News Windows 10: Verbraucherorganisation fordert kostenlosen Support von Microsoft

Ist es nicht. Im Falle von Windows sagt das nur etwas darüber aus, was für eine TLS Version es selber, also z.B. der IIS, bereitstellen kann. Denn schnell eine Windows 7 SP1 VM ohne weitere Updates aufgesetzt:
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TLS 1.3

Wobei Firefox: Dem muss man auch erst über eine GPO sagen, dass er auch den Windows eigenen Zertifikatsspeicher nutzen soll. Ansonsten mault er jedes mal rum, wenn er eine interne Website, welche ihr Zertifikat über die interne Domänen-CA bekommen hat, öffnen soll.
Bei Chromium-basierten Browsern ist das nicht notwendig.
Uh, Danke für die Info und dem Aufwand fürs testen!
Das Firefox seinen eigenen, vollständigen Zertifikatespeicher mitbringt, wusste ich nicht. Und halte das für, sagen wir mal ...bedenklich.
 
Wie lange soll Microsoft denn ein altes Betriebssystem denn kostenfrei pflegen? Jeder Windows 10 Benutzer wusste von Anfang an, wie lange er Windows 10 nutzen kann und war damit einverstanden (EULA gelsen :ugly:)!
Zumal Microsoft, soweit ich mich erinnere, die Installation auf Geräten nicht verweigert, wenn Secure-Boot eingeschaltet ist und ein TPM-Modul vorhanden ist. Letzteres kann nachgerüstet werden.

Brauche ich als Privatuser als nicht-DAU nicht.

Doch, es unterstützt endlich TPM auf Kernelebene. Und ich finde es gut, dass TPM nach so langer Zeit endlich genutzt wird! Nicht nur "ja, es wird irgendwie unterstützt", sondern direkt vom OS her genutzt. Damit wurde ein Grundstein gelegt, auf dem vieles Aufgebaut werden kann. Die ersten Anwendungen die das nutzen, kommen ja jetzt.

Alle schimpfen, dass Windows so unsicher ist. Funktionen zum erhöhen der Sicherheit dürfen aber nicht implementiert werden...

Bisher hatte ich keine Probleme mit der SIcherheit von Win 10. Daher ist es mir ein Rätsel, wen du mit "alle" meinst. Hast du da belastbare Zahlen/Statistiken?

Niemand wird gezungen, auf Windows 11 umzusteigen oder überhautp privat ein Microsoft-Produkt zu nutzen. Das ist doch das gute beim PC im Vergleich zu Macs oder Smartphones - hier hat man die Wahl.

Ach neuerdings wird man nicht gezwungen, auf Win 11 zu wechseln und man die Wahl, wenn der Win 10 Support offiziell endet und MS einen zwingt, so auf Win 11 zu wechseln? Sorry, aber deiner Logik kann ich nicht folgen.

Der Support und die Weiterentwicklung von Softwareprodukten kostet halt einfach Geld. Und Microsoft ist ein Gewinn orientiertes Unternehmen.
Klar könnte ein Unternehmen ein Produkt bis in alle Ewigkeit "pflegen", dann ist man aber sofort in einem Abo-Modell. Das will dann aber auch wieder niemand!

Dass sie genug Einnahmen mit unseren Daten machen, kehrst du wohl unterm Teppich? Zudem haben sie genug andere Produkte, mit denen sie Geld verdienen. Du glaubst doch nicht, dass die Privatuser, die Win kostenlos bekommen, den Großteil bei MS ausmachen? Es ist wie bei PC Hardware: auch hier machen Unternehmen bei Software und Betriebssystemen weltweit den Löwenanteil aus. Oder kannst du was von SAP im Laden für dich als Endkunde kaufen? Dennoch ist SAP einer der größten Softwareentwickler weltweit.

Außerdem ist jedes Unternehmen gewinnorientiert; sollte es zumindest sein - sonst wäre das blöd fürs Unternehmen.
 
Ja, da bin ich sicher! Die Verwaltung der Zertifikate und die dafür zugrundeliegende Verschlüsselung regelt das Betriebssystem. Egal ob unter Windows, Linux oder MacOS und stehen dort auch in gesondert geschützten Bereichen.

Das dem Browser zu überlassen wäre auch eine Sicherheitstechnische Katastrophe! Eine Endanwender-Software darf auf diese Funktionen keinen Einfluss nehmen!
Naja, der Endanwender im klassischen Sinne hat da ja auch keinen Einfluss drauf, sondern nur der Administrator, der den Browser installiert. Dann könnte man noch argumentieren, dass man dem Browserhersteller weniger vertraut, als dem OS-Hersteller. Aber wenn man einen Browser nutzt, dem man nicht vertraut, hilft es meiner Meinung nach auch nicht viel, wenn das OS für ihn die Verschlüsselung übernimmt. Zugriff auf alle Daten, die da durchlaufen hat der Browser ja trotzdem.
Ist es nicht. Im Falle von Windows sagt das nur etwas darüber aus, was für eine TLS Version es selber, also z.B. der IIS, bereitstellen kann.
Ja, so was denke ich mir auch. Mir ist ein Fall bekannt, in dem zu alte Android-Versionen über die eigene API nicht mehr auf bestimmte Webseiten zugreifen wollten, weil die Root-Zertifikate ausgelaufen waren. Ich würde aber auch da annehmen, dass, wenn da ein halbwegs aktueller Firefox drauf läuft, der diese URLs klaglos ansteuern würde.
Das Firefox seinen eigenen, vollständigen Zertifikatespeicher mitbringt, wusste ich nicht. Und halte das für, sagen wir mal ...bedenklich.
Du scheint an sich ja schon relativ tief in der Materie zu stecken. Oben steht, warum ich das nicht so eng sehe, aber ich würde gerne wissen, was deine Bedenken sind.
 
Normalerweise hast du recht. Für einen quasi Monopolisten wie Microsoft gilt das aber nicht.
Die meisten werden sich brav neue Hardware kaufen oder die unvernünftige Entscheidung treffen den nicht mehr supporteten Vorgänger weiter nutzen.
Dass es modernere und bessere Alternativen gibt, wissen die meisten gar nicht.
Ich gebe dir ebenfalls normalerweise recht. Gerade passiert jedoch genau der schleichende Anfang, dass sie ihr Monopol unbemerkt verringern. Es geschieht so schleichend, aber selbst Mainstream-Verbraucher haben diesmal bemerkt, wie (künstlich) dieser Umschwung auf Windows 11 fokussiert wird.

Selbst wenn man bei ihnen bleibt, wird das Gefühl bewusst oder unbewusst mitgetragen. Da Alternativen immer leichter zugänglich werden, springen die Leute, sobald sie sich es zutrauen, zu den Alternativen.

Das kann für den Monopolisten wie eine Wippe sein, die irgendwann schneller kippt, als sie es je für möglich gehalten hätten
 
Wie kommst du darauf? Bessere Audioquellen Erkennung, besseres Multimonitoring , bessere speicherverwaltung, schnelleres System , mehr Gaming Performance , schöneres Design sind schon einige Punkt die mir Windows 11 seit Release gebracht hat.
Ohne Spaß , ich war echt froh als ich Windows 10 endlich den Rücken kehren konnte, bin damals sogar ne Zeit wieder zu win 7 zurück, irgendwas ging dann aber nicht richtig und da musste ich mich noch ne Zeit mit win10 rumplagen. Das war so nervig wenn man verschiedene Monitore und TVs angeschlossen hatte ……
Das es überhaupt noch ein Thema ist wundert mich mehr 😅
Ja gut altes los lassen ist ja bei vielen keine stärke, Hauptsache am Ende fühlt man sich wohl, aber Microsoft verstehe ich auch, die wollen eben ihr altes Produkt nicht ewig weiter pflegen.

Also ich hatte da überhaupt keine Probleme mit Win 10. Betreibe ebenfalls ein Multimonitor-Setup.

Die anderen Vorteile, die du so nennnst, sind überwiegend eher Marketinggelaber oder Sache der Treiber. Vor allem die angeblich bessere "Gaming Performance" wurde ja schon mehrfach widerlegt und das "schönere Design" ist ja mal wirklich Geschmackssache...
Der beste Aprilscherz seit Jahren!

Haben die was geraucht?

Übrigens: Windows 10 ist bereits jetzt unbegrenzt nutzbar.
Es wird nur nicht mehr weiterentwickelt.
Die Forderung ist aus diesem Grund schon unhaltbar dämlich.
Dumme und kackendreiste Menschen sterben leider nie aus.

PS: kann mal bitte jemand Google verklagen?
Ich benötige noch unbegrenzt Upgrades für mein 3 Jahre altes Smartphone.
Und mein neuer Fernseher hat nicht mal Lizenzen für alle am Markt befindlichen Dolby und DTS Klimbimsachen.
Wer kümmert sich darum, dass ich meine Musik wieder im Kasettendeck abspielen kann?
Das Gerät ist aus den 90ern und noch astrein top in Schuss!
Wieso soll ich das jetzt schon wegschmeißen und mir einen Empfänger für digitale Streaming-Abos zulegen?
Warum läuft meine Nvidia Riva TNT nicht mir mit Windows?
Die sollen mal endlich neue Treiber backen.
Alle sofort verklagen. Alles Blutsauger. Wollen nur Geld verdienen.

;-P

Ne, mal im Ernst, Microsoft ist hier vollkommen im Recht und absolut im menschlichen Rahmen unterwegs.
Es gibt massig schlechte Gegenbeispiele. Wie z.B. Spielepublisher, die nach 5 Jahren den Serverstecker ziehen.
Nicht wahr? Oder siehe oben.

Man kann sich das natürlich auch so biegen, wie man möchte, indem man sinnfreie Äpfel-mit-Birnen-Vergleiche bringt, quasi so Stammtisch-like wie in der Dorfkneipe, ist schon klar... :daumen::schief:
 
Wenn man vorsichtig ist, kann das gut gehen. Man sollte sich aber klar sein, dass genügend RCE Lücken für Windows 7 in freier Wildbahn herumlungern.

Außerdem wirst du mittlerweile Probleme mit verschiedenen Web-Services bekommen. Windows 7 unterstützt halt viele, neuere Verschlüsselungs-Algorithmen nicht mehr. Mit auf diesen aufbauenden Zertifikaten ausgestatteten Webseiten kannst du dann nicht mehr Aufrufen. Auch die Root-CAs werden nicht mehr gepflegt. Laufen die darauf basierenden Zertifikate ab, bleiben die Webseiten weiß.
Ich weiß, was glaubst du, wer wird da bald angerufen um das zu machen...Ich freu mich schon! :D
Ich rede da seit Jahren..läuft doch bekommst zu hören.
 
Ich installier W11 jeden Tag auf irgendeiner ollen Kiste, die weit entfernt davon ist, die Hardware-Voraussetzungen zu erfüllen (man kann diese Voraussetzungen bekanntlich easy aushebeln), und es läuft dann, meist genau so gut wie W10, nach ein wenig entrümpeln oft sogar noch flotter als vorher mit W10 ...

Das Ganze ist aber eine sehr kontroverse Diskussion:
Dass MS den W10-Support nicht kostenfrei ewig forführen will leuchtet ein, wenn man z.B. wirtschaftlich denkt.
Dass MS Millionen von Usern quasi nötigt, einen schönen, noch perfekt funktionierenden Computer zu entsorgen, ist sehr ärgerlich und schwierig zu akzeptieren.
Ich bin auf keiner Seite. Ich verstehe MS, bin nicht sauer auf die. Ich verstehe all die verärgerten, oft gestressten User ('die schalten doch jetzt dann Windows 10 ab, oder?!'), die tun mir leid.

Und haa, noch was: Vor kurzem sind mir doch zwei Leute begegnet, die beide noch mit Windows 7 unterwegs waren. Die Systeme liefen scheinbar tiptop (online), keine Spur von irgendwelchen Angriffen durch Trojaner, Hacker usw. Und das waren keine Dummköpfe, sondern gescheite Leute, einfach IT-mässig vielleicht nicht sonderlich interessiert. Vielleicht könnte man das Ganze also vielleicht auch entspannter sehen und einfach mal mit W10 weitermachen, die fehlenden Updates vergessen. Vielleicht noch Norton oder sowas drauf ...
 
Zuletzt bearbeitet:
[...]

Ach neuerdings wird man nicht gezwungen, auf Win 11 zu wechseln und man die Wahl, wenn der Win 10 Support offiziell endet und MS einen zwingt, so auf Win 11 zu wechseln? Sorry, aber deiner Logik kann ich nicht folgen.
Nein, du wirst nicht gezwungen auf Windows 11 zu wechseln. Du hast als PC-Nutzer die freie Wahl des Betriebssystems: Es gibt eine große Auswahl an diversen Linux-Distributionen und Unix-Systemen und kannst dir theoretisch sogar etwas eigenes programmieren. Nur weil du Windows 11 oder generell Microsoft Produkte nicht einsetzten willst, bleibt der PC voll einsatzfähig"

Diese Freiheit hast du bei Macs/iPhones/iPads und vielen Android-Geräten nicht. Ein iPhone ohne iOS ist lediglich ein Briefbeschewer!

Dass sie genug Einnahmen mit unseren Daten machen, kehrst du wohl unterm Teppich? Zudem haben sie genug andere Produkte, mit denen sie Geld verdienen. Du glaubst doch nicht, dass die Privatuser, die Win kostenlos bekommen, den Großteil bei MS ausmachen? Es ist wie bei PC Hardware: auch hier machen Unternehmen bei Software und Betriebssystemen weltweit den Löwenanteil aus. Oder kannst du was von SAP im Laden für dich als Endkunde kaufen? Dennoch ist SAP einer der größten Softwareentwickler weltweit.

Außerdem ist jedes Unternehmen gewinnorientiert; sollte es zumindest sein - sonst wäre das blöd fürs Unternehmen.
Wie viel Geld verdienen sie denn mit dir und deinen Daten? Welche deiner Daten verkaufen sie denn und an wen? Wenn ich dich zitieren darf: "Hast du da belastbare Zahlen/Statistiken?"

Wer sich mit der EULA/AGB von Windows 10 und 11 beschäftigt hat:
Die Daten, die Microsoft mit Windows erhebt, werden nicht verkauft! Das ist nicht in der EULA enthalten und darf demnach (DSGVO) auch nicht stattfinden. (Wenn du da konkrete Beweise hast, dass dies doch stattfindet, reiche eine Klage gegen Microsoft ein, da könnte eine Menge Geld drin sein!)

Unter bestimmten Bedingungen kann Microsoft die Daten an Dienstleister weitergeben, die im Auftrag von Microsoft arbeiten. Auch diese Dienstleister dürfen diese Daten nur verwenden, um die definierten Dienstleistungen zu erbringen. Das können Cloud-Dienste oder externe Supportanbieter sein.

Geld mit dir als Privatperson verdient Microsoft, wenn du eine Windows Linzenz kaufst (was du ggf. nicht getan hast) und wenn du weitere Cloud-Dienste von Microsoft kaufst/buchst, wie OneDrive, Microsoft 365 und so weiter.
Ggf. noch ein paar Cent, wenn du auf die "Werbe-Apps" klickst, die Microsoft dir im Startmenü verlinkt.

Nach deiner Logik hätte jede Privatperson auch lebenslang Anspruch auf einen kostenlosen VW Golf incl. Werkstattkosten/TÜV/etc.. Den meisten Gewinn macht VW immerhin mit ihren Finanzdienstleistungen und Firmenkunden (Flotten und Leasing) und jede menge Daten erheben sie mit den Autos auch!

[...]
Du scheint an sich ja schon relativ tief in der Materie zu stecken. Oben steht, warum ich das nicht so eng sehe, aber ich würde gerne wissen, was deine Bedenken sind.

Ich sehe da zwei Probleme:
Der Browser ist eine einfache Anwendung die mit Benutzerrechten läuft, mit dem der Benutzer direkt interagiert und die auch mit Benutzerrechten manipuliert werden kann.
Dadurch könnte es ggf. relativ einfach sein, hier die Verschlüsselungsalgorithm oder die Zertifikate selbst zu manipulieren. Zusammen mit Bad-DNS-Cache oder maipulation der DoH Einstellungen ist das Risiko halt sehr hoch, auf manipulierte Webseite mit "echter" URL und "gültigem" Zertifikat geleitet zu werden. Das ist dann selbst für erfahrene Benutzer dann fast nicht mehr feststellabr!

Daher werden normalerweise die Zertifikate von den Anwendungen getrennt.
Diese liegen im Betriebssystem an besonders geschützten Bereichen und sind daher nciht so einfach manipulierbar. Ich meine, dass bei MacOS die Root-Zertifikate sogar in der Secure Enclave liegen, also von iherem extra Sicherheitschip (ähnlich einem TPM) geschützt werden!

Ein weiteres Problem sind zurückgezogene Zertifikate. Hier musst du Mozilla vertrauen, dass sie bei verlorenen/gestohlenen/maipulierten Zertifikaten schnell und zuverlässig agieren.

Ich will damit nicht sagen, dass Firefox damit generell unsicher ist.
Beide von mir genannte Punkte können theoretisch auch Vorteile sein. So würde eine Firefox-Installtion (ggf. auch portable) auch bei "befallenem" Betriebssystem sicher bleiben. Und auch Microsoft hat auch schon bei gestohlenen Zertifikaten zu lange gebraucht oder hat fälschlicherweise Zertifikate als ungülig markiert.

Liegt halt alles im Auge des Betrachters. Ich für meinen Teil würde aber mehr dem Betriebssystem vertrauen.
Zumal andere Anwendungen ohne eigene Zertifikatsverwaltung (wie z.B. der Steam-Client) auf die des OS angewiesen ist. Die Zertifikate als "doppelt" gepflegt werden müssen.
 
Ich verstehe die Organisation schon, aber meiner Meinung nach liegt sowieso die Zukunft in Open Source. Aufgrund vielfältiger Entwicklungen ( politischer) in der letzten Zeit die noch gar nicht absehbar sind.
 
Die Daten, die Microsoft mit Windows erhebt, werden nicht verkauft! Das ist nicht in der EULA enthalten und darf demnach (DSGVO) auch nicht stattfinden. (Wenn du da konkrete Beweise hast, dass dies doch stattfindet, reiche eine Klage gegen Microsoft ein, da könnte eine Menge Geld drin sein!)
Man verkauft ja nicht die Daten direkt. Ich denke mal im Fall von Windows werden sie hauptsächlich zu Geld gemacht, indem man gezielte "Vorschläge" verkauft, die den Nutzern gemacht werden und indem man damit die AI trainiert, die man den Leuten dann wieder verkauft.
Dadurch könnte es ggf. relativ einfach sein, hier die Verschlüsselungsalgorithm oder die Zertifikate selbst zu manipulieren. Zusammen mit Bad-DNS-Cache oder maipulation der DoH Einstellungen ist das Risiko halt sehr hoch, auf manipulierte Webseite mit "echter" URL und "gültigem" Zertifikat geleitet zu werden. Das ist dann selbst für erfahrene Benutzer dann fast nicht mehr feststellabr!
Die Algorithmen sehe ich nicht als gefährdet, weil ich denke, dass die im Programm verankert sind, das normalerweise zwar vom Nutzer ausgeführt, aber nicht verändert werden darf. Man könnte aber wohl Zertifikate hinzufügen und auch den DNS-Server anpassen, da ist schon was dran. Das lässt sich zwar vermutlich irgendwie abstellen, da aber normalerweise ungefähr niemand Zertifikate hinzufügen muss, kann ich mir diesen Default auch nicht erklären. Dazu wären vielleicht schon besser Adminrechte nötig.
Zumal andere Anwendungen ohne eigene Zertifikatsverwaltung (wie z.B. der Steam-Client) auf die des OS angewiesen ist. Die Zertifikate als "doppelt" gepflegt werden müssen.
Hm, man könnte argumentieren, dass verschiedene Anbieter verschiedenen CAs vertrauen und dass Zertifikate im Browser auch zur Authorisierung genutzt werden können und somit anpassbar sein müssen. Das betrifft allerdings ja wirklich nicht die vertrauenswürdigen CAs.
 
Na dann ist es ja kein Wunder, wenn Ämter mal wieder gehackt werden, weil die Angestellten auf ihrer Privat-Hardware sich mit ihren Dienst-Accounts einloggen und sich wahrscheinlich schon mal vorher beim privaten surfen in einem wenig gesicherten Umfeld (z.B. öffentlicher Hotspot) mal was eingefangen haben.
Dienst ist Dienst und ... für sowas gehört vom AG Hardware gestellt. Würde mein AG mich auffordern meine privaten Geräte für dienstliche Dinge zu nutzen, dann würde ich ihn auf dieses Sicherheitsrisiko hinweisen und ihm einen Wisch vorlegen, dass ich auf seine Anweisung handele und nicht belangt werden darf.
Diffamiere bitte nicht meine Aussagen mit komischen Unterstellungen. Nicht alle Leute sind dumm, weißt du?
Man nutzt entweder private Ressourcen und ist Teil des Teams oder eben nicht. Dann fällt Homeoffice eben flach oder man sitzt noch Stunden nach Arbeitsende z.B. in der Schule oder im Büro am PC, weil die Online-Konferenz eben erst ab 17Uhr beginnt.
Die Leute haben Laptops, weil man die schön wegpacken kann und nicht um im Café bei ungesichtertem WLan Latte zu schlürfen.

Ich hab aber eigentlich gar keine Lust auf diese Art der Kommunikation, weil dieses Foren-Bashing nervt. Ich wollte lediglich mit meinen Beispielen meine Meinung darstellen.
Von mir also EOM.
 
Wenn die Daten aber dank Recall, Copilot und Co auf der Cloud landen, dann wars das mit der DSGVO, denn die Server stehen in den USA und da ist die DSVGO scheißegal. Und was da zur Zeit abgeht, sehen wir täglich in den Nachrichten. Ich für meinen Teil will da keine Daten von mir sehen.
 
Man nutzt entweder private Ressourcen und ist Teil des Teams oder eben nicht. Dann fällt Homeoffice eben flach oder man sitzt noch Stunden nach Arbeitsende z.B. in der Schule oder im Büro am PC, weil die Online-Konferenz eben erst ab 17Uhr beginnt.
Die Leute haben Laptops, weil man die schön wegpacken kann und nicht um im Café bei ungesichtertem WLan Latte zu schlürfen.
Sorry, aber das ist dann einfach totaler Mist vom AG und wird ihm langfristig ziemlich sicher auch schaden. Auch wenn die Leute nicht irgendwo im WLAN hängen, machen die vielleicht sonstnochwas mit ihren privaten Kisten. Für den AG ist das blöd, weil es die Sicherheit kompromittiert und für den AN ist es blöd, weil er dann immer dafür sorgen muss, dass sein privates Gerät auch für Arbeitszwecke fit ist. Als wir wegen Corona ins Homeoffice gegangen sind, hatten wir auch eine Übergangszeit. Da ist dann halt nichts mehr mit am Rechner rumbasteln, weil der halt laufen muss.
Wenn die Daten aber dank Recall, Copilot und Co auf der Cloud landen, dann wars das mit der DSGVO, denn die Server stehen in den USA und da ist die DSVGO scheißegal. Und was da zur Zeit abgeht, sehen wir täglich in den Nachrichten. Ich für meinen Teil will da keine Daten von mir sehen.
Microsoft hat auch Server in der EU und verspricht natürlich, dass die Daten da auch bleiben. Das Versprechen kann Microsoft aber eigentlich gar nicht geben, weil die US-Behörden sie zwingen können, die Daten auch aus dem Ausland zu beschaffen. Für die DSGVO ist das aber scheinbar gut genug und Microsoft-Produkte werden munter völlig legal in Behörden, Firmen, Betrieben und als was auch immer z.B. Arztpraxen gelten eingesetzt.
 
Microsoft hat auch Server in der EU und verspricht natürlich, dass die Daten da auch bleiben. Das Versprechen kann Microsoft aber eigentlich gar nicht geben, weil die US-Behörden sie zwingen können, die Daten auch aus dem Ausland zu beschaffen. Für die DSGVO ist das aber scheinbar gut genug und Microsoft-Produkte werden munter völlig legal in Behörden, Firmen, Betrieben und als was auch immer z.B. Arztpraxen gelten eingesetzt.
Wers glaubt, wird selig. :D
 
Nein, du wirst nicht gezwungen auf Windows 11 zu wechseln. Du hast als PC-Nutzer die freie Wahl des Betriebssystems: Es gibt eine große Auswahl an diversen Linux-Distributionen und Unix-Systemen und kannst dir theoretisch sogar etwas eigenes programmieren. Nur weil du Windows 11 oder generell Microsoft Produkte nicht einsetzten willst, bleibt der PC voll einsatzfähig"

Nein, habe ich nicht, da unter Linux gewisse professionelle Apps nicht laufen, mit denen ich arbeite. Bei den Standard-Argumenten wird immer vergessen, dass viele User mit Win arbeiten aufgrund der kompatibilität vielleicht nicht wollen, aber müssen. Also deine OS-Welt ist nicht die aller OS-User und deine Argumente somit nicht allgemein gültig. Man muss schon fähig sein, über den Tellerrand zu schauen.

Wie viel Geld verdienen sie denn mit dir und deinen Daten? Welche deiner Daten verkaufen sie denn und an wen? Wenn ich dich zitieren darf: "Hast du da belastbare Zahlen/Statistiken?"

Ok, in dem Punkt korrigiere ich mich.

Nach deiner Logik hätte jede Privatperson auch lebenslang Anspruch auf einen kostenlosen VW Golf incl. Werkstattkosten/TÜV/etc.. Den meisten Gewinn macht VW immerhin mit ihren Finanzdienstleistungen und Firmenkunden (Flotten und Leasing) und jede menge Daten erheben sie mit den Autos auch!

Das Beispiel ist mal totaler Quatsch... Wer redet denn außerdem von "lebenslang"?

Also wenn du mich schon zitierst, dann überlies bitte keine Punkte und zitiere mich bitte richtig. Du hast von mir außerdem Beispiele bekommen, wie MS Geld verdient. Hier nochmal:

Lizenzverkäufe: Auch wenn viele Privatnutzer Windows als kostenloses Upgrade bekommen haben, zahlen Unternehmen, Behörden und PC-Hersteller für Lizenzen.

Und nein, ich habe meine Win 10 Pro-Lizenz nicht ggf. kostenlos erhalten, sondern sie damals auch erworben.

Der Anteil der Privatuser, die eine kostenlose Lizenz haben, ist verglichen zu den Usern, die für Win bezahlt haben, verschwindend gering. Heißt im Umkehrschluss: es würde MS überhaupt nicht schaden, ein immer noch sehr verbreitetes OS wie Win 10 noch zu supporten und die User, die noch auf Win 10 angewiesen sind, nicht zu zwingen, auf Win 11 umsteigen zu müssen, nur um ihnen das aufzuzwängen, ohne einen wirklichen Vorteil zu haben.
 
Nein, habe ich nicht, da unter Linux gewisse professionelle Apps nicht laufen, mit denen ich arbeite. Bei den Standard-Argumenten wird immer vergessen, dass viele User mit Win arbeiten aufgrund der kompatibilität vielleicht nicht wollen, aber müssen.
So kundenfeindlich ich das Verhalten von Microsoft auch finde, es ist ihr Recht und natürlich hat man Optionen. Man kann nach alternativen Werkzeugen suchen oder danach fragen, um zu zeigen, dass ein Interesse besteht und wenn das nichts bringt muss man sich halt überlegen, ob man sich dann auf Windows 11 einlässt oder wirklich Konsequenzen zieht, auch wenn die drastisch sind. Das Dilemma ist, dass es natürlich sein kann, dass man dann einfach ersetzt wird, ohne dass sich irgendwas ändert, weil genug andere kein Problem damit haben, aber dass sich auch nichts ändert, wenn alle einfach weiter zähneknirschend die Abhängigkeit von Microsoft ertragen.
 
So kundenfeindlich ich das Verhalten von Microsoft auch finde, es ist ihr Recht und natürlich hat man Optionen. Man kann nach alternativen Werkzeugen suchen oder danach fragen, um zu zeigen, dass ein Interesse besteht und wenn das nichts bringt muss man sich halt überlegen, ob man sich dann auf Windows 11 einlässt oder wirklich Konsequenzen zieht, auch wenn die drastisch sind. Das Dilemma ist, dass es natürlich sein kann, dass man dann einfach ersetzt wird, ohne dass sich irgendwas ändert, weil genug andere kein Problem damit haben, aber dass sich auch nichts ändert, wenn alle einfach weiter zähneknirschend die Abhängigkeit von Microsoft ertragen.
Im Grunde stehen die Supportzeiträume für Windows schon immer seit der Veröffentlichung des ersten Releases fest (10 Jahre + 3 Jahre ESU für Firmen als Übergangslösung). Da ist gar nichts überraschend und auch nichts kundenfeindlich daran.
 
Im Grunde stehen die Supportzeiträume für Windows schon immer seit der Veröffentlichung des ersten Releases fest (10 Jahre + 3 Jahre ESU für Firmen als Übergangslösung). Da ist gar nichts überraschend und auch nichts kundenfeindlich daran.
Ja, am Supportende selbst nicht, da gebe ich dir Recht. Mich stört mehr, wie sich Windows insgesamt entwickelt, aber das war an der Stelle ja tatsächlich nicht der Punkt.
 
Was sind das denn hier für blödsinnige Argumente.

"Ich kenne noch jemanden der Windows 7 nutzt und dem ist nichts passiert".
Ja Glückwunsch, meiner Schwiegermutter wurde letztens ihr Windows 10 Notebook gehackt. Ist jetzt Windows 10 unsicherer als Windows 7? Fakt ist, dass die meisten User von ihrem PC keine Ahnung haben und auch nicht wollen. Wir hier im Forum sind alle "Power-User".
Wenn der PC Standardmäßig nur ein Admin-Konto einrichtet ist man halt immer mit Admin rechten unterwegs. Wenn der PC keine Backups fordert werden die auch nicht gemacht. Man hat ja einen Virenscanner.
Das 90% der Probleme was mit der Person zu tun hat, die vor dem Rechner sitzt wollen sich die wenigsten eingestehen.

Nein, habe ich nicht, da unter Linux gewisse professionelle Apps nicht laufen, mit denen ich arbeite. Bei den Standard-Argumenten wird immer vergessen, dass viele User mit Win arbeiten aufgrund der kompatibilität vielleicht nicht wollen, aber müssen.
OK, jetzt sind wir auch wieder hart am Thema vorbei. Hier geht es um Windows 10 Support für private Endanwender.
Klar läuft nicht jede professionelle App auf Linux. Aber du willst mir jetzt nicht das Märchen von dem armen Unternehmer erzählen der sich keinen neuen PC leisten kann aber auf die Software, dessen Lizenz mehrere Tausend Euro kostet, angewiesen ist?

Noch schlimmer: ich habe Gerüchte gehört, dass es auch professionelle Apps geben soll die nur auf einem MAC laufen. Und es soll dann sogar Firmen geben, die sich dann extra Apple Geräte anschaffen. Und am Ende ist das dann sogar noch die wirtschaftlichste Entscheidung. Schlimm so was.
 
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