Wie seid ihr zur NPD eingestellt?

Wie seit ihr zur NPD eingestellt?

  • Ich finde ihre Ziele gut.

    Stimmen: 29 5,4%
  • Sie haben nicht ganz unrecht, schießen aber Stark über das Ziel hinaus

    Stimmen: 161 29,8%
  • Ich hasse die NPD und jegliche Nazis.

    Stimmen: 309 57,1%
  • Ach du...lass mich mit deinen Blödsinnigen Umfragen in Ruhe/Keine Angabe

    Stimmen: 42 7,8%

  • Umfrageteilnehmer
    541
  • Umfrage geschlossen .
Da ich deine zweite Suggestion für absolut nicht undenkbar halte würde ich dazu am ehesten tendieren.

In das Land abeschieben, das sie als Heimatland angeben.



Ich verlange ja nicht, daß jemand Deutsch wie seine Muttersprache beherrscht. Es sollte aber wenigstens soviel sein, daß jemand alleine zurecht kommt. Mein Gedanke dabei war in der tat wirklich das Extrembespiel von Menschen, die ewig hier sind und sich nicht anpassen müssen, weil sie in autarken Parallelgesellschaften leben.
Da hast du Recht.
 
Übrigens finde ich die Aussage in der Umfrage "und jegliche Nazis" irgendwie daneben. Das unterstellt jedem , der nicht dem linken Mainstream anhängt oder unpopuläre Meinungen vertritt unterschwellig, ein Anhänger der braunen Kollonnen der 30er zu sein. :rollen:
 
Zuletzt bearbeitet:
Da ich deine zweite Suggestion für absolut nicht undenkbar halte würde ich dazu am ehesten tendieren.

Sehr human

In das Land abeschieben, das sie als Heimatland angeben.

Und du glaubst, das nimmt ihn dann auf oder wie, weil er behauptet, daher zu kommen, wofür es aber keine Beweise gibt?
Was machst du, wenn er "Island" sagt? ;)

Ich verlange ja nicht, daß jemand Deutsch wie seine Muttersprache beherrscht. Es sollte aber wenigstens soviel sein, daß jemand alleine zurecht kommt. Mein Gedanke dabei war in der tat wirklich das Extrembespiel von Menschen, die ewig hier sind und sich nicht anpassen müssen, weil sie in autarken Parallelgesellschaften leben.

Mir ist schon klar, um was für Personen es dir geht und ich weiß auch, dass diese Extrembeispiele gar nicht so selten sind, insbesondere Hausfrauen haben oft weder einen Grund noch die (soziale) Möglichkeit, Integrationsveranstaltungen zu besuchen. Deswegen ging ich ja nur auf die juristische Definition bzw. das Problem damit ein. "nicht integrationswillig", "so viel Deutsch, dass jemand alleine zurecht kommt" - das sind sehr, sehr dehnbare Begriffe (und wie gesagt: In Großstädten kann man auch mit 0 Deutsch und 100% Englisch sehr gut zurecht kommen, produktiv und eine Bereicherung der Gesellschaft sein). Da schaffst du entweder ein wirkungsloses Gesetz (weil es sich mangels Klarheiten nicht durchsetzen lässt oder weil es quasi keine Anforderungen stellt), oder eins, dass auch eine Vielzahl von Leuten trifft, die man definitiv nicht abschieben will.
(Ich erinnere in diesem Zusammenhang an die Leitkulturdebatte: Natürlich ist es wünschenswert, wenn Einwanderer Grundkenntnisse über ihr Zielland vorweisen können. Aber niemandem ist ein Katalog von "unbedingt nötigem Grundwissen" eingefallen, dass die Einheimischen haben...)


Übrigens finde ich die Aussage in der Umfrage "und jegliche Nazis" irgendwie daneben. Das unterstellt jedem , der nicht dem linken Mainstream anhängt oder unpopuläre Meinungen vertritt unterschwellig, ein Anhänger der braunen Kollonnen der 30er zu sein. :rollen:

Es ist "hasse die NPD und jegliche Nazis". Es gibt nur einen sehr, sehr kleinen Personenkreis, der Nazis nicht hasst, aber die (zu "linke") NPD ;)
Zugegeben: Leute, die Nazis hassen und die NPD nicht mögen, oder Leute, die die NPD mögen, Nazis aber "nicht so toll" finden, haben ebensowenig was zum ankreuzen, wie Leute, die einfach gar nicht "hassen", sondern nur "nicht mögen".
Aber ich denke, auf solche Spitzfindigkeiten kann man in einem Hardwareforum auch mal verzichten.
 
moin moin,
gerade den thread entdeckt, kann mich aber irgendwie nicht zurück halten, was zu schreiben, deswegen mach ichs einfach mal:
also madz ich verstehe deine meinung irgendwie nicht. wenn man deine hier aufgezählten ziele/politischen Interessen anschaut, dann einen kleinen blick ins npd parteiprogramm wirft erscheint mir irgendwie nicht wo da ein unterschied sein soll.
Auch die von dir benutzten vokabeln haben nicht gerade einen liberalen, gar einen linken ursprung.
das man menschen nicht in rassen "einteilt" und vorallem das es total unnötig ist son scheiß zu machen zeigt uns das dritte reich.
ich würde dich gern ma fragen wieso du menschen unterschiedlich behandeln möchtest? denkst du, als deutscher hättest du mehr rechte? denkst du als deutscher seist[?] du besser?
ich für meinen teil kann sagen dass ich mich weder besser noch schlechter als andere menschen egal wlecher nationalität fühle, zum glück -___-

=> Nazis raus

mfg
 
Auch die von dir benutzten vokabeln haben nicht gerade einen liberalen, gar einen linken ursprung.
Habe ich behauptet Links oder liberal zu sein? Mit keiner Silbe. Genausowenig möchte ich aber mit den Hohlbirnen in einen Topf geworfen werden, die sich die Zustände von 33-45 zurück wünschen.

Ich sehe mich als Deutschnational an. Ergo, wer in diesem Land lebt, hat sich an die hier geltenden Regeln und Gesetze zu halten und aktiv zum Erfolg der Gesellschaft beizutragen, statt dem Staat auf der Tasche zu liegen.

dann einen kleinen blick ins npd parteiprogramm wirft erscheint mir irgendwie nicht wo da ein unterschied sein soll.
Der Unterschied ist, daß ich nicht revisionistisch eingestellt bin. Und einige Dinge auf gar keinen Fall umsetzen würde.

Da wären:


  • Aufrüstung der Bundeswehr mit Atomwaffen
  • Wiedereinführung der D-Mark
  • Austritt aus der EU (höchstens sich davon ETWAS unabhängiger machen)
  • radikale Drogenpolitik ( würde ich eher liberaler gestalten und die Gesetzeslage lockern)
  • Einführung der Todesstrafe (für Sexualstraftäter aber grundsätzlich Lebenslänglich)


nur um ein paar Beispiele zu nennen.


ich würde dich gern ma fragen wieso du menschen unterschiedlich behandeln möchtest? denkst du, als deutscher hättest du mehr rechte? denkst du als deutscher seist[?] du besser?
Jeder ist mir in Deutschland willkommen, egal welcher Ethnie angehörig. Afrikaner, Japaner, Chinese völlig Schnuppe. Solange er die die geforderten Einreisebestimmungen ( 5000€, Arbeitsplatz, Wohnung, wenigstens rudimentäre Deutschkenntnisse, Nachweis daß es keinen genauso qualifizierten deutschen für den Arbeitsplatz gibt/gab) erfüllt.
Als Gast ist mir sowieso jeder willkommen.

Auf Menschen, die Einwandern und dem Staat auf der Tasche liegen, sich in Paralellgesellschaften einnisten und im schlimmsten Fall auch noch kriminell sind (ich kenne nicht nur einen solchen Fall) kann JEDE Nation verzichten.

Mit dieser Meinung bin nicht alleine. Selbst ein paar meiner türkischen Bekannten unterstützen mich in meiner Meinung.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und du glaubst, das nimmt ihn dann auf oder wie(...)

Das waere, sobald die Person deutsches Staatsterritorium verlassen haette, kein deutsches Problem mehr, sondern das der illegal eingewanderten Person. Die im Zweifel sicher ganz genau weiss, wohin sie zurueckgehen kann.

Was machst du, wenn er "Island" sagt? ;)

Den Bundesgrenzschutz anweisen, ihn in ein Flugzeug mit dem Bestimmungsland "Island" zu setzen. Entweder kommt die Person tatsaechlich dort her oder der EU-Beitrittskandidat Island kann Pluspunkte dadurch sammeln, dass er die Person trotzdem einreisen laesst.

Selbst ein paar meiner türkischen Bekannten unterstützen mich in meiner Meinung.

Das ist ja der Gag. Und haelt den linksdrehenden Weltversteher trotzdem nicht davon ab, von einem "Ueberschuss an arischem Nationalstolz" © zu faseln, gleichzeitig aber die Wirklichkeit nicht sehen zu koennen / wollen (Mehrfachnennungen sind moeglich).
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich hasse die NPD und jegliche Nazis.
Ach du...lass mich mit deinen Blödsinnigen Umfragen in Ruhe/Keine Angabe

____________________________________________________________________________

-aber genauso wie die Rechten hasse ich die extremen Linken, damit meine ich alles was weiter Links als die Linke ist und solche Idioten die in Berlin und Hamburg Autos anzünden und Privatbesitzt nicht achten
aber auch den Steuerzahler Schaden denn wer zahlt am ende alles und wenn es nur die Ermittlungen der Polizei sind

-Extreme Gläubige Fanatiker mag ich auch nicht (also Ortodoxe Juden, Christen, Moslems, usw.) bzw. werde die nie verstehen die leben doch noch im finsteren Mittelalter!

-genauso mag ich den Papst in Rom nicht vor allem wegen dem mehr als Menschenverachteten Kondomverbot
aber da kann man wohl auch anderer Meinung sein (nicht wirklich); ist aber sicherlich auch eine Definitionssache (wo Leben anfängt und wo aufhört)[Leben nach dem Tod/Wiedergeburt/nichts mehr]
 
Zuletzt bearbeitet:
Genausowenig möchte ich aber mit den Hohlbirnen in einen Topf geworfen werden, die sich die Zustände von 33-45 zurück wünschen.

Die Hohlbirnen wünschen sich die Zustände 33-43 zurück, einige sogar nur 33-39 ;)

Solange er die die geforderten Einreisebestimmungen ( 5000€, Arbeitsplatz, Wohnung, wenigstens rudimentäre Deutschkenntnisse, Nachweis daß es keinen genauso qualifizierten deutschen für den Arbeitsplatz gibt/gab)

Wie kommt man eigentlich an einen Arbeitsplatz, wenn man keine Einreisgenehmigung geschweige denn Arbeitserlaubniss hat?
 
Ich meine damit: Wer gibt dir einen Arbeitsvertrag (und macht sich damit bis zur Ausstellung der Arbeitserlaubniss der Beschäftigung von Schwarzarbeitern nachweisbar schuldig), wenn du nicht mal das Land betreten darfst?

Die Einreisebestimmungen (anstelle von längeren Aufenthaltsgenehmigungen) mit Auflagen zu versehen, hätte sehr weitreichende und problematische Konsequenzen.


Das gleiche gilt übrigens auch für eine Wohnung. Wer der Vermieter ja schon blöd, wenn er jemandem einen Mietvertrag ausstellt, der vielleicht mit etwas Glück in 2 Monaten auch tatsächlich einzieht. Wär umgekehrt für den potentiellen Mieter ziemlich blöd, wenn er 2 Monate Miete für eine Wohnung zahlen muss, der er sich nichtmal nähern darf, geschweige denn, dass er sie schon mal von innen gesehen hätte.
Bei solchen Regelungen kannst du sämtlichen deutschen Dienstleister, die zumindest zeitweilig ausländische Personen (z.B. seltenere Experten, Kooperationspartener,...) beschäftigen müssen, gleich schließen, denn es wird einfacher (und billiger), den Arbeitsplatz ins Ausland zu verlagern, als die Leute ins Inland zu bekommen.
 
Ich meine damit: Wer gibt dir einen Arbeitsvertrag (und macht sich damit bis zur Ausstellung der Arbeitserlaubniss der Beschäftigung von Schwarzarbeitern nachweisbar schuldig), wenn du nicht mal das Land betreten darfst?

Die Einreisebestimmungen (anstelle von längeren Aufenthaltsgenehmigungen) mit Auflagen zu versehen, hätte sehr weitreichende und problematische Konsequenzen.
Dann hast du mich falsch verstanden oder ich habe mich nicht klar genug ausgedrückt. Für Urlauber gilt sowas selbstverständlich nicht. Und wer 2-3 Monate mit einem Urlaubsvisum hier sein darf, der kann in dieser Zeit alles nötige regeln. ;)
 
In das Land abeschieben, das sie als Heimatland angeben.

Und wenn sie kein Land angeben können oder wollen?
Vielleicht geben sie ein Land an, dass vom Bürgerkrieg gebeutelt ist, wie Somalia. Was machst du mit denen, in ein Flugzeug stecken und weg damit? :what:

Ich verlange ja nicht, daß jemand Deutsch wie seine Muttersprache beherrscht. Es sollte aber wenigstens soviel sein, daß jemand alleine zurecht kommt. Mein Gedanke dabei war in der tat wirklich das Extrembespiel von Menschen, die ewig hier sind und sich nicht anpassen müssen, weil sie in autarken Parallelgesellschaften leben.

Was ist dann mit den vielen deutschen, die ebenfalls in einer Parallelgesellschaft leben, die sich auch nicht der Mehrheit anschließen wollen?
Davon gibts mehr als du denkst.
Ich kenne sechs in meinem Bekanntenkreis. :D

Ich sehe mich als Deutschnational an. Ergo, wer in diesem Land lebt, hat sich an die hier geltenden Regeln und Gesetze zu halten und aktiv zum Erfolg der Gesellschaft beizutragen, statt dem Staat auf der Tasche zu liegen.

Sollen also alle Hartz 4 Empfänger, Renter und Behinderte rausgeschmissen werden? :what:
Was ist mit Straftätern?
Mehr auf der Tasche liegen geht ja nicht, also weg mit ihnen? ;)

Jeder ist mir in Deutschland willkommen, egal welcher Ethnie angehörig. Afrikaner, Japaner, Chinese völlig Schnuppe. Solange er die die geforderten Einreisebestimmungen ( 5000€, Arbeitsplatz, Wohnung, wenigstens rudimentäre Deutschkenntnisse, Nachweis daß es keinen genauso qualifizierten deutschen für den Arbeitsplatz gibt/gab) erfüllt.
Als Gast ist mir sowieso jeder willkommen.

Hmm, ich kannte mal einen Schüler, der kein deutsch konnte und deshalb auf eine ausländische Schule ging.
Wird die dann also dicht gemacht.
Entweder man spricht deutsch oder man hält die Klappe?

Auf Menschen, die Einwandern und dem Staat auf der Tasche liegen, sich in Paralellgesellschaften einnisten und im schlimmsten Fall auch noch kriminell sind (ich kenne nicht nur einen solchen Fall) kann JEDE Nation verzichten.

Mit dieser Meinung bin nicht alleine. Selbst ein paar meiner türkischen Bekannten unterstützen mich in meiner Meinung.

Sollte man nicht eher daran interessiert sein, dass sich derartige Parallelgesellschaften erst gar nicht entwickeln?
Komisch aber, dass du scheinbar nur muslime Einwanderer meinst. Was ist denn mit den ganzen Menschen, die seinerzeit aus Russland nach Deutschland kamen?
Wie willst du die denn wieder zurück schicken?
Oder gleich ein Bundesland freiräumen?
Sachsen bietet sich an, die versteht eh keiner. :D :ugly:
Schwaben aber auch und echt mal, welcher vernünftige Deutsche braucht Bayern. :lol:
 
Und wenn sie kein Land angeben können oder wollen?
Vielleicht geben sie ein Land an, dass vom Bürgerkrieg gebeutelt ist, wie Somalia. Was machst du mit denen, in ein Flugzeug stecken und weg damit?
Jeder kann ein Land angeben. Und wenn sie Somalia angeben :wayne: Deutscheland/Europa sollte sich dafür stark machen die Zustände vor Ort zu verbessern, dann müssen die Leute ihr Land auch nicht verlassen.


Sollen also alle Hartz 4 Empfänger, Renter und Behinderte rausgeschmissen werden?
Die genannten Gruppen haben in den meisten Fällen schon in die Sozialversicherung eingezahlt oder können (Behinderte) nicht einzahlen. Dafür daß jemand eine Behinderung hat, kann er in 99,9% der Fälle nichts.

Was ist dann mit den vielen deutschen, die ebenfalls in einer Parallelgesellschaft leben, die sich auch nicht der Mehrheit anschließen wollen?
Davon gibts mehr als du denkst.
Ich kenne sechs in meinem Bekanntenkreis.
Was du meinst ist aber eine andere Art paralellgesellschaft. Das sind subkulturen. Ich rede von solchen Zuständen:


Das, was manche als deutschnationales Gerede bezeichnen, klingt so: "Die Familien, die uns Probleme bereiten, kommen aus Gegenden, wo es eine Überlebensfrage ist, ob man seine Ziegen über den Winter kriegt. Und wie man sich vor marodierenden Banden schützt. Dort existieren keine Zentralinstanzen. Der Notruf 110 ist im Dreiländereck Iran, Irak, Türkei unbekannt. Schütze dich selbst, heißt es da, die Jungs werden erzogen zu Mut und Tapferkeit. Das sind ganz andere Werte als die, die hier gefragt sind, dort stimmen sie, hier nicht. Die Jungs verstehen sich als Streetfighter. Wissen Sie, was dieser Professor von denen zu hören gekriegt hätte: Gib Uhr und Handy, bist feine deutsche Pinkel, was? Ich sag dir, bist Opfer!"
Der ganze Artikel ist auf der Seite der Süddeutschen Zeitung nachzulesen: Mensch ärgere Dich - jetzt.de - Macht - jetzt.de

Entweder man spricht deutsch oder man hält die Klappe?
Man hat Deutsch zu lernen. Von mir aus auch auf Staatskosten. Das Erlernen der Landessprache ist essentiell um am Gesellschaftlichen leben teilzunehmen.

Sollte man nicht eher daran interessiert sein, dass sich derartige Parallelgesellschaften erst gar nicht entwickeln?
Sollte man. Da unsere Poltik aber die rosarote Brille auf hat/hatte und teilweise immer noch den Traum von Multikulti träumt sind sie entstanden. Es gibt viertel in diesem Land, da hast du als Deutscher auf den Boden zu schauen um von der 4. Generation der, als "Gastarbeiter" zu uns gekommenen nicht weiter kulturell bereichert zu werden.
Die Gastarbeiter hätten Gastarbeiter bleiben sollen.
Was ist denn mit den ganzen Menschen, die seinerzeit aus Russland nach Deutschland kamen?
Die allermeisten dieser Menschen fügen sich hier ein, arbeiten, ihre Kinder machen keine Probleme (in der 2. Generation ist die Zahl der Abiturienten sogar recht hoch) und Deutschkenntnisse sind bei den Spätaussiedlern meistens auch ausreichend vorhanden. Bildung und der Erwerb deutscher Sprachkenntnnise hat dort einen ganz anderen Stellenwert. Wieso sollte man also was dagegen unternehmen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Jeder kann ein Land angeben. Und wenn sie Somalia angeben :wayne: Deutscheland/Europa sollte sich dafür stark machen die Zustände vor Ort zu verbessern, dann müssen die Leute ihr Land auch nicht verlassen.

Und wie, wenn ich das mal so fragen darf?;)

Man hat Deutsch zu lernen. Von mir aus auch auf Staatskosten. Das Erlernen der Landessprache ist essentiell um am Gesellschaftlichen leben teilzunehmen.

Das ist war: wenn man schon in ein fremdes Land zieht, sollte man auch gefälligst dessen Sprache erlernen;)
 
Das würde jetzt den Rahmen sprengen. Da müsste ich von jedem Hauptmigrationsland die Gründe, gesellschaftlichen Probleme und Gegenheiten aufdröseln. Pauschale Lösungen kann dafür nicht entwickeln.

Eben. Und die EU tut schon in meinen Augen zu viel für andere Länder - zu viel Geld werden ins Ausland verpulvert, welches im Inland besser aufgehoben wäre.
Übrigens wird den Entwicklungsländern schon mehr oder weniger von uns geholfen; das Internationale Rote Kreuz tut schon seit Jahrzehnten sein bestes, wofür man den Verein auch wirklich loben muss.
 
Die neue Ausgabe der "Jungen Freiheit" formuliert unter der Überschrift "Die neuen Deutschen - Nationale Identität im Jahr 2010: Weshalb Integration gelingen kann", unter anderem folgende Forderungen zur Einwanderungspolitik:

..." Wir brauchen mehr Einwanderer die uns nutzen und weniger die uns ausnutzen!", lautetet die folgenlose Forderung de bayerischen Innenministers Günther Beckstein,
Die Realität ist aber auch, anzuerkennen, daß Nulleinwanderung oder vollständige Rückfürhung von Ausländern Illusion ist. Es kommt vielmehr darauf an, Einwanderung endlich allein im wohlverstandenen Staatsinteresse zu steuer und dabei vorhandene und praktikable strengste Auswahmechanismen konquent zu nutzen:

  • Durch Definition und Anwendung strikter Vorbedingungen für die Aufnahme jedes Einwanderers: gute Sprachkenntnisse, ausreichendes Vermögen, adäquate Bildung und Qualifikation, kulturelle Kompatibilität, Integrationsbereitschaft und - fähigkeit.
  • Durch ein Einbürgerungsregime, das die Staatsbürgerschaft zum begehrten Gut macht, die Identifikation mit dem Staat fördert und eine voreilige Einbürgerung Integrationsunwilliger vermeidet.
  • Durch den Abau sozialstaatlicher Anreize für massenhafte Unterschichtseinwanderung. Das verlangt, wohlgemerkt, eine Sozialstaatsreform, die Tendenzen zur dauerhaften Einrichtung in Transferabhängigkeit generell entgegentritt - bei Einheimischen und Eingewanderten.
  • Durch Rückreiseanreize für Nicht-Integrierbare, auch finanzieller Art, wie sie etwa in Dänemark erfolgreich praktiziert werden, und rigerose Abschiebung krimineller Ausländer.

Vor allem aber ist Vorraussetzung jeder Integration, daß der zu Integrierende wohin er sich integrieren kann und soll. Ein funktionierendes Sozialsystem ist kein ausreichender Integrationsrahmen. Integration verlangt das sich-einfügen in eine funktionierende Staatsidee und nationale Identität....


Und weiter:... Integration ist die Bringschuld der Einwanderer selbst....



Diese Aussagen kann ich voll und ganz unterstützen. Besonders das Zitat von Günther Beckstein.
 
Jeder kann ein Land angeben.

Du hast in diesem Zusammenhang übrigens noch nicht zu meiner obigen Frage Stellung genommen, was mit Leuten passiert, die ein Land angeben, dass ihnen die Einreise verweigert.

Was du meinst ist aber eine andere Art paralellgesellschaft. Das sind subkulturen.

Der Umgang einiger Rechtsextremer mit eigenen Freizeiteinrichtungen, eigenen Urlaubszielen, eigenen Jugendorganisationen, streng selektiertem Personenkreis, mit dem man kommuniziert, gegenseitiger Vermittelung/Unterstützung in Bezug auf Arbeit, d.h. auch gezielte Nutzung von Läden, Dienstleistern,... und vor allem eigenen, in sich geschlossenen Medien, dürfte deine Vorstellung einer Parallelgesellschaft eigentlich sehr gut erfüllen. (der einzige Unterschied zu "Gastarbeiter-Ghettos" dürfte wohl daran liegen, dass im Alltag Territorium durchquert werden muss, in dem etwas mehr nicht-Mitglieder dieser Parallelgesellschaft leben. Aber das macht in Bezug auf die Mentalität wohl keinen Unterschied, die bewusste und gezielte Abschottung von anderen Einflüssen -im Vergleich zur reinen Bequemlichkeit nicht-deutschprachiger Personen- sollte die Abtrennung von der Gesellschaft sogar um ein vielfaches stärker ausfallen lassen)

Sollte man. Da unsere Poltik aber die rosarote Brille auf hat/hatte und teilweise immer noch den Traum von Multikulti träumt sind sie entstanden. Es gibt viertel in diesem Land, da hast du als Deutscher auf den Boden zu schauen um von der 4. Generation der, als "Gastarbeiter" zu uns gekommenen nicht weiter kulturell bereichert zu werden.
Die Gastarbeiter hätten Gastarbeiter bleiben sollen.

Man sollte an dieser Stelle vielleicht anmerken, dass Konzept, billige Arbeitskräfte nach Deutschland zu holen, ohne sich irgendwelche Gedanken um ihre Integration oder ihre Rückführung zu machen, von wirtschafts-afinen Kreisen der Union und FDP erdacht und umgesetzt wurde, wärend der Grundgedanke von "Multi-Kulti" eben gerade in der Vermischung von Kuturen und einem daraus resultierendem neuen Ganzen besteht. (dass das utopisch ist und die neue Kultur nicht für jeden erstrebenswert erscheint, soll man nicht Thema sein - aber hat wesentlich mehr mit "Integration" zu tun, als die Schaffung türkischsprachiger Einstellungssysteme und abseits gelegener Wohnbaracken)

Das würde jetzt den Rahmen sprengen. Da müsste ich von jedem Hauptmigrationsland die Gründe, gesellschaftlichen Probleme und Gegenheiten aufdröseln. Pauschale Lösungen kann dafür nicht entwickeln.

Könnte das vielleicht ein Hinweis darauf sein, dass dein Vorschlag aus Gründen der Komplexität und des Umfanges bis auf weiteres nicht umsetzbar ist?

kulturelle Kompatibilität, Integrationsbereitschaft und - fähigkeit.

Ich kann mir schon vorstellen, wie dieses Blatt solche Kriterien handhaben möchte - aber fällt auch jemandem eine rechtsstaatlich praktikable Umsetzung ein?
Ohne Konzept sind Forderungen nämlich irgendwie nur Schall&Rauch&Zeichen mangelnden Verständnisses.

voreilige Einbürgerung Integrationsunwilliger vermeidet.

dito. (wobei ich bei Betrachtung von vieljährigen Duldungsketten frage, was die überhaupt mit "voreiliger Einbürgerung" meinen)

[*]Durch den Abau sozialstaatlicher Anreize für massenhafte Unterschichtseinwanderung. Das verlangt, wohlgemerkt, eine Sozialstaatsreform, die Tendenzen zur dauerhaften Einrichtung in Transferabhängigkeit generell entgegentritt - bei Einheimischen und Eingewanderten.

Wenn ich das richtig verstehe, wird also der massive Abbau von Sozialleistungen gefordert, damit es z.B. deutschen Arbeitslosen so mieß geht, dass die Vorstellung, in Deutschland arbeitslos zu sein, für den durchschnittlichen Somali unattraktiv und abschreckend wirkt?
 
Der Umgang einiger Rechtsextremer mit eigenen Freizeiteinrichtungen, eigenen Urlaubszielen, eigenen Jugendorganisationen, streng selektiertem Personenkreis, mit dem man kommuniziert, gegenseitiger Vermittelung/Unterstützung in Bezug auf Arbeit, d.h. auch gezielte Nutzung von Läden, Dienstleistern,... und vor allem eigenen, in sich geschlossenen Medien, dürfte deine Vorstellung einer Parallelgesellschaft eigentlich sehr gut erfüllen. (der einzige Unterschied zu "Gastarbeiter-Ghettos" dürfte wohl daran liegen, dass im Alltag Territorium durchquert werden muss, in dem etwas mehr nicht-Mitglieder dieser Parallelgesellschaft leben. Aber das macht in Bezug auf die Mentalität wohl keinen Unterschied, die bewusste und gezielte Abschottung von anderen Einflüssen -im Vergleich zur reinen Bequemlichkeit nicht-deutschprachiger Personen- sollte die Abtrennung von der Gesellschaft sogar um ein vielfaches stärker ausfallen lassen)
Ok, an diese Klientel habe ich nicht gedacht, weil ich nicht in solchen Kreisen verkehren/verkehren würde. Deine Beschreibung trifft es aber ganz gut.


billige Arbeitskräfte nach Deutschland zu holen, ohne sich irgendwelche Gedanken um ihre Integration oder ihre Rückführung zu machen, von wirtschafts-afinen Kreisen der Union und FDP erdacht und umgesetzt wurde
Was auch nicht im geringsten zu begrüßen ist.

Könnte das vielleicht ein Hinweis darauf sein, dass dein Vorschlag aus Gründen der Komplexität und des Umfanges bis auf weiteres nicht umsetzbar ist?
Jedenfalls nicht von heute auf morgen. Dafür gibt es eben kein "Maggi-Fix" Patentrezept.

dito. (wobei ich bei Betrachtung von vieljährigen Duldungsketten frage, was die überhaupt mit "voreiliger Einbürgerung" meinen)


Jemand sollte beispielsweise nicht eingebürgert werden, wenn er schon viele Jahre in Deutschland ist und nichtmal rudimentäre Sprachkenntnisse vorweisen kan.

Wenn ich das richtig verstehe, wird also der massive Abbau von Sozialleistungen gefordert, damit es z.B. deutschen Arbeitslosen so mieß geht, dass die Vorstellung, in Deutschland arbeitslos zu sein, für den durchschnittlichen Somali unattraktiv und abschreckend wirkt?

Daß langjährig einzahlende Einheimische, egal ob hier geboren oder Eingewandert, davon auch betroffen sein sollen unterstütze ich nicht wirklich. Wie schon mehrmals betont, bin ich dafür, daß man erst nach einer gewissen Arbeits/Eintzahlungsphase in die Sozialversicherungen Anspruch auf Leistungen hat.
 
Zurück