Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

So wie ich höre betteln die Russen förmlich bei so einigen Nationen um Waffen und vorallem um Munition. Neben iranischen Drohnen wird auch Munition in NordKorea eingekauft. Erwähnenswert ist auch dass es keine Hinweise auf materielle Hilfen Chinas im großen Stil gibt. Zu teuer.
 
dass es keine Hinweise auf materielle Hilfen Chinas im großen Stil gibt
Die Chinesen werden einen Teufel tun und den Russen substantiell helfen. Für China steht bei dem ganzen Mist nämlich so richtig viel auf dem Spiel. Obendrein sind China und Russland keine Freunde, wenngleich man vom politischen Werdegang und aktuellem Sein das meinen könnte. Xi will China zur Weltmacht machen und darf dabei nicht die eigene, sich mittlerweile an den Wohlstand des Kapitalismus gewöhnte Bevölkerungsschicht vergrätzen. China braucht den Westen sowohl als Lieferant von Hochtechnologie als auch als Abnehmer seine teuren Waren. Nur mit den BRICs kann man den erreichten Lebensstandard nicht halten. Ohne diesen Standard wird die Luft dünn für Xi. Und das macht den Unterschied zu Russland aus. Während die kleptokratischen Kremlinge einen feuchten Furz auf die Masse der Bevölkerung geben, ist es in China der Verlust von Macht bei so einem Verhalten.
 
Salve,

mal sehen wer recht behält, allerdings ist das höchst ungewöhnlich, dass das in der öffentlichen Presse passiert und ausgetragen wird.

Im Grunde genommen ist es peinlich, nicht nur für Zorn und die BW, sondern eigentlich für alle Beteiligten, allerdings habe ich mich auch sehr beim Lesen des Interviews von Zorn gewundert.
Ist das seiner Verteidigungsministerin/Kanzleramt und seiner Angst um seine Position geschuldet, oder wirklich seine Meinung?!
 
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Vlt waren sie in der russischen Komandozentrale ausnahmweise mal nüchtern, und trafen ein Ziel :D
Es waren 6-8 Raketen mit jeweils ca. 600 kg Sprengstoff.
Eine musste ja per Zufall treffen...
Quelle:
 
Es waren 6-8 Raketen mit jeweils ca. 600 kg Sprengstoff.
Eine musste ja per Zufall treffen...
Wie heißt das Sprichwort so schön "wer oft genug besoffen ist, trifft auch mal Suff". ;)

Hatten wir hier schon das Deutschland der Ukraine 2 weitere MARS + 200 Raketen und 50 Dingo schicken will?

Ist zwar schön und gut, das man noch mehr schickt, aber ein Dingo ersetzt halt keine Schützenpanzer und ein MARS keinen Kampfpanzer und genau das bräuchte die Ukraine jetzt viel mehr, neben deutlich mehr an Flugabwehr.
 
Die Chinesen werden einen Teufel tun und den Russen substantiell helfen. Für China steht bei dem ganzen Mist nämlich so richtig viel auf dem Spiel. Obendrein sind China und Russland keine Freunde, wenngleich man vom politischen Werdegang und aktuellem Sein das meinen könnte. Xi will China zur Weltmacht machen und darf dabei nicht die eigene, sich mittlerweile an den Wohlstand des Kapitalismus gewöhnte Bevölkerungsschicht vergrätzen. China braucht den Westen sowohl als Lieferant von Hochtechnologie als auch als Abnehmer seine teuren Waren. Nur mit den BRICs kann man den erreichten Lebensstandard nicht halten. Ohne diesen Standard wird die Luft dünn für Xi. Und das macht den Unterschied zu Russland aus. Während die kleptokratischen Kremlinge einen feuchten Furz auf die Masse der Bevölkerung geben, ist es in China der Verlust von Macht bei so einem Verhalten.
Vor dem Krieg war ich überzeugt davon dass die Moskau-Peking Achse eine reale Gefahr für die Welt ist, aber es kristallisiert sich tatsächlich heraus dass es diese Achse niemals in der Form gab wie von vielen befürchtet. Es zeigt sich dass Russland nur ein Staat von vielen für die Chinesen ist und über dieser Partnerschaft ausschließlich Interesse an Profiten herrscht. Vlt haben die Chinesen nach den ersten Kriegswochen aber auch einfach den Glauben an ihren russischen Partner und den Krieg verloren. Heute las ich iwo den fetten Titel "beendet China den Ukrainekrieg" ?

Russland hat sich praktisch verkauft indem es sich chinesichen Bedinungen bedingslos untergeordnet hat. Keine Spur mehr von alter Stärke. Richtung West zeigt sich Putin weiterhin möglichst stark, aber in Asien hat er seine Maske ausgezogen kann man sagen. Die Zukunft des 150.000 Mio Staates liegt jetzt in Pekings Gunst. Dort wird jetzt entschieden was man für den russischen Barrel zahlt, und nicht mehr in Moskau.

Allerdings gibt es auch genug Leute mit genug Ahnung, die das anders sehen.
 
Ist zwar schön und gut, das man noch mehr schickt, aber ein Dingo ersetzt halt keine Schützenpanzer und ein MARS keinen Kampfpanzer und genau das bräuchte die Ukraine jetzt viel mehr, neben deutlich mehr an Flugabwehr.
Das hatte ich ja auch schon 2-3 Seiten weiter hinten kritisiert. ;)

Die Zurückhaltung kann ich nicht nachvollziehen. Weil einen echten Grund gibt es dafür nicht.

@compisucher hatte zwar ausgeführt, dass es wohl Bedenken gibt, dass der Gegner sich die Technik zu Nutze machen könnte, wenn er sie erbeutet. Aber das ist für mich auch kein Grund.

Wenn Putin meint irgendeiner von der Nato greift direkt ein, dann ist das rein willkürlich. Und das Risiko besteht von Anfang an.
 
mal sehen wer recht behält, allerdings ist das höchst ungewöhnlich, dass das in der öffentlichen Presse passiert und ausgetragen wird.
Der Focus, wsr schon lustig, dass die den Artikel mit dem Bild eines anderen Generals geschmückt haben.
Ich seh bei der ganzen Sache eher Wortklauberei.
Plötzlich ist niemand mehr überrascht, dass die Ukrainer das bei Charkiw in der Geschwindigkeit schaffen konnten. Obwohl die genau so wie wir vor den Tickern hingen und alles nahezu ungläubig verfolgt haben.
Echt, ich hab bis jetzt nur das Gegenteil gehört?
Ich hätte präziser sein sollen, ich hab das nur über die optische Elektronik gehört. Mein Fehler.

Trennung

Ich hatte ja den Gedankengang aufgebracht, dass man (der Westen) Russland in einem Artilleriekrieg ausbluten lassen will und deswegen keine IFV und MBT schickt.
Letztens hatte ich einen weiteren Gedanken gehört der zwar von dem selben Grundsatz ausgeht, dem Artilleriekrieg, aber die Schlussfolgerung ist eine andere:
Russland soll anhand der Verluste selbst einsehen, dass der Krieg beendet werden muss damit es nicht zu Kurzschlussreaktionen kommt wenn sich die Front schnell auf Russland zubewegt.

Das klingt logisch da es der Argumentation folgt, dass man eine Eskalation vermeiden will und trotzdem will, dass die Ukraine siegt.
Außerdem ist es nicht so zynisch wie mein Gedanke...
 
Der Focus, wsr schon lustig, dass die den Artikel mit dem Bild eines anderen Generals geschmückt haben.
Ich seh bei der ganzen Sache eher Wortklauberei.
Plötzlich ist niemand mehr überrascht, dass die Ukrainer das bei Charkiw in der Geschwindigkeit schaffen konnten. Obwohl die genau so wie wir vor den Tickern hingen und alles nahezu ungläubig verfolgt haben.
Sorry ich kann nicht folgen, das Interview mit Zorn kommt jetzt erst Samstag in der Zeitschrift Focus, davor wurden vorab Passagen veröffentlich und es ist mehr als anzunehmen, dass das Interview Montag oder Dienstag stattgefunden hat.
Und es geht da nicht um Wortklauberei, sondern die "Befürchtung" von Herrn Zorn, das Putin die Möglichkeit hätte, in Kaliningrad oder im Baltikum eine zweite Front zu eröffnen, sprich den Krieg zu eskalieren, auch seine Beurteilung der Ukrainer war eher sehr zurückhaltend. Damit befindet er sich voll auf Linie des Kanzleramtes.
All das juckt mich eigentlich weniger, als das sich ein ehemaliger europäischer US Oberbefehlshaber und andere Experten dazu äußerst kritisch äußern und den "höchsten" Soldaten der BW öffentlich/medial angreifen, den sie wohl alle persönlich kennen dürften.

Wie sollen sie durch einen Artilleriekrieg ausbluten ?
Vielleicht mal selber darüber nachdenken, das kann helfen!
 
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und es ist mehr als anzunehmen
Das ist ja das erste Problem, wir wissen nicht wann das gesagt wurde.
Und es geht da nicht um Wortklauberei, sondern die "Befürchtung" von Herrn Zorn, das Putin die Möglichkeit hätte, in Kaliningrad oder im Baltikum eine zweite Front zu eröffnen,
Putin hat an einer zweiten Front keinen Sieg zu erwarten, aber er könnte eine ganze Menge kaputt machen.
 
Putin hat an einer zweiten Front keinen Sieg zu erwarten, aber er könnte eine ganze Menge kaputt machen.
Ich halte es nicht für zu wahrscheinlich das Putin eine zweite Front im Baltikum anzetteln wird.
Putin weiß auch und ihm muss bewusst sein, er kann dort nichts gewinnen und einen Frieden könnte es dann nur noch mit einer Auslieferung seiner Person geben, oder ihm unter der Erde.

Zudem, aktuell mag der Krieg in der Ukraine ehr zu seinen Ungunsten laufen und das mag ein wenig Kritik daheim erzeugen, aber, für die meisten Russen ist der Krieg in der Ukraine noch nach wie vor äußerst weit weg und daher können sie ihn weitestgehend ausblenden.

Das ändert sich aber wenn Putin im Baltikum eine zweite Front eröffnen würde, weil dann müsste er die Mobilmachung ausrufen und der Krieg würde plötzlich auch direkt vor der Nase der Menschen in Russland rücken und wie lange dann die Kritik an ihm noch überschaubar bleibt, mit zwei Fronten an denen es dann für ihn nicht so gut laufen wird und nicht nur Vertragssoldaten, Söldner und rekrutierte Knackis, die in ihm kämpfen?

Ich denke nicht das Putin sich auf so ein Experiment für ihn einlassen wird.
Er scheut ja schon, meiner Meinung nach, genau deshalb die allgemeine Mobilmachung für die Front in der Ukraine, weil er dafür nach russischen Recht offiziell den Krieg erklären müsste und weil er weiß, dann würde die Kritik für einen schlecht laufenden Krieg schlagartig deutlich größer werden, weil alle Russen plötzlich direkt in in inbolviert werden und es nicht mehr ausblenden könnten, das es dort schlecht läuft.

Da würde ich noch viel ehr erwarten das wir in der Ukraine noch Nordkoreaner auf russischer Seite zu sehen bekommen, mit denen er die Personallücken bei seinen Truppen versuchen könnte zu stopfen.

Weil was hat Nordkorea am meisten, was es exportieren kann?
Menschen.
Sie verkaufen sie schon seit Jahren für Divisen an Saudis, Russen, Chinesen, etc. als Arbeitssklaven, für die der nordkoreanische Staat Divisen bekommt.

Warum also nicht auch die Menschen als Kanonenfutter für die ukrainische Front an Russland vermieten?
Ernähren kann Nordkorea seine Bevölkerung, ohne internationale Hilfen, sowieso nicht und gebrauchen kann es aber billige Rohstoffe, Nahrungsmittel und Geld / Divisen, das alles hat Russland.

Würde es sich da nicht eigentlich anbieten, den Russen Soldaten, als "Söldner" zu überlassen?
Sicherlich wäre der Kampfwert ehr gering, aber das kann man ja auch schon jetzt bei einem nicht unerheblichen Teil der russischen Truppen beobachten, würde es daher dann noch einen großen Unterschied machen, vor allen wenn man hinten dran jemanden mit einer Waffe stellt, der jeden Nordkoreaner erschießt, der fliehen will, oder sich weigert?
 
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Wenn es so leicht wäre sich in einen europäischen Konflikt an der Natogrenze aktiv einzumischen würden bestimmt so einige Staaten die Russen unterstützen wie China zB. Aus Angst vor Sanktionen aber vorallem Reaktionen des Westens auf Einmischungen ist es wohl undenkbar.

Russland bat um die Übernahme eines iranischen Sateliten, so viel ich weiß wurde verneint. Es bleibt bei der Scheinhilfe. Okay Storno, wurde nicht verneint. Dennoch nur Scheinhilfen, und vorallem bewundernswert an welche Türen Russland so kloppt um Hilfen. Was kommst als nächstes, Hilfen aus Mali ? :)
 
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@Nightslaver

Ich bin da sehr sehr skeptisch, was deine Analyse bzgl. Nord Korea angeht.
Andere Kultur, andere Sprache, anderes Essen und dann Soldaten an der Front in Europa, ohne jemals zusammen geübt zu haben?!
Keine Stäbe, Verbindungsoffiziere, der ganze Rattenschwanz, ich halte solche Einheiten für gefährlicher in der Russischen Front, als das sie nützlich wären. Es wäre praktisch eine Einladung für die Ukrainer.
Die Nato übt seit 60-70 Jahren, mit allen eingespielten Stäben, Verbindungsoffizieren und selbst da gibt es teilweise Abstimmungsprobleme trotz höchster Professionalität und auch gewisser Freiheiten innerhalb der Befehlsstruktur.

Und hier muss etwas "völlig Fremdes" in eine äußerst schwerfällige zentrale Befehlsstruktur, ohne jegliche Erfahrung integriert werden, obwohl die Russen schon selber aller größte Probleme mit ihren eigenen Einheiten mit dieser Befehlsstruktur haben, sobald etwas "überraschendes" passiert.
Hier gibt es nicht mal im Entferntesten am Horizont, eine Nutzenanalyse, die die Probleme aufwiegen könnte.
 
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Ich halte es nicht für zu wahrscheinlich das Putin eine zweite Front im Baltikum anzetteln wird.
Nicht wahrscheinlich, aber ich hab eine Möglichkeit aufgezeigt.

Trennung

Nachtrag zur Panzerdiskussion.
Wir haben einfach alle übersehen, dass der M1 trotz Turbine auch Diesel verbrennen kann, die USA das bis in die 1990er so gemacht haben und die Australier noch heute Diesel verbrennt.
Gleichzeitig haben wir ja die kompliziertere Wartbarkeit im Vergleich zum Leopard, ABER die deutlich leichtere Wartbarkeit im Vergleich zu den ganzen T-XX Panzern.
Außerdem wird das westliche Großgerät wie unsere Panzerhaubitzen im Großen und Ganzen eh in Polen gewartet
und Polen ist seit diesem Jahr Nutzerstaat des M1 also MUSS eine logistischen Infrastruktur auch abseits der US Stützpunkte in Europa bestehen.

Noch Ideen warum wir keine M1 sehen?
 
@compisucher hatte zwar ausgeführt, dass es wohl Bedenken gibt, dass der Gegner sich die Technik zu Nutze machen könnte, wenn er sie erbeutet. Aber das ist für mich auch kein Grund.
Also, das war eine Mutmaßung meinerseits, kein bekundeter Sachverhalt von Seiten Scholz o. dgl..
Ich bin da sehr sehr skeptisch, was deine Analyse bzgl. Nord Korea angeht.
Andere Kultur, andere Sprache, anderes Essen und dann Soldaten an der Front in Europa, ohne jemals zusammen geübt zu haben?!
immerhin hätten die NKoreaner endlich mal etwas Essen...
 
immerhin hätten die NKoreaner endlich mal etwas Essen...
Russische militärische Essensrationen, mit eingeschränkter Logistik und kommender Schlamm und Winterperiode?
Das Fragezeichen ist sehr groß!

Edit:

Paria ist Paria und verbrecherische, völkerrechtswidrige Angriffskriege qualifizieren nicht, an Veranstaltungen der Völkergemeinschaft teizunehmen, wann bekommen die das endlich in ihr Hirn?
 
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Was Russland bräuchte wärn bessere Qualifikationen in der Kriegsführung. Nordkoreaner wären vermutlich garkeine Verstärkung weil sie keinen echten Kampfwert hätten. Wer würde sie denn übhaupt ausrüsten ?

Deutlich wird es an den amerikanischen Militärqualitäten, praktisch dem gesamten US Apperat. Laut CIA ist zB der größte Anteil des Erfolges am jetzigen Vormarsch der Ukrainer, dem US Aufklärungsdienst zuzuschreiben. Seit Beginn des Krieges wird dort gute Arbeit geleistet. Vom Finden von Zielen bis hin zum Abhören von Befehlen macht sich eine Überlegenheit der Nato/USA sichtbar, die für die Russen ein enormes Problem darstellt und vorallem eine totale Blamage ist. Auch wenn die Russen in diesem Krieg sehr viel dazu lernen bleibt da ein technologischer und Kompetenzvorsprung der USA, welcher kaum aufzuholen ist. Wusste man sicher schon vor dem Krieg, aber jetzt weiß man wie sehr.
 
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