Eigentlich nicht. Sind Fehler drin.
Man rechnet mit 7 Liter Diesel. Das brauchen viele nicht.
Erstens stammen die 7 Liter aus der Rechnung
gegen Elektromobilität und wurden für die Korrektur derselben einfach übernommen.
Zweitens würde das am Verhältnis wenig ändern, so lange man mit Diesel nicht auf 1,75 Liter für 100 Km Strecke kommt.
Die Reichweite bei E Mobil ist falsch, da man keine Heizung, Licht, Unterhaltung, Anhänger, Wohnwagen, Klima heizb. Scheibe mit einrechnet.
Die ausgewiesene Reichweite wird mittels der Worldwide Harmonized Light-Duty Vehicle Test Procedure (WLTP) ermittelt, und zwar einheitlich für alle Antriebssysteme. Wenn man unterstellt, die Reichweite von Elektrofahrzeugen würde unter diesen oder jenen Bedingungen nicht erreicht, würde das analog auch für Verbrenner gelten.
Denn, die Heizung ist bei meinem kostenlos und erhöht nicht den Verbrauch.
Die Heizung bei einem Verbrenner funktioniert deshalb, weil dort so wahnsinnig viel Energie in Wärme statt in Bewegung umwandelt wird. Der Motor muss dafür laufen, auch wenn du nicht fährst (Stau etc.) - kostenlos ist da also gar nichts. Wenn du eine Standheizung hast, verbrennt diese Kraftstoff und/oder nuckelt deine Batterie leer.
Dagegen ist die Wärmpumpe in heutigen E-Autos ein Effizienzwunder (Dauerverbrauch durchschnittlich 0,4 kW) ohne dramatischen Einfluss auf die Reichweite.
Und die Rech. von Lesch: E-Mobile müssen doppelt bis 4 mal so häufig "tanken". Also auch viel mehr gleichzeitig.
Warum sollten sich bei zwei- bis viermaligen "Tanken" automatisch mehr synchrone Tankvorgänge ergeben? Wenn du bei Verbrennern das Tankvolumen halbieren oder vierteln würdest, würden sich die Fahrer deswegen doch auch nicht telepathisch zur gleichzeitigen Blockade von Zapfsäulen verabreden.
Auch rechnet man mit immer gleichbleibender Energieerzeugung.
Man rechnet mit mindestens gleichbleibender Energieverfügbarkeit. Klingt ähnlich, ist aber etwas grundsätzlich Anderes.
Wenn wir nicht viel mehr neue Anlagen zubauen die wir gar nicht für die Gesamtmenge brauchen können wir die Lastspitzen gar nicht bewältigen.
Also müssen wir relativ viel bezahlen für Anlagen die wir kaum benötigen. Die Preise müssen drastisch steigen.
Ganz im Gegenteil: Strom aus überwiegend erneuerbaren Quellen wird spottbillig sein, wenn die Nachfrage deutlich kleiner ist als das Angebot und etwas teurer, wenn sich die Nachfrage dem Angebot annähert, und somit keineswegs teurer und höchstwahrscheinlich sogar insgesamt günstiger, weil die Beschaffungskosten von Energieträgern entfallen und die Nachsorgekosten erheblich reduziert werden.