Windows 10: Erneut Drama um Zwangsupgrades

Markus Morgenroth
"Sie kennen dich! Sie haben dich! Sie steuern dich!"

Einfach mal nach suchen.

Sehr interessante Lektüre zum Thema Datensammelei und was TATSÄCHLICH bereits möglich ist und sein wird in naher Zukunft... Ich empfehle es gerne weiter.
Das Buch bereitet einem dann doch so manche Diskussion und unruhige Nacht...

Unbedingt mal reinschauen! Passend zum Thema.
 
Inwieweit ist es ein unterschied ob ich solch eine Suche über meinen Browser starte oder oder ich mich von Cortana aushören lasse? Bitte am Beispiel eines privaten Anwenders erklären, ich sehe da nämlich nur einen unterschied, der Server der meine Anfrage auswertet. Ich sehe hier ein allgemeines Problem der weltweiten Vernetzung und Globalisierung.

Nur weil es Open Source Betriebssysteme gibt kann ICH nicht die finanziellen Interessen Einzelner ausschließen. Für mich ist die Software eines weltweit agierenden Unternehmens nicht mehr oder weniger bedrohlich als ein Opensource -gefrickel deren Funktionsweisen und Abläufe ich nur im Ansatz erfasse. Es mag hier sicher einige geben die exakt sagen können mit wem ihr OS so alles kommuniziert, ich kann es nicht. Also laufe ich genauso unter jedem anderen Betriebssystemen Gefahr, dass meine Daten zum finanziellen Vorteil anderer ausgenutzt werden oder nicht? Nur weil da kein Konzern im Hintergrund steht, schützt mich das nicht. Heutzutage kann jeder mit Datensätzen Geld verdienen.

Vielleicht kann mich da jemand erhellen, ich seh hier nur die Wahl zwischen Pest und Cholera.
 
Inwieweit ist es ein unterschied ob ich solch eine Suche über meinen Browser starte oder oder ich mich von Cortana aushören lasse? Bitte am Beispiel eines privaten Anwenders erklären, ich sehe da nämlich nur einen unterschied, der Server der meine Anfrage auswertet. Ich sehe hier ein allgemeines Problem der weltweiten Vernetzung und Globalisierung.

Nur weil es Open Source Betriebssysteme gibt kann ICH nicht die finanziellen Interessen Einzelner ausschließen. Für mich ist die Software eines weltweit agierenden Unternehmens nicht mehr oder weniger bedrohlich als ein Opensource -gefrickel deren Funktionsweisen und Abläufe ich nur im Ansatz erfasse. Es mag hier sicher einige geben die exakt sagen können mit wem ihr OS so alles kommuniziert, ich kann es nicht. Also laufe ich genauso unter jedem anderen Betriebssystemen Gefahr, dass meine Daten zum finanziellen Vorteil anderer ausgenutzt werden oder nicht? Nur weil da kein Konzern im Hintergrund steht, schützt mich das nicht. Heutzutage kann jeder mit Datensätzen Geld verdienen.

Vielleicht kann mich da jemand erhellen, ich seh hier nur die Wahl zwischen Pest und Cholera.

Der Unterschied? Nun bei Microsoft gibst du deinen Segen, dass die Daten verwendet werden indem du der EULA zustimmst inklusive Abhören und Filmmaterial ... Unter normalen Umständen bedarf es aber eines Gerichtsbeschlusses um Leute abzuhören.
Da du dem aber zugestimmt hast inklusive jeglicher Verwertung, wird die Gesetzgebung ausgehebelt und sie können nach belieben mit deinen Daten verfahren, während du bei jeglicher anderen Verwertung der du nicht zustimmst eine rechtliche Handhabe hast.

Ergo: Bei den Open Source Betriebssystemen stimmst du solchen Bedingungen nicht zu und kannst gegen Verwendung jeglichen Materials gegen den verwender rechtlich vorgehen.

Ich verstehe nicht, warum so viele breitwillig ihr Persöhnlichkeitsrecht aufgeben wollen.

Insbesondere wenn solche Lichtgestalten wie Donald Trump Wahlkreis für Wahlkreis für sich einnehmen. Und komm mir keiner damit, dass die Amis vernünftig genug sind Mister Trump nicht zu wählen ... Mehrere Legeslaturperioden der Bushes sollten uns eines besseren gelehrt haben.
 
Inwieweit ist es ein unterschied ob ich solch eine Suche über meinen Browser starte oder oder ich mich von Cortana aushören lasse? Bitte am Beispiel eines privaten Anwenders erklären, ich sehe da nämlich nur einen unterschied, der Server der meine Anfrage auswertet. Ich sehe hier ein allgemeines Problem der weltweiten Vernetzung und Globalisierung.

Nur weil es Open Source Betriebssysteme gibt kann ICH nicht die finanziellen Interessen Einzelner ausschließen. Für mich ist die Software eines weltweit agierenden Unternehmens nicht mehr oder weniger bedrohlich als ein Opensource -gefrickel deren Funktionsweisen und Abläufe ich nur im Ansatz erfasse. Es mag hier sicher einige geben die exakt sagen können mit wem ihr OS so alles kommuniziert, ich kann es nicht. Also laufe ich genauso unter jedem anderen Betriebssystemen Gefahr, dass meine Daten zum finanziellen Vorteil anderer ausgenutzt werden oder nicht? Nur weil da kein Konzern im Hintergrund steht, schützt mich das nicht. Heutzutage kann jeder mit Datensätzen Geld verdienen.

Vielleicht kann mich da jemand erhellen, ich seh hier nur die Wahl zwischen Pest und Cholera.

Ich weiß nicht ganz, auf was du hinaus willst. Wenn ich eine aktuelle Linux-Distribution installiere und dann tagelang mit Internet-Anschluss einfach laufen lasse, wird nichts ins Internet gesendet, wenn du das nicht vorher manuell irgendwo aktiviert hast. Keine Telemetrie, keine anonymisierten Nutzungsdaten, keine Suchanfragen - einfach nichts. So würde ich das von einem seriösen Betriebssystem erwarten. Wer die Nutzungsdaten senden möchte, kann das ja immer noch per Hand aktivieren.

Es ist ja nicht nur das Problem, dass bei Windows standardmäßig erstmal Unmengen an Daten gesendet werden (im Gegensatz zu Linux), wenn man nicht an allen möglichen Einstellungen rumfriemelt. Es ist ja sogar so, dass man das Senden der Daten mit den Einstellmöglichkeiten von Windows gar nicht völlig abschalten kann - man muss erst viel rumlesen und tief ins System eingreifen, um das überhaupt abgestellt zu bekommen. Und da siehst du keinen Unterschied? :ugly:
 
Mein Gott, wenn M$ jetzt schon her geht und mit Zwangsupdates auf Teufel komm raus jedem User ihr blödes Betriebssystem aufzwingen muss, dann geb ich eben nach und installier es auch - auf dem einen Rechner zum Spiele zocken :ugly:
Der reine Arbeitsrechner mit wichtiger Software geht dann offline und auf alle übrigen (einschließlich Laptops) kommt dann Linux drauf. Ach ja, die Herren in Redmond brauchen dann natürlich nicht im Geringsten hoffen, dass ich dann jemals ein Windows Phone auch nur in die Finger nehme ...
Sollten alle User so machen :D

Wenn sich auf diese Weise der Marktanteil von Windoof plötzlich halbiert, so ähnlich wie der Anteil der CDU bei den Landtagswahlen letzten Sonntag, und Linux so in die Höhe schnellt wie die AfD, dann möchte ich die Gesichter der Microdoof-Manager in Redmond sehen :P
 
Danke für die Antworten, wollte eigentlich nur hinterfragen welche Sicherheiten mir Opensource OSD's geben. Sehe da nach wie vor nur sehr begrenzt Vorteile, soweit ich nicht im Stande bin jede Codezeile zu interpretieren. Darum ging es mir. Wollt hier keinen Krieg vom Zaum brechen und Sorry für die Äußerung "gefrickel".
 
Ich habe erst letzte Woche wieder mal alle Pro/Kontra Punkte für mich persönlich abgewogen und es besteht einfach 0 Bedarf an Win10 im Moment.
Verstehe nicht, wieso Leute damit ein Problem haben, dass nicht jeder immer den neuesten Mist haben muss/will etc.
Meine Mum hat immer noch WinXP und das wird sie auch die nächsten 100 Jahre haben, solange die Kiste nicht kaputt geht...
Das ist natürlich ein Fall, der sehr gut zur Thematik passt. Hier ist der Grund für den Verbleib bei Windows 7 völlig verständlich.
Auf der anderen Seite ist ein Ausschluss eines Tests von Windows 10 bei entsprechend versierteren Nutzern kaum verständlich. Irgendwann werden die meisten zu einem Upgrade greifen müssen und der Lernprozess des Lebens wird außer bei einer Aufgabe wohl nie vollständig abreißen.
Ich meine hier vor allem Nutzer, die ihr Wissen aus Hörensagen beziehen und nichts selbst probiert haben. Firmen, reine Arbeitsrechner und deine Mutter sind hier nicht gemeint, da das etwas anderes ist. :)

Windows 10 wird hier von vielen wieder einmal ausgeschlossen, weil denen die Update-Politik nicht gefällt oder sie sich nicht an neue Menüs gewöhnen wollen. Die aufkommenden Probleme mit bestimmten WLAN-Chipsätzen nehme ich hier einmal heraus, da das auch teilweise an der Treiberpolitik des Hardwareherstellers liegt und wahrscheinlich auch mittlerweile per Patch / manueller Treiberinstallation behoben wurde.
Die als Gesamtpaket erscheinenden Updates, die installiert werden und geduldig auf einen Neustart warten (bei Benachrichtigung zur Planung eines Neustarts sogar darüber hinaus) sind eine sinnvolle Verbesserung, genau wie der Bootvorgang im Vergleich mit Windows 7 nach einer Weile der Benutzung, die I/O-Performance und das intelligentere Ressourcen-Management.

Wenn man Windows per Email-Adresse aktiviert, bekommt man nicht nur Onedrive, sondern kann online bei den entsprechenden Konto-Einstellungen noch die personalisierte Werbung deaktivieren. Im Endeffekt muss man Onedrive ja garnicht nutzen, aber nach einer Aktivierung gibt es keine nervigen Hinweise mehr. Die Synchronisierung von Windows-Einstellungen bei Anmeldung an verschiedenen PCs ist da noch eine nette Nebensächlichkeit.
Wo muss man sich in der Zeit von Steam und Android schon nicht mehr anmelden? ;)

Das anpassbare Startmenü (inkl. des Rechtsklick darauf seit Windows 8.1) ist ein weiterer klarer Pluspunkt. Ich kann nur empfehlen das Betriebssystem selbst auszuprobieren. Die wichtigen Daten sollten ggf. aber vorher gesichert werden (bedauerlicher Einzelfall). :ugly:
 
Danke für die Antworten, wollte eigentlich nur hinterfragen welche Sicherheiten mir Opensource OSD's geben. Sehe da nach wie vor nur sehr begrenzt Vorteile, soweit ich nicht im Stande bin jede Codezeile zu interpretieren. Darum ging es mir. Wollt hier keinen Krieg vom Zaum brechen und Sorry für die Äußerung "gefrickel".

Shorty, du magst zwar keinen Code lesen können, aber genug andere können und tun es. Und da keiner von denen bei der Gesellschaft (welcher auch es gibt keine) angestellt und damit zur Verschwiegenheit verpflichtet ist, kannst du davon ausgehen, dass es in irgend einer Form immer ans Licht kommt wenn damit Schindluder getrieben wird.
Anders bei Closed Source, wo allein die Firma ihre Finger drauf hat und ihre Angestellten zur Verschwiegenheit verdonnert.

EDIT: Sollte ich jemals in die Verlegenheit kommen Windows 10 nutzen zu müssen, dann werde ich es so handhaben wie ich es auch schon früher getan habe. Windows 10 wird nur fürs Spielen genutzt, alle wichtigen Tätigkeiten werden in Linux ausgelagert.
Das habe ich schon mal eine ganze Weile so gemacht und damit keine Probleme gehabt.
 
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Shorty, du magst zwar keinen Code lesen können, aber genug andere können und tun es. Und da keiner von denen bei der Gesellschaft (welcher auch es gibt keine) angestellt und damit zur Verschwiegenheit verpflichtet ist, kannst du davon ausgehen, dass es in irgend einer Form immer ans Licht kommt wenn damit Schindluder getrieben wird.
Anders bei Closed Source, wo allein die Firma ihre Finger drauf hat und ihre Angestellten zur Verschwiegenheit verdonnert.

Genau das ist der Gedanke hinter Open-Source-Projekten. Wenn da z.B. die NSA unter einem Pseudonym ein Backdoor in den Linux-Kernel einpatchen, dann wird es irgendwo auf der Welt einen Programmier-Nerd geben, der das nach wenigen Stunden entdeckt hat, und die Botschaft wird sich auf allen sozialen Netzwerken rasend schnell verbreiten. Die Devise lautet nicht "Sicherheit durch Geheimhaltung der Codes", sondern "Sicherheit durch Öffnen der Codes für alle" ;)

Deshalb vertraue ich auch nach wie vor TrueCrypt, obwohl die Entwickler ihr Projekt aufgegeben haben. Der Quellcode ist öffentlich zugänglich, und es konnte bis heute noch niemand eine konkrete Schwachstelle darin finden und benennen, obwohl inzwischen unzählige Verschlüsselungsexperten draufgeschaut haben. Daher glaube ich eher, die Entwickler wurden von irgendwelchen Mächten zum Einstellen des Projektes gezwungen, weil eben gerade keine absichtlich eingebaute Schwachstelle darin vorhanden ist ;)
 
Die Backdoor haben wir aber bereits im BIOS und Firmwares. Das führt aber auch zu weit ins OT. Danke euch beiden trotzdem für den Input, wegem dem eigenen Tellerrand und so. [emoji6]
 
Mein Gott, wenn M$ jetzt schon her geht und mit Zwangsupdates auf Teufel komm raus jedem User ihr blödes Betriebssystem aufzwingen muss, dann geb ich eben nach und installier es auch - auf dem einen Rechner zum Spiele zocken :ugly:
Der reine Arbeitsrechner mit wichtiger Software geht dann offline und auf alle übrigen (einschließlich Laptops) kommt dann Linux drauf. Ach ja, die Herren in Redmond brauchen dann natürlich nicht im Geringsten hoffen, dass ich dann jemals ein Windows Phone auch nur in die Finger nehme ...
Sollten alle User so machen :D

Wenn sich auf diese Weise der Marktanteil von Windoof plötzlich halbiert, so ähnlich wie der Anteil der CDU bei den Landtagswahlen letzten Sonntag, und Linux so in die Höhe schnellt wie die AfD, dann möchte ich die Gesichter der Microdoof-Manager in Redmond sehen :P

Das bringt gar nichts. Kompletter Boykott von Windows 10 ist das einzige Mittel zum Zweck, sonst ändert sich gar nichts. Wenn du möchtest, das sich etwas ändert, musst du halt in den sauren Apfel beissen und auf Windows 10 verzichten.

Sonst sind wir bald in völliger Kontrolle von Microsoft und können gar nicht mehr eingreifen. Windows 10 ist doch nur der Anfang.
 
CTOS incoming .... Negative Auswirkungen solcher Datensammlungen. Nun lass es uns doch ein wenig weiterspinnen. Datensammlungen sind Geld wert, aber nur dann, wenn sie auch zu Geld gemacht werden. Da du ja schon zugestimmt hast, dass Microsoft die Daten an Dritte weitergeben darf, hier nur mal ein Szenario:
Danke das du meine Kritikpunkte noch einmal so deutlich angesprochen hast. Aber vermutlich ist es dir gar nicht aufgefallen. ;)

Daher noch einmal: Klassische Post, Telefon, BTX, EC-Karte, Kreditkarte, Online-Banking, Game-Clients (Steam usw), alle möglichen Online-Accounts, Fingerabdruckscanner (ich persönlich hab mich schon vor ca. 15 Jahren mit ner Philips-ID-Maus samt Fingerabdruckscanner bei Windows angemeldet), Videoüberwachung, Chipkarte statt Tachoscheibe, usw........, das sind alles Dinge die etabliert sind. Das sind alles Dinge, die im Vorfeld auch mit Vorhersagen und potentiellen Szenarien schwarz gemalt wurden. Die meisten davon sind sogar relativ schlecht gesichert. Und bei allen gab und gibt es natürlich auch mehr oder weniger Missbrauch. Bei quasi allem gab es Menschen die sich Anfangs dagegen mit Händen und Füßen gewehrt haben. Aber bei welchen Dingen davon ist das prophezeite Endzeitszenario eingetreten?

Warum kann irgendwie niemand wirklich bei diesen Dingen sagen "Na, hab ichs euch nicht vorher gesagt?" Warum wird immer nur, wie auch wieder in deinen Beispielen (Microsoft/Google gibt jedem Arbeitgeber auf die über Jahre gesammelten persönlich Daten ihrer Nutzer Zugriff gegen Geld), von Dingen in der Zukunft gesprochen? Warum werden die potentiellen Gefahren die es schon gibt (und das tlw. schon eine Ewigkeit), die aber in Relation gesehen offensichtlich keine wirklichen Gefahren sind, ignoriert? Wo bleiben Beispiele anhand von Fakten? Stattdessen holen quasi alle Aluhut-Anhänger die Glaskugel des "Teufels" raus, obwohl diese bisher auch immer daneben lag.
Schon mal über Identitätsdiebstahl nachgedacht?
Klar, vor ca. 30-40 Jahren das Erste mal, und zwischendurch immer mal wieder kurz. Weder war ich davon betroffen, noch kenne ich Menschen die davon betroffen waren. Von "Lappalien" wie nem kurzzeitigen/folgenlosen Missbrauch irgendeines Accounts (zuletzt ein gekaperter ebay-Kleinanzeigen Account eines in meiner Beobachtungsliste befindlichen KFZs btw. dessen Anbieters) mal abgesehen. Jeder einzelne kann bestimmen welche Daten er von sich preisgibt, und welche nicht. Ich bin zb. bei X kostenlosen Diensten angemeldet, die Vorname, Name usw. bei der Anmeldung zwingend haben wollten. Das bedeutet aber nicht das ich dort auch meinen echten Namen, Anschrift, Geburtsdatum usw. angegeben habe. Ergo interessiert mich die Sicherheit zumindest dieser ganzen Systeme schon mal überhaupt nicht. Und selbst bei Diensten die Real-Daten erfordern hab ich nur die für zb. die Abrechnung (oder die Wiederherstellung meines Accounts) wirklich nötigen Daten auch korrekt eingegeben. Also max. die Daten die eh öffentlich (zb. Telefonbuch, auch wenn ich da nicht drin stehe^^) zugänglich sind. Im Netz sind vermutlich ein gutes Dutzend verschiedene Datensätze zu meiner Person gespeichert. Nicht weil ich glaube das diese Daten andernfalls definitiv missbraucht würden, sondern einfach nur um von vornherein bestmöglich aber unkomliziert auszuschließen das sie missbraucht werden können. Ich bin auch quasi von Anfang an im Internetz unterwegs, aber wenn du meinen echten Namen googelst, dann wirst du (abgesehen von Namensvettern) nicht einen einzigen Treffer zu meiner Person finden. Mein u.a. bei Google oder Microsoft gespeicherter Real-Vorname ist INU, der gespeicherte Real-Nachname lautet ID. ;)

Genau deswegen endet meine Paranoia (ja, auch ich habe sowas) spätestens mit dem Klick auf "Abschicken" oder "Bestätigen" (zb. bei der Account-Erstellung). Thats it.
Bisher müssten Hacker auf zig verschiedene Systeme zugreifen, wenn sie Informationen haben wollen
Nö, mussten sie eigentlich nicht. Viele Daten waren ja auch schon vor der digitalen Welt verfügbar, und das in der Regel deutlich schlechter gesichert. Daten wie zb. die eigene Bankverbindung sind ja gleich redundant auf mehreren System abgelegt (bei allen Anbietern bei denen man eben mit Bankeinzug bezahlt). Deswegen nutze ich zb. ja auch Paypal, und das obwohl die Glaskugeln vieler Propheten das "böse/unsichere Paypal" schon von Anfang an verteufelt haben. Ich hatte die letzten 15 Jahre aber irgendwie keine Probleme damit.
Und wie gut große Firmen ihre Datenbanken absichern ... Nun das haben so einige Unternehmen unter beweis gestellt im negativen Sinne.
Das bestreitet ja auch keiner. Aber nenn doch mal Beispiele die viele User dauerhaft geschädigt haben? Natürlich gibt es, wie bei allem, Einzelfälle/Ausnahmen. Dein Computer/Onlinebanking wird gehackt, deine EC-Karte illegal bei einem Bezahlvorgang kopiert, die Bank haftet. Dein Geldbeutel wird auf dem Weg zum Autokauf geklaut, Pech gehabt, deine Kohle ist weg. Ich hab sogar das Feld für die Unterschrift auf meiner EC-Karte geschwärzt, damit man einzig mit dem Pin an Geld kommt. Nicht weil ich davon überzeugt bin das andernfalls irgendwann mal jemand meine dort eigentlich eingetragene Unterschrift nachmachen, und meine EC-Karte missbrauchen würde (mir wurde noch nie der Geldbeutel geklaut, und ich hab ihn noch nie verloren), sondern einfach nur weil ich diese Möglichkeit von vornherein ausschließen wollte.
Außerdem nur eine Frage: Wenn diese tolle neue Datensammelwelt so glorious ist, warum gibst du dir eine solche Mühe so wenig Daten wie möglich zur Verfügung zu stellen?
Alles was du zu verbergen suchst könnte doch helfen die Welt besser und schöner für dich zu machen.
Ist das eigentlich Absicht oder einfach nur Unfähigkeit? Ich sage nicht das man nackig durch die Gegend laufen soll. Bei allem was man tut sollte man ein Gesundes Maß an Vorsicht walten lassen. Ein GESUNDES Maß, und keine dauerhafte Paranoia. Das ist alles was ich sage, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Ein vielleicht kleiner aber doch wichtiger Unterschied. Ich möchte grundsätzlich so wenig wie möglich am Abhang stehen, aber deswegen sperre ich mich nicht im Keller ein. Wie schon hundertmal gesagt, Missbrauch gibt es bei fast allem. Aber weder verzichte ich deswegen auf ein Telefon, meine E-Mail, mein Onlinebanking, meinen PCGH-Account, usw., noch frage ich mich rund um die Uhr, hinter welcher Ecke der nächste Überfall lauert.

Bei Themen wie Microsoft und Google bzw. Datenkrake usw. sehe ich aber meistens nur dauerhaftes Paranoia-Gejammer, und eben das nervt irgendwann.

Weitermachen.
 
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Anfang?

Wie lange hast du geschlafen? Dein ganzes Leben lang? :lol:

Eigentlich habe ich immer gedacht, "Schlimmer gehts nimmer". Aber seit Windows 10 frage ich mich, ob die Menschheit bzw die User sich wirklich so etwas gefallen lassen. Und von einigen wird man immer wieder eines besseren belehrt, wie blind und gefolgsam einige sein können. Ohne Rücksicht auf Verluste.
 
Blind? Eher nicht. Wir mögen das Produkt einfach, wir helfen sogar eben dieses zu gestalten und zu testen als Insider.
Paranoiker vermiesen das eigentlich sehr geile, schnelle und sehr stabile OS. Bei mir läuft das Insider Preview besser als vorher die normalen Windows-Installationen.
Es ist nicht schlimmer, es ist besser geworden. Mal den Aluhut abnehmen und sich wegen Paranoia, Verfolgungswahn und sonstigen Begleiterscheinungen behandeln lassen.
Die einzigen Verluste die wir haben werden, sind die, die sich weigern auf ein sehr gutes OS umzusteigen, das in wenigen Jahren sowieso gnadenlos dominieren wird.
 
Ist das eigentlich Absicht oder einfach nur Unfähigkeit? Ich sage nicht das man nackig durch die Gegend laufen soll. Bei allem was man tut sollte man ein Gesundes Maß an Vorsicht walten lassen. Ein GESUNDES Maß, und keine dauerhafte Paranoia. Das ist alles was ich sage, nicht mehr, aber auch nicht weniger. Ein vielleicht kleiner aber doch wichtiger Unterschied. Ich möchte grundsätzlich so wenig wie möglich am Abhang stehen, aber deswegen sperre ich mich nicht im Keller ein. Wie schon hundertmal gesagt, Missbrauch gibt es bei fast allem. Aber weder verzichte ich deswegen auf ein Telefon, meine E-Mail, mein Onlinebanking, meinen PCGH-Account, usw., noch frage ich mich rund um die Uhr, hinter welcher Ecke der nächste Überfall lauert.

Bei Themen wie Microsoft und Google bzw. Datenkrake usw. sehe ich aber meistens nur dauerhaftes Paranoia-Gejammer, und eben das nervt irgendwann.

Weitermachen.

Gut, sich ist eine neue auf Daten basierende Welt zu wünschen, dafür die Daten nicht zur Verfügung zu stellen ist zwar ein Wiederspruch in sich, aber es ist auch dein gutes Recht.
Aber warum willst du jeden "überreden" oder besser noch "zwingen" auf Windows 10 zu wechseln.

Das war der eigentliche Grund für meine überspitzten Beitrag über den Wechsel auf Linux.
Du misst hier mit zweierlei Maß. Einmal dein Recht auf Datenverweigerung und zum anderen aber den Anspruch, nein sogar die Forderung, dass alle auf Windows 10 umsteigen sollen.

Wenn ich von Anfang an mein Datenverweigerungsrecht in Anspruch nehmen möchte so viele meiner Daten wir möglich für mich zu behalten und aus diesem Grunde die Datenkrake Windows 10 gar nicht erst installieren ist das auch mein gutes Recht. Aus diesem Grund muss ich mich hier nicht als ewig Gestrieger und ein Unsicherheitsfaktor bezeichnen lassen, den du ja nicht in "deinem" Internet sehen willst.

Und die Methoden mit der Microsoft versucht einen Windows 10 aufzudrängen sind alles andere als Koscha.
Wir als User mit mehr Wissen über Computer haben noch eine Chance das zu verhindern, aber jemand da draußen, der wenig Ahnung hat darf dann unfreiwillig als Datenspender herhalten?
Also ehrlich, wer solche Methoden auch noch gutheißt ...

Und mal nur zum nachdenken: Viele deiner bevorzugten Methoden zur Datenverschleierung, werden demnächst nicht mehr funktionieren, den dein Betriebssystem kennt dich besser ... Was hindert Microsoft daran, demnächst deine Daten jeder Webseite zur Verfügung zu stellen die du ansurfst?
Sich nur auf das jetzt zu konzentrieren und nicht an die Möglichkeiten zu denken ist in meinen Augen sehr naiv.

Ich habe keine dauerhafte Paranoia, aber einen gesunden Menschenverstand und ich überdenke auch Möglichkeiten und Wahrscheinlichkeiten.
 
Windows 10 ein geiles OS?
Gut, jedem seine Meinung.
Für mich aber ist und bleibt Windows im Allgemeinen, und speziell Win 10, das schlechteste erhältliche OS.
Leider ist Windows für gewisse Dinge unerlässlich. Der Nachteil eines Quasi-Monopols, das manche auch noch bejubeln...

Ich hab hier 3 aktive Win10 installationen, 2x normal, 1x Insider Preview. Ich nutze das auch für content creation sowie livestreaming, wäre das instabil, würde ich es nicht mal mit einem Stock anschubsen.
Windows ist das geilste Desktop-OS für normale Leute und Zocker. Zum arbeiten nimmt man Linux, auch OSX könnte man dafür ordentlich einsetzen, aber für so einiges taugen sie nicht. Ich selbst nutze einen Linux-Server und habe eine Ewigkeit mit OSX im Audiobereich gearbeitet (weil da hat es enorme Vorteile gegenüber Windows).
Aber das 10er ist aktuell so gut wie nie zuvor und kann bereits jetzt als das beste Windows bislang bezeichnet werden.
 
Was du anführst änder nichts an meiner Meinung: Windows (10) ist die Pest, Windows (10) ist schlecht.
Ich wäre froh, wenn ich irgendwann voll und ganz darauf verzichten könnte.
 
Blind? Eher nicht. Wir mögen das Produkt einfach, wir helfen sogar eben dieses zu gestalten und zu testen als Insider.

Meiner Meinung nach sind alle Windows 10 Jubler entweder Mitläufer, Leute mit Geschmacksverirrung bzw. einfach User mit geringen Anforderungen. Vielen davon ist zudem noch die eigene Privatsphäre total egal oder Befürchtungen werden schlicht und einfach abgwiegelt. Es tut mir leid, aber das sind meine Beobachtungen / Erfahrungen.

Ich selbst habe schon seit der Windows 8 Preview kräftig Feedback nach Redmond gesendet. Umgesetzt haben sie davon genau Null. Jetzt schaufeln sie diese Missgeburt schon ungefragt auf die Rechner.


Paranoiker vermiesen das eigentlich sehr geile, schnelle und sehr stabile OS. Bei mir läuft das Insider Preview besser als vorher die normalen Windows-Installationen.
Es ist nicht schlimmer, es ist besser geworden. Mal den Aluhut abnehmen und sich wegen Paranoia, Verfolgungswahn und sonstigen Begleiterscheinungen behandeln lassen.

Jaja, immer dieselbe Propaganda. Dir dürfte aber auch aufgefallen sein, dass Windows 10 an sehr vielen Stellen abgespeckt wurde. Da ist nur noch der harte Kern mit minimalistischer Grafik / "Apps" wie der Mail-App vorhanden. Windows 7 / 8.1 hatten da wesentlich mehr unter der Haube.

Aber der Aluhut braucht nicht aufgesetzt zu werden. Solltest du jemals über deinen Schatten springen und die EULA einmal lesen, wirst du feststellen wie viel Übewachung Microsoft dort offen zugibt. Im Prinzip tritt der User dort sämtliche seiner Rechte an MS ab und erteilt Redmond quasi Generalvollmacht über den eigenen User-PC. Die Jungs machen davon auch Gebrauch, wie das löschen von "inkompatiblen Apps/Programmen" bei einem Windows Update bereits gezeigt hat.


Die einzigen Verluste die wir haben werden, sind die, die sich weigern auf ein sehr gutes OS umzusteigen, das in wenigen Jahren sowieso gnadenlos dominieren wird.

-Windows 7 ist ein gutes OS!
-Vista ist mittlerweile wein gutes OS!
-Sogar Windows 8 ist schon auf dem richtigen Weg, obwohl es ohne Zusatzsoftware immer noch an Geschmacksverirrungen leidet

Windows 10 ist wie eine Seuche, die jetzt sogar schon ungefragt auf die Systeme kommt. Bei mir wird W10 jedenfalls nicht installiert.


Windows 10 ein geiles OS?
Gut, jedem seine Meinung.
Für mich aber ist und bleibt Windows im Allgemeinen, und speziell Win 10, das schlechteste erhältliche OS.
Leider ist Windows für gewisse Dinge unerlässlich. Der Nachteil eines Quasi-Monopols, das manche auch noch bejubeln...

Volle Zustimmung, allerdings darf man die Marktmacht von Microsoft auch nicht unterschätzen. Alleine wie lange sich Windows XP gehalten hat oder wie wenig die User vormals Windows 8 adaptiert haben, zeigt es doch. Die Kunden wollen mehr Leistung / Features und das mit Komfort & Sicherheit. MS muss diese liefern oder sie werden an Marktmacht verlieren.

Dass sich die führenden Hersteller in der PC-Spieleindustrie Valve, EPIC und Nvidia schon anders orientieren, spricht schon bände. Jetzt muss nur noch der Endkunde seinen faulen Hintern hoch bekommen und das schreckliche BS boykotieren. Mafiamethoden dürfen diesmal nicht gewinnen!
 
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