Grundsätzlich: Eine Angabe von Kbit zum Rendern (CBR genannt) ist extrem veraltet und Welten schlechter als die CRF (ConstantRateFactor) Methode.
Grund: bei der CRF Methode wählt der Codec selbstständig die gerade benötigte Bitrate aus und schwankt so beispielsweise zwischen 200kbit beim Abspann und 15000kbit bei Actionszenen. Auf diese Art nutzt du die Datenmenge viel effizienter - diese Einstellungen bieten aber DAU-Programme wie ich sie gerne nenne oft nicht, denn man müsste ja nachlesen welcher CRF Wert passend ist...
Daran sieht man dann auch, wie die bitrate in die Qualitätseinstellungen eingeht - denn wenn ich bei konstantem CRF (= gleicher Qualität des rendervideos) von "Very Slow" auf "normal" zurückgehe rendert der PC 5x so schnell, die Qualität ist annähernd die gleiche wegen des CRF nur die Datei ist 3x so groß. Es kommt eben auch darauf an, wie viele informationen man pro Bit unterbringt... und je mehr infos in die Bitrate eingequetscht werden sollen desto aufwendiger ist es und desto länger dauert es
Zur fps Geschichte:
1.) Ein Video mit 60fps verbraucht natürlich wensentlich mehr Bitrate/Speicherplatz als eines mit 30fps (sollte logisch sein).
2.) Es ist normalerweise besser, die originale Framerate beim rendern beizubehalten.
Ob es jetzt aber qualitativ besser ist mit 60fps aufzunehmen und dann auf 30 zu rendern oder gleich nur mit 30 aufzunehmen musst du ausprobieren, das kommt auch stark auf das Renderprogramm an (also wie viel Arbeit es sich macht um aus 60fps noch 30 zu machen, billige Programme lassen einfach jedes 2. Bild weg, bessere interpolieren zwischen den frames noch rum).
PS: Wenn du dich mit dem Kodieren von Videos beschäftigen willst und dir mein Post hier unduchsichtig vorkommt empfehle ich folgende Seiten:
Anfänger:
http://encodingwissen.de/
Wenn du bei h.264 angekommen bist:
http://mewiki.project357.com/wiki/X264_Settings