Ich hab in den letzten Jahren immer mal wieder einen Wahlhelfer Online test gemacht.
Komisch war das meistens die NPD an erster stelle stand. Ich bin zwar National eingestellt aber mit sicherheit kein Nazi.
Unabhängig davon, dass es in dem Fall passen könnte:
Die Zuverlässigkeit derartiger Onlinetests ist spätestens bei kleinen Partei =0. DIe Fragen orientieren sich an mehr oder minder "großen" politischen Themen und es werden nur pauschal die Einstellung der Parteien als ja/nein erfragt. Bei den großen Parteien funktioniert das noch einigermaßen, aber bei den kleinen bleibt vollkommen unberücksichtigt, ob sie dieses Thema überhaupt aktiv angehen - Themen, die sie statt dessen betonen, spielen dagegen ggf. gar keine Rolle.
Ich als bekennender Agnostiker, der Kirchen für populistische Vereine auf gleicher Stufe wie BILD und NPD hält und offen die Abschaffung sämtlicher ihrer Bevorzugen vertritt, sollte nach derartigen Onlinetests z.B. die Parte bibeltreuer Christen wählen.
Trotz allem finde ich das dieses Land irgendwas tun muss. Es wird langsam wirklich zu viel des guten. Wer soll das noch alles Zahlen? Die Deutschen Schulen Fallen auseinander. Überall fehlt Geld....
Nur was hat das mit National/international zu tun?
"das alles", was gezahlt werden muss, betrifft fast ausschließlich die eigene Nation. Das Ministerium für "wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung" (das sich -insbesondere unter der aktuellen Regierung- mehr mit wirtschaft, insbesonderer deutschen Unternehmen im Ausland, denn mit Entwicklungshilfe beschäftigt), macht kaum 0,5% des Bundeshaushaltes aus und die Länderhaushalte bleiben erst recht im Land. Migration liegt netto bei null oder im negativen, größere Asylprogramme gibt es auch nicht und afaik fordern nicht mal mehr die Grünen, daran etwas zu ändern.
Richtig, in meiner Stadt (also hier wo ich wohn^^), da sollte man nicht mehr durch die Stadt gehen, wenn es dunkel ist. Aus dem einfachen Grund zusammengeschlagen und/oder ausgeraubt zu werden. Und das größtenteils (!) von "Gästen" (bei uns sinds Russen (nicht abwertend gemeint

)). Nur frage ich mich, warum sind die so gewalttätig? Warum greift die Polizei oder Staat nicht ein?
Wie ist das Verhältniss von Leuten, die du kennst, die selbst Opfer derartiger Gewalttaten wurden zu Leuten, die deswegen Anzeige erstattet erhaben zu Leuten, die derartige Taten (oder Situationen, die eindeutig darauf hinausliefen) beobachtet und umgehend die Polizei alarmiert, ggf. zur Festhaltung der Täter selbst eingegriffen haben?
Derartige Berichte von gefährlichen Stadtteilen hör ich in letzter Zeit zunehmend, aber obwohl weder die Wohnorte meiner Verwandschaft in Berlin noch Frankfurt Rödelheim als gänzlich unproblematisch gelten, sind es irgendwie immer nur Berichte aus dritter bis fünfter Hand bzw. direkt aus den Medien, die von Angst bekanntermaßen am besten Leben.
Das find ich auch schlimm. Wer national eingestellt ist, der wird sofort und ohne Diskussion als Nazi hingestellt.
Tjo. Die meisten Leute, die sich selbst als "national" (und nicht z.B. konservativ oder leistungsorientiert) beschreiben, sind auf näheres Nachfragen nicht wirklich in der Lage, ihre politische Einstellung zu beschreiben, ohne dabei mehrfach die Beschränkung staatlicher sozialer Maßnahmen (d.h. bei der ebenfalls oft geforderten erweiterten Einflussnahme des Staates im Wirtschaftssektor eine Form von "Sozialismus") auf Mitglieder der eigenen Nation (d.h. "Natioalismus") zu fordern. (in Kombination als "Nationalsozialismus")
Mag sein, dass es da Ausnahmen gibt - aber die Masse gibt die Vorurteile vor und ähnlich wie viele bei "Türke" nicht zuerst an "fehlerfreies Hochdeutsch in jeder Situation" denken, denken viele bei "national eingestellt" nicht an "frei von nationalsozialistischen Gedankengut".
Aber im Grundgesetzt steht das nicht, dass Deutsch gesprochen werden muss, wie z.B. in Frankreich.
Es gibt einen Unterschied zwischen einer Amtssprache -d.h. einer vorgeschriebenen Sprache für Ämter- und einer gesetzlich verankerten Sprachregelung für den Alltag. Und um ganz ehrlich zu sein: 5 Minuten Mutantenstadl sollten jeden davon überzeugen, dass eine 50% Quote deutscher Musik im Radio nicht erstrebenswert ist
Der Wegfall aller Grenzen würde aber den Fremdenhass nicht abschaffen, da es ja weiterhin Leute gibt, die offensichtlich anders aussehen.
Fremdenhass im Sinne von Rassismus nicht - aber Fremdenhass im Sinne von Nationalismus schon (wenn man die Grenzen auch in den Köpfen abschafft, was -siehe "Ossi"- nicht so ganz einfach ist)
Hänge einer Ente ein Schild um, auf dem Pferd steht. Was ist die Ente dann?Ein Stück Papier änder rein gar nichts ...
Diesen Vergleich hatten wir jetzt schon 1-2 mal und er wird vom Widerholen nicht besser. Gibt es eigentlich irgend einenr rechts/national eingestellten, der es hier ins Forum schafft und der den Unterschied zwischen einer vorliegenden biologischen Artbeschreibung und einer -auch auf mehrmalige, ausdrückliche Nachfrage- nicht vorlegbarer Definition unterschiedlicher Subgruppen von Menschen erkennt?
Nur dass wir gegen sowas geschickt abgesichert sind, da haben die Politiker wieder ganz gut was gedeichselt. Denn Deutschland ist von sicheren "Drittstaaten" umgeben, und wenn ein Flüchtling einen "sicheren Drittstaat" durchreist dann muss er dort Asyl suchen und wenn er zu uns kommt wird er wieder dorthin geschickt. Das hat alles die Genfer Flüchtlungskonvention entschieden, dh. der einzige Weg in unser Land ist per Flugzeug oder Boot, per Flugzeug kann man nur reisen wenn man eh "reicher" ist und per Boot wird dadurch verhindert dass vor unsern Küsten der Grenzschutz und was weiß ich was rumhängt.
mfg
Es gibt zusätzlich Quotenregeln, die die Weitergabe von anerkannten Flüchtlingen regeln. Davon ganz abgesehen stellte das Beispiel einen aus der Vergangenheit resultierenden Fall dar und die heutige Drittlandregelung ist gar nicht mal so alt. Darüber hinaus gab es in der Vergangenheit mehrfach größere Asylprogramme für Krisenregionen, in deren Rahmen eine größere Anzahl an Flüchtlingen direkt, legal und ohne eigenes Vermögen nach Deutschland gelangte.
Das mag man nachträglich als unnötig human bezeichnen (oder als inhuman, wenn man die Bedingungen in einigen Flüchtlingsunterkünften betrachtet), aber eine Partei (oder Einzelperson), die behauptet, Lösungen für bereits bestehende Probleme zu haben, muss trotzdem mit der daraus resultierenden Situation umgehen.
Die meisten, laut NPD wohl prinzipiell problematischen, "Personen mit Migrationshintergrund" gehen zudem garnicht auf Flüchtlinge, sondern auf die in den 50ern/60ern/z.T. 70ern billig importierten, z.T. gezielt abgeschotten oder in going-to-be Ghettos angesiedelten Arbeitskräfte zurück.
Deine Vorschläge (unten) klingen alle nicht schlecht. Aber ich bin altmodisch. Ich trage noch Bundeswehrtaschentücher, trage weiße Unterhosen, keine Strings für Männer, das aber nur am Rande. Warum darf man nicht an altbewährtem festhalten?
Verbietet das jemand?
Was du forderst, ist eine staatlich unterstützte Rückkehr zu Strukturen, die nur von einigen als "altbewährt" und von anderen als "vollkommen veraltet und moralisch inakzeptabel" bezeichnet werden. Mehr als nur ein kleiner Unterschied.
Mit anderen Worten, dein Kind kann über so wenige Generationen nicht das aufzeigen
Blöde Frage: Wie kann (irgend)ein Kind (per Definition ein maximal 18, eher 13 Jahre altes Lebewesen) irgendetwas über mehrere Generationen (per Definition eine Zeitspanne von mehrmals 20 bis 30 Jahren) "aufzeigen"?
(und was soll "aufzeigen" in dem Kontext eigentlich bedeuten?)