Zen 3: Hohe Temperaturen laut AMDs Director of Technical Marketing vom Design vorgesehen

PCGH-Redaktion

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AMDs neue Ryzen-5000-Prozessoren erreichen unter Vollast recht hohe Temperaturen. Laut Robert Hallock sei das aber unproblematisch und bewege sich im Rahmen der Spezifikation.

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Für die 65-Watt-CPU Ryzen 5 3600X sind Temperaturen bis 95 Grad Celsius angedacht.
Wie der AMD-Grafik zu entnehmen ist, werden Werte von bis zu 95 Grad Celsius (Ryzen 5 3600X) im Normalfall nur bei der Nutzung von Einsteiger-CPU-Kühlern erzielt,

Damit ist jawohl (auch laut Quelle) der R5 5600X gemeint. Warum macht man gleich zweimal den gleichen Fehler in einem Text (und das obwohl man ansonsten korrekt die 5000er benennt)?
 
Unter den derzeit gegebenen Architekturen scheint eine Mehrleistung physikalisch bedingt halt nur über entsprechende Leistungsaufnahme und dann der jetzt recht hohen Abwärme möglich. Zwar hält sich der Stromhunger bei den CPU beider Platzhirsche am Markt noch in einigermaßen vertretbaren Regionen, aber auch hinsichtlich der mid-highend Grafiklösungen wird das "Mehr" an Leistung dann doch sehr erkennbar über die Stromzufuhr erkauft. Ich hoffe, dass dieser Trend sich eventuell in baldigen Architekturen ein wenig mehr hinsichtlich sparsameren, dann auch effizienteren und kühleren Lösungen entwickelt. Auch wenn man diesen Problemen natürlich auch derzeit mit Zusatzhardware begegnen kann, würde ich eine effizienzorientiertere Entwicklung begrüßen, auch wenn mich die Leistungsanstiege natürlich freuen.
 
Mittlerweile hoffe ich das doch, aber nach dem Zen2 launch kam hier doch gefühlt täglich ein neues Thema a la "AHhaHA!elf11! Meine CPU ist bei +90° bei Prime95, HILf3!"
:-D
Diese Beiträge werden irgendwie nicht weniger!
Weder hier im Forum noch in anderen....
Immer wieder verschreckte Umsteiger die es gewohntsind einen Temperaturwert zu sehen der sich alle 5 Sekunden mal um 2-3 grad ändert...
Ohne zu wissen, dass dies schon gar nicht irgendeiner Realität entsprechen kann, da die Strukturen im inneren der CPU seit Jahrzehnten zu fein sind um im Sekundenbereich Veränderungen zu zeigen... das geht im ns/ms Bereich aber wem erzähl ich es....
 
Es mag subjektiv von mir sein, aber ich habe das Gefühl das Zen3 mehr Saft ziehen darf, als Zen2 (hatte bzw. habe 3100x, 3700x und 3900x in Betrieb). Bei Zen 2 hast du maximal für sekunden 1,4v in spielen gehabt. Dann ging es Richtung 1,2v-1,3v.

Mein 5900x zieht bei 4950mhz boost gerne 1,45v. Ach sonst liegen durchgehend in Spielen auf allen Kernen 1,4v - 1,45v an. :what:

Manuell läuft er nun CCD0 @ 4750Mhz und CCD1 @ 4700Mhz bei 1,3v (unter last 1,275v). Unter prime säuft er nun unter 90W und wird keine 60 C° warm. Ich will damit sagen, AMD hat einen sehr guten Chip produziert. Warum die nun wie intel mit der Voltkeule kommen, verstehe ich nicht. Nötig haben Sie es (noch) nicht.:ka:
 
Ich sehe da auch keine Probleme. Man sollte sich vorher informieren und dann halt mehr mit seiner verbauten HW auseinandersetzen. Wir müssen umdenken lernen und uns von dem "Balkenlängendenken" verabschieden. Im Grunde passiert mit den CPUs/Grakas genau das, was viele sich schon seit Jahrzenten wünschen: einbauen und Diese läuft ohne großartige Eingriffe bereits nahe am Optimum. Aber wie @facehugger schon richtig schreibt: UV ist das neue OC :-)
Ist natürlich für den Basteltrieb kontraproduktiv :D
Gruß T.
 
"Darüber hinaus spielt auch die Kühlung eine gewohnt wichtige Rolle. Wie der AMD-Grafik zu entnehmen ist, werden Werte von bis zu 95 Grad Celsius (Ryzen 5 3600X) im Normalfall nur bei der Nutzung von Einsteiger-CPU-Kühlern erzielt, insofern das PC-Gehäuse geschlossen und die Raumtemperatur moderat ist."

Ja, das glaub ich auch. Ich hab mal ne Weile mit 144 FPS rumprobiert, da schoß dann die Temp meiner alten 4790k in die Höhe und ab 99 Grad, ab dann da eh schluß, da taktet es ja auch von selber wieder runter. Ist halt wirklich ne Sache der Auslastung und der Kühlung. Da das Mehr an FPS es auch nicht wert ist die Hardware zu schinden, hat sich das auch schnell wieder erledigt.

Nachdem neue Paste nicht viel brachte hab ich die beiden alten Gehäuselüfter auf durch potentere ausgetauscht, dann ging das wieder.
 
Unter den derzeit gegebenen Architekturen scheint eine Mehrleistung physikalisch bedingt halt nur über entsprechende Leistungsaufnahme und dann der jetzt recht hohen Abwärme möglich. Zwar hält sich der Stromhunger bei den CPU beider Platzhirsche am Markt noch in einigermaßen vertretbaren Regionen, aber auch hinsichtlich der mid-highend Grafiklösungen wird das "Mehr" an Leistung dann doch sehr erkennbar über die Stromzufuhr erkauft. Ich hoffe, dass dieser Trend sich eventuell in baldigen Architekturen ein wenig mehr hinsichtlich sparsameren, dann auch effizienteren und kühleren Lösungen entwickelt. Auch wenn man diesen Problemen natürlich auch derzeit mit Zusatzhardware begegnen kann, würde ich eine effizienzorientiertere Entwicklung begrüßen, auch wenn mich die Leistungsanstiege natürlich freuen.
Das größte Potential für weitere Effizienzgewinne in Desktopplattformen (die bereits mit Titanium-Netzteilen ausgestattet sind) bietet aktuell die Lehrlaufsleistungsaufnahme. Notebookplattformen erreichen zum Teil unter fünf Watt mit Display, der Standard beim Desktop ohne Display sind in der Regel etwa vierzig Watt. Diese mindestens fünfunddreißig Watt Unterschied (für die man keine Performanceeinschnitte braucht, aber strikte Kontrollen im Bereich des Board- und UEFI-Designs sowie ein iGPU-dGPU-Umschaltkonzept für den Desktop) sind zwar natürlich gemessen an GamingAmpere-Leistungsaufnahmen Peanuts, aber gemessen an Vermeer-Leistungsaufnahmen gigantisch.
Persönlich werde ich AM5 und LGA whatever, damit auch AMD und Intel daran messen, ob sie das hinbekommen.

An zweiter Stelle sehe ich strikteres PowerGating im Stile von Grafikkarten: Mit Kepler begann die Umstellung, dass GPUs nicht mehr sinnlos Strom verballern, um die letzten drei Mhz zu halten, sondern sich dem PowerTarget clever anpassen. Bei CPUs ist das hingegen einfach nur eine Schranke. Mittlerweile können die einzelnen Cores ganz gut unterschiedlich boosten, das ja. Aber dass das Boosting-Verhalten wirklich clever ans PowerTarget angepasst ist, davon kann man nicht sprechen.

Generell rühren die hohen CPU-Temperaturen von dem Fläche-Leistungsaufnahme-Verhältnis her. Ein Vermeer-DIE hat jetzt ~80mm² und darf im 5800X zumindest mehr als 60 Watt ziehen. Ein Navi21-DIE (auch 7nm) hat die über sechseinhalbfache Fläche, aber wahrscheinlich deutlich weniger als die sechseinhalbfache Leistungsaufnahme. (Board, Speicher usw. wollen ja auch ihren Teil von der TGP)
 
Es mag subjektiv von mir sein, aber ich habe das Gefühl das Zen3 mehr Saft ziehen darf, als Zen2 (hatte bzw. habe 3100x, 3700x und 3900x in Betrieb). Bei Zen 2 hast du maximal für sekunden 1,4v in spielen gehabt. Dann ging es Richtung 1,2v-1,3v.

Mein 5900x zieht bei 4950mhz boost gerne 1,45v. Ach sonst liegen durchgehend in Spielen auf allen Kernen 1,4v - 1,45v an. :what:

Manuell läuft er nun CCD0 @ 4750Mhz und CCD1 @ 4700Mhz bei 1,3v (unter last 1,275v). Unter prime säuft er nun unter 90W und wird keine 60 C° warm. Ich will damit sagen, AMD hat einen sehr guten Chip produziert. Warum die nun wie intel mit der Voltkeule kommen, verstehe ich nicht. Nötig haben Sie es (noch) nicht.:ka:

Irgendwoher muss die Leistung kommen.

Zur Spannung hat sich der8auer schon geäußert*

Klar wird der keine 60°c warm weil er in deinem Szenario auch kaum mehr als unübertaktet leisten kann.



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Unter den derzeit gegebenen Architekturen scheint eine Mehrleistung physikalisch bedingt halt nur über entsprechende Leistungsaufnahme und dann der jetzt recht hohen Abwärme möglich.
Dir ist nicht aufgefallen, dass Zen3 wesentlich schneller als zen2 ist und dabei exakt gleich viel Strom verbraucht und dabei auch noch kühler bleibt (da die dies grösser wurden und die Wärmeabgabe gleichmäßiger ist)?

Ich kann dir sagen dass mein 5950X deutlich einfacher zu kühlen ist als der 3900X davor, bei identischer Leistungsaufnahme.
Die erlaubten 90 Grad erreicht der selbst bei Dauervollast nicht annähernd (Peak 82 gestern) und das unter einem mit 750UPM laufenden Brocken3 für 35€.

Und immer noch rufen Leuze bei AMD an wegen hoher Temperaturen? Das soll ma einer verstehen.
 
"Darüber hinaus spielt auch die Kühlung eine gewohnt wichtige Rolle. Wie der AMD-Grafik zu entnehmen ist, werden Werte von bis zu 95 Grad Celsius (Ryzen 5 3600X) im Normalfall nur bei der Nutzung von Einsteiger-CPU-Kühlern erzielt, insofern das PC-Gehäuse geschlossen und die Raumtemperatur moderat ist."

Ja, das glaub ich auch. Ich hab mal ne Weile mit 144 FPS rumprobiert, da schoß dann die Temp meiner alten 4790k in die Höhe und ab 99 Grad, ab dann da eh schluß, da taktet es ja auch von selber wieder runter. Ist halt wirklich ne Sache der Auslastung und der Kühlung. Da das Mehr an FPS es auch nicht wert ist die Hardware zu schinden, hat sich das auch schnell wieder erledigt.

Nachdem neue Paste nicht viel brachte hab ich die beiden alten Gehäuselüfter auf durch potentere ausgetauscht, dann ging das wieder.
Die CPU köpfen und Flüssigmetall ist der Schlüssel, hab das bei meinem 4670K gemacht(ist gar nicht so schwer) und satte 25 Grad weniger unter last gehabt, die WLP von Intel ist einfach nur ein Witz...der Ryzen profitiert auch recht gut von Flüssigmetall, aber die Oberfläche vom HS wird dadurch geschändet :D.
 
Wie lange eine stärker belastete CPU dann hält wird die Zukunft zeigen.
Wird interessant zu sehen ob diese dann im Schnitt merklich früher die Fahne hissen.
 
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