der-sack88 Meinungsfreiheit? Auf jeden Fall.
Kritik? Auch gerne, sollte konstruktiv sein.
Staendige Vergleiche mit den Nazis bzw. in den gleichen Topf werfen?
Selbst du bringst wieder eine Aussage die so nur die Storch gebracht hat. Das die nicht ganz dicht ist, ist eine andere Sache.
Wieso muss das Alles sein? Ich dachte die AfD hat kaum irgendwelche politischen relevanten Sachen im Programm?
Wuerde es dann nicht reichen, sich darauf zu fokkusieren und so die AfD zu "entlarven"?
Was sollen die Gewaltuebergriffe bei AfD-Kundgebungen/Versammlungen?
Das Storch-Zitat war nur das extremste Beispiel dafür, dass populistische Thesen auch Gegenreaktionen hervorrufen und dass sowohl Reaktion als auch Gegenreaktion hier legitim sind.
Nazivergleich finde ich persönlich nicht so wild, rechte Parteien müssen damit leben. Ein Vergleich ist ja nichts schlimmes. Für den gleichen Topf ist die Schnittmenge natürlich noch zu klein.
Auf der anderen Seite wird die Linke ja immer noch als "SED" diffamiert. Gibts überall.

Ich persönlich habe ja auch hier im Thread schon öfter geschrieben, dass ich die AfD bei den Kommunalwahlen dank des nichtvorhandenen Programms für unwählbar gehalten habe, genau wie ich geschrieben habe, warum die Bundes-AfD mMn die falschen Antworten auf die ohne Frage bestehenden Probleme liefert.
Gewalt ist natürlich immer schlecht, aber bei ideologischen Differenzen scheint das üblich zu sein. Sieht man ja auch bei Pegida usw.
Wenn es nach mir ginge würde man den gewalttätigen Kräften einfach mal für einen Tag eine entsprechend große freie Fläche suchen und dann gib ihm, dann hätte sich das Problem mit den Nazis auch schnell gelöst. Die sind ja "in der freien Wildbahn" immer auf die Polizei angewiesen.
Ist doch gut das sich hier Gegner zusammenfinden. Aber Gewalt? Das laesst doch die ganzen Gegenaktionen verpuffen.
Man fuehlt sich moralisch besser, aber um das zu unterstreichen verpruegel ich den vermeintlich schlechten Menschen?
Komm jetzt nicht mit Einzelfaelle und son Kram.
Es heißt ja auch immer wer sich mit den Rechten in ein Boot setzt braucht sich nicht wundern.
Gilt fuer die linken Chaoten und Krawallmacher aber genauso.
Naja, auf die linken Chaoten und Krawallmacher wird vor allem medial schon teils sehr hart eingeprügelt, siehe EZB. Selbst wenn die Krawallmacher gar nicht links sind.
Ich meinte mit meinem Post auch in erster Linie die verbale Auseinandersetzung. Gewalt kann ich in manchen Fällen nachvollziehen, trotzdem darf sie kein Mittel sein. Vor allem auch, weil sie auf Dauer kontraproduktiv ist: die Betroffenen können sich als Märtyrer und Opfer stilisieren (hatte ich ja die Tage schon mal was zu verlinkt), die Täter erreichen politisch nichts. Und alles, was von der neoliberalen "Mitte" abweicht, wird als extremistisch bezeichnet und abgelehnt, auch wenn es am Ende heißt, linke Pazifisten mit unpolitischen Krawalltouristen in einen Topf zu werfen. Ist undifferenziert und bringt keinen weiter.