Was ist los in Syrien?

Und wenn du dich darüber freust dass Assad gestürzt wird und somit das Land komplett den Bach runter geht, dann ist das ein ganz anderes Kaliber als wenn ich mich freue wenn ein Kriegstreiber nicht mehr unter den Lebenden weilt.

Ich würde mich sehrt darüber freuen, wenn ein Diktator gestürzt wird. Ebenso würde ich mich freuen, wenn das Regime in Nord Korea beseitigt wird.
Und diverse Despoten in Afrika.
Und das Land muss nicht den Bach herunter gehen. Tunesien hat nach dem arabischen Frühling auch eine Regierung hingekriegt.
Syrien kriegt das auch hin, mit den Menschen, die jetzt geflohen sind. Die könnten nach Assad wieder ins Land gehen und eine neue Struktur aufbauen.
Man muss ihnen dabei helfen.
 
Ich würde mich sehrt darüber freuen, wenn ein Diktator gestürzt wird. Ebenso würde ich mich freuen, wenn das Regime in Nord Korea beseitigt wird. Und diverse Despoten in Afrika.

Das wäre schön, ja. Die Realität sieht aber nun mal anders aus.

Wenn wir jeden Despoten und Diktator auf der Welt stürzen wollen, wie viele Kriege wären das dann? Mangelt es der Welt denn etwa an Kriegen? Gibt es nicht bereits genug?

Und das Land muss nicht den Bach herunter gehen. Tunesien hat nach dem arabischen Frühling auch eine Regierung hingekriegt.

Und was für eine:

Amnesty International: Bericht belegt Polizei-Folter in Tunesien

Syrien kriegt das auch hin, mit den Menschen, die jetzt geflohen sind. Die könnten nach Assad wieder ins Land gehen und eine neue Struktur aufbauen. Man muss ihnen dabei helfen.

Nein, Syrien wird nur zum nächsten failed state. Wie schon Afghanistan, der Irak oder Libyen. Wir sollten uns nicht da einmischen.

A) Verlängert das nur den Krieg und b) kommen wir dadurch erst in die Zielscheibe des internationalen Terrors.

In welchem Land im Nahen Osten hat sich die Lage in den letzten 16 Jahren gebessert, wo der Westen eingegriffen hat?
 
Du hast alle Druckerzeugnisse gelesen die in Deutschland erscheinen, dass du von "alle" reden kannst?

Richtig, ich habe zu der Zeit besonders viele untersch. Medien konsumiert um eine Differnzierung zu finden. Ich habe sie nicht gefunden.
Das einzige Medium das ein bisschen überlegte war der Cicero, ansonsten konnte ich da nur gleichgeschaltetes Bashing finden.
Ihr tut genau das, was ihr den ganzen "ach so bösen Rechten" hier permanent vorwerft!

Vor allem dann wenn man allen vernünfigen Argumenten zum Trotz weiterhin zum Krieg bläst.
Zumal Faschismus so schwammig definiert ist, dass man den quasi parmanent jedem an den Kopf werfen kann.
Verhindert werden soll einfach nur eine Debatte mit Argumenten.

DIe USA hat die Waffenlieferung an die "Rebellen" endlich eingestellt und sich mit Russland geeinigt.
Anstatt das zu begrüßen, was zu einer Entspannung der Weltlage führt und vor allem den Friedensprozess in Syrien endlich ermöglicht, wird weiter von einigen Usern hier Krieg gfordert.
Und die Medien finden das natürlich auch *******.. weill.. ja weil halt.

Ich würde mich sehrt darüber freuen, wenn ein Diktator gestürzt wird. Ebenso würde ich mich freuen, wenn das Regime in Nord Korea beseitigt wird..

Genau und die Folgen für Millionen von Menschen sind dann völlig zweitrangig, denn es ist ja wichtig nach westlichen Standards zu leben.
Da nimmt man dann schonmal Millionen Tote in Kauf, anstatt dem Land einen Knochen hinzuwerfen und sich zu bemühen es nach außen zu öffnen.

Und das Land muss nicht den Bach herunter gehen. Tunesien hat nach dem arabischen Frühling auch eine Regierung hingekriegt.

Der arabische Frühling der CIA hat in den Ländern in denen er unblutig über die Bühne ging genau Null irgendetwas für die Menschen dort verbessert.

Syrien kriegt das auch hin, mit den Menschen, die jetzt geflohen sind.

Ein friedlicher langwieriger Prozess aus der Bevölkerung heraus und kein von außen inszenierte Regime Change.
Aber dir sind ja Menschenleben scheißegal, hauptsache eine Ideologie kann durchgesetzt werden.

Wie zum Teufel soll es Frieden in Syrien erstmal ohne Assad geben, wer zum Teufel soll dort die Macht übernehmen? Der IS?
Aber darauf antwortest du ja nicht. Du wiederholst nur gebetsmühlenartig deine Wunschvorstellungen und wenn die nicht erfüllt sind, dan spuckst du auf die Opfer.
Nach dem Motto es lohne sich doch, da können noch mehr dafür sterben.

Fahr doch runter und kämpfe gegen Assad oder den IS, dann würdest du mal merken wie schlimm Krieg ist.
Aber dann könntest du deinen Postcounter ja hier nicht mehr mit Sprechdurchfall füllen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Fahr doch runter und kämpfe gegen Assad oder den IS, dann würdest du mal merken wie schlimm Krieg ist.

Mein Großvater hat gekämpft und war 6 Jahre lang in russischer Gefangenschaft.
Er kam schwer traumatisiert nach Hause und bliebt traumatisiert.
Ich muss keinen Krieg sehen, um zu wissen, dass Krieg für den Arsch ist.
Komisch aber, dass immer alles mit Kriegen ausgefochten wird. Sinnvoller wäre es immer, mit den anderen zu reden und eine gemeisame Ebene zu finden.
Nur lässt Assad das nicht mehr zu.

Aber dann könntest du deinen Postcounter ja hier nicht mehr mit Sprechdurchfall füllen.

Lustig. Sowas ausgerechnet von dir. :D :lol:
 
Nicht alles kann man mit Worten lösen...

Klar, mit dem IS kannst du nicht verhandeln. Das stimmt.
Aber militärisch kannst du die Ideologie nicht besiegen. Du musst den Leuten dort Perspektiven geben.
Und exakt da muss man den Westen kritisieren, denn der interessiert sich ja nicht für die Menschen dort, sondern geht nur seinen eigenen Interessen nach.
In der Regel Wirtschaftsinteressen -- in der Regel angeführt von globalen Unternehmen.
 
Funfact: Die hier so verschriene radikale Linke, hat mit freiwilligen Kämpfern in den Reihen von YPG, SDF und Co., mehr gegen den IS erreicht, als die ganzen Assad-Versteher zusammen.
 
Nun sind die Kurden aber auch für einen eigenen Staat am kämpfen und für ihre nationale Identität, etwas das unsere Linken gegen den Strich geht
 
Mein Großvater hat gekämpft und war 6 Jahre lang in russischer Gefangenschaft. Er kam schwer traumatisiert nach Hause und bliebt traumatisiert. Ich muss keinen Krieg sehen, um zu wissen, dass Krieg für den Arsch ist.

Na dann sollte das voranginge Ziel doch sein, denn Krieg zu beenden und nicht darüber zu diskutieren, ob Assad an der Macht bleibt oder nicht.

Ich habe lieber einen Frieden mit Assad an der Macht, als 6 weitere Jahre Krieg.

Komisch aber, dass immer alles mit Kriegen ausgefochten wird. Sinnvoller wäre es immer, mit den anderen zu reden und eine gemeisame Ebene zu finden. Nur lässt Assad das nicht mehr zu.

Deshalb gibt es ja zurzeit auch eine Waffenruhe. Dieser Krieg wird nicht von Assad am Leben gehalten, sondern von den Terroristen, die ihre Unterstützung vom Ausland bekommen.

Nun sind die Kurden aber auch für einen eigenen Staat am kämpfen und für ihre nationale Identität, etwas das unsere Linken gegen den Strich geht

Sag mal gehts noch. Du kannst doch nicht "nationale Identität" sagen, das ist doch total "Autobahn" :lol:
 
Ich muss keinen Krieg sehen, um zu wissen, dass Krieg für den Arsch ist.

Und wieso pochst du dann darauf? Was ist denn so schlimm wenn Assad an der Macht ist? Dann gibt es wenigstens Stabilität und Sicherheit.
Unter Assad konnte man in Syrien machen was man wollte, der war weit liberaler als die Kräfte aus der arabischen Liga.
Eine weit bessere Menschenrechtssituation als in Saudi Arabien, Frauen waren deutlich besser gestellt.

Mein Großvater hat gekämpft und war 6 Jahre lang in russischer Gefangenschaft.

Ach willst du deswegen lieber in Stalingrad einmarschieren, als dass Assad weiter an der Macht ist?:rollen:

Sinnvoller wäre es immer, mit den anderen zu reden und eine gemeisame Ebene zu finden.

Von der syrischen Regierung kamen schon genug Zugeständnisse für die von außen bewaffneten Rebellen.
Immer wieder Waffenruhen, Hilflieferungen, Verhandlungen aber diese Halbaffen wollten sich nicht mit der syrischen Regierung an einen Tisch setzen.
Weder in Astana noch in Genf. Die wurden angehalten den Friedensprozess zu boykottieren, weil man glaubte man könnte Assad ausschalten.

Deine Argumentation gibt hinten und vorne überhaupt keinen Sinn. Auf der einen Seite beteuerst du wie schlimm dein Großvater doch leiden musste und auf der anderen Seite befeuerst du weiterhin den Krieg.
Ganz einfach indem du Frieden oder Krieg von Assad abhängig machst und die Menschenleben dabei ignorierst.

Beantworte doch mal eine einfache Frage.

Wer zum Teufel soll dort unten das Machtvakuum nach Assad füllen?
Russland war schon sehr früh dafür freie Wahlen in Syrien einzuführen und Rusland pocht nicht auf Assad, sondern pocht auf Selbstbestimmung der Menschen dieses Landes.
Die sollen selber entscheiden wen sie wollen und ja sie werden sich kaum gegen Assad stellen, da 80% der Bevölkerung Assad positiv sehen.

Assad hat massive Unterstützung aus der Bevölkerung, Flüchtlinge die ich kenne gehen wieder zurück nach Aleppo und bauen das Land wieder auf.
Sie gehen zurück nach Syrien und freuen sich dass es weiterhin eine Regierung gibt und kein Chaos wie in Lybien und völlige Rechtslosigkeit.

Selbst Umfragen von Großbrittanien durchgeführt zeigen 47% Unterstützung für Assad.
https://propagandaschau.files.wordpress.com/2015/09/orb_umfrage_assad_47percent_positive1038.png
 
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Funfact: Die hier so verschriene radikale Linke, hat mit freiwilligen Kämpfern in den Reihen von YPG, SDF und Co., mehr gegen den IS erreicht, als die ganzen Assad-Versteher zusammen.

Fun fact: Die "Rebellengruppen" in Syrien wurden massiv vom Ausland unterstützt und finanziert um ebend im späteren Konsens Assad abzusetzen. Aber ist ja alles legitim, solange Assad weg kommt, nä ;)
 
Das ist bei jeder Diktatur so, da es eben keine Opposition oder einen Nachfolger gibt.
Daher muss man den Ländern beim aufbau helfen.

Wen es keine demokratische Oposition gibt die nach dem Sturz die Macht übernehmen kann kann es auch keine Demokratie nach dem Sturz des Diktators geben.
Sieht man ja auch an Afghanistan und dem Irak, beide Länder sind nicht mehr demokratisch als Russland, oder sogar noch weit weniger.
Soviel dazu wieviel es bringt dort abhängige Regierungen einzusetzen die ohne das Protektorat westlicher Mächte nicht lebensfähig sind, oder wieder in totalitäre Regime abgleiten, weil sie keinen Rückhalt in der eigenen Bevölkerung haben.
Die dazu auch noch oft garnicht die Mechanismen von Demokratie verinnerlicht hat.
 
Sollten nicht vielleicht eher die Afrikaner weniger pimpern, als die Zocker?

Nur mal so als Gedankenanstoß?

Nee, alle ;)

Damit wir mal wieder die Bevölkerungsanzahl auf ein verträgliches Mass für diesen Planeten zurückführen

Sonst wird es nix mit "Die nächste Generation soll es mal besser haben" :ugly:
 
Die meisten wären wohl für einen Frieden ohne Assad, aber es ist nicht die Aufgabe anderer (westlicher) Staaten für das syrische, oder irgend ein anderes Volk die Diktatoren zu stürzen und dort vorzuschreiben wie danach die Demokratie auszusehen habe. ;)
Ein Volk muss schon selbst die Kraft aufbringen seine ungeliebten Machthaber zu stürzen und demokratische Strukturen nach eigenen Vorstellungen aufbauen, wir können maximal dabei helfen das das was entsteht dann auch eine Zukunft hat.

Funfact: Genau das versuchen die USA und europäische Staaten in Afghanistan, Irak, Lybien und Syrien (jeweils mit unterschiedlichen Methoden und Schwerpunkten). Ergebnisse bis her (das sehr viele Leute schon lange vorher postuliert haben - ist ja nicht so, als hätte man in Afghanistan, Irak und Iran keine einschlägigen Erfahrungen gesammelt):
- Absolutistische Regime die Kontrolle über Land (oder zumindest große Teile davon) zu entziehen ist einfach (vor allem wenn es Diktaturen waren, die bislang nur überleben konnten, weil man sie unterstützte)
- Sie durch etwas besser funktionierendes zu ersetzen ist praktisch unmöglich
- Nur weil jemand alle anderen unterdrückt heißt das nicht, dass alle anderen besser wären
- und vor allem nicht, dass "alle anderen" überhaupt EINE Entität wären

Fazit somit: Frieden MIT Assad gibt es in Syrien so oder so nicht bzw. allenfalls Grabesfrieden. Frieden ohne Assad haben bislang aber auch nur die Kurden in von ethnischen dominierten Gebieten und der IS in von ihm in jeder anderen Hinsicht dominierten Territorien (kurzfristig) hinbekommen und das stieß im Aus- respektive Inland auf wenig Gegenliebe.
 
Wenn das der erste Schritt hin zu einem Ende des Krieges wäre, wäre das doch wünschenswert. Wenn dann irgendwann in ganz Syrien Frieden eingekehrt ist, können die ganzen Menschen ja endlich in ihre Heimat zurück.
 
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