News OLED-Monitor nach 3.000 Stunden: Langzeittest zeigt Burn-in-Risiko

PCGH-Redaktion

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Burn-in gilt als größtes Risiko von OLED-Monitoren. Ein Langzeittest mit rund 3.000 Betriebsstunden zeigt nun, wie stark sich statische Inhalte tatsächlich auf ein Gaming-OLED-Panel auswirken.

Was sagt die PCGH-X-Community zu OLED-Monitor nach 3.000 Stunden: Langzeittest zeigt Burn-in-Risiko

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Gibts eigentlich immer noch keine Tests mit realitätsnahen Betriebszeiten für PC Monitore oder will man das einfach aus Gründen nicht machen? Hat wirklich noch keiner son Ding einfach mal ein Jahr lang 24/7 statisch und 100% Helligkeit als worst case durchlaufen lassen?

Ich meine was soll ich denn mit 3000 Stunden? Der TFT vor dem ich sitze ist 2022 gekauft worden und bei rund 11500h momentan und der Plan ist dass der mindestens dasselbe nochmal macht. Bevor ein Bildschirm 25000 Stunden rum erreicht hat ersetze ich den doch nicht? Oder ist das wieder son Zielgruppending wo es "modern" sein soll alle ein zwei Jahre nen neuen Monitor zu kaufen? :ka:
 
? Oder ist das wieder son Zielgruppending wo es "modern" sein soll alle ein zwei Jahre nen neuen Monitor zu kaufen? :ka:
Was lange hält bringt kein Geld... und außerdem würdest du ja auch die verbesserte RGB Beleuchtung verpassen... will man das wirklich riskieren nicht up to date zu sein?:ugly:

Spaß beiseite.
Wenn ich mir meinen Zweitbildschirm anschaue, der ist auch seit Annoknips im Gang. Nur für den Hauptbildschirm wird denke ich mal nach 6 Jahren nen "Upgrade" langsam fällig. Das ganze leider auch nur durch einen kompletten "Pixelfehler" von oben nach unten - ist nen ganz dünner/feiner Strich.
Komischerweise hat den meine bessere Hälfte erst entdeckt, als ich ihr das mal gesagt hatte... so unterschiedlich wird sowas auch aktiv wahrgenommen
 
@Incredible Alk: Was sind für dich „realitätsnahen Betriebszeiten für PC Monitore"? Hoffentlich nicht "ein Jahr lang 24/7 statisch und 100% Helligkeit". Denn das ist eher realitätsfern, außer in Betriebsumfeldern.

Zudem sprechen wir dann auch von „Anwendungsfällen“ OLEDs sind für den Medienkonsum gedacht, und haben ihren Anwendungsfall genau dort, bei dynamischen, sich ständig verändernden Inhalten. Wohingegen digitale Werbedisplays für genau deinen Einsatzzweck gedacht wären: 24/7 höchste Helligkeit, statische Inhalte. Die werden auch nach 25000h nicht einbrennen.

Ich z.B. zocke gerne, und finde da auch immer noch die Zeit für, daher war die Entscheidung für einen OLED aber auch kein Problem für mich. Mein PC läuft in diesem Szenario auch mal 12–14 h am Tag, unterbrochen von Mittagessen oder Toilette, zu denen ich dann bspw. den 7 Minuten dauernden Cleaning-Algorithmus laufen lasse. Könnte ich mich damit nicht anfreunden, müsste ich mir ein anderes Display kaufen, oder mich mit Burn-In abfinden.

Ich bin aber auch der Meinung, dass OLED nicht das Ende der Fahnenstange bei Monitortechnologien ist, und wir irgendwann mal die gleichen Vorteile wie beim OLED bekommen, nur ohne die Nachteile. Ich glaube, MicroLED könnte da ein Anwärter für sein.
 
Werde demnächst meinen knapp 6 Jahre alten VA-Monitor durch ein OLED-Modell ersetzen. Ist ja nicht so, dass andere Paneltypen nicht auch ihre altersbedingten Schwächen hätten. In meinem Fall sind es trübe Farben und allgemein schlechtere Ausleuchtung. Das fällt vor allem deswegen auf, weil ich insgesamt 3 Monitore betreibe und die beiden später gekauften Modelle (ebenfalls VA) ein doch deutlich besseres Bild zeigen. Da hilft mittlerer Weile auch keine manuelle Nachjustierung der Einstellungen direkt am Monitor mehr.
 
Gibts eigentlich immer noch keine Tests mit realitätsnahen Betriebszeiten für PC Monitore oder will man das einfach aus Gründen nicht machen? Hat wirklich noch keiner son Ding einfach mal ein Jahr lang 24/7 statisch und 100% Helligkeit als worst case durchlaufen lassen?

Monitor Unboxed macht da was aber er ist aber auch erst bei 5000h bzw 21 Monaten.
Also auch kein 24/7 aber als "Büro" Monitor, bei 53 Sek. siehst du die Konfiguration.

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Gibts eigentlich immer noch keine Tests mit realitätsnahen Betriebszeiten für PC Monitore oder will man das einfach aus Gründen nicht machen? Hat wirklich noch keiner son Ding einfach mal ein Jahr lang 24/7 statisch und 100% Helligkeit als worst case durchlaufen lassen?
Was soll das bringen?
Ein 100000 km Auto test läuft doch auch so ab, wie man in der Realität fährt.
Oder soll man da auch 1 Jahr lang nur Vollgas fahren?
 
Wenn der PC nicht nur für Gaming verwendet wird, ist mir ein OLED-Monitor immer noch zu heikel, wenn ich da 1000€ für ausgeben soll.
Würde mir ne gute Auswahl an QD-MiniLED-Monitoren o.ä. wünschen, das wäre ein guter Kompromiss aus Haltbarkeit und Bildqualität.
 
Mein LG C2 hat bisher 12.000 Stunden ohne burn in absolviert, den C5 habe ich noch nicht lange.

Letztlich ist es ganz einfach:
Will ich die Vorteile eines OLEDs, kaufe ich einen.
Will ich sie nicht oder habe Bedenken wegen möglicher Nachteile/Probleme, kaufe ich mir keinen.

Oder ich nutze den OLED nur für Spiele und mache Office & CO. auf einem anderen Monitor.
Für jede Anwendung das ideale Werkzeug.

In anderen Bereichen klappt das doch auch:
Da werden spezielle Stühle fürs Zocken gekauft, Schreibtische, Tastaturen, Mäuse, Headsets.
Oder spezielle CPUs wie der 9800X3D, wo sich kaum jemand beschwert, daß der ja nicht so gut für Anwendungen ist.
 
@Incredible Alk: Was sind für dich „realitätsnahen Betriebszeiten für PC Monitore"? Hoffentlich nicht "ein Jahr lang 24/7 statisch und 100% Helligkeit".
Bei mir sind Inhalte 95% statisch, mein Bildschirn steht auf 100% Helligkeit (weils hier sehr hell ist umgebungsseitig) und das muss der jeden Tag 8 Stunden im Mittel machen. Das 24/7 dient nur dazu in einem Jahr zu erreichen wofür man sonst 3 Jahre warten müsste.

Bei solchen Tests gehts je eben genau NICHT drum realitätsnah zu sein sondern so schlimm wie möglich, weil keiner Zeit hat 5 Jahre lang zu testen. Würde ein OLED so einen 24/7 100% Test ohne nennenswerte Schäden überstehen hätte der Hersteller sicher schon lange damit geworben... da dem nicht so ist gehe ich weiterhin davon aus, dass OLED für mich keine Option ist. Dass das für Leute die nur Filme schauen und zocken se super Sache ist steht völlig außer Frage, im produktiven Umfeld hilft das aber nicht.


Ein 100000 km Auto test läuft doch auch so ab, wie man in der Realität fährt.
Ähhhh... Nein, bei Fahrzeugen wird in der Entwicklung der Motor auf Testständen in 3 Tagen härter gequält als du es in 10 Jahren schaffst und die Autos fahren über spezielle "Verschleißpisten" wo man in wenigen Tausend km simulieren kann wie ein Auto im Normalbetrieb nach Hunderttausenden km aussehen würde.
In der Industrie macht man beides - worst case Tests als auch echtes normales Kilometerspulen.
Bei Oleds macht man (öffentlich) dagegen nur letzteres und hört bei wenigen tausend Stunden auf. Warum wohl?
 
Was soll das bringen?
Ein 100000 km Auto test läuft doch auch so ab, wie man in der Realität fährt.
Oder soll man da auch 1 Jahr lang nur Vollgas fahren?

Grundsätzlich hast du recht, allerdings sind auch solche Tests nicht 1:1 das, was Kunden damit erleben.

Die 100.000 KM werden in sehr kurzer Zeit absolviert, wodurch etwa die Veränderungen der Weichmacher in Gummiteilen bei über 10+ Jahren Nutzung nicht abgebildet werden können.

Außerdem haben diese Fahrzeuge weniger Kaltstarts, weil sie quasi permanent gefahren werden und dadurch weniger Verschleiß an Motor oder Anlasser.
Ein Freund von mir war mal Testfahrer solcher Fahrzeuge.
 
@Legalev: PKW stehen 95-99 Prozent der Zeit in der Gegend rum. Wenn man das auf 80-90 Prozent reduziert, ist man immer noch meilenweit von "1 Jahr Vollgas" entfernt.* Man hat aber trotzdem die 100k binnen eines Jahres runtergeritten. Monitore dagegen laufen teils 8-12 Stunden am Tag. Wenn man da auch nur drei Jahre schwere Alltagsbelastung binnen eines Jahres simulieren will, landet man ganz automatisch bei 24/7-Betrieb. Alles andere kann, in Anbetracht der gegenüber Autos viel kürzeren Modellzyklen, nur prüfen, ob die vom Hersteller eingeplanten Regelreserven für die Garantiezeit reichen. Das wäre, als wenn ein Autotester nach 50.000 km "diese Batterie hält ewig" bescheinigt.

*: 1 Jahr lang "Vollgas" wäre bei einem Auto mit z.B. Vmax 200 km/h übrigens 1.752.000 km und läge damit nicht nur hinsichtlich der Fahrweise weit jenseits aller Konstruktionsauslegungen und Praxisbelastungen. 100.000 km könnte man binnen drei Wochen abspulen (zzgl. Tankpausen, Rad- und Ölwechsel), wenn es nicht zu Defekten kommt.
 
Vielleicht sollte man auch einfach mal akzeptieren, daß OLED nicht für jede Person und jeden Anwendungsbereich etwas ist.
Ich fahr ja auch mit Slicks im normalen Straßenverkehr.
100.000 km könnte man binnen drei Wochen abspulen (zzgl. Tankpausen, Rad- und Ölwechsel), wenn es nicht zu Defekten kommt.
Du willst 3 Wochen lang mit Schnitt 200km/h fahren?
 
Vielleicht sollte man auch einfach mal akzeptieren, daß OLED nicht für jede Person und jeden Anwendungsbereich etwas ist.
Genau das.

Und um das zu erkennen bzw. nachzuweisen bräuchte es aussagekräftige Tests und nicht den zehnten erfolgreichen "3000h Normalbetrieb" Versuch der den Eindruck macht als sollte er nur das Gegenteil suggerieren.

@doedelmeister
Bei "den ganzen Tag SAP" ist die größte Gefahr für den Monitor eher in ihn einschlagende Wurfgeschosse :haha:
 
Ich hätte als Gamer keinerlei Bedenken bei modernen OLEDs.
Da ich aber meine "Zockstation" mit den 2 Monitoren noch für Homeoffice nutze und dort halt wirklich statisch den ganzen Tag SAP und Officeprogramme drauf sind, wäre mir das zu risky...
 
Gibts eigentlich immer noch keine Tests mit realitätsnahen Betriebszeiten für PC Monitore oder will man das einfach aus Gründen nicht machen? Hat wirklich noch keiner son Ding einfach mal ein Jahr lang 24/7 statisch und 100% Helligkeit als worst case durchlaufen lassen?

Ich meine was soll ich denn mit 3000 Stunden? Der TFT vor dem ich sitze ist 2022 gekauft worden und bei rund 11500h momentan und der Plan ist dass der mindestens dasselbe nochmal macht. Bevor ein Bildschirm 25000 Stunden rum erreicht hat ersetze ich den doch nicht? Oder ist das wieder son Zielgruppending wo es "modern" sein soll alle ein zwei Jahre nen neuen Monitor zu kaufen? :ka:
Ich kann auch von meinen Erfahrungen berichten: Bei normalem Gebrauch mit allen Schutzmaßnahmen, maximaler Helligkeit von 35 % und nur bei HDR auf 100 %, hatte ich schon drei Burn-ins – und das bei allen Austauschmodellen inklusive.
 
Ich kann auch von meinen Erfahrungen berichten: Bei normalem Gebrauch mit allen Schutzmaßnahmen, maximaler Helligkeit von 35 % und nur bei HDR auf 100 %, hatte ich schon drei Burn-ins – und das bei allen Austauschmodellen inklusive.
Halte ich mit, mittlerweile der vierte OLED und immer noch keine Probleme.
Die alten hatte verkauft und laufen immer noch.
Der Älteste ist mittlerweile über 3 Jahre alt und nen Gen 2 QD-OLED 21:9.
 
3.000 Stunden sind doch nichts, und da sieht man schon die Effekte (wenn auch nur in speziellen Situationen). Die sollen mal 10.000 und mehr Stunden testen, da merkt man dann doch, dass OLED noch so manche, große Probleme hat. Mini-LED ist da viel erfolgsversprechender insb. da die Kosten in der Produktion, im Vergleich zu OLED deutlich geringer sind.
 
Halte ich mit, mittlerweile der vierte OLED und immer noch keine Probleme.
Die alten hatte verkauft und laufen immer noch.
Der Älteste ist mittlerweile über 3 Jahre alt und nen Gen 2 QD-OLED 21:9.
Keine Ahnung, ob mein Alienware das schlechte OLED-Modell ist, aber es wirkt echt wie ein Billigprodukt aus China. Burn-in tritt immer an denselben Stellen bei den 16:9-Balken auf, und sobald man ein Video auf YouTube schaut, wird man richtig paranoid mit dem Teil, weil 21:9 nicht mal mit externen Apps funktioniert und das Bild dann richtig mies aussieht. Ich bleibe dabei: Ich würde es mir zweimal überlegen, so einen zu kaufen.


Ich bleibe dabei, die Teile sind immer noch sehr anfällig für Burn-in.
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