Weitere Steuervergünstigungen für E-Autos beschlossen

AW: Weitere Steuervergünstigungen für E-Autos beschlossen

Damit die Sache vom CO2 Ausstoß her einen Sinn ergibt, müßten erst einmal die ganzen Kohlekraftwerke vom Netz gehen. Da die (asoziale) Energiewende zur Zeit (glücklicherweise) auf Eis liegt, ist davon nicht in näherer Zukunft auszugehen.

Sin ergibt es allerdings wenn man den Schadstoffausstoß in den Städten reduzieren will, dafür sind Elektroautos heute schon extrem gut geeignet. Zwar haben wir keine Verhältnisse wie in Paris, LA, Peking oderMumbai, allerdings ist immer Luft nach oben und man sollte nie zufrieden sein (ja, es sterben mehrere zehntausend Menschen pro Jahr daran, scheint allerdings keinen zu stören).

Zu guter letzt macht einem das ganze auch noch unabhängig vom Erdöl und senkt so nebenbei die Spritpreise. Allerdings sind wir in Deutschland keine Autarkiefetischisten, im Gegensatz zu Polen. Alles in allem ein netter Nebeneffekt.

Zumal der Effekt dann noch fraglicher ist, Fahrzeugabgase machen nur einen verschwindend geringen Prozentsatz des gesamten in die Atmosphäre abgegebenen CO2 aus, sodass die Elektroautooffensive per se fraglich ist, wenn die Industrie weiterhin Tonnen von CO2 rausbläst und sich das auch noch durch zugekaufte CO2-Kontingente selbst legalisieren.

Das Übliche, im Prinzip teil sich das ganze in zwei Lager: die einen sagen tut uns nicht weh, wir sind nur für ein winziges bisschen der Treibhausgase verantwortlich (Chemische Industrie, Schiffahrt [3%] usw., eigentlich fast alles), die anderen sagen wir sind zu wichtig (Kohleverstromung, Verkehr, Landwirtschaft). Am Ende läuft es darauf hinaus das man garnichts machen soll, schließlich sind alle zu wichtig oder nicht wirklich schlimm. Irgendwo muß man anfangen und auch der Verkehr muß langfristig seinen Teil beitragen.

Der Strompreis aus der eigenen Solaranlage sinkt und sinkt....

Dann bleibst du im Winter wohl gerne zu hause...
 
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Nicht beachtet wird auch gerne das man bei den meisten Herstellern mal eben einen etwa 10k€ Aufschlag für reines E-Auto gegenüber Verbrenner zahlt ... bei reduzierter Reichweite und meist deutlich niedrigerer Zuladung da der Akku bereits recht schwer ist .
Leichtere und bessere Akkus gibt es bereits , sind aber noch teurer und werden daher garnet erst verbaut (bei den meisten Herstellern) .

Für Kurzstrecken sind E-Auto's schon ganz gut , als City-Fltzer auch .. aber mIttel bis Langstreckenpendlergeeignet ? NÖÖÖÖ .

Der immer weitere Strompreis spricht auch für sich .......
Ich sehe den Strompreis weniger als Problem, ich kann mir sogar gut vorstellen, dass rein auf die Betriebskosten so ein E-Fahrzeug sogar günstiger ist wie ein Verbrenner.

Die Anschaffungskosten von E-Autos sind wirklich nicht mehr so hoch... Allerdings muss doch meines Wissens nach beim Kauf von E-Fahrzeugen eine Akkumiete/Akkupfand entrichtet werden? Das treibt den Preis eines neuen E-Autos wirklich in die Höhe.

Sehr gut, es wird Entwicklungsprioritäten verändern, Verbrenner sind tot und Entwicklungskosten für neue Modelle verschwendetes Geld.
In zehn Jahren sieh vieles ganz anderes aus:

...
Das kommt ganz drauf an, ob die E-Autos mittelfristig langstreckentauglich werden oder nicht. Aktuell sind die eher für kurze Strecken gedacht...
Mich würde jetzt allerdings mal glatt interessieren, ob ein Verbrenner oder ein E-Auto für x€ mehr Kilometer schafft.

Auch müsste das Problem mit den ewig vielen Ladezyklen gelöst werden. Hier in Berlin erproben die Verkehrsbetriebe aktuell auf einer Linie vier Elektrobusse von Solaris - das Problem ist, dass die ihren Alltagseinsatz auch nur schaffen, weil die unterwegs und an den Endhaltestellen induktiv nachgeladen werden.

Nicht, dass so eine E-Karre wegen den ganzen fälligen Akkus irgendwann doch nicht deutlich teurer wird...

Kaum Tankstellen? Jeder hat doch eine zu Hause. Oder hast du daheim keine Steckdose? Die Reichweite heutiger e-Autos reicht schon locker für jene Kilometer die ca. 80% der Autofahrer täglich fahren. Und wenn man sein Auto dann über Nacht lädt ist es auch egal ob es jetzt eine oder 4h dauert.
Die sollen ihr Auto verkaufen und mit Bus und Bahn fahren. Sorry, ich hab für diese Einstellung "Ich kauf mir ein Auto und andere/die öffentliche Hand sollen mir dafür (auch an meinem Wohnort) gratis einen Parkplatz zur Verfügung stellen" kein Verständnis.

Was ist das denn für eine Einstellung? :nene:
Hast du jemals längere Zeit in großen Städten gelebt? Ich nehme mal an, nein.

In den dicht besiedelten Gebieten wohnen die allermeisten Leute in Wohnblocks/Wohnungen. Die wenigsten Einwohner haben da ein Eigenheim bzw. ein Eigenheim mit Parkmöglichkeit (Und das werden sich zukünftig auch immer weniger Leute leisten können...!).
Und wozu gibt es eben diese ganzen Steuern ums Auto? Da kann man erwarten, dass einem auch Parkplätze zur Verfügung gestellt werden - dazu sind diese Steuern unter anderem da. Genauso könnte man die Gelder auch dazu nutzen, öffentliche Elektrotanksäulen zu errichten. Die steuerliche Bevorzugung von Elektrofahrzeugen ist rein eine Idee der Bundesregierung und daher auch deren Problem.

Und zu deiner Einstellung "Sollen die ihr Auto verkaufen und mit den Öffentlichen fahren"... Ich fahre ja nun wirklich gerne mit Bus und Bahn, aber ich sehe es auch ein, dass es selbst in der Stadt genug Gründe und Situationen gibt, weshalb man einen privaten PKW braucht. Und: Würden alle Nicht-Wohneigentum-Besitzer mit den Öffentlichen fahren, würde garnix mehr gehen. Die verfügbare Infrastruktur würde da gnadenlos platzen. Gerade hier in Berlin - und hier machen die Öffentlichen ja - aus meiner Sicht - sogar einen relativ guten Job.

Aber ein hoher Anteil der Autobesitzer haben das, also trifft es für geschätzt. 15 Millionen Fahrzeuge zu.
Und wenn zuerst der Zweitwagen durch ein Elektrofahreug ersetzt wird, ist viel gewonnen. Und ja, nicht
alle deutschen Familien haben Zweiwagen, aber seeehr viele
Wiegesagt, beachte bitte die Stadtbewohner welche im Regelfall in (Miet-)Wohnungen wohnen. Die machen auch einen verdammt großen Anteil aus. Und wenn du dir alleine schon von vielen Vermietern die Bereitschaft zum Glasfaserausbau anguckst wirst du ja wohl kaum damit rechnen können, dass die durch eigene Gelder E-Tanksäulen aufstellen.

Zumal der Effekt dann noch fraglicher ist, Fahrzeugabgase machen nur einen verschwindend geringen Prozentsatz des gesamten in die Atmosphäre abgegebenen CO2 aus, sodass die Elektroautooffensive per se fraglich ist, wenn die Industrie weiterhin Tonnen von CO2 rausbläst und sich das auch noch durch zugekaufte CO2-Kontingente selbst legalisieren.
Für mich hat dieser Elektrisierungswahn halt einen großen Haken - man verlagert das Problem mit den aktuellen Energieerzeugungsmöglichkeiten bloß. Der Strom muss letztlich auch produziert werden - und solange die erneuerbaren Energien nicht gut, umweltverträglich und zuverlässig gespeichert werden können, wird man noch lange auf Atomstrom und Strom aus fossilen Energien setzen müssen.

Ergo wird der Schadstoffausstoß auch nur verlagert. Zumal der CO2-Ausstoß von Straßen- und Schienenfahrzeugen eh lächerlich gering ist. Man sollte da mal eher an den immer weiter zunehmenden Luftverkehr denken... Und an die Industrie...

Und: Es ist ja toll dass wir so viel CO2 sparen wollen, aber solange in Amerika, Asien und auch Afrika der Schadstoffausstoß immer weiter steigt, ist das auch nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

Den Parkplatz gibt es womöglich bereits, es fehlt die Möglichkeit, zu laden. Aber davon ab, hat es wohl wenig Sinn, mit dir darüber zu diskutieren, weil du offenbar keinerlei Kenntnisse vom Wohnen in Städten hast, zumindest in Deutschland. Der ÖPNV ist eigentlich ganz gut, wenn man im Stadtzentrum wohnt; wohnt man aber außerhalb, fährt man teilweise eine Stunde ins 12 km entfernte Stadtzentrum (gilt vermutlich nicht für Berlin und München, aber für zig Städte im Ruhrgebiet).
Kann ich so nur unterschreiben...

Der Strompreis aus der eigenen Solaranlage sinkt und sinkt....

Autonom fahrende Elektroautos könnten die Landflucht beenden.
Die Zukunft bleibt spannend und ungewiss
Private Solaranlagen sind ein Furz und rentieren sich erst nach einer ewig langen Zeit - wenn überhaupt.

Ich bin auch nicht ganz auf dem aktuellen Stand was Solaranlagen angeht, aber in der Herstellung und Entsorgung sind die nach meinem Kenntnisstand auch nicht gerade sonderlich umweltfreundlich, ähnlich den Energiesparlampen.

Ein Problem, was definitiv noch gelöst werden muss, ist die Ladegeschwindigkeit stark zu erhöhen, ohne die Akkus unnötig stark verschleißen zu lassen. Ich halte den Ansatz der Verkehrsbetriebe, die Busse unterwegs induktiv laden zu lassen ja für wirklich sinnvoll und persönlich auch für die Lösung des Reichweiten- und Ladeproblems in der Stadt, allerdings stellt sich da halt noch das Problem des Akkuverschleißes und der Umsetzbarkeit in weniger Dicht besiedelten Gebieten - und die Lösung wäre mit enormen Bauarbeiten verbunden.

Eine Erklärung - wieso sollten autonome Elektrofahrzeuge die Landflucht beenden?
In Zukunft halte ich da eher Dinge wie den mangelnden Breitbandausbau und die schlechte Infrastruktur für die Landflucht verantwortlich...

@Topic: Ich halte die Steuervergünstigungen für E-Fahrzeuge für sinnvoll. So kann man die Verbreitung von E-Fahrzeugen gut unterstützen, da ein Hauptgrund, weshalb sich viele gegen ein E-Fahrzeug entscheiden, neben den mangelnden öffentlichen Lademöglichkeiten in dem vergleichsweise hohen Anschaffungspreis liegen dürfte. So könnte es sicher auch für viele attraktiver werden, statt zu einem günstigen gebrauchten Verbrenner zu einem neuen E-Fahrzeug zu greifen.
 
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E-Autos machen erst mit Brennstoffzelle überhaupt Sinn, ist ja nicht so, als würde nen Akku Umweltschonend sein und das Gewicht von den Dingern schleppt man auch mit rum, was wiederrum Energieverschwendung ist.

Nach 500 Km fahren mach ich doch net ewig Pause, nur damit der Akku wieder geladen wird, die heutige Technik hat keine Chance, da sie einfach zu unflexibel ist.
 
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Mich würde jetzt allerdings mal glatt interessieren, ob ein Verbrenner oder ein E-Auto für x€ mehr Kilometer schafft.

Das kannst du hier nachlesen, allerdings ist Benzin und Diesel derzeit hoch besteuert, extrem wahrscheinlich dass dies in Zukunft auch auf Strom für Fahrzeuge zutrifft.
Wasserstoffwirtschaft – Wikipedia

IAllerdings muss doch meines Wissens nach beim Kauf von E-Fahrzeugen eine Akkumiete/Akkupfand entrichtet werden? Das treibt den Preis eines neuen E-Autos wirklich in die Höhe.

Kommt auf den Hersteller an, einige wie Renault bestehen auf diese Art der Ladenhütergarantie, andere bieten die Akkus entweder zum Kauf oder zur Miete an und einige verkaufen sie auch nur.

Private Solaranlagen sind ein Furz und rentieren sich erst nach einer ewig langen Zeit - wenn überhaupt.

Kommt ganz darauf an wie man sie betreibt. Mit der Einspeisevergütung kommt man heute nicht weit, das Zauberwort heißt "Eigenverbrauch". Mit den ca. 12 Cent pro kWh der Einspeisevergütung kann man große Renditen vergessen, das ganze kommt plus minus Null heraus. Anders sieht es aus wenn man den Strom selbst verbraucht, mit 28 Cent pro kWh hat sich so eine Solaranlage sehr schnell abgezahlt, selbst kleine minianlagen mit einem 200W peak Solarmodul samt Wechselrichter kann rentabel sein.

Nun kommt es darauf an wie man es betreibt:

1: alter Zähler ohne Rücklaufsperre:
Ein solcher Zähler wird bei mehr eingespeistem Strom als Verbrauch anfangen rückwärts zu laufen, sodass man den Strom später wieder verbrauchen kann. Großer Nachteil ist das es illegal ist, da man für den später entnommenen Strom Steuern und Abgaben zahlen müßte, was man nicht tut. Vielen ist das egal und somit umgehen sie sehr elegant das Problem dass 70% des Solarstroms in weniger als 4 Monaten erzeugt werden. Somit läuft der Zähler im Sommer kräftig rückwärts und im Winter wird dann wieder verbraucht. Man sollte es nur nicht übertreiben, denn es ist verdächtig wenn ein 4 Personenhaushalt weniger verbraucht als ein Single oder der Zählerstand sogar sinkt (mit einem Elektroauto sollte das kein Problem sein. Damit lassen sich Kleinstanlagen mit wenigen hundert W bis ein paar kW sehr sinnvoll betreiben. Größte Gefahr ist das man ein Smartmeter bekommt und das ganze vorbei ist.

2: alter Zähler mit Rücklaufsperre:
Hier läuft der Zähler nicht rückwärts und es ist wohl legal, auch wenn es die Netzbetreiber nicht gerne sehen. Der Nachteil ist das man den überschüssigen Strom verschenkt. Wer also seinen Rechner 24/7 laufen läßt und auch sonst einen hohen Grundverbrauch hat, der kann hier auch sparen. Lohnt sich eher bei Kleinstanlagen, da der meiste Strom im Sommer erzeugt wird und man dann meist eh einen Großteil des Tages nicht da ist um den Strom zu verbrauchen.

3: mit Einspeisevergütung:
Der überschüssige Strom wird für 12 Cent je kWh verkauft und sorgt so für zumindest die Amortisation der Solaranlage, der Eigenverbrauch hingegen ist die eigentliche Rendite. Je größere die Anlage dimensioniert ist umso besser. Allerdings gibt es zwei Probleme, zum einen muß man ab 10 kWh peak die EEG Umlage von 6 Cent auf den Eigenverbrauch zahlen (umgehen allerdings viele) und zum anderen kostet so ein spezielle Zähler zusätzlich 8€ im Monat. Das bedeutet man muß pro Jahr 800kWh nur für den Zähler einspeisen.

4: mit Akkuspeicher:
Ein Akku sorgt dafür das man den Strom auch nachts verbrauchen kann. Ist relativ teuer und ob es sich lohnt ist fraglich. Wenn die Systeme billiger werden, dann könnte das für die Fälle 2 und 3 die Lösung sein.

Ich bin auch nicht ganz auf dem aktuellen Stand was Solaranlagen angeht, aber in der Herstellung und Entsorgung sind die nach meinem Kenntnisstand auch nicht gerade sonderlich umweltfreundlich, ähnlich den Energiesparlampen.

1: Energiesparlampen sind umweltfreundlich, Quecksilber hin oder her (LEDs sind natürlich besser).
2: Die Energie für Herstellung und Entsorgung ist recht schnell eingespielt, dürfte so ungefähr 1 Jahr sein. Was man natürlich sagen kann ist das sie bei uns nicht sonderlich effizient sind und in Äquatornähe das 2,5 fache erzeugen können.

Eine Erklärung - wieso sollten autonome Elektrofahrzeuge die Landflucht beenden?

Weil man in Zukunft einfach in ein Auto einsteigt und ans Ziel gebracht wird. Es wird einfacher werden, man braucht keinen Führerschein und ist auch im Alter mobil. Ob es die Landflucht stoppen wird kann man bezweifeln, es wird das Leben allerdings einfacher machen.

E-Autos machen erst mit Brennstoffzelle überhaupt Sinn, ist ja nicht so, als würde nen Akku Umweltschonend sein und das Gewicht von den Dingern schleppt man auch mit rum, was wiederrum Energieverschwendung ist.

Nach 500 Km fahren mach ich doch net ewig Pause, nur damit der Akku wieder geladen wird, die heutige Technik hat keine Chance, da sie einfach zu unflexibel ist.

1: Das Brennstoffezellenauto hat eine Effizienz von bestenfalls 25-50%, das Elektroauto 80-90%. Das sollte Grund genug sein warum die Technik wohl nicht das Wahre ist.
2: Wasserstoff ist leicht wie Styropor, mit anderen Worten in einen 100L Tank (der noch eine dicke Isolierung braucht) bekommt man 7 Kg rein. Damit wird man schon alle 200 km zur nächsten Tankstelle fahren müssen oder den Tank einen kleinen Lastwagen unterbringen.
3: Das laden eines Elektroautos dauert bald wohl nur noch wenige Minuten dauern, Ladesäulen mit 800 kW sind geplant.
 
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Das kannst du hier nachlesen, allerdings ist Benzin und Diesel derzeit hoch besteuert, extrem wahrscheinlich dass dies in Zukunft auch auf Strom für Fahrzeuge zutrifft.
Wasserstoffwirtschaft – Wikipedia

Also 1,60€ für'n Liter Benzin is ja schon recht großzügig AUFgerundet.:D

1: Das Brennstoffezellenauto hat eine Effizienz von bestenfalls 25-50%, das Elektroauto 80-90%. Das sollte Grund genug sein warum die Technik wohl nicht das Wahre ist.
2: Wasserstoff ist leicht wie Styropor, mit anderen Worten in einen 100L Tank (der noch eine dicke Isolierung braucht) bekommt man 7 Kg rein. Damit wird man schon alle 200 km zur nächsten Tankstelle fahren müssen oder den Tank einen kleinen Lastwagen unterbringen.
3: Das laden eines Elektroautos dauert bald wohl nur noch wenige Minuten dauern, Ladesäulen mit 800 kW sind geplant.

Ich bin ja nun wirklich der Verbrennungsmotortyp, auch wenn die 18 Liter auf 100 Km schon ab und zu nervig sind, ich mach so ungern Pause, da zähl ich jede Sekunde. Nem E-Auto bin ich grundsätzlich nicht abgeneigt, nur sollten mindestens 500 Km drin sein und maximal 5 Minuten zum "tanken" benötigen und nen großer Kombi muss es sein.
Laut deinem Link verbraucht ne Brennstoffzelle aber nur 1 KG pro 100 KM, also würde man mit dem 7 Kg Wasserstoff rund 700Km kommen, passt doch.:daumen:
Woran ja viele nicht denken, ist der Klang, so'n Ding hört man kaum und dementsprechend fehlt für unaufmerksame Handybenutzende Fußgänger ein wichtiges Warnzeichen.
 
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Laut deinem Link verbraucht ne Brennstoffzelle aber nur 1 KG pro 100 KM, also würde man mit dem 7 Kg Wasserstoff rund 700Km kommen, passt doch.:daumen:

Wenn du dir durchliest wie der Wert erreicht wurde, dann wird klar das dort ein wenig Äpfel mit Birnen verglichen wurde, Das Ding kommt nur im ultra Ökomodus auf solche Werte, zum Vergleich: bei Verbrennern reden wir hier von 1-2L Diesel auf 100km. Wenn wir hier mal deine (wohl etwas gehobenen) Ansprüche zugrunde legen, dann kommst du mit 7Kg H2 wohl gerade so 100-200km weit, wenn überhaupt.

Dafür holst du dir dann extrem viele Nachteile ins Haus wie permanent entweichender Wasserstoff, geringe Effizienz oder das Verbot, die Dinger in geschlossenen Räumen abzustellen. Im Vergleich zu Elektroautos hat man einfach einen gigantischen Haufen Probleme und bezahlt dafür auch noch extrem viel (so eine Brennstoffzelle ist teurer als ein großer Akku und wie gesagt ineffizienter). Ob es jemals praktikabel sein wird, darf bezweifelt werden, nur Stromspeichern mit Power2Gas (nicht jedoch Power2Chemicals) ist noch unrealistischer.
 
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Jetzt erklär bitte noch, wie man das macht, wenn man nicht Eigenheimbesitzer ist und keine Tiefgarage oder dergleichen zur Verfügung steht.
Wie kommst Du auf die absurde Idee das die Steuererleichterungen für E-Autos auch Menschen ohne Eigenheim zustehen sollten ?

Die neoliberale Energiewende ist ein riesiges Umverteilungsprogramm von unten nach oben.
Die Besserverdienenden haben sich schon 2008 als die Einspeisevergütung richtig teuer war eine Photovoltaik-Anlage auf das Dach ihres Eigenheims genagelt. Wenn danach noch Geld übrig war haben sie es in Windkraftanlagen gesteckt.
Wer sich kein Eigenheim leisten kann hat ja immer noch die Möglichkeit ein paar tausend Euro in entsprechende Fonds zu stecken und damit von der Energiewende zu profitieren (und wenn sie kein Brot haben, können sie doch Kuchen essen...)
Es ist nur konsequent das die Menschen die schon früh mit einer Photovoltaik-Anlage abkassiert haben jetzt auch noch Fördergelder bekommen damit sie ihre e-Auto in der Garage aufladen können. Es muß ja nicht immer ein Mini oder kleiner BMW als Zweitwagen sein, ein Nissan Leaf damit man die Kinder nicht mit dem VW Touareg oder Audi Q7 zum Waldkindergarten bringen muß reicht doch auch.

Das schöne an der E-Autoförderung ist das man damit auch bei Feinstaub-Alarm an seinen Arbeitsplatz im Büro in der Stadt kommt - die drohenden Fahrverbote betreffen ja nur die Besitzer von alten Dieselstinkern, selber Schuld wenn sie sich keinen Tesla kaufen. ;-)
 
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Wenn du dir durchliest wie der Wert erreicht wurde, dann wird klar das dort ein wenig Äpfel mit Birnen verglichen wurde, Das Ding kommt nur im ultra Ökomodus auf solche Werte, zum Vergleich: bei Verbrennern reden wir hier von 1-2L Diesel auf 100km. Wenn wir hier mal deine (wohl etwas gehobenen) Ansprüche zugrunde legen, dann kommst du mit 7Kg H2 wohl gerade so 100-200km weit, wenn überhaupt.

Dafür holst du dir dann extrem viele Nachteile ins Haus wie permanent entweichender Wasserstoff, geringe Effizienz oder das Verbot, die Dinger in geschlossenen Räumen abzustellen. Im Vergleich zu Elektroautos hat man einfach einen gigantischen Haufen Probleme und bezahlt dafür auch noch extrem viel (so eine Brennstoffzelle ist teurer als ein großer Akku und wie gesagt ineffizienter). Ob es jemals praktikabel sein wird, darf bezweifelt werden, nur Stromspeichern mit Power2Gas (nicht jedoch Power2Chemicals) ist noch unrealistischer.

Der Verbrennungsmotor ist für mich einfach die günstigste, man kommt weit, tanken dauert mir zwar zu lange, geht aber schneller als Akku laden und die Modellauswahl ist viel größer. Das Drehmoment von E-Autos ist aber auch trotzdem vorzüglich.:daumen:
Ich verstehe nur nicht, wieso die Hersteller solche starken Elektromotoren in die E-Autos einbauen. So'n 55 KW Motor reicht z.B. für'n Ampera doch locker...der muss doch nicht zwingend 150 KW haben. Da könnten echt verschiedene Motorvarianten zur Auswahl stehen, das Ding würde mit 55 KW an die 1000 Km schaffen.
Da muss sich noch sehr vieles tun, bevor ich über nen E Auto auch nur nachdenke.
 
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Ich verstehe nur nicht, wieso die Hersteller solche starken Elektromotoren in die E-Autos einbauen. So'n 55 KW Motor reicht z.B. für'n Ampera doch locker...der muss doch nicht zwingend 150 KW haben. Da könnten echt verschiedene Motorvarianten zur Auswahl stehen, das Ding würde mit 55 KW an die 1000 Km schaffen.
Da muss sich noch sehr vieles tun, bevor ich über nen E Auto auch nur nachdenke.

Hier kommt wieder das Marketing zum Tragen.
Die Karre muss ja fett aussehen, sportlich und so, und muss über entsprechend Leistung verfügen, denn schließlich willst du das Geld der Leute haben, die sich sonst einen Suv kaufen.
Denn der Normalo mit dem Golf in der dritten Generation wird sich ein Elektroauto nicht leisten können.
 
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Hier kommt wieder das Marketing zum Tragen.
Die Karre muss ja fett aussehen, sportlich und so, und muss über entsprechend Leistung verfügen, denn schließlich willst du das Geld der Leute haben, die sich sonst einen Suv kaufen.
Denn der Normalo mit dem Golf in der dritten Generation wird sich ein Elektroauto nicht leisten können.

Naja, fett aussehen...nur Tesla sieht einigermaßen aus, die anderen sehen eher zum nicht so kaufbar aus.:D
Dieser häßliche Prius geht mir da zum Beispiel überhaupt nicht aus'n Kopf, der ist fast so Pfui wie dieses Multipladings von FIAT.:ugly:
 
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Der Verbrennungsmotor ist für mich einfach die günstigste, man kommt weit, tanken dauert mir zwar zu lange, geht aber schneller als Akku laden und die Modellauswahl ist viel größer. Das Drehmoment von E-Autos ist aber auch trotzdem vorzüglich.:daumen:
Ich verstehe nur nicht, wieso die Hersteller solche starken Elektromotoren in die E-Autos einbauen. So'n 55 KW Motor reicht z.B. für'n Ampera doch locker...der muss doch nicht zwingend 150 KW haben. Da könnten echt verschiedene Motorvarianten zur Auswahl stehen, das Ding würde mit 55 KW an die 1000 Km schaffen.
Da muss sich noch sehr vieles tun, bevor ich über nen E Auto auch nur nachdenke.

Die Spitzenleistung macht bei einem Elektroauto eher weniger aus, das einzige was (im wahrsten Sinne des Wortes) ins Gewicht fällt sind die Elektromotoren und das ist nicht sonderlich viel. Ob das Ding jetzt 50 oder 500 kW hat ist nicht so das Problem, schlimm wird es wenn man die Leistung permanent abruft, wenn man z.B. die Berge hoch und runter fährt. Bei Verbrennern versucht man ähnliches indem verstärkt auf kleine Motoren gesetzt wird, die durch einen Turbolader versorgt werden, da sind dann auch 200PS bei 4L/100km Normverbrauch kein Problem mehr.
 
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Aber ein hoher Anteil der Autobesitzer haben das, also trifft es für geschätzt. 15 Millionen Fahrzeuge zu.
Und wenn zuerst der Zweitwagen durch ein Elektrofahreug ersetzt wird, ist viel gewonnen. Und ja, nicht
alle deutschen Familien haben Zweiwagen, aber seeehr viele

Laut Dieser Seite gibt es ca 40 Mio Privathaushalte in DE
Statistiken zu Haushalten in Deutschland | Statista

insgesamt wohnen ca 29 Mio Menschen in einem Eigenheim. von diesen 29 Mio Menschen, müsste man nun noch die unter 18 Jährigen abziehen.
• Wohnsituation der Bevolkerung in Deutschland 2016 | Statistik

Insgesamt sind in Deutschland etwas über 45 Mio Kraftfahrzeuge angemeldet.
Kraftfahrt-Bundesamt - Bestand

wie du da auf 15 Mio potentielle Fahrzeuge (Nahverkehr) kommst ist mir Fraglich. Ich sehe hier Maximal 7 Mio Fahrzeuge als Ziel, da der Nutzen doch sehr eingeschränkt ist. Meist sind Elektroautos nur als Zweitfahrzeug zu gebrauchen.
Und solange der Strom aus irgendwelchen Kohle bzw Atomkraftwerken kommt hat die Natur davon auch nichts.

DE muss erstmal seinen Strombedarf zu 80% aus EE generieren, bevor Elektroautos auch Umweltschonend sind. Bis dahin ist es nur Augenwischerei
 
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wie du da auf 15 Mio potentielle Fahrzeuge (Nahverkehr) kommst ist mir Fraglich.
Es deckt sich mit den Zahlen ziemlich gut, wie gesagt, meine sind älter...
30 Millionen Menschen leben im Eigenheim von 80 Millionen,
Also haben min. 15 Millionen Fahrzeuge von 45 Millionen Gesamtbestand einen Halter mit Eigenheim und festen Fahrzeugstandplatz. Genau diese Gruppe hat in der Regel mehrere Fahrzeuge, der Großstadtbewohner eher gar keines. Dazu haben immer mehr Besitzer von Eigenheimen Solaranlagen und müssen ihren produzierten Strom anteilig selber verbrauchen. Dazu taugen Elektrofahrzeuge.

Kraftwerksabgase sind sauberer als Fahrzeugabgase, Nur so als Stichwort. Dazu sind Abgase in Stadt "schlimmer", als Abgase im unbesiedelten Land, zumindest wenn es um CO, Feinstaub, HC geht. Bei Stickoxiden ist es eber global ärgerlich, der CO2 auch.
 
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Aber ein hoher Anteil der Autobesitzer haben das, also trifft es für geschätzt. 15 Millionen Fahrzeuge zu.
Und wenn zuerst der Zweitwagen durch ein Elektrofahreug ersetzt wird, ist viel gewonnen. Und ja, nicht
alle deutschen Familien haben Zweiwagen, aber seeehr viele

Yeah! Endlich Subventionen für die armen, armen Leute mit Eigenheim und zwei Autos...

Man hätte natürlich auch durch brauchbaren ÖPNV, durch umweltfreundliche Stromerzeugung, durch Verkehrsverlagerung auf die Schiene, etc. Emissionen einsparen können... (naja - was heißt auch? Beim derzeitigen Strommix und Ladeinfrastruktur spart man mit E-Autos ja nichts, sondern zögert nur die Abschaltung von Kohlekraftwerken hinaus)
Aber die haben ja alle keine Lobby und gehören nicht zur Lieblingswählerschaft :kotzen:


Die Anschaffungskosten von E-Autos sind wirklich nicht mehr so hoch... Allerdings muss doch meines Wissens nach beim Kauf von E-Fahrzeugen eine Akkumiete/Akkupfand entrichtet werden? Das treibt den Preis eines neuen E-Autos wirklich in die Höhe.

Afaik arbeitet derzeit kein Anbieter mehr mit so einem Leihsystem, die verkaufen das Auto samt Akku.
D.h.h wenn der Akku in 5-10 Jahren hinüber ist, besitzt du ein wertloses Auto und kannst nicht einfach die normal verschlissene Mietsache gegen ein neues Exemplar austauschen ;)

Das kommt ganz drauf an, ob die E-Autos mittelfristig langstreckentauglich werden oder nicht. Aktuell sind die eher für kurze Strecken gedacht...
Mich würde jetzt allerdings mal glatt interessieren, ob ein Verbrenner oder ein E-Auto für x€ mehr Kilometer schafft.

Dank der abgestürzten Spritpreise müssten Verbrenner wieder klar die Nase vorn haben, aber vor 3-4 Jahren gab es meines Wissens nach schon Szenarien, wo einige E-Autos besser dastanden, als Benziner. Strom ist bei uns einfach unverschämt billig, wenn man die Folgen der Produktion bedenkt.

Und wozu gibt es eben diese ganzen Steuern ums Auto? Da kann man erwarten, dass einem auch Parkplätze zur Verfügung gestellt werden - dazu sind diese Steuern unter anderem da.

Nö. Die sind gerade mal so für ein grundlegendes Straßennetz dimensioniert und zweckgebunden sind sie sowieso nicht. Die Schaffung von Parkplätzen ist Aufgabe desjenigen, der Gebäude baut, in denen er Leute haben möchte - der hat schließlich auch Land, auf dem Autos parken können, aber wie bitte schön sollte der Staat zwischen zwei neugebauten Hochhäusern zusätzliche Parkplätze auf die Straße zaubern?

Und zu deiner Einstellung "Sollen die ihr Auto verkaufen und mit den Öffentlichen fahren"... Ich fahre ja nun wirklich gerne mit Bus und Bahn, aber ich sehe es auch ein, dass es selbst in der Stadt genug Gründe und Situationen gibt, weshalb man einen privaten PKW braucht. Und: Würden alle Nicht-Wohneigentum-Besitzer mit den Öffentlichen fahren, würde garnix mehr gehen. Die verfügbare Infrastruktur würde da gnadenlos platzen. Gerade hier in Berlin - und hier machen die Öffentlichen ja - aus meiner Sicht - sogar einen relativ guten Job.

Tjo, jetzt man zwei Möglichkeiten:
Entweder man versorgt die oberen 10% mit einer Möglichkeit, noch entspannter/billiger Auto zu fahren, oder man bietet mit dem gleichen Geld allen Leuten einen ausreichend dimensionierten ÖPNV. Union und SPD haben ihre Antwort gegeben :kotz:

Ein Problem, was definitiv noch gelöst werden muss, ist die Ladegeschwindigkeit stark zu erhöhen, ohne die Akkus unnötig stark verschleißen zu lassen. Ich halte den Ansatz der Verkehrsbetriebe, die Busse unterwegs induktiv laden zu lassen ja für wirklich sinnvoll und persönlich auch für die Lösung des Reichweiten- und Ladeproblems in der Stadt, allerdings stellt sich da halt noch das Problem des Akkuverschleißes und der Umsetzbarkeit in weniger Dicht besiedelten Gebieten - und die Lösung wäre mit enormen Bauarbeiten verbunden.

Induktives Laden an Haltepunkten auf festen Routen (oder noch einfacher: Stromabnehmer an den Haltestellen) ist sowohl technisch als auch finanziell kein Problem und für die Akkus erst recht necht. Für Li-Io ist es sogar besser, wenn du 8*10% statt 1*80% lädst, da sie keinen Memory-Effekt o.ä. haben, aber tiefentlade-empfindlich sind. Deswegen wäre es z.B. sehr leicht, effektiv und mit heutiger Technik sinnvoll gewesen, mit den Suventionssummen ÖPNV auf erneuerbare umzustellen. Und da hätte es (im Gegensatz zum Privat-PKW) selbst mit Strom aus Kohlekraftwerken einen Umweltnutzen gehabt, denn Busse haben ein enormes rekupertionspotential, das bislang nicht genutzt wird.
Und so ganz nebenbei wäre es auch sehr positiv für die Feinstaubprobleme in den Innenstädten und für die Geräuschbelästigung gewesen. Aber hey: Wenn die blöde Masse AFD wählt und die Vorortbonzen Union, dann gibts halt Politik für Vorortbonzen...


Weil man in Zukunft einfach in ein Auto einsteigt und ans Ziel gebracht wird. Es wird einfacher werden, man braucht keinen Führerschein und ist auch im Alter mobil. Ob es die Landflucht stoppen wird kann man bezweifeln, es wird das Leben allerdings einfacher machen.

Das wird die Landflucht mit hoher Sicherheit nicht bzw. nicht in der Weise stoppen, die man sich wünscht. Was du beschreibst ist letztlich auch kein Leben "auf dem Land", sondern ein Leben "vor der Stadt". Wenn autonome Autos Pendelfahrten so bequem machen, dass Leute in noch größerer Entfernung zu Städten ins Grüne ziehen, ihre Versorgung aber weiterhin von dort beziehen, dann führt das nur zu mehr Verkehr - aber nicht zu einer Wiederbelebung der Dörfer, da werden nur ein paar zu Schlafstädten mutieren. Sozial und ökologisch total bescheuert, da sollte man sich den Verkehr lieber sparen, das Dorf das keiner will aufgeben und die letzten Einwohner beim Umzug in die Stadt unterstützen.
Die Hauptursache für Landflucht (den Fakt, dass es auf dem Land schlichtweg nichts mehr zu tun gibt) könnte wenn dann die virtualisierte Informationswirtschaft bringen (ausreichendes Internet vorrausgesetzt - wobei man für viele Fernarbeitsplätze wirklich nicht viel braucht), aber solange sich nur einige sehr hippe Unternehmen darüber im klaren sind, dass PC-Arbeitsplätze nicht mehr im gleichen Raum stehen müssen, klappt das nicht. Denn deren Arbeitnehmer wollen oft lieber in der Stadt wohnen.

1: Das Brennstoffezellenauto hat eine Effizienz von bestenfalls 25-50%, das Elektroauto 80-90%. Das sollte Grund genug sein warum die Technik wohl nicht das Wahre ist.
2: Wasserstoff ist leicht wie Styropor, mit anderen Worten in einen 100L Tank (der noch eine dicke Isolierung braucht) bekommt man 7 Kg rein. Damit wird man schon alle 200 km zur nächsten Tankstelle fahren müssen oder den Tank einen kleinen Lastwagen unterbringen.
3: Das laden eines Elektroautos dauert bald wohl nur noch wenige Minuten dauern, Ladesäulen mit 800 kW sind geplant.

Afaik sind 600-700 km mit Wasserstoffautos bereits heute kein Problem, Tendenz stark steigend und ohne irgendwelche Beeinträchtigungen der Zuladung (was u.a. die weitere Steigerung ermöglichen wird: E-Motor-Brennstoffzellen-Kombinationen werden immer kompakter und leichter, d.h. ich kann einen größeren Tank einbauen und volltanken und habe immer noch den gleichen Innenraum und die gleiche Zuladung, wie mit einem Benziner).

Akkus mit 600 km Reichweite bei 1,5 Tonenn Fahrzeuggewicht und einheitliche Ladetechniken, diesen Speicher in fünf Minuten wieder auffüllen, sehe ich dagegen für die nächsten 1-2 Jahrzehnte nicht. Da wäre Wasserstoff klar im Vorteil, das viel wichtigere Gegenargument ist die Infrastruktur: H2-Tanken sind noch viel seltener, trotz größerer Reichweite dürfte man sogar unflexibler sein und der Aufbau eines entsprechenden Netzes ist viel schwerer, weil Stromleitungen eben schon liegen - H2-Leitungen nicht. Wasserstoff hat somit Potential, aber solange wir die Erzeugereffizienz nicht deutlich steigern können (60-80%) ist er keine langfristige Lösung und für eine Brückentechnologie wären die Investitionen zu hoch. Dann lieber noch ein paar Prozentpunkte Effizienz opfern, den Wasserstoff methanisieren und über die vollständig vorhandene Erdgas-Infrastruktur verbrauchen.


Der Verbrennungsmotor ist für mich einfach die günstigste, man kommt weit, tanken dauert mir zwar zu lange, geht aber schneller als Akku laden und die Modellauswahl ist viel größer. Das Drehmoment von E-Autos ist aber auch trotzdem vorzüglich.:daumen:
Ich verstehe nur nicht, wieso die Hersteller solche starken Elektromotoren in die E-Autos einbauen. So'n 55 KW Motor reicht z.B. für'n Ampera doch locker...der muss doch nicht zwingend 150 KW haben. Da könnten echt verschiedene Motorvarianten zur Auswahl stehen, das Ding würde mit 55 KW an die 1000 Km schaffen.
Da muss sich noch sehr vieles tun, bevor ich über nen E Auto auch nur nachdenke.

Leistungsfähige E-Motoren sind vergleichsweise günstig und kompakt. Einen 150 kW statt einen 50 kW Elektromotor einzubauen kann dann schnell einfacher sein, als einen 50 kW Elektromotor nebst zugehörigem Getriebe. Denn im Gegensatz zum landläufigen Vorurteil haben E-Motoren keineswegs ein konstantes Drehmoment, sondern müssten bei rein energetisch sinnvoller Dimensionierung auch im richtigen Drehzahlbereich betrieben werden.
Mittelfristig würde ich da aber eine Zwischenstufe erwarten, die die Deutschen wahrscheinlich besonders "freuen" dürfte:
Mit einem einfachen Zwei-Kupplung-Zwei-Gang-System (d.h. man muss keine Gänge einlegen, sondern kuppelt einfach in die eine oder die andere Übersetzung ein) sollte ein Elektromotor auf dem Leistungsniveau typischer Diesel durchaus die gleiche Mobilität von 0 bis 130 km/h bieten. Und mehr spielt in den Straßennetzten aller anderen Nationen ja gar keine Rolle...
 
AW: Weitere Steuervergünstigungen für E-Autos beschlossen

Wasserstoffautos kannst du vergessen. Die Gewinnung von Wasserstoff kostet unmengen Strom und ist ziemlich gefährlich, auch in der Handhabung. Aus dem Grund gibt es ja auch noch keine Brennstoffzellenautos. Die Brennstoffzelle klingt erst einmal nach einer guten Idee, verbraucht selbst aber auch unmengen Strom zur Gasherstellung.

Elektroautos sind das einzige mit Zukunft, meiner Meinung nach. Man bekommt von der aufgewendeten Energie den höchsten Wirkungsgrad bei der Umwandlung in Bewegungsenergie.

Und wenn der Tesla irgendwann mal Autos baut, die keine 450 PS haben, dann könnte man mit dem verbauten Akku wohl auch höhere Reichweiten als 400 km erzielen.
 
AW: Weitere Steuervergünstigungen für E-Autos beschlossen

Wasserstoffautos kannst du vergessen. Die Gewinnung von Wasserstoff kostet unmengen Strom und ist ziemlich gefährlich, auch in der Handhabung. Aus dem Grund gibt es ja auch noch keine Brennstoffzellenautos. Die Brennstoffzelle klingt erst einmal nach einer guten Idee, verbraucht selbst aber auch unmengen Strom zur Gasherstellung.
Nö.

Die Gewinnung von Wasserstoff kostet keine Unmegen Strom. Zumindest nicht wenn man sie mit der Elektrolyse von Chlor, Kupfer oder Aluminium vergleicht.
Wasserelektrolyse – Wikipedia
Wasserstoff ist als Gas auch nicht gefährlicher als Erdgas.
Gefährlich sind übrigens Batterien, gerade beim Laden. Batteriebetriebene Gabelstapler sind z.B. berüchtigt dafür das sie gerne mal brennen...

Das Problem mit der Kosten bei der Wasserstoffelektrolyse ist ein anderes:
Wenn man nur den überschüssigen Strom aus Photovoltaik- und Windkraft-Anlagen zur Wasserstoffelektrolyse verwenden will produzieren diese Anlagen maximal 1 bis 2 Stunden am Tag. Das bedeutet das in diesen 1 bis 2 Stunden am Tag genügend Geld erwirtschaftet werden muß um diese Anlagen zu finanzieren.
Und im großen Maßstab betrieben sind solche Anlagen teuer - dementsprechend teuer muß der Wasserstoff verkauft werden. Man könnte natürlich eine Wasserstoffumlage auf jede erzeugte kWh erheben um die Power2Gas Anlagen zu finanzieren...
Oder die Anlagen 24/7 laufen lassen, und den dafür nötigen Strom mit AKWs und Kohlekraftwerken erzeugen.

Brennstoffzellen lassen sich übrigens auch mit Methanol oder Flüssiggas betreiben, was auch vom Handling (Flüssigkeit statt Gas) besser ist.
Methanol kann man recht günstig durch Vergärung in Bioreaktoren erzeugen (einfach mal eine Brauerei besuchen, die machen so was ähnliches seit fünftaussend Jahren - ganz ohne Strom).
Funktioniert super, aber "leider" verdienen die Betreiber von Photovoltaik- und Windkraftanlagen daran nichts.

Mag zwar sein das ein Elektromotor einen besseren Wirkungsgrad hat - aber eine Brennstoffzelle treibt auch nur einen Elektromotor an.
Und anders als eine Batterie die oxidierten und reduzierten Energieträger lagern muß kann man bei der Brennstoffzelle die oxidierte Form durch den Auspuff entsorgen. Man hat dann für die reduzierte Form des Energieträgers mehr Volumen und Masse zur Verfügung.
Und wenn der Energieträger flüssig oder gasförmig ist kann man auch die bestehende Infrastruktur (Tankstellen, Pipelines) nutzen und muß keine neue aufbauen.
Ausserdem liefert die Brennstoffzelle auch Wärme zum Heizen des Fahrzeugs - das muß im Winter sonst eine E-Heizung mit der Batterie übernehmen.
(Wobei sich bei E-Autos die eh am Ladekabel hängen auch eine Fremdheizung anbietet die vor der Fahrt den Innenraum erwärmt)

Im Auto hat die Brennstoffzelle übrigens ein Problem: sollte die Temperatur in der Zelle unter den Gefrierpunkt fallen können die Membranen durch Eiskristalle beschädigt werden.
In der Praxis muß man die Zelle also heizen, wenn das Fahrzeug über Nacht im Herbst, Winter, Frühling draussen steht.

Ach ja, Methanol oder Flüssiggas kann man natürlich auch im Verbrennungsmotor verbrennen...
 
AW: Weitere Steuervergünstigungen für E-Autos beschlossen

Nö.

Die Gewinnung von Wasserstoff kostet keine Unmegen Strom. Zumindest nicht wenn man sie mit der Elektrolyse von Chlor, Kupfer oder Aluminium vergleicht.

Vergleich mal die Mengen Aluminium und Kupfer, die wir täglich verbrauchen, mit den Mengen an Öl ;)
Und für das Gesamtsystem Wasserstoff-Luft-Batterie (alias H2 Brennstoffzelle) vs. Li-Io-Batterie musst du auch noch die Energiekosten für Wasseraufbereitung, Wasserstoffverflüssigung/-komprimierung, Transport und vor allem die Ineffizienz der Brennstoffzellen mit einberechnen. Am Ende brauchst du dann selbst mit neuester Technik immer noch doppelt so viel Kraftwerksleistung für die gleiche Nutzenergie am Ende, was die Vorteile der Technologie schnell wieder auffrist.

Brennstoffzellen lassen sich übrigens auch mit Methanol oder Flüssiggas betreiben, was auch vom Handling (Flüssigkeit statt Gas) besser ist.
Methanol kann man recht günstig durch Vergärung in Bioreaktoren erzeugen (einfach mal eine Brauerei besuchen, die machen so was ähnliches seit fünftaussend Jahren - ganz ohne Strom).
Funktioniert super, aber "leider" verdienen die Betreiber von Photovoltaik- und Windkraftanlagen daran nichts.

Direktmethanol- und Direktmethan-Brennstoffzellen haben afaik immer noch massive Probleme und sind wenn überhaupt dann nur als stationäre Hochtemperaturanlagen denkbar. Und für Gärprozesse braucht man erst einmal überschüssige Biomasse - und die ist bekanntermaßen sehr begrenzt und von locker einem halben dutzend anderer erneuerbarer Konzepte beansprucht.

Und wenn der Energieträger flüssig oder gasförmig ist kann man auch die bestehende Infrastruktur (Tankstellen, Pipelines) nutzen und muß keine neue aufbauen.

Das bestehende Gasnetz ist für Wasserstoff nicht geeignet und das bestehende Tankstellennetz auch nicht für Methanol (die bestehenden Tankanlagen in Autos auch nicht). Entweder man nimmt Wasserstoff und Biomasse für Methansynthese (mein vorläufiger Favorit da definitiv eine funktionierende Übergangstechnologie und möglicher Anschlusspunkt für mehrere potentielle Endlösungen), oder man muss alles neubauen - und damit verliert man den entscheidenden Vorteil gegenüber Li-Io.

Ausserdem liefert die Brennstoffzelle auch Wärme zum Heizen des Fahrzeugs - das muß im Winter sonst eine E-Heizung mit der Batterie übernehmen.
(Wobei sich bei E-Autos die eh am Ladekabel hängen auch eine Fremdheizung anbietet die vor der Fahrt den Innenraum erwärmt)

Ich denke selbst in unseren Breiten dürften Autos fast mehr Energie für Kühlung denn für Heizung aufwenden. Und je nach Fahrstil und Leistungsklasse haben Elektroautos auch Kühlprobleme bzw. überschüssige Abwärme. Erst wenn es wirklich kalt ist, wird da die Heizung zum Thema - aber auch eher als i-Tüpfelchen auf dem Kapazitätsproblem der Akkus. Aber da sind Brennstoffzellen ja, wie du selbst schreibst, auch nicht gerade optimal.
 
AW: Weitere Steuervergünstigungen für E-Autos beschlossen

Was ist das denn für eine Einstellung? :nene:
Hast du jemals längere Zeit in großen Städten gelebt? Ich nehme mal an, nein.

Ja hab ich, in Wien. Und da hab ich kein Auto besessen - weil ich schlicht keines gebraucht habe. Da gibt es S-Bahn, U-Bahn, Strassenbahn, Buslinien, 3 Car Sharing Anbieter (gut, die gabs damals noch nicht) und eine Hand voll Mietwagenanbieter wo man sich vom Smart bis zum 7,5 Tonner alles mieten kann.

In den dicht besiedelten Gebieten wohnen die allermeisten Leute in Wohnblocks/Wohnungen. Die wenigsten Einwohner haben da ein Eigenheim bzw. ein Eigenheim mit Parkmöglichkeit

Parkplätze gibt es ja nicht nur bei Eigenheimen. Zumindest in Österreich gibt es einen ganzen haufen Mietparkplätze, nur gehen die Betreiber meist Pleite weil auf öffentlichem Grund parken ja gratis ist. Immer mehr Städte machen ihre öffentlichen Parkplätze zum Glück kostenpflichtig und als Kurzparkzone. Da bekommt man jetzt wenigstens einen Parkplatz wenn man mal wirklich etwas erledigen muss was nur mit einem Auto geht. Ausserdem gibt es ja gerade in den dicht besiedelten Gebieten auch die beste Infrastruktur - siehe oben.

Und wozu gibt es eben diese ganzen Steuern ums Auto? Da kann man erwarten, dass einem auch Parkplätze zur Verfügung gestellt werden - dazu sind diese Steuern unter anderem da.

Diese Steuern zahlen auch all jene die sich eine Garage beim Eigenheim bauen oder einen Parkplatz mieten und dafür bezahlen. Sollen diese die Steuern dann zurück bekommen? Warum sollen jene die einen Miet- oder Eigentumsparkplatz haben auch jenen einen finanzieren die das nicht machen?

... dass es selbst in der Stadt genug Gründe und Situationen gibt, weshalb man einen privaten PKW braucht.

die da währen?


Ich will ja niemanden das Recht absprechen einen eigenen PKW zu besitzen, ganz bestimmt nicht, nur wenn man das will dann soll man sich auch darum kümmern wo man diesen parken kann - und auch dafür bezahlen. Für spezielle Fälle wo man schlicht ein Auto braucht, Behinderung zb oder auch Bedürftigkeit etc. kann man ja über eine Beihilfe nachdenken. Aber sicher nicht für jene die meinen ihren 150000€ SUV vor der Penthauswohnung auf der Strasse parken zu müssen.
 
AW: Weitere Steuervergünstigungen für E-Autos beschlossen

Sehe ich wie der Herr Kollege. Ich brauche da ich ein Landei bin wo ÖPNV wirklich extrem besch*** bis nicht vorhanden ist ein privates Auto weil ich damit in 15-20 Minuten an meinem Arbeitsplatz bin wo ich mit öffentlichen Verkehrsmitteln über eine Stunde bräuchte und sehr unflexibel wäre (was bei meinem Beruf quasi nicht geht), da wäre ich fast mittm Fahrrad schneller.

Es gibt hier einfach keine sinnvolle Möglichkeit für mich auf mein Auto zu verzichten außer eine Mitfahrgelegenheit mit einem Arbeitskollegen - der aber meist wieder andere Arbeitszeiten hat, muss ja alles superflexibel sein immer. Hier gibts dann aber auch Möglichkeiten und Platz um sein Auto auch auf sein Grundstück zu stellen weil die Bewohnerdichte viel kleiner als in der Stadt ist.

Als Stadtmensch sehe ich aber auch keinen Grund ein Auto zu besitzen. Ich meine in München biste doch mit der S/U-Bahn viel schneller von A nach B gekommen als mit nehm Auto im Stau. Und bei WIRKLICH großen Städten stellt sich die Frage eigentlich kaum. Als ich mal 2 Wochen in Tokyo verbracht habe gabs im Wesentlichen nur 3 Sorten von Autos auf den Straßen: Arbeits-/Kastenwägen die ihren Wert verdoppeln wenn man sie volltankt (98%), Polizei-/Krankenwägen und Feuerwehr (1%) und unfassbar teure Luxusschlitten (1%). Allen gemeinsam war, dass sie seltenst schneller als 20 fahren konnten weil immer überall alles zu ist. Und das, obwohl wahrscheinlich der allergrößte Teil der Stadtbevölkerung ausschließlich U-Bahn fährt was sehr schnell und einfach ist. Also wer sich da nochn Auto kauft... :ka:
 
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