Zu viel oder zu wenig Strom für E-Autos? Und woher eigentlich?

Wenn man dann sagen kann "Jau, streitet ihr euch mal schön, wir können inzwischen Energie (weitestgehend) lokal erzeugen und damit unter anderem selbst produzierte Batterien füllen. Ach übrigens, die sind gut, wollt ihr welche kaufen?", dann steht man ausgesprochen gut da.
Na,
 
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Na, das scheint nur so.
Was machen wir mit Energie wenn wir die meisten Waren von anderen bekommen? Am PC spielen?
Meine Kristallkugel hat den gleichen Reinheitsgrad wie deine, du kannst also selbst beliebige Prognosen herausrubbeln. :D

Ich weiß nur eines gewiss: Egal, was und wie viel wir in welcher Zukunft hier für wen produzieren, wir brauchen dafür Energie. Und es ist von Vorteil, diese dann auch hier produzieren zu können und nicht auf Energieträger angewiesen zu sein, die schon unerschwinglich werden, lange bevor sie zur Neige gehen.
Denn gerade falls uns niemand mehr etwas abkaufen mag, haben wir auch nichts, um beim globalen Feilschen um Rohstoffe und Energieträger mitzuspielen, möchten aber vielleicht trotzdem nicht unbedingt wieder das Land für Kohle verwüsten und die Luft mit deren Verbrennung verpesten.

Bis jetzt haben andere nur gesehen, wir haben den teuersten Energiepreis der Welt
Nein, haben wir nicht. Wir haben aufgrund der EEG-Umlage den transparentesten Energiepreis der Welt.

Energie kostet überall gleich viel, weil sie auf dem selben Planeten mit den dort vorhandenen Ressourcen gewonnen wird. Die Frage ist also immer, wie die Kosten jeweils verteilt bzw. wo sie versteckt werden bzw. was und/oder wen man dafür opfert.

Hätte Solar eine Chance gehabt ohne Kohlestrom, billige Arbeitskräfte usw?
Hätte Kohlestrom eine Chance gehabt ohne billige Arbeitskräfte, Raubbau und milliardenschwere Subventionen?

Nicht umsonst stellen wir kaum Solarzellen her. Würden die anderen unsere Standarts haben würde die Solartechnik hier evtl. zusammenbrechen.
Energiegewinnung über Solarzellen ist in unseren Breiten eher ein drittes Standbein. Solarstrom macht knapp 9% der Bruttostromerzeugung aus, kaum mehr als die Stromerzeugung aus Biomasse. Beide zusammen sind weniger relevant als Windkraft, deren Ausbau zudem viel schneller voranschreitet, obwohl sich inzwischen seltsamerweise Leute Sorgen um den Rotmilan machen, die ihm vorher kaltlächelnd den Horst unterm Pürzel weggebuddelt haben.

Lithium können wir gewinnen, mit viel Bergbau, Chemikalien, zu deutschen Löhnen und Standarts. Mal sehen was das kostet und ob die Ware dann noch interessant ist.
Sie ist krisensicher, das selbst dümmstenfalls für die heimische Wirtschaft interessant. Und nicht nur, weil heutzutage ja nicht mehr so wahnsinnig viele Saurier versterben, sondern auch weil Batterien in immer mehr Lebensbereichen von Bedeutung sind, ist es nur eine Frage der Zeit, bis es ein brennendes Interesse an dem Umstand geben wird, dass Deutschland (und Tschechien) die größten Vorkommen haben, für die man sich nicht mit den USA zerstreiten und mit China anlegen müsste.

Denn seien wir mal ehrlich: Wir hätten gar nicht den Platz für so viele Kriegsgefangene. :ugly:

Aber gut, wie du sagst ist es bei Lithium den Ländern egal, insofern kann man den Amazonaswald ja auch abholzen. Dort ist das auch egal. Wenn das eine Rechtfertigung ist gibts kein Argument gegen vieles. Hauptsache wir setzen unsere Ideen um und sind wieder die Größten.
Und wieder: Wird für die Förderung von Lithium mehr Regenwald abgeholzt als für die Erdölförderung? Das kann man dem Bolsonaro erzählen, der glaubt das vielleicht ...

Übrigens geht es bei Kupfer auch schon um die Verfügbarkeit. Dazu wollen die Umweltschützer keine Windräder mehr im Meer.
Vieles klingt nett, aber wenn man weiterdenkt wird alles ganz anders.
Was irgendwer will, hat sich spätestens dann erledigt, wenn jeder muss. So weit denken Viele nicht.
 
Energie kostet überall gleich viel, weil sie auf dem selben Planeten mit den dort vorhandenen Ressourcen gewonnen wird. Die Frage ist also immer, wie die Kosten jeweils verteilt bzw. wo sie versteckt werden bzw. was und/oder wen man dafür opfert.
:wow:
Eine betriebswirtschaftlich wirklich steile These... :ugly:
Sie ist krisensicher, das selbst dümmstenfalls für die heimische Wirtschaft interessant. Und nicht nur, weil heutzutage ja nicht mehr so wahnsinnig viele Saurier versterben, sondern auch weil Batterien in immer mehr Lebensbereichen von Bedeutung sind, ist es nur eine Frage der Zeit, bis es ein brennendes Interesse an dem Umstand geben wird, dass Deutschland (und Tschechien) die größten Vorkommen haben, für die man sich nicht mit den USA zerstreiten und mit China anlegen müsste.
Und da trifft Theorie auch wieder auf Praxis. Wir kriegen kein Glasfaser hin, Windenergie wollen alles aber bitte nicht vor der eigenen Haustür, sowie Strominfrastruktur, um die gewonnene Energie in den Süden zu bekommen und du willst hier Tagebau etablieren? Das wird nicht passieren, da es dafür einfach keine Lobby mehr gibt und auch die Produktionskosten hier viel zu hoch sind. Akkus sind ja jetzt schon teuer obwohl in billigst Ländern produziert. Deutsche Preise will keiner zahlen.

Und wieder: Wird für die Förderung von Lithium mehr Regenwald abgeholzt als für die Erdölförderung? Das kann man dem Bolsonaro erzählen, der glaubt das vielleicht ...
Na wenn das beides so schlecht ist, braucht man den Aufwand ja nicht betreiben auf Strom umzusteigen.
Tatsächlich aber zeigt das ein sehr deutliches Problem auf. Die aktuelle Batterietechnik hinkt halt der Entwicklung im Stromsegment, sei es Erzeugung oder Mobilität, massiv hinterher und so lange diese Lücke nicht geschlossen wird und man auch nicht gesichert weiß, wo es genau entwicklungstechnisch hingehen wird, macht eine Investition in dem Bereich aktuell wenig Sinn, m. M. n..

MfG
 
Natürlich kostet Energie nicht überall gleich. Alleine schon weil wir unsere Erzeugung immer weniger steuern können und exportieren müssen. Gut, wir bezahlen dafür und Nachbarländer freuen sich. Wir können froh sein, daß man uns etwas abnimmt. Aber welch ein Unsinn und sicher nicht nachahmenswert.
Entschuldige, aber jetzt versteigst du dich in haarsträubenden Unsinn. Wir exportieren elektrische Energie, weil wir Überschüsse generieren, die als Handelsgut einer Nachfrage unterliegen. Deutschland verdient jedes Jahr Milliarden (netto!) daran, dass unsere Nachbarn den Strom benötigen, während wir ihnen zu unserer punktuellen Bedarfsdeckung sehr viel weniger abkaufen müssen. Und selbst in schlechten Jahren (wie derzeit) haben wir satte Netto-Überschüsse.

Und wenn wir uns selbst versorgen, na prima. Nachahmenswert. Bei allem? Nur mit Energie alleine kann man nichts anfangen und eine Exportnation fürchtet sich davor, wenn andere bei etwas autark werden. Macht auch wenig Sinn.
Den Satz kann ich nicht nachvollziehen. Was möchtest du damit sagen?

Energie exportieren zu können ist schön, im gesamten Exportvolumen Deutschlands allerdings eher ein Taschengeld und somit kein Problem, wenn wir keine Abnehmer mehr hätten. Dann ballern wir etwaig erzeugte Überschüsse eben in die Katalyse zur Gewinnung von Wasserstoff. Ebenfalls primär zum Eigenbedarf und eventuell auch zu zum Export, falls jemand will - und ich denke, es wird jemand wollen, denn in dem Maße, in dem Öl knapper und teurer wird, braucht man potente Brennstoffe für die Industrie, Wärmegewinnung und Rückerzeugung von Elektrizität. Sprich, wir wandeln Überschüsse, die uns fast nichts kosten (Wind und Sonne arbeiten gratis ...) dann in einen begehrten Energieträger um.

Bei Kohle sind wir nicht mehr autark. Die wird nun zugekauft.
Die wurde schon immer zugekauft, und zwar bis zur Energiewende zunehmend.
Und seit wann ist der Zukauf rückläufig? Seit die 2010 beschlossene Energiewende so ab 2015 herum in der Praxis angekommen ist.

:wow:
Eine betriebswirtschaftlich wirklich steile These... :ugly:
Betriebswirtschaft behandelt, wie der Name schon verrät, die Betriebsebene. Das ist für globale Fragen, in denen selbst volkswirtschaftliche Betrachtungen oft genug zu kurz greifen, selbsterklärend nicht der zuständige Fachbereich. Sicherlich kann ich betrieblich günstig wirtschaften, wenn ich die Kosten geschickt außerhalb meines Betriebes halte (Zum Beispiel, indem ich sie der Gemeinschaft aufbrumme ... :ugly:).

Wenn du als Gedankenspiel mal kurz die ganze Welt als Betrieb betrachtest, kannst du jedoch keine Kosten auslagern, sondern sie lediglich zwischen Standorten, Abteilungen, Geschäftsbereichen, Kostenstellen etc. hin und her schieben. Damit kann man die Bilanz temporär aufhübschen, sofern sie gerade mal jemand kontrollieren möchte, aber man kann sie damit nicht tatsächlich verändern. Irgendwie logisch, nicht wahr?

Und da trifft Theorie auch wieder auf Praxis. Wir kriegen kein Glasfaser hin, Windenergie wollen alles aber bitte nicht vor der eigenen Haustür, sowie Strominfrastruktur, um die gewonnene Energie in den Süden zu bekommen und du willst hier Tagebau etablieren? Das wird nicht passieren, da es dafür einfach keine Lobby mehr gibt und auch die Produktionskosten hier viel zu hoch sind. Akkus sind ja jetzt schon teuer obwohl in billigst Ländern produziert. Deutsche Preise will keiner zahlen.
Was irgend jemand will, ist unerheblich, sobald man muss. Selbst die Götter gehorchen der Notwendigkeit.

Irgendwann haben wir nicht mehr die Wahl. Aber es ist schlau, diesen Zeitpunkt nicht abzuwarten, sondern sich auf ihn vorzubereiten. Oder gehst du erst los, um einen Feuerlöscher zu kaufen, wenn deine Bude brennt? - Nun gut, du sicherlich nicht, aber Gesellschaften als Ganzes sind so blöd bzw. so träge.

Na wenn das beides so schlecht ist, braucht man den Aufwand ja nicht betreiben auf Strom umzusteigen.
Ich habe es doch schon (mehrfach) erklärt. Im Moment ist beides schlecht, aber das Eine ist bereits jetzt das kleinere Übel. Und in Zukunft ist das kleinere Übel die beste, wenn nicht sogar die einzige Option.

Nicht, um den verdammten Planeten zu retten, vergiss das hehre Ziel mal für einen Moment. Es geht erst einmal um unseren Lebensstandard. Wenn Öl teurer wird oder man vielleicht sogar darum kämpfen muss, ist es von Vorteil, eine ausgereifte Batterietechnik zu haben, mit der man Speicher aufbauen kann, die man mit elektrischen Strom aus "eigener Ernte" füllt. Das muss dann noch nicht einmal mehr auf Lithium basieren, aber jetzt ist es nun einmal das, mit dem wir arbeiten können.

Das Problem ist, dass viele Leute nicht weiter denken können, als ihr Arm lang ist und geistig auf halber Strecke zwischen Istanbul und Konstantinopel verhungern. Das kommende Unheil wird ausgeblendet und lieber über kleine Unannehmlichkeiten gejammert. Mit solchen Leuten kann man keinen Blumentopf gewinnen - die würden ja schon daran scheitern, selbigen umzustoßen.
Deutschland, einst auch ein Land der Ingenieure, hält mit krankhafter Leidenschaft am Althergebrachten fest, weil das ein trügerisches Gefühl der Sicherheit vermittelt. Universalargument: Des hamma alleweil so gmacht!
 
@Mahoy
Ich verstehe was du meinst aber bei dem Punkt mit der Wirtschaftlichkeit kann ich nicht zustimmen, auch der Verweis auf globales Handeln ändern nichts an den Struktur- und Einkommens- und damit auch Kostenunterschieden für die Herstellung. Der Abbau als auch die Gewinnung kosten nicht gleich viel und natürlich kann man das nur betriebswirtschaftlich betrachten. Volkwirtschaftlich wäre in der Gesamtbetrachtung dann ja nur ein Teilaspekt für die betriebswirtschaftliche Feststellung. ;-)

Danke für die Lorbeeren und das Beispiel mit dem Feuerlöscher ist auch nicht verkehrt aber du ignorierst dennoch den Punkt, dass die aktuelle Akkutechnik eben nicht das leistet und leisten "kann", was die Gewinnung und der Bedarf benötigen und genau an dem Punkt hapert es. Es macht ja auch keinen Sinn einen heißen Ölbrand mit einem Feuerlöscher zu löschen, da braucht man dann eben eine Löschdecke, um mal bei dem Beispiel zu bleiben. ;-)

Ich glaube niemand hier ist konzeptionell gegen den Umstieg auf Strom aber der Weg dahin wird zu Recht kritisch begleitet, in vielerlei Hinsicht. :-)

MfG
 
Nein, haben wir nicht. Wir haben aufgrund der EEG-Umlage den transparentesten Energiepreis der Welt.

Energie kostet überall gleich viel, weil sie auf dem selben Planeten mit den dort vorhandenen Ressourcen gewonnen wird. Die Frage ist also immer, wie die Kosten jeweils verteilt bzw. wo sie versteckt werden bzw. was und/oder wen man dafür opfert.
Das ist kompletter Quatsch. Selbst wenn wir hingehen und Personal und Baukosten ignorieren kostet die Energie nicht überall gleich viel...
Alleine der technologische Stand der Anlage, die Betriebsart, Transport und Zusammensetzung deines Energieträgers wie bspw. Wassergehalt können massiv Einfluss auf die Kosten haben. Gas ist nicht gleich Gas und Kohle nicht gleich Kohle!
Und transparent ist durch EEG nur, dass Windkraft fast überall Subventionen benötigt um überhaupt gegen klassische Kraftwerke bestehen zu können. Selbst teure GuD schaffen es günstiger zu sein wie die Windkraft ohne Subventionen!
Hätte Kohlestrom eine Chance gehabt ohne billige Arbeitskräfte, Raubbau und milliardenschwere Subventionen?
Abseits des Raubbaus hat das Kohlestrom eigentlich bewiesen, dass es billiger ist und auch ohne Subventionen (hier sogar zusätzliche Kosten durhc Zertifikate) rechnet.

Energiegewinnung über Solarzellen ist in unseren Breiten eher ein drittes Standbein. Solarstrom macht knapp 9% der Bruttostromerzeugung aus, kaum mehr als die Stromerzeugung aus Biomasse. Beide zusammen sind weniger relevant als Windkraft, deren Ausbau zudem viel schneller voranschreitet, obwohl sich inzwischen seltsamerweise Leute Sorgen um den Rotmilan machen, die ihm vorher kaltlächelnd den Horst unterm Pürzel weggebuddelt haben.
Falsch! Der Windkraftausbau stockt gewaltig. Derzeit besteht sogar die Gefahr, dass wir in den nächsten Jahren sogar an Kapazität verlieren wenn nicht gegengesteuert wird. Ohne EEG lohnen sich die Anlagen nicht und sobald höhere Kosten für Reperatur fällig werden, reißt man die Windkraftwerke lieber ab. Da immer mehr Anlagen aus der EEG fallen muss eigentlich gehandelt werden.
Vogelschlag und das Insektensterben durch solche Anlagen sind kritisch zu betrachten. Das Bürger sich darüber aufregen durchaus verständlich. Wir bezahlen horrende Summen für den Ausbau um am Ende ein Problem durch ein neues Problem für die Umwelt zu tauschen.
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Sie ist krisensicher, das selbst dümmstenfalls für die heimische Wirtschaft interessant. Und nicht nur, weil heutzutage ja nicht mehr so wahnsinnig viele Saurier versterben, sondern auch weil Batterien in immer mehr Lebensbereichen von Bedeutung sind, ist es nur eine Frage der Zeit, bis es ein brennendes Interesse an dem Umstand geben wird, dass Deutschland (und Tschechien) die größten Vorkommen haben, für die man sich nicht mit den USA zerstreiten und mit China anlegen müsste.
Krisensicher ist das sicher nicht. Man ist zu teuer und muss hochgradig subventioniert werden. Spätestens in einer Krise wo die Abnahme absinkt ist man ein Rettungsfall... Einzig aus einer strategischen Positionierung kann man über so eine teure Idee nachdenken. Siehe seltene Erden in anderen Ländern.
Dazu dauert es Jahre bis du eine Anlage wirklich stehen hast und im schlimmsten Falle ist man auf andere Technologien umgestiegen die Li nicht mehr benötigen. Lithium Ionen Batterien sind aus vielerlei Hinsicht umstritten. Entwicklung auch in andere Technologien entsprechend attraktiv.

Entschuldige, aber jetzt versteigst du dich in haarsträubenden Unsinn. Wir exportieren elektrische Energie, weil wir Überschüsse generieren, die als Handelsgut einer Nachfrage unterliegen. Deutschland verdient jedes Jahr Milliarden (netto!) daran, dass unsere Nachbarn den Strom benötigen, während wir ihnen zu unserer punktuellen Bedarfsdeckung sehr viel weniger abkaufen müssen. Und selbst in schlechten Jahren (wie derzeit) haben wir satte Netto-Überschüsse.
Also entweder hat sich die letzten Jahre etwas gewaltig geändert, die Professoren aus der Energiewirtschaft haben mir knallhart ins Gesicht gelogen oder du erzählst hier BS. Hast du eine Statistik dafür?
Mein letzter Stand war, dass der Export/Import ein reines 0 bis negativ Geschäft ist. Viel zu oft muss man negative Preise akzeptieren und sobald man Teile des Stromes zur Spitzenlastabdeckung importiert horrende Summen bezahlen. Insbesondere dann wenn die Netzstabilität gefährdet ist.

Energie exportieren zu können ist schön, im gesamten Exportvolumen Deutschlands allerdings eher ein Taschengeld und somit kein Problem, wenn wir keine Abnehmer mehr hätten. Dann ballern wir etwaig erzeugte Überschüsse eben in die Katalyse zur Gewinnung von Wasserstoff. Ebenfalls primär zum Eigenbedarf und eventuell auch zu zum Export, falls jemand will - und ich denke, es wird jemand wollen, denn in dem Maße, in dem Öl knapper und teurer wird, braucht man potente Brennstoffe für die Industrie, Wärmegewinnung und Rückerzeugung von Elektrizität. Sprich, wir wandeln Überschüsse, die uns fast nichts kosten (Wind und Sonne arbeiten gratis ...) dann in einen begehrten Energieträger um.
Falsch... Wind und Sonne haben recht hohe Stromgestehungskosten. Wind Energie hat sogar das Problem mit Verschleiß der garnicht so schwach ist und so Wartungskosten erhöht bzw. Effizienz und damit Umsatz kostet. Nicht umsonst werden Anlagen abgerissen. Wären die Kosten gen null würden Anlagen nicht abgerissen werden!
Betriebswirtschaft behandelt, wie der Name schon verrät, die Betriebsebene. Das ist für globale Fragen, in denen selbst volkswirtschaftliche Betrachtungen oft genug zu kurz greifen, selbsterklärend nicht der zuständige Fachbereich. Sicherlich kann ich betrieblich günstig wirtschaften, wenn ich die Kosten geschickt außerhalb meines Betriebes halte (Zum Beispiel, indem ich sie der Gemeinschaft aufbrumme ... :ugly:).

Wenn du als Gedankenspiel mal kurz die ganze Welt als Betrieb betrachtest, kannst du jedoch keine Kosten auslagern, sondern sie lediglich zwischen Standorten, Abteilungen, Geschäftsbereichen, Kostenstellen etc. hin und her schieben. Damit kann man die Bilanz temporär aufhübschen, sofern sie gerade mal jemand kontrollieren möchte, aber man kann sie damit nicht tatsächlich verändern. Irgendwie logisch, nicht wahr?
Stimmt Lohnkostenstrukturen, verfügbarkeiten von bestimmten Rohstoffen oder der Transport kosten ja egal wo man ist immer gleich viel... not!
Irgendwann haben wir nicht mehr die Wahl. Aber es ist schlau, diesen Zeitpunkt nicht abzuwarten, sondern sich auf ihn vorzubereiten. Oder gehst du erst los, um einen Feuerlöscher zu kaufen, wenn deine Bude brennt? - Nun gut, du sicherlich nicht, aber Gesellschaften als Ganzes sind so blöd bzw. so träge.
Kann man zustimmen nur muss man das dann auch in einem sinnvollen Maße umsetzen. Hals über Kopf alles über den Haufen zu werfen hat fast nie zum Erfolg geführt. Und dafür wäre es notwendig endlich die Gesetze im zuge der Speicherung zu ändern und die Forschung solcher Technologien zu fördern. Das bricht uns über lange Sicht das Genick!
 
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Ist das so schwer zu verstehen, daß wenn dein Haus mit Solar oder Wind laufen würde du dauernd Stromausfall hättest? Mal erlebt, daß nachts kein Wind weht? Schau mal in die Statistiken. Braucht man dazu eigentlich nicht. Kannst auch dein E-Werk fragen wie man die Grundlast deckt.
Da stimmt nicht.
Man kann elektrische Energie schon seit längerer Zeit speichern.
Das Teil heiß Akku oder so.

Soviel ich weiß, sind die bei allen gut konstruierten Solar-/ Windanlagen mit eingebaut.
Und ich habe noch nie gehört, daß es bei autarken Anlagen Stromausfälle gegeben hätte.
Selbst wenn das so wäre: irgendwo weht immer Wind - vorzugsweise am Meer wegen der Temperaturunterschiede Wasser - Land.

In den Dörfern in Würtemberg, die ich gesehen habe, liegen oft keine Stromleitungen zum Kraftwerk mehr.
Die Bauern haben die Scheunen mit Solarzellen hunderte Quadratmeter belegt und die Feldabfälle in eine Gäranlage geworfen.

Da geht kein Strom aus.

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Also entweder hat sich die letzten Jahre etwas gewaltig geändert, die Professoren aus der Energiewirtschaft haben mir knallhart ins Gesicht gelogen oder du erzählst hier BS. Hast du eine Statistik dafür?
Die Bundesnetzagentur lügt auch:
https://www.bundesnetzagentur.de/DE...rieb/SMARD/Aktuelles/smardaktuelles_node.html ?
 
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Da stimmt nicht.
Man kann elektrische Energie schon seit längerer Zeit speichern.
Das Teil heiß Akku oder so.

Soviel ich weiß, sind die bei allen gut konstruierten Solar-/ Windanlagen mit eingebaut.
Und ich habe noch nie gehört, daß es bei autarken Anlagen Stromausfälle gegeben hätte.
Selbst wenn das so wäre: irgendwo weht immer Wind - vorzugsweise am Meer wegen der Temperaturunterschiede Wasser - Land.
Naja "weht immer" ist relativ:
Schau mal wie das da teilweise schwankt. Im Worst Case hast du fast gar keine Windkraft mehr.
In den Dörfern in Würtemberg, die ich gesehen habe, liegen oft keine Stromleitungen zum Kraftwerk mehr.
Die Bauern haben die Scheunen mit Solarzellen hunderte Quadratmeter belegt und die Feldabfälle in eine Gäranlage geworfen.

Da geht kein Strom aus.

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Du hast eine Biomasseanlage die Bedarfsgerecht liefern kann. Zudem lässt sich sowas im kleinen ländlichen Raum noch einigermaßen handeln spätestens beim skalieren und mit Großverbrauchern wird das unglaublich schwierig. Dazu kommen gesetzliche hürden etc.
Edit: gerade gesehen leider lädt die Seite sehr schlecht. Jo haben einen Überschuss aus dem Day-Ahead Handel.
Edit2: Leider habe ich nichts zum Intra-Day Handel gesehen. Wäre eigentlich interessant wie der gelaufen ist.
 
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Sorry, so ist das nicht. Wir haben zeitweise Überschüsse durch Solar und Wind, da nicht regelbar. Wir bezahlen an verschiedene Länder damit dieser abgenommen wird.
Eine unwahre Behauptung wird nicht wahrer, indem man sie wiederholt. Durch geleistete Zahlungen erwirtschafte man bekanntlich kein nachweisliches Plus. [Edit: Nachweise siehe unten]

Polen möchte in Zukunft diese Spitzen nicht abnehmen. Ich glaube die Niederlande profitieren von unserem Überschuß, haben dafür einen sehr geringen Strompreis.
Und Belgien ist letztes Jahr als interessierter Abnehmer eingestiegen, Norwegen folgt derzeit. Die Nachfrage sinkt nicht, sondern sie steigt.

Es gibt auch Verkäufe, aber das ist normal. Oder weißt du wie man genau den Bedarf deckt bei volatilen Erzeugungsmethoden?
Der Verbrauch muß immer exakt gedeckt werden, bei Solar und Wind ist das das Grundproblem und als Energieerzeugung von Grund auf problematisch.
Ist das so schwer zu verstehen, daß wenn dein Haus mit Solar oder Wind laufen würde du dauernd Stromausfall hättest? Mal erlebt, daß nachts kein Wind weht? Schau mal in die Statistiken. Braucht man dazu eigentlich nicht. Kannst auch dein E-Werk fragen wie man die Grundlast deckt.
Mein Haus läuft nicht mit Solar oder Wind. Es ist an ein Netz mit zig Einspeisern in zig unterschiedlichen Grundlastregionen angeschlossen.
Nun gut, eines der Grundstücke ist ein alter Bauernhof mit Windrad von anno Tobak. Das funktioniert sogar noch und kann bei Bedarf eine Pumpe versorgen.
Ansonsten brauche ich gewiss nicht mein E-Werk fragen und kann mir das auch ohne mein Diplom unschwer erklären: Es funktioniert durch Verteilung. Stromerzeugung und Abnahme erfolgt in der Breite.

Grundlastkraftwerke gleichen regionale Abnahmespitzen bzw. Defizite aus. In dem Bereich wird auch hierzulande übrigens - gelegentlich sollte man sich auch mal durchlesen, worüber man diskutieren will - kein Risiko eingegangen. Der Austausch von Erzeugern laut Energiewendegesetz betrifft allein die Anlagen zur Abdeckung der Mittel- und Spitzenlast. Darüber hinaus gilt das Energiesicherungsgesetz - übrigens auch eine sehr empfehlenswerte Lektüre, wenn man sich nicht mit jedem zweiten Satz selbst disqualifizieren möchte.

Und transparent ist durch EEG nur, dass Windkraft fast überall Subventionen benötigt um überhaupt gegen klassische Kraftwerke bestehen zu können.
Aufgrund EEG sind dir die Subventionen für erneuerbare Energien bekannt, bzw. sie sind generell leicht bezifferbar.
Die Milliardensubventionen für konventionelle Erzeuger sind es nicht, aber die habe ich hier auch schon aufgedröselt. Noch einmal mache ich mir die Mühe aber nicht, daher bitte einfach die Forensuche bemühen.

Abseits des Raubbaus hat das Kohlestrom eigentlich bewiesen, dass es billiger ist und auch ohne Subventionen (hier sogar zusätzliche Kosten durhc Zertifikate) rechnet.
Stein- und Braunkohle wurden und werden jedes Jahr allein vom Bund mit Milliardenbeträgen subventioniert, zuzüglich die Förderungen durch einzelne Bundesländer. Wir reden hier von rund - es variiert von Jahr zu Jahr - zwei Milliarden Euro allein für Stein und Braunkohle.
Zeitgleich landet dort auch noch ein nicht unbeträchtlicher Teil der EEG-Umlage, mit denen den Betreibern der Rückbau vergoldet wird - darüber darf man sich bei Gelegenheit empören.
Ach so, und EU-Förderungen, die Deutschland natürlich ebenfalls anteilig mitträgt, sind auch noch nicht eingerechnet.

Insgesamt sind es am Ende über 4 Milliarden Euro, mit denen noch heute eine Erzeugungssform subventioniert wird, aus der man eigentlich aussteigen will. Die Subventionshöhe, als Kohle noch als systemrelevant hehandelt wurde, nenne ich dir lieber nur im Beisein eines Arztes.

Windkraft wird übrigens mit rund 8 Milliarden p.a. gefördert. Gleichzeitig erzeugen die aber auch Strom, der für knapp die Hälfte gehandelt wurde. Per EEG-Umlage ausgezahlt wird nur die Differenz, also ebenfalls rund vier Milliarden Euro.
Sprich: Windkraft erhält aus der EEG-Umlage für Betrieb und Ausbau im Durchschnitt genauso viel wie Kohle dafür, dass sie noch da ist und schon in der Vergangenheit massiv Zucker in den Hintern geblasen bekommen hat.

Und dabei hört es noch nicht einmal auf, denn auch die Folgekosten darf man sich eigentlich nicht anschauen, wenn man bei geistiger Gesundheit bleiben will. Allein wegen der Untergrundschäden des Kohleabbaus im im Ruhrgebiet muss dauerhaft Wasser abgepumpt werden, damit die Region nicht absäuft. Ein Schnäppchen für nur 12 Milliarden Euro.

Falsch! Der Windkraftausbau stockt gewaltig.
Der Windkraftausbau verlangsamt sich erwartungsgemäß, weil man sich einer Sättigung der derzeit möglichen Ausbaumöglichkeiten (zu Land) nähert. Obendrein wird er dadurch gebremst, dass es Leute gibt, die befürchten, dass alle zehn Jahre mal ein Rotmilan in den Rotor geraten könnte oder die aus obskuren Gründen lieber eine Staublunge haben als Windräder im Sichtbereich. Oder zumindest wollen, dass der Strom einfach nur aus der Wand kommt, also ohne diese ganzen überflüssigen Erzeugungsanlagen und Stromtrassen. :D

Ohne EEG lohnen sich die Anlagen nicht und sobald höhere Kosten für Reperatur fällig werden, reißt man die Windkraftwerke lieber ab. Da immer mehr Anlagen aus der EEG fallen muss eigentlich gehandelt werden.
Zwar wird allerorten über einen möglichen Rückbau geunkt, nur findet der merkwürdigerweise nicht statt. Und warum? Ganz einfach: Die Betreiber von Windkraftanlagen gehen in Vorkasse, wenn sie Anlagen aufbauen. Das rentiert sich - Umlage hin oder her (bitte obige Aufrechnung beachten) - nur über sehr lange Laufzeiten.

Vogelschlag und das Insektensterben durch solche Anlagen sind kritisch zu betrachten.
Nur seltsam, dass es dafür zwar viel Geschrei, aber keine belastbaren Zahlen gibt. Über die Umweltbelastung durch Kohle kann man das nicht behaupten.

Also entweder hat sich die letzten Jahre etwas gewaltig geändert, die Professoren aus der Energiewirtschaft haben mir knallhart ins Gesicht gelogen oder du erzählst hier BS. Hast du eine Statistik dafür?

Die Zahlen aus meinen Gedächtnis waren offenbar sogar pessimistisch. :cool:
 
Zeitgleich landet dort auch noch ein nicht unbeträchtlicher Teil der EEG-Umlage, mit denen den Betreibern der Rückbau vergoldet wird - darüber darf man sich bei Gelegenheit empören.
Richtig.
Das schlimme ist, daß der Verbraucher alle Kosten trägt.
Auch die, für die die Kraftwerke eigentlich zuständig sind.

Und die Endlagerkosten für den strahlenden Abfall trägt auch der Steuerzahler.


Ach so, und EU-Förderungen, die Deutschland natürlich ebenfalls anteilig mitträgt, sind auch noch nicht eingerechnet.

Insgesamt sind es am Ende über 4 Milliarden Euro, mit denen noch heute eine Erzeugungssform subventioniert wird, aus der man eigentlich aussteigen will. Die Subventionshöhe, als Kohle noch als systemrelevant hehandelt wurde, nenne ich dir lieber nur im Beisein eines Arztes.

Windkraft wird übrigens mit rund 8 Milliarden p.a. gefördert. Gleichzeitig erzeugen die aber auch Strom, der für knapp die Hälfte gehandelt wurde. Per EEG-Umlage ausgezahlt wird nur die Differenz, also ebenfalls rund vier Milliarden Euro.
Sprich: Windkraft erhält aus der EEG-Umlage für Betrieb und Ausbau im Durchschnitt genauso viel wie Kohle dafür, dass sie noch da ist und schon in der Vergangenheit massiv Zucker in den Hintern geblasen bekommen hat.

Und dabei hört es noch nicht einmal auf, denn auch die Folgekosten darf man sich eigentlich nicht anschauen, wenn man bei geistiger Gesundheit bleiben will. Allein wegen der Untergrundschäden des Kohleabbaus im im Ruhrgebiet muss dauerhaft Wasser abgepumpt werden, damit die Region nicht absäuft. Ein Schnäppchen für nur 12 Milliarden Euro.
Das sollte man sich mal ganz langsam durchlesen.
Ansonsten wären Essen und Umgebung wohl stark einsturzgefährdet.

Ich hab das in Eisleben und Mansfeld gesehen.
Durch den Kupferbergbau gab es da 10 cm breite Risse in den Häusern.
Und der Kupferbergbau mach nur ganz winzige Stollen im Vergleich zum Kohlebergbau.
So um die 80cm bis 2,50m breit.
Dagegen sind die Kohleflötze riesige Hallen.

Wer's mal sehen will:
https://roehrigschacht.de/ ,
https://www.tripadvisor.de/Attracti...ht_Wettelrode-Sangerhausen_Saxony_Anhalt.html .

Das liegt bei Sangerhausen nahe der A38.
Achtung: es geht über 500m runter!

Es ist schön kühl, so 15°C.
Im heißen Sommer sehr empfehlenswert.
Und wer bei der Fahrt mit der Grubenbahn die Ellenbogen rausnimmt, hat keine mehr.

Der Windkraftausbau verlangsamt sich erwartungsgemäß, weil man sich einer Sättigung der derzeit möglichen Ausbaumöglichkeiten (zu Land) nähert. Obendrein wird er dadurch gebremst, dass es Leute gibt, die befürchten, dass alle zehn Jahre mal ein Rotmilan in den Rotor geraten könnte oder die aus obskuren Gründen lieber eine Staublunge haben als Windräder im Sichtbereich. Oder zumindest wollen, dass der Strom einfach nur aus der Wand kommt, also ohne diese ganzen überflüssigen Erzeugungsanlagen und Stromtrassen. :D
Bei uns gibt es auch so eine Bewegung "Keine Stromtrasse durch unser Schönes Werratal".
Sollen sie allen Befürwortern halt den Strom rationieren, wie früher.

Zwar wird allerorten über einen möglichen Rückbau geunkt, nur findet der merkwürdigerweise nicht statt. Und warum? Ganz einfach: Die Betreiber von Windkraftanlagen gehen in Vorkasse, wenn sie Anlagen aufbauen. Das rentiert sich - Umlage hin oder her (bitte obige Aufrechnung beachten) - nur über sehr lange Laufzeiten.
Du bringst hier Sachen ins Gespräch, die keiner hören will.
Rechnen wird oft stark überschätzt.

Nur seltsam, dass es dafür zwar viel Geschrei, aber keine belastbaren Zahlen gibt. Über die Umweltbelastung durch Kohle kann man das nicht behaupten.
Wer das mag darf gerne mal 40 Jahre n die Vergangeheit reisen nach Lauchhammer.
Da war links der Tagebau und rechts die Kokerei.

Aus dem Tagebau kam hellschwarzer Dreck, aus der Kokerei dunkelschwarzer.
Wäsche raushängen ging gar nicht, die war sofort schwarz.
Fallen lassen hat das gleiche bewirkt.

Da lag 30-50cm Kohlestaub auf dem Boden.
Man konnte einen 5 Pfund Hammer fallen lassen - es hat nur dumpf blubb gemacht.

Ich war da im Chaoswinter 1978/79 mit der Armee als Feuerwehrtruppe.
Wir mußten den, sorry aber es war so, stinkend faulen Tagebaufritzen die Arbeit machen bei -25°C nachts und -20°C an Tag.

Da wußte ich schon, daß ich irgendwann mal anders heizen werde, wenn es möglich ist.

Die Zahlen aus meinen Gedächtnis waren offenbar sogar pessimistisch. :cool:
Seit 20 Jahren Export.
Warum wohl, wenn das keiner haben will?

Und das Gedächtnis wird nicht besser, leider.
Seit dem ich im Ruhestand bin, vergesse ich sogar den Wochentag. :wow:
 
Zu viel überschüssiger Strom kann sogar zu Negativpreisen an der Strombörse führen. Immer öfter liegt der Preis an der Strombörse unter den Produktionskosten. Teilweise kommt es sogar zu Negativpreisen. In diesem Fall muss der Verkäufer dem Abnehmer Geld zahlen, damit dieser seinen Strom annimmt und verwertet.
Äh, ja ... Das nennt sich gemeinhin Marktwirtschaft? Jeder, der Rohstoffe fördert, Waren produziert oder Dienstleistungen anbietet, muss diese irgendwann und irgendwo punktuell unter Wert anbieten oder sie - bei körperlichen Produkten - einstampfen, wenn sie nicht unbegrenzt absetzbar oder (ein-) lagerbar sind.

Hatten wir übrigens auch bei Öl (Letzes Jahr erst ...). Und bevor es international verboten wurde, hat man auch schon mal ein paar zigtausend Liter Öl einfach ablaufen und versickern lassen, um den Preis wieder in genehme Gefilde zu bringen. Deiner Logik folgend ist also auch Ölförderung grundsätzlich unrentabel? - Nun, dann ist es ja gut, dass wir mal darüber geredet haben! :D
 
Ach so, deswegen schippern die immer zu den Offshore Windanlagen. Die holen die vollen Akkus an Land und entladen sie. Könnte man dann eigentlich auch gleich in E-Mobile einbauen und wenn sie leer sind bringt man sie wieder zur Küste.
Wenn sie wasserdicht waren, könnte man direkt dahin schwimmen.
Der Verbraucher finanziert mittels EEG-Umlage die Vergütung für die Stromeinspeisung mit.
Das stimmt leider teilweise.
Ich war 10 Jahre in Grafenrheinfeld, Isar 1+2, Phillipsburg und Neckarwestheim als Fremdfirma und Dienstleister.
Der wartengültige Ausweis hängt hier noch.
Allerdings ist meine Sicherheitsüberprüfung, abgelaufen sonst käme ich da immer noch rein.

Und das Ausweisbild stimmt auch nicht mehr ganz.
Da aber die Gesichtskontrolle auf Knochenabständen beruht, ginge die Tür auf.

Davon profitieren Stromkunden in Holland.. Dort sank der Strompreis von 21,09 im Jahr 2006 auf 16,4 Cent/kWh 2011 (Statistikbehörde Niederlande), minus 22 Prozent. In Deutschland stieg der Strompreis für die Privathaushalte dagegen drastisch an. Seit 2006 von 19,46 auf 25,89 Cent/kWh im vergangenen Jahr – plus 33 Prozent, berichtet
Weil die Stromkunden in Deutschland aber auch für den ausgeführten Strom die EEG-Umlage zahlen, sinkt der Strompreis in Holland, schreibt "Bild.de".
Wollen wir uns wirklich auf dem Niveau unterhalten?
Eine Zeitung, die behauptet hat, jemand häte sich auf der IBM 370 eingeloggt?
Ein Rechner, der keinerlei Verbindung zur Außenwelt hat und das Wort IP-Adresse nicht kennt?

Wie das Portal weiter berichtet, bekamen zuletzt an Weihnachten Nachbarländer, die den überflüssigen Strom abnahmen, bis zu 200 Euro/Megawattstunde Strom als Prämie.
Die Kraftwerksmafia geht gar seltsame Wege.
Bis zu 20 Prozent der über Windkraftanlagen gewonnenen Energie verpuffen, wenn es zu stark weht. Es gibt keinen wirtschaftlichen Weg der Speicherung und um einer Überlastung der Netze zuvorzukommen,
Du wirst lachen, den gibt es.
Aber da muß man vorher dran denken, nicht wenn der Krempel fertig ist.
 
Aufgrund EEG sind dir die Subventionen für erneuerbare Energien bekannt, bzw. sie sind generell leicht bezifferbar.
Die Milliardensubventionen für konventionelle Erzeuger sind es nicht, aber die habe ich hier auch schon aufgedröselt. Noch einmal mache ich mir die Mühe aber nicht, daher bitte einfach die Forensuche bemühen.


Stein- und Braunkohle wurden und werden jedes Jahr allein vom Bund mit Milliardenbeträgen subventioniert, zuzüglich die Förderungen durch einzelne Bundesländer. Wir reden hier von rund - es variiert von Jahr zu Jahr - zwei Milliarden Euro allein für Stein und Braunkohle.
Zeitgleich landet dort auch noch ein nicht unbeträchtlicher Teil der EEG-Umlage, mit denen den Betreibern der Rückbau vergoldet wird - darüber darf man sich bei Gelegenheit empören.
Ach so, und EU-Förderungen, die Deutschland natürlich ebenfalls anteilig mitträgt, sind auch noch nicht eingerechnet.

Insgesamt sind es am Ende über 4 Milliarden Euro, mit denen noch heute eine Erzeugungssform subventioniert wird, aus der man eigentlich aussteigen will. Die Subventionshöhe, als Kohle noch als systemrelevant hehandelt wurde, nenne ich dir lieber nur im Beisein eines Arztes.
Keine Sorge bin da stark :P
Merke auch gerade das ich Kohle nicht Braunkohle geschrieben habe.
Steinkohle war lange Zeit stark gefördert. Unter anderem war der Bergbau enorm unrentabel. Da Widerspreche ich dir nicht. Da sind auch einige haarsträubende Fehler gemacht worden. Braunkohle hingegen war lange Zeit garnicht subventioniert und wäre auch ohne jegliche Subvention in der Lage zu laufen. Das ist bei der Windkraft deutlich schwieriger. (zumindest ohne Kostenexplosion)
Windkraft wird übrigens mit rund 8 Milliarden p.a. gefördert. Gleichzeitig erzeugen die aber auch Strom, der für knapp die Hälfte gehandelt wurde. Per EEG-Umlage ausgezahlt wird nur die Differenz, also ebenfalls rund vier Milliarden Euro.
Sprich: Windkraft erhält aus der EEG-Umlage für Betrieb und Ausbau im Durchschnitt genauso viel wie Kohle dafür, dass sie noch da ist und schon in der Vergangenheit massiv Zucker in den Hintern geblasen bekommen hat.
Vieles davon geht erneut an die Steinkohle. Das ganze war halt der Deal mit den Stromerzeugern. Keiner von denen hatte Lust riesige Mrd. Abschreibungen zu tätigen und entsprechend zu investieren ohne irgendwelche Gegenleistungen. Zusätzlich die Steuererleichterung für das Bereithalten von Kapazitäten etc.
Das ist eine politische Hauruck Aktion.

Und dabei hört es noch nicht einmal auf, denn auch die Folgekosten darf man sich eigentlich nicht anschauen, wenn man bei geistiger Gesundheit bleiben will. Allein wegen der Untergrundschäden des Kohleabbaus im im Ruhrgebiet muss dauerhaft Wasser abgepumpt werden, damit die Region nicht absäuft. Ein Schnäppchen für nur 12 Milliarden Euro.
Stimmt Windkraft hat mit dem Rückbau keine Folgekosten kann man ja stehen lassen und wenn dann kann man das auch super recyclen :klatsch:. Und die Kunststoffe die durch Erosion in die Umwelt kommen sind auch kein Problem, ganz sicher nicht! Kosten für das alles noch garnicht richtig abschätzbar und 0 berücksichtigt!
Der Windkraftausbau verlangsamt sich erwartungsgemäß, weil man sich einer Sättigung der derzeit möglichen Ausbaumöglichkeiten (zu Land) nähert.
Eigentlich ist man weit von einer Sättigung entfernt. Die Förderung ist aber gesunken, der Widerstand gewachsen und damit Investitionsinteresse. Komisch dabei ist Windkraft doch so zuverlässig und es wird da absolut nichts passieren, niemals. Das Insekten sterben absolut ein Märchen, das Vögel bei Anlagen erschlagen wurden nur erfunden.
Obendrein wird er dadurch gebremst, dass es Leute gibt, die befürchten, dass alle zehn Jahre mal ein Rotmilan in den Rotor geraten könnte oder die aus obskuren Gründen lieber eine Staublunge haben als Windräder im Sichtbereich. Oder zumindest wollen, dass der Strom einfach nur aus der Wand kommt, also ohne diese ganzen überflüssigen Erzeugungsanlagen und Stromtrassen. :D+
Polemik vom feinsten. Deine Lunge wirds überleben ;) Vogelschlag wird regelmäßig beobachtet dass dann gefährdete Arten immun dagegen sein sollen ist mir ein Rätsel.

Zwar wird allerorten über einen möglichen Rückbau geunkt, nur findet der merkwürdigerweise nicht statt. Und warum? Ganz einfach: Die Betreiber von Windkraftanlagen gehen in Vorkasse, wenn sie Anlagen aufbauen. Das rentiert sich - Umlage hin oder her (bitte obige Aufrechnung beachten) - nur über sehr lange Laufzeiten.
Findet doch statt. Sobald für das Windkraftwerk größere Kosten anstehen wird es abgebaut. Das Problem ist dabei auch nicht das sofortige abschalten sondern dass es von heute auf morgen passieren kann.
Nach 20 Jahren ist außerdem die Anlage abbezahlt (typischer Anlagehorizont, in manchen Situationen max. 25 Jahre) und somit ist die Anlage auch abgeschrieben. Als Betreiber also garkein "Schaden".
Nur seltsam, dass es dafür zwar viel Geschrei, aber keine belastbaren Zahlen gibt. Über die Umweltbelastung durch Kohle kann man das nicht behaupten.
Das DLR ist seriös und kann ehrlich gesagt nicht verstehen was es daran auszusetzen gibt. Die Studien zu der Umweltbelastung machen es nicht seriöser, noch hat man wirklich harte Fakten die man für solche Fälle heranziehen kann. Oder kannst du mir mal belastbare Zahlen zur Umweltbelastung liefern? Also 100% gemessen keine Annahmen oder Schätzungen? Oder wie wäre es mit den effektiven Folgen? Da gibt es eigentlich nur Studien keine einzige wirklich belastbare Zahl.

Die Zahlen aus meinen Gedächtnis waren offenbar sogar pessimistisch. :cool:
Ich merke ich habe mich sehr unglücklich geäußert. Das ganze bezog sich auf finanzielle Sicht nich auf den Nettoexport. Und wenn man berücksichtig dass ca. 5cent/kWh nötig sind (Stromgestehungskosten), dann ist der Export kaum profitabel bis unprofitabel.

Und versteh mich nicht falsch, ich habe nichts gegen die Windkraft. Aber das Wundermittel ist sie zu 100% nicht und hat eigene Probleme. Insbesondere ohne entsprechende konventionelle Kapazitäten oder passende Speichertechnologien wird es nichts mit Windkraft. Und letztere wird komplett ignoriert und bestraft, eigentlich schade.
 
Braunkohle hingegen war lange Zeit garnicht subventioniert und wäre auch ohne jegliche Subvention in der Lage zu laufen.
Da hat man dafür die größten Klimafolgekosten. Aber keine Sorge, dass die nicht von den armen, armen Konzernen alleine getragen werden müssen, ist bereits beschlossene Sache.

Und so ganz ohne Subventionen war auch die Braunkohle nie. Erst letztes Jahr wurden im Zuge des Kohelausstiegsgesetzes (Ironie kommt manchmal brikettweise ...) Subventionen für die LEAG (nur Braunkohle) und RWE (überwiegend Braunkohle) beschlossen. Auch hier über vier Milliarden, aber immerhin nicht in voller Höhe jährlich anfallend.

Das ist bei der Windkraft deutlich schwieriger. (zumindest ohne Kostenexplosion)
Der nicht lustige Witz ist: Windkraft wird nur sehr geringfügig subventioniert, denn eine Umlage ist keine Subvention. Das mag auf den ersten Blick haarspalterisch klingen, aber wenn man Umlagen als Subvention zählt, dann werden schlagartig fossile Energieträger mit über 35 Milliarden Euro jährlich subventioniert. Davon kann erneuerbare Energie nur träumen ...

Apropos träumen: So sah die Berechnung vor zehn Jahren aus.

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Wer das bereits für krass hält, weiß noch nicht, dass dabei die Kosten für Rückbau noch gar nicht berücksichtigt waren. Preist man den mit ein, braucht die Grafik einen anderen Maßstab, damit die Kosten für Wind- und Wasserkraft noch lesbar sind. :ugly:

Stimmt Windkraft hat mit dem Rückbau keine Folgekosten kann man ja stehen lassen und wenn dann kann man das auch super recyclen :klatsch:. Und die Kunststoffe die durch Erosion in die Umwelt kommen sind auch kein Problem, ganz sicher nicht! Kosten für das alles noch garnicht richtig abschätzbar und 0 berücksichtigt!
Du irrst. Ab einem gewissen Grad der Peinlichkeit sind auch Politiker lernfähig, und nachdem die Energieerzeuger Bund und Bürger einmal abgezockt haben, war man bei den Erneuerbaren schlauer. Das Rückbaukonzept ist Teil des Genehmigungsverfahrens und die meisten Kommunen machen überdies von dem Recht Gebrauch, die Rückbaukosten im Vorab hinterlegen zu lassen. Falls nicht, besteht eine Pflicht zum Aufbau entsprechender Rücklagen über die Laufzeit in voller Höhe. Nicht maximal (!) ein Drittel wie bei Kohle und Kernkraft.

Darüber hinaus braucht man keinen Abakus, um sich auszurechnen, dass Windkraftanlagen niemals so hohe Rückbaukosten haben können wie Kraftwerke + Förderanlagen. Wir reden hier bei Windkraft im Durchschnitt von fünfstelligen Beträgen pro Megawatt, bei Kohle von mindestens siebenstelligen. Bei Kernkraft traut sich noch niemand, eine endgültige Prognose abzugeben, weil keiner weiß, wo wie oft was in welcher Form wieder ans Tageslicht kommt - immer vorausgesetzt, man einigt sich überhaupt irgendwann auf Endlagerstätten und -konzepte, statt jede nur im entferntesten mögliche Option alle paar Jahre neu zu bewerten.

Das Insekten sterben absolut ein Märchen, das Vögel bei Anlagen erschlagen wurden nur erfunden.
Der NABU hat das untersucht. Im Durchschnitt gibt es zwei tote Vögel pro Anlage und Jahr.
Ich will dem gedanklichen Verarbeitungsprozess nicht zu weit vorgreifen, aber beispielsweise haben flächig verglaste Gebäude einen höheren Bodycount.

Dramatisch wird es selbstverständlich dann, wenn darunter Exemplare gefährdeter Arten sind. Und siehe da, seit man das weiß, gehört eine Beurteilung der Abstände zu Brut-, Zug- und Jagdrevieren zu den vor Bau beizubringenden Gutachten.

Fun Fact: Inzwischen sieht es - Kein Scherz! - so aus, dass man für die Errichtung einer Windkraftanlage mehr Dinge zu beachten bzw. nachzuweisen hat, als bis Mitte der 80er für die Errichtung eines Kernkraftwerks verlangt wurden.

Und versteh mich nicht falsch, ich habe nichts gegen die Windkraft. Aber das Wundermittel ist sie zu 100% nicht und hat eigene Probleme. Insbesondere ohne entsprechende konventionelle Kapazitäten oder passende Speichertechnologien wird es nichts mit Windkraft. Und letztere wird komplett ignoriert und bestraft, eigentlich schade.
Was mich stört, sind Argumente, die im Wesentlichen auf "Aber erneuerbare Energien machen doch auch Umwelt-Aua und sind viiiieeeel teurer!" beruhen und dazu sämtliche erdenklichen Verdrehungen und Verschleierungen bemühen. Grundsätzlich halte ich Windkraft auch nicht für ein Allheilmittel und bin mir auch im Klaren darüber, dass man selbst nach vollzogener Energiewende auf längere Sicht nicht auf einige konventionelle Kraftwerke verzichten kann, die flexibel Lastspitzen abfedern. Dennoch: Es ist sinnvoll, jetzt den Ausbau voranzutreiben, der von endlichen Energieträgern unabhängig macht und eine geringere Umweltbelastung bewirkt.

Den einzigen Fehler, den ich dabei sehe ist, dass die bisherigen Nutznießer viel zu wenig an den Kosten beteiligt werden bzw. sogar noch belohnt werden.
 
Was meintest du bezüglich Starkwind?
Ich wüßte nicht, daß ich das erwähnt hätte.

Pro Kraftwerksblock rechnet man mit ca 250 Windrädern neuerer Generation.
Block 1 in GKN hat 800 MW, Block 2 500MW.
Ein guter Windgenerator hat so 3MW.

Block1 in GKN ist abgeschaltet.
Da braucht man so 266 Windräder neuer Bauart zum Ausgleich.

Die dürften schon stehen seit 1974, wenn ich mich von hier bis Neckarwestheim so umsehe.

Block 2 kommt dämnächst dran.
Auch die rund 170 Windmühlen für den Bahnstrom gibt es sicher schon.
Eigentlich müßten die Loks ja alle mit 50Hz heute auskommen.

Ob da noch 16 2/3 Hz erzeugt wird, weiß ich gar nicht.

Werden die Sockel im Meer mitentfernt?
Den Sand könnte man schon brauchen.
 
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