Nicht nur mit E-Autos: Sofortprogramm für den Klimaschutz

Ich weiss ja nicht wie es bei euch auf Autobahnen aussieht, aber hier sind 90-95% der Autos eh nur mit max 120-140km/h unterwegs.
Da bringt ein 130km/h Tempolimit fast nix.
Da ist es ja wieder, das bester aller besten aller Pseudoargumente.
"Man kann eh kaum noch nach belieben rasen und das macht eh kaum jemand."
Also einfach weg damit, fertig. Wo ist das Problem? Es betrifft ja offenbar fast keinen.:hmm:
Da bringt ein 130km/h Tempolimit fast nix.
Könnte es auch Auswirkungen bei geringeren Geschwindigkeiten haben, wenn Autos eben nur 130 fahren können und entsprechend gebaut werden?

Im Nachbarland mit 130 fährt es sich jedenfalls viel entpsannter ohne die ganzen BMW- und Audiidioten mit ihrem kaputten Blinker und der Anspruchshaltung, dass sich jeder langsamere sofort auflösen möge. 50 m zwischen zwei LKW reichen doch...
Und wenn es eingeführt ist, bringt es genauso viel wie die Umweltzonen.
130 statt 180 muss mehr als 0 bringen.
Vollgas, nach 1 km wieder auf 130 oder weniger abbremsen, dann wieder Vollgas auf 180 oder mehr...
Bremsen und Reifenabrieb?
Blöd halt, dass 50% der Deutschen überhaupt keine Chance auf eine eigene PV-Anlage haben.

Aber wen interessiert schon ärmere Leute, solange sie nicht unterm iX knirschen, nicht?
Kommt nicht von dir dauernd, dass, wer mehr als mit dem Fahrrad gemütlich zu erreichende 5 km zur Arbeit hat, doch einfach umziehen solle?
Ich bin mir fast sicher, dass sich die meisten das nicht nur aus purer "Freude am Fahren" antun.
Blöd fahren ist definitiv blöd, ja. Das hat aber wenig mit einem universellen Tempolimit zu tun.
Natürlich ist >=180 blöd und führt absehbar das dazu, dass die häufiger auf zwischen 130 und 90 abbremsen müssen.
Von 130 müssten die, überraschung, deutlich seltener auf 130 abbremsen.

Wie viel Zeit die tagsüber wohl auf 100 km sparen?
- Die meisten km in Deutschland werden auf Autobahnen gefahren, aber die meisten Unfälle passieren andernorts. Absolut afaik die meisten auf Landstraßen
Ist das ein Argument gegen 130 auf der AB oder für 70 außerorts?
 
Wir dürfen nicht vergessen, dass in Deutschland auch viel zu wenig Polizei unterwegs ist wodurch die Gefahr erwischt zu werden deutlich zu gering ist.
 
In der auch steht, dass die Höchstgeschwindigkeit bei 55% der Autos bei über 140km/h liegt. Ist jetzt nicht wenig. Spricht für eine pulsierende Fahrweise.

Die Studie macht keine Aussage zu Zeiträumen. Wenn 40% der Autos auch mal über 150 fahren (140 wäre nichts weiter als "überholen bei Tempo 130), aber bei weitem nicht 40% der gefahrenen Strecke mit über 140 gefahren wird, kann das heißen, dass ständig zwischen >150 und <100 gependelt wird, ja. Es kann aber auch genauso gut sein, die Fahrer es nur ab und zu eilig hatten und dann konstant 160 gefahren sind, bei allen anderen Fahrten aber entspannt mit 120. Oder es kann sein, dass allgemein an hohen Tempo interessierte Fahrer innerhalb einer Fahrt nur dort auf 180 waren, wo der Verkehr das ohne Bremsmanöver erlaubte (also fast gar nicht) und sich bei dichterem Verkehrsgeschehen brav eingereiht haben, weil "schnell fahren wollen" eben noch lange nicht "Energieverschwendung geil finden" bedeutet.

Die Angaben in der Studie lassen da Raum für alles mögliche; eine eigene Aussage zur Konstantheit der Geschwindigkeiten machen die Autoren leider nicht. (Schade. Der gleiche Datensatz müsste das eigentlich hergeben. Genauso wie eine Analyse nach gefahrenen Kilometern, die ich aufschlussreicher als die nach befahrenen Autobahnabschnitten finden würde. War aber scheinbar nicht Ziel der Autoren :( )

Die Durchschnittswerte sehe ich aus dem Grund eher kritisch. Wenn ich von 170 auf 120 abbremsen muss weil links eben viele Autos einen überholenden LKW überholen und ich mehrere 100 Meter mit 120 hinterher fahren muss, bin ich vorher trotzdem 170 gefahren und beschleunige eben wieder wenn die Fahrzeuge vor mir weg sind. Durschnittsgeachwindigkeit niedrig bedeutet eben nicht, dass alle langsam fahren. Auch das beobachte ich nicht selten.

Nö, das heißt es nicht. Es heißt nur, dass viele oft langsam fahren. Selbst in deinem konstruierten Beispiel muss ein Schnellfahrer ausrollen lassen und später wieder beschleunigen, aber viele andere überholen den LKW mit ihrem gewählten Höchsttempo von 120. Was würde ein Tempolimit von 130 also ändern? Der eine würde einen Teil seiner Strecke etwas (vermutlich 150 statt 170, wenn wir beim Klischee bleiben) langsamer fahren und dabei absolut betrachtet nur wenig Sprit sparen. Viele würden die gleiche Strecke genauso schnell fahren wie immer und genauso viel dabei verbrauchen. Gewonnen? Fast nichts.

(Und flüssig wäre der Verkehrsfluss weiterhin nicht, dafür bräuchte es stattdessen ein Überholverbot für LKW. Bzw. man müsste einfach mal die StVo durchsetzen, der zu folge Überholvorgänge zügig und mit einem gewissen Mindestmaß an Geschwindigkeitsüberschuss durchgeführt werden müssen, was bei LKW so gut wie nie möglich ist.)

War wie gesagt spät am Abend. BAB war nahezu leer. Ich wollte nur zeigen, dass der Verbrauch deutlich ansteigt, selbst wenn man konstant schnell fährt. Und bei den Boliden die teilweise unterwegs sind, wird der Verbrauch noch ein ganzes Stück höher liegen.

Wenn sie konstant mit hoher Geschwindigkeit fahren brauchen sie konstant viel Sprit, klar. Mehr muss das bei einem dafür ausgelegten Auto nicht zwingend sein (Im Gegenteil: Die Unsitte viel zu kurz abgestimmter Getriebe, die oberhalb von Tempo 100 für unnötigen Mehrverbrauch sorgen, ist bei den Dickschiffen etwas schwächer ausgeprägt). Aber natürlich kostet es einfach Energie, schnell zu fahren und "konstant" heißt nichts weiter als das man besonders viel schnell fährt. Das verbraucht logischerweise noch mehr, als voraussschauend auch-mal-schnell-aber-meisten-normal zu fahren.

(Aufgrund ineffizienter Motor-Getriebe-Fahrzeugabstimmungen können Spritsparexperten vereinzelt sogar durch schwankende Geschwindigkeiten was rausholen: Im optimalen Lastbereich beschleunigen, anschließend unter Geschwindigkeitsverlust segeln lassen. Repeat. Ist zwar eine Zumutung für andere Verkehrsteilnehmer, dürfte aber tatsächlich funktionieren, solange die Spitzengeschwindigkeit nicht extrem steigt und man eben nicht bremst. Von meinem 3B kann ich aus Erfahrung bestätigen, dass er bei konstant niedriger Last in der Ebene mehr verbraucht hat, als wenn es bei gleicher Entfernung erst stetig bergan ging, wobei der Motor näher an seinem Effizienoptimum arbeitete, und man ihn danach bergab rollen lassen konnte.)
 
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4. In den Warmperioden waren die Polkappen Eisfrei, der Ozean deutlich wärmer und, welch grenzenlose Überraschung, es gab Korallen, Atolle und Co. Wie haben die das damals, bei diesen Temperaturen, nur gemacht?

Andere Arten, vor allem aber andere Orte.

6. Womit wir beim nä. Punkt angelangt sind: Steigt das CO2 bildet sich vermehrt Plankton.

Afaik ist das weiterhin unsicher, zumindest kurzfristig mit dem vorhandenen Artenspektrum. Einige davon haben nämlich Probeleme mit erhöhtem CO2. (Und zwar ausgerechnet die, die für eine Deponierung des Kohlenstoffs in tiefere Wasserschichten wichtig sind.)

Das führt zu mehr Kleinlebewesen (Krill), was wieder dazu beiträgt, das alle möglichen größeren Wasserbewohner Nahrung finden (z.B. Wale). Stimmt da war ja was mit vom Aussterben bedroht und so. Ergo: CO2 IST NICHT NUR BÖSE!

Sagt ja auch keiner. Aber zu viel CO2 und vor allem eine zu rasche CO2-Zunahme ist ein Problem. Nur darum dreht sich die Debatte. Und die wenigen positiven Effekte von mehr CO2 können logischerweise nicht zu insgesamt weniger führen, also muss man das anders hinbekommen.

7. Wir Menschen überschätzen unseren Einfluß und Wichtigkeit maßlos. Aber vllt können wir nur so als "Krönung der Schöpfung" und geistig gesund erhalten :ka:

Menschen haben schon die Vegetation halber Kontinente auf Jahrtausende verändert, bevor jemand überhaupt jemand auf die Idee kam, fossile Brennstroffe im Alltag einzusetzen, und als es nicht einmal ein Zehntel der heutigen Menschheit gab. Dass wir einen Einfluss auf den Planeten haben, ist nicht vermessen, sondern offensichtlich. Vom Gegenteil auszugehen ist faktenleugnend und verblendet.

8. Viel schlimmer ist unser Müll, den wir überall hinwerfen

Der kümmert die Natur tatsächlich weniger als der Klimawandel. (Nicht dass letzterer im Vergleich zur Umweltzerstörung/Landnutzung ein großes Problem wäre -siehe Einfluss des Menschen-, aber größer als Müll ist er allemal.)
Ein paar vom Menschen ohnehin fast ausgerotteten Arten gibt der Müll den Rest, ja, aber für den Großteil ist es scheiß egal, ob die Landschaft vermüllt aussieht oder nicht. Das stört nur den träumerischen Homo sapiens. Spätestens dann, wenn er lernt, wen die Anreicherung von Giftstoffen in der Nahrungskette umbringt. Hint: Es sind nicht Lebewesen, die sowie nur eine maximale Lebenserwartung von wenigen Jahren bis Jahrzehnten hatten.


Und in der geposteten Quelle wurde geschrieben, dass 55% teilweise schneller als 140 fahren. Wie viele fahren dann schneller als 130 oder gar 120.

Steht doch in der Grafik unmittelbar über dem Satz, den zu zitierst hast: 70% der beobachteten Fahrzeuge sind im Studienzeitraum wenigstens einmal schneller als 130 gewesen, 83% wenigstens einmal schneller als 120. Entscheidend für den Treibstoffverbrauch ist aber nicht, ob jemand einmal schneller als X fährt, sondern wie oft und wie lange er schneller als X fährt. Und da sagt die Studie klipp und klar: Geschwindigkeiten über 140, wie sie ein 130er Tempolimit verhindern würde, spielen keine große Rolle und Geschwindigkeiten über 170, denen gegenüber Tempo 130 große Einsparungen bringen würde, treten praktisch gar nicht auf (0,4% der Fahrzeuge und Autobahnkilometer um genau zu sein). Also entweder macht man ein Limit von maximal 100 oder man hat keine Klimawirkung.


Aber auf der Autobahn wird auch dicht aufgefahren. Und die, die ich im Rückspiegel beobachte, sind bevor sie mir in den Kofferraum kriechen, nicht mit "nur" 140km/h unterwegs. Und auf Autobahnen hat das dichte Auffahren eben ein deutlich höheres Gefahrenpotenzial. Ein Tempolimit auf Autobahnen und eine Limitierung auf 70km/h auf Landstraßen würde eine allgemeine Entschleunigung mit sich bringen wodurch alles ruhiger werden würde.

Nö. Fahr mal, besonders zur Urlaubszeit, ein Bisschen in der Schweiz rum. Das ganze Land ist auf 120 oder weniger limitiert und dementsprechend kommt nie jemand mit "nicht "nur" 140 km/h"" von hinten angeschossen. Aber das hält Raser nicht davon ab, dir auf <20% des Sicherheitsabstandes in den Kofferraum zu kriechen. Ich habe (von der rechten Spur) schon Abstände deutlich unter einer Fahrzeuglänge im Tempo-120-Bereich beobachtet und es hat nach dem irgendwann beendeten Überholmanöver Minuten gedauert, bis der Drängler außer Sicht war. Ist also schätzungsweise 130 gefahren und der Bedrängte wollte mit 125 die 122-Fahrer vor mir überholen.


Da ist es ja wieder, das bester aller besten aller Pseudoargumente.
"Man kann eh kaum noch nach belieben rasen und das macht eh kaum jemand."
Also einfach weg damit, fertig. Wo ist das Problem?

Das es dann illegal ist, mal früh aufzustehen, um bei leeren Straßen schnell vorran zu kommen, weil die Tagesfahrstrecke anders nicht zu schaffen ist.
Das es dann illegal ist, in besonders großen Staus verlorene Zeit wieder rauszufahren, wenn sich die Verkehrslage gebessert hat.

Könnte es auch Auswirkungen bei geringeren Geschwindigkeiten haben, wenn Autos eben nur 130 fahren können und entsprechend gebaut werden?

Die meisten Autos auf den Straßen sind für maximal Tempo 80-100 des NEFZ optimiert. Einige wenige vielleicht für Tempo 100-120 von WLTP.

Und Motorisierungen für >130 sind sogar in den USA bei nahezu 100% aller Autos üblich, obwohl man sie auf dem ganzen Kontinent nicht gebrauchen kann.

Im Nachbarland mit 130 mautflichtigen, halb leeren Autobahnen fährt es sich jedenfalls viel entpsannter

Fixed it for you.

Kommt nicht von dir dauernd, dass, wer mehr als mit dem Fahrrad gemütlich zu erreichende 5 km zur Arbeit hat, doch einfach umziehen solle?

Bis auf das "einfach" und die "5": Ja. Und weiter?

Natürlich ist >=180 blöd und führt absehbar das dazu, dass die häufiger auf zwischen 130 und 90 abbremsen müssen.

Als ich das letzte Mal 200 gefahren bin, musste ich nicht mal die Motorbremse nutzen. Bin ich wohl hochbegabt, wenn ich soweit über absehbarer Blödheit liege...

Ist das ein Argument gegen 130 auf der AB oder für 70 außerorts?

Potentiell beides. Daumen*Pi ist es ein Argument für ein Verhältnis aus Landstraßen- und Autobahnlimit von 1:3. Ob das dann Tempo 33 zu 100, Tempo 50 zu 150 oder Tempo 100 zu 300 bedeutet, hängt davon ab, wieviele Unfälle man absolut zu tollerieren bereit ist. Aktuell mit Tempo 100 zu Richtgeschwindigkeit 130/maximal 140 für 50% der Autobahnfahrer, also grob 1:1,5, sind Landstraßen in Relation jedenfalls viel gefährlicher als Autobahnen. Also müssen wir, wenn wir die aktuellen Unfälle als zu wenig erachten, die Landstraßen stärker limitieren. (Oder, wenn wir das derzeitige Unfallniveau von Landstraßen als hinnehmbar bezeichen, müssen wir die bestehenden Limits auf Autobahnen anheben/beseitigen :ugly: .)
 
Steht doch in der Grafik unmittelbar über dem Satz, den zu zitierst hast: 70% der beobachteten Fahrzeuge sind im Studienzeitraum wenigstens einmal schneller als 130 gewesen, 83% wenigstens einmal schneller als 120.
Hatte ich dann scheinbar nicht mehr auf dem Schirm beim Schreiben. Aber 83%? Da seh ich einiges an Einsparpotential. Wenn wir es dann noch hinbekommen unseren Nah- und Fernverkehr so zu gestalten, dass einige der Autofahrer umsteigen, sehe ich insgesamt nicht wenig Sparpotenzial.

Das es dann illegal ist, mal früh aufzustehen, um bei leeren Straßen schnell vorran zu kommen, weil die Tagesfahrstrecke anders nicht zu schaffen ist.
Wie machen die das in anderen, noch größeren Ländern in denen es ein Limit gibt? Kommen die nie an?

Das es dann illegal ist, in besonders großen Staus verlorene Zeit wieder rauszufahren, wenn sich die Verkehrslage gebessert hat.
Wenn du eine Stunde im Stau gestanden hast, machen die paar Minuten auch keinen Unterschied mehr.
 
Hatte ich dann scheinbar nicht mehr auf dem Schirm beim Schreiben. Aber 83%? Da seh ich einiges an Einsparpotential. Wenn wir es dann noch hinbekommen unseren Nah- und Fernverkehr so zu gestalten, dass einige der Autofahrer umsteigen, sehe ich insgesamt nicht wenig Sparpotenzial.

Tempo 100 auf Autobahnen hat definitiv Sparpotential, ja. Zumindest solange die Leute nicht aufs Flugzeug ausweichen.

Wie machen die das in anderen, noch größeren Ländern in denen es ein Limit gibt? Kommen die nie an?

Es gibt nur sehr wenig Länder, die ein Limit von 100 oder weniger haben. https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/2/29/World_Speed_Limits.svg

Und in den Ländern, die deutlich größer und auf 120/130 beschränkt sind, kommt man tatsächlich oft nie mit dem Auto an. Entweder, weil es deutlich ärmlichere Länder sind, deren regionale Wirtschaft kaum größere Entfernungen erfordert und deren Bevölkerung sich sowas wie "weiter weg reisen" schlicht nicht leisten kann. Oder weil man, in wirtschaftlich mit Deutschland vergleichbaren Nationen keine flächendeckende Zersiedelung, sondern nur wenige Ballungsräume hat und zwischen denen andere Verkehrsmittel nimmt. Und zwar mit Ausnahme von Frankreich fast immer das Flugzeug.

Wenn du eine Stunde im Stau gestanden hast, machen die paar Minuten auch keinen Unterschied mehr.

Wenn ich nicht nur zum Brötchenholen fahre, sind das nicht ein paar Minuten, sondern eine halbe bis eine Stunde, die ich ggf. wieder rausholen kann, wenn es sein muss. Insbesondere letzteres ist dann gar nicht mehr spritsparend und kommt glücklicherweise nur alle paar 100 Fahrten mal wegen Stau vor (+1 mal im Jahr in den Urlaub geplant). Aber stattdessen jedesmal (noch) eine Stunde früher loszufahren wäre zumindest bei mir nicht immer möglich und bei Leuten, die vor allem geschäftlich unterwegs sind, landet man dann automatisch beim Flugzeug.
 
Es gibt nur sehr wenig Länder, die ein Limit von 100 oder weniger haben.
Tempo 100 auf Autobahnen hat definitiv Sparpotential, ja. Zumindest solange die Leute nicht aufs Flugzeug ausweichen.
Wieso 100? Wir sprachen über 120. Aber ja, bei 100 ist das Sparpotenzial noch höher.

deutlich ärmlichere Länder
Reden wir noch übers Tempolimit?

sondern eine halbe bis eine Stunde
Und den Termin kann man nicht anrufen und muss zwingend genau zu der geplanten Zeit ankommen? Also ich fahre dann einfach eher los. Um eine Stunde rauszuholen muss die BAB aber auch leer sein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wieso 100? Wir sprachen über 120.

Wir sprachen über Einsparungen für Leute, die teilweise 121 fahren. Die auf 120 einzubremsen bringt wohl rein gar nichts.

Reden wir noch übers Tempolimit?

Verkehrsverhalten, ja.

Und den Termin kann man nicht anrufen und muss zwingend genau zu der geplanten Zeit ankommen?

Als ich das letzte Mal bei der Lufthansa angerufen habe, war "Flieger anhalten" keine Option.

Also ich fahre dann einfach eher los.

Schön, wenn dein Mobilitätsverhalten immer und überall und unter allen Bedingungen gigantische Reserven erlaubt. Ist nicht bei jedem so, dass er seine heutigen Reserven noch einmal deutlich steigern kann.
 
Wir sprachen über Einsparungen für Leute, die teilweise 121 fahren. Die auf 120 einzubremsen bringt wohl rein gar nichts.
Nein, wir sprachen über Einsparungen für Leute die teilweise und dauerhaft schneller als 120 fahren. Auch die, die schneller als 121 gefahren sind.

Als ich das letzte Mal bei der Lufthansa angerufen habe, war "Flieger anhalten" keine Option.
Und du fährst zu einem Flughafen der so weit weg ist, dass du auf der Strecke eine Stunde rausfahren kannst? Ja, dann würde ich eine Stunde eher los fahren.

Schön, wenn dein Mobilitätsverhalten immer und überall und unter allen Bedingungen gigantische Reserven
Also wenn ich ein unverschiebbaren Termin erreichen muss? Ja, dann plane ich das vernünftig mit entsprechenden Reserven.
 
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