Das ist wieder ein gutes Beispiel für unsere unterschiedliche Wahrnehmung und unser unterschiedliches Rechtsempfinden. Natürlich war der Waffeneinsatz völlig unverhältnismäßig. Wie schon gesagt, hätte ein integrierter Deutscher die Polizei gerufen und sich durch Ansesenheit um die Sicherheit seiner Familie gekümmert.
Dieselbe Polizei die auch in Köln und an der Grenze versagt?
Mitten in der Nacht, wenn es um Sekunden geht?
Der Täter aber übte Selbstjustiz und brachte einen Menschen um. Vermutlich sogar einen Menschen mit deutschen Wurzel, sonst hätte er nicht hier leben dürfen.
Es war ein Moldawier.
Was für Dich jenseits das gute Recht eines guten Deutschen ist, hat wenig mit unseren Gesetzen zu tun und ist mit 3 Jahren Strafe, also nach 18 Monaten wieder Freigang sehr milde abgeurteilt worden.
Einen Menschen für die Verteidigung seines Lebens und das seiner Familie zu verurteilen, hat überhaupt nichts mit Milde zu tun.
Du bist mit Deiner Einstellung und den hier immer wieder geäußerten Meinungen mehr im Milieu der Rockerbanden oder anderen als rechtsextrem verorteten Menschen angesiedelt.
Dass du davon überzeugt bist, glaube ich dir gerne. Wer in staatlichen Prinzipien Rassismus erkennt, wer permanent die Antifa verharmlost, und Mörder wie Christan Klar in Schutz nimmt, der hat sein linksextremes Meinungsbild deutlich gemacht.
Je nach eigenem Umfeld erscheint die eigene Meinung ganz normal, und wir gesetzestreuen Ottonormalbürger sind für so manchen nichts weiter als "Kommunistensäcke" oder "links grün versiffte Gutmenschen". Selbstbild und Fremdbild können enorm abweichen.
Wer Linksterroristen als „kreative“ Menschen bezeichnet und gesetzwidrige Hausbesetzung feiert, der sollte sich nicht als gesetzestreuen Ottonormalbürger bezeichnen.
Das ist ein Hohn sondergleichen.
Aber wir kommen vom Thema ab. Wurde eigentlich schon der wirtschaftliche Schaden durch Pegida und AfD sowie andere rechtspopulistische Bewegungen berechnet? Wenn unsere Exportquote auch nur um 1% einbrechen würde, wäre das erheblich teurer, als die nicht nenneswerten Kosten für die Flüchtlinge.
Lustig, was hier wieder nennenswert ist und was nicht. Aber das Zitat von Adenauer trifft es bei dir halt auf den Punkt:
Adenauer schrieb:
Alles was die Sozialisten vom Geld verstehen, ist die Tatsache, dass sie es von anderen haben wollen.
Warum?
Weil du dich mit einer Waffe sicherer fühlst?
Ich weiß nicht, wie die Statistik ist, aber ich könnte mir gut vorstellen, dass viele Leute mit ihrer eigenen Waffe erschossen werden.
Ich will nicht, dass jeder hier eine Waffe nach Belieben haben kann.
Das Tragen von Waffen sollte den Leuten vorbehalten sein, die dafür ausgebildet sind.
Mit welchem Recht sollte denn einem freien Bürger, der nicht vorbestraft ist, das Recht auf Waffenbesitz vorenthalten werden?
Wie gut das funktioniert sieht man ja an den USA
Und in Kanada und Finnland und vielen anderen Staaten.
Die meisten Schusswaffentoten in den USA sind übrigens Suizide. Da muss niemand, außer der betreffenden Person selbst leiden.
Und die Kriminalitätsrate ist in den Bundesstaaten mit am höchsten, wo die strengsten Waffengesetzte existieren.
JePe;8054248 schrieb:
Die Staatsanwaltschaft hatte eine Notwehrsituation fuer wenig plausibel gehalten, auch weil der Schuss das Opfer in den Ruecken traf. Laut Anklage hat der trainierte Sportschuetze seine Pistole in beiden Haenden haltend auf den jungen Mann angelegt und ihn von hinten aus etwa zwei Metern Entfernung in den Ruecken getroffen. "Sie haben erkannt, dass die Jungs auf der Flucht waren, dass sie weg wollten, und Sie haben dennoch geschossen", sagte der der Vorsitzende Richter Wolfgang Rosenbusch bei der Urteilsbegruendung.
Du meine Guete. Da ist der gut Integrierte dem Tod ja wirklich noch eben so von der Schippe gesprungen.
Der Richter weiß also, was ein 41-Jähriger Mann mitten in der Nacht, in Angst, erkannt hat und was nicht?