Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine

Da sind wir uns einig. Die einzig offenen Fragen für mich sind, wie wir, oder besser die Ukrainer, Punkt 1 umsetzen werden und können. Punkt 2 ist das Drama schlecht hin, aber das ist unser Problem, und Aussagen einen Diktators, also Punkt drei, nehme ich prinzipiell nicht ernst.
Kim kann keiner ernst nehmen aber er mobilisiert mal wieder die, die gegen den Westen sind und im Westen sind ja viele gegen den Westen.
Was sowieso immer komisch ist. Der Wohlstand, in dem die ganzen Typen leben, kommt ja nicht von irgendwo her. Trotzdem wettern die dagegen und finden Diktatoren super. Mir ein Rätsel.
In diesem einen Punkt erachte ich die russische Regierung bisher noch etwas besonnener als den dicken kleinen Mann aus Nordkorea.
Aber vermutlich wird er durch die russische Hilfe bessere Trägersysteme für die atomwaffen bekommen und dann hast du eine stärkere Bedrohung gegenüber Südkorea.
 
Salve,

+++ 16:33 BBC: Russischer Jet soll versucht haben, britischen Aufklärer abzuschießen +++

Nach Infos der BBC soll ein russischer Kampfjetpilot wegen eines falsch verstandenen Funkspruchs versucht haben, ein britisches Aufklärungsflugzeug abzuschießen. Bisher war bekannt, dass zwei russische Jets im September 2022 in internationalem Luftraum über dem Schwarzen Meer auf eine britische RC-135 Rivet Joint getroffen sind und eine der Maschinen einen Lenkflugkörper abgefeuert hat. Die russische Begründung: technisches Versagen. Die britische Regierung hat diese Begründung bestätigt. Heute aber berichtet die BBC unter Berufung auf drei mit der Angelegenheit vertraute Quellen, dass abgefangene russische Funksprüche die Situation anders darstellen würden. Demnach soll die russische Bodenstation an ihre Piloten dem Sinn nach die zweideutige Botschaft gefunkt haben: "Sie haben das Ziel." Einer der Piloten habe dies als Schussfreigabe aufgefasst und gefeuert, doch das Geschoss verfehlte das Ziel.

So etwas kann auch ganz schnell nach hinten losgehen, wenn man dazu noch die gefundenen Drohnen in Rumänien nimmt, wandelt die RU gerade auf sehr dünnen Eis.
Auch eher "lustig" wie die Öffentlichkeit im Westen beschwichtigt wird, obwohl man es wohl besser weiss. Die BBC würde das jedenfalls nicht melden, wenn sie keine handfesten Fakten dazu hätte. So viel zum "Kriegsgeilen Westen".

 
Ist hier wirklich die Allgemeinbildung so schnell an ihre Grenzen gekommen, so dass die Transferleistung zu diesem erfolgreichen Angriff auf die Schwarzmeerflotte, nicht zu erbringen ist?
Ich kann dir zum Thema Allgemeinbildung zumindest soviel sagen dass ich darunter was anderes verstehe als halbstarke Sprüche in ein Internetforum zu tippen.
Jedes russische Kriegsschiff weniger ist ein gutes Schiff, denn es kann keine Angriffe/ bzw. Unterstützung für Angriffe mehr durchführen.
Weil die Ukrainer auch grade wirklich keine grösseren Probleme als russische Schiffe in Trockendocks haben.
Es ist doch offensichtlich, dass die stark beschädigten Schiffe die durchaus wenigen Trockendocks blockieren und eine ganze zeitlang damit nicht mehr für Wartung / Reparatur oder Bau anderer Schiffe zur Verfügung stehen.
"die durchaus wenigen Trockendocks" machst du auf Basis von was fest ? Bitte mehr Quellen und weniger Spekulationen. Aber selbst wenn wir mal annehmen dass die Russen auf der Krim nur über wenige Trockendocks verfügen so ändert es nichts an der Tatsache dass russische Schiffe für den momentanen Kriegsverlauf ziemlich irrelevant sind.
Das Trockendock selber wurde mit hoher Wahrscheinlichkeit ebenfalls strukturell beschädigt, Auswirkungen siehe 2.
Siehe eins oben
Das Signal, dass die Schwarzmeerflotte, der Stützpunkt Sewastopol und auch die Krim im Allgemeinen jederzeit heftig und erfolgreich angegriffen werden kann, stärkt die Ukraine und schwächt die russische Moral, bindet Sicherungsressourcen und lenkt von anderen Dingen ab.
Hätte man den kompletten Marinestützpunkt dem Erdboden gleichgemacht DAS wäre heftig, hätte man die russische Verteidigungslinie hinter Robotnye mit gezielten massiven Luftschlägen deutlich schwächen können DAS wäre heftig. Würden die Ukrainer nennenswerte Fortschritte bei ihrer Gegenoffensive machen anstatt nach über 3 Monaten immer noch bei Robotnye festzustecken DAS wäre heftig.

Stattdessen macht die Ukraine seit Anfang Juni vorallem damit von sich reden irgendwelche Krimbrücken zu beschädigen, Flaggen auf der Krim aufzustellen oder Schiffe in Trockendocks zu zerstören die für den momentanen Kriegsverlauf absolut irrelevant sind. Aber in einem Punkt gebe ich dir vollkommen recht solche Aktionen lenken ab allerdings nicht die Russen, sondern davon dass die ukrainische Gegenoffensive in Anbetracht aller Ressourcen die man bisher dafür aufgewendet hat absolut katastrophal verläuft.

Sollen wir uns nochmal die Euphorie und die Prognosen hier im Forum von Anfang Monat ansehen als vermeldet wurde dass die Ukraine nach Robotnye (oder eher dass dass was mal Robotnye war) nach 2 Monate endlich "zurückerobert" hätte ? Sind die Ukrainer Tokmak in den letzten 2 Wochen auch nur einen Schritt näher gekommen ? Nein, man steckt immer noch bei Robotnye fest ? Dann sollte man vielleicht seine Offensivkapazitäten darauf konzentrieren anstatt Ressourcen für solche Angriffe zu verschwenden die keinerlei Einfluss auf den momentanen Kriegsverlauf haben.

Und ja, das ist ein toller Erfolg der ukrainischen Streitkräfte!
Mir wäre es viel lieber die Ukraine hätte in ihrer Gegenoffensive irgendwelche Erfolge zu vermelden!
Wenn man sich mal den letzteren Post 20812 anschaut, kann man eigentlich nur das wirkliche Gruseln bekommen, was der Poster eigentlich suggeriert, mit seiner oder der Vorgeschichte dieses Thread.
"Wie schlimm es ist, das die Ukraine russisches Staatsgebiet angreift und deshalb viele Russen wohl erst recht gegen die Ukraine kämpfen wollen"!.
Das hat er so halt nicht geschrieben geschweige denn so gemeint aber egal. Aber eben, man könnte sich Kritik auch einfach mal zu Herzen nehmen aber soviel Selbstreflektion ist für manche offensichtlich zu viel verlangt.
 
Scheinbar haben die Sanktionen gegen Russland nicht die gewünschte Wirkung.
Ohne die Sanktionen wäre es doch noch viel mehr. Und die Sanktionen sind nur minimale Einschränkungen, keiner will ja die armen Russen, denen soooo bööööse mitgespielt wurde, provozieren und eskalieren. Dabei sind es die Russen, die so unerträglich gefährliche Dinge machen. So wollen schienbar in den Krieg mit der Nato, dabei schaffen sie es nicht einmal mit der Ukraine klar zu kommen.

Und wenn so was liest, kann man kotzen. Was soll das? Raketen aus neutrale Flugzeuge im neutralen Seegebiet zu beschießen? Sie die Russen alle unter Drogen?

Zum Glück sind die Briten besonnen, und keineswegs eskalierend. Diesen Worten ist wenig hinzuzufügen:

" ... Das britische Verteidigungsministerium bestätigte den Bericht der BBC nicht, teilte aber als Reaktion darauf mit: "Unser Ziel war es stets, die Sicherheit unserer Operationen zu gewährleisten, unnötige Eskalationen zu vermeiden und die Öffentlichkeit und die internationale Gemeinschaft zu informieren." Weiter hieß es, der Vorfall sei eine "deutliche Erinnerung" an die möglichen Folgen der "barbarischen Invasion" des russischen Präsidenten Wladimir Putin in der Ukraine. ..."
 
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Egal wie man es dreht und wendet, die Zeiten des Friedens sind in Europa leider vorbei und so schnell werden die nicht zurückkommen. Ich denke langfristig wird sich jetzt auch wieder Europa selbst militärisch stärker aufstellen. Auf den gesunden Menschenverstand von Ländern wie Russland oder China kann man ja scheinbar nicht mehr vertrauen. Immer auf die USA vertrauen und die die ganze militärische Arbeit machen lassen ist auf Dauer ja eigentlich auch keine Lösung.
 
Egal wie man es dreht und wendet, die Zeiten des Friedens sind in Europa leider vorbei und so schnell werden die nicht zurückkommen.
Das sehe ich anders. Es ist nur und einzig Russland, das herumstänkert.

Einen Krieg innerhalb der Länder der EU wird es nicht geben. Was wir jetzt viel mehr brauchen, ist ein weiter geeintes Europa insbesondere mit gemeinsamer "EU-Armee" und koordinierter Außenpolitik. Das gesamte Rüstungsbudget der EU ist gewaltig. Und es wäre unglaublich völkerverständigend, wenn wir viel intensiver Seite an Seite trainieren würden und wüssten, dass man sich auf demokratischen Partner verlassen kann. Dazu muss es wie vor siebzig Jahren verstärken Schüleraustausch geben und andere Programme, die Europa zusammenwachsen lassen.

Ich sehe immer alles positiv und wir müssen die Chancen dieses Kriegs sehen. Europa muss und wird zusammenwachsen. Der russische Angriffkrieg wird vermutlich selbst den Türken klar machen, wie wichtig eine starke Gemeinschaft ist.

Nein, ich sehe nicht, dass es in absehbarer Zeit einen Krieg in Mitteleuropa geben wird.
 
Nein, ich sehe nicht, dass es in absehbarer Zeit einen Krieg in Mitteleuropa geben wird.
Nein, ich meine natürlich nicht zwischen den europäischen Ländern, sondern höchstens wie jetzt mit Russland in der Ukraine.
Und es wäre unglaublich völkerverständigend, wenn wir viel intensiver Seite an Seite trainieren würden und wüssten, dass man sich auf demokratischen Partner verlassen kann.
Genau das meine ich. Wir müssen schauen auch als Europa/EU militärisch gut aufgestellt zu sein und uns nicht mehr nur auf die USA zu verlassen.
 
Egal wie man es dreht und wendet, die Zeiten des Friedens sind in Europa leider vorbei und so schnell werden die nicht zurückkommen. Ich denke langfristig wird sich jetzt auch wieder Europa selbst militärisch stärker aufstellen.

Da bin ich ganz bei dir. Wenn die Eskalationen und das Aufrüsten so weiter geht, haben wir m.M.n. die große Chance auf den "Kalten Krieg" 2.0 mit der Grenze in der UA.


Immer auf die USA vertrauen und die die ganze militärische Arbeit machen lassen ist auf Dauer ja eigentlich auch keine Lösung.

Richtig. Dieses erzeugt Abhängigkeiten und die möchten wir nicht - von Russland, von China usw.. Ich bin jedoch der Meinung, dass eine bzw. diese Abhängigkeit von den USA für die EU und Deutschland nicht gut ist. Es gibt m.M.n. ausreichend bedeutende Interessenskonflikte und das nicht nur wirtschaftlicher Art.
 
Da bin ich ganz bei dir. Wenn die Eskalationen und das Aufrüsten so weiter geht, haben wir m.M.n. die große Chance auf den "Kalten Krieg" 2.0 mit der Grenze in der UA.
Nö, der Zug ist mit der Invasion von Russland in der Ukraine abgefahren. Damit hat Russland ganz alleine die Büchse der Pandora geöffnet. „Wir“ als Westen eskalieren hier gar nichts.

Ich verstehe einfach nicht wie du hier permanent von „eskalieren“ im Zusammenhang mit dem Westen sprechen kannst. Was für eskalieren? Erwartest du dass der Westen so was einfach hinnimmt? WTF, alter.
 
Nö, der Zug ist mit der Invasion von Russland in der Ukraine abgefahren.
Wenn die Russen um sich herum wieder befestige Grenzen ziehen wollen und werden, weil ihnen die Bevölkerung wegläuft, wie es in den DDR passierte, dann können wir das von hieraus schwer verhindern. Wenn große Anteile der Russen eine kolonialistischen Diktaror bejubeln, habe ich kein Problem damit, wenn sie sich hinter Zäunen und Mauern verstecken. Solange sie hinter den Zäunen bleiben.
 
Nur wer garantiert dass das so bleibt? :ka:
Es ging mir darum, dass es mich nicht die Bohne interessiert, wenn die Russen wieder einen eisernen Vorhang hochziehen. Wäre ein guter Zeitpunkt, Menschen mit russischen Pass wieder hinter diesen Vorhang zu schicken und damit weite Teile der Russenmafia, die sich immer weiter in unserer Industrie breit macht. Der eiserne Vorhang muss kein Nachteil sein.

Kalter Krieg ist sicherlich ärgerlich, aber er muss darum nicht warm werden. Russland führt gerade Krieg, soviel hat sich hier nicht geändert. Die Russen leiden, die Ukrainer noch viel mehr.
 
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Und täglich grüßt das Murmeltier. Nein das hatte hier wirklich alles nichts mit dem Thema zu tun... :kaffee:

Um es zu präzisieren, das ist einer der Punkte die ich Gestern meinte. Hier werden plötzlich wieder Themen rausgekramt die schon vor hunderten Seiten durchgekaut worden sind, diese werden völlig zusammenhanglos von der restlichen Diskussion eingestellt und dann wird erwartet das man darauf eingeht. :huh:
 
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Und täglich grüßt das Murmeltier. Nein das hatte hier wirklich alles nichts mit dem Thema zu tun... :kaffee:

Der Fred heisst: "Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine" und wenn ich die Entwicklung der Korruption in der UA und die Meinung des Volkes dazu aufzeige, dann hat es nichts damit zu tun? Hmmm. Das wirft Fragen auf.

Vielleicht wäre eine Umbenennung des Freds angebracht, sodass der Titel zum Hauptinhalt wieder passt.
 
Der Fred heisst: "Aktuelle Entwicklungen in der Ukraine" und wenn ich die Entwicklung der Korruption in der UA und die Meinung des Volkes dazu aufzeige, dann hat es nichts damit zu tun?

Wie jetzt? Du hast doch selbst in deinem - wohl jetzt aus Gründen gelöschten - Beitrag ausgeführt, dass du dich auf Korruption in der Vergangenheit beziehst. Und jetzt doch auf einmal auf "aktuelle" Korruption - da passt was nicht ...
 
Das wirft Fragen auf.
Ja. Fragt sich nur welche genau?

Dass es in der Ukraine Korruption gibt ist rein gar nichts Neues. Dass die Bevölkerung der Ukraine das nicht gut findet ist auch rein gar nichts Neues. Dass die EU das schon vor und während des Prozesses zum Assoziierungsabkommen anprangerte und bis heute immer wieder Änderungen fordert ist ebenfalls ein alter Hut. Und anscheinend geht man seitens der aktuellen Regierung gegen diese Korruption vor.

Also was treibt dich an diese gar nicht mal so "Aktuelle Entwicklung in der Ukraine" einfach aus heiterem Himmel zum x-ten Male hervor zu kramen?
 
Und selbst wenn die Ukraine durch und durch korrupt wäre würde das nichts an der aktuellen Situation ändern. Wir müssen die Ukraine bis an die Zähne bewaffnen damit die Russland aus dem Land jagen können. Über den Rest kann man dann danach diskutieren.
 
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