News Nach 15 Monaten Langzeittest: Ist Burn-in bei OLED-Monitoren Geschichte?

PCGH_Oliver

Redakteur
Teammitglied
Burn-in oder Einbrennen scheint bei OLED-Panels kein akutes Problem mehr darzustellen, wie der bekannte Youtuber Hardware Unboxed in einem Langzeittest ermittelte.

Was sagt die PCGH-X-Community zu Nach 15 Monaten Langzeittest: Ist Burn-in bei OLED-Monitoren Geschichte?

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Wow... 2-3 Jahre...
Aktuell hab ich 4 Monitore seit 2008 im Betrieb.... So lange OLED Monitore nicht genauso lange durchhalten, kommen die mir nicht ins Haus.
Mein Full HD Fernseher mit (wenigen) Full backlight Beleuchtungszonen läuft auch seit 2008.

Auf einem der 4 Monitore hat sich inzwischen ein einziges totes Pixel gezeigt - Ende letzten Jahres.
Der Fernseher hat noch keine toten Pixel.
 
Naja, ein Monitor sollte schon 5 besser 10 Jahre ohne Mängel wie einbrennen durchhalten.

Ich persönlich halte einbrennen für überhaupt nicht vertretbar. Evtl. wenn die Preise auf ca. 150€ runtergehen, aber nicht bei den aktuellen Preisen von 500€+

Es bleibt also spannend zu sehen, ab wann der Punkt für mich erreicht ist, auf einen Oled Monitor zu wechseln.
 
Naja, ein Monitor sollte schon 5 besser 10 Jahre ohne Mängel wie einbrennen durchhalten.

Ich persönlich halte einbrennen für überhaupt nicht vertretbar. Evtl. wenn die Preise auf ca. 150€ runtergehen, aber nicht bei den aktuellen Preisen von 500€+

Es bleibt also spannend zu sehen, ab wann der Punkt für mich erreicht ist, auf einen Oled Monitor zu wechseln.
Du verstehst es nicht, das sind imemr Extremtests udn die haben mit einem normalen Verhalten nichts zu tun.
LG TVs sind schon lange bekannt dafür da keine Probleme mehr zu machen.
Wer seine Geräte falsch nutzt, der braucht sich über den Schaden nicht zu beschweren.
Wer sein Auto nicht gut behandelt, der hat auch schon nach kurzer Zeit den Lack und die Frontscheibe ordentlich verkratzt, was andere nach 10 Jahren nicht einmal ansatzweise haben.
Bei uns in der Firma sind die Türen nach 10 Jahren kaputter als bei uns daheim nach 45 Jahren.
Andere schaffen es auch Pflanzen nach wenigen Wochen eingehen zu lassen, durch Überwässerung und zu wenig, meistens durch Abwechslung dessen.
Bei einem Monitor ist es halt mitunter ratsam, Energiesparmaßnahmen udn ein paar weitere Tipps und Anwendungesoptimierungen mitzunehmen, um (empfindlichere) Geräte möglichst lange am Leben zu erhalten.
Bei so einem Extremtest muss man halt zum Äußersten greifen, um eine Langzeitstudie in einem kurzen Zeitrahmen grob gegenzutesten.
Bei einem Normalverhalten müsst eman ja 5 oder 10 Jahre auf, dann auch mit mehreren geräten gleichzeitig, ausprobieren.
Nur dann interessiert keinen diese Studie mehr, weil die Technik dann meist schon total veraltet ist und niemand mehr einen Vergleich zum aktuellen Stand der Dinge herleiten kann, und vielleicht alle auch schon ganz was anderes gekauft haben, was die Studie dann ebenfalls total überflüssig macht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du verstehst es nicht, das sind imemr Extremtests udn die haben mit einem normalen Verhalten nichts zu tun.
LG TVs sind schon lange bekannt dafür da keine Probleme mehr zu machen.
Wer seine Geräte falsch nutzt, der braucht sich über den Schaden nicht zu beschweren.
Wer sein Auto nicht gut behandelt, der hat auch schon nach kurzer Zeit den Lack und die Frontscheibe ordentlich verkratzt, was andere nach 10 Jahren nicht einmal ansatzweise haben.
Bei uns in der Firma sind die Türen nach 10 Jahren kaputter als bei uns daheim nach 45 Jahren.
Andere schaffen es auch Pflanzen nach wenigen Wochen eingehen zu lassen, durch Überwässerung und zu wenig, meistens durch Abwechslung dessen.
Ich sehe es so, wenn ich den Monitor 8 Std am Tag fürs Büro nutze (größtenteils statische Bilder) dann abends noch privat, dürfte mein persönliches Nutzungsverhalten ein Einbrennen zumindest begünstigen. Und das mag ich persönlich nicht. Ich hatte einmal nen Fernseher mit Geisterbild im Urlaub, das Empfand ich als sehr störend. Ist halt meine Meinung zur Thematik.

Wenn man den Monitor nur oder schwerpunktmäßig zum Spielen verwendet, dann dürfte es weniger problematisch sein, ist leider nicht mein use case. Ansonsten hätte ich auch längst auf Oled gewechselt.
 
Mein DWF34 hatte sich nach ca 16 Monate leichtes BurnIn (ca 3200 Stunden, Taskleistesymbole und Lesezeichenleiste von Chrome)
Sah man jetzt nur wenn man so komisches Grau als Testbild genommen hat.

Im Betrieb aber soweit nicht sichtbar. Hatte mich trz davon vor kurzen getrennt da OLED für mein Einsatz Zweck einfach nicht so gut ist. (Viel Office mittlereile) Da reicht auch IPS dicke und wenn ich ehrlich bin, bin ich froh das ich mir über gewisse Sachen einfach keine Gedanken mehr machen muss. Auch wenn OLED ohne Frage in der Bildqualität top ist^^
 
Du verstehst es nicht, das sind imemr Extremtests udn die haben mit einem normalen Verhalten nichts zu tun.
LG TVs sind schon lange bekannt dafür da keine Probleme mehr zu machen.
Wer seine Geräte falsch nutzt, der braucht sich über den Schaden nicht zu beschweren.
8h tägliche Benutzung ist kein Extremfall, sondern ein durchschnittlicher Arbeitstag.
Das gleiche gilt für die Taskleiste, da ist nichts extremes dran.
Hier ist die anschließende Lebensdauer von 2-3 Jahren gemessen am aufgerufenen Preis einfach nicht gut.
Dazu das ewige refreshen, nein,das kann einfach nix.
Das ist genau der Grund warum mir kein OLED auf den Schreibtisch kommt, hier ist man mit einem modernen Mini-LED einfach besser bedient.
Als TV sieht die Sache schon anders aus, da kann ich mich mit OLED durchaus anfreunden.
 
TV (läuft bei mir höchstens einen Abend pro Woche) und Smartphone (Nutzungsdauer 1-2 Jahre) gehe ich mit. Am PC bin ich raus, da habe ich Mini LEDs.
 
Da haben sich aber ein paar Ungenauigkeiten / Fehler im Beitrag eingeschlichen:
Allerdings sind OLEDs nicht vor Einbrennen gefeit, eine bekannte und ärgerliche Überlastungserscheinung bei bestimmten Paneltypen.
Was bei OLEDs als "Burn-In" bezeichnet wird, ist keinesfalls auf eine "Überlastungserscheinung" zurückzuführen. Monitors Unboxed beschreibt es auch korrekt, dass es sich vielmehr um einen Effekt handelt, der durch ungleichmäßige Abnutzung entsteht.

Es wird also nichts "überlastet", es geht bei OLEDs nichts "kaputt" nur weil man bspw. auf dem Bildschirm eine volle weiße Fläche mit maximaler Helligkeit anzeigt. Tatsächlich würde in diesem Szenario bspw. keinerlei Burn-In-Effekt entstehen, da man eine gleichmäßige Abnutzung hätte.

Und da eine ungleichmäßige Abnutzung der organischen Materialien in der Praxis eigentlich unvermeidbar ist, ist es nur eine Frage der Zeit, wann bei einem OLED der Burn-In-Effekt auftritt.

Der wesentliche Punkt dabei ist, dass mit modernen OLEDs die Dauer bis zum Auftreten mittlerweile, selbst bei extremer Nutzung, sehr lange ist. Womit es praktisch kaum noch ein echtes Problem ist.

Als Testobjekt für Hardware Unboxed hält der MPG 321URX her, ein 32-Zoll-4K-QD-OLED-Monitor von MSI, der hierzulande aktuell nicht im Handel erhältlich ist.
Ja, klar ist der 321URX hier nicht erhältlich, war er auch noch nie und wird er nie sein. Aus dem simplen Grund, dass MSI den baugleichen Monitor in Deutschland unter der Modellnummer 321URXDE vertreibt.
Im Übrigen gibt es inzwischen ein Nachfolgemodell 322URXDE mit leicht angepasster Ausstattung, weswegen das Vorgängermodell inzwischen auch unter die Preisgrenze von 1000€ gerutscht ist.
 
Wow... 2-3 Jahre...
Aktuell hab ich 4 Monitore seit 2008 im Betrieb.... So lange OLED Monitore nicht genauso lange durchhalten, kommen die mir nicht ins Haus.
Mein Full HD Fernseher mit (wenigen) Full backlight Beleuchtungszonen läuft auch seit 2008.

Auf einem der 4 Monitore hat sich inzwischen ein einziges totes Pixel gezeigt - Ende letzten Jahres.
Der Fernseher hat noch keine toten Pixel.

Normale Monitore altern deutlich stärker als OLED, nur eben anders.
OLEDs brennen einen, normale Monitore verfärben in bestimmten Bereichen.
Die Alterung von normalen Monitoren ist für mich deutlich störender als das "Einbrennen".

 
Normale Monitore altern deutlich stärker als OLED, nur eben anders.
"stärker" ist etwas arg pauschal ausgedrückt. Aber gut, dass du auf den rtings.com Langzeittest verwiesen hast, was ich auch gerade schon posten wollte.

Dass andere Monitortypen (bspw. mit Edge-Lit LEDs) aus diversen anderen Gründen deutlich früher ausfallen können, bevor bei irgendeinem OLED ein Burn-In-Effekt auftritt, hat der Test schön demonstriert.

Generell können in einem Monitor diverse Bauteile ausfallen und mit modernen OLEDs ist es inzwischen wahrscheinlicher, dass etwas anderes ausfällt, bevor ein signifikanter Burn-In-Effekt sichtbar wird.
 
Bin ich blind, oder sehe ich im Video kein einbrennen?
Man sieht es nur bei den Enhancement Filters, wofür die auch immer sind, aber die hat man ja im alltag nicht an?
 
Normale Monitore altern deutlich stärker als OLED, nur eben anders.
OLEDs brennen einen, normale Monitore verfärben in bestimmten Bereichen.
Die Alterung von normalen Monitoren ist für mich deutlich störender als das "Einbrennen".

Genau das! Wenn ich sowas von Monitoren aus 2008 höre, muss ich sofort an alte CCFL-Hintergrundbeleuchtung denken. Aber auch LED-Hintergrundbeleuchtung altert und wird dunkler.
 
Bin ich blind, oder sehe ich im Video kein einbrennen?
Er sagt es doch im Video. Du kannst den Effekt mit der Kamera nicht richtig aufnehmen und dazu kommt die Video-Komprimierung von Youtube.

Er sagt auch, dass er selbst den Effekt (situationsbedingt) sieht, wenn er vor dem Monitor sitzt. Darauf kommt es an.
Kameras sind generell keine menschlichen Augen und zeichnen Dinge anders auf, als man sie selbst sieht.

Ist etwas unpraktisch, wenn man den Effekt demonstrieren will, technisch aber nicht anders möglich.
 
Mein LG C2 hat jetzt die 10k Marke bei den Betriebsstunden geknackt. Das ist mein Hauptmonitor zu Hause, der im Grunde immer an ist, wenn ich zu Hause und wach bin. Auch, wenn ich gerade was koche oder einkaufen gehe. Statischer Desktop mit vielen Symbolen, Win 7 Hintergrundbild, kein dark mode, kein Bildschirmschoner, keine versteckte Taskleiste, alle OLED-Schutzfunktionen außer Pixel Shift mit der Servicefernbedienung deaktiviert... ich versuche nun schon seit 3 Jahren, das Ding kaputt zu machen. :devil:
Video läuft hauptsächlich auf dem Zweitmonitor. (MSI MPG 322URXDE) "Bewegtbild" sieht der C2 nur beim Zoggn.

Ergebnis: Kein im Normalbetrieb auffälliges Einbrennen. Bei einem Vollbild-Blau mit 30% sieht man ganz leicht ein Einbrennen des weißen Striches unten im W7-Hintergrundbild und die leichte Andeutung einiger Desktopsymbole. Aber nur bei diesem Testbild und mit viel Suchen. Kein "when you see it, you can't unsee it" Effekt bei der normalen Nutzung.

OLED or GTFO. :D

Disclaimer: Nur 30% OLED Helligkeit, weil dunkle Gamerhöhle. :ugly:
 
Ich hab mit meinen Alienware DWF nach über 6000 Stunden (gekauft nov22) keine Probleme gehabt..
Und auch beim Verkauf im Frühjahr war auf den Pixel und Burnin Tests nix zu sehen.
Da hatte der Käufer sehr penibel drauf geachtet.
Beim MSI 321UPX (das gleiche Modell wie hier im Test mit weniger USB Anschlüssen und daher damals 250€ günstiger)
Hab ich auch keinerlei Burn in Bisher

Und ich gönne dem Ding eigentlich nur n 2 min Standby Timer von Windows her..
Weder Symbole noch Taskbar noch sonst irgendwas verstecke ich..
Und halt Windows DARK mode.. aber eher weil ich den lieber mag als das ich mich um den OLED sorge.

Zocken, filme, bissel surfen.. bissel videoschnitt und was man so im Hausgebrauch an Office braucht..

Geht voll klar solang man nicht 8std am Tag Excel, Word ect Spielt
 
Technisch gesehen ist es kein Burn-In sondern eher ein Burn-Out. Die dunklen Bereiche entstehen, weil die OLEDs an Leuchtkraft verlieren.
 
Wow... 2-3 Jahre...
Aktuell hab ich 4 Monitore seit 2008 im Betrieb....
Respekt.
Mein erster 20" Asus von 2007 läuft heutzutage auch noch bei meinem Onkel.
Mein 25" Asus von 2012 heute noch bei meiner Mutter.
Mein 27" Asus von 2016 heute noch bei der Partnerin.
Und mein 32" von 2020 ist bei mir in Betrieb und ist mit nur 5 Jahren quasi noch "Neu".
3 Jahre ist wirklich garnichts.
 
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