aloha84
Volt-Modder(in)
Liest sich etwas zwiespältig. Ich bezweifel das die Damen da ihre persönliche Haltung kund tun. Die diese Damen repräsentieren nun mal eine Partei und deren Sicht auf die Dinge. Somit kann ich hier weder von einer tragischen Geschichte der AfD sprechen, noch davon dass sie nach Rechts gedrängt wurde.
Solche Äußerungen klingen für mich wie die typischen Sprüche derer die scheinbar nicht fähig sind zu erkennen das sie selber zum rechten Rand gehören. Solche wurden immer nur "gedrängt" und in eine Rolle "gesteckt", in der man sich aber irgendwie wohl zu fühlen scheint.
Ich glaube das meint er so nicht.
Wie ich schonmal geschrieben habe, kann die AFD immer nur ein Thema behandeln.
Als Lucke noch im Amt war, ging es immer nur um die Wirtschafts/Euro/Schukdenkrise --> also um ein weitesgehend wirtschaftliches Thema.
Da konnte man der AFD konservatives Hardlinertum "vorwerfen", sie vertraten halt eine andere Meinung.
Dann wurde Lucke gegangen, und schon da wurde sichtbar das die Partei weiter nach rechts wandert......eine Annäherung an Legida/Pegida wurde diskutiert etc.pp.
Ich denke der AFD geht es immer nur um eins --> Stimmenfang. Wirtschaftliche Themen sind kompliziert, der Bürger versteht die Diskussionen z.T. nicht, und die eigenen Parteigenossen ebenfalls nicht. Damit kommt man nicht auf 10 + X%.
Also hat man das Thema gewechselt, mit fug und recht kann man behaupten, dass ein nicht kleiner Teil der Wählerschaft mit der momentanen Flüchtlingspolitik unzufrieden ist.
Also was macht die AFD, diesem Teil zustimmen und schön mit dem Stock draufhauen. "Merkel ist schuld, sie hat alle eingeladen!" oder "Die Regierung will keine Obergrenze...." (Das im Gesetzestext keine Grenze vorgesehen ist, interessiert die AFD nicht) --> und sowas reicht momentan für 10% + x.
Da Frau Petry + Storch jetzt den Bogen überspannt haben.....ist zu hoffen das die Wählerschaft darauf reagiert.




