Klänge als Wellen
Und genau in Form einer Welle speichert man einen Klang meistens, wenn man ihn digitalisiert. Nur ist die Genauigkeit geringer als die der wirklichen Schallwelle aufgrund der Rasterung, die auch hier wieder zum Einsatz kommt. Je feiner diese gewählt wird, desto klarer wird der Klang. Allerdings fallen dann auch größere Datenmengen an, und dafür braucht man mehr Speicherplatz und mehr Zeit für die Bearbeitung. Ein in CD-Qualität gespeicherter Sound hat eine Rasterung von 44100 "Luftdruckwerten pro Sekunde", damit kann man Töne bis zu 22050 Hz aufnehmen (die Hälfte, weil jede Schwingung ja hin und her schwingt), das entspricht einem höheren Ton als die allermeisten Menschen (zumindest bewußt) wahrnehmen können. Die vertikale Rasterung gibt man in Bit an, je mehr Bits man verwendet, desto feiner wird der Luftdruck jeweils gemessen (genauso wie bei der Anzahl der Farben von Bildern). Mit den bei CD-Qualität üblichen 16 Bit lassen sich mehr als 65000 verschiedene Werte unterscheiden, ausreichend für unser menschliches Gehör (nur bei sehr leisen Tönen, für die unser Gehör empfindlicher ist, können wir vielleicht einen Unterschied zum Analogsignal raushören).