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Ach neuerdings wird man nicht gezwungen, auf Win 11 zu wechseln und man die Wahl, wenn der Win 10 Support offiziell endet und MS einen zwingt, so auf Win 11 zu wechseln? Sorry, aber deiner Logik kann ich nicht folgen.
Nein, du wirst nicht gezwungen auf Windows 11 zu wechseln. Du hast als PC-Nutzer die freie Wahl des Betriebssystems: Es gibt eine große Auswahl an diversen Linux-Distributionen und Unix-Systemen und kannst dir theoretisch sogar etwas eigenes programmieren. Nur weil du Windows 11 oder generell Microsoft Produkte nicht einsetzten willst, bleibt der PC voll einsatzfähig"
Diese Freiheit hast du bei Macs/iPhones/iPads und vielen Android-Geräten nicht. Ein iPhone ohne iOS ist lediglich ein Briefbeschewer!
Dass sie genug Einnahmen mit unseren Daten machen, kehrst du wohl unterm Teppich? Zudem haben sie genug andere Produkte, mit denen sie Geld verdienen. Du glaubst doch nicht, dass die Privatuser, die Win kostenlos bekommen, den Großteil bei MS ausmachen? Es ist wie bei PC Hardware: auch hier machen Unternehmen bei Software und Betriebssystemen weltweit den Löwenanteil aus. Oder kannst du was von SAP im Laden für dich als Endkunde kaufen? Dennoch ist SAP einer der größten Softwareentwickler weltweit.
Außerdem ist jedes Unternehmen gewinnorientiert; sollte es zumindest sein - sonst wäre das blöd fürs Unternehmen.
Wie viel Geld verdienen sie denn mit dir und deinen Daten? Welche deiner Daten verkaufen sie denn und an wen? Wenn ich dich zitieren darf: "Hast du da belastbare Zahlen/Statistiken?"
Wer sich mit der EULA/AGB von Windows 10 und 11 beschäftigt hat:
Die Daten, die Microsoft mit Windows erhebt, werden nicht verkauft! Das ist nicht in der EULA enthalten und darf demnach (DSGVO) auch nicht stattfinden. (Wenn du da konkrete Beweise hast, dass dies doch stattfindet, reiche eine Klage gegen Microsoft ein, da könnte eine Menge Geld drin sein!)
Unter bestimmten Bedingungen kann Microsoft die Daten an Dienstleister weitergeben, die im Auftrag von Microsoft arbeiten. Auch diese Dienstleister dürfen diese Daten nur verwenden, um die definierten Dienstleistungen zu erbringen. Das können Cloud-Dienste oder externe Supportanbieter sein.
Geld mit dir als Privatperson verdient Microsoft, wenn du eine Windows Linzenz kaufst (was du ggf. nicht getan hast) und wenn du weitere Cloud-Dienste von Microsoft kaufst/buchst, wie OneDrive, Microsoft 365 und so weiter.
Ggf. noch ein paar Cent, wenn du auf die "Werbe-Apps" klickst, die Microsoft dir im Startmenü verlinkt.
Nach deiner Logik hätte jede Privatperson auch lebenslang Anspruch auf einen kostenlosen VW Golf incl. Werkstattkosten/TÜV/etc.. Den meisten Gewinn macht VW immerhin mit ihren Finanzdienstleistungen und Firmenkunden (Flotten und Leasing) und jede menge Daten erheben sie mit den Autos auch!
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Du scheint an sich ja schon relativ tief in der Materie zu stecken. Oben steht, warum ich das nicht so eng sehe, aber ich würde gerne wissen, was deine Bedenken sind.
Ich sehe da zwei Probleme:
Der Browser ist eine einfache Anwendung die mit Benutzerrechten läuft, mit dem der Benutzer direkt interagiert und die auch mit Benutzerrechten manipuliert werden kann.
Dadurch könnte es ggf. relativ einfach sein, hier die Verschlüsselungsalgorithm oder die Zertifikate selbst zu manipulieren. Zusammen mit Bad-DNS-Cache oder maipulation der DoH Einstellungen ist das Risiko halt sehr hoch, auf manipulierte Webseite mit "echter" URL und "gültigem" Zertifikat geleitet zu werden. Das ist dann selbst für erfahrene Benutzer dann fast nicht mehr feststellabr!
Daher werden normalerweise die Zertifikate von den Anwendungen getrennt.
Diese liegen im Betriebssystem an besonders geschützten Bereichen und sind daher nciht so einfach manipulierbar. Ich meine, dass bei MacOS die Root-Zertifikate sogar in der Secure Enclave liegen, also von iherem extra Sicherheitschip (ähnlich einem TPM) geschützt werden!
Ein weiteres Problem sind zurückgezogene Zertifikate. Hier musst du Mozilla vertrauen, dass sie bei verlorenen/gestohlenen/maipulierten Zertifikaten schnell und zuverlässig agieren.
Ich will damit nicht sagen, dass Firefox damit generell unsicher ist.
Beide von mir genannte Punkte können theoretisch auch Vorteile sein. So würde eine Firefox-Installtion (ggf. auch portable) auch bei "befallenem" Betriebssystem sicher bleiben. Und auch Microsoft hat auch schon bei gestohlenen Zertifikaten zu lange gebraucht oder hat fälschlicherweise Zertifikate als ungülig markiert.
Liegt halt alles im Auge des Betrachters. Ich für meinen Teil würde aber mehr dem Betriebssystem vertrauen.
Zumal andere Anwendungen ohne eigene Zertifikatsverwaltung (wie z.B. der Steam-Client) auf die des OS angewiesen ist. Die Zertifikate als "doppelt" gepflegt werden müssen.