Weltraumteleskop Kepler entdeckt erdähnlichen Klasse-M-Planeten

AW: Weltraumteleskop Kepler entdeckt erdähnlichen Klasse-M-Planeten

JA ENDLICH!:daumen: Solche Planeten heissen "Super Erde", weil sie doppelt so groß bzw. doppelt so viel Masse habe wie unsere Erde. Wenn das stimmt mit dem Klima, und wenn es ein Magnetfeld, Atmosphäre ect. hat, dann denke ich schon, dass es primitives Leben dort gibt (Mikroorganismen, Einzeller). Aber für höher entwickeltes Leben tendiert es gegen null. Warum? Nun weil die Schwerkraft zu groß ist. Die hätten dann eine sehr flache, breite Brust und ganz winzige kleine füsschen:ugly:. So wie... nun ja Schildkröte (kein guter vergeich...is mir aber nix anderes eingefallen) oder so ähnlich.
Ausserdem werden binnen 10 - 20 Jahren bestimmt dutzende oder sogar hunderte von Klasse M Planten entdeckt werden. Ein interessantes Thema! Schön das PCGH auch Astrophyisk in ihrem repertuar hat.:D:D:D. Großes Lob an das PCGH-Forum:daumen:
 
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Den Mars bewohnbar zu machen wäre tatsächlich sogar die logischere Option, Terraforming in dem Umfang ist zwar eine technische Mammutaufgabe und würde sich über Generationen hinziehen, ist aber immer noch einfacher ...

Ich denke nicht. Die Masse/Gravitation des Mars ist nicht groß genug, eine "dicke" Atmosphäre zu halten. Hinzu kommt das Fehlen eines Magnetfeldes, weshalb die wenige Atmosphäre noch stärker von Sonnenwinden etc. "drangsaliert" wird. Man vermutet, dass der Mars deshalb seine Atmosphäre nicht halten kann und sich diese verflüchtigt ([Quelle]).
Fakt ist, der Mars verliert seine Atmosphäre, wenn er mal eine hat. Mit einmaligen Terraforming ist es also nicht getan. Du müsstest andauernd und kontinuierlich eine neue Atmosphäre schaffen, da die "alte" ins All abhaut. Da würde ich es logischer finden, einmal durchs All zu fliegen, als für immer Luft zu produzieren. ;)
 
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Schön das man so einen Planeten gefunden hat, Aber :
Solange man nicht Optisch ein Bild machen kann ist alles nur Theorie.
Man braucht sogar auch noch Sonden Die Planeten in unseren eigenen Sonnensystem Optisch darstellen können.
Dieser neu entdeckter Planet kann auch ein Gasplanet, ein nackter Felsen ohne Atmosphäre oder eine Atmosphäre haben die für uns komplett giftig ist.
Aber das ist alles sowieso Zukunftsmusik denn ertsmal hinkommen ist unmöglich außer mit einem Generationenschiff, und wenn sie dort ankommen werden die Menschen von den Bakterien usw getötet, falls überhaupt der Planet eine Erdähnliche Atmosphäre hat.
Ich persönlich finde es gut das man jetzt schon Pläne macht um den Mars langfristig Kolonisieren zu können.
 
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Man müsste sich auch andersrum Gedanken machen: Was für Krankheitserreger würde wir dort einschleppen und damit vllt das Ökosystem zum kollabieren bringen weil es dort keine Antikörper dafür gibt?
Yo, frag mal die amerikanischen Ureinwohner, was die Europäer denen so schönes mitgebracht haben damals ... so viele Ureinwohner konnten die gar net abknallen, wie durch die eingeschleppten Seuchen dahingerafft wurden (auch wenn die Amis sich bei der Inbesitznahme von "Gods Own Country" ordentlich Mühe gegeben haben da mitzuhalten *hust*). :schief:

Ich denke nicht. Die Masse/Gravitation des Mars ist nicht groß genug, eine "dicke" Atmosphäre zu halten. Hinzu kommt das Fehlen eines Magnetfeldes, weshalb die wenige Atmosphäre noch stärker von Sonnenwinden etc. "drangsaliert" wird. Man vermutet, dass der Mars deshalb seine Atmosphäre nicht halten kann und sich diese verflüchtigt ([Quelle]).
Fakt ist, der Mars verliert seine Atmosphäre, wenn er mal eine hat. Mit einmaligen Terraforming ist es also nicht getan. Du müsstest andauernd und kontinuierlich eine neue Atmosphäre schaffen, da die "alte" ins All abhaut. Da würde ich es logischer finden, einmal durchs All zu fliegen, als für immer Luft zu produzieren. ;)
Nun, man vermutet, dass tatsächlich der Mars wohl mal eine Atmosphäre hatte, anhand der geographischen Charakteristik die auf flüssiges Wasser in der Vergangenheit hindeutet (und alles, was dazu nötig ist), eine mögliche Ursache ist, dass das Magnetfeld des Mars mal stärker war (evtl. ist der Kern nicht mehr ganz flüssig, daher gibts kaum noch ein entsprechendes Magnetfeld, weil ohne genug rotierendes, flüssiges Metall im Inneren fehlt der entsprechende Motor), diesen Kern dann wieder anzuwerfen wäre eine der Hauptsorgen beim Teraformen, komplett unmöglich ists nicht, auch wenn es wie schon gesagt eine Mammutaufgabe wäre und sich wohl auch über Jahrtausende hinziehen würde ... irgendwas "muss" man irgendwann (lies: in ein paar hundert abermilliönchen Jahren :ugly:) mal ausdenken, da sich irgendwann die Charakteristik unserer Sonne verändern wird, und es uns auf der Erde dannn schlicht zu warm wird, da wäre der Mars dann noch das beste Ziel in der Nähe ... ein Flug über 600 Lichtjahre in einer Form, das am Ziel genug von uns ankommt, um dort neu anfangen zu können, ist nach gegenwärtigem technischen Stand sogar noch abenteuerlicher, als einen Planeten in der habitablen Zone neu zu beleben. Aber das liegt noch in ganz ferner Zukunft, sofern auf der Erde nicht irgendeine andere Katastrophe kurzzeitig eh für Schicht im Schacht sorgt ... und kommt mir jetzt nicht mit dem Klimawandel, dieser gehypte Bullshit wird unsere Art genausowenig auslöschen wie die letzte Eiszeit(en), oder eine der anderen Wärmeperioden davor. : P
 
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Ob4ru|3 schrieb:
auch wenn die Amis sich bei der Inbesitznahme von "Gods Own Country" ordentlich Mühe gegeben haben da mitzuhalten *hust*
Damals waren das noch keine Amis sondern Spanier, Portugiesen, Engländer... :P

Menschen sind einfach von Natur aus böse :D
 
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Eine Frage wäre auch, ob es den Planeten heute überhaupt noch gibt, da man Ereignisse auf dem Planeten erst 600 Jahre später feststellen könnte. Zwar sind 600 Jahre Galaktisch gesehen nicht viel, aber wenn man da mit normalen Mittel (unter Licht, in unserer Dimension und ohne Abkürzungen) hinreisen würde, wären bis man da ankommt auch wieder viele Jahrhunderte vergangen und dann könnte es passieren, dass zwischen den Zeitpunkt der Abfahrt, zu dem der Planet von der Erde aus gesehen heile wäre, und dem Zeitpunkt der Ankunft der Planet schon zerstört wurde.
 
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Ich denke nicht. Die Masse/Gravitation des Mars ist nicht groß genug, eine "dicke" Atmosphäre zu halten. Hinzu kommt das Fehlen eines Magnetfeldes, weshalb die wenige Atmosphäre noch stärker von Sonnenwinden etc. "drangsaliert" wird. Man vermutet, dass der Mars deshalb seine Atmosphäre nicht halten kann und sich diese verflüchtigt ([Quelle]).
Fakt ist, der Mars verliert seine Atmosphäre, wenn er mal eine hat. Mit einmaligen Terraforming ist es also nicht getan. Du müsstest andauernd und kontinuierlich eine neue Atmosphäre schaffen, da die "alte" ins All abhaut. Da würde ich es logischer finden, einmal durchs All zu fliegen, als für immer Luft zu produzieren. ;)
Nun, man vermutet, dass tatsächlich der Mars wohl mal eine Atmosphäre hatte, anhand der geographischen Charakteristik die auf flüssiges Wasser in der Vergangenheit hindeutet (und alles, was dazu nötig ist), eine mögliche Ursache ist, dass das Magnetfeld des Mars mal stärker war (evtl. ist der Kern nicht mehr ganz flüssig, daher gibts kaum noch ein entsprechendes Magnetfeld, weil ohne genug rotierendes, flüssiges Metall im Inneren fehlt der entsprechende Motor), diesen Kern dann wieder anzuwerfen wäre eine der Hauptsorgen beim Teraformen, komplett unmöglich ists nicht, auch wenn es wie schon gesagt eine Mammutaufgabe wäre und sich wohl auch über Jahrtausende hinziehen würde ... irgendwas "muss" man irgendwann (lies: in ein paar hundert abermilliönchen Jahren :ugly:) mal ausdenken, da sich irgendwann die Charakteristik unserer Sonne verändern wird, und es uns auf der Erde dannn schlicht zu warm wird, da wäre der Mars dann noch das beste Ziel in der Nähe ... ein Flug über 600 Lichtjahre in einer Form, das am Ziel genug von uns ankommt, um dort neu anfangen zu können, ist nach gegenwärtigem technischen Stand sogar noch abenteuerlicher, als einen Planeten in der habitablen Zone neu zu beleben. Aber das liegt noch in ganz ferner Zukunft, sofern auf der Erde nicht irgendeine andere Katastrophe kurzzeitig eh für Schicht im Schacht sorgt ... und kommt mir jetzt nicht mit dem Klimawandel, dieser gehypte Bullshit wird unsere Art genausowenig auslöschen wie die letzte Eiszeit(en), oder eine der anderen Wärmeperioden davor. : P

Eine Frage wäre auch, ob es den Planeten heute überhaupt noch gibt, da man Ereignisse auf dem Planeten erst 600 Jahre später feststellen könnte. Zwar sind 600 Jahre Galaktisch gesehen nicht viel, aber wenn man da mit normalen Mittel (unter Licht, in unserer Dimension und ohne Abkürzungen) hinreisen würde, wären bis man da ankommt auch wieder viele Jahrhunderte vergangen und dann könnte es passieren, dass zwischen den Zeitpunkt der Abfahrt, zu dem der Planet von der Erde aus gesehen heile wäre, und dem Zeitpunkt der Ankunft der Planet schon zerstört wurde.
Yo, könnte natürlich sein, dass man auf dem Flug dahin neue "Bilder" empfängt, die nur ~300 Jahre alt sind (also auf halber Strecke) und man feststellt, dass dort längst irgendein Killer-Komet die neue Heimt zerbröselt hat, das wäre .... Pech. :ugly:

Hm die dürfte inzwischen so 70-80 sein^^.... Ach nee, wird ja erst in 200 Jahren geboren :D
Mhh ... prä-phötale Erotikphantasien - geht mal beide zum Arzt. :ugly:
 
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Soweit ich weiß, ist der Planet "nur" 600 Lichtjahre entfernt - bei 600 Mio. Lichtjahren sprechen wir von Exoplaneten in einer anderen Galaxie. Dort kann man mit aktueller Technik keine Planeten dieser Größe aufspüren.
Erdähnlich ist übrigens relativ - beim 2,4 fachen Radius muss es sich nicht zwangsläufig um einen Gesteinsplaneten handeln; auch ein kleiner Gasplanet ist denkbar. Selbst ein Gesteinsplanet mit ähnlichem Radius und vergleichbarer Masse kann nach unserem Verständnis völlig ungeeignet für Lebensformen sein - man denke an Venus. Interessant sind natürlich auch etwaige Monde, die garantiert Festkörper wären (Doppelplanet hätte man mit der verwendeten Methode erkennen müssen) und in der habitablen Zone liegen.

Edit: Ok, poiu hats auch ... Ich bessere das aus.

Ich weis nicht genau, wie der Planet ausfindig gemacht wurde, aber wenn mann die Masse der Sonne kennt und den Radius der Umlaufbahn des Planeten um die Sonne, dann kann man einfach die Masse des Planeten ausrechnen. Wenn man jetzt noch den Durchmesser kennt, dann weiss man schon, ob es ein (leichter) Gasplanet oder ein schwerer (Gesteinsplanet) ist. Aber in meiner Theorie sind zu viele Variablen finde ich, also muss das auch noch irgendwie anders zu bestimmen sein :).

Gruß Garnele

PS: der Artikel auf Golem gefällt mir auch mehr :D
 
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Hm, mal was anderes: Wenn wir wirklich nen erdähnlichen Planeten finden würden und auch dort hinkommen könnten, würden wir auch ohne Probleme dort leben können? Die Mediziner machen sich ja noch Sorgen über die noch unentdeckten Virus/Bakterien-Arten im Dschungel, wie würde das dann auf nem noch unbekannten Planeten aussehn? :what:

Es ist sehr unwahrscheinlich, dass Krankheitserreger, die (quasi?) keine Verbindung zur Entwicklung des Lebens auf der Erde haben, einen Menschen infizieren können. Schon die Viren, mit denen sich die Fliege an deiner Zimmerdecke rumschlägt, sind für dich vollkommen harmlos. Der Vergleich zu einem Dschungel, in dem seit Jahrmillionen Primaten und seit Jahr(hundert)tausenden Menschen leben, hinkt wie ein Tausendfüßler mit 999 Holzbeinen.


Man müsste sich auch andersrum Gedanken machen: Was für Krankheitserreger würde wir dort einschleppen und damit vllt das Ökosystem zum kollabieren bringen weil es dort keine Antikörper dafür gibt?

Für Krankheitserreger gilt umgekehrt das gleiche: Für eine Infektion muss man extrem gut auf die Wirtsart angepasst sein. Art. Nicht nur Familie. Nicht nur Gattung. Nicht nur Ordnung. Nicht nur Klasse. Nicht nur Stamm. Nicht nur Reich. Nicht nur Planet - sondern Art. Die Chance, das einer unserer Viren mit dortigen Arten kompatibel ist, ist geringer, als die Chance, römischen Ziegelstein die Rechenleistung eines Bulldozer zu steigern.
Was aber eine sehr große Bedrohung sein könnte: Invasive Arten, gerade Bakterien die von sich von sehr einfachen Verbindungen ernähren. Die werden ggf. auch auf fremden Planeten Nahrung finden - und im Laufe der harten Evolution auf der Erde Mechanismen entwickelt haben, die denen der einheimischen Gegenstücke haushoch überlegen sind. (umgekehrt gilt das gleiche: Ein Mensch, der direkt der örtlichen Athmosphäre ausgesetzt war, dürfte aus Sicherheitsgründen (man kann ihn schlecht vollständig desinfizieren. Z.B. die Lunge wird schwierig :ugly: ) nie wieder die Erde betreten)


Das wäre wohl leider das letze woran man denken würde. Uns ist doch schon unser eigenes Ökosystem egal..

Überraschenderweise mal nicht. Schon die Viking-Lander wurden unter möglichst sterilen Bedingungen gefertigt und vor dem Start desinfiziert, um das einschleppen irdischer Organismen auf dem Mars zu verhindern. Diverse komplexe, giftige und ätzende Rückstände von Feststoffrakten in der Athmosphäre zu verteilen, ist kein Problem, gigantische Geld- und Energieverbräuche für wenig Nutzen erst recht nicht - aber um fremde Planeten sorgt sich die NASA :ugly:


Aber für höher entwickeltes Leben tendiert es gegen null. Warum? Nun weil die Schwerkraft zu groß ist. Die hätten dann eine sehr flache, breite Brust und ganz winzige kleine füsschen:ugly:. So wie... nun ja Schildkröte (kein guter vergeich...is mir aber nix anderes eingefallen) oder so ähnlich.

Oder Flossen. Wie z.B. Schildkröten. Oder über die Hälfte aller anderen Wirbeltiere auf der Erde...

Statistische Vorhersagen auf einer Datengrundlage von n=1 (d.h. uns) sind doch immer wieder toll :rollen:


irgendwas "muss" man irgendwann (lies: in ein paar hundert abermilliönchen Jahren :ugly:) mal ausdenken, da sich irgendwann die Charakteristik unserer Sonne verändern wird, und es uns auf der Erde dannn schlicht zu warm wird, da wäre der Mars dann noch das beste Ziel in der Nähe

Der Mars ist immer noch so nah an der Erde, dass der Aufwand für seine Umwandlung kaum die gewonne Zeit rechtfertigen dürfte. Davon abgesehen droht Planeten, auf denen Homo sapiens siedelt per se eine Erwärmung :schief:


Ich weis nicht genau, wie der Planet ausfindig gemacht wurde, aber wenn mann die Masse der Sonne kennt und den Radius der Umlaufbahn des Planeten um die Sonne, dann kann man einfach die Masse des Planeten ausrechnen. Wenn man jetzt noch den Durchmesser kennt

Den Durchmesser kann man direkt nicht bestimmen. Man wäre ja schon froh, wenn man Bilder mit mehr als einem Pixel von Exoplaneten machen könnte ;)
 
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Den Durchmesser kann man direkt nicht bestimmen. Man wäre ja schon froh, wenn man Bilder mit mehr als einem Pixel von Exoplaneten machen könnte ;)
es gibt allerdings natürlich indirekte Methoden, wobei die je nach dem auch nur ungefähre Schlüsse zulassen. Aber so oder so: bei der Vielzahl an Planeten wäre es unwahrscheinlich, dass es KEINEN Planeten gibt, der erdähnliche Lebensbedinungen bietet. Aber selbst von denen, die man vielleicht in den nächsten 100 Jahren finden wird und die 3 wichtige Haupteigenschaften erfüllen (Größe/Art der Sonne, Entfernung zur Sonne und ungefähre Größe), wird man nur mit viel viel Zufall einen stabilen und "lebenswerten" Planeten finden. Was wir hier für viele Zufälle und Glück haben*, ist unter ein paar Millionen Sonnensystem wohl einmalig. Aber unter ein paar Milliarden vlt nicht mehr. So oder so: selbst wenn wir mal zu einem von "intelligenten" Wesen bewohnten Planeten reisen sollten, wird es schon allein sehr vom Zufall abhängen, zu welcher Phase der Planeten-Geschichte wir da auftauchen. Wenn wir zB 5000 Jahre zu früh kommen, was in astronomischen Einheiten nicht mal ein Wimpernschlag ist, dann treffen wir auf Einwohner, die vielleicht noch nicht mal selber Feuer machen können... mal davon abgesehen, dass die von entsanten Pioniere vermutlich schon längst in Vergessenheit geraten sind, noch bevor sie überhaupt beim fremden Planeten ankommen...

*Abstand Sonne, eine relativ "ruhige" Sonne, Erdkern aus Eisen, der uns ein Magnetfeld und somit einen großen Strahlenschutz beschert, ein Riesenplanet wie der Jupiter, der vor allem in der Phase, in der die Erde sich stabilisierte, viele Meteoriten vom Leib hielt und nicht zuletzt unser Mond, der auch extrem wichtig für unsere Erde ist...
 
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Der Mars ist immer noch so nah an der Erde, dass der Aufwand für seine Umwandlung kaum die gewonne Zeit rechtfertigen dürfte. Davon abgesehen droht Planeten, auf denen Homo sapiens siedelt per se eine Erwärmung :schief:

Das könnte dem Planeten bei Durchschnittstemperaturen von -55°C ganz gut tun. Allerdings bin ich mir bei einer Atmosphäre mit über 95% CO2-Gehalt nicht sicher, ob wir da viel erreichen werden.
 
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Überraschenderweise mal nicht. Schon die Viking-Lander wurden unter möglichst sterilen Bedingungen gefertigt und vor dem Start desinfiziert, um das einschleppen irdischer Organismen auf dem Mars zu verhindern. Diverse komplexe, giftige und ätzende Rückstände von Feststoffrakten in der Athmosphäre zu verteilen, ist kein Problem, gigantische Geld- und Energieverbräuche für wenig Nutzen erst recht nicht - aber um fremde Planeten sorgt sich die NASA :ugly:

Also ich denke dieses sterile Fertigung (nicht nur beim Viking) findet aus egoistischeren Gründen statt.. Man will Leben auf dem Mars entdecken, und es gäbe nichts peinlicheres (und teureres) als nach der Entdeckung zu merken:

"Hm, Schweinegrippe? Verdammt!" ;)

Es ging da also eher darum die Mission bzw. zukünftige Missionen zu schützen und nicht den Mars.
 
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irgendwas "muss" man irgendwann (lies: in ein paar hundert abermilliönchen Jahren :ugly:) mal ausdenken, da sich irgendwann die Charakteristik unserer Sonne verändern wird, und es uns auf der Erde dannn schlicht zu warm wird, da wäre der Mars dann noch das beste Ziel in der Nähe ...


Hust Hust der Mars ist näher an der Sonne als die erde

Sonnensystem
 
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Die Grafik ist sehr geistreich. :haha:
Immerhin stimmt der Text. :)
 
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Hust Hust der Mars ist näher an der Sonne als die erde



Hust hust,..... noch ist die Reihenfolge von der Sonne aus gesehen Merkur -> Venus -> Erde -> Mars usw.



Mit einer durchschnittlichen Entfernung von knapp 228 Millionen Kilometern ist er rund 1,5-mal so weit von der Sonne entfernt wie die Erde.
 
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MUahahahaha, schonmal aufgefallen das die Planeten dort nach der Größe sortiert sind und nicht ihrem Standpunkt zur Sonne? :D
 
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