebersetze das mal ganz ohne Opera: entweder duerfen wir selbst wieder Getreide verkaufen oder wir hindern die Ukraine daran.

Warum diese Verknuepfung (ich sollte sagen: Erpressung), wenn Russland die Sanktionen nicht schaden?

Erinnert irgendwie an eine journalistische LowBugdet Party ;)

Moechtest Du damit verklausuliert andeuten, die Szene sei arrangiert?
 
Zuletzt bearbeitet:
... hast du was anderes erwartet? Alle Zivilisten die nicht bleiben wollten sind, nach Angaben der Russen, über die Wochen ans andere Flussufer evakuiert worden.

Ich finde dein Beitrag journalistisch sehr schlecht. Kein Orteingangsschild oder irgend etwas anderes was auf Kherson schließen lässt. Ne Hand voll Leute die irgendwo an einer Straße im fast Nirgendwo stehen. U.a. ASOV-Ukraine Flaggen und Verkehr der unbekümmert dran vorbei fährt. Jemand der sein Zweirad unweit des Ortes total nüchtern weiter schiebt. Erinnert irgendwie an eine journalistische LowBugdet Party ;)

Freiwillig geht keiner zu den Russen außer die Soldaten und die paar Russen die in dieser Gegend gewohnt haben. Alle anderen bleiben, vor allem weil sie wissen das es nicht nur ihr Land ist sondern auch ihre Zukunft.
Videos und Fotos gibt es aus diesem Gebiet tausende mittlerweile, es ist bestätigt und die Stimmung da ist sehr gut. Weil die Besatzer endlich raus sind.
 
Möchte er und die Moderation findet das in Ordnung und unterstützt Propagandamärchen durch Unterlassen.

Was unterstützt die Moderation ?
Eure Behauptungen , das die Russen ihre Soldaten verheizen, ist wodurch gedeckt?

Aber du bist doch ein Militär?
Wie würdest du einen Rückzug, aus einer unvorteilhaft Position nennen, statt starrköpfig daran festzuhalten und das Leben deines Soldaten dafür einzusetzten?
 
Was unterstützt die Moderation ?
Na so "vermummte Masken" wie dich sicherlich nicht und jeder neue Avatar von dir bietet nur bessere Vorlagen, also wechsel mal ruhig weiter. :rollen:

Eure Behauptungen , das die Russen ihre Soldaten verheizen, ist wodurch gedeckt?
Trauernde russische Mütter, Beerdigungsanzeigen russischer Zeitungen, die Videos furstrierter russische Soldaten und Resservisten in der Ukraine, Zahlen vom Gefangen- und Leichenaustausch, ect. pp.

Ahh, sorry, vergessen, das zählt für dich alles ja gar nicht, anders als Zahlen und Meldungen des russischen Verteidigungsminsieriums, Videos mit Putin, der "demonstrativ," auf irgend einem Übungsplatz bei Moskau, Ausrüstung von Eingezogenen kontrolliert (macht Nordkoreas oberstes Dickerchen ja auch so) und "Schwurbelpeters" Website im Netz und Kanal auf Social Media.

Aber du bist doch ein Militär?
Wie würdest du einen Rückzug, aus einer unvorteilhaft Position nennen, statt starrköpfig daran festzuhalten und das Leben deines Soldaten dafür einzusetzten?
Die nächste große (russische) Niederlage, nach Kiew im Februar / März, der Versenkung der Moskwa im April und um Charkiw im Spetember. :schief:
 
Zuletzt bearbeitet:
... oh, ein Orts"schild".
:schief:


Eingebundener Inhalt
An dieser Stelle findest du externe Inhalte von Twitter. Zum Schutz deiner persönlichen Daten werden externe Einbindungen erst angezeigt, wenn du dies durch Klick auf "Alle externen Inhalte laden" bestätigst: Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit werden personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt.
Für mehr Informationen besuche die Datenschutz-Seite.
 
@Tschetan:

Du hast vergessen, zu antworten, obwohl du doch sicherlich im Sinne der Forenregeln ein guter Diskussionsteilnehmer sein möchtest, oder?
da ich auch russische Seiten lese, militärische Analysen verfolge die sich als korrekt erwiesen, komme ich zu anderen Schlußfolgerungen.

Schlussfolgerungen wie
Prognosen?
Ich tippe auf Georgienszenario.
Ukraine greift Donezk und Lugansk an
Wenn die Ukraine nicht angreift, wie damals Georgien, wird auch nichts passieren.
Die gesamte Kampflinie geht wohl über 3000km. Man schreibt das die Russen rund 30 Tage veranschlagt haben, was ich für realistisch halte.
Wie geschrieben ukrainischen Truppen verschanzen sich in Städten und im der Ostukraine sind sie blockiert.
Sie haben keine realistische Chance.
?

Ich bin sicher, wenn das, was du geschrieben hast, die Wahrheit ist, dann kannst du mir Links zeigen, die belegen, dass deine Prognosen eingetroffen sind.


____________

Das ist weird. Der schreibt davon, dass man aktuell nur aus der Sache rauskommt, wenn man sich statt eines gewählten Souveräns einen "kommisarischen" Diktator holt. Was bitte soll das sein? Und dann auch wieder dieses Geschreibsel vom Satan, der den Westen die USA und auch uns fest im Griff hat.

Dugin ist bei den Russen in etwa das, was bei unseren Nazis rechts der CSU Götz Kubitschek ist - nur mit religiösen Quatsch.

Eine der Machtsäulen, die Putin wieder groß gemacht hat und der sich natürlich sein näheres Umfeld bedient, ist die orthodoxe Kirche. Die segnen alle Kriegsschandtaten, dafür wird fleißig verbreitet, es gehe gegen leibhaftigen Teufel. Nicht nur von Dugin, auch von Putin selbst und ich glaube ehrlich gesagt nicht, dass einer von beiden mehr als einen Millimeter davon glaubt.


Ich würde mal vermuten das er damit in etwa genau das was die Römer zu Zeiten ihrer Republik auch hatten, einen zeitlich begrenzren Diktator, meinen könnte.

Jemand der für begrenzte Zeit, ursprünglich mal maximal 6 Moante, nach römischen Recht, verlängerbar durch den Senat, z.B. wenn ein Krieg länger dauert und es erfordert, quasi die absoulte Macht besitzt und alles am Senat (Duma) und (geltenden) Gesetzen vorbei direkt entscheiden und bestimmen kann und danach seine Macht wieder an den Senat und das (römische) Volk abgibt.

Ich denke das Dugin denkt (sofern man solche Gedankengänge überhaupt nachvollziehen kann), das Putin einfach nicht die Entscheidungen treffen kann / schnell genug treffen kann, die er seiner Meinung nach treffen müsste, weil er als "gewählter Souverän" halt vom russischen Gesetz begrenzt ist, was man zwar immer wieder von Seiten des Kreml beugt und biegt, aber das kostet halt Zeit, weil es irgendwie, zumindest als Fassade, mit russischen Recht kompatibel gemacht und dann noch in der Duma abgesegnet werden muss (siehe z.B. Putins Dekrete zur teilweisen Umsetzung kriegswirtschaftlicher Maßnahmen), was ein "kommisarischer Diktator" halt nicht beachten müsste, genauso wenig wie russisches Recht.

Für sowas muss man heute keine Diktatoren mehr einsetzen, dafür gibt es Nostandsvollmachten. Auch in Russland und auch für Putin. Aber um den Notstand aufzurufen, müsste man halt die Mär von der "Sonderaktion" fallen lassen und zugeben, dass eigene Entscheidungen einen Katastrophe von nationalem Ausmaß heraufbeschworen haben.
 
Was unterstützt die Moderation ?
Eure Behauptungen , das die Russen ihre Soldaten verheizen, ist wodurch gedeckt?
Wie kommst du drauf dass es unsere Behauptung ist ? Weisst du, und ich frage nur um sicher zu gehen, aber neben Toilettenpappier haben wir auch gelernt dieses Material zum Festhalten von Ereignissen zu verwenden, und nannten es Zeitung. Jeder der über die Klorolle hinaus denkt, und sich so eine Zeitung ins Haus schafft, wird förmlich erschlagen von Informationen ala "Putin verheizt sogar die eigenen Menschenleben" Und da auf den russischen Klorollen mitlerweile zugegeben wird was unsere Zeitungen seit Monaten durch kauen, kann man dies als Bestätigung der Behauptung nehmen, sogar dann wenn man die Klorolle bisher vorzog.

Da man auf dem Klo oft die Gelegenheit hat seinen Horizont zu erweitern, empfehlt sich dort die Einsicht, dass Klorollen sich nicht unbedingt als Informationsquelle eignen, und man das Klo vlt doch durch diese Sache.. ach wie hieß sie noch, verdammt.... ach ja: REALITÄT, ersetzen sollte. Es ist doch so dass Klorollen für so manchen Denkapperat eine angenehme Sache sind, aber um zu Verstehen, braucht es mehr. Das nur so als gut gemeinter Denkanstoß :)
 
... Russland ... erzwingt einen "Getreide-Deal"

Könnest du bitte für diese Aussage ein Quelle liefern? Die allgemein bekannten Darstellungen der UN dazu lauten ganz anders. Danke.

Opera-Link inkl. Übersetzung


Ich kann da keinen Widerspruch erkennen? Russland laesst Getreideausfuhren aus der Ukraine auf dem Seeweg nicht etwa aus Barmherzigkeit zu - sondern um den Preis, dass gegen Russland gerichtete Ausfuhrbeschraenkungen (a. k. a. Sanktionen) gelockert werden. Dafuer brauchst Du eine Quelle - ernsthaft?

Bittesehr. Ich uebersetze das mal ganz ohne Opera: entweder duerfen wir selbst wieder Getreide verkaufen oder wir hindern die Ukraine daran.

Bitte entschuldige, aber deine Ausführungen zum Getreidedeal decken sich nicht mit der offiziellen Aussage der UN und auch die von dir angegebene Quelle gibt leider nur die halbe Wahrheit wieder.


Einleitung:

Der "Getreidedeal" umfasst alle Getreidearten, verwandten Lebensmitteln und Düngemitteln, einschließlich Ammoniak. Zum Zweck einer sauberen Abgrenzung möchte ich mich ausschließlich auf Weizen konzentrieren.


Wie alles begann:

"Russland ist der weltweit größte Exporteur von Weizen und macht mehr als 18 Prozent der internationalen Exporte aus. Laut dem Observatory of Economic Complexity ( OEC ) exportierten Russland und die Ukraine im Jahr 2019 zusammen mehr als ein Viertel (25,4 Prozent) des weltweiten Weizens."

RUUKR.png


Bereits vor dem russischen Angriffskrieg herrschte eine bedeutende Hungersnot auf der Welt. Die am stärksten betroffenen Länder wurden u.a. von Russland und der Ukraine beliefert.

mostVulnerableCountriesWheat.jpeg


Russland ist nicht nur der größte Weizen-Exporteur der Welt, sondern auch die Nation, welche die Hauptlast bei der Versorgung der am meisten von Hunger betroffenen Länder auf der Welt trägt.

Mit dem Krieg in der Ukraine und den daraufhin verhängten Sanktionen gegen Russland durch westliche Länder verschärfte sich diese Situation weiter. Die Ukraine konnte ihre Seehäfen auf Grund von "erheblichen Gefahren etwa durch Minen und möglichen Beschuss" nicht verlassen. Die westliche Sanktionen gegenüber Russland richteten sich zwar nicht explizit gegen russische Lebensmittel und Düngemittel, erschweren aber die Lieferungen, da sie sich auf Finanzen, Logistik und Versicherungen auswirken.

Herr Selenskyj und der Westen warfen Russland vor "Afrika in dem Konflikt als Geisel zu nehmen." Weiter wurde ausgeführt, dass "In den ukrainischen Häfen stecken derzeit Millionen Tonnen Getreide fest, die insbesondere für Afrika bestimmt sind."


Der "Getreidedeal":

Der "Getreidedeal" wurde am 22. Juli 2022 in Istanbul von der Russischen Föderation, Türkei, der Ukraine und den Vereinten Nationen ins Leben gerufen. Durch diese Initiative wurde ein Mechanismus für den sicheren Transport von Getreide, verwandten Lebensmitteln und Düngemitteln, einschließlich Ammoniak, aus bestimmten Häfen der Ukraine geschaffen. Der Zweck der Initiative ist es, zur Vermeidung des weltweiten Hungers beizutragen, die globale Ernährungsunsicherheit zu verringern und anzugehen und die Sicherheit von Handelsschiffen zu gewährleisten, die Getreide und Lebensmittel liefern. Ein Teil der im Rahmen der Initiative exportierten Lebensmittel wird in Länder mit Ernährungsunsicherheit gehen.

Soweit der Inhalt vom UN-FAQ. Nun wird es aber komisch. Die russische TASS berichtet zum "Getreidedeal" inhaltlich identisch zum UN-Dokument, jedoch gibt es einen Zusatz:

"Das Getreideexportabkommen mit der Ukraine sieht fortgesetzte Bemühungen zur Erleichterung des Exports russischer Lebensmittel, Düngemittel und Düngemittelrohstoffe vor, sagte ein hochrangiger UN-Beamter.
„Das Dokument enthält eine Bestimmung, die unsere (UN-TASS-Anmerkung) Bemühungen bestätigt, den Export von Lebensmitteln, Düngemitteln und Rohstoffen für die Herstellung von Düngemitteln aus der Russischen Föderation zu erleichtern“, sagte die Quelle. Ihm zufolge wird die UN mit Privatunternehmen und Mitgliedsländern der Weltorganisation zusammenarbeiten, um die Situation rund um den Export von Lebensmitteln und Düngemitteln aus Russland zu klären.
"Wir wollen, dass diese Ausnahmen von Sanktionen wirklich funktionieren. Es gibt mehrere Gründe, warum diese Komplexitäten und Probleme bestehen. Zu den Lösungen gehören unter anderem der Dialog mit dem Privatsektor und den Mitgliedsländern, geeignete Signale dafür. Wir begrüßen dies als Schlüssel dazu die Vereinigten Staaten und die Europäische Union in dieser Angelegenheit zu klären", sagte er."

Die Forderung von UN-Generalsekretär António Guterres stützt die Version der Russen - "Nach den ersten Getreidelieferungen aus der Ukraine hat UN-Generalsekretär António Guterres auch einen ungehinderten Zugang russischer Agrarprodukte und Düngemittel zu den Weltmärkten gefordert." schreibt der Stern am 20.08.2022.


Wer hat bisher wie von Deal profitiert?:

Ich persönlich empfinde das Ergebnis sehr ernüchternd.

Spanien, Türkei, China, Italien und Holland haben bisher jeweils zwischen ca. 1.8Mio und ca. 700t Tonnen über den Deal erhalten. Bisher wurden 10.3Mio Tonnen verschifft. Hauptsächlich wurde geliefert wurde Mais und Getreide.


Wer hat wieviel Tonnen Weizen des lebensnotwendigen Weizen erhalten?
WeizenWohin.png

Die Millionen Tonnen Getreide zur Linderung der Hungersnot insbesondere in Afrika - vgl. oben, - des Herrn Selenskyj findet man leider nicht. Denn über 70% der Lieferungen waren Mais, Rapserzeugnisse, Sonnenblumenöl und nicht näher spezifizierte Waren.


Hat Russland einen "Getreidedeal" erzwungen?

Die Quellen sagen ganz klar - nein - Russland hat den Getreidedeal nicht erzwungen. Russland ist genau wie die Ukraine ein Teil des Deals und spielt bei der Eindämmung der Hungersnot eine bei weitem größere Rolle als die Ukraine. Jedoch scheint es so, dass die Vereinbarungen mit Bezug auf die behindernden Sanktionen - vgl. Forderung der UN - vom Westen noch nicht umgesetzt worden sind. Deshalb muss es Russland thematisieren - „Wir werden den Export von ukrainischem Getreide unterstützen, gehen aber davon aus, dass alle Beschränkungen für den Export von russischem Getreide aufgehoben werden“, so Putin gegenüber der Agentur Interfax.

@JePe: das ist deine Quelle. Schaue mal bitte was du daraus gemacht hast. Richtig, eine falsche Aussage, denn die Presse titelte was anderes als du. Und der Beitrag gibt was anders her.
 

Anhänge

Zuletzt bearbeitet:
Moechtest Du damit verklausuliert andeuten, die Szene sei arrangiert?
... nein, sonst hätte ich das geschrieben.

Möchte er und die Moderation findet das in Ordnung und unterstützt Propagandamärchen durch Unterlassen.
... und noch mal nein, sonst hätte ich das geschrieben.

... oh, ein Orts"schild".
:schief:
... stimmt. Eine Menschenansammlung im Ortskern einer 290.000 Einwohnerstadt um WLAN-Spots, wo sich wieder eine Handvoll um den Reporter schert. Der Rest steht unbeteiligt da oder weicht sogar aus. Ok, ein paar Autos hupen noch. Aber mehr kann ich da nicht erkennen. Siehst du mehr?

Und was hat das jetzt mit dem Krieg zu tun? :rollen:

Hätte Russland keinen Krieg begonnen, bräuchte es auch keinen "Getreidedeal"... :kaffee:

Da hat sich jemand ins eigene Knie gef1ckt, ganz einfach...

... es steht die Aussage im Raum, dass Russland den Getreidedeal erzwungen hat. Und diese Aussage ist falsch.

Das der Getreidedeal ohne den Krieg nicht notwendig wäre ist richtig, aber das steht nicht zur Diskussion.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das der Getreidedeal ohne den Krieg nicht notwendig wäre ist richtig
"ohne Krieg"

Richtig.
Damit erübrigt sich wohl jede weitere Diskussion, denn Niemand, außer dir, interessiert sich für hätte wäre wenn und die Fahrradkette.

Das Thema "Getreidedeal" muss hier also eigentlich nicht weiter erörtert werden, da es keinen direkten Einfluss auf den Ausgang des Krieges hat.
 
Die Russen dürfen ohne Einschränkungen Getreide ausführen. Es gibt sogar nicht mal Probleme mit der Bezahlung - eigentlich*. Bei der Versicherung von Transporten ist es halt teurer geworden, weil man quasi durch ein Kriegsgebiet fahren muss. Was die Russen aber so richtig ansickt, dass ist der quasi zum erliegen gekommene Düngerexport. Das regt die richtig auf. Und das ist auch deren Hauptproblem mit dem Getreidedeal.

*Der Russen größtes Problem ist, dass deren Wirtschaft in den Händen sehr weniger Leute ist. Die meisten dieser Leute stehen mittlerweile auf Sanktionslisten des Westens. In der Folge machen deutlich weniger Firmen und Banken Geschäfte mit diesen Unternehmen, obwohl die Unternehmen gar nicht sanktioniert sind.

 
Die Russen dürfen ohne Einschränkungen Getreide ausführen. Es gibt sogar nicht mal Probleme mit der Bezahlung - eigentlich*. Bei der Versicherung von Transporten ist es halt teurer geworden, weil man quasi durch ein Kriegsgebiet fahren muss. Was die Russen aber so richtig ansickt, dass ist der quasi zum erliegen gekommene Düngerexport. Das regt die richtig auf. Und das ist auch deren Hauptproblem mit dem Getreidedeal.

*Der Russen größtes Problem ist, dass deren Wirtschaft in den Händen sehr weniger Leute ist. Die meisten dieser Leute stehen mittlerweile auf Sanktionslisten des Westens. In der Folge machen deutlich weniger Firmen und Banken Geschäfte mit diesen Unternehmen, obwohl die Unternehmen gar nicht sanktioniert sind.


Wie vermutet, hast du meinen Beitrag nicht wirklich gelesen, sonst würdest du nicht sowas behaupten! Schade.

... der "Getreidedeal" umfasst, wie meinen Quellen zu entnehmen ist, nicht nur Getreide sondern auch Düngemittel. Denn um den weltweiten Hunger einzudämmen Bedarf es neben Getreide auch Düngemittel, damit die Selbstversorgung durch heimische Landwirtschaften in den betroffenen möglichst nicht wegbricht. Von daher halte ist deine Aussage "... was den Russen so richtig anstinkt ..." für unpassend. Die Aussage muss m.M.n. lauten: was die globale Nahrungsmittelversorgung weiter verschlimmert sind die fehlenden Düngemittel aus Russland. Und das, weil ein Teil des "Getreidedeals" durch den Westen bisher nicht zufriedenstellend umgesetzt wurde. Und deshalb setzt sich auch die UN dafür ein!


 
Wie vermutet, hast du meinen Beitrag nicht wirklich gelesen, sonst würdest du nicht sowas behaupten! Schade.
Was @Tekkla dir sagen will - und bei dem ich mich anschließen möchte - ist Folgendes: Russland hat die derzeitigen Schwierigkeiten bei der Ausfuhr explizit nicht sanktionierter Nahrungs- und Düngemittel selbst verschuldet, indem es einen Krieg vom Zaun gebrochen und damit Kriegsbedingungen geschaffen hat, die naturgemäß auch Aspekte stören, die nicht unmittelbar mit dem Kriegshandlungen zu tun haben.
Aus Rücksicht auf bedürftige Länder wird sich bemüht, Russland unverdientermaßen Erleichterungen zu verschaffen, jedoch wird dies nicht so weit gehen, dass Russland diese Rolle als Druckmittel nutzen und tatsächliche Sanktionen unterlaufen kann.

Oder anders ausgedrückt: Der ukainsiche Anteil an der Getreide- und Düngemittelversorgung der Dritten Welt mag geringer sein als der Russlands, ist allerdings auch wesentlich und wird nicht durch ukrainisches, sondern durch russischen Handeln gestört.
Aus der rein rechnerischen Außenperspektive wäre also Russland sogar in der Pflicht, die solcherart verursachten Ausfälle durch eigene Exportkapazitäten zu zu kompensieren. Russland kommt allerdings nicht einmal auf die eigene Exportkapazität, weil (wiederum aufgrund des von ihnen initiierten Konflikts) Zahlungs- und Lieferwege teilweise gestört sind.

Sprich, primärer Auslöser aller Probleme bleibt die russische Aggression, womit die Verantwortung zum Lösen dieser Probleme nicht beim "Westen" liegt. Dieser kann lediglich - im möglichen Rahmen - Erleichterungen für betroffene Dritte schaffen.
 
Zurück