Zu viel oder zu wenig Strom für E-Autos? Und woher eigentlich?

Also nach dem was ich gerade gelesen habe, werden für die Herstellung eines 75kWh Akkus etwa 15t CO² verbaucht.
Rechne ich jetzt meinen Verbrauch auf 200tkm in CO² um, bin ich bei 46t CO² Ausstoss.
Heisst es wären nur 66666km.
Um auf 200tkm zu kommen wären das 3,33L Benzin Verbrauch.
 
Was willst du damit sagen? Wir Exportieren mehr als wir importieren, ja. Im Sommer ist das aber (meistens) nicht der Fall.
Was unproblematisch ist, denn Stromaustausch ist nun einmal real und am Ende scheint doch immer genug da zu sein, dass keiner der daran Beteiligten Blackouts erlebt - weder im Sommer noch sonst irgendwann.


Wir müssen uns hier vielleicht mal auf den Zeitrahmen einigen, über den wir jeweils reden.

2030, also in zehn Jahren, wird Mobilität in Deutschland nicht einmal ansatzweise durchelektrifiziert sein. Die Leute kaufen jetzt überwiegend Verbrenner, die sie dann immer noch fahren. Woher soll bis dahin ein Mehrbedarf durch E-Mobilität entstehen, der nicht kompensierbar wäre?

Nichtsdestotrotz ist man sich bewusst, wie viel Energie benötigt wird, wenn wirklich alle Fahrzeuge elektrisch fahren, und dass man das nicht durch Einsparungen an anderer Stelle herausbekommt. Nur ist das ein ganz anderer Zeitrahmen; wir reden dann nicht von zehn Jahren, sondern von 50 Jahren. Wenn das mal reicht.

Nebenbei bemerkt war 2020 der Strombedarf so niedrig wie seit Jahren nicht mehr. Corona sei dank.
Rund 40 TWh oder knapp 7% weniger weniger als vor der Pandemie.
Zum Vergleich: Der Bruttostrombedarf sinkt seit 13 Jahren jedes Jahr um zwei bis drei Prozent.

Quelle? Ich sehe bisher nur CO2 Bilanzierungen aber keine die sich mit anderen Umweltbelastungen befasst und diese in irgendeiner Form einordnet.
Es wird neuerdings alles auf die CO2-Bilanz umgelegt, vermutlich weil das für die Öffentlichkeit eine schön griffige Größe ist. Ich sehe das übrigens auch kritisch, weil es den Blick auf Details versperren kann.

Nichtsdestotrotz werden Abbau und Förderung der benötigten Rohstoffe berücksichtigt, siehe hier.
Und auch hier gilt wieder: Auch bei den bisherigen Alternativen ist längst nicht komplett erfasst, welche Lasten wo entstehen und in welcher Größenordnung einkalkuliert werden müssten.

Ach gottchen. Nochmal - ein E Auto hat alleine durch die Produktion der Akkus etwa einen „CO2 Rucksack“ von etwa 200.000 verbrenner KM auf dem Rücken. Sollte es zu benötigten Erneuerungen der Akkus kommen, ist das e Auto „dreckiger“ als jeder 30 Jahre alte Diesel...
Selbst bei derzeitigen Produktionsverfahren und dem derzeitigem Strommix sind Elektrofahrzeuge bestenfalls nach 30.000 Kilometern und schlechtestenfalls nach 125.000 Kilometern umweltfreundlicher als ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor der gleichen Klasse.
Siehe: https://utopia.de/ratgeber/oekobilanz-elektroauto-nachhaltigkeit-umweltbilanz-e-autos/

man sollte sich langsam mal von dem Gedanken verabschieden, dass E Autos keine CO2 Belastung darstellen :D
Natürlich stellen sie auch eine Belastung dar. Sie ist allerdings bereits jetzt deutlich geringer und hat trotzdem noch viel Spielraum für Verbesserungen.

dazu kommt, das Verbrenner, was den Wirkungsgrad angeht, noch seeeeeehr viel Potenzial hat, der E Antrieb nicht. Der Wirkungsgrad liegt wenn ich mich recht entsinne schon bei >90%.
Wo hast du denn den Unfug her? Der mittlere Wirkungsgrad eines Verbrennungsmotors liegt unter 35% Prozent. Und das auch nur bei maximaler Auslastung, also fern jeder praktischen Nutzung.

Ansonsten siehe hier:

die ! bekannten! Ölreserven (Optimierungen im Wirkungsgrad nicht berücksichtigt) reichen noch für über 100 Jahre. Es werden jedoch stetig neue Felder erschlossen mit immer neueren Förderungstechniken.
Hast du auch berücksichtigt, dass es mehr Marktteilnehmer gibt? In China und Asien möchten in den nächsten Jahrzehnten etliche Milliarden Menschen ein Stück vom Kuchen abhaben. Und die wollen Erdöl nicht nur zur Herstellung von Treibstoff, sondern auch für zig andere Anwendungsbereiche.
Und - Newsflash - die sind nicht nur in aller Regel geographisch viel dichter an den ergiebigen bzw. noch nicht erschlossenen Quellen dran, sondern investieren schon jetzt wahnsinnig viel, um dort als erste den Fuß (oder den Gewehrlauf) in der Tür zu haben.

Und was machst du, wenn die bereits sehr optimistisch veranschlagten 100 Jahre vorbei sind? Willst du dann erst anfangen, Alternativen zu erproben? Oder wäre es nicht sinnvoll, schon jetzt damit anzufangen, wenn man noch Reserven zum Ausprobieren hat?
 
Die Umweltzerstörung zur Gewinnung von Lithium und der dazugehörige Wasserbrauch, der sehr schnell zur Verwüstung von Lebensraum für zig Millionen Menschen führt ist ein Fakt
Übertreibung und nur weil es derzeit so ist heißt es nicht, dass eine technische Zwangsläufigkeit ist.
das er immer noch bestritten wird, zeugt davon das man an einer sachlichen Debatte wohl wenig Interesse hat.
Wird nirgends bestritten, aber die Alternative->
etc
wird ignoriert
Der CO2 Ausstoß eines Braunkohlekraftwerks ist um den Wet 3,5 höher als der von einem Steinkohlekraftwerk.
Sagen wir mal ein Tesla Model 3 verbraucht im Mittel 20kWh. Ein ähnlich großer Verbrenner 6l Diesel (fahre nicht so viel, haut aber hin oder?) 6l Diesel sind aber schon 57kWh.
Der Stromer hat Verluste beim Laden und über die Stromleitungen, beim Verbrenner muss
das Öl gefördert werden zur Raffinerie, durch die Raffinerie, zur Tankstelle, ins Auto.
Ich würde mal wetten, dass die Wegeverluste beim Strom geringer sind.
Aber nehmen wir das mal so an, dann ist ist ein Elektroauto im Betrieb im schlechtesten Fall auf
dem Niveau von einem sparsamen Diesel.

Nicht zu vergessen die momentane Krise und ihre Auswirkungen auf die Bevölkerung, wenn der ÖPNV so sehr dominieren würde, wie sich das hier einige wünschen und jegliche Individualität eher aberzogen werden soll, dann hätten wir wohl eher brasilianische Verhältnisse!
Ja red es dir mal weiter ein, die Länder mit viel mehr ÖPNV haben auch nicht viel mehr Probleme. Frag mal die Japaner und in Staaten wo sehr viel weniger ÖPNV ist kann man selbst im ländlichen viel mehr Probleme als hier haben. Siehe USA. Grob->Der ÖPNV ist nicht das Zünglein an der Wage.
aber selbst bei Grünen Wählern herrscht überwiegend die Meinung, wasch mir den Pelz, aber mach mich dabei gefälligst nicht nass!
Bei welcher Partei nicht, NIMBYs sind ein Problem der gesamten Gesellschaft.
Mein Problem ist also weniger, dass das Kritikpunkte am E-Auto sind, sondern eher, dass sie als Pro-Argumente für Benziner/Diesel verwendet werden, was angesichts der diversen mit dem Verbrenner verbundenen Probleme einfach ignorant ist.
THIS
Und synth. Sprit wäre auch machbar.
Mit grob 5 mal mehr Strom.
die Langzeitschäden an der Umwelt durch die „Vertrocknung“ und das entziehen des Grundwassers bei der Kobaltgewinnung sind dort NICHT eingerechnet.

und


Wer hier ein Auto besitzt ist einfach nur dreist wenn er oben genannte Argumente aufbringt.
Es gibt valide Gründe gegen BEVs. Es gibt genug Menschen die nicht mit vertretbaren Aufwand so oft den Akku laden können wie es für sie nötig wäre. Das ist eine große Gruppe.
Dann gibt es noch die, die tatsächlich so viel fahren müssen, dass vielleicht ein Tesla den sie sich nicht leisten können, die Akkukapazität bietet die sich bräuchten.

Wenn es so ist, dann sagt das so und sucht euch keine Gründe die nur jemand der kein Auto besitzt ernst meinen kann.
 
2030, also in zehn Jahren, wird Mobilität in Deutschland nicht einmal ansatzweise durchelektrifiziert sein. Die Leute kaufen jetzt überwiegend Verbrenner, die sie dann immer noch fahren. Woher soll bis dahin ein Mehrbedarf durch E-Mobilität entstehen, der nicht kompensierbar wäre?

Nichtsdestotrotz ist man sich bewusst, wie viel Energie benötigt wird, wenn wirklich alle Fahrzeuge elektrisch fahren, und dass man das nicht durch Einsparungen an anderer Stelle herausbekommt. Nur ist das ein ganz anderer Zeitrahmen; wir reden dann nicht von zehn Jahren, sondern von 50 Jahren. Wenn das mal reicht.
Ich bezweifel das wir 50 Jahre brauchen werden. Man darf davon ausgehen dass in den nächsten 10 Jahren sowohl der Wärmemarkt als auch die E-Mobilität an fahrt gewinnen werden.
Rund 40 TWh oder knapp 7% weniger weniger als vor der Pandemie.
Zum Vergleich: Der Bruttostrombedarf sinkt seit 13 Jahren jedes Jahr um zwei bis drei Prozent.
Das passt nicht. https://www.umweltbundesamt.de/daten/energie/stromverbrauch
Wir haben immer wieder so um die 510TWh verbrauch. Mal mehr mal weniger. Corona hat diesmal einen deutlichen Dämpfer verursacht. Wenn du seit 13 Jahren 2Prozent senkung hättest und 2020 als Corona Sondereffekt ignorierst. Hätten wir 2019 irgendwo bei 400 TWh gelegen.
Es wird neuerdings alles auf die CO2-Bilanz umgelegt, vermutlich weil das für die Öffentlichkeit eine schön griffige Größe ist. Ich sehe das übrigens auch kritisch, weil es den Blick auf Details versperren kann.
Wo bitte? Ich kenne keine Studie die wirklich alles auf CO2 Bilanz umgelegt wird. Es wird am Ende nur das CO2 verglichen. Sonstige effekte die die CO2 Bilanz nicht direkt beeinflussen würden fallen meist runter.
Nichtsdestotrotz werden Abbau und Förderung der benötigten Rohstoffe berücksichtigt, siehe hier.
Und auch hier gilt wieder: Auch bei den bisherigen Alternativen ist längst nicht komplett erfasst, welche Lasten wo entstehen und in welcher Größenordnung einkalkuliert werden müssten.


Selbst bei derzeitigen Produktionsverfahren und dem derzeitigem Strommix sind Elektrofahrzeuge bestenfalls nach 30.000 Kilometern und schlechtestenfalls nach 125.000 Kilometern umweltfreundlicher als ein Fahrzeug mit Verbrennungsmotor der gleichen Klasse.
Siehe: https://utopia.de/ratgeber/oekobilanz-elektroauto-nachhaltigkeit-umweltbilanz-e-autos/
Alleine der Vergleich zwischen komplett unterschiedlichen Fahrzeugen macht das ganze fehlerbehaftet. Tatsächlich sind die Studien sehr umstritten und auch sonst gab es erst einen hervorragenden Artikel in der MTZ, warum die meisten Studien zwar Wissenschaftlich korrekt durchgeführt werden aber weder vergleichbar sind noch sinnvolle Aussagen rausziehen lassen. (Sowohl positiv wie negativ für E-Auto)
Schlussfolgerung viele Studien verwenden veraltete Daten, Vergleichen verschiedene Fahrzeuge die nicht gut vergleichbar sind miteinander oder es werden grundlegend andere Annahmen getroffen.
Vergleicht man baugleiche Fahrzeuge mit den jeweiligen Antrieben miteinander, so kann man wohl >100000km nach heutigen Strommix erwarten. Mal mehr mal weniger. Beim E-Golf sind es bspw. 125000km.

Wo hast du denn den Unfug her? Der mittlere Wirkungsgrad eines Verbrennungsmotors liegt unter 35% Prozent. Und das auch nur bei maximaler Auslastung, also fern jeder praktischen Nutzung.
Das ist einfach schmarrn. Der Wirkungsgrad liegt bei Vollast deutlich unter dem was er erreichen kann. Tatsächlich hast du bei modernen Dieselmotoren Wirkungsgrade zwischen 40-45% je nach Drehzahl. Last ist Motorenabhängig und lässt sich pauschal nicht beantworten.
Nur bei den unteren Lasten sprich Stadtverkehr sackt der Wirkungsgrad massiv ab und kannst eher mit 20% rechnen. Dort gibt es aber auch Technologien die die Wirkungsgrade weiter verbessern können (variable Verdichtung, optimierung von Ventilsteuerzeiten und und und). Wird aber wohl keiner mehr Einführen wollen da teuer und der Weg zur E-Mobilität langfristig sein muss, da politisch gewollt.
Ansonsten siehe hier:
Ich glaube Anthrax bezog sich auf die Spitzenwirkungsgrade die sollten deutlich >90% liegen. Im hohen Drehzahlbereich fallen die Wirkungsgrade aber. Wirklich viel weiterentwicklung würde ich hier aber nicht erwarten.
Und was machst du, wenn die bereits sehr optimistisch veranschlagten 100 Jahre vorbei sind? Willst du dann est anfangen, Alternativen zu erproben? Oder wäre es nicht sinnvoll, schon jetzt damit anzufangen, wenn man noch Reserven zum Ausprobieren hat?
Das hat man vor 30-40 Jahren auch gesagt. Die optimistischen Schätzungen mussten mit der Zeit immer wieder kassiert und nach hinten geschoben werden. Sowas ist etwas was man hinterher erst wirklich besser weiß.
Sagen wir mal ein Tesla Model 3 verbraucht im Mittel 20kWh. Ein ähnlich großer Verbrenner 6l Diesel (fahre nicht so viel, haut aber hin oder?) 6l Diesel sind aber schon 57kWh.
Der Stromer hat Verluste beim Laden und über die Stromleitungen, beim Verbrenner muss
das Öl gefördert werden zur Raffinerie, durch die Raffinerie, zur Tankstelle, ins Auto.
Ich würde mal wetten, dass die Wegeverluste beim Strom geringer sind.
Aber nehmen wir das mal so an, dann ist ist ein Elektroauto im Betrieb im schlechtesten Fall auf
dem Niveau von einem sparsamen Diesel.
Dir ist schon klar das der Verbrauch alleine nicht entscheidend für die CO2 Bilanz ist? Im reinen kurzstrecken Betrieb kann ein E-Auto sogar schlechter von der CO2 Bilanz sein wie ein Verbrenner weil er einfach nicht die Kilometer schafft.
Außerdem sollte man nicht die anderen Umwelteinflüsse außer acht lassen. Da haben E-Autos einen ziemlichen Rucksack der sich nur mit vielen Kilometern ausgleichen lässt.
Mit grob 5 mal mehr Strom.
Quelle? Finde es etwas komisch da ich im Studium bereits Ergebnisse von realen Projekten gesehen hatte die Stromtechnisch wesentlich besser da stehen wie du gerade behauptest.
Wer hier ein Auto besitzt ist einfach nur dreist wenn er oben genannte Argumente aufbringt.
Es gibt valide Gründe gegen BEVs. Es gibt genug Menschen die nicht mit vertretbaren Aufwand so oft den Akku laden können wie es für sie nötig wäre. Das ist eine große Gruppe.
Dann gibt es noch die, die tatsächlich so viel fahren müssen, dass vielleicht ein Tesla den sie sich nicht leisten können, die Akkukapazität bietet die sich bräuchten.

Wenn es so ist, dann sagt das so und sucht euch keine Gründe die nur jemand der kein Auto besitzt ernst meinen kann.
Dir ist schon klar dass selbst der neue EQS mit 770km Reichweite für einen Vertriebler vorne und hinten nicht reichen würde? Real bei moderater Fahrweise hast du vielleicht wenn es gut kommt 500km. Im Winter weniger. Ladeinfrastruktur noch garnicht berücksichtigt.
Auch beim Laden wird es teilweise schwierig. Selbst bei meinen Eltern die eine Außensteckdose für den Parkplatz haben und jeden Tag laden können dauert das Laden eines E-Autos über 10h.
 
Dir ist schon klar das der Verbrauch alleine nicht entscheidend für die CO2 Bilanz ist?
Lies das was ich geschrieben habe nochmal Wort für Wort. Ganz langsam, dann liest du es nochmal.
Im reinen kurzstrecken Betrieb kann ein E-Auto sogar schlechter von der CO2 Bilanz sein wie ein Verbrenner weil er einfach nicht die Kilometer schafft.
Wenn du einen Tesla S nimmst mag das sein, aber wenn du nur Kurzstrecke fährst nimmst du nen kleineren Wagen mit kleinerem Akku und fertig.
Quelle? Finde es etwas komisch da ich im Studium bereits Ergebnisse von realen Projekten gesehen hatte die Stromtechnisch wesentlich besser da stehen wie du gerade behauptest.
Alleine im Fahrzeug haben wir einen Unterschied vom Faktor 3, dann kommt noch der ganze Prozess dazu für den E Fuel.
Dir ist schon klar dass selbst der neue EQS mit 770km Reichweite für einen Vertriebler vorne und hinten nicht reichen würde?
Weil du alle Vertriebler kennst.
Real bei moderater Fahrweise hast du vielleicht wenn es gut kommt 500km.
Würde ich als gewagte Behauptung bezeichnen
Selbst bei meinen Eltern die eine Außensteckdose für den Parkplatz haben und jeden Tag laden können dauert das Laden eines E-Autos über 10h.
1) Wer muss sein Auto jeden Tag komplett laden?
2) Wer zum Teufel ist ständig täglich weniger als 10h zu Hause?

Alles SEHR konstruiert.
 
Ich bezweifel das wir 50 Jahre brauchen werden. Man darf davon ausgehen dass in den nächsten 10 Jahren sowohl der Wärmemarkt als auch die E-Mobilität an fahrt gewinnen werden.
Dennoch entsteht in den nächsten 10 Jahren kein massiv erhöhter Strombedarf durch Elektromobilität. Außer natürlich, in Deutschland wird es chic, ein E-Zweitauto zu besitzen und stets geladen zu haben.

Das passt nicht. https://www.umweltbundesamt.de/daten/energie/stromverbrauch
Wir haben immer wieder so um die 510TWh verbrauch. Mal mehr mal weniger. Corona hat diesmal einen deutlichen Dämpfer verursacht. Wenn du seit 13 Jahren 2Prozent senkung hättest und 2020 als Corona Sondereffekt ignorierst. Hätten wir 2019 irgendwo bei 400 TWh gelegen.
Du hast die richtigen Daten, aber die Anendung stimmt nicht. Man schaue sich die Entwicklung des Brutto- und des Nettoverbrauchs an:


Es ist schon so, wie ich schrieb. Netto schlägt sich das logischerweise nicht ganz so sehr nieder, aber die Tendenz bleibt dieselbe: Der Strombedarf in Deutschland sinkt seit Jahren, Pandemie hin oder her.

Das ist einfach schmarrn. Der Wirkungsgrad liegt bei Vollast deutlich unter dem was er erreichen kann. Tatsächlich hast du bei modernen Dieselmotoren Wirkungsgrade zwischen 40-45% je nach Drehzahl. Last ist Motorenabhängig und lässt sich pauschal nicht beantworten.
Das widerspricht allem, was ich je über Ottomotoren gelernt habe.

Du darfst natürlich grundsätzlich diese und andere Studien in Frage stellen; schließlich wollen wir eine kritische Diskussion führen. Aber mit "Falsch, so ist das nicht!" gebe ich mich nicht zufrieden. Gegenteilige Aussagen sind bitte zu untermauern.
 
Dennoch entsteht in den nächsten 10 Jahren kein massiv erhöhter Strombedarf durch Elektromobilität. Außer natürlich, in Deutschland wird es chic, ein E-Zweitauto zu besitzen und stets geladen zu haben.


Du hast die richtigen Daten, aber die Anendung stimmt nicht. Man schaue sich die Entwicklung des Brutto- und des Nettoverbrauchs an:


Es ist schon so, wie ich schrieb. Netto schlägt sich das logischerweise nicht ganz so sehr nieder, aber die Tendenz bleibt dieselbe: Der Strombedarf in Deutschland sinkt seit Jahren, Pandemie hin oder her.
Stimmt hast recht da war die Rede von Brutto. Da Brutto deutlich näher an das Netto rücken wird macht das sogar wieder sinn.
Das widerspricht allem, was ich je über Ottomotoren gelernt habe.
Was hast du denn gelernt? Ottomotoren und Dieselmotoren hatten zumindest mal in den letzten 20 Jahren nie ihren Spitzenwirkungsgrad bei Volllast. Ottomotoren vor allem wegen der Anfettung in der Volllast(mittlerweile meine ich ist das verboten, da 3-Wege Kat nicht mehr funktioniert). Bei Dieseln kommt neben der Anfettung noch dazu dass in anderen Lastbereichen andere Luftverhältnisse gefahren werden und der optimale Wirkungsgrad bei einem Luftverhältnis von 1,14 erreicht wird.(Kann auch der für Ottomotoren sein ist einfach zu lange her um das auswendig zu wissen)
Ottomotoren haben Spitzenwirkungsgrad von bis zu 40%
Dieselmotoren Fzg. bis zu 45%
Schiffsdiesel sogar 55%
In der Vollast kann der Wirkungsgrad aber deutlich drunter liegen. Habe bei Ottomotoren je nach Bauart bis zu 10% gesehen. Dürfte bei Diesel ähnlich sein.
Du darfst natürlich grundsätzlich diese und andere Studien in Frage stellen; schließlich wollen wir eine kritische Diskussion führen. Aber mit "Falsch, so ist das nicht!" gebe ich mich nicht zufrieden. Gegenteilige Aussagen sind bitte zu untermauern.
Hierzu sei auf die MTZ 04/2021 verwiesen. Da der Artikel auf dem Arbeitslaptop sitzt kann und werde ich diesen nicht rauszitieren.
Lies das was ich geschrieben habe nochmal Wort für Wort. Ganz langsam, dann liest du es nochmal.
Kein Interesse
Wenn du einen Tesla S nimmst mag das sein, aber wenn du nur Kurzstrecke fährst nimmst du nen kleineren Wagen mit kleinerem Akku und fertig.
Das gilt eigentlich für fast alle Baugleiche Fzg. Solange du keinen reinen Ökostrom nimmst wird es für die Kurzstrecke schwer werden das E-Auto Klimafreundlicher zu bewegen.
Alleine im Fahrzeug haben wir einen Unterschied vom Faktor 3, dann kommt noch der ganze Prozess dazu für den E Fuel.
Power 2 Fuel ist sehr ineffizient aber es gibt auch andere Wege die weitaus weniger Strom benötigen. Stichwort Biomasse
Weil du alle Vertriebler kennst.
Alle nein aber viele, da ich Beruflich viel mit denen zu tun hatte. Davon legen die meisten regelmäßig 500-600km zurück. Musste selbst viel reisen und habe häufig 500-600km Reisen gehabt manchmal auch mehr.
Würde ich als gewagte Behauptung bezeichnen
Eigentlich nicht da die Messung aus dem WLTP kommt. Da der Energiebedarf bei höheren Geschwindigkeiten deutlich steigt wird auch der Verbrauch ansteigen. Diese Werte sind auf der Autobahn bei typischen Geschwindigkeiten nicht erreichbar. Ein Model 3 mit 530km Reichweite(WLTP) macht auf der Bahn auch nur etwas in der Größenordnung 330km.
1) Wer muss sein Auto jeden Tag komplett laden?
Vertriebler, Monteure, Consulting (und weitere Berufsgruppen) und Berufspendler (die keine Lademöglichkeit beim Arbeitgeber haben)

2) Wer zum Teufel ist ständig täglich weniger als 10h zu Hause?
Das war ein 10h+. Bsp. E-Golf 231km 17h. Sobald du eine gewisse Reichweite täglich benötigst kommst du mit den normalen Mitteln nicht mehr weit.
Alles SEHR konstruiert.
Wenn du meinst.
 
Ich helfe dir: Da stand im Betrieb
Das gilt eigentlich für fast alle Baugleiche Fzg. Solange du keinen reinen Ökostrom nimmst wird es für die Kurzstrecke schwer werden das E-Auto Klimafreundlicher zu bewegen.
Nein, grade da passt es. Kleines E Auto für kurze Strecke
Power 2 Fuel ist sehr ineffizient aber es gibt auch andere Wege die weitaus weniger Strom benötigen. Stichwort Biomasse
Die anderen Möglichkeiten sind in der Masse stark begrenzt und ganz ehrlich:
Diese Möglichkeiten brauchen wir für Sachen die man definitiv vertretbar mit Akkus machen kann.
Langstreckenflüge etc
Alternative Kraftstoffe für Autos zu verschwenden ist grotesk
Alle nein aber viele, da ich Beruflich viel mit denen zu tun hatte. Davon legen die meisten regelmäßig 500-600km zurück. Musste selbst viel reisen und habe häufig 500-600km Reisen gehabt manchmal auch mehr.
Passt doch :D
Schnellader und man hat eine Pause dabei
Da der Energiebedarf bei höheren Geschwindigkeiten deutlich steigt wird auch der Verbrauch ansteigen.
Ja, aber gehst du vom 200km/h Raser aus?
Ist mittelfristig eh vorbei
Kauf ich, da kann der Arbeitgeber aber zur Not das Wasserstofffahrzeug springen lassen
Im Prinzip ja, aber nicht täglich
Kauf ich
Kauf ich nicht, jedenfalls nicht für die Masse
Kenne auch welche die 400km pro Tag zur Arbeit pendeln, aber das sind Ausreißer und es ist verrückt das sind 4 Stunden Fahrt täglich.
Das war ein 10h+. Bsp. E-Golf 231km 17h. Sobald du eine gewisse Reichweite täglich benötigst kommst du mit den normalen Mitteln nicht mehr weit.
Du gehst hier aber von der technischen Limitierung der kleinsten Haushaltssteckdose aus.
1 Ader mit 16A abgesichert bringt ansich schon mehr.
Und wer es schafft generell ne Steckdose anzubringen wird auch eine größere anbringen können.
Sobald du eine gewisse Reichweite täglich benötigst kommst du mit den normalen Mitteln nicht mehr weit.
Was auf die Mehrheit der Menschen NICHT zutrifft.
Ich hab auch keinen Sprinter weil ich 2 mal im Jahr ins Möbelhaus, Baumarkt etc muss.
 
Nein, grade da passt es. Kleines E Auto für kurze Strecke
Immernoch auch kleine Autos kommen mit einem Nachteil mit. Kleine Verbrenner verbrauchen ebenfalls weniger. Dadurch wird es auch weiterhin viele km benötigen.
Die anderen Möglichkeiten sind in der Masse stark begrenzt und ganz ehrlich:
Diese Möglichkeiten brauchen wir für Sachen die man definitiv vertretbar mit Akkus machen kann.
Langstreckenflüge etc
Alternative Kraftstoffe für Autos zu verschwenden ist grotesk
Eigentlich nicht. Wird in einigen Ländern gerade vorgeführt das es durchaus geht. Es gibt durchaus mittel und Wege. Unterschätzen würde ich diesen Bereich nicht.
Passt doch :D
Schnellader und man hat eine Pause dabei
Wenn du eine findest. In manchen Regionen bist du froh wenn du überhaupt etwas zum laden findest.
Ja, aber gehst du vom 200km/h Raser aus?
Ist mittelfristig eh vorbei
Eigentlich hatte ich davor von moderater Geschwindigkeit gesprochen. 130km/h ist da meiner Meinung nach vertretbar und weit weg vom rasen.
Im Ausland hat die Geschwindigkeitsbegrenzung nur bedingt geholfen. Da sind die Grenzen eine empfehlung wenn ich sehe wie da gefahren wird.
Kauf ich, da kann der Arbeitgeber aber zur Not das Wasserstofffahrzeug springen lassen

Im Prinzip ja, aber nicht täglich

Kauf ich

Kauf ich nicht, jedenfalls nicht für die Masse
Kenne auch welche die 400km pro Tag zur Arbeit pendeln, aber das sind Ausreißer und es ist verrückt das sind 4 Stunden Fahrt täglich.
Es ist nicht jeder Pendler das ist klar. Aber es gibt ausreichend Leute die größere Strecken Pendeln. Das sind mehr als man vielleicht glauben mag. Hauptverkehrszeit aus dem Ballungsgebiet raus und du siehst was da alles hin will. Da hast du Massen die teilweise noch 60-70km zurücklegen.
Aber alles was über 50km für eine Strecke fährt wird schon aufpassen müssen.
Du musst ja auch ausreichend puffer einplanen für Stau und auch mal geringere Ladezeiten weil es mal später wird usw.
Du gehst hier aber von der technischen Limitierung der kleinsten Haushaltssteckdose aus.
1 Ader mit 16A abgesichert bringt ansich schon mehr.
Und wer es schafft generell ne Steckdose anzubringen wird auch eine größere anbringen können.
Sofern es dein Eigentum ist sicher. Nicht jeder hat die Möglichkeit.
Was auf die Mehrheit der Menschen NICHT zutrifft.
Ich hab auch keinen Sprinter weil ich 2 mal im Jahr ins Möbelhaus, Baumarkt etc muss.
Es braucht auch nicht die Mehrheit sein. Lass es 20% sein. Kannst natürlich deren Herausforderungen ignorieren aber dann darfst du dich nicht wundern wenn die nicht mitziehen werden.
 
Kleine Verbrenner verbrauchen ebenfalls weniger.
Nicht im selben Maße
Wird in einigen Ländern gerade vorgeführt das es durchaus geht. Es gibt durchaus mittel und Wege. Unterschätzen würde ich diesen Bereich nicht.
Dafür hast du sicher Links
Wenn du eine findest. In manchen Regionen bist du froh wenn du überhaupt etwas zum laden findest.
Wer 600km fährt wird in Deutschland oft genug an sowas vorbei kommen
Eigentlich hatte ich davor von moderater Geschwindigkeit gesprochen.
Gut, in Deutschland meint man damit aber auch gerne mal 200.
Da sind die Grenzen eine empfehlung wenn ich sehe wie da gefahren wird.
Ich wohne an der Grenze zu den Niederlanden und ja doch irgendwie halten sich die Leute gefühlt daran.
Aber es gibt ausreichend Leute die größere Strecken Pendeln. Das sind mehr als man vielleicht glauben mag. Aber alles was über 50km für eine Strecke fährt wird schon aufpassen müssen.
Ja nur sind 50km grob das 3 fache vom Durchschnitt.
Sofern es dein Eigentum ist sicher. Nicht jeder hat die Möglichkeit.
Fast 50% der Deutschen leben im Eigenheim und dank neuer Gesetze kann man das auch in einer Eigentümergemeinschaft locker einrichten.
Lass es 20% sein. Kannst natürlich deren Herausforderungen ignorieren aber dann darfst du dich nicht wundern wenn die nicht mitziehen werden.
Wer sich entschieden hat diese Entfernung pendeln zu müssen, muss halt damit leben.
Ich hab 1200km pro Woche zu pendeln, war meine Entscheidung, muss ich mit leben.
 
Ottomotoren haben Spitzenwirkungsgrad von bis zu 40%
Dieselmotoren Fzg. bis zu 45%
Schiffsdiesel sogar 55%
Spitzenwirkungsgrade sind für Individualmobilität (vulgo: für's heilig Blechle, mit dem du und ich unter Alltagsbedingungen unterwegs sind) allerdings ebenso unerheblich wie der Wirkungsgrad eines Schiffsdiesels.

Der Bestpunkt eines Dieselmotors liegt bei 43%, im Stadtbetrieb bei 20%.
Der Bestpunkt eines Ottomotors liegt bei 37%, im Stadtbetrieb zwischen 10% und 15%.

Den individuellen Mittelwert mag sich jeder Fahrzeugbesitzer selbst ausrechnen, ich halte die für die Breite angegebene Mittelwerte (siehe Link im vorherigen Beitrag) für plausibel, zumal sich keinerlei gegenteilige Darstellungen von Fahrzeugherstellern oder sonstigen Interessenverbänden finden ließen. (Falls doch vorhanden, bitte einbringen.)

Elektromotoren machen es einem leicht, der Wirkungsgrad ist weitestgehend unabhängig von der Fahrsituation. Variablen ergeben sich aus der Herkunft des Stroms und gerechnet wird mit dem aktuell bestehenden Strommix. Genau das machen aktuelle Studien wie die des ifeu Heidelberg von 2019; dessen Ergebnisse inzwischen von etlichen Forschungsgruppen bestätigt, jedoch nirgends angefochten wurden. (Ich lasse mich da aber gerne korrigieren.)

Über die dort zusätzlich angestellten Prognosen kann man sich streiten und mir scheint da auch Einiges etwas sehr optimistisch, der augenblickliche Stand jedoch hat Hand und Fuß und besagt eindeutig, dass es Elektrofahrzeuge trotz des höher veranschlagten Abdrucks bei der Produktion nicht schwer haben, die Umweltbilanz jedes Fahrzeugs mit Verbrennungsmotor in jeder erdenklichen Situation zu schlagen.

Und dabei wurden bestimmte Faktoren bei Verbrennern (Verbrauchsstoffe wie Motoröle, nachlassende Motorleistung durch Verschmutzung, Fahr- und Pflegeverhalten etc.), welche den Wirkungsgrad beeinflussen, noch nicht einmal berücksichtigt.

Das gilt eigentlich für fast alle Baugleiche Fzg. Solange du keinen reinen Ökostrom nimmst wird es für die Kurzstrecke schwer werden das E-Auto Klimafreundlicher zu bewegen.
Wie gesagt, dazu fehlt mir jeglicher Beleg.

Bei Kurzstrecken sinkt, wie oben angegeben, die Effizienz eines Verbrenners rapide, weil etliche technische Maßnahmen, die den Wirkungsgrad erhöhen, erst nach einer gewissen Fahr-/Betriebsdauer greifen. Hingegen ist es für die veränderlichen Faktoren des Elektrofahrzeugs komplett unerheblich, wie weit ich damit pro Tour fahre oder wie häufig. Es findet weder eine nennenswerte Entladung statt, noch verändert sich das Gewicht des Akkus durch Ladung und Entladung. Ein überdimensionierter Akku senkt die Effizienz durch seine Produktion, das scheint allerdings deutlich weniger zu Buche zu schlagen, als du vermutest.

Power 2 Fuel ist sehr ineffizient aber es gibt auch andere Wege die weitaus weniger Strom benötigen. Stichwort Biomasse
Der Wirkungsgrad von Biomasse entspricht der von Sonnenenergie zu Pflanze, erstmals vermindert über die Verarbeitung der Masse zu Kraftstoff, nochmals vermindert bei Umsetzung desselben in Motorleistung und zu übertragen auf Fahrleistung. Es ist praktisch unmöglich, den Wirkungsgrad von Sonne zu Solarstrom, dem Ladeverlust mit selbigen und der Effizienz eines Elektromotors zu schlagen.
Wenn man Biomasse im Überfluss hätte, wäre das unerheblich. Deutschland hat jedoch nicht ansatzweise die freien Anbauflächen, um damit irgend etwas zu reißen.
Nichts gegen Verwertung von Biomasse an sich, aber das ist lediglich ein Lückenfüller.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nicht im selben Maße
Spielt keine Rolle da du weiterhin ordentlich Km machen musst.
Dafür hast du sicher Links
Nope müsste mal schauen. Schweden sollte größtenteils auf Biomasse Sprit umgestellt haben.
Wer 600km fährt wird in Deutschland oft genug an sowas vorbei kommen
Das bringt dir aber nichts wenn du die Ladesäulen an den falschen Orten hast.
Gut, in Deutschland meint man damit aber auch gerne mal 200.
Nein meint man nicht. Mal ne Frage wie viel fährst du durchs Land? Bin vor Corona im Schnitt 100000km im Jahr gefahren. Da siehst du selbst auf der freien Bahn kaum einen der so schnell fährt. Die meisten fahren irgendwo um 120-130km/h einige auch mal 130-150km/h schneller sind vergleichsweise selten.
Ich wohne an der Grenze zu den Niederlanden und ja doch irgendwie halten sich die Leute gefühlt daran.
Komisch als ich an der Grenze gewohnt habe und öfter rein musste und später beruflich in die Niederlande rein bin wurde ich reihenweise überholt. Und das obwohl ich etwas schneller wie 130km/h gefahren bin. Einzig die richtigen Raser mit 200 sind ausgeblieben.
Ja nur sind 50km grob das 3 fache vom Durchschnitt.
Und? Dir sollte klar sein dass der Durchschnitt nur eine grobe Aussage erlaubt.
Fast 50% der Deutschen leben im Eigenheim und dank neuer Gesetze kann man das auch in einer Eigentümergemeinschaft locker einrichten.
Also hat 50% Pech gehabt, ok :)
Wer sich entschieden hat diese Entfernung pendeln zu müssen, muss halt damit leben.
Ich hab 1200km pro Woche zu pendeln, war meine Entscheidung, muss ich mit leben.
Stimmt sollten man denen sagen. Warum seid ihr zu Arm euch die Stadt zu leisten!
Dann bräuchten wir auch nicht mehr von Eigenheimen sprechen, dann wären wir ein reines Mieterland.

Spitzenwirkungsgrade sind für Individualmobilität (vulgo: für's heilig Blechle, mit dem du und ich unter Alltagsbedingungen unterwegs sind) allerdings ebenso unerheblich wie der Wirkungsgrad eines Schiffsdiesels.

Der Bestpunkt eines Dieselmotors liegt bei 43%, im Stadtbetrieb bei 20%.
Der Bestpunkt eines Ottomotors liegt bei 37%, im Stadtbetrieb zwischen 10% und 15%.

Den individuellen Mittelwert mag sich jeder Fahrzeugbesitzer selbst ausrechnen, ich halte die für die Breite angegebene Mittelwerte (siehe Link im vorherigen Beitrag) für plausibel, zumal sich keinerlei gegenteilige Darstellungen von Fahrzeugherstellern oder sonstigen Interessenverbänden finden ließen. (Falls doch vorhanden, bitte einbringen.)
Wirkungsgrade sollten wesentlich höher liegen. Auch die Entwicklungen werden in dem Bereich weitere Verbesserungen bringen.
Dein Link hingegen bezieht ziemlich sicher auch alte Fahrzeuge ein, nur spiegelt es nicht den Stand der Technik wieder.
Elektromotoren machen es einem leicht, der Wirkungsgrad ist weitestgehend unabhängig von der Fahrsituation. Variablen ergeben sich aus der Herkunft des Stroms und gerechnet wird mit dem aktuell bestehenden Strommix. Genau das machen aktuelle Studien wie die des ifeu Heidelberg von 2019; dessen Ergebnisse inzwischen von etlichen Forschungsgruppen bestätigt, jedoch nirgends angefochten wurden. (Ich lasse mich da aber gerne korrigieren.)
Anfechtbar sind diese Studien nicht. Sie erfüllen fast alle egal in welche Richtungen die wissenschaftliche Standards. Aber genau das zeigt die Problematik solcher Aussagen.
Letzten Endes kommt die Studie aber auch zum Schluss dass nach berücksichtigung des heutigen Strommixes erst weit später eine armotisierung Stattfindet. Das Problem bei vielen Studien bleibt aber weiterhin die Betrachtung unterschiedlicher Fahrzeuge. Wenn du da bei einer Annahme einen Fehler hast kann das deutliche Auswirkungen auf das Endergebniss haben.
Über die dort zusätzlich angestellten Prognosen kann man sich streiten und mir scheint da auch Einiges etwas sehr optimistisch, der augenblickliche Stand jedoch hat Hand und Fuß und besagt eindeutig, dass es Elektrofahrzeuge trotz des höher veranschlagten Abdrucks bei der Produktion nicht schwer haben, die Umweltbilanz jedes Fahrzeugs mit Verbrennungsmotor in jeder erdenklichen Situation zu schlagen.

Und dabei wurden bestimmte Faktoren bei Verbrennern (Verbrauchsstoffe wie Motoröle, nachlassende Motorleistung durch Verschmutzung, Fahr- und Pflegeverhalten etc.), welche den Wirkungsgrad beeinflussen, noch nicht einmal berücksichtigt.
Das gleiche hast du aber auch bei E-Autos. Batterie altert und auch die Leistung lässt durch Alterungserscheinungen nach. Themen wie Öle werden kaum Einfluss haben. Ein Teil der verbraucht wird ist zudem in der Schadstoffbetrachtung des Verbrenners mit dabei.
Wie gesagt, dazu fehlt mir jeglicher Beleg.
Habe ich dir genannt. MTZ 04/2021
Bei Kurzstrecken sinkt, wie oben angegeben, die Effizienz eines Verbrenners rapide, weil etliche technische Maßnahmen, die den Wirkungsgrad erhöhen, erst nach einer gewissen Fahr-/Betriebsdauer greifen. Hingegen ist es für die veränderlichen Faktoren des Elektrofahrzeugs komplett unerheblich, wie weit ich damit pro Tour fahre oder wie häufig. Es findet weder eine nennenswerte Entladung statt, noch verändert sich das Gewicht des Akkus durch Ladung und Entladung. Ein überdimensionierter Akku senkt die Effizienz durch seine Produktion, das scheint allerdings deutlich weniger zu Buche zu schlagen, als du vermutest.
Und das ist eben nur bedingt wahr. Du hast am Anfang im kalten Zustand einen effizienznachteil, ja. Aber viele Maßnahmen wirken sofort. Einzig das Aufheizen des Abgassystems was abseits von sehr kalten Tagen eigentlich recht zügig geht schadet der Effizienz merklich.

Der Wirkungsgrad von Biomasse entspricht der von Sonnenenergie zu Pflanze, erstmals vermindert über die Verarbeitung der Masse zu Kraftstoff, nochmals vermindert bei Umsetzung desselben in Motorleistung und zu übertragen auf Fahrleistung. Es ist praktisch unmöglich, den Wirkungsgrad von Sonne zu Solarstrom, dem Ladeverlust mit selbigen und der Effizienz eines Elektromotors zu schlagen.
Wenn man Biomasse im Überfluss hätte, wäre das unerheblich. Deutschland hat jedoch nicht ansatzweise die freien Anbauflächen, um damit irgend etwas zu reißen.
Nichts gegen Verwertung von Biomasse an sich, aber das ist lediglich ein Lückenfüller.
Ich verstehe den vergleich ehrlich gesagt nicht. Anbauflächen lassen sich komplett flexibel nutzen und müssen nicht durchgehend für Sprit benutzt werden. Solarkraft kann einzig für Strom genutzt werden. Außerdem sind Anbauflächen vorhanden bzw. können schnell geschaffen werden, nicht so bei Solar. Andernfalls wären jedes Biomassekraftwerk abzulehnen da der Gesamtwirkungsgrad zu keinem Zeitpunkt mit Solar mithält. Und auch Wind wäre sofort abzulehnen, da auch hier der Wirkungsgrad deutlich schlechter ausfällen müsste wie Solar.
Zumal es innerhalb der EU riesige Agrarflächen gibt die einzig für den Export außerhalb der EU dienen. Deutschland ist relativ klein hat viel Bevölkerung aber andere Länder haben da wesentlich mehr Möglichkeiten.
Eines sollte man dabei auch nicht aus den Augen verlieren. Damit würde man zeitnah für alle konventionellen Fahrzeuge die CO2 Bilanz verbessern.
Zusätzlich haben wir ja Hybridtechnologie mit der du dann sogar den Spritverbrauch weiter reduzieren kannst. Damit kannst du dann Kurzstrecken über Strom abdecken, benötigst nicht zwingend eine extrem ausgebaute Infrastruktur einfache Steckdosen reichen da meistens und lange Strecken fährst du mit ökologischen Sprit. Sehe da weniger ein Problem die Mengen heranzuschaffen.
 
Spielt keine Rolle da du weiterhin ordentlich Km machen musst.
Wer es täglich für mehr braucht als zum Bäcker zu fahren bekommt das schon runter ;)
Schweden sollte größtenteils auf Biomasse Sprit umgestellt haben.

"Noch wird der Alkoholdurst der Volvos und Saabs überwiegend mit brasilianischem Zuckerrohr-Destillat gestillt. Berichte über Regenwaldrodungen lassen nun auch immer mehr Schweden am E85 zweifeln."
Das kann nichtmal als CO2 Kreislauf gelten.
Sind dir diese Argumente nicht peinlich?
Das bringt dir aber nichts wenn du die Ladesäulen an den falschen Orten hast.
Wo willst du auf 600km hinfahren, dass du die Säulen nicht findest?
Mal ne Frage wie viel fährst du durchs Land?
1200km pro Woche
Die meisten fahren irgendwo um 120-130km/h einige auch mal 130-150km/h schneller sind vergleichsweise selten.
Wenn ich im Auto sitze ist der Tempomat auf 130 (wenn Bahn frei) und ich werde verdammt oft überholt.
Also hat 50% Pech gehabt, ok
Du weißt doch ganz genau, dass das nicht stimmt was du da schreibst.
 
Alternative Kraftstoffe für Autos zu verschwenden ist grotesk
Ist halt die Frage, ob man die Leute nur von Alternativen Überzeugen oder sie dazu verpflichten und ihre bisherige Freiheit massiv einschränken will. Inkl. Enteignung, wenn man seinen Verbrenner entsorgen muss. Ressourcenschonung geht anders. Das Tankstellennetz für LPG ist vorhanden, die Motoren/PKW auch (noch), die Pipelines auch. Das ganze könnte man schon seit Jahren aus überschüssigem Windstrom erzeugen und in das normale Erdgasnetz einspeisen.

Schnellader und man hat eine Pause dabei
Wenn mal 80% und 30 min >= 500km bedeuten, wird es interessant. Allerdings nur zu garantntiert bezahlbaren Preisen, egal ob ich zufällig die richtige Ladekarte habe oder nicht. Ich kann heute in in Hamburg, Köln und München mit der selben EC-Karte an der Tankstele zahlen (und zwar unabhängig von der ausgebenden Bank zum selben Preis), sogar in NL oder CH wird meine EC-Karte akzeptiert. Da brauche ich keine 20 Ladekarten, umm nicht Wucherpreise bis zu ienem 1€/KWh zahlen zu müssen.

Was auf die Mehrheit der Menschen NICHT zutrifft.
Ich hab auch keinen Sprinter weil ich 2 mal im Jahr ins Möbelhaus, Baumarkt etc muss.
Tja, Du nicht. Ich habe keinen PKW, um damit 5-10km zur Arbeit zu fahren sondern um damit alle paar Wochen Mittelstrecke (also 300-650km am Stück) zu fahren. Mit Vorliebe zu Zielen, an denen es keine Ladestation gibt. Und das natürlich bei nahezu jedem beliebigem Wetter.

Den kurzstrecken-Stromer bräuchte ich allenfalls, um zur Autovermietung zu kommen oder (wenn ich ausnahmsweise mal fast nichts mitnehmen muss) zum ICE-Bahnhof, von dem aus ich bei Rückreise gerne ohne 80€ fürs Taxi zu zahlen auch dann noch nach Hause käme, wenn ich doch mal den späteren Zug nehmen muss/möchte.

Wer 600km fährt wird in Deutschland oft genug an sowas vorbei kommen
Da fahre ich jetzt 5-7 Stunden und dann halt 6-20 Stunden, weil der vom Navi gefundene Schelllader leider belegt oder defekt ist oder, da ich nicht alleine auf der BAB bin, ich einen Stau umfahren muss und der nächste Schnelllader leider auf der Ausweichroute 50km zu spät kommt.

Aber es mag ja Leute geben, die gerne nachts im Regen auf einsamen BAB-Parkplätzen stehen, um alle 200km ihren Stromer nachzuladen.

Ich wohne an der Grenze zu den Niederlanden und ja doch irgendwie halten sich die Leute gefühlt daran.
Das wird wohl so wie in der Schweiz sein. Da wird, im Gegensatz zu Deutschland, kontrolliert, Überschreitungen kostet richtig (schon sehr lange erheblich mehr wie die mickrigen Erhöhungen, die derzeit in D geplant sind). Aber in D ist ja selbst sowas triviales wie Section Control verboten.

Fast 50% der Deutschen leben im Eigenheim und dank neuer Gesetze kann man das auch in einer Eigentümergemeinschaft locker einrichten.
Das hast Du sicher schon gemacht. Anstatt mein Auto noch 10 Jahre weiter zu fahren, veschrotte ich es (sonst bringt es für die Umwelt keinen Vorteil) und kaufe mir ein neues für >50k Euro (eher >70k€, wenn ich eins will, das mit 70% Ladekapazität auch >350km weit kommt). Zusätzlich strecke ich auch noch die gesamte Investittion für den Ausbau meines TG-Platzes vor (inkl. zweitem Hausanschluss und was noch alles dazu kommt und nicht gefördert wird), weil aktuell kein anderer der aus der WEG sowas macht. Die WEG muss es nur genehmigen, sich aber nicht an den Kosten beteiligen, so lange sie nicht selber davon profitiert.

Wo willst du auf 600km hinfahren, dass du die Säulen nicht findest?
Bei mir 50km südlich von München nach Bonn. Je nach Staulage 600-700km und diverseste BABs (oder Umfahrungen).

Es reicht aber auch schon, von "50km südlich von München" nach Stuttgart zur Eiswelt zu fahren (im Idealfall nur 270km). Falls da nicht mittlerweile eine Lasesäule steht, an der ich auch nach Ladung noch kostenlos 4-8h parken darf, muss ich auf der Fahrt ins Hotel laden und mir dafür ein teureres Hotel suchen, das nicht nur bis 22 oder 23 Uhr offen hat, weil die Veranstaltung bis 21 Uhr geht.

Mit dem Verbrenner ist ein Sicherheitsradius von 100km und eine "Ladezeit" von 5-10 Minuten kein Problem. Dass eine Tankstelle so belegt ist, damit ich lieber weiter fahre (oder gar weiter fahren muss, weil sie defekt ist), kommt extrem selten vor.

Die 30-40 Min Ladezeit gehen auf 80% Kapazität, macht bei 580km WLTP-Reichweite (Tesla 3 LR) also 464km WLTP-Reichweite mit 80%. Dann solte man noch mind. 10% Sicherheit zum Erreichen der nächsten Ladesäule einplanen, macht also 400km im Idelafall. Diese dürften nur mit Glück 300km mit Heizung/Licht/Scheibenwicher noch mit Klimaanlage sein, wenn ich den Tests glaube.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist halt die Frage, ob man die Leute nur von Alternativen Überzeugen oder sie dazu verpflichten und ihre bisherige Freiheit massiv einschränken will.
Der Markt wird das schon regeln, Verbrenner wird man nicht verbieten. Zumindest keine die schon auf der Straße sind. H Kennzeichen und gut.
Inkl. Enteignung, wenn man seinen Verbrenner entsorgen muss. Ressourcenschonung geht anders.
Was werden hier für Lügen konstruiert?
Das ganze könnte man schon seit Jahren aus überschüssigem Windstrom erzeugen und in das normale Erdgasnetz einspeisen.
So viel Überschuss haben wir nicht.
Wenn mal 80% und 30 min >= 500km bedeuten, wird es interessant.
Gibt es schon
Da brauche ich keine 20 Ladekarten, umm nicht Wucherpreise bis zu ienem 1€/KWh zahlen zu müssen.
Das ist ein Marktproblem und kein Technikproblem
Mit Vorliebe zu Zielen, an denen es keine Ladestation gibt. Und das natürlich bei nahezu jedem beliebigem Wetter.
Ist nur Tesla, aber guck dir das mal an...
 
Wirkungsgrade sollten wesentlich höher liegen. Auch die Entwicklungen werden in dem Bereich weitere Verbesserungen bringen.
Dein Link hingegen bezieht ziemlich sicher auch alte Fahrzeuge ein, nur spiegelt es nicht den Stand der Technik wieder.
So lange der theoretisch mögliche Stand der Technik nicht auf den Straßen ist, hat er nun einmal keinen Effekt. Ich rechne - ebenso wie die Studien - ganz bewusst mit dem Ist-Zustand.

Und wenn der Ist-Zustand von Elektromobilität schon besser ist und die Möglichkeiten von Verbrennungsmotoren gerade einmal erreichen, dass es etwas länger dauert, bis ein Elektrofahrzeug die geringere Umweltbelastung aufweist, macht es keinen Sinn darauf zu warten. Dann nimmt man gleich das Bessere.

Das gleiche hast du aber auch bei E-Autos. Batterie altert und auch die Leistung lässt durch Alterungserscheinungen nach.
Du hast die Studie doch gelesen? Nachlassende Akkuleistung und sogar ein Akkuaustausch innerhalb der Lebensdauer eines Elektrofahrzeugs wurden bereits berücksichtigt.

Themen wie Öle werden kaum Einfluss haben. Ein Teil der verbraucht wird ist zudem in der Schadstoffbetrachtung des Verbrenners mit dabei.
Warum nicht alles? - Rhetorische Frage, ganz einfach deshalb, weil es beim Ölverbrauch zu viele Unwägbarkeiten (Motorbelastung, Betriebstemperaturen, Aufwärmphasen, Abstellort etc.) gibt und das Ganze auch stark vom Pflegeverhalten des Fahrzeugbesitzers ist.

Gilt logischerweise im geringeren Maße auch für Akkus. Ein Akku bei Frost verhält sich beim Liefern und Laden anders als einer, der bei Optimaltemperaturen oder bei sommerlicher Hitze arbeitet.

Ich verstehe den vergleich ehrlich gesagt nicht. Anbauflächen lassen sich komplett flexibel nutzen und müssen nicht durchgehend für Sprit benutzt werden.
Der Selbstversorgungsgrad bei Nahrungsmittel in Deutschland schon ewig unter 90%. Da entspricht einer Unterversorgung, wir müssen bereits jetzt Nahrungsmittel importieren. Und dann soll noch flexibel Kraftstoff für rund 66 Millionen in Deutschland zugelassene Fahrzeuge erzeugt werden?

Damals, als ich noch jung war, haben sich einige Bekannte (Auszubildende und Studenten) in Notzeiten den Sprit für ihr Auto im wahrsten vom Munde abgespart, aber das hier wäre ein deutlich ambitionierteres Unterfangen. :ugly:

Solarkraft kann einzig für Strom genutzt werden. Außerdem sind Anbauflächen vorhanden bzw. können schnell geschaffen werden, nicht so bei Solar.
Es gibt noch genug freie Dächer und Wände, die man mit Solapaneelen zupflastern kann, aber wo - In Demeters Namen! - können denn deiner Ansicht nach hierzulande noch Anbauflächen geschaffen werden? :what:

Andernfalls wären jedes Biomassekraftwerk abzulehnen da der Gesamtwirkungsgrad zu keinem Zeitpunkt mit Solar mithält.
Daher sage ich ja: Lückenfüller. Ohnehin anfallende, anderweitig nicht verwertbare Biomasse nicht als Energieträger zu verwenden, wäre Verschwendung. Aber extra dafür anzubauen ist unter hiesigen Bedingungen nicht zweckmäßig.

Und auch Wind wäre sofort abzulehnen, da auch hier der Wirkungsgrad deutlich schlechter ausfällen müsste wie Solar.
Biomasse muss man schaffen. Wind weht von allein.
Wir könnten natürlich auch alle mal zu selben Zeit kräftig in die gleiche Richtung pusten. Blowing for future, oder so. :D

Zumal es innerhalb der EU riesige Agrarflächen gibt die einzig für den Export außerhalb der EU dienen. Deutschland ist relativ klein hat viel Bevölkerung aber andere Länder haben da wesentlich mehr Möglichkeiten.
Auch die EU als Ganzes importiert mehr Nahrungsmittel, als sie exportiert. Oder, ich korrigiere mich: Sie importiert mehr Nahrungsmittelrohstoffe, als sie exportiert. Die europäische Lebensmittelindustrie ist stark in der Verarbeitung dieser Rohstoffe und dem Verkauf verarbeiteter Produkte, nur nützt das überhaupt nichts, wenn es um freie Biomasse für die Kraftstoffherstellung geht.

Klar, wir haben die Kohle, um Biomasse zu importieren. Nur entziehen wir damit ärmeren Ländern die ohnehin schon schwache Ernährungsgrundlage und befördern obendrein noch Umweltzerstörung zur Schaffung von Anbauflächen. Die Umweltbilanz möchte ich lieber nicht sehen.

Ist halt die Frage, ob man die Leute nur von Alternativen Überzeugen oder sie dazu verpflichten und ihre bisherige Freiheit massiv einschränken will. Inkl. Enteignung, wenn man seinen Verbrenner entsorgen muss. Ressourcenschonung geht anders. Das Tankstellennetz für LPG ist vorhanden, die Motoren/PKW auch (noch), die Pipelines auch. Das ganze könnte man schon seit Jahren aus überschüssigem Windstrom erzeugen und in das normale Erdgasnetz einspeisen.
DAS ist im Wesentlichen der korrekte Ansatz. Ohnehin anfallende, energetisch verwertbare Überschüsse (egal von was) müssten flexibler eingesetzt werden.

Sicherlich, Fahrzeuge mit Verbrennungsantrieben zu verschrotten, um sie auf Krampf gegen Elektrofahrzeuge zu ersetzen, kann nicht der Weg sein. Um der Wahrheit die Ehre zu geben, ist das aber auch nirgendwo geplant. Es geht immer nur darum, irgendwann keine Neuzulassungen mehr vorzunehmen, aber bereits in Gebrauch befindliche Fahrzeuge auslaufen zu lassen.

Und wer aufgrund eines guten Angebots seinen noch gut laufenden Verbrenner gegen ein Elektroauto austauscht, hätte aufgrund der selben Mentalität andernfalls überflüssigerweise den alten Verbrenner gegen einen neuen Verbrenner getauscht.
 
Auch die Fokussierung auf Klima ist fatal und anderes wird unter den Teppich gekehrt.
Wieso ist beim Gespräch über Mobilität der Zukunft das Berücksichtigen der Klimaauswirkungen falsch?
Was wird "unter den Teppich gekehrt"?
Wie wäre es denn mal mit etwas effektivem? Das böse Wort Konsumverzicht.
Was hat Konsum bzw Konsumverzicht mit E-Mobilität zu tun?
Konsumverzicht ist meiner Meinung nach aus zwei Gründen zu kurz gedacht, egal ob es nun um Klima, Umwelt oder Menschenrechte geht:
1. Ein Großteil der Emissionen wird von Großunternehmen emittiert, ohne dass der einzelne Konsument direkten Einfluss darauf nehmen kann. Ja, Kaufentscheidungen haben eine (begrenzte) Steuerungswirkung, aber das bezieht sich dann auch nur auf Konsumgüter, bzw andere Dinge, die regelmäßig von vielen verschiedenen Menschen gekauft werden.
2. Die Annahme, Konsumenten würden plötzlich einfach anfangen auf Dinge zu verzichten, nur weil es ja das richtige wäre, ist realitätsfern. Der Aufwand, sich bei jedem Kauf vollumfänglich über die gesamte Lieferkette und die daraus folgenden Implikationen informieren zu müssen, ist zu groß, als dass er von normalen Konsumenten regelmäßig in Kauf genommen werden würde. Selbst Unternehmen sagen ja, dass sie zum Teil nicht ihre gesamte Lieferkette überblicken und deshalb für eventuelle Verbrechen nicht haftbar sein wollen (siehe Diskussion zum Thema Lieferkettengesetz)
Man redet über 400W Grakas und E-Mobil. Passt prima zusammen.
Nein passt nicht zusammen. 400W Grafikkarten haben genausoviel mit Autos gemeinsam wie Mikrowellen, Glühbirnen und Vibratoren.
Ich meine, erst einmal denken bevor man Hunderte Milliarden und Aufwand in etwas steckt.
Wer steckt hunderte Millarden (Euro? Dollar?) in etwas, ohne nachzudenken?
Ach gottchen. Nochmal - ein E Auto hat alleine durch die Produktion der Akkus etwa einen „CO2 Rucksack“ von etwa 200.000 verbrenner KM auf dem Rücken. Sollte es zu benötigten Erneuerungen der Akkus kommen, ist das e Auto „dreckiger“ als jeder 30 Jahre alte Diesel...
das E Auto wird gepusht wie sonstwas
Es gibt einfach keine Notwendigkeit für diese Neuerungen. Denn sauberer ist es nunmal nicht unbedingt...
Das stimmt einfach nicht.
Eigentlich wollte ich dazu auch noch etwas schreiben, aber da hat @Mahoy ja schon alles zu gesagt.
Das ist wie mit dem Fliegen. Das ist auch ein sicheres Verkehrsmittel. Stürzt das Flugzeug aber ab, sind alle an Bord tot.
...was nichts daran ändert, dass Fliegen sicher ist. Genauso verhält es sich mit Atomkraft. Atommüll ist ein Problem, außerdem ist Atomkraft im Vergleich scheiße teuer. Aber gefährlich ist die Atomkraft als solche nach heutigem Stand der Forschung einfach nicht. Ein modernes AKW ist sicher und selbst in der Vergangenheit hat Atomkraft zu vergleichsweise wenig Toden geführt, weniger als alle anderen fossilen Energiearten[1]. Da sprechen die Zahlen eine eindeutige Sprache, auch wenn es kontraintuitiv scheint.
 
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