Das scheint mir nicht das Problem, nein es bestand schlicht kein Bedarf, warum auch?
Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Es ist kein Geheimnis, dass der durchschnittliche Nutzer jedweder Softwareumstellung gegenüber negativ eingestellt ist (egal ob Program oder OS). Selbst wenn die neue Software nach objektiven Kriterien (deutlich) besser wäre. Und nach einer gewissen Zeit wollen sie aber nicht mehr zurück. Das ist nicht auf Windows vs. Linux bezogen sondern eine generelle Feststellung.
Wenn nun eben die erste IT-Erfahrung auf Windows geschieht, will die breite Masse weiter damit arbeiten. Interessant wird es, wenn man jemanden ohne jede IT-Erfahrung mit beiden Systemen gleichzeitig konfrontiert.
Warum sich mit einem neuen OS auseinandersetzen und somit unnötig Zeit invstieren (verschwenden), wenn kein Bedarf bzw. zwingender Grund besteht?
Nun, kommt wohl darauf an wie man "neues OS" definiert. Für mich ist auch Win11 ein neues OS das etwas Umgewöhnung erfordert. Es hängt natürlich von der persönlichen Nutzung ab. Ich behaupte für 90% der Nutzer macht es keinen Unterschied, worauf sie Browsen und etwas Office machen.
Abseits dem, wäre es nett, wenn du einen Gang herunterschaltest..
Wo genau hätte ich mich im Ton vergriffen?
und dich weniger im Missionieren übst, bzw. dich im Vorfeld fragst, ob der jeweilige Nutzer sich nicht voran informiert hat!
Wo missioniere ich? Jeder soll das OS nutzen, dass er will. Ich bin sogar strikt dagegen, dass jeder mit Linux zwangsbeglückt wird. Die Situation derzeit ist eh eher andersrum.
Was mich aber stört sind eben Kommentare zu Linux, die im allerbesten Fall auf Halbwissen beruhen.
Das liest sich für mich nicht nach "hat sich informiert". Eine einzige Google Suche ist für mich kein "sich informieren":
Durchaus möglich, dass dies nicht dem aktuellsten Stand entspricht, nur sehe ich aktuell keine Veranlassung mich damit eingehender zu beschäftigen
Das Argument bezüglich der Schwachstellen finde ich auch allerliebst. So als wenn Linux keine bieten würde...

Je mehr Wechselwillige, desto mehr würde auch Linux unter Beschuss geraten.
Meine Güte bist du verblendet. Wo hat sich mein Kommentar zur Sicherheit Linux erwähnt? Es ging um ein generell nicht mehr unterstütztes System. Das trifft mit billigem IoT-Ramsch sogar noch mehr auf Linux zu.
Ob man dafür auf Windows 11 wechselt oder etwas anderes ist dabei egal.
Ich arbeite halt in der IT-Security und wenn das Einfallstor kein kompromitierter User war, war es in der Regel ungepatchte Software. Und die meisten User halten sich selbst für schlauer als sie sind...
Auch bei Linux bekommt man z.B. bei Ubuntu nur unter 1 Jahr bzw. 5 Jahre Support, im Serverbereich kann man bei einer Distro 10 oder 12 Jahre "kaufen".
Ist mMn nicht 1:1 vergleichbar. Wenn Microsoft ein neues OS rausbringt, geht das generell immer mit größeren UI-Änderungen einher.
Bei Mac OS und Linux sind die meisten "großen" Updates rein unter der Haube und in der Regel keine Umstellung für den Nutzer. Hier muss man Microsoft allerdings auch ein Lob aussprechen, da Upgrades relativ reibungslos zu funktionieren scheinen trotz der gröberen Eingriffe.
Wo LTS wichtiger ist sind Workstations und Server. Aber mir sind Firmen untergekommen die heute noch nicht alle ihre Server 2003 losgeworden sind. 2012 das auch schon eine Weile EOL ist finde ich in fast jedem Unternehmen mit dem ich arbeite. Denen wird es dann auch egal sein wenn eine Linux Version nicht mehr unterstützt wird...
Im Alltag, beim Doppelklick auf das Programmsymbol?
Ne, das funktioniert ungefähr so wie seit Win 95.
Was zur Hölle glaubst du macht man in Linux, immer über die Kommandozeile frisch kompilieren bevor man was startet oder was?

Das ist ja der springende Punkt: für geschätzt 90% der Nutzer ist es furzegal welches OS läuft. Der einzige Unterschied ist, wie die UI aussieht.
Früher gab es da ja mal so eine Suche.
Wer sich an eine neues OS gewöhnen kann, sollte doch die paar Einstellungen finden, spätestens nach dem 753. Mal auch so.
Seit Win 7 starte ich Windows nur sehr sporadisch. Da ist es halt schwer im unintuitiven Interface etwas zu finden wenn die letzte Nutzung eine Weile her war. Und so Dinge wie Split-Tunneling, DNS-Server, etc. findest du halt nicht über die Suche. Das ist im x-ten Untermenü bzw. gleich über Powershell zu erledigen.
Klar, ich bin sicher kein 08/15-Nutzer in meinen Ansprüchen. Ändert nichts daran das die Verantwortlichen für die UI seit Win 8 wohl zu häufig im "Schnee" gefeiert haben.
Oder liegt es schlicht am fehlenden Grund, sich das anzutun, für... ja, für was denn?
Um im Optimalfall genau das machen zu können, was man voher problemlos machen konnte? Wo...hoo.
Die Leute jammern ja, dass sie sich mit Win 11 wieder umstellen müssen. Ob ich mich da auf Win 11 umstelle oder etwas anderes (kann ja auch MacOS sein) sollte dann auch egal sein, nicht?
Nee, dafür darf dann der Familenangehörige/Bekannte herhalten, der sich auskennt. Als ein solcher möchte ich meine ausdrückliche Nichtbegeisterung ausdrücken.
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