Weltraumteleskop Kepler entdeckt erdähnlichen Klasse-M-Planeten

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Wäre es vermutlich nicht. Ein Magnetfeld schützt zwar vor dem Einfluss der Sonnenwinde, aber eine ausreichend starke Gravitation kann sie auch einfach kompensieren. Die Venus dürfte, aufgrund größerer Nähe, merklich mehr von der Sonne abbekommen, als die Erde, und sie hat ein lächerlich schwaches Magnetfeld (das vermutlich auch noch durch die Wirkung der Sonnenwinde selbst verursacht wird :schief: ). Aber weil sie groß genug ist, hält sie ihre Athmosphäre trotzdem.
Der Mars hatte wohl nichts von beidem :ka:
 
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Mars (Planet)

Sonnenwinde und andere kosmische Strahlung kann durch Gravitation nicht kompensiert werden.

Sicher hält die Venus ihre Atmosphäre durch ihre Gravitation. 95% Kohlendioxid bei ca. 500°C. und ca. 100 bar Druck an der
glühenden Oberfläche.
Sicher nicht geeignet für uns zum Urlaub machen :D
 
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Durch die Sonnenwinde würde die Atmosphäre angegriffen werden, die Ozeane würden verdunsten und alles Leben hätte sich auf der Erde erledigt. Davor schützt das Magnetfeld, sonst wäre es bei uns auch so idyllisch wie auf dem Mars.

Die Hochenergie Strahlung trifft auf den Sauerstoff in der Atmospähre und wandelt ihn in Ozon um. Das alleine schützt die Erde vor der Strahlung der Sonne und des Weltraums.
Weil vor ein paar Milliarden Jahren Bakterien angefangen haben Sauerstoff zu produzieren war die Evolution überhaupt in der Lage höhere Lebewesen zu bilden.
Auf der Venus gab es keine Bakterien die das gemacht haben.
Auf dem Mars vermuten einige dass es solche Bakterien gab aber das Mars war zu klein um Sauerstoff zu halten. Nur Gas das schwerer ist, konnte sich zumindest etwas halten.

Betrachtest du also jetzt Exo Planeten und weißt einer Sauerstoff in seiner Atmosphäre auf -- so weit ich weiß kann das festgestellt werden auch aus der Entfernung -- ist das ein Anzeichen dafür dass es dort zumindest Sauerstoff erzeugende Bakterien gibt. Denn Sauerstoff taucht nicht von selbst ungebunden auf.
 
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Vor der UV-Strahlung schützt uns das Ozon, nicht vor der hochenergetischen kosmischen Strahlung/Sonnenwinde, die wird zum großen Teil abgelenkt durch das Magnetfeld.
 
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Vor der UV-Strahlung schützt uns das Ozon, nicht vor der hochenergetischen kosmischen Strahlung/Sonnenwinde, die wird zum großen Teil abgelenkt durch das Magnetfeld.

Die Hochenergiestrahlung reagiert mit der Atmosphäre.
Natürlich schützt uns das Magnetfeld. Das ist korrekt. Eben weil die Erde einen festen Eisenkern hat und einen flüssigen Mantel und der Mond auch sein Teil dazu beigetragen hat.
Ohen den Mond wäre die Erde wahrscheinlich schon ausgekühlt und hätte keinen flüssigen Mantel mehr. Ergo auch kein Magnetfeld mehr.
 
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Die Konvektion hat eher mit der Erdrotation zu tun, und die Plattentektonik hält das alles schön am Laufen, als mit dem Mond. Selbst der Mars hat noch einen flüssigen Kern obwohl er nur zwei Kieselsteine als Monde hat.
 
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Der Mond knetet die Erde mit seiner Schwerkraft durch und hält den Erdmantel dabei flüssig.
Guck dir mal den Jupitermond Io an. Der wird vom Jupiter so dermaßen durchgeknetet dass er fast auseinander platzt. Nirgends sind vulkanische Aktivitäten stärker im Sonnensystem als auf Io.

Außerdem gibt es keinen Beweis dass der Mars noch einen flüssigen Kern hat.
Seine Vulkane sind seit Millionen von Jahren erloschenl.
 
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Der Erdmantel, 60 km dick, ist doch nicht flüssig. Klar hebt er sich an der Position des Mondes. Ca. 20cm. Mehr nicht.
Die Konvektion schiebt immer Magma nach oben und drückt dadurch die Kontinentalplatten auseinander und gegeneinander (Drift) daß sie an den Nähten wieder nach unten gedrückt werden. Dadurch entstehen die heftigsten Erdbeben, das letzte am pazifischen Rücken.
Die Katastrophe in Japan.

Jupiter ist ein Gasplanet, seine Oberfläche ist unentdeckt, Io zieht in erster Linie die Gasschichten in seine Richtung.

Leider ist das alles aber o.T.
 
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Die Erde ist 4,5 Milliarden Jahre alt nur nur 60km der gersamten 12.000km sind bisher so abgekühlt dass er fest ist?
Denkst du nicht dass das mehr Gründe haben wird als nur ein Planet?

Wie soll denn Io Gasschichten anziehen wenn seine Gravitation um ein vielfaches schwächer ist als die des Jupiter?

Und korrekt das gehört nicht mehr zum Thema.
 
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Der Mond hat auch nur ein sechstel der Erdanziehung, und, Ebbe+Flut, Anhebung des Bodens sind deutliche Zeichen.

Das muss man ja immer gegen absolute "Null"-Gravitation gegenrechnen.

Wir sollten lieber über den neu entdeckten Planeten schwofen, wer weiß ob er heute, ich mein jetzt, überhaupt noch da ist, 600 Jahre ist schon ein Wort.
 
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Mantelkonvektion
Erdmagnetfeld

Hat beides nichts mit dem Mond zu tun ;).

Bzgl. Io und Jupiter: Weil jede Masse jede andere beinflusst, oder so ähnlich. Der Mond beeinflusst schleißlich auch die Eigenbewegungen der Erde.

Nachdem wir gerade sowie so abschweifen: Wenn ich einen Astronauten in einen ferromagnetischen Ganzkörperanzug (außer Kopf) stecke, dann könnte ich ihn doch mit einem Elektromagneten anziehen, oder? Könnte man damit den Astronauten quasi 0g-Beschleunigung fühlen lassen (im Bezug auf das Raumschiff), während das Raumschiff beschleunigt?
 
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Hab kein Plan wie du das meinst, wenn der Anzug ein sogenannter Masseträgheitsdämpfer sein soll kannst du den Kopf nicht außen vor lassen, den würde der arme Kerl sonst verlieren.
 
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Davon abgesehen reicht es nicht, den gesamten Anzug grob in eine Richtung zu ziehen. Zum einen muss jede einzelne Gliedmaße mit der richtigen Kraft angezogen werden (und die ist auf einem Raumschiff von der doch sehr endlichen Entfernung zum Magneten abhängig), und zwar genau entgegensetzt der Beschleunigung (mit einer doch eher punktförmigen Kraftquelle wie einem Magneten unmöglich), zum anderen musst du vor allem die entstehenden Druckunterschiede im Körper ausgleichen, d.h. der Anzug muss sich exakt richtig in den unteren Regionen zusammenziehen - passgenau für alle Hautpartien (was für einen Anzug, der auch beweglich sein soll, quasi unmöglich ist)

Die Auswirkungen von Beschleunigung könntest du nur dann vollständig kompensieren, wenn der ganze Astronaut in einer physiologischen Salzlösung schwimmt - und selbst dann würde der Schweresinn noch arbeiten, er also nicht "0g spüren". Nicht umsonst macht man sich den Aufwand mit Parabelflügen, wenn man Schwerelosigkeit vollständig simulieren will.
 
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Davon abgesehen reicht es nicht, den gesamten Anzug grob in eine Richtung zu ziehen. Zum einen muss jede einzelne Gliedmaße mit der richtigen Kraft angezogen werden (und die ist auf einem Raumschiff von der doch sehr endlichen Entfernung zum Magneten abhängig), und zwar genau entgegensetzt der Beschleunigung (mit einer doch eher punktförmigen Kraftquelle wie einem Magneten unmöglich), zum anderen musst du vor allem die entstehenden Druckunterschiede im Körper ausgleichen, d.h. der Anzug muss sich exakt richtig in den unteren Regionen zusammenziehen - passgenau für alle Hautpartien (was für einen Anzug, der auch beweglich sein soll, quasi unmöglich ist)

Ich dachte nicht an einen Magneten mit ein paar Metern durchmesser, sondern eher einen, der die gesamte Fläche im Bug einnimmt.
Wenn ich mit 4g beschleunige, dann wirken diese 4g doch auf jedes Körperteil, oder? Demenentsprechend bräuchte ich doch dann keine abgestimmten Kräfte außer derjenigen, die den Körper nach vorne zieht.

Und wie meinst du das mit dem zusammenziehen? Damit der Astronaut nicht in seinem Anzug zerdrückt wird?
 
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Ein so großer Magnet wird schwer en Block zu bauen sein und er wird auch kein komplett flaches Feld abgeben. Und ja, die 4g wirken auf jeden Köperteil gleich. Aber dein Magnet nicht. Wenn ich in der Mitte eines 18 m "hohen" Raumschiff stehe, dann ist der Kopf 20% näher am Magneten dran, als der Zeh, und wird entsprechend stärker angezogen. Da müsstest du sehr, sehr fein regeln können. Kannst du aber an dem Magneten im Bug nicht (zu unpräzise) und am Anzug auch nicht (Magneten mit so starkem Regelbereich bekommst du nicht mit Strom versorgt). Du kannst dein Raumschiff aber auch nicht 1 km lang bauen, nur damit die Unterschiede im Abstand zum Magneten vernachlässigbar werden. Denn dann müsste der langsam unpraktibal groß und energiehungrig werden.
Zusammenziehen muss sich der Anzug nicht zum Schutz vor zerdrücken, sondern eher dem Gegenteil - platzen (bzw. erstmal nur starke Lymphbildung). Bei vierfacher Erdbeschleunigung dürfte dein Astronaut, wenn er aufrecht steht, in Arterien im Fuß auf einen Überdruck von annähernd 0,8 Bar kommen. Das halten die vermutlich nicht längere Zeit durch. Wenn du noch nenneswert darüber hinaus gehst, halten sie es ggf. nicht mal kurzfristig...
Das ist halt das große Problem bei langfristiger Beschleunigung: Man kann nicht die ganze Zeit liegen bleiben, wie heute üblich, und so die effektive Köperhöhe auf vielleicht 30-40 cm reduzieren (und selbst da werden nur 3g für einige Minuten als akzeptabel gesehen), sondern man muss 180+cm rechnen.
 
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Nehmen wir mal an der Magnet hält den Anzug auf Position, dann wirst du doch IM Anzug auch gequetscht, ist ja dann eigentlich so wie wenn du mit dem Rücken zur Wand des Schiffes stehst, oder täusch ich mich ?
 
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Ja, genau so. Aber eben auch "nur" so. Dein z.B. Arm liegt eben, mit dem vierfachen seines normalen Gewichtes, auf einer harten (aber einigermaßen ergonomisch angepassten) Fläche. Das ist unbequem. Aber der Druck, den die Flüssigkeiten in dir auf die unteren Teile des Körpders übertragen, der ist potentiell lebensbedrohlich.
 
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Na also, ein Anzug hilft da nicht, der Dämpfer muß direkt auf den Körper wirken, nicht auf ein ihn umgebendes Teil/Anzug.
Ich denke wenn sie mal in der Lage sind so einen Granatenmäßigen (:D) Antrieb zu entwickeln werden sie im Bezug auf Masseträgheit
auch wesentliche Fortschritte gemacht haben.
 
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Geht es jetzt um Magnetfelder die auf Menschen wirken oder um erdähnliche Planeten in einem unbekannten Sonnensystem?
:offtopic:

Ich bitte daher zum Thema des Threads zurück zu kehren. :)
 
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Tja das ist halt alles so ne Sache. Fehlende Antikörper wären echt ein Problem. Allerdings müsste die Atmosphäre schon seeeehr erdähnlich sein um überhaupt atmen zu können.
Wenn sie das ist, dann könnte da auch so ziemlich das selbe Viehzeuch rumlaufen wie hier, und wir hätten die Antikörper vielleicht schon in ähnlicher oder gleicher Form.

Auch wenn die Atmosphäre nicht Atembar wäre so würden sich die Viren und Bakterien durch die Schutzanzüge Eintritt in die Basis verschaffen, wenn sie denn nicht schon drinnen wären während der Bauzeit. Nicht umsonst sind die Astronauten von Apollo 11 und 12 nach ihrem Raumflug erst mal 3 Wochen in Quarantäne gewesen um eventuell eingeschleppte Krankheitserreger einzudämmen. Es gibt (bzw. gab, wurde 1991 abgeschafft) diesbezüglich auch ein Gesetz welches besagt dass jeder Astronaut 3 Wochen (21 tage) in Quarantäne müsste der einen Fremden Himmelskörper betritt, wurde aber seit Apollo 14 nicht mehr angewandt da bei den vorherigen Missionen keine Kontamination festgestellt werden konnte.
 
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