Wieso gibt es immer noch LP's?

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B3RG1

Guest
Wieso werden eigentlich von den meisten (wenn nicht allen) neuen Alben auch noch Vinyls gedruckt bzw. wieso werden sie überhaupt noch ver-und gekauft?
Sind da wirklich noch genug Abnehmer da und was sind deren Motive?

Hoffe, das kann mir jemand näher bringen

MfG
 
Heyho,

ich habe noch einige Platten meiner Eltern und Großeltern. Klanglich ist das etwas ganz anderes - zumal die Platten leicht staubig sind und es selten knistert wie am Kamin.

Für mich ist das ein Lebensgefühl - die Platte Auflegen, sehen wir der Arm behutsam die Platte berührt, zu sehen wie sich der Teller dreht. Das ist einfach schön und ich kann es genauso genießen wie das Musik hören an sich. :bier:

(Ein Ritual vielleicht?)
 
Vinyl erlebt sogar eine "Wiederauferstehung" - viele lieben einfach in der Tat das "Ritual" des Auflegens einer Platte und Nadel passend aufsetzen und bringen damit ein Stück Ruhe in ihren Alltag mit rein - ganz bewusst als Gegenpol zu "MP3-Ordner laden und auf shuffle stellen und sofort, wenn es einem nicht so passt, ein Lied vorspulen" - und im Vergleich zur CD ist eine Schallplatte nochmal was "uriger", und man kann halt nicht ein Lied so einfach überspringen.

Und echte Fans finden auch den Sound was besonderes, der ist idR anders als von CD, auch wenn manche Dinge, die VinylFans hören, eher Einbildung sind ;) Aber vor allem gibt es einige Alben, die für die CD-Version nochmal bearbeitet werden und dabei ZU seh nachbearbeitet werden, damit sie "lauter" klingen - dabei kann einiges an Dynamik verloren gehen (google mal nach "loudness war" ) - natürlich muss man aber eine gute Anlage haben, um dann den Vorteil des authentischeren Klangs zu hören.

UND es gibt auch mehr und mehr Hobby-DJs, die nicht mit Tools oder Laptops oder Doppel-CD-Player auflegen wollen.
 
Es ist halt die letzte verbleibende Möglichkeit analog Musik zu hören.

Kein Verlust bei der Umwandlung ins digital-Signal oder innerhalb der Anlage. So wie es mal im Studio klang, kommt es bei sündhaft teuren guten Lautsprechern zu Hause an.

Weder die CD noch digitale Formate (mp3 oder andere angeblich verlustfreie) können das.
 
Ne Platte ist was feines. Hab erst letzens 3 Platten von A Perfect Circle gekauft. Muss ja meinen ProJect Xpression III füttern :D
Ist einfach nochmal was ganz anderes. Klar macht mans auch einfach weil man Geld hat, aber es ist nen tolles Gefühl was von Platte zu hören.
Es gibt wirklich ne Wiederauferstehung der Platte. Marantz stattet die besseren AVRs nicht umsonst wieder mit Phono-AMPs aus.
 
Die meisten Platten heute werden hochqualitativ hergestellt und sind keine Massenprodukte. Sogenannte audiophile LPs werden mit deutlich mehr Vinyl als früher gepresst, teilweise über 200g, die "Negative" werden mit Hand nachgearbeitet, bis alles perfekt ist. Das geht wirklich. Da stehen Spezialisten und kratzen mit einem ganz feinen Stichel die Rille (beim Negativ natürlich der "Hügel") nach. Nicht vergessen darfst Du auch die Größe im Vergleich zur CD. Ein schönes Cover Art kommt viel besser zur Geltung. Und die Haptik... Die schwere LP aus dem Cover nehmen, dann vorsichtig in die Innenhülle greifen, Daumen an der Kante, Mittelfinger am Loch (das ist jetzt wirklich nicht zweideutig gemeint...) und sachte rausziehen. Hülle zur Seite legen, mit der weiten Hand an der gegenüberliegenden Kante nachgreifen und auf den aus dem Vollstahl gefrästen Plattenteller legen. Gewicht drauf und den Tonabnehmer auflegen (Vollautomaten sind doof). Die LP-Verkäufe sind seit Jahren deutlich steigend, das Interesse ist da. Anspieltipp: Antics [Vinyl LP]: Interpol: Amazon.de: Musik

Edit: Ich habe mich an einer Stelle vertan: Mit dem Stichel wird nicht das Negativ bearbeiter sondern der Master, von dem dann das Negativ erstellt wird. Danach wird eine Lage Gold aufgebracht usw. Schöne analoge Technik. Ich habe vor ein paar Jahren öfters mal bei Sonopress in der Kantine gegessen, damals standen die "alten" Schallplattenpressen einfach so auf dem Flur rum, weil die CD the next big thing war. Ich hoffe, die bereuen das inzwischen.
 
Ich denke, Caspar und Herbboy beschreiben es am besten. Die Platte bietet mehr Erlebnis, mehr Ritual, mehr Persönliches. Technisch ist die Platte nicht so herausragend, wie sie gerne dargestellt wird und in vielen Punkten moderner Technik schlicht unterlegen (wenn ich den Artikel wiederfinde, der das so schön analysiert hat, verlinke ich ihn mal). Aber da es letztlich nicht um die Werte auf dem Papier geht, sondern das subjektive Empfinden, kann die Platte bei einigen Liebhabern einfach punkten.
Aus ähnlichen Gründen gab es bis 2008 auch noch Polaroid-Fotos (und momentan den Versuch, die Kameras und den Film neu aufzulegen). Es geht nicht um die technische Qualität. Es geht um den Charme.
 
Es ist halt die letzte verbleibende Möglichkeit analog Musik zu hören.

Kein Verlust bei der Umwandlung ins digital-Signal oder innerhalb der Anlage. So wie es mal im Studio klang, kommt es bei sündhaft teuren guten Lautsprechern zu Hause an.
Mir ist kein modernes Studio bekannt, das die Musik noch analog aufnimmt ^^ Außer evlt. ganz spezielle Spartenlabels, die speziell für und nur auf Vinyl produzieren - da ist dann aber die Frage, ob es nicht ein viel größerer Nachteil ist, dass man keine digitale Nachbearbeitung in Sachen Dynamik und Rauschen durchführen kann.

Aber ansonsten: Gesang, Gitarre usw., das geht heutzutage alles in ein meist digitales Mischpult und dann irgendwie noch zu nem PC. Und dann muss es nochmal "zurückgewandelt" werden für das Pressen der Schallplatte - Du hast also mind 2 Umwandlungen. Von Musik, die sowieso elektronisch ist, mal ganz zu schweigen.

Und die Vinyl-Fans sind keinesfalls nur Leute mit sehr teuren Boxen, denen es auf SO minimale theoretische Details ankommt. Aber eine Schallplatte hört sich halt selbst dann ein bisschen anders an, wenn Du die CD-Version eines Albums als Quelle für das Pressen einer Schallplatte nimmst - es hat also sicher nichts bzw nicht nur mit "Wandlungsvorgängen" und qualitativen Fragen zu tun, die man mit einer Schallplatte vermeiden will.
 
Ich finde diesen "LP-Hype" auch ziemlich seltsam und kann ihn überhaupt nicht nachvollziehen. Die Vorteile bei der Klangqualität sind im wesentlichen eingebildet. Es ist nicht möglich eine LP von einer !guten! Digitalaufnahme mit guter DAC Hardware zu unterscheiden. Außerdem ist heute -und das nicht erst seit gestern-, wie schon gesagt so gut wie jede Aufnahme auch im Original Digital.

Abgesehen davon haben LPs viele nicht unerhebliche Nachteile: sie sind etwa groß und haben nur eine (vergleichsweise sehr) begrenzte Lebensdauer: mit jedem Abspielen wird die Platte abgekratzt, die Qualität sinkt, nach spätestens ~200mal ist sie praktisch unbrauchbar, auch Staub macht sich negativ bemerkbar.

Weitere Nachteile sind die (physisch) großen Medien mit begrenztem Fassungsvermögen und der relativ große Aufwand (spulen usw.); vernünftige Hardware dafür ist auch nicht billig.

Und wenn man unbedingt will: Es gibt auch viel modernere analoge Audiomedien, etwa die Laserdisk...
 
Superwip schrieb:
Ich finde diesen "LP-Hype" auch ziemlich seltsam und kann ihn überhaupt nicht nachvollziehen. Die Vorteile bei der Klangqualität sind im wesentlichen eingebildet. Es ist nicht möglich eine LP von einer !guten! Digitalaufnahme mit guter DAC Hardware zu unterscheiden. Außerdem ist heute -und das nicht erst seit gestern-, wie schon gesagt so gut wie jede Aufnahme auch im Original Digital.

Ganz ehrlich: Ne Platte mag vielleicht nicht besser klingen, anders klingt sie aber in jedem Fall.
 
Ganz ehrlich: Ne Platte mag vielleicht nicht besser klingen, anders klingt sie aber in jedem Fall.

Das kann folgende Gründe haben:

-andere Bearbeitung des Audiomaterials (!)
-Verschmutzung und/oder Beschädigung der Platte verfälscht das Material
-Qualität der LP begrenzt
-minderwertige Audiodatei (z.B. MP3) als Referenz
-Unterschiede der Abspiel-Hardware

Punkt 2 und 3, prinzipiell auch 5 sollten, wenn man aus irgendeinem Grund wert darauf legt durch nachträgliche Effekte beliebig genau nachgeahmt bzw. ausgeglichen werden können.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sagen wir es mal so. Die CD (stellvertretend für ne digitale Quelle) und die LP machen beide Fehler, aber die der LP sind einfach charmanter. Für viele ist der klangliche Charme einer LP erst mit ner Hochbitaufnahme digital erreichbar. Wobei man fairerweise sagen muss, das es seit einigen Jahren wirklich auch ordentliche CD Player gibt und die Argumentation zugunsten der LP oftmals auf Vergleichen aus den 80ern und 90ern herrührt. Damals waren die CD Player halt oftmals tatsächlich klanglich so "kalt", "technisch" und unnatürlich wie es ihnen bis heute von Vinyljunkies vorgeworfen wird.

Probleme mit begrenzter Lebensdauer von LPs gibt es eigentlich nicht, das da Material abgekratzt wird und die nach 200 mal nicht mehr zu gebrauchen sei, ist natürlich Unsinn. Wenn der Plattenspieler bzw. der Abtaster ordentlich eingestellt und selbst noch i.O. ist, dann hat man sehr lange Freude an seinen Platten. Die Lebensdauer ist jedenfalls höher als z.B. die von CDs. Ich selbst habe Originalpressungen aus den 60er Jahren, die nach wie vor herausragend klingen.

Dem Thema Staub kann man mittels ner Plattenwaschmaschine sehr einfach Herr werden und bei gröberen Verschmutzungen wirkt Disko Film Wunder (wenn man sich dazu überwunden hat die Platte damit vollzukleistern)!

Leider sind eben viele heute hergestellte Platten von minderer Qualität. Da wird zwar extra dickes Vinyl genommen, aber ansonsten doch sehr geschlampt. Daran ist nicht zuletzt die mangelnden Fachkenntnisse und Erfahrung der Hersteller verantwortlich. Das Budget für die Plattenherstellung ist gering, die Stückzahlen auch und die Fachleute alle in Rente. Das hört man auch!
 
Das kann folgende Gründe haben:

-andere Bearbeitung des Audiomaterials (!)

Das ist ja grad der Witz an der Platte. Viele Releases werden hier einfach ein wenig liebevoller abgemischt. 2 Beispiele:

Porcupine Tree's In Absentia kommt auf meiner CD Fassung auf DR Werte zwischen 7 und 9, die Platte (gleiches Releasejahr) auf zwischen 9 und 11.

Pink Floyds The Dark Side of the Moon ist noch heftiger. Meine Originalpressung von 73' schafft es im Durchschnitt auf DR13, meine SACD gerade mal 9. Selbst die "digital neu gemasterte" Platte die ich mir dieses Jahr neu gekauft habe kommt noch auf 11.

Leider leider werden CD's einfach zu häufig zu schlecht gemixt. Von den theoretischen 96dB Dynamikumfang bleiben in der Praxis eigentlich IMMER weniger über als bei den 40dB einer Schallplatte. Natürlich ist Dynamikumfang nicht alles, ich kann aber z.B. auch nicht feststellen das die Pink Floyd SACD weniger Grundrauschen hätte als die Platten.

-Verschmutzung und/oder Beschädigung der Platte verfälscht das Material

Naja, also echte Fehler (Kratzer o.Ä.) hört man bei der Platte schon wirklich als Fehler, das klingt einfach fies oder es haut direkt den Tonarm raus.

-Qualität der LP begrenzt

Die begrenzt nun wirklich selten die Aufnahme. Bei extrem audiophiler Klassik mag es ja sein das eine Platte zu wenig Dynamikumfang bringt, sowas findet sich aber in meiner Musiksammlung nicht.

-minderwertige Audiodatei (z.B. MP3) als Referenz
Ist bei meinen SACD's und CD's eher nicht gegeben....

-Unterschiede der Abspiel-Hardware

Klaro klingt jedes Glied der Hifikette ein wenig. Aber auch Schallplatten die ich mir im Fachgeschäft an highend Geräten habe digitalisieren lassen, kann ich im Blindtest in Sekunden von der CD auseinanderhalten. Bei guten MP3 vs. FLAC kann ich das übrigens nicht.


Punkt 2 und 3, prinzipiell auch 5 sollten, wenn man aus irgendeinem Grund wert darauf legt durch nachträgliche Effekte beliebig genau nachgeahmt bzw. ausgeglichen werden können.

Ich lege nicht Wert auf irgentwelchen Mumpitz um meine Dateien schlechter zu machen, ich lege schlicht Wert auf die bessere Arbeit der Toningeneure die die Platten aufgenommen haben!

Es gibt aber auch Gegenbeispiele in denen die Platte einfach schlechter gemixt wurde. Beispiel: Meine Originalpressung von Bob Marley's Exodus klingt auf Platte unenedlich leblos im Vergleich zu meiner MFSL CD Fassung. Da haben aber auch Leute mit Focus auf den Klang die CD abgemixt.

Grüße
 
Zuletzt bearbeitet:
Das ist ja grad der Witz an der Platte. Viele Releases werden hier einfach ein wenig liebevoller abgemischt. 2 Beispiele:

Grönemayer "Mensch" ist als CD praktisch ungenießbar, die Platte ist wesentlich besser (musikalisch bleibts natürlich geschmacksache - meiner ists net).

Von den theoretischen 96dB Dynamikumfang bleiben in der Praxis eigentlich IMMER weniger über als bei den 40dB einer Schallplatte.

Der max. mögliche Dynamikumfang (bei CDs sind das nutzbar realistisch ca. 76dB) ist zudem relativ uninteressant. Nicht umsonst wird jede (auch audiophile) Aufnahme dynamikkompromiert. Ein Dynamikumfang von 76dB ist ja von herkömmlichen Hifigerätschaften nur in Ausnahmefällen bzw. gar nicht darstellbar. Das ist auch gar nicht erforderlich, weil es bedeuten würde, dass man die leisen Passagen fast gar nicht hört und bei den lauten aus dem Sessel fällt. Sinnvoll ist das nicht.

Insofern ist der Dynamikumfang (bei Hochbit sind ja 120dB möglich und ca. 100dB nutzbar) ein eher theoretisch bedeutsamer Wert. Als Argument zum Vor- oder Nachteil bestimmter Medien taugt er jedenfalls nicht.
 
Die Laserdisc ist ein digitales Medium.;)

Das stimmt nicht; die Laserdisc war ursprünglich ein rein analoges Medium, mit einer analogen Audio- und einer analogen Videospur (!)

Später wurde, zum Teil alternativ, eine Digitale Audiospur hinzugefügt.

Die Laserdisc ist mit Abstand das modernste und hochwertigste analoge Audio- und Videomedium -mit Ausnahme der seltenen Hi-Vision LD (beim Video)-; allerdings ist die Hardware (leider?) extrem teuer und wird nichtmehr hergestellt- paradoxerweise im Gegensatz zu den viel älteren und primitiveren LPs.

Wenn irgendjemand ernsthaft Wert darauf legen würde könnte man auch analoge Medien mit einer weit größeren Kapazität und Qualität entwickeln, etwa auf Blu-Ray Basis; aber das geschieht nicht- denn die digitalen Formate sind einfach besser.

Probleme mit begrenzter Lebensdauer von LPs gibt es eigentlich nicht, das da Material abgekratzt wird und die nach 200 mal nicht mehr zu gebrauchen sei, ist natürlich Unsinn. Wenn der Plattenspieler bzw. der Abtaster ordentlich eingestellt und selbst noch i.O. ist, dann hat man sehr lange Freude an seinen Platten. Die Lebensdauer ist jedenfalls höher als z.B. die von CDs. Ich selbst habe Originalpressungen aus den 60er Jahren, die nach wie vor herausragend klingen.

Wenn man eine Platte im Schrank liegen lässt, dann hält sie -im Gegensatz zu optischen oder magnetischen Medien- praktisch ewig; sie nutzt sich aber eben beim Abspielen, je nach Hardware mehr oder weniger, unweigerlich ab. Wenn du mir nicht glaubst vergleich doch einmal eine Platte, die schon "sehr oft" abgespielt wurde mit einer Fabriksneuen, ansonsten gleichen Platte.

Ein digitales Medium hat dafür prinzipiell den Vorteil verlustfrei kopiert werden zu können; die Daten sind völlig vom Medium entkoppelt und so praktisch unbegrenzt haltbar- wenn nicht ein Kopierschutz das verhindert.

Dem Thema Staub kann man mittels ner Plattenwaschmaschine sehr einfach Herr werden und bei gröberen Verschmutzungen wirkt Disko Film Wunder (wenn man sich dazu überwunden hat die Platte damit vollzukleistern)!

Wie umständlich...

Naja, also echte Fehler (Kratzer o.Ä.) hört man bei der Platte schon wirklich als Fehler, das klingt einfach fies oder es haut direkt den Tonarm raus.

Ich meine hier garnicht so schwere Fehler wie Kratzer sondern eher (geringfügige) Abnutzungserscheinungen oder mangelnde Fertigungsqualität.

Die begrenzt nun wirklich selten die Aufnahme. Bei extrem audiophiler Klassik mag es ja sein das eine Platte zu wenig Dynamikumfang bringt, sowas findet sich aber in meiner Musiksammlung nicht.

Dynamik ist nicht alles, die meine ich hier eigentlich auch nicht primär, sondern vor allem die begrenzte Fertigungsqualität.

Klaro klingt jedes Glied der Hifikette ein wenig. Aber auch Schallplatten die ich mir im Fachgeschäft an highend Geräten habe digitalisieren lassen, kann ich im Blindtest in Sekunden von der CD auseinanderhalten. Bei guten MP3 vs. FLAC kann ich das übrigens nicht.

Klarer Fall von "andere Bearbeitung des Audiomaterials"
 
Zuletzt bearbeitet:
Mich als Drum & Bass Fan betrifft das sehr. Natürlich lädt man sich jedes release Digital. Aber besondere Scheiben kauft man sich einfach als Vinyl. Die Qualität ist mit der FLAC-Datei natürlich um Welten besser, aber wie schon häufig betont: Die Platte lebt man. Es ist einfach dieses andere Gefühl, das Ritual. Man bekommt einen ganz anderen Zugang zur Musik.
 
Da ich nicht mit Vinyl aufgewachsen bin, kann ich das wohl nicht nachempfinden.
Macht aber nix, danke für die ganzen Antworten :daumen:
 
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