Das ändert nichts an der Tatsache, dass immer mehr Menschen am Spielen arbeiten, und die Kosten für die Produktion von Spielen im Laufe der Jahre stetig angestiegen sind.
Genau so wie die Märkte wachsen, stetig neue erschlossen werden, siehe Konsolen Launch weltweit, die Umsätze und Einnahmen steigen, sowie die Bereitschaft in dem Segment Geld auszugeben. Davon ab trifft das nicht auf alle Spiele zu, siehe NBA und Football Titel, das sind seichte jährliche aufgüsse, wo ist da bitte mehr men-Power, mehr Inhalt mehr Kosten? Oder das Deamon Souls remake. Da steckt null Innovation drin, es ist nur ein technisches upgrade, warum muss man dafür die vollen 80 € bezahlen, vor allem noch einmal?
Jeder der in irgendeiner Art und Weise mit der Preisfindung von Produkten und Dienstleistungen zu tun hat, weiß ganz genau, dass Preisanpassungen immer wieder notwendig sind.
Aber nicht nur nach oben...^^ Kennst du denn die genauen Zahlen, so dass du das so gesichert feststellen kannst, das es gerechtfertigt ist? Schließelich wird ja auch deutlich mehr eingenommen als früher, eben auf Grund des stark wachsenden Marktes und der zunehmend globalen Ausrichtung, von Abo- und Microtransaktionseinnahmen mal ganz abgesehen.
Nicht zu vergessen, dass Games Risikofinanzierungen sind, bei denen die Geldgeber gigantische Millionenbeträge vorfinanzieren damit diese Games überhaupt entstehen können. Ausgang: oftmals ungewiss. Da habe ich Verständnis dafür, dass die Risikogeldgeber am Ende gerne eine ordentliche Rendite erreichen möchten.
Also geht es jetzt doch um Rendite und nicht mehr Inhalt?
Es spricht ja auch absolut nichts gegen angemessene Erhöhungen aber bei genannten Beispielen sehe ich das nicht und habe auch noch keine stichhaltigen Gründe gelesen warum das an der Stelle auch gerechtfertigt ist.
Nehmen wir mal an in den USA wird ein großes AAA Game entwickelt. Das Durchschnittsgehalt liegt dort bei über 50.000$/Jahr. Wenn 200 Leute dauerhaft an dem Projekt arbeiten macht das 10 Mio $ pro Jahr. Ein AAA Titel ist gut und gerne 5 Jahre in der Entwicklung. Macht 50 Mio. Dazu Kosten für Büros, also tausende Quadratmeter Gewerbefläche, Strom, Wasser, Kosten für Wartung/Reperatur ggf. Neuanschaffung. Auch das verschlingt gigantische Summen. Und das alles wird wie gesagt vorfinanziert. Und dann...ups...Spiel wird nicht fertig und braucht nochmal 6 Monate zusätzliche Zeit. Also nochmal eben 5 Mio $ nur für's Stammpersonal...
Wenn Leute dann über Game-Preise nölen kann ich wirklich nur mit dem Kopf schütteln.
Ja sehr gutes Beispiel, nur ist ein aktueller NBA Titel nur ein oder maximal zwei Jahre in Entwicklung, bei gleichbleibender Stärke, dass sind feste Teams. Warum ist da nun diese Erhöhung notwendig, wenn auch das Risiko sehr überschaubar ist? Genau so wie beim DS remake, dass ist auch überschaubar auch vom Aufwand her, selbst die Engine ist die Alte also, warum ist es gerechtfertigt ohne Schöpfungskraft, ohne neue Inhalte bei überschaubaren Aufwand und Risiko hier preislich wieder in die vollen zu gehen, mit 80 €?
Und so sieht man eben, dass man das nicht verallgemeinern kann wie es hier oft gemacht wird und die Spiele wo es gerechtfertigt ist, objektiv, nach Kriterien die vergleichbar sind, siehe die genannten, sehe ich bis jetzt noch nicht.
MfG