Windows 10, UWP und DirectX 12: Microsoft wird Overlays, Mod-Support und mehr bringen

Wenn die ganzen Verbesserungsbekundigungen dann auch einfließen und auch funktionieren wie versprochen, wäre das zumindest schon mal eine deutliche Verbesserung.
Dann müsste mir nur noch mal jemand erklären, welchen Vorteil es hätte, eine zumindest potenziell kopierschutzfreie und relativ restriktionsarme Software (setzt DX11 und ein x64-OS voraus) wie beispielsweise The Witcher 3 (das hat MS natürlich aus Popularitätsgründen hier aufgeführt und sich aus meiner Sicht direkt mal wieder ins Bein geschossen) in eine an Win 10 und den Shop gekoppelte UWP-App umzubauen... Fragen wir doch einfach mal ein paar tausend User hier: Fällt jemandem ein Vorteil für den Nutzer(!) ein, selbst wenn Dinge wie freie Frameraten und Mod-Support tatsächlich hinzukommen? Außerdem geht das sicher nicht so einfach mit Spielen, die Steam, Origin oder Uplay voraussetzten...

Gruß,
Phil
 
Super :daumen: Was für Vorteile habe ich den wenn ich ein Spiel konvertiere um es in UWP zu nutzen? Kann ich theoretisch davon ausgehen es auch auf einem Tablet zu spielen das x86 Hardware hat? Bei Smartphones wird das etwas schwer mit ARM, das Spiel wird doch nicht zu 100% konvertiert oder doch?

Dachte ich mir auch.
Abgesehen davon hätte ich dann ein weiteren DRM Dienst am laufen (am besten Steam, UPlay und Windows; oder gibt es noch weiter Möglichkeiten ala Stardock?).
 
UWP-Apps haben den Vorteil, dass es ein App-Modell gibt. D.h. es ist genau definiert was eine App ist und wo sich Resourcen, Konfiguration, etc befinden. Das Modell erlaubt eine saubere Installation und Deinstallation und löst auch das DLL-Hell Problem. UWP sorgt auch für erhöhte Sicherheit, dadurch, dass Apps in einer Sandbox laufen.

Von Win32 konvertierte UWP Apps werden nur in dieses Modell übersetzt, sind aber nicht in einer Sandbox. D.h. sie haben den gewohnten Funktionsumfang, können aber auf UWP-API's zugreifen um zB Live-Tiles anzuzeigen. Der Vorteil der sauberen Installation und Deinstalltion bleibt natürlich.

Außerdem können UWP-Apps (auch jetzt schon) ohne Store installiert werden.
 
Super :daumen: Was für Vorteile habe ich den wenn ich ein Spiel konvertiere um es in UWP zu nutzen? Kann ich theoretisch davon ausgehen es auch auf einem Tablet zu spielen das x86 Hardware hat? Bei Smartphones wird das etwas schwer mit ARM, das Spiel wird doch nicht zu 100% konvertiert oder doch?

Die Apps werden nicht wirklich konvertiert. Es wird nur die Installation aufgezeichnet, d.h. welche Dateien werden wohin geschrieben und welche Registry Einträge werden dabei erstellt. Dann werden all diese Dateien in den App-Ordner verschoben und die App und alle Resourcen befinden sich dann abgekapselt in einem Ordner. Damit ist eine saubere Installation und Deinstallation von Apps gewährleistet. Beim Zugriff auf Dateien / Registry wird das Programm von Windows "angelogen". D.h. für das Programm selbst sieht alles wie immer aus und es funktioniert auch wie immer.
 
Was mir zu dem Thema gerade noch einfällt und vielleicht kann mir das wer beantworten:

Die UWP-Apps laufen ja im Fenstermodus. Ich nutze ja ein System mit 2 Monitoren, spiele aber nur auf einem. Auf dem zweiten wird weiterhin der Desktop angezeigt. Das hat aktuell bei Spielen im Fenstermodus einige Nachteile. Der Mauscurser bleibt nicht im Spiel, sondern "rutscht" immer raus. Das verhindert bei Strategie- und Aufbauspielen wie z.B. Cities: Skylines das Scrollen am Bildschirmrand und bei Shootern/Actionspielen das steuern mittels Maus. Man rutscht auch ganz schnell auf den Desktop, klickt links oder rechts und das Spiel wird minimiert, weil man ja auf den Desktop geklickt hat. Wolcen hat aktuell zusätzlich das Problem, dass er sich die Auflösung nicht merken bzw. nicht erkennen kann (startet immer in 1280x720 im Fenstermodus, im Notebook immer 1920x1080 Vollbild). Wie ist das bei den UWP-Apps wenn diese im Fenstermodus laufen?
 
Was mir zu dem Thema gerade noch einfällt und vielleicht kann mir das wer beantworten:

Die UWP-Apps laufen ja im Fenstermodus. Ich nutze ja ein System mit 2 Monitoren, spiele aber nur auf einem. Auf dem zweiten wird weiterhin der Desktop angezeigt. Das hat aktuell bei Spielen im Fenstermodus einige Nachteile. Der Mauscurser bleibt nicht im Spiel, sondern "rutscht" immer raus. Das verhindert bei Strategie- und Aufbauspielen wie z.B. Cities: Skylines das Scrollen am Bildschirmrand und bei Shootern/Actionspielen das steuern mittels Maus. Man rutscht auch ganz schnell auf den Desktop, klickt links oder rechts und das Spiel wird minimiert, weil man ja auf den Desktop geklickt hat. Wolcen hat aktuell zusätzlich das Problem, dass er sich die Auflösung nicht merken bzw. nicht erkennen kann (startet immer in 1280x720 im Fenstermodus, im Notebook immer 1920x1080 Vollbild). Wie ist das bei den UWP-Apps wenn diese im Fenstermodus laufen?

Habs gerade ausprobiert. Bei mir rutscht der Mauszeiger auf den zweiten Bildschirm (das suckt). Die Auflösung und die Fullscreen-Einstellung wird aber beibehalten.
 
Habs gerade ausprobiert. Bei mir rutscht der Mauszeiger auf den zweiten Bildschirm (das suckt). Die Auflösung und die Fullscreen-Einstellung wird aber beibehalten.
Vielen Dank fürs testen. Also fällt das für mich flach. Nix ist nerviger wie wenn der Mauszeiger nicht im Spiel bleibt. Wird dann wohl langsam Zeit für ein neues Hobby.
 
Auf der Build wurde gesagt, dass im Mai ein Fix für VSync, GSync, FreeSync, etc kommt. Vielleicht ist auch exklusiver Fullscreen Modus dabei...
 
Das würde aber nicht zu den halbgaren Sachen die MS in den letzten Jahren immer wieder abliefert passen. Aber mal abwarten, vielleicht bessern sie sich doch. Meiner Meinung nach gehört dort mal die Führungsetage getauscht. Das aktuelle Konzept ist ja eher ein Flop statt einer Erfolgsstory.
 
Microsoft hat in der Vergangenheit zu oft gesagt wie wichtig der PC Spieler für sie ist. Geliefert haben sie nie wirklich was. Ich bin weiterhin skeptisch was das Thema UWP bedeutet.
 
Das würde aber nicht zu den halbgaren Sachen die MS in den letzten Jahren immer wieder abliefert passen. Aber mal abwarten, vielleicht bessern sie sich doch. Meiner Meinung nach gehört dort mal die Führungsetage getauscht. Das aktuelle Konzept ist ja eher ein Flop statt einer Erfolgsstory.

Die Führung wurde doch erst vor kurzem getauscht. Wenn du das alle zwei Jahre machst, dann schadest du der Firma mehr als du ihr nützt.

So große Unternehmen bewegen sich ähnlich wie die Politik nur sehr langsam und alles braucht seine Zeit. Microsoft ist gerade deswegen auf agile Development-Methoden umgestiegen, was zur Folge hat, dass man früher was zu sehen bekommt. Das Ergebnis aber anfangs "halbgar" ist, um es in deinen Worten auszudrücken. Mit der Zeit entwickelt es sicher aber meist zum Guten.

Edge, Mail, Skype, etc reifen alle langsam zu brauchbaren Apps heran. Einfach geduldig sein oder vorerst auf Win7 bleiben.
 
Die Führung wurde doch erst vor kurzem getauscht. Wenn du das alle zwei Jahre machst, dann schadest du der Firma mehr als du ihr nützt.
Aber vertritt die aktuelle Führung nicht gerade das Motto Mobile & Cloud first? Das geht für so etwas wichtiges wie einem Betriebssystem nicht gut und ist zwar bequem, aber potentiell gefährlich.
 
Bin mal gespannt,ob MS das jetzt konsequent durchzieht.Paar positive Meldungen könnten nicht schaden.Denn mit Killer Instinct und GoW1 UE haben die sich ja nicht grade mit Ruhm bekleckert.Und ehe da nicht alles rund läuft,gibt es auch kein Geld von mir. ^^
 
Ich fände es ehrlich gesagt am besten, wenn sich MS dazu entschließen würde die Spiele auf Steam, GOG, Origin, etc. anzubieten und vom eigenen Store abstand nehmen würde.
Wenn jetzt MS auch noch die eigene Distributionsplattform vorantreibt, haben wir mit Steam, GOG, Uplay, Origin, Battle.net dann mindestens sechs Wettbewerber.
Als Spieler habe ich ehrlich gesagt keine Lust mehr, mir neben all den genannten auch nur einen weiteren ans Bein zu binden.
Ich finde Konkurrenz ja schön und gut, aber wenn bald jeder Publisher seine eigene Plattform startet, hat man allein für die Spiele bald 10 Clients auf dem Rechner. Das ist doch völliger Wahnsinn. Zwei oder drei Anbieter, okay. Aber wenn das so weiter geht, ist die Fragmentierung zu groß. Da würde ich dann lieber die Hälfte an Plattformen streichen und ein paar Cent oder Euro mehr pro Spiel bezahlen.
 
Ich fände es ehrlich gesagt am besten, wenn sich MS dazu entschließen würde die Spiele auf Steam, GOG, Origin, etc. anzubieten und vom eigenen Store abstand nehmen würde.
Wenn jetzt MS auch noch die eigene Distributionsplattform vorantreibt, haben wir mit Steam, GOG, Uplay, Origin, Battle.net dann mindestens sechs Wettbewerber.
Als Spieler habe ich ehrlich gesagt keine Lust mehr, mir neben all den genannten auch nur einen weiteren ans Bein zu binden.
Ich finde Konkurrenz ja schön und gut, aber wenn bald jeder Publisher seine eigene Plattform startet, hat man allein für die Spiele bald 10 Clients auf dem Rechner. Das ist doch völliger Wahnsinn. Zwei oder drei Anbieter, okay. Aber wenn das so weiter geht, ist die Fragmentierung zu groß. Da würde ich dann lieber die Hälfte an Plattformen streichen und ein paar Cent oder Euro mehr pro Spiel bezahlen.

Wieso sollte MS 20% oder mehr an Valve abgeben wenn Sie Millionen in Spiele investieren. Der MS Store ist im OS integriert gleiches gilt für die Xbox-App. Sollte MS alles angesprochene fixxen gibt es in meinen Augen nichts an dem Store auszusetzen und auch MS hat die Berechtigung die eigene Software im eigenen Store vertreiben. Solange das Spiel auf dem PC erscheint ist mir das egal.
 
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