Wechsel auf Linux

Dann werd ich Anfangs mal die Ntfs Part. nicht nutzen und keine "home" Partition erstellen und alles im root unterbringen fürs erste, soviel Dokumente werdens in der Einarbeitungsphase ja nicht werden:schief: und ein Backup ist auch nicht die Welt.. Danke für deinen Rat, das mit der sauberen Trennung leuchtet ein :daumen:
 
Mach dir ruhig ne /home Partion. Als root solltest du dich tunlichst nicht als standard Benutzer anmelden. Das ist Windows Usern
vorbehalten deren PCs sich dann verselbstständigen. Manche Programme weigern sich auch das du sie benutzt, wenn du dich als root anmeldet.
 
Wo soll ich nun anfangen bei den Partitionen :-)

Fangen wir mit der Swap an:
Kurz die Swap Partition ist vergleichbar mit der Auslagerungsdatei in Windows, sprich ist der Ram voll, wird hierauf ausgelagert.
Früher bei wenig Ram unter einem GB war die Regel, dass die Swap, die doppelte Grösse der Ram-Menge haben soll.
Ich behaupte mal dass heute 2-8gb Ram eher üblich sind. In diesen Bereichen braucht man in der Regel keine Auslagerungsmöglichkeit. Würde sagen ab 4gb Ram könnte man auf die Swap Partition verzichten.
Es gibt, meines Wissens, nur eine Rechtfertigung für eine Swap Partition, und das ist der Hibernate-Modus. Erklärung: hier wird der ganze Ram in die Swap kopiert und der PC ganz abgeschaltet. Beim Starten wird nun Linux nicht komplett neu gestartet, sonder der Swap wieder in den Ram geladen, und man kann exakt dort weitermachen wo man abgeschaltet hatte. Dieser Modus, ist nicht ganz gebräuchlich und bei Ubuntu 12.04 abgeschaltet (kann man aber auch wieder Aktivieren). Da hier der Ram in den Swap kopiert wird, sollt Swap=Ram gewählt werden.
Ich habe jede menge Speicherplatz über, warum ich einfach eine Swap-Partition in grösse meines Rams habe, auch wenns mich direkt nicht weiter bringt, so schadet es aber auch nicht....

Nun zu Home:
kann so direkt nicht mal sagen ob man auch ntfs als home nutzen kann, denke aus Treiber Sicht und Lizenzgründen eher nicht! Habe es aber auch noch nicht Probiert.
Sehen wir aber mal was Home ist: Hier werden die Userdaten und Konfigurationen abgelegt, sonst nichts. Ist Home eine Separate Partition, kann ich root formatieren und Linux neu installieren ohne meine Daten zu verlieren, ist das aber nun gut? Jein, würde ich mal so behaupten.
Die Konfiguration werden von den Aktuellen Programmen genutzt, wenn nun Ubuntu 12.10 im Oktober kommt, und es wurden grundlegende Änderungen durchgeführt, welche auch die Konfigurationsdaten betreffen, kann man hier einen bösen Datensalat produzieren. Warum ich es bei einer Linux Neuinstallation auch nicht so Flasch finde wenn die Konfigurationsdaten in Home mit gelöscht werden.
Hat man nun Home auf der root-Partition, kann man auch ein Backup der Daten machen, so kann man sich ebenfalls eine Separate Home Partition ersparen.
Daten, wie Dokumente, Fotos, Videos.... kann man auch auf die NTFS Partition kopieren, verhällt sich gleich als eine zweite Festplatte in Windows, also Kinderspiel
Hier meine Arbeits/Verhaltensweise:
Home und Root nur eine Partition
in Home NUR die Konfigurationsdaten und Temporärer Platz für meine Daten, heisst, wenn ich ein Dokument erstelle, speichere ich es erstmals auf Home, wenn das Dokument fertig ist, wird es in den Dokumenten Ordner meiner NTFS Partition verschoben, so habe ich auch unter Windows noch zugriff auf die Daten und wenn ich mein Linux wegen Versions-Wechsel neu installiere, bleiben meine Daten ebenfalls erhalten, falls ich die Konfigurationsdaten behalten möchte (durch das lesen der Neuerungen in der Folgeversion, kann ich schon ziemlich gut abschätzen ob meine Konfigurationsdaten, behalten werden können oder ich das löschen bevorzuge), kann ich noch immer ein Backup auf die NTFS Partition machen.

Ach ja mein Root+Home mit Ubuntu 12.04 nutzt im moment 5,3gb Speicherplatz und die Partition ist 33,3gb gross, sprich ich brauch mir noch lange keine Sorgen zu machen :-) Unter Windows sind es an sich auch nur die Spiele welche den Speicherplatz nur so verschlingen.

Zu den 200mb Updates welche coroc erwähnte, würde ich mir keine Gedanken machen, Linux aktualisiert nähmlich immer ganze Pakete, grob vereinfachtes beispiel, die Hintergründe werden in einem Paket installiert welches sagen wir mal 2mb hat und 10 Bilder sind. Nun wird ein Bild hinzugefügt und das Paket hat nun 2,2mb für die 11Bilder, so bekommst du kein Update von 0,2mb sonder ein Update von 2,2mb dein Speicherbedarf steigt aber nur um 0,2mb.
Es kann natürlich auch vorkommen dass ein Paket aus 20mb bestanden hat, durch optimierungen am Code, das Paket aber auf 15mb schrumpft, somit lädst du wohl ein Update-paket von 15mb runter, am Schluss gewinnst du aber 5mb Speicherplatz.
Ich hoffe ich habe das nun einfach genug dargelegt :-)

edit: ein paar böse Schreibfehler abgeändert, tut mir leid Deutsch ist nicht meine Muttersprache :-)
 
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Hi,
ich hab mich jetzt doch anders entschieden, mache doch kein Dual-boot System, habe noch einen älteren AMD-Rechner rumstehen.
Den werde ich als reinen Linux-Rechner installieren. Dann von Grundauf richtig mit allen Partitionen. Kann halt nur das 32bit Kubuntu nehmen, aber das dürfte sich kaum Bemerkbar machen. Ich muß nur noch den RAM (aktuell 512 mb)aufrüsten:schief: um mir größere Auslagerungsoperationen zu ersparen.
 
Hi,
ich hab mich jetzt doch anders entschieden, mache doch kein Dual-boot System, habe noch einen älteren AMD-Rechner rumstehen.
Den werde ich als reinen Linux-Rechner installieren. Dann von Grundauf richtig mit allen Partitionen. Kann halt nur das 32bit Kubuntu nehmen, aber das dürfte sich kaum Bemerkbar machen. Ich muß nur noch den RAM (aktuell 512 mb)aufrüsten:schief: um mir größere Auslagerungsoperationen zu ersparen.

Wie alt ist älter? Kbuntu ist wegen der Oberfläche eine der Hardware hungrigsten alternativen. Gute 3D Beschleunigung sollte der schon haben, sollst hält sich die Freude in Grenzen.
 
Es ist ein AMD Thoroughbred 2200,1,5 GHz getaktet, Grafik ist eine GeForce 2 GTS 64MB, RAM will ich auf 1GB aufmöbeln.
Wenn das nicht reichen sollte werd ich halt Ubuntu nehmen müssen.
 
Hast du dir denn schon Xubuntu sngesehen? Mit so einem schachen System, wäre dies vielleicht ein besserer Anfang.

Es ist eine gute idee alte hardware ze recyceln und damit zu lernen.
 
Auch wenn Linux genügsamer eingerichtet werden kann als Windows, wirst du auf so einem System kaum Spaß haben. Vor allem bei der Grafikkarte bezweifele ich, ob sie nen modernen composing Desktop packt. Bei so nem System würde ich zu LXDE als Oberfläche tendieren, aber dann ist man bei der Usability wieder auf Windows-(XP-)Niveau.
 
Ich habe nur 2 GB RAM im Laptop und dafür 1GB Swap angelegt der zum Glück nie benutzt wird. Solange RAM frei ist ist es natürlich schneller den zum Auslagern zu nehmen. Glaube noch mehr Swap macht bei heutigen RAM Größen kein sinn.

Bei Linux wird die Swap-Partition beim Suspend-to-Disk benutzt, der wird bei dir nicht funktionieren. Bei Notebooks (bzw. bei Rechnern wo man mal Suspend-to-Disk einsetzen will) sollte man deshalb die Swap-Partition mindestens so groß machen wie RAM zur Verfügung steht. Bei meinem NB hab ich das gemacht, bei meiner Workstation mit 8 GB RAM nicht, weil ich da nie S2D benutze.
 
Würde in dem Falle auch zu Lubuntu Xubuntu raten. Normales Ubuntu wird selbst im Fallback oder Unity 2D Modus sicher etwas Probleme bekommen.
 
Wenn du ein weniger überladenes system willst dann empfehle ich XUBUNTU :D, hat weniger schickschnack, das X steht für xfce oberfläche und ist eher für schwache rechner gedacht.
Danach kann man alles installieren wenn man es braucht. Ich habe es auf der VM und läuft gut. Ausserdem benutze ich den Enlightement Window Manager da er so schön cool ist.

das problem mit Linux ist natürlich das da keine Mainstream Games laufen und wenn du system technisch etwas verändern willst, du dich mit dem BS etwas mehr beschäftigen musst.

sonst eine sehr gute alternative.

Welches Linux ist du magst ist wirklich geschmacksache, ich mag ich sehr gerne das Mandriva, ist mir sehr sympatisch da in der konsole zb vieles farblich markiert ist, zb sytanx etc.


eftilon
 
Alarm, Alarm... :heul:

Ich habe mir nun Ubuntu installiert, löpt auch super, nur hab ich mir mein Windows 7 (Professional 32 Bit) dabei zerschossen, zumindest den MBR denke ich.

Windows wurde zwar ganz artig im Grub vermerkt, aber beim Starten kommt kurz bevor sich das Windows Logo zusammensetzt ein Bluescreen mit sofortigem Neustart. Reparieren des Systemstarts in den Starthilfeoptionen geht nicht (ging noch NIE eigentlich...).

Was kann ich machen? Tatsächlich per Installationsdatenträger und Konsole den MBR wiederherstellen? :hmm: Oder liegt das nur an einer Einstellung in Grub? Letzteres wäre natürlich prima... :-| Wenn dem tatsächlich so ist, bitte gleich einen kleinen Workaround posten, das wäre super. :hail:


Edit: Ach VERDAMMT! Ich hab tatsächlich mal /fixmbr eingegeben jetzt startet Grub nicht mehr, aber Windows auch immernoch nicht. :heul:
 
Zuletzt bearbeitet:
Ganz normal, Grub schreibt sich in den mbr, wenn du nun ein Windows /fixmbr machst, wird wieder Grub von Windows überschreiben und gurb startet nicht mehr.

Dann erst mal, hast du Speicherplatz im Voraus abgespalten oder erst mit der Installation von Ubuntu?

Ersteres, glaube eher kaum, dass dann die Installation von Ubuntu etwas beschädigt hat, denn dann wird im normalfall die Windowspartition gar nicht angefasst. Sobald die das Windows Logo siehst, hat Linux gar keinen Einfluss mehr auf den Windows Start und Grub hat dann auch seine AUfgabe richtig erledigt.

Zweiteres: Wenn die Festplatte, zu stark fragmentiert war (irgendwo ist sogar ein Warnhinweis hierfür), kann beim Abspalten vom Speicherplatz die Windows Partition beschädigt worden sein, dann würde ich mal versuchen in den Abgesicherten Modus Starten (sofort nach dem Bios immer auf F8 hämmern, dann müsstest du den Auswahlbildschirm bekommen), und iher mit Scandisk die Festplatte kontrollieren.

Was ich dir 100% Garantieren kann ist dass ein installiertes Linux keinen BlueScreen unter Windows verursachen kann. Wurde die Windows Partition beim Partitionieren beschädigt, so war sie schon vorher stark vermüllt. Selbst wenn du mit Windows die Partitionsgrössen änderst, besteht immer ein Risiko etwas zu schädigen....

Um danach Grub wieder herzustellen, hier ein guter Link zum Thema [HowTo]Restore / Reinstall Grub on Ubuntu 12.04 from live CD / USB | HowOpenSource
 

Ach du... :kuss:

Ubuntu startet jetzt wieder, ist schon mal etwas. Was Windows angeht...

Ich hatte eine extra Partition angelegt für Ubuntu, die hatte ich während der Installation von Ubuntu ein bisschen vergewaltigt. :ugly: Also unterteilt, wieder gelöscht, wieder unterteilt, etc etc. Denn ich hatte noch keinen Plan, dass man eine extra Swap Partition anlegen muss und die Installation als root kennzeichnen muss. Mit "/". Naja Ubuntu ist ja jetzt da. Nur will Windows jetzt nicht mehr. :( Die Windows Partition habe ich aber nicht angerührt, das will ich Ubuntu auch nimmer ankreiden.

Die Partition für Ubuntu hatte ich mit der Datenträgerverwaltung angelegt, also... naja dynamisch?! Ist das ein Problem? Formatiert hatte ich in FAT32, weil ich gelesen hatte, NTFS würde sich nicht für Linux eignen. Oder so. Bitte sei nett. :ugly:
 
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Linux nutzt ext4 bzw. ext2 für /boot das wirste unter Windows nicht erstellen können. Warum machst du eigentlich absichtlich alles so kompliziert? Hättest du einfach die CD eingelegt ausgewählt, dass du Ubuntu neber Windows haben willst und dann nur auf Weiter hättest du einfach 2 Betriebsysteme mit perfekter Partitionierung jeweils.
 
Die Partition für Ubuntu hatte ich mit der Datenträgerverwaltung angelegt, also... naja dynamisch?! Ist das ein Problem? Formatiert hatte ich in FAT32, weil ich gelesen hatte, NTFS würde sich nicht für Linux eignen. Oder so. Bitte sei nett. :ugly:
Das bedeutet du lässt Ubuntu auf einer FAT32-Partition laufen? Wenn ja, warum um Gottes Willen tust du sowas? *g* ext3 und ext4 sind äußerst erprobte Dateisysteme, die man absolut guten Gewissens nutzen kann. Ich verstehe aber nicht, wieso deine Installation so kompliziert ist. Normalerweise geht das, wenn man dem Setup folgt, sehr einfach vonstatten - ich hatte schon Systeme, auf denen acht Betriebssysteme parallel installiert waren.

MfG Jimini
 
@ JImini

Ja klar, ich hatte die Partition dann anders formatiert, ist Quatsch. Ubuntu läuft hier nicht unter FAT32. Ist tatsächlich ext4.

@blackout

Genau das wollte ich machen. Hat aber nicht funktioniert, warum auch immer. Bei dem Schieberegler wurde auch die ganze Festplatte angezeigt (vom Volumen her, 90GB), Windows wurde dabei nicht berücksichtigt, wies schien. :hmm: Darum hab ich mich entschieden eine eigene Partition zu erstellen und die Installation "manuell" vorzunehmen.

Ich habe Ubuntu ja selbst schonmal installiert, vor 2 Jahren. Da ging auch alles total easy, ich war richtig überrascht und beide Installationen haben sich toll vertragen! :( Nur jetzt nicht...
 
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