AfD, Pegida und Co.

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Was Charlie Hebdo gemacht hat, war auch stellenweise sehr übertrieben, Satire der Satire wegen, das hätte auch nicht immer so sein müssen.
Würde man auch Jesus Christus so parodieren, würde das zweifellos auch irgendwann Beschwerden geben, hat man ja schließlich schon bei dem Film aus den 90ern, Matt Damon und Ben Affleck, gesehen.^^

Beschweren darf sich auch jeder. Ob man dann gerichtlich verurteilt wird ist eine ganz andere Sache.
 
Beschwerden ≠ Anschlaege, Todesdrohungen, Ermordungen
Davon habe ich auch überhaupt nicht geredet, sondern von Klagen und Verfassungsbeschwerden.^^
Bleibt jetzt jedem selber überlassen, ob er jetzt gleich sofort Terroranschläge und Mordversuche reininterpretiert.
Mir ging es rein um das Rechtliche und den Punkt "Öffentlicher Anstand".;)
 
Was Charlie Hebdo gemacht hat, war auch stellenweise sehr übertrieben, Satire der Satire wegen, das hätte auch nicht immer so sein müssen.
Würde man auch Jesus Christus so parodieren, würde das zweifellos auch irgendwann Beschwerden geben, hat man ja schließlich schon bei dem Film aus den 90ern, Matt Damon und Ben Affleck, gesehen.^^

Richtig. Aber sie gehen nicht gleich in das Gebäude der Filmfirma und erschiessen alle Angestellten, weil ihre Religion beleidigt wurde.

Das ist halt der Unterschied zur Friedensreligion.

Ich glaube, es würde früher oder später dann der Paragraph "Erregung öffentlichen Ärgernisses" greifen.
Wenn jemand jetzte eine SS-Uniform trägt, zwar ohne Hakenkeruz, aber ansonsten 1:1 nachgestellt, würde der auch kaum straflos davonkommen, wenn ich mich nicht irre.^^

Solange kein Spruch und/oder Symbol drauf ist, dass verboten ist, ist das gestattet.
 
Richtig. Aber sie gehen nicht gleich in das Gebäude der Filmfirma und erschiessen alle Angestellten, weil ihre Religion beleidigt wurde.

Das ist halt der Unterschied zur Friedensreligion.
"Friedensreligion"?
Die einzigen, die mir da einfallen, wäre der Buddhismus und die Geister der Indianerstämme.:ugly:
Also diejenigen, welche Charlie Hebdo überfallen sowie den dänischen Karikaturisten umbrigen wollten, waren Extremisten, hätten die das auf amerikanischem Boden gemacht, hätten die zweifellos auch zumindest Morddrohungen erhalten.^^
 
Davon habe ich auch überhaupt nicht geredet, sondern von Klagen und Verfassungsbeschwerden.^^
Bleibt jetzt jedem selber überlassen, ob er jetzt gleich sofort Terroranschläge und Mordversuche reininterpretiert.
Mir ging es rein um das Rechtliche und den Punkt "Öffentlicher Anstand".;)

Wollte bei deiner Aussage gar nichts reininterpretieren.
Mir ist nur die Diskussion von vor ein paar Seiten eingefallen, das der Islam ja immer missverstanden wird und gar nicht so ist wie angenommen.
Ich wollte hier nur einen kleinen markanten Vergleich ziehen.

Ist halt ein Unterschied ob es eine Empoerung gibt oder ob es Mordaufrufe und Anschlaege wegen Satire/Karikaturen gibt.
Natuerlich sind das immer die Extremisten die sowas letztendlich durchfuehren, aber selbst hier kenn ich kein Pendant zu anderen Religionen.
Das wirklich Erschreckende war aber nach solchen Ereignissen die, im besten Fall, Gleichgueltigkeit, im schlimmsten Fall, die Zustimmung anderer Moslems zu solchen Taten.
Selbst die angeblich gemaeßitgten Moslems haben hier kaum sowas Verurteilt, eher Verstaendniss gezeigt.

Sowas wird komplett ausgeblendet. Es wird das Bild vom gebildeten, aufgeklaerten Moslem kommuniziert, welcher nach Deutschland kommt.
 
"Friedensreligion"?
Die einzigen, die mir da einfallen, wäre der Buddhismus und die Geister der Indianerstämme.:ugly:
Also diejenigen, welche Charlie Hebdo überfallen sowie den dänischen Karikaturisten umbrigen wollten, waren Extremisten, hätten die das auf amerikanischem Boden gemacht, hätten die zweifellos auch zumindest Morddrohungen erhalten.^^

https://de.wikipedia.org/wiki/Das_Leben_des_Brian#USA
https://de.wikipedia.org/wiki/Dogma_(Film)#Hintergrund

Zwei Beispiele für Filme die das Christentum und das Judentum verulken. Ja es gab Protesten. Nein, es wurden keine Flaggen oder Botschaften verbrannt, geschweige denn Menschen getötet.

Und das bei Charlie Hebdo und den dänischen Karikaturisten waren auch keine Extremisten, sondern ganze normale Anhänger der Friedensreligion.
 
Welche "Friedensreligion"?
Mir fallen weiterhin außer zwei, drei, keine ein.:schief:
Und jeder, welcher für seine Religion töten würde, ist für mich ein Extremist, egal ob Christentum oder Islam; Als Jyllands und Charlie Hebdo ihre Karikaturen gemacht haben, hat nicht automatisch jeder Moslem ihre Redaktionszentralen gestürmt, nein, es waren danach die Extremisten, die ihre Aufmerksamkeit auf sich zogen.^^
 
Welche "Friedensreligion"?
Mir fallen weiterhin außer zwei, drei, keine ein.:schief:
Und jeder, welcher für seine Religion töten würde, ist für mich ein Extremist, egal ob Christentum oder Islam; Als Jyllands und Charlie Hebdo ihre Karikaturen gemacht haben, hat nicht automatisch jeder Moslem ihre Redaktionszentralen gestürmt, nein, es waren danach die Extremisten, die ihre Aufmerksamkeit auf sich zogen.^^

Du weist doch was Kaaruzo mit Friedensreligion meint ;)

Natuerlich haben Extremisten diese Taten ausgefuehrt, aber die Akzeptanz und Verstaendniss unter den Moslems ist erschreckend hoch.
 
Welche "Friedensreligion"?
Mir fallen weiterhin außer zwei, drei, keine ein.:schief:
Und jeder, welcher für seine Religion töten würde, ist für mich ein Extremist, egal ob Christentum oder Islam; Als Jyllands und Charlie Hebdo ihre Karikaturen gemacht haben, hat nicht automatisch jeder Moslem ihre Redaktionszentralen gestürmt, nein, es waren danach die Extremisten, die ihre Aufmerksamkeit auf sich zogen.^^

Wenn aber diese „Religion“ die Aufforderung zum Töten ganz explizit enthält, und das auch noch im Imperativ (Befehlsform), sind das eben keine Extremisten, sondern ganz normale Anhänger.

Das ist halt der Unterschied zwischen „Du sollst nicht töten“ und „Tötet die Ungläubigen wo immer ihr sie trefft“.

Das schlägt sich dann natürlich auch in der Reaktion auf Satire nieder. Die einen Demonstrieren und Boykottieren, während die anderen Redaktionsräume stürmen und Menschen ermorden.
 
Nach seinen Vorstellungen sollten Zuwanderer für ein unbefristetes Aufenthaltsrecht "einigermaßen ordentlich Deutsch sprechen können", Grundkenntnisse der deutschen Rechts- und Gesellschaftsordnung besitzen und keine Straftaten begangen haben. Zudem sollten sie nachweisen können, dass sie selbst für ihren Lebensunterhalt sorgen können.

Das klingt zu schön um wahr zu sein. Unserer weit nach links gerückten Regierung dürfte das leider deutlich zu weit gehen.
 
Das ist nicht falsch, sondern logisch.

Nein. Das Bild wurde von der Kirche geprägt und von den Staaten übernommen.

Die Natur (oder aber Gott, wenn du religiös bist) hat dafür gesorgt, dass die Menschheit nur durch heterosexuelle Verkehr fortbesteht.

Ja. die Evolution hat erkannt, dass zwei Geschlechter mehr genetische Vielfalt bringen als eins. Hat mit Gott jetzt nichts zu tun.
Rund 5% einer Art sind aber eben nicht Heterosexuell sondern Homosexuelle. Das ist kein Alleinstellungsmerkmal des Homo Sapiens. Sowas trifft auch anderweitig zu.
Die 5% sind aber nicht entscheidend dafür, die Art zu erhalten und angesichts dessen, dass sich der Mensch sowieso aus der Evolution ausgeklammert hat -- wer hat schon mal einen kurzsichtigen Löwen gesehen oder einen übergewichtigen Leoparden oder einen Eisbären, der sich den Kühlschrank mit Robben vollstopft, soll den Finger heben -- kannst du den "kirchliche Rollenbild" oder eben deine Ansicht nicht mehr als einzig sinnvoller ansehen. Die Gesellschaft entwickelt sich dazu, das sind Fakten, die heute nun mal bestand haben.

Also was ist daran falsch, die Familie zu fördern (wo unter Umständen Nachwuchs entstehen kann) und halt nicht alles andere (wo kein Nachwuchs entstehen wird)?

Der Staat fördert Großkonzerne. Willst du das ändern, musst du andere Parteien wählen.
 
Nein. Das Bild wurde von der Kirche geprägt und von den Staaten übernommen.

Das Mann und Frau sich fortpflanzen, wurde von der Kirche geprägt?

Gut zu wissen, ich dachte immer, das hätte die Natur so eingerichtet. Danke für die Information.

Ja. die Evolution hat erkannt, dass zwei Geschlechter mehr genetische Vielfalt bringen als eins. Hat mit Gott jetzt nichts zu tun.
Rund 5% einer Art sind aber eben nicht Heterosexuell sondern Homosexuelle. Das ist kein Alleinstellungsmerkmal des Homo Sapiens. Sowas trifft auch anderweitig zu.
Die 5% sind aber nicht entscheidend dafür, die Art zu erhalten und angesichts dessen, dass sich der Mensch sowieso aus der Evolution ausgeklammert hat -- wer hat schon mal einen kurzsichtigen Löwen gesehen oder einen übergewichtigen Leoparden oder einen Eisbären, der sich den Kühlschrank mit Robben vollstopft, soll den Finger heben -- kannst du den "kirchliche Rollenbild" oder eben deine Ansicht nicht mehr als einzig sinnvoller ansehen. Die Gesellschaft entwickelt sich dazu, das sind Fakten, die heute nun mal bestand haben.

Und die Gesellschaft kann sich noch so weit entwickeln, Stand heute, ist die heterosexuelle Fortpflanzung, die einzige, die unsere Spezies erhält.

Also warum sollten wir Sachen fördern, von denen wir nichts haben?

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Fasching: Polizei ermittelt wegen Volksverhetzung bei Karnevalsumzug |Â*ZEIT ONLINE
Pfaffenhofen an der Ilm: Staatsanwaltschaft ermittelt wegen Karnevals-Panzer - SPIEGEL ONLINE

Die üblichen Berufsempörten mal wieder:

Auf dem deutschen Karneval wurden schon immer alles durch den Kakao gezogen, aber wenn die heiligsten der heiligen die ̶i̶̶l̶̶l̶̶e̶̶g̶̶a̶̶l̶̶e̶̶n̶̶ ̶̶e̶̶i̶̶n̶̶w̶̶a̶̶n̶̶d̶̶e̶̶r̶̶e̶̶r̶ Flüchtlinge verarscht werden, dann ist Schluss mit Lustig.

Wir schaffen das™
 
Zuletzt bearbeitet:
Das Mann und Frau sich fortpflanzen, wurde von der Kirche geprägt?

Anders herum.
Die Kirche nahm den Umstand, dass sich der Homo Sapiens, wie alle anderen Primaten auch, mehrgeschlechtlich fortpflanzt, zum Eigen zu erklären, dass das die Perfekte Welt wäre und es sie nur gäbe, wenn das immer so beibehalten wird -- deswegen ja auch konservativ. Kommt von konservieren, also beibehalten, nicht verändern. Und vor allem immer daran glauben.
Das hat sich über 2000 Jahre geprägt, bis irgendwann mal einer ankam und sagt, dass das beschissen ist, da sich im Laufe der Zeit die 5% Homosexuelle auch zur Gesellschaft dazu gehören wollen.
Und heute ist das eben so, da Homosexuelle Menschen ja nicht schlechter sind als Heterosexuelle Menschen sind und natürlich können sich homosexuelle Menschen auch fortpflanzen. Gibt ja inzwischen eine ganze Industrie dafür.
Warum also sollte man den Homosexuellen nicht die gleichen Rechte anerkennen wie den Heterosexuellen?
Aber das geht ja nicht. Sind ja anders denkende und das passt sich ins Weltbild von AfD, Pegida, Rechtsradikalen und Nationalisten.
Ich glaube ja, dass die Quote der homosexuellen Pegida Leuten höher ist als die Quote von homosexuellen Fußballern. ;)

Und die Gesellschaft kann sich noch so weit entwickeln, Stand heute, ist die heterosexuelle Fortpflanzung, die einzige, die unsere Spezies erhält.

Und noch mal für dich.
Es gibt über 7 Milliarden Menschen auf der Welt. Denkst du echt, dass die 5% Homosexuelle daran was ändern würden?
Ganz im Gegenteil. Es ist eher sinnvoll endlich mal die unkontrollierte Vermehrung des Homo Sapiens anzugehen.

Also warum sollten wir Sachen fördern, von denen wir nichts haben?

Wieso fördern?
Gleich behandeln.
 
Anders herum.
Die Kirche nahm den Umstand, dass sich der Homo Sapiens, wie alle anderen Primaten auch, mehrgeschlechtlich fortpflanzt, zum Eigen zu erklären, dass das die Perfekte Welt wäre und es sie nur gäbe, wenn das immer so beibehalten wird -- deswegen ja auch konservativ. Kommt von konservieren, also beibehalten, nicht verändern. Und vor allem immer daran glauben.
Das hat sich über 2000 Jahre geprägt, bis irgendwann mal einer ankam und sagt, dass das beschissen ist, da sich im Laufe der Zeit die 5% Homosexuelle auch zur Gesellschaft dazu gehören wollen.

Was hast du ständig mit deiner Kirche? Mal abgesehen davon, dass ich Atheist bin. Ich sprach vom klassischen Familienbild, und das hat nicht die Kirche „erfunden“, sondern die Natur, indem sie die Fortpflanzung des Menschen heterosexuell machte.

Schon lange vor der Kirche haben Männer und Frauen Kinder gezeugt, weil die Natur das so eingerichtet hat. Was ist daran verkehrt, sich an diesem Familienbild zu orientieren?

Schließlich ist das ja scheinbar auch im Sinne der Natur.

Und heute ist das eben so, da Homosexuelle Menschen ja nicht schlechter sind als Heterosexuelle Menschen sind und natürlich können sich homosexuelle Menschen auch fortpflanzen. Gibt ja inzwischen eine ganze Industrie dafür.

Das homosexuelle Menschen in der Lage sind, Menschen zu zeugen, ist mir klar. Schließlich haben auch homosexuelle Männer Spermien und homosexuelle Frauen eine Gebärmutter.

Aber wenn sie in einer reinen homosexuellen Beziehung leben, wird es wohl kaum zu heterosexuellem Verkehr kommen, oder?

Warum also sollte man den Homosexuellen nicht die gleichen Rechte anerkennen wie den Heterosexuellen?

Weil sie keinen Nachwuchs zeugen werden. Also sind sie vom familienpolitischen Standpunkt aus, nicht förderungsfähig.

Aber das geht ja nicht. Sind ja anders denkende und das passt sich ins Weltbild von AfD, Pegida, Rechtsradikalen und Nationalisten.

Die AfD (und um deren Wahlprogramm ging es ja) setzt sich für das klassische Familienbild (sprich Mann und Frau) ein. Nochmal, was ist daran verkehrt?

Nur deshalb sind wir alle (du und ich einbegriffen) heute auf der Welt.

Und noch mal für dich.
Es gibt über 7 Milliarden Menschen auf der Welt. Denkst du echt, dass die 5% Homosexuelle daran was ändern würden?

Keineswegs. Deshalb sollte man sie auch (wie in Deutschland längst geschehen) auch akzeptieren. Man muss sie nur nicht fördern, an Stellen, wo es überflüssig ist. Vor allem aber muss man es nicht als Norm darstellen.

Ganz im Gegenteil. Es ist eher sinnvoll endlich mal die unkontrollierte Vermehrung des Homo Sapiens anzugehen.

Ahhh. Jetzt wird es interessant. Wer darf sich dann noch fortpflanzen? Die genügend wohlhabenden? Die mit der „richtigen“ Gesinnung?

Und wie willst du das überwachen? Zwangssterilisierung und Schwangerschaftsabbrüche auf Zwang?

Wieso fördern?
Gleich behandeln.

Sind sie in Deutschland ausreichend.

Wir hatten einen homosexuellen Vizekanzler und Außenminister und unsere beide größten Städte (Berlin und Hamburg) wurden jeweils viele Jahre durch offen homosexuelle Männer regiert.

Man muss mir nicht sagen, dass man als Homosexueller in diesem Land nichts erreichen kann.

Eine Gleichbehandlung im Familienpolitischen Sinne ist nicht möglich, weil man da nicht gleich ist.

Da wird die Ideologie immer an der Realität scheitern. Aber das werden die entsprechenden Leute wohl nie verstehen.
 
Was hast du ständig mit deiner Kirche? Mal abgesehen davon, dass ich Atheist bin. Ich sprach vom klassischen Familienbild, und das hat nicht die Kirche „erfunden“, sondern die Natur, indem sie die Fortpflanzung des Menschen heterosexuell machte.

Die Kirche hat das klassische Familienbild über Jahrhundert geprägt und alles andere ausgeschlossen. Die Gesellschaft hat das akzeptiert und der Staat übernommen.
Heute hat sich die Gesellschaft verändert. Sie ist freier geworden, der Staat muss sich dem anpassen, denn sonst werden andere in Regierungsverantwortung kommen.
Auch die Kirche wird sich dem anpassen müssen. so wie sie sich schon immer den Fakten anpassen musste.
Denn heute wissen wir, dass die Erde nicht der Mittelpunkt des Universums ist und nicht mal der Mittelpunkt unseres Sonnensystem ist.
Die Zeiten ändern sich nun mal.

Schon lange vor der Kirche haben Männer und Frauen Kinder gezeugt, weil die Natur das so eingerichtet hat. Was ist daran verkehrt, sich an diesem Familienbild zu orientieren?

Weil es kein Familienbild ist. Es gibt an sich keine Familienbilder.
Der Mann ist bestrebt, sich mit möglichst vielen Weibchen fortzupflanzen.
Dazu kommt, dass der Homo Sapiens -- im Vergleich zu anderen Primaten -- relativ große Hoden besitzt. Was absolut kein Zeichen für Monogamie ist.

Das homosexuelle Menschen in der Lage sind, Menschen zu zeugen, ist mir klar. Schließlich haben auch homosexuelle Männer Spermien und homosexuelle Frauen eine Gebärmutter.

Aber wenn sie in einer reinen homosexuellen Beziehung leben, wird es wohl kaum zu heterosexuellem Verkehr kommen, oder?

wie gesagt, du brauchst heute keinen Geschlechtsverkehr mehr, wenn du dich fortpflanzen willst.

Weil sie keinen Nachwuchs zeugen werden. Also sind sie vom familienpolitischen Standpunkt aus, nicht förderungsfähig.

Familienstandpunkt?
Wie gesagt, das ist Vorkriegsdenken.
Fördern muss man das auch nicht. Schließlich gibt es genug Menschen auf der Erde.
Man muss dafür sorgen, dass die Grundbedürfnisse preiswert bleiben. Das sollte gefördert werden.

Die AfD (und um deren Wahlprogramm ging es ja) setzt sich für das klassische Familienbild (sprich Mann und Frau) ein. Nochmal, was ist daran verkehrt?

Noch mal. Es gibt kein Familienbild.
Das sind alles Zwänge, die irgendwann mal entstanden sind und die in einer freien Gesellschaft unwichtig sind.
Jeder kann und sollte so leben, wie es ihm gefällt, solange niemand darunter leidet oder zu Schaden kommt.
Und fördern oder subventionieren muss man gar nichts.

Ahhh. Jetzt wird es interessant. Wer darf sich dann noch fortpflanzen? Die genügend wohlhabenden? Die mit der „richtigen“ Gesinnung?

Und wie willst du das überwachen? Zwangssterilisierung und Schwangerschaftsabbrüche auf Zwang?

Nein. Aufklärung. Vernünftige Wirtschaftspolitik. Keine Unterdrückung, keine Zwänge. Was passiert, wenn du was unter Zwang machst, kannst du in China oder Indien sehen, wo es einen Gender Genozid gibt.

Man braucht, wenn ich nicht irre, 2,02 Nachkommen, um die Art zu erhalten.
Die 2,02 Nachkommen werden in den Industriestaaten schon nicht mehr erreicht.
Es geht jetzt darum, auch in anderen Ländern eine Quote zu erreichen, die dafür sorgt, dass die Anzahl der Menschen wieder sinkt.
Die Erde kann sicher auch 10 Milliarden Menschen ernähren, das ist nicht das Problem. Das Problem sind die Ressourcen, die nun mal endlich sind und der Klimawandeln, der auf jeden Fall kommen wird.
 
Das größte Problem an heutigen Familien ist meiner Meinung nach der Patchwork.:schief:
Das passiert immer öfter, weil sich Paare entweder verfrüht vermählen (haups. mit 20 schon geheiratet) und tendenziell nicht mehr so bereit sind, mit Konflikten umzugehen.
Dann sucht man sich eben einen anderen - die Promis machen es ja andauernd vor - und die Kinder leiden darunter.
Eine sehr üble Entwicklung, die zahlreiche Vernachlässigte hervorgebracht hat und bringt, bei denen die Wahrscheinlichkeit höher ist, dass sie später mal auf die Schiefe Bahn geraten und Versager werden.

Wenn Homosexuelle Paare heiraten wollen, warum nicht, es schadet ja niemanden, allerdings wäre ich auch dafür, die Steuervorteile für eingetragene Partnerschaften einzuführen.^^
 
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