AW: Weltraumteleskop Kepler entdeckt erdähnlichen Klasse-M-Planeten
Hm, mal was anderes: Wenn wir wirklich nen erdähnlichen Planeten finden würden und auch dort hinkommen könnten, würden wir auch ohne Probleme dort leben können? Die Mediziner machen sich ja noch Sorgen über die noch unentdeckten Virus/Bakterien-Arten im Dschungel, wie würde das dann auf nem noch unbekannten Planeten aussehn?
Es ist sehr unwahrscheinlich, dass Krankheitserreger, die (quasi?) keine Verbindung zur Entwicklung des Lebens auf der Erde haben, einen Menschen infizieren können. Schon die Viren, mit denen sich die Fliege an deiner Zimmerdecke rumschlägt, sind für dich vollkommen harmlos. Der Vergleich zu einem Dschungel, in dem seit Jahrmillionen Primaten und seit Jahr(hundert)tausenden Menschen leben, hinkt wie ein Tausendfüßler mit 999 Holzbeinen.
Man müsste sich auch andersrum Gedanken machen: Was für Krankheitserreger würde wir dort einschleppen und damit vllt das Ökosystem zum kollabieren bringen weil es dort keine Antikörper dafür gibt?
Für Krankheitserreger gilt umgekehrt das gleiche: Für eine Infektion muss man extrem gut auf die Wirtsart angepasst sein. Art. Nicht nur Familie. Nicht nur Gattung. Nicht nur Ordnung. Nicht nur Klasse. Nicht nur Stamm. Nicht nur Reich. Nicht nur Planet - sondern Art. Die Chance, das einer unserer Viren mit dortigen Arten kompatibel ist, ist geringer, als die Chance, römischen Ziegelstein die Rechenleistung eines Bulldozer zu steigern.
Was aber eine sehr große Bedrohung sein könnte: Invasive Arten, gerade Bakterien die von sich von sehr einfachen Verbindungen ernähren. Die werden ggf. auch auf fremden Planeten Nahrung finden - und im Laufe der harten Evolution auf der Erde Mechanismen entwickelt haben, die denen der einheimischen Gegenstücke haushoch überlegen sind. (umgekehrt gilt das gleiche: Ein Mensch, der direkt der örtlichen Athmosphäre ausgesetzt war, dürfte aus Sicherheitsgründen (man kann ihn schlecht vollständig desinfizieren. Z.B. die Lunge wird schwierig

) nie wieder die Erde betreten)
Das wäre wohl leider das letze woran man denken würde. Uns ist doch schon unser eigenes Ökosystem egal..
Überraschenderweise mal nicht. Schon die Viking-Lander wurden unter möglichst sterilen Bedingungen gefertigt und vor dem Start desinfiziert, um das einschleppen irdischer Organismen auf dem Mars zu verhindern. Diverse komplexe, giftige und ätzende Rückstände von Feststoffrakten in der Athmosphäre zu verteilen, ist kein Problem, gigantische Geld- und Energieverbräuche für wenig Nutzen erst recht nicht - aber um fremde Planeten sorgt sich die NASA
Aber für höher entwickeltes Leben tendiert es gegen null. Warum? Nun weil die Schwerkraft zu groß ist. Die hätten dann eine sehr flache, breite Brust und ganz winzige kleine füsschen

. So wie... nun ja Schildkröte (kein guter vergeich...is mir aber nix anderes eingefallen) oder so ähnlich.
Oder Flossen. Wie z.B. Schildkröten. Oder über die Hälfte aller anderen Wirbeltiere auf der Erde...
Statistische Vorhersagen auf einer Datengrundlage von n=1 (d.h. uns) sind doch immer wieder toll
irgendwas "muss" man irgendwann (lies: in ein paar hundert abermilliönchen Jahren

) mal ausdenken, da sich irgendwann die Charakteristik unserer Sonne verändern wird, und es uns auf der Erde dannn schlicht zu warm wird, da wäre der Mars dann noch das beste Ziel in der Nähe
Der Mars ist immer noch so nah an der Erde, dass der Aufwand für seine Umwandlung kaum die gewonne Zeit rechtfertigen dürfte. Davon abgesehen droht Planeten, auf denen
Homo sapiens siedelt per se eine Erwärmung
Ich weis nicht genau, wie der Planet ausfindig gemacht wurde, aber wenn mann die Masse der Sonne kennt und den Radius der Umlaufbahn des Planeten um die Sonne, dann kann man einfach die Masse des Planeten ausrechnen. Wenn man jetzt noch den Durchmesser kennt
Den Durchmesser kann man direkt nicht bestimmen. Man wäre ja schon froh, wenn man Bilder mit mehr als einem Pixel von Exoplaneten machen könnte
