Da muss ich widersprechen, dieser Vertrag war einer der Gründe des Übels
NATO-Ukraine-Charta – Wikipedia
Meine Aussage: Die US-Armee war nie in der Ukraine. Dein Link: Keine einzige Aussage zur US-Armee.
Dafür die Betonung, dass bis Putins Einmarsch in Nachbarländer niemand die Ukraine in der NATO sehen wollte (weder die Ukrainische Bevölkerung, noch die NATO-Mitglieder, noch Russland)
Der alte kalte Krieg ist wieder ausgebrochen. Der letzte militärisch gefährliche
Gegner der USA ist Russland, darum wird das Land umzingelt. Worum ging es
mit den Natobeitrittverhandlungen der Ukraine und dem Krieg in Syrien?
Mir wäre keine Umzingelung aufgefallen, in Beitrittsverhandlungen geht es meist um das Sicherheitsbedürfnis eines Staates gegenüber dem Stabilitätsbedürnis der restlichen und in Syrien haben, wenn ich mich recht erinnere, zunächst so ein paar "Einheimische" die Schnauze voll gehabt, sich von westlich wie russisch gestützten Diktatoren unterdrücken zu lassen, später hatten so ziemlich alle etwas dagegen, dass der IS die Kontrolle übernimmt.
Es ging den USA meiner Meinung nach nur um die U-Boot Häfen, denn die
russischen Atom U-Boote sind die letzte wirklich gefährliche Waffe, die einen
Erstschlag der USA verhindern. Und je weniger offene Seehäfen Russland
hat, umso einfacher ist die Überwachung der Schiffe
what? Russland hat 0 strategisch relevante U-Boote in der Ukraine und 0 in Syrien. Das resultiert schon rein aus den geographischen Gegebenheiten, sowohl schwarzes als auch Mittelmeer ist ein miserables Operationsgebiet für U-Boote, weil die geringen Abmessungen ein vollständige Luftüberwachung kinderleicht machen und die eingeschränkten Zugangswege jede Nutzung als Versorgungsbasis für andere Regionen der Welt verhindern. Wir leben nicht mehr im 19. Jhd., als Flotten lebenswichtig für Nationen im Krieg waren, die Entscheidung fällt heute in der Luft. Zudem hat Russland meines Wissens nach keinen einzigen U-Boot-Typ, der für Kampfeinsätze in Flachwasserregionen optimiert wäre und es gibt sowieso keine großen russischen Wirtschaftszentren an diesen Küsten (jedenfalls nicht, wenn man die Zugehörigkeit des Donbas gemäß Völkerrecht & UN akzeptiert...), die man vor direkten Angriffen benachbarter feindlicher Flotten schützen müsste.
Der Krteg in der Ukraine wird meiner Meinung nach in den nächsten sechs
Monaten heiß und dann haben wir den Krieg, Russland gegen die Nato. Und
ich hoffe, die Diplomaten sind besonnen genug.
Die NATO ist weiterhin nicht von der Ukraine betroffen und vermeidet aktuell auch engere Einmischungen. Dass Putin die Sache so weit anheizen wird, bis das Feuer lodert, befürchte ich aber auch.
Aber es passiert doch schon, "Krieg" bedeutet heute nicht mehr Panzer, sonderb Saktionen, Saborage, etc.
Nein. Sabotage ist Maßnahme der Geheimdienste (und spielte zuletzt keine nenneswerte Rolle) und Sanktionen sind ganz normale Politik. Krieg dagegen ist bekanntermaßen die Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln und abseits russischer Einmärsche ist man damit recht vorsichtig.
Russland wollte in die Nato eintreten. Da nannte Obama sie "kleine Regional Macht". Das rächt sich....
Wann bitte schön wollte Russland in diesem Jahrtausend in die NATO eintreten? In den 90ern gabs mal lockere Gespräche, aber da wurden sich beide Seiten sehr schnell einig, dass sie keine Einheit sehen. Seit Putin ein paar Rubel mehr zur Verfügung hat, ist er dabei Russland "gegen den Westen" aufzurüsten, da gab es auch vor der heutigen expliziten Kategorisierung als Feind und Einstellung der Zusammenarbeit keine Freundschaftsanfragen.
China handelt extrem stark mit den USA und selbst wenn es hier und da knistert, die sind mit die letzten auf unserem Planeten die sich mit den USA ernsthaft prügeln werden.
Wollen die auch nicht. Putin will diverse Nachbarstaaten unterwerfen und er will sich innenpolitisch als starker Lenker & Aufbauer einer Weltmacht präsentieren. Aber solange sie ihn freien Lauf lassen, sind ihm die USA als solche vollkommen egal da weit weg.
Die Nato sitzt in Skandinavien, im Baltikum, in der Türkei, in Georgien, in Afganistan, in der Beringsee, in Polen.
Umzingeln passt da schon ganz gut!
Edit: Südkorea hab ich vergessen!
seit langem, aus gutem Grund, seit langem, überhaupt nicht, "sitzen" wäre der falsche Ausdruck, komplett falsch, siehe zweitens, ebenfalls falsch und die Schlussfolgerung somit auch.
Und parallel der Erstschlagplan der Nato. Nur ein Plan, aber immerhin ein Plan
Der Weltuntergangs-Plan | Rubikon
Gibts das auch etwas seriöser? Oder, nach genauerem durchlesen: Überhaupt mit einem Beleg für die Behauptung eines "NATO Erstschlagplans"? Das irgendwelche Pentagon-Mitarbeiter mal über Erstschläge nachgedacht haben, ergibt keine strategische Planung der NATO... :rollen.
Und nein, hundert taktische Raketen oder heute gut getarnte Überschalldronen
würden die Erstschlagkapazität soweit reduzieren, dass es eben keine nukleare Wüste gibt, zumindest
träumen davon so manche Scharfmacher.
"Erstschlagskapazität reduzieren"? Ein Erstschlag wird selbst in den Augen der übelsten Scharfmacher erst dann zum Erfolg, wenn er die
Zweitschlagsfähigkeit aushebelt, was mit den genannten Mitteln (und auch allen anderen vorhandenen) unmöglich ist. Ohne diese Garantie ist er einfach nur eine Provokation, die zur großflächigen Vernichtung der eigenen Nation führt (Kostenseite) und, insbesondere wenn er so wie von dir "erhofft" geführt wird, außer einer Einschränkung des gegnerischen Drohpotentials (dass dann auch niemanden mehr interessiert) nichts bringt (Habenseite). Nicht einmal ein Trump würde so ein Verlustgeschäft starten.
Die USA sind auf dem absteigenden Ast, wirtschaftlich und militärisch, Das ist gefährlich, weil Großmächte
diese Macht ungern kampflos abgeben.
Gibt es für diese Aussage irgend einen Beleg oder auch nur ein Beispiel? Nicht mal Russland hat während des Absturzes gekämpft, sondern fängt erst jetzt beim Wiederaufstieg damit an.
Hier mal die Aussagen eines Strategiepapieres von 2000,, rein hypothetisch, aber die Begriffe sind gefallen, ich habe sie dick markiert. Biologische Waffen, die genotyp spezifisch sind. 2000 waren das hypothetische Pläne, heute wäre das umsetzbar.
Möglich, dass Hohlköpfe vom Militär das 2000 für eine "gute" Idee hielten, aber die biologischen Fakten sprechen klar daneben. Ja, man könnte heute Viren oder ähnliches gestalten, die selektiv nur Menschen mit bestimmten Genotyp betreffen. Aber das wäre nicht nur sehr aufwendig, der Ausschluss von Schäden für andere Genotypen (z.B. dem der eigenen Truppen) wäre praktisch nicht zu bewältigen und würde mit 10000den (eigenen) Betroffenen/Toten einhergehen. Und das ist nur der Punkt, an dem man die Wirksubstanz hat. Wenn man die Zielpersonen nicht einzeln in Krankenhäuser bitten und spritzen möchte, muss man daraus einen Kampfstoff entwickeln, der transportier- und verteilbar ist. Das fällt schon bei anderen Substanzen als hochempfindlichen DNA-Konstruktionen extrem schwer. Zu guter letzt wäre es für multiethnische Militärs (Paradebeispiel: USA) vollkommen unmöglich, zwischen "eigenen" und "gegnerischen Genotypen" zu unterscheiden und allgemein gilt, wie für alle biologischen Kampfstoffe:
Eine einfache Gasmaske mit Filter und kontrollierte belüftete Fahrzeuge/Unterkünfte bieten vollständigen Schutz. Sterben würden an so einer Waffe, wenn man sie gegen Staaten mit ABC-Vorbereitungen des kalten Krieges einsetzt, nur Zivilisten.
(Was ich dagegen für eine reale Gefahr ab dem nächsten Jahrzehnt halte: Auf eine einzelne, sehr hochrangige Zielperson zugeschnittene Substanzen dieser Art, die mit geheidienstlichen Methoden direkt eingesetzt werden. Mit den Fortschritten in der Gentherapie wird sowas irgendwann billiger werden als Polonium, Nervengas & Co, schwerer rückzuverfolgen und vor allem viel leichter in der Handhabung, da sich der Überbringer nicht selbst gefährdet.)