Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Was erwartest du eigentlich? Dass alles per Hand bearbeitet wird und man ohne gesetzlichen Grundlage keine Gebühren verlangt?
Ich erwarte, dass unsere Bürokratie in der Lage wäre, grundlegende Informationen was zu tun ist wenn man Flüchtlinge aufgenommen hat bereitzustellen und nicht wochenlang auf mehrere Nachfragen gar nichts passiert und dann aus dem Nichts ein Bescheid über Mülleimer kommt - der dann auch noch rigoros verteidigt wird bis der Bürgermeister himself die Sache regeln muss.

Es ist ja nicht seit Wochen zu erwarten gewesen dass Ukrainer in Deutschland ankommen. Unmöglich zu verlangen, dass ein Amt da eine kurze To-Do-/Infoliste bereithält für Leute die sie aufnehmen wollen. Dafür brauchts sicher Monate.
Echtes Trauerspiel, dass du nicht raffst, dass Don 8 Jahre meint und sich nur verschrieben hat.
Dafür dass du hier spontan austeilst wie ein Weltmeister wo es gar keinen Grund dafür gegeben hat liegste ganz schön daneben. :ka:
 
Ich erwarte, dass unsere Bürokratie in der Lage wäre, grundlegende Informationen was zu tun ist wenn man Flüchtlinge aufgenommen hat bereitzustellen und nicht wochenlang auf mehrere Nachfragen gar nichts passiert und dann aus dem Nichts ein Bescheid über Mülleimer kommt - der dann auch noch rigoros verteidigt wird bis der Bürgermeister himself die Sache regeln muss.
Das ist aber Standard bei Behörden.
 
Dafür dass du hier spontan austeilst wie ein Weltmeister wo es gar keinen Grund dafür gegeben hat liegste ganz schön daneben. :ka:
Na ich hab gegen nen Misthaufen an "Argumenten" gepustet und lag einmal daneben in der Interpretation von Dons Aussage.

Es ist ja nicht seit Wochen zu erwarten gewesen dass Ukrainer in Deutschland ankommen. Unmöglich zu verlangen, dass ein Amt da eine kurze To-Do-/Infoliste bereithält für Leute die sie aufnehmen wollen. Dafür brauchts sicher Monate.
Es war, wie du weißt, nie vorgesehen, dass Flüchtlinge in diesen Mengen kommen zu Hause aufgenommen werden und es ist vor 7 Jahren ja auch nicht passiert.
Wenn man jetzt noch in der Realität leben würde wüsste man wie groß die Probleme sind wenn Unternehmen (grade die Großen) mal Probleme haben und handeln müssen wenn etwas abseits ser Prozesse läuft.
 
Ach ich weiß nicht, ich bin auch ziemlich genervt von dem allseits etablierten Behörden-Bashing, bei dem nun wirklich jeder meint, alles besser zu wissen und zu können.
Klar kann sicherlich sehr vieles in Politik und Verwaltung kritisieren, aber dieses ständige "Alles Idioten!"-Gemecker bringt uns gesellschaftlich nicht weiter und führt zu fortschreitender Erosion des Gemeinwesens.
 
...dann ist das Ergebnis höchstwahrscheinlich genau dasselbe. Die Bundeswehr wüsste nach 8 Monaten wahrscheinlich immer noch nur ganz grob, was wo steht und was funktioniert und was nicht.

Wäre auch etwas peinlich, wenn das Verteidigungskonzept darauf basiert, dass ein Feind erstmal 8 Monate vor der Grenze steht und wartet. Vielleicht nicht ganz so peinlich, wie das, was wir stattdessen haben (8 Jahre nach Beginn eines Angriffkriegs in Europa durch einen Staat, der gemeinsame Grenzen mit NATO-Partnern und die NATO offen als Feind klassifiziert hat: Vorbereitungsstand der Bundeswehr = "Nicht in der Lage, zu verteidigen" nach Aussage praktisch aller Experten). Aber das, was wir haben, gilt wenigstens als Unfall und nicht als Plan. Ganz abgesehen davon, dass die Bundeswehr bis zum kürzlichen Geldregen doch gar keinen finanziellen Spielraum hatte, um sich zusätzlich auf irgendwas vorzubereiten. Einzig der Rückzug von Einheiten auf Außeneinsatz wäre möglich - aber a) läuft der selbst jetzt noch nicht, wo der Krieg direkt an unsere Tür klopft, und b) sind die Ausbildungsmissionen ziemlich klein, die Marine-Missionen mit ziemlich wenig Landstreitkräften und außer ein paar Aufklärern (wenn die nicht schon zurück sind?) niemand mit Luftwaffeln ausgestattet.


Von dem Wurstverein UN kommt auch nix, unglaublich das Ganze :daumen2:

Die UN ist seit jeher Handlungsunfähig, sobald ein Mitglied des Sicherheitsrats betroffen ist. Das ist ein altes und wirklich jedem bekanntes Problem. Leider sind nicht nur gewisse 5 Staaten, von denen wir 3 als gute Freunde und Partner bezeichnen, regelmäßig dagegen, irgendetwas zu ändern, sondern auch ein rundes Dutzend weiterer, bei denen Deutschland regelmäßig ganz vorne mit dabei ist, eher dafür weitere Vetomächte einzuführen, anstatt dieses Prinzip ganz abzuschaffen oder aber durch Parallelstrukturen in der Generalversammlung zu ergänzen.


Die Ukraine hätte niemals ihre Atomwaffen abgeben dürfen. Aber sie wurden reingelegt.

Hatten wir doch vor 3-4 Wochen schon (zum letzten) Mal: Die Ukraine hatten weder die Sicherheitscodes für die Waffen, die sie zurückgegeben haben, noch hatten sie brauchbare Trägersysteme unter ihrer Kontrolle. Das atomare Erbe bestand also netto nur dem geformten Spaltmaterial, den gesamten Rest hätte die Ukraine dazu entwickeln müssen. Und sie hatte und hat nicht die Ressourcen für ein entsprechendes Rüstungsprogramm.

Etwas gründliche Verhandlungen bei der Ausformulierung der Garantieverträge hätten aber die Geschichte deutlich ändern können. Welcher Depp kam überhaupt auf die Idee, dass eine Garantie territorialer Integrität gegen Angriffe mit Atomwaffen IRGEND einen Gegenwert darstellen würde?


Der Russe hat doch schon Theater gemacht das ehemalige Ostblockstaaten der Nato beigetreten sind.

Wie oft denn noch? "Der" eine Russe, damals noch in Petersburg, mag Theater gemacht haben, aber die russische Regierung hat zugestimmt. :kotz:


Dinge können bei richtigen Antrieb sehr schnell gehen, auch ohne Verwaltung und es gibt auch verschiedene Stufen des Verteidigungsfalles.
In 8 Monaten kann man eine Menge Munition und auch weniger Komplexe Waffen produzieren und eine Menge Ersatzteile fertigen, wenn die Priorität darauf liegt.

Und wann sollen die 8 Monate beginnen? "Ein unberechenbar, sich sämtlichen nationalen Kontrollen entledigender Autokrat marschiert unprovoziert in andere Staaten ein, begeht Kriegs- und Menschenrechtsverbrechen en Masse, bezeichnet die NATO als Feind und droht ihr, betreibt atomare Aufrüstung, verlegt Einheiten in Enklaven innerhalb des NATO-Gebietes und verletzt den NATO-Luftraum" scheint ja noch nicht zu reichen. Denn das macht Putin SEIT JAHREN und trotzdem wurde der Bereitschaftsstatus der Bundeswehr vor ein paar Wochen von praktisch allen unabhängigen Analysten mit praktisch "0" angegeben.

Hier haben viele noch nicht verstanden was in diesem Land passieren würde, wenn eine unmittelbare Kriegsgefahr bestehen würde, dann ändert sich das Leben für alle und zwar schlagartig, auch wirtschaftlich.

Aktuell haben wir täglich mehr Coronatote als die Nazis Kriegstote im Schnitt der ersten 1-2 Jahre. Wahrscheinlich würde die FDP bei einem Angriff Putins die Soldaten zur Unterstützung dieser armen Mittelständler mit globalem Milliardenumsatz abkommandieren, nicht dass die noch unter dem Krieg leiden müssen. :ugly:


Einige NATO-Staaten auf dem Balkan haben noch T-Panzer in ihren aktiven Beständen / Reserven, um die geht es, aber selbst da wird es teilweise schon schwierig, da diese zumindest in Teilen, für den NATO-Beitritt bzgl. der Elektronik (Feuerleitrechner, ect) auch auf West-Standard / NATO-Standard modernisiert wurden und da wären wir wieder am Anfang des Kreises, bzgl. Einweisung, da es da eben teils deutliche Unterschiede in der Bedienung gibt, gegenüber dem russischen Standard, welcher von der ukrainischen Armee genutzt wird.

Sicher? Klar sind andere Systeme verbaut, was bei der Wartung zum Problem werden könnte. Aber sie erfüllen die gleiche Funktion und sind in beiden Fällen darauf optimiert, möglichst automatisch/ohne komplexe Inputs zu erfordern, beim optimalen Einsatz der Waffe zu helfen. Und die ist die gleiche. Ich weiß nicht, wie es mit den Kommunikationseinrichtungen aussieht, aber bei Fahren & Schießen würde ich erwarten, dass weniger Einweisung und Übung nötig ist als bei den gelieferten AT und AA Infanteriewaffen, wo die Soldaten neben Bedienungsfeinheiten auch die Grundeigenschaften und Einsatzkonzepte eines für sie neuen Waffensystems verinnerlichen müssen.
 
Ich finde es auch wieder außerordentlich spannend, das am heutigen Tag gewisse Poster wie vom Erdboden verschluckt sind, nachdem die Bilder und Berichte in allen freien Medien über Butscha gesendet wurden
In ein paar Tagen, werden wir wieder ihr Narrativ hören, ich bin gespannt.
Die Sachlage ist nicht so klar, wie es in den Medien dargestellt wird. Solange es keine definitiven Beweise für die Verbrechen gibt, werde ich mich z.B. dazu gar nicht äußern.
 
Russland dementiert an dem Massaker in Butscha beteiligt gewesen zu sein und fordert ein Sitzung im UNO-Sicherheitsrat:

Russland will angesichts des Vorwurfs von Kriegsverbrechen im ukrainischen Butscha für Montag eine Sitzung des Uno-Sicherheitsrats einberufen. Das schreibt der Vertreter Russlands bei den Uno, Dmitri Polanski, auf der Plattform Telegram. Bei der Sitzung solle über die »Provokation von ukrainischen Radikalen« diskutiert werden.

Nach dem Abzug russischer Truppen hat die Ukraine nach eigenen Angaben in der Region um die Hauptstadt Kiew die Leichen von insgesamt 410 Bewohnern geborgen. »Das ist eine Hölle, die dokumentiert werden muss, damit die Unmenschen, die sie geschaffen haben, bestraft werden«, schrieb die ukrainische Generalstaatsanwältin Iryna Wenediktowa am Sonntagabend auf Facebook. Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch veröffentlichte Beweise für mutmaßliche Kriegsverbrechen.
Quelle: Russland will Sitzung des Uno-Sicherheitsrats zu Butscha

Vieles spricht aber dafür das es russische Streitkräfte waren. Oder vielleicht tschetschenische Kämpfer oder Söldner?
Wer auch immer das war... muß zur Rechenschaft gezogen werden.
 
Die Sachlage ist nicht so klar, wie es in den Medien dargestellt wird. Solange es keine definitiven Beweise für die Verbrechen gibt, werde ich mich z.B. dazu gar nicht äußern.
Interviewte Überlebende und internationale Presse, die direkt mit den ukrainischen Truppen zum ersten Mal in das Gebiet gegangen sind und die Bilder aufgenommen haben, sprechen ja für sich.
Was daran unklar soll, ist mir schleierhaft.

Oder glaubst du gar den Russen, dass die Ukrainer die eigene Zivilbevölkerung gefoltert, vergewaltigt und ermordet hat? - Come on...

Einfach mal lesen, so was kann sich keiner mehr als Propaganda ausdenken:
 
Zuletzt bearbeitet:
Vielleicht waren es auch Söldner der Wagner Gruppe. Denen könnte man das zutrauen.
Wenn der Bericht eines Überlebenden richtig ist, sind es wohl Tschetschenen, die dort marodieren.

War mir klar, die Tschetschenen werden seit mehreren hundert Jahren in der Kriegsliteratur so ähnlich beschrieben.
Zu feige für einen echten Kampf, aber beim Vergewaltigen und Morden von Zivilisten sind sie echte Helden...
 
Vollkommen egal. Die sind im Auftrag der russischen Armee. dort. Also sind das Massaker der russischen Armee. End of Story. :puke:
Dem ist so, kein Widerspruch.
Meine Antwort war ja lediglich eine Art Berichtigung auf die Vermutung von @RyzA , es wäre die Wagner Gruppe.

Der Einsatz der "Wagner" in diesem Umfeld wäre recht unprofessionell (Ok, was ist aktuelle schon professionell bei den Russen?).
Auch wenn die Mannstärke unklar ist, betätigen diese sich doch auf dem ganzen Planeten als Söldner, also dürften die Mann-Ressourcen recht begrenzt sein.
 
Ich wollte nur jegliche Form und Anschein von "Ach, das waren ja nur bestimmte Teile der Truppen, also ist das kein Problem der ganzen Truppe" im Keim ersticken. :(
Na ja, wie ja überall formuliert wird, wird die Vorgehensweise zumindest von der russischen Führung geduldet.
Mit Duldung bei Kriegsverbrechen als Befehlsgebende Instanz sind diese nach Völkerrecht direkt verantwortlich (ansonsten hätte es bei z. b. den Nürnberger Prozessen deutlich weniger Urteile gegeben...)

Ist eigentlich klar wie die Sonne, Putin und der immer nie präsente Verteidigungsminister können jetzt direkt für Mord angeklagt werden.
Zeit für den internationalen Haftbefehl...
 
Der Einsatz der "Wagner" in diesem Umfeld wäre recht unprofessionell (Ok, was ist aktuelle schon professionell bei den Russen?).
Auch wenn die Mannstärke unklar ist, betätigen diese sich doch auf dem ganzen Planeten als Söldner, also dürften die Mann-Ressourcen recht begrenzt sein.
Genau. Was ist dort schon professionell? Das hier hatte ich u.a. über die Wagner Gruppe gelesen:

In das Netzwerk der Gruppe Wagner ist die Task-Force Rusitsch eingegliedert, welche auf das in der rechtsextremen Szene beliebte Valknut-Symbol zurückgreift. Sie soll nach Kenntnissen von Belltower.News von Alexey Milchakov und Yan Petrovsky im Jahr 2014 gegründet worden sein. Zuvor nahmen diese an einem paramilitärischen Training-Programm der „Russischen Reichslegion“ teil. Vertreter dieser Einheit posieren in sozialen Netzwerken mit Hitlergruß. Ihr Gründer Milchakov ist ein bekennender Neonazi, der durch Leichenschändungen während des Russisch-Ukrainischen Krieges aufgefallen ist. Unter anderem schnitzte er Hakenkreuze in die Gesichter von getöten ukrainischen Soldaten. Während der Russischen Invasion in die Ukraine 2022 deutete die Gruppe an, dass sie in Charkiw zum Einsatz kommen werde.
außerdem

Im Jahr 2021 erstatteten Hinterbliebene eines Syrers Anzeige in Russland wegen Mordes und Folter gegen mehrere Personen der Wagner-Gruppe. Ihre Vorwürfe stützen sich auf Videoaufnahmen, in denen mehrere Personen schwerste Körperverletzungen begehen, ehe sie ihr Opfer enthaupten und verbrennen. Rund um den Einsatz russischer Söldner in Syrien gibt es zahlreiche Berichte über Folter und Morde an Zivilisten. Zumeist werden sie Mitgliedern der Wagner-Gruppe zugeschrieben. Im Dezember 2021 setzte die EU die Gruppe Wagner wegen „schwerer Menschenrechtsverstöße“ auf eine Sanktionsliste. Somit wurden in der EU vorhandene Vermögenswerte eingefroren, ein Einreiseverbot gegen betroffene Personen verhängt und ein Geschäftsverbot in der EU erlassen.
Quelle: Menschenrechtsverletzungen und Sanktionierung


Also von der Vorgehensweise gar nicht so abwegig. Aber du hattest ja einen Augenzeugenbericht verlinkt. Von daher glaube ich das erstmal mit den Tschetschenen. ;)
 
Und genau aus diesem Grund sollte die Mali-Mission der Bundeswehr SOFORT binnen weniger Tage beendet werden.
Da gibt es eigentlich nix mehr zu überlegen:
aus Wicki:

Mali

Die Regierung von Mali verhandelte im September 2021 mit der Gruppe Wagner über einen Truppeneinsatz von 1000 Söldnern,[79] öffentlich gemacht hatte dies die Agentur Reuters. Man wolle Beziehungen aufbauen, um die Sicherheit des Landes zu gewährleisten und noch sei nichts mit Wagner unterzeichnet, erklärte daraufhin ein Sprecher des Verteidigungsministeriums. In der Vergangenheit hatte Mali schon einmal mit sowjetischen bzw. russischen Kräften kooperiert. Nach dem Abzug der bisherigen Kolonialmacht Frankreich bat Modibo Keita, der erste Präsident des neu entstandenen Landes, 1961 die Sowjetunion um Hilfe beim Aufbau der einer eigenen Armee. Diese militärische Zusammenarbeit dauerte bis in die 1990er Jahre.[80]

Frankreich und Deutschland drohten im Herbst 2021 mit dem Abzug ihrer Truppen aus dem Antiterroreinsatz, sollten russische Söldner der Gruppe Wagner in Mali zum Einsatz kommen.[80][81] Im Januar 2022 wurden genau diese dort gesichtet.[13] Nach Angaben der französischen Streitkräfte soll ein Großteil des 450 Personen starken russischen Kontingents vor Ort aus Wagner-Söldnern bestehen.
[82]

Dass unsere Soldaten den Kopf für irgend einen irrelevanten Despoten in Afrika hinhalten sollen, ist eh schon irre, in diesem Kontext nun völlig absurd.
 
Das mit dem "Somit wurden in der EU vorhandene Vermögenswerte eingefroren" ist sowas von dumm, wenn man bedenkt, dass Deutschland kaum Werte von 100 Mio € im Zuge der jüngsten Sanktionswelle "eingefroren" hat.
 
Russland meint jetzt die Bilder vom Massaker wären von der Nato insbesondere den USA inszeniert:

Nach den verstörenden Berichten über ein Massaker der russischen Armee an den Einwohnern des Kiewer Vororts Butscha, bestreitet Russland weiter jegliche Verantwortung für die Taten. Eine Sprecherin des Außenministeriums in Moskau behauptete nun, die USA und ihre westlichen Partner hätten die grausamen Aufnahmen »bestellt«, um Russland die Schuld zuzuschieben.

»Wer sind die Meister der Provokation? Natürlich die Vereinigten Staaten und die Nato«, sagte Sprecherin Maria Sacharowa laut der Nachrichtenagentur Reuters in einem Interview im russischen Staatsfernsehen.

Sie wertete die schnelle Empörung des Westens über den Vorfall als Beleg für die angebliche westliche Verschwörung. »Die Tatsache, dass diese Angaben in den ersten Minuten gemacht wurden, nachdem das Material auftauchte, lassen keinen Zweifel daran, wer diese Geschichte bestellt hat«, so Sacharowa. Beweise für die Behauptungen brachte Sacharowa nicht. Zuvor hatte Russland die Bilder aus Butscha bereits als »weitere gestellte Provokation des Regimes in Kiew« bezeichnet.
Quelle: Russland behauptet, USA hätten Aufnahmen in Butscha »bestellt«
 
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