Du hast ja ein Windows, also würde ich mich nicht mit solchem gespiele wie Wine... beschäftien, jedenfalls nicht als Anfänger (ist nicht schlecht gemeint). Wine ist eher eine Notlösung, als einen Windows ersatz.
DualBoot ist einfach die Beste Lösung, für die Installation von Linux brauchst du nur freien Speicherplatz (Ubuntu Installation kümmerst sich ziemlich gut um dieses Problem). Linux kannst du nicht einfach aud D: installieren. Linux hat sein eigenes Filesystem, meist ext4 und auch keine Laufwerksbuchstaben... Unter Linux kannst du aber auf deine Windows Laufwerke zugreifen, anders rum ist komplizierter.
Hier mal sehr kurz meine Konfig: (2x 500gb HDD)
C: --> zirka 460gb gross und für Windows zuständig, habe C: relativ gross gelassen, das die Spieleinstallationen doch ne menge Platz verschlingen
/ --> zirka 32gb für Ubuntu, reicht vollkommen, da ich meine Daten auf meinen D: Laufwerk (welches in Ubuntu als Work-HDD läuft) auslagere
D: --> Voller Speicherplatz also 500gb, damit ich über Windows und Linux auf meine Daten zugriff habe
Ich selbst habe mir schon überlegt D: nicht auch mit einem Linux Filesystem umzuwandeln, da ich unter Windows, eher selten auf meine Daten zugreiffen muss und auch hierfür gibt es notlösungen...
Wenn du jetzt schon teil OO --> OpenOffice nutzt, wird du nur feststellen, dass das jetzt LibreOffice heisst. Durch Entwicklungsinterne Ereignisse, haben sich die meisten OpenOffice Entwickler abgespalten und entwickeln nun LibreOffice (gibt es auch für Windows), LibreOffice wird von fast jeder Disto, als Standart angeboten. OpenOffice existiert noch, die Zukunft liegt aber im moment bei LibreOffice. Die Ganze Libre/Open Office Geschichte, kannst du bei Wikipedia nachlesen, würde hier nun etwas zu weit führen.
Wenn dir Foto Programme wichtig sind, im moment sieht es akzeptabel aber nicht wirklich gut in Linux aus, muss man leider sagen.
Gimp ist für mich nicht sonderlich übersichtlich, was sich aber mit dem kommenden Gimp 2.8 stark verbessern soll (leider wird der Release immer wieder verschoben...)
Pinta ist eine Kopie von Paint.net, und funktioniert gut, man merkt aber dass noch eine menge Verbesserungsspielraum vorhanden ist...
Wer sich für die OpenSource Welt interessiert muss mit einem Fakt leben:
Ein Programm wird erstellt, wenns komplexer wird, fehlt meist die Man-Power um das Projekt weiter voran zu treiben und dann kommt meist ein neues Projekt was alles besser machen will. Dies gelingt Anfangs meist sehr gut, wenns dann aber wieder um die Detailverbesserungen geht, kommt das Projekt wieder ins Stocken... Es kann aber auch vorkommen dass ein Projekt, erst nach 2 Jahren mal wieder ein Update bekommt und dann wieder ganz oben auf der Beliebtheitsliste steht...
Hört sich jetzt vielleicht etwas Abschreckend an, ist es aber nicht, da die Grossen Programme wie LibreOffice, welche im Produktiven Einsatz sind und wo Firmen auch für Support an Verteiberfirmen wie RedHat, SUSE, Canonicl... zahlen, werden die Projekte dementsprechend gepflegt und unterstützt.
Hier sei gesagt, dass Linux zwar nix kostet, wenn ein Linux aber Produktiv in einer Firma eingesetzt wird, ein standfester Support gewährleistet sein muss, und hier gibt es Firmen welche ganz schön viel Geld damit verdienen...
Genug mit dem gerede, wenn du noch fragen hast, kein Problem
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die Linux Welt hat eine sehr Freundliche Community