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Wirkungsgrade sollten wesentlich höher liegen. Auch die Entwicklungen werden in dem Bereich weitere Verbesserungen bringen.
Dein Link hingegen bezieht ziemlich sicher auch alte Fahrzeuge ein, nur spiegelt es nicht den Stand der Technik wieder.
So lange der theoretisch mögliche Stand der Technik nicht auf den Straßen ist, hat er nun einmal keinen Effekt. Ich rechne - ebenso wie die Studien - ganz bewusst mit dem Ist-Zustand.
Und wenn der Ist-Zustand von Elektromobilität schon besser ist und die Möglichkeiten von Verbrennungsmotoren gerade einmal erreichen, dass es etwas länger dauert, bis ein Elektrofahrzeug die geringere Umweltbelastung aufweist, macht es keinen Sinn darauf zu warten. Dann nimmt man gleich das Bessere.
Das gleiche hast du aber auch bei E-Autos. Batterie altert und auch die Leistung lässt durch Alterungserscheinungen nach.
Du hast die Studie doch gelesen? Nachlassende Akkuleistung und sogar ein Akkuaustausch innerhalb der Lebensdauer eines Elektrofahrzeugs wurden bereits berücksichtigt.
Themen wie Öle werden kaum Einfluss haben. Ein Teil der verbraucht wird ist zudem in der Schadstoffbetrachtung des Verbrenners mit dabei.
Warum nicht alles? - Rhetorische Frage, ganz einfach deshalb, weil es beim Ölverbrauch zu viele Unwägbarkeiten (Motorbelastung, Betriebstemperaturen, Aufwärmphasen, Abstellort etc.) gibt und das Ganze auch stark vom Pflegeverhalten des Fahrzeugbesitzers ist.
Gilt logischerweise im geringeren Maße auch für Akkus. Ein Akku bei Frost verhält sich beim Liefern und Laden anders als einer, der bei Optimaltemperaturen oder bei sommerlicher Hitze arbeitet.
Ich verstehe den vergleich ehrlich gesagt nicht. Anbauflächen lassen sich komplett flexibel nutzen und müssen nicht durchgehend für Sprit benutzt werden.
Der Selbstversorgungsgrad bei Nahrungsmittel in Deutschland schon ewig unter 90%. Da entspricht einer Unterversorgung, wir müssen bereits jetzt Nahrungsmittel importieren. Und dann soll noch flexibel Kraftstoff für rund 66 Millionen in Deutschland zugelassene Fahrzeuge erzeugt werden?
Damals, als ich noch jung war, haben sich einige Bekannte (Auszubildende und Studenten) in Notzeiten den Sprit für ihr Auto im wahrsten vom Munde abgespart, aber das hier wäre ein deutlich ambitionierteres Unterfangen.
Solarkraft kann einzig für Strom genutzt werden. Außerdem sind Anbauflächen vorhanden bzw. können schnell geschaffen werden, nicht so bei Solar.
Es gibt noch genug freie Dächer und Wände, die man mit Solapaneelen zupflastern kann, aber wo - In Demeters Namen! - können denn deiner Ansicht nach hierzulande noch Anbauflächen geschaffen werden?
Andernfalls wären jedes Biomassekraftwerk abzulehnen da der Gesamtwirkungsgrad zu keinem Zeitpunkt mit Solar mithält.
Daher sage ich ja: Lückenfüller. Ohnehin anfallende, anderweitig nicht verwertbare Biomasse nicht als Energieträger zu verwenden, wäre Verschwendung. Aber extra dafür anzubauen ist unter hiesigen Bedingungen nicht zweckmäßig.
Und auch Wind wäre sofort abzulehnen, da auch hier der Wirkungsgrad deutlich schlechter ausfällen müsste wie Solar.
Biomasse muss man schaffen. Wind weht von allein.
Wir könnten natürlich auch alle mal zu selben Zeit kräftig in die gleiche Richtung pusten. Blowing for future, oder so.
Zumal es innerhalb der EU riesige Agrarflächen gibt die einzig für den Export außerhalb der EU dienen. Deutschland ist relativ klein hat viel Bevölkerung aber andere Länder haben da wesentlich mehr Möglichkeiten.
Auch die EU als Ganzes importiert mehr Nahrungsmittel, als sie exportiert. Oder, ich korrigiere mich: Sie importiert mehr Nahrungsmittel
rohstoffe, als sie exportiert. Die europäische Lebensmittelindustrie ist stark in der Verarbeitung dieser Rohstoffe und dem Verkauf verarbeiteter Produkte, nur nützt das überhaupt nichts, wenn es um freie Biomasse für die Kraftstoffherstellung geht.
Klar, wir haben die Kohle, um Biomasse zu importieren. Nur entziehen wir damit ärmeren Ländern die ohnehin schon schwache Ernährungsgrundlage und befördern obendrein noch Umweltzerstörung zur Schaffung von Anbauflächen. Die Umweltbilanz möchte ich lieber nicht sehen.
Ist halt die Frage, ob man die Leute nur von Alternativen Überzeugen oder sie dazu verpflichten und ihre bisherige Freiheit massiv einschränken will. Inkl. Enteignung, wenn man seinen Verbrenner entsorgen muss. Ressourcenschonung geht anders. Das Tankstellennetz für LPG ist vorhanden, die Motoren/PKW auch (noch), die Pipelines auch. Das ganze könnte man schon seit Jahren aus überschüssigem Windstrom erzeugen und in das normale Erdgasnetz einspeisen.
DAS ist im Wesentlichen der korrekte Ansatz. Ohnehin anfallende, energetisch verwertbare Überschüsse (egal von was) müssten flexibler eingesetzt werden.
Sicherlich, Fahrzeuge mit Verbrennungsantrieben zu verschrotten, um sie auf Krampf gegen Elektrofahrzeuge zu ersetzen, kann nicht der Weg sein. Um der Wahrheit die Ehre zu geben, ist das aber auch nirgendwo geplant. Es geht immer nur darum, irgendwann keine Neuzulassungen mehr vorzunehmen, aber bereits in Gebrauch befindliche Fahrzeuge auslaufen zu lassen.
Und wer aufgrund eines guten Angebots seinen noch gut laufenden Verbrenner gegen ein Elektroauto austauscht, hätte aufgrund der selben Mentalität andernfalls überflüssigerweise den alten Verbrenner gegen einen neuen Verbrenner getauscht.