Zu viel oder zu wenig Strom für E-Autos? Und woher eigentlich?

Ja, noch. Der Markt sollte da schon was regeln.
Teurer als zu Hause wird es aber immer sein.

Daher sag ich ja, wer nicht zu Hause oder auf Arbeit laden kann (und sei es nur mit 2kW) sollte mit dem BEV noch etwas warten.

Aber das ist ja grundsätzlich kein grundsätzliches Problem, daher gibt es keine grundsätzlichen Gründe gegen BEVs.
 
@Mahoy : Na ja, seit 60 Jahren gibt es hier Boiler ... so 50 Liter ... auch nicht der energetische Knaller, eher völlig daneben!
Das liegt allerdings eher am Unwillen vieler Hauseigentümer, einen zentrale Warmwasserbereitung für alle Wohneinheiten zu installieren, weil man die Kosten dafür nicht vollumfänglich auf die Mieter umlegen kann. Aber genau das wäre energetisch und aus Mietersicht die beste Lösung.

und dann noch E-Autos . .. :haha: noch mehr von diesem Schwachsinn in 2021!!
Interessant. Du meinst, E-Autos müssten über die altersschwache elektrische Anlage deiner Altbauwohnung geladen werden und nicht über das - siehe obigen Beitrag - im Ausbau befindliche öffentliche Netz?

Apropos, gibt es einen triftigen Grund, warum du auf die von mir erwähnte, in HH stattfindende Netzmodernisierung nicht eingegangen bist?
Du müsstest dich doch eigentlich auch schon mal gefragt haben, was es mit diesen Baustellen auf sich hat, die immer wieder mal irgendwo den Straßenverkehr (zusätzlich) behindern und bei denen so seltsame große Kabelrollen herumliegen ... Ja, was könnte das wohl sein? :stick:
 
Ich halte nichts von den Elektroautos aus den Gründen des Umweltschutzes. Die Baterien haben giftige Schwermetalle als feste Bestandteile, die man schwer loswird. Bei der Herstellung wird die Umgebung mit all den möglichen Chemikalien in China und Indien verseucht. Mag sein, dass viele das nicht interessiert, aber Pest (CO2 und Benzol Emissionen) durch Cholera zu ersetzen, erachte ich nicht als zukunftsweisend.
Nach wie vor liegt mein Augenmerk auf die Wasserstofftechnologie. Sie sollte dann auch gepusht und unterstützt werden, wo es nur geht. Die Energiequelle ist wirkich sauber. Das Argument, wir brauchen Atomkraftwerke für Elektroautos, um irgendwelche theoretische Klimaziele zu erreichen, wobei alles andere den Bach heruntergehen kann, zieht bei mir nicht. Es gibt genug Ökostrom, es gibt mangelnde Bereitschaft an den Speichermöglichkeiten zu arbeiten. Nochmals, nicht die Produktion, sondern die Speicherung ist das Problem. Mir ist teurer Strom, bis das Problem gelöst wird, viel lieber, als ein Fukushima irgendwo in Europa. Wenn man grün fahren möchte, dann richtig.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich halte nichts von den Elektroautos aus den Gründen des Umweltschutzes. Die Baterien haben giftige Schwermetalle als feste Bestandteile, die man schwer loswird. Bei der Herstellung wird die Umgebung mit all den möglichen Chemikalien in China und Indien verseucht. Mag sein, dass viele das nicht interessiert, aber Pest (CO2 und Benzol Emissionen) durch Cholera zu ersetzen, erachte ich nicht als zukunftsweisend.
Die wesentliche Unterschiede sie diese:

Elektrofahrzeuge sind bereits jetzt ein ganzes Stück umweltschonender als Verbrenner, Produktion und Batterielebenszyklen einkalkuliert. Siehe dazu meine zuvor angegebenen Links.
Batterien kann man umweltfreundlich produzieren und zu fast 100% recyceln, zudem kann man die Produktion sukzessive hierher verlagern. Was hinten aus dem Auspuff kommt, kann man weder recyceln noch werden sich die Lagerstätten auf magische Weise zu uns bequemen.

Sprich, den politischen Willen vorausgesetzt, besteht bei Elektromobilität bereits für viel mehr ökologischen und volskwirtschaftlichen Verbesserungsspielraum. Die Synergieeffekte, die durch dabei angestoßene Reformen in anderen Bereichen enstehen (z.B. Schaffung neuer Arbeitsplätze in zukunftsträchtigen Branchen, die Modernisierung der Stromnetze etc., ) noch gar nicht berücksichtigt.

Grundsätzlich halte auch ich Wasserstoff auf lange Sicht auch für den besseren "beweglichen" Energieträger. Aber die Aufspaltung von Wasser ist energieintensiv und erst dann sowohl wirtschaftlich auch ökologisch sinnvoll, wenn man erneuerbare Energie im Überfluss hat. Der Ausbau erneuerbarer Energie wird aber gebremst, wenn man fossile Energieträger nicht zeitnah aus dem öffentlichen Bewusstsein herausbekommt, in dass sie in den vergangenen Jahrzehnten im wahrsten Sinne des Wortes eingebrannt wurden. Mobilität ist ein guter Ansatzpunkt, denn damit hat der Ottonormalbürger täglich zu tun. Woher der Strom kommt, ist dagegen viel abstrakter - der soll ja nach Willen vieler NIMBYs einfach nur aus der Wand kommen.
 
Die wesentliche Unterschiede sie diese:

Elektrofahrzeuge sind bereits jetzt ein ganzes Stück umweltschonender als Verbrenner, Produktion und Batterielebenszyklen einkalkuliert. Siehe dazu meine zuvor angegebenen Links.
Batterien kann man umweltfreundlich produzieren und zu fast 100% recyceln, zudem kann man die Produktion sukzessive hierher verlagern. Was hinten aus dem Auspuff kommt, kann man weder recyceln noch werden sich die Lagerstätten auf magische Weise zu uns bequemen.

Sprich, den politischen Willen vorausgesetzt, besteht bei Elektromobilität bereits für viel mehr ökologischen und volskwirtschaftlichen Verbesserungsspielraum. Die Synergieeffekte, die durch dabei angestoßene Reformen in anderen Bereichen enstehen (z.B. Schaffung neuer Arbeitsplätze in zukunftsträchtigen Branchen, die Modernisierung der Stromnetze etc., ) noch gar nicht berücksichtigt.

Grundsätzlich halte auch ich Wasserstoff auf lange Sicht auch für den besseren "beweglichen" Energieträger. Aber die Aufspaltung von Wasser ist energieintensiv und erst dann sowohl wirtschaftlich auch ökologisch sinnvoll, wenn man erneuerbare Energie im Überfluss hat. Der Ausbau erneuerbarer Energie wird aber gebremst, wenn man fossile Energieträger nicht zeitnah aus dem öffentlichen Bewusstsein herausbekommt, in dass sie in den vergangenen Jahrzehnten im wahrsten Sinne des Wortes eingebrannt wurden. Mobilität ist ein guter Ansatzpunkt, denn damit hat der Ottonormalbürger täglich zu tun. Woher der Strom kommt, ist dagegen viel abstrakter - der soll ja nach Willen vieler NIMBYs einfach nur aus der Wand kommen.
Überflüssige Ökoenergie kann man unter anderem als Wasserstoff speichern (durch Elektrolyse). Damit hätte man beide Probleme gelöst. Du hast recht, dass Elektroautos und Baterien schon viel weiter sind. Wenn aber einmal eine Industrie um die falsche Perspektive gebaut wird (siehe Zulieferer und Hersteller von Verbrennern), dann ist es schwer umzusatteln. Man hätte unnötig viele Arbeitslose. Wasserstoff würde sogar die Mobilität fördern. Stelle dir vor, mehr Regen und sauberes Wasser, indem man fährt. Ein Ökotraum, den ich meinen Kindern gerne hinterlassen würde.
Bleibt nur noch, dass gegen Konzerne, die als Fettsäckefördervereine agieren, vorgegangen wird.
 
Mag sein, dass viele das nicht interessiert, aber Pest (CO2 und Benzol Emissionen) durch Cholera zu ersetzen, erachte ich nicht als zukunftsweisend.
Das eine verbraucht die Pest aber jeden Kilometer, im anderen ist die Cholera ewig lange im Benutzung. Es wird nicht verbraucht.
Die Energiequelle ist wirkich sauber.
Nein, du musst mehr Erzeugungskapazität bereitstellen. Außerdem Pufferakku, die Zelle selbst etc.
 
Das eine verbraucht die Pest aber jeden Kilometer, im anderen ist die Cholera ewig lange im Benutzung. Es wird nicht verbraucht.

Nein, du musst mehr Erzeugungskapazität bereitstellen. Außerdem Pufferakku, die Zelle selbst etc.
Es mag unter den linken Brüdern üblich sein, alles und jeden zu duzen, ich bin keiner und bei Verallgemeinerungen benutzt man "man" und nicht "du" wie im Englischen.
You don't use "du" in German to explain common, impersonal relations/expressions. "Man" is the equivalent of "you" in that regard.
Zu den eigentlichen Punkten:
Das behauptet man auch vom Atommüll, ewig lange in Benutzung und keine Abgase pro Kilometer. Der hochgiftige Müll wird dann vergessen. Der muss dann irgendwann entsorgt werden, der hochgiftige, chemische Müll.

Zum Pufferakku: Ich habe lieber das nötige Übel an einem Ort in überschaubaren Mengen als Millionen Autos von Chinesen etc. mit verseuchten, billigen Baterien, die nach Benutzung irgendwo im Meer entsorgt werden.
 
Gratulation, Sparanus. Du hast mich hiermit offiziell als "linken Bruder" bei der Bundeswehr beerbt. Bitte noch heute vor Dienstschluss die Gesinnungsmeldung abgeben! :ugly:

Nebenbei bemerkt ist "du" im Deutschen für die unpersönliche Ausdrücke und Bezüge ebenso umgangssprachlich legitim wie "you" im Englischen: "One does not use 'you' to tell you one needs to use something."

Wir können uns natürlich gerne weiter über Dialekte und Regiolekte austauschen, falls das eigentliche Thema zu langweilig oder sonst irgendwie unangenehm wird ... :D
 
Gratulation, Sparanus. Du hast mich hiermit offiziell als "linken Bruder" bei der Bundeswehr beerbt. Bitte noch heute vor Dienstschluss die Gesinnungsmeldung abgeben! :ugly:

Nebenbei bemerkt ist "du" im Deutschen für die unpersönliche Ausdrücke und Bezüge ebenso umgangssprachlich legitim wie "you" im Englischen: "One does not use 'you' to tell you one needs to use something."
Du ist mehrdeutig, deswegen versucht man im Hochdeutch den Ausdruck zu vermeiden. You im Englischen heißt bei Verwechslung ebenfalls "Sie", deswegen unproblematisch. Und nein, die Benutzung vom unpersönlichen "du" ist in Dialekten verankert und nur in der Umgangsprache gebräuchlich. Die Linken versuchen aus irgendeinem Grund wie auch immer gezielt überall "man" durch "du" zu ersetzen (keine Ahnung warum). So erkenne ich all die "neutralen" Medien auf den ersten Blick.
Wir können uns natürlich gerne weiter über Dialekte und Regiolekte austauschen, falls das eigentliche Thema zu langweilig oder sonst irgendwie unangenehm wird ... :D
Ich bin auf seine Punkte eingegangen.
 
Du ist mehrdeutig, deswegen versucht man im Hochdeutch den Ausdruck zu vermeiden.
Wer die deutsche Norm/-schriftsprache beherrscht, erkennt aus dem Kontext, ob direkt adressiert und geduzt wird. Verwirrung gibt es, wenn überhaupt, eher bei Nicht-Muttersprachlern.
Oder warst du jetzt ernstlich am Überlegen, ob du und wirklich nur du "die Erzeugungskapazität bereitstellen" musst? Falls nicht, dann war der Einwurf überflüssig.

Ganz zu schweigen davon, dass im Internet und auch hier im Forum die nonformale Anrede absolut gebräuchlich ist, also selbst eine Verwechslung keineswegs dramatisch wäre. In formaler Kommunikation sollte man das vermeiden, aber bei solcher bemüht sich ohnehin jeder darum, sich der Normsprache zumindest anzunähern.

Die Linken versuchen aus irgendeinem Grund wie auch immer gezielt überall "man" durch "du" zu ersetzen (keine Ahnung warum). So erkenne ich all die "neutralen" Medien auf den ersten Blick.
Ich bezweifle stark, dass das einer quantitativen und qualitativen Analyse der Ausrucksformen in bundesdeutschen Medien standhält, aber wenn es dir dieser subjektive Eindruck eine gewisse Sicherheit im Alltag vermittelt, möchte ich dir letztere nicht rauben.

Ich bin auf seine Punkte eingegangen.
Niemand hat etwas Gegenteiliges behauptet.
 
Es mag unter den linken Brüdern üblich sein, alles und jeden zu duzen, ich bin keiner und bei Verallgemeinerungen benutzt man "man" und nicht "du" wie im Englischen.
Es ist in nahezu jedem Forum üblich die anderen zu duzen.
Wir können auch anders reden, aber ob Sie damit so glücklich sind bezweifle ich.
Denn dann werde ich in dem Ton mit Ihnen reden der bei mir im Beruf üblich ist.
Das behauptet man auch vom Atommüll, ewig lange in Benutzung und keine Abgase pro Kilometer.
In AKWs sind es Brennstäbe. Das ist quasi Treibstoff. Der strahlt.
Nicht mit Akkus zu vergleichen.
Zum Pufferakku: Ich habe lieber das nötige Übel an einem Ort in überschaubaren Mengen als Millionen Autos von Chinesen etc. mit verseuchten, billigen Baterien, die nach Benutzung irgendwo im Meer entsorgt werden.
Ja weil die im Meer landen werden...
 
Es ist in nahezu jedem Forum üblich die anderen zu duzen.
Wir können auch anders reden, aber ob Sie damit so glücklich sind bezweifle ich.
Denn dann werde ich in dem Ton mit Ihnen reden der bei mir im Beruf üblich ist.

In AKWs sind es Brennstäbe. Das ist quasi Treibstoff. Der strahlt.
Nicht mit Akkus zu vergleichen.

Ja weil die im Meer landen werden...
Nein, wieder missverstanden. Ich will nicht in den öffentlichen Foren gesiezt werden, das ist doch bescheuert, sowas zu fordern sowieso nicht. Mir ging es alleine um den Gebrauch vom unpersönlichen Pronomen in der deutschen Sprache und wie es mir auf den Keks ging, dass inflationär "du" an Stelle von "man" benutzt wird. Du warst wahrschienlich der Trigger gewesen, aber meistens sind es Medien, die mich in den Zustand gebracht haben, daher Entschuldigung meinerseits. Ich bin froh, dass wenigstens bei "Der Spiegel" oder "Zeit Online" die komische Art wegfällt.
 
Was unproblematisch ist, denn Stromaustausch ist nun einmal real und am Ende scheint doch immer genug da zu sein, dass keiner der daran Beteiligten Blackouts erlebt - weder im Sommer noch sonst irgendwann.



Wir müssen uns hier vielleicht mal auf den Zeitrahmen einigen, über den wir jeweils reden.

2030, also in zehn Jahren, wird Mobilität in Deutschland nicht einmal ansatzweise durchelektrifiziert sein. Die Leute kaufen jetzt überwiegend Verbrenner, die sie dann immer noch fahren. Woher soll bis dahin ein Mehrbedarf durch E-Mobilität entstehen, der nicht kompensierbar wäre?

Nichtsdestotrotz ist man sich bewusst, wie viel Energie benötigt wird, wenn wirklich alle Fahrzeuge elektrisch fahren, und dass man das nicht durch Einsparungen an anderer Stelle herausbekommt. Nur ist das ein ganz anderer Zeitrahmen; wir reden dann nicht von zehn Jahren, sondern von 50 Jahren. Wenn das mal reicht.


Rund 40 TWh oder knapp 7% weniger weniger als vor der Pandemie.
Zum Vergleich: Der Bruttostrombedarf sinkt seit 13 Jahren jedes Jahr um zwei bis drei Prozent.


Es wird neuerdings alles auf die CO2-Bilanz umgelegt, vermutlich weil das für die Öffentlichkeit eine schön griffige Größe ist. Ich sehe das übrigens auch kritisch, weil es den Blick auf Details versperren kann.

Nichtsdestotrotz werden Abbau und Förderung der benötigten Rohstoffe berücksichtigt, siehe hier.
Und auch hier gilt wieder: Auch bei den bisherigen Alternativen ist längst nicht komplett erfasst, welche Lasten wo entstehen und in welcher Größenordnung einkalkuliert werden müssten.


Selbst bei derzeitigen Produktionsverfahren und dem derzeitigem Strommix sind Elektrofahrzeuge bestenfalls nach 30.000 Kilometern und schlechtestenfalls nach 125.000 Kilometern umweltfreundlicher als ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor der gleichen Klasse.
Siehe: https://utopia.de/ratgeber/oekobilanz-elektroauto-nachhaltigkeit-umweltbilanz-e-autos/


Natürlich stellen sie auch eine Belastung dar. Sie ist allerdings bereits jetzt deutlich geringer und hat trotzdem noch viel Spielraum für Verbesserungen.


Wo hast du denn den Unfug her? Der mittlere Wirkungsgrad eines Verbrennungsmotors liegt unter 35% Prozent. Und das auch nur bei maximaler Auslastung, also fern jeder praktischen Nutzung.

Ansonsten siehe hier:


Hast du auch berücksichtigt, dass es mehr Marktteilnehmer gibt? In China und Asien möchten in den nächsten Jahrzehnten etliche Milliarden Menschen ein Stück vom Kuchen abhaben. Und die wollen Erdöl nicht nur zur Herstellung von Treibstoff, sondern auch für zig andere Anwendungsbereiche.
Und - Newsflash - die sind nicht nur in aller Regel geographisch viel dichter an den ergiebigen bzw. noch nicht erschlossenen Quellen dran, sondern investieren schon jetzt wahnsinnig viel, um dort als erste den Fuß (oder den Gewehrlauf) in der Tür zu haben.

Und was machst du, wenn die bereits sehr optimistisch veranschlagten 100 Jahre vorbei sind? Willst du dann erst anfangen, Alternativen zu erproben? Oder wäre es nicht sinnvoll, schon jetzt damit anzufangen, wenn man noch Reserven zum Ausprobieren hat?
Der Wirkungsgrad der E-Autos liegt bei bereits über 90%, das meinte ich. Daher auch kaum noch Raum für Verbesserungen. Beim Verbrenner hingegen schon, und zwar massig. Und wenn man sich da mal Gedanken macht, was Bosch ja zB beim Diesel macht, kann man auch einiges an CO2 einsparen. Der Care-Diesel von Bosch zB würde das E Auto (bzw. dessen "Co2 Argument") auf einen Schlag zunichte mache...

Und da die E Industrie künstlich gepusht wird, wird dem Care Diesel keine Freigabe erteilt. Ganz einfach. Und das sagt man auch ganz offen....

Zitat:
Hintergrund sei eine Entscheidung der Bundesregierung, zugunsten der Elektromobilität nicht auf alternative Kraftstoffe zu setzen. "Entgegen den Hoffnungen des Autozulieferers Bosch und der Kraftstoff-Industrie darf der klimafreundliche Care-Diesel auch künftig nicht an deutschen Tankstellen verkauft werden", so die Zeitung. Das Umweltbundesamt, eine Unterbehörde des Bundesumweltministeriums, begründete das der Zeitung gegenüber damit, dass mit Elektrofahrzeugen bereits Alternativen für Diesel-PKW zur Verfügung stünden.


Also kommt von eurem "E Ross" herunter. All diese Probleme die die e Mobilität hat, sind beim Verbrenner nicht gegeben (FAKT!). Die Co2 Einsparnis (nach bis zu 200.000km Laufleistung...) eines e Autos wäre bei Zuallsung des Care Diesels nichtig.
Und noch viel schlimmer... Die Leuten müssten nicht mal neue Autos kaufen um die Industrie zu pushen!!

Mit Zulassung des Care Diesels würden die Zulassungszahlen der E Autos vermutlich gen Null sinken. Lediglich für kurze Drag Races wären E Autos dann noch gut. Aber nun haben die Autobauer ja schon unendliche Milliarden investiert, und da die Politik von den Firmen, natürlich insbesondere der Autoindustrie, gesteuert wird, lässt man diese Technologie von Bosch nicht zu. So einfach ist das....
 
Der Wirkungsgrad der E-Autos liegt bei bereits über 90%, das meinte ich. Daher auch kaum noch Raum für Verbesserungen. Beim Verbrenner hingegen schon, und zwar massig.
Das liegt ja daran, dass die Energie für den Antrieb schon anliegt.
Die Herstellung der Energie (Kohlekraftwerk, Atomkraftwerk, Windkraft, Wasserkraft, Solarkraft) für die Akkus hat ähnliche Wirkungsgrade wie ein Verbrennungsmotor.
 
Der Wirkungsgrad der E-Autos liegt bei bereits über 90%, das meinte ich. Daher auch kaum noch Raum für Verbesserungen.
Der beträchtliche Spielraum für Verbesserungen liegt bei der Erzeugung und Speicherung der elektrischen Energie, mit der man dann den Elektromotor betreibt. Die sind in den Gesamtwirkungsgrad von Elektrofahrzeugen einkalkuliert, deshalb liegt er ja deutlich niedriger als der Wirkungsgrad des reinen Elektromotors.

Der Wirkungsgrad von Kohle liegt bei bestenfalls 40% (Steinkohle in einem neueren Wärmekraftwerk), bei Braunkohle nochmal niedriger. Erdgas kommt immerhin auf 60%. Kernkraft auf 35%. Mehr geht da auch nicht; Thermodynamik und so.
Eine moderne Windkraftanlage kommt auf einen Wirkungsgrad 30%, Solaranlagen sogar nur auf 20%. Das ist erst einmal unerheblich, weil man Sonne und Wind kostenlos sind und nicht zur Neige gehen.

ABER: Durch Anlagen mit höherem Wirkungsgrad man aus weniger Fläche und mit weniger Materialeinsatz einen höheren Energieertrag generieren. Gleiches gilt für Akkus, die mit weniger raren Bestandteilen auskommen.
Deshalb besteht dort insgesamt mehr Spielraum für Verbesserungen, denn aus Verbrennungsmotoren allein sind nur noch wenige Prozent herauszuholen und man kann zwar weitere Lagerstätten fossiler Brennstoffe erschließen, diese vielleicht (Mit einem dicken Fragezeichen dahinter ...) auch schonender ausbeuten, aber man kann sie nicht vermehren.

Beim Verbrenner hingegen schon, und zwar massig. Und wenn man sich da mal Gedanken macht, was Bosch ja zB beim Diesel macht, kann man auch einiges an CO2 einsparen. Der Care-Diesel von Bosch zB würde das E Auto (bzw. dessen "Co2 Argument") auf einen Schlag zunichte mache...
Siehe dazu meine obigen Antworten im ursprünglichen Thread: Aus was willst du den CareDiesel herstellen? So viel Speisefettabfälle gibt es nicht und selbst mit kompletten Fleischverzicht aller Bundesbürger (Viel Spaß dabei, das durchzusetzen ...) wird nicht genug Biomasse / Anbaufläche frei, um den Kraftstoffbedarf mit "e-fuels" zu decken.

Und da die E Industrie künstlich gepusht wird, wird dem Care Diesel keine Freigabe erteilt. Ganz einfach. Und das sagt man auch ganz offen....

Nein, siehe:

Wobei Dr. Gackstatter einräumt, dass dieser Care-Reststoff-Diesel mengenmäßig niemals reicht, um ihn flächendeckend im Verkehr einzusetzen. Wenn man ihn aber beimischen würde, könnte man damit einen sichtbaren CO₂-Effekt in der Flotte erzielen. „Wir haben 1,3 Milliarden Pkw im Bestand weltweit. Damit auch diese Fahrzeuge einen Beitrag zum Klimaschutz leisten können, brauchen wir auf jeden Fall CO₂-neutrale synthetische Kraftstoffe.“ Das würde wiederum bedeuten: in gigantischen Mengen.

Das Umweltbundesamt (UBA) beurteilt den Reststoff-Diesel auch unabhängig von der Mengenverfügbarkeit kritisch: „Bei paraffinischen Dieselkraftstoffen kann aufgrund der Vielfältigkeit der Ausgangsstoffe sowie der Herstellungspfade nicht sichergestellt werden, dass gegenüber fossilem Diesel eine Verbesserung in Bezug auf Nachhaltigkeit bzw. Klima- und Umweltwirkung gegeben ist.
(Quelle: https://www.adac.de/verkehr/tanken-kraftstoff-antrieb/benzin-und-diesel/care-diesel/)

Dass Herr Dr. Gackstatter dann auf Skandinavien verweist, wo das doch auch ginge, muss dann wohl ein Gelehrtenwitz sein. Ganz Skandinavien kommt auf etwas über 8 Millionen zugelassene Fahrzeuge, Deutschland allein hat fast 48 Millionen. Noch einmal: Woher soll auch nur der beizumischende Kraftstoff kommen, geschweige denn ein kompletter Ersatz für fossile Kraftstoffe? - Das ist doch nur Salami-Taktik, um noch ein Weilchen länger an dem festhalten zu können, mit dem man jahrzehntelang gut verdient hat.

Bedenkt man ferner, dass ausgerechnet in Skandinavien inzwischen jedes dritte neu zugelassene Fahrzeug ein E-Auto ist, wird das "Dort geht's doch auch!"-Argument endgültig zur Farce. In Schweden liegt der Marktanteil von E-Mobilität bereits jetzt bei knapp 25 Prozent und ab 2030 sollen dort gar keine Verbrenner mehr neu zugelassen werden.
Aber schon klar, Skandinavien ist Vorbild für alternative Verbrenner und deren Konzept auf hiesige Verhältnisse übertragbar. Witz komm' raus, du bist umzingelt. :stupid:

Zitat:
Hintergrund sei eine Entscheidung der Bundesregierung, zugunsten der Elektromobilität nicht auf alternative Kraftstoffe zu setzen.
"Hintergrund sei ...." - da übt beim Focus wohl mal wieder jemand den Konjunktiv. Weiter oben hast du die Aussage des UBA zu diesem Konzept im Wortlaut, der sich irgendwie ganz anders liest.:stick:

Mit Zulassung des Care Diesels würden die Zulassungszahlen der E Autos vermutlich gen Null sinken.
Ja, wie in Skandinavien (siehe obige Zahlen). :lol:
 
Der Wirkungsgrad der E-Autos liegt bei bereits über 90%, das meinte ich. Daher auch kaum noch Raum für Verbesserungen. Beim Verbrenner hingegen schon, und zwar massig.
Das heißt dein Argument gegen die momentan vom Wirkungsgrad deutlich besseren Elektroautos ist der schlechtere Wirkungsgrad der Verbrenner, weil dieser ja noch Platz für Verbesserung lassen würde?! Interessante Argumentation...

Der Care-Diesel von Bosch zB würde das E Auto (bzw. dessen "Co2 Argument") auf einen Schlag zunichte mache... [...] Und da die E Industrie künstlich gepusht wird, wird dem Care Diesel keine Freigabe erteilt.
Ich hab natürlich keine Ahnung, wieso genau der c.a.r.e-Treibstoff (der übrigens nicht von Bosch ist) nicht zugelassen wurde, aber:
  • Bei C.A.R.E. handelt es sich um einen HVO-Kraftstoff gemäß EN 15940 von dem finnischen Unternehmen Neste
  • Bisher wird HVO dem fossilen Diesel beigemischt, genauso wie Biodiesel dem fossilen Diesel beigemischt wird. Allerdings sind die Beimischungsgrenzen beim HVO deutlich höher als beim Biodiesel -> Es kann mehr HVO beigemischt werden, als regulärer Bio-Diesel
  • C.A.R.E wird jetzt schon u.a. Palmöl beigemischt, weil es gar nicht genug verwendbare Speiseölabfälle gibt
  • Der letzte Satz ("künstlich gepusht") ist eine Unterstellung, ohne wirkliche Argumente.
  • Dem Care Diesel wurde nicht "keine Freigabe" erteilt, er wird nach wie vor beigemischt. Es wird lediglich nicht als einzelner separater Kraftstoff angeboten.
  • Es gibt Argumente, warum gehandelt wurde, wie gehandelt wurde. Diese Argumente muss man nicht teilen, aber es gibt sie:
    1619103529321.png
    1619103571603.png
All diese Probleme die die e Mobilität hat, sind beim Verbrenner nicht gegeben (FAKT!)
Was für eine Aussage. Natürlich hat der Verbrenner manche Probleme nicht, die E-Autos haben, genauso wie E-Autos manche Probleme nicht haben, die Verbrenner haben.

Die Co2 Einsparnis (nach bis zu 200.000km Laufleistung...)
Eine falsche Zahl ("200.000km") wird nicht besser, nur weil man sie immer wieder wiederholt.

Mit Zulassung des Care Diesels würden die Zulassungszahlen der E Autos vermutlich gen Null sinken.
Wieviel Lebensmittelöl willst du dafür eigentlich aufwenden?

und da die Politik von den Firmen, natürlich insbesondere der Autoindustrie, gesteuert wird,
:ugly: :ugly: :ugly:

lässt man diese Technologie von Bosch nicht zu.
Care hat nichts mit Bosch zu tun, außer dass der Bosch-Chef ein Fan davon ist.
 
Eine falsche Zahl ("200.000km") wird nicht besser, nur weil man sie immer wieder wiederholt.
Nur zur Ergänzung, damit auch die korrekten Werte wiederholt werden: Selbst das das dickste und dreckigstmöglich produzierte Elektrofahrzeug ist nach 125.000 Kilometern Fahrleistung umweltverträglicher als der sparsamste Verbrenner.

Innerhalb derselben Fahrzeugklasse ist ein nach hiesigen Standards produziertes Elektrofahrzeug ab 30.000 Kilometern Fahrleistung umweltverträglicher als ein Verbrenner.

Wohlgemerkt, beim aktuellen Strommix (ca. 46% erneuerbar). Durch höhere regenerative Erzeugeranteile verbessert sich die Umweltverträglichkeit, ohne dass am Fahrzeug selbst etwas geändert würde.
 
Apropos, gibt es einen triftigen Grund, warum du auf die von mir erwähnte, in HH stattfindende Netzmodernisierung nicht eingegangen bist?
Na ja, falls es in diesem Forum noch andere interessieren sollte:
Das Haus stammt aus den 60ern, da gab es sogar schon TV, also kein Jugendstil mit 120 Jahren und Gasleitungen in der Decke.
Und Netzmodernisierung in HH?? Das ist schon ein Widerspruch in sich ... genauso wie der Begriff "Baustellen", hier handelt es sich eher um Ruhestellen ... ich kann an zentralen Punkten jedenfalls keine nenneswerte Aktivität feststellen.
Das Problem einer völlig unzureichenden Stromversorgung (hier Winterhude) ist übrigens nicht neu, das gab es dort bereits vor über 20 Jahren ... und eine aktuelle Nachfrage der Hausverwaltung anläßlich des kürzlichen Schwelbrandes an der Übergabestelle bei HH-Energie oder wie sie jetzt heißen, lief bislang ins Leere ... vielleicht ja in weiteren 20 Jahren :lol:... man soll ja Optimist bleiben.
Und mal ganz ehrlich zu E-Autos: Wer hier in diesm Forum möchte jetzt wirklich 50000€ ausgeben, um in 8-9 Jahren 2 Tonnen Sondermüll vor der Tür zu haben, den aufgrund der schwächelnden Akkus niemand (hier) mehr haben will, so reich können die Teilnehmer hier alle doch nicht sein ... mal abgesehen davon, daß eine banale Tour HH-Berlin schon jetzt ein Abenteuer damit darstellt ... vom Rückweg ganz zu schweigen.
PS: An eine ins Auge gefaßte Installation von Ladesäulen auf den dort vorhandenen KFZ-Stellplätzen ist selbstredend überhaupt nicht zu denken, kein Wunder, wenn es noch nicht einmal für Durchlauferhitzer für Warmwasser reicht ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Berlin-HH
Das war schon zur Nazi Zeit eine perfekte Strecke für ne Bahnfahrt wenn man da pendeln musste.
Heute nicht ganz so schnell ausgebaut wie es sein könnte, aber schnell genug.
 
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