AfD, Pegida und Co.

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Was bei Kommunalwahlen nicht ungewöhnlich ist.
Die Bürger interessieren sich schlicht nicht mehr für die Politik um die Ecke.
Ist bei mir im Dorf nicht anders. Das ist CDU Hochburg, seit 50 Jahren oder so.
Ist also völlig wurscht, was du wählst, es kommt immer ein CDU Politiker durch. Daher gehen viele erst gar nicht mehr zur Wahl -- mich eingeschlossen.

Bei meiner Oma von mütterlicher Seite haben sie es nach über 20 Jahren CDU Regierung in der Stadt jetzt endlich mal geschaft einen unabhängigen Kanidaten zum Bürgermeister zu wählen und siehe da, nach über 20 Jahren städtischen Niedergangs und das geht nicht und dafür ist kein Geld da, geht da endlich doch mal was.
Die Innenstadt wurde saniert, das Gewerbegebiet hat man endlich verkauft bekommen, sowie diverse andere Gebäude die in städtischer Hand waren und wo über unzählige Jahre nichts passiert war. Man hat es geschaft neue Geschäfte in die Innenstandt zu locken und die Schulden begonnen abzubauen.
In 3 Jahren ist da mit einem unabhängigen Kanidaten mehr passiert als in 20 Jahren CDU.

Man muss sich nur mal trauen die vollgefressenen Altparteien mit einem Arschtritt aus denn Ämtern zu befördern.
 
richtig, macht aber eben niemand. Die Leute, die seit Kindheitstagen immer das gleiche wählen, sind in der Mehrheit.
Das ist eben diese Leute, meist um 60 oder älter, die die Volksparteien wählen, egal was sie machen oder nicht machen.
Diese Generation muss erst aussterben, damit Bewegung in den Apparat kommt.
Also, mein Vermutung, noch 30 Jahre und die Volksparteien haben keine feste Wählerschaft mehr wie früher.
 
Was bei Kommunalwahlen nicht ungewöhnlich ist.
Die Bürger interessieren sich schlicht nicht mehr für die Politik um die Ecke.
Ist bei mir im Dorf nicht anders. Das ist CDU Hochburg, seit 50 Jahren oder so.
Ist also völlig wurscht, was du wählst, es kommt immer ein CDU Politiker durch. Daher gehen viele erst gar nicht mehr zur Wahl -- mich eingeschlossen.

Naja, aber irgendwann sollte man solche Zustände durchbrechen. Mein Hamatort war auch jahrzentelang eine SPD geführte Bananenrepublik, aber dann ging alles Raz Faz und die roten Genossen wurden von den Freien Wählern abserviert. Mittlerweile ist sogar die CDU knapp an der SPD vorbei gegangen.
 
der-sack88 Meinungsfreiheit? Auf jeden Fall.
Kritik? Auch gerne, sollte konstruktiv sein.
Staendige Vergleiche mit den Nazis bzw. in den gleichen Topf werfen?
Selbst du bringst wieder eine Aussage die so nur die Storch gebracht hat. Das die nicht ganz dicht ist, ist eine andere Sache.
Wieso muss das Alles sein? Ich dachte die AfD hat kaum irgendwelche politischen relevanten Sachen im Programm?
Wuerde es dann nicht reichen, sich darauf zu fokkusieren und so die AfD zu "entlarven"?
Was sollen die Gewaltuebergriffe bei AfD-Kundgebungen/Versammlungen?


Das Storch-Zitat war nur das extremste Beispiel dafür, dass populistische Thesen auch Gegenreaktionen hervorrufen und dass sowohl Reaktion als auch Gegenreaktion hier legitim sind.
Nazivergleich finde ich persönlich nicht so wild, rechte Parteien müssen damit leben. Ein Vergleich ist ja nichts schlimmes. Für den gleichen Topf ist die Schnittmenge natürlich noch zu klein.
Auf der anderen Seite wird die Linke ja immer noch als "SED" diffamiert. Gibts überall.;)
Ich persönlich habe ja auch hier im Thread schon öfter geschrieben, dass ich die AfD bei den Kommunalwahlen dank des nichtvorhandenen Programms für unwählbar gehalten habe, genau wie ich geschrieben habe, warum die Bundes-AfD mMn die falschen Antworten auf die ohne Frage bestehenden Probleme liefert.
Gewalt ist natürlich immer schlecht, aber bei ideologischen Differenzen scheint das üblich zu sein. Sieht man ja auch bei Pegida usw.
Wenn es nach mir ginge würde man den gewalttätigen Kräften einfach mal für einen Tag eine entsprechend große freie Fläche suchen und dann gib ihm, dann hätte sich das Problem mit den Nazis auch schnell gelöst. Die sind ja "in der freien Wildbahn" immer auf die Polizei angewiesen.:ugly:


Ist doch gut das sich hier Gegner zusammenfinden. Aber Gewalt? Das laesst doch die ganzen Gegenaktionen verpuffen.
Man fuehlt sich moralisch besser, aber um das zu unterstreichen verpruegel ich den vermeintlich schlechten Menschen?
Komm jetzt nicht mit Einzelfaelle und son Kram.
Es heißt ja auch immer wer sich mit den Rechten in ein Boot setzt braucht sich nicht wundern.
Gilt fuer die linken Chaoten und Krawallmacher aber genauso.


Naja, auf die linken Chaoten und Krawallmacher wird vor allem medial schon teils sehr hart eingeprügelt, siehe EZB. Selbst wenn die Krawallmacher gar nicht links sind.
Ich meinte mit meinem Post auch in erster Linie die verbale Auseinandersetzung. Gewalt kann ich in manchen Fällen nachvollziehen, trotzdem darf sie kein Mittel sein. Vor allem auch, weil sie auf Dauer kontraproduktiv ist: die Betroffenen können sich als Märtyrer und Opfer stilisieren (hatte ich ja die Tage schon mal was zu verlinkt), die Täter erreichen politisch nichts. Und alles, was von der neoliberalen "Mitte" abweicht, wird als extremistisch bezeichnet und abgelehnt, auch wenn es am Ende heißt, linke Pazifisten mit unpolitischen Krawalltouristen in einen Topf zu werfen. Ist undifferenziert und bringt keinen weiter.
 
Naja, aber irgendwann sollte man solche Zustände durchbrechen. Mein Hamatort war auch jahrzentelang eine SPD geführte Bananenrepublik, aber dann ging alles Raz Faz und die roten Genossen wurden von den Freien Wählern abserviert. Mittlerweile ist sogar die CDU knapp an der SPD vorbei gegangen.

Ja, bei uns dauert das eben noch 30 Jahre, bis die Generation ausgestorben ist, die die immer wählen.
 
Was bei Kommunalwahlen nicht ungewöhnlich ist.
Die Bürger interessieren sich schlicht nicht mehr für die Politik um die Ecke.
Ist bei mir im Dorf nicht anders. Das ist CDU Hochburg, seit 50 Jahren oder so.
Ist also völlig wurscht, was du wählst, es kommt immer ein CDU Politiker durch. Daher gehen viele erst gar nicht mehr zur Wahl -- mich eingeschlossen.
Genau dies ist die falsche Einstellung. Wer zu faul ist 1 mal im Jahr zu wählen braucht sich auch nicht zu beschweren. Sollte bei den etablierten nichts dabei sein wählt man halt eine Protestpartei. Ansonsten werten die Politiker die Enthaltung noch als Zustimmung für ihrer Politik.
Ja, bei uns dauert das eben noch 30 Jahre, bis die Generation ausgestorben ist, die die immer wählen.
Das Problem wird sich auch in Zukunft nicht lösen. Es werden dann vielleicht andere Parteien sein aber Stammwähler gibt es überall. Auf Landes und Bundesebene sind aber dennoch leichter Veränderungen möglich. Dies zeigt die AfD ganz gut oder die CDU in BW. Die ach so uneinholbare CDU steht da nämlich aktuell nur bei 27-28%.(2006: 44%)
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Problem wird sich auch in Zukunft nicht lösen. Es werden dann vielleicht andere Parteien sein aber Stammwähler gibt es überall. Auf Landes und Bundesebene sind aber dennoch leichter Veränderungen möglich. Dies zeigt die AfD ganz gut oder die CDU in BW. Die ach so uneinholbare CDU steht da nämlich aktuell nur bei 27-28%.(2006: 44%)

Doch, doch, in 30 Jahren hast du ja überwiegend Muslime, die wählen und die wählen was anderes als CDU oder SPD. :D :ugly:
 
Wie lässt man denn seine Kinder "verschwulen"?
Indem man in der Schule, den Medien und sonst überall erklärt, es sei normal, wenn man nicht unbedingt aufs andere Geschlecht steht.
Außerdem habe man ja genug Zeit, um das alles auszuprobieren und sich für das Komfortabelste zu entscheiden.

Das sind Dinge, für die es im Islam sehr wenig Toleranz gibt, vor allem bei Leuten aus dem arabischen Kulturkreis.
Teilt ein Deutscher diese Einstellung, würde man ihn direkt als homophob betiteln.
 
Was ist das denn für ein Unsinn?
Also echt jetzt.
Glaubst du wirklich an den Quatsch, dass Jungen schwul werden, weil sie Frauenmagazine lesen, sich gut mit Frauen verstehen können und zuhören können und einfühlsam sind?

Dazu kommt noch die Frage, was "normal" ist?
Es gibt Leute, die schlagen ihre Frauen und/oder Kinder und sehen das als "normal" an und wundern sich, wenn man erklärt, dass sich das nicht gehört.
 
@sack88
Warum ich nicht die Linke wähle?
Ich traue denen mindestens auf Bundesebene nichts zu.

Wie gesagt eine SPD wie sie früher war, wäre mein Traum. Es gibt keine Partei die mehr für Deutschland geleistet hat und Opferbereitschaft gezeigt hat. Die heutige SPD ist dagegen ein Trauerspiel.

Nochmal zur AfD:
Für mich ist sie die Möglichkeit die aktuelle Politik zum besseren zu wenden, nicht durch das was sie tun sondern alleine durch ihr bestehen und den Zugzwang den sie auslöst.
 
Brandt und Schmidt haben die BRD während des Kalten Krieges regiert, die kannst du mit heutigen Bundespolitikern so nicht vergleichen.:schief:
 
Und was von Schmidt zu halten ist, hat man an seinen letzten Äußerungen gut merken können.
Auch so eine Trantasche.
 
Was ist das denn für ein Unsinn?
Also echt jetzt.
Glaubst du wirklich an den Quatsch, dass Jungen schwul werden, weil sie Frauenmagazine lesen, sich gut mit Frauen verstehen können und zuhören können und einfühlsam sind?

Dazu kommt noch die Frage, was "normal" ist?
Es gibt Leute, die schlagen ihre Frauen und/oder Kinder und sehen das als "normal" an und wundern sich, wenn man erklärt, dass sich das nicht gehört.


Früher war es eben "normal", die Schnauze zu halten, wenn man "anders" war. Damit man nicht von den Eltern verprügelt wurde oder in den Knast oder gleich ins ** kam.
Heute darf man drüber reden, also redet man auch drüber. Dass dann angenommen wird, es gibt mehr Homosexuelle, nur weil man öfter davon liest, ist so absurd... die Erde hat sich ja auch schon immer um die Sonne gedreht und nicht erst seit man das herausgefunden hat.:D


@sack88
Warum ich nicht die Linke wähle?
Ich traue denen mindestens auf Bundesebene nichts zu.

Wie gesagt eine SPD wie sie früher war, wäre mein Traum. Es gibt keine Partei die mehr für Deutschland geleistet hat und Opferbereitschaft gezeigt hat. Die heutige SPD ist dagegen ein Trauerspiel.


Naja, ich denke schon, dass man die Linke als sozialdemokratische Partei bezeichnen kann. Wenn man ein paar kleine Randströmungen ausblendet.
Ist halt nur die Frage, welcher Parteiflügel am Ende die Bundespolitik bestimmen würde... davon würde sicher einiges abhängen.



Brandt und Schmidt haben die BRD während des Kalten Krieges regiert, die kannst du mit heutigen Bundespolitikern so nicht vergleichen.:schief:


Stimmt natürlich. Trotzdem würde einer wie Brandt sicher helfen, z.B. eine gesamteuropäische Lösung zu finden, um alle Flüchtlinge adäquat versorgen zu können.


edit: Warum wird K Z eigentlich zensiert? Test: Konzentrationslager
 
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