Was ist los in Syrien?

Es fehlt an der Aufklärung, wir hatten das Glück diese zu bekommen.
Wenn man bedenkt, wie die Islamische Kultur die Wissenschaft voranbrachte, wie Menschen aller Religionen friedlich auch in islamischen Ländern gemeinsam studierten und sich im regen Austausch befanden, (der Islam war Fortschritt, ganz im Gegensatz zu den mittelalterlichen Weltanschauungen unserer Vorfahren)....da muss man sich schon fragen, was dann schief ging.
 
Absolut. Allerdings (und das ist ja der Punkt, den ich ansprach) muss man doch erkennen, dass der Islam und das Leben des Propheten Mohammed einem viel mehr Ansatzpunkte geben, um seinen Verbrechen zu legitimieren, als z.b. die Bibel und das Leben Jesus.
Hier möchte ich noch mal einhaken. Du beziehst dich auf das neue Testament, im alten herrscht noch ein anderer Ton. Wie schon geschrieben, die Geschichte zeigt uns, wie der christliche Glaube bereits (negativ) ausgenutzt wurde.
 
....da muss man sich schon fragen, was dann schief ging.

Logisch zu erklären ist das lange nicht mehr. Wenn man sich die letzten 100 Jahre anschaut, könnte man meinen, dass im Weltgeschehen irgend eine bösartig gesinnte Person die Fäden zieht. Wenn es denjenigen gibt, macht er es aber so geschickt, dass er von niemanden entdeckt wird.

Verrückte Welt.
 
Und diese Fehler gehören nicht bestraft?

Wer soll denn anklagen?

Klar räumt das Militär den Fehler ein, aber passieren wird leider nichts. So wie bei allen anderen fatalen Irrtümern der USA die Menschenleben bisher gekostet haben, und das waren sehr sehr viele. Alles menschliches Versagen. Und dann wundern wenn sich da Teile der Bevölkerung radikalisieren und in anderen Teilen der Welt Menschen in die Luft sprengen die auch nichts dafür können.
Es ist halt einfache ein Kriegsverbrechen das nie aufgeklärt werden wird weil das auch die Obama-Administration nicht brauchen kann. Eine Untersuchung wird es wohl nie geben, und wenn wird sie nicht an die Öffentlichkeit gelangen. Die Schuldigen werden, wenn überhaupt beurlaubt und vielleicht versetzt, das wars. Ob das jetzt Absicht war oder nicht (ich glaube nicht an Absicht), darüber kann man diskutieren. Aber über eine unabhängige Aufarbeitung und Untersuchung meines Erachtens nicht.

Was war damals mit den Angriff auf einen Tanklaster, bei dem Zivilisten getötet wurden und der von einem deutschen Oberst angeordnet wurde?
Wurde von den verantworten jemals einer angeklagt?
Natürlich nicht. Man bedauert das und macht weiter. Das war schon immer so und wird auch immer so sein und daher müssen sich die Militärs auch nicht wundern, wenn man sie in den Regionen dort mit Misstrauen begegnet.
Das wissen die Taliban und IS und wer auch immer und nutzt das dann für ihre Zwecke aus, indem sie über einen Kamm scheren.
 
Der Tanklaster wurde ja von Taliban gefahren, dass einige die das Benzin klauen wollten dabei umgekommen sind naja.
 
Der Tanklaster wurde ja von Taliban gefahren, dass einige die das Benzin klauen wollten dabei umgekommen sind naja.

Man könnte sagen, dass sie zur falschen Zeit am falschen Ort waren, gilt auch für die Leute in den Krankenhäusern, aber trotzdem werden Kollateralschäden zu leicht in Kauf genommen.
Andererseits starten die Taliban oder wer auch immer, gerne ihre Raketen in mitten von Wohnhäusern und nehmen es in Kauf, dass "ihre Leute" dann bei einem Gegenangriff getroffen werden.
 
Er hätte aber eine bessere Aufklärung veranlassen können.

Was aber keine Rolle spielt, da es 1. schon lange zurück liegt und es 2. in Afghanistan war und nicht in Syrien.
 
Die Regel ist ganz einfach.
Eigensicherung geht vor Opfersicherung. Als Befehlshaber musste er also den Tanklaster angreifen.
Genau, zivile Opfer lassen sich in einem Krieg leider nicht vermeiden.
Und die Bundeswehr hat den Auftrag Deutschland zu schützen und nicht Leute die grad mal etwas Öl von einem gestohlenen Tanklaster der in einem Kriegsgebiet steht abzapfen wollen.
 
Seit wann wird Deutschland in Afghanistan oder sonst wo beschützt?
Gebracht hat es jedenfalls gar nichts. Die Taliban sind wieder so mächtig, wie sie es vor 2001 waren.
 
Es wurde angenommen, dass der Tanklaster als fahrende Bombe gegen ein Bundeswehrlager
hätte eingesetzt werden sollen. Das war mit Eigenschutz gemeint, der Eigenschutz der Truppe.
Feuerwehr und Co handeln übrigens ähnlich.

Er hätte aber eine bessere Aufklärung veranlassen können.
Lage unverändert.
Taliban+Zivilisten waren da.
Ich kann nicht sagen, dass ich genau so gehandelt hätte,
aber jede Alternative die mir einfällt hätte ein ungleich höheres Risiko
für die Soldaten gehabt und wäre nichtmals eine Garantie für ein anderes Ende gewesen.
 
Es wurde angenommen, dass der Tanklaster als fahrende Bombe gegen ein Bundeswehrlager
hätte eingesetzt werden sollen. Das war mit Eigenschutz gemeint, der Eigenschutz der Truppe.
Feuerwehr und Co handeln übrigens ähnlich.


Lage unverändert.
Taliban+Zivilisten waren da.
Ich kann nicht sagen, dass ich genau so gehandelt hätte,
aber jede Alternative die mir einfällt hätte ein ungleich höheres Risiko
für die Soldaten gehabt und wäre nichtmals eine Garantie für ein anderes Ende gewesen.

Aahja, fahrende Bombe... Blödsinn!
Damals gab es doch Videos und Aussagen, die danach durchsickerten und bestätigten, dass die arme Bevölkerung nur an den Sprit wollte:

Ein deutscher Bundeswehroberst hatte im September 2009 den Befehl gegeben, zwei von den Taliban gekaperte Tanklaster in Afghanistan zu bombardieren. Er befürchtete, dass die Islamisten sie als rollende Bomben benutzen könnten - obwohl die Fahrzeuge auf einer Sandbank im Kunduz-Fluss feststeckten. Bei dem Anschlag starben etwa hundert Menschen, darunter zahlreiche Zivilisten.

Danach hatte keiner in der westlichen Welt die Farben der afghanischen Flagge in seinem Profilbild.
https://www.youtube.com/watch?v=XgfmtZaJKaI
oder im Irak:
https://www.youtube.com/watch?v=xQ7lDky7YKw

...aber immer schön verharmlosen , ne :kotz:
 
Zuletzt bearbeitet:
Da steht doch die Befürchtung.
Wie gesagt die Menschen wollten klauem, mein Mitleid hält sich in Grenzen, es sind ja keine Nahrungsmittel.

Wenn man als Zivilst den Taliban zu nahe komm ist man eben im selben Fadenkreuz wie sie.
 
Verfolge diesen Thread hier eher nur dürftig mit,dafür aber diverse Diskussionen im Internet.
Ich lese oft,dass viele der Überzeugung sind ,Feuer mit Feuer zu bekämpfen,aber der Angriff auf den Feind bedeutet auch wieder zahlreiche Tode für unschuldige Bürger,und dass man ein ganzes Land zerstört zurücklässt.Und das wiederum ist halt der Nährboden für radikales Gedankengut,wodurch eben diese Todesspirale nie aufhört.Gleichzeitig wird der Westen als "Böse" dargestellt.
Aber soll man jetzt auch die Hände in den Schoss legen und hoffen,dass diese Monster einen in Ruhe lassen?Auf eine friedliche Lösung hoffen,durch gutes Zureden? Das funktioniert nicht,und weiter die Hauptschuld an dieser aktuellen Lage zu suchen bei irgendwem,bringt einen auch nicht sonderlich weiter.
 
Wer sich in Gefahr begibt, kommt darin um.

Oberst Klein halt absolut nachvollziehbar gehandelt.

https://de.wikipedia.org/wiki/Luftangriff_bei_Kundus

Zitat:
"Am 19. April 2010 gab die Bundesanwaltschaft bekannt, dass sie das Ermittlungsverfahren wegen des Luftangriffs eingestellt habe, weil weder die Vorschriften des Völkerstrafgesetzbuches noch die Bestimmungen des Strafgesetzbuches verletzt worden seien. Die Klage eines der beiden Lastwagenfahrer, der die Feststellung der Rechtswidrigkeit des Befehls von Oberst Klein begehrt hatte, wurde vom Verwaltungsgericht Köln abgewiesen."

Kundus-Angriff: Völkerrechtler verteidigt Oberst Klein - Deutschland - FOCUS Online - Nachrichten
 
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Beziehe nun auch, in mein, "leider" immer wieder kehrendes Fremdschämritual, weitere mit ein...
Wo soll das alles noch hinführen?
Leider ist der Bildungsstandart über die Jahre dramatisch gesunken.
Dieser, einher gehenden Verrohung, sollte man mit aller Kraft die Stirn bieten.

Gleicher Artikel:

Durch den Angriff wurden nach NATO-Einschätzung bis zu 142 Menschen, darunter auch Kinder, getötet oder verletzt, was die bisher mit Abstand größte Zahl von Opfern bei einem Einsatz sowohl in der Geschichte der Bundeswehr als auch durch Kräfte der ISAF bedeutet. Der Angriff und die folgenden Reaktionen der Bundeswehrführung wurden sowohl aus dem Inland wie aus dem Ausland stark kritisiert.
Wenn ich auch mal Wikipedia zitiere.
 
Zuletzt bearbeitet:
Und? Was willst du uns damit sagen?

Dieser Angriff hat weder gegen das Völkerrecht, noch gegen das deutsche Strafrecht verstoßen. Wo ist das Problem?
 
Nachdem ich jetzt einiges gelesen habe in diesem Thread, möchte ich mal meinen Senf dazugeben...

Zuerst zu dem in Paris, wie ich das sehe und wie das mit Syrien in Verbindung stehen könnte oder auch nicht:

Bevor ich nun meine Meinung sage, die vielleicht einigen hier nicht gefällt möchte ich klar stellen, dass jeder Tot schlimm ist. Jeder Tote der nicht auf natürlichem Wege stirbt, sei es z.B. durch einen Autounfall, Mord oder einen Terroranschlag, sind zwei Tote zu viel. Jedes Menschenleben ist und sollte überall den gleichen Wert haben und dabei spielt es keine Rolle ob wir von einem Deutschen, einem Österreicher, einem Amerikaner, einem Russen, Chinesen, Afrikaner, Iraner, Syrer oder sonst irgend ein Menschenleben reden, dass jetzt das Pech hatte auf dem falschen Kontinent geboren zu sein.

Was hat das jetzt mit Paris und den Anschlägen zu tun? Nun das ist ganz einfach, laut unseren Medien und unserer westlichen Gesellschaft trifft eben genau dies nicht zu. Das Leben eines Europäers scheint wesentlich mehr Wert zu sein, als das Leben eines Afrikaners, Syrers, Palestinänsers oder eines sonstigen Landes das nicht die selben "Werte" hat wie wir.
Die Anschläge sind schlimm, es wurden viel zu viele Menschen getötet oder verletzt. Niemand verdient es so zu sterben, so verletzt oder traumatisiert zu werden. Wenn ich aber niemand sage, dann beschränke ich das aber nicht auf unsere westlichen Wertekreise, sondern meine weltweit.
Als letztes Jahr Israel einfach so ohne Verhältnismäßigkeit Palestina bombardiert hat, dabei sogar UNO Schulen getroffen hat und in 1 Woche über 1.000 Menschen (darunter über 400 Kinder) gestorben sind, habe ich niemanden in den Medien mit der Palestinenser Flagge gesehen oder Facebook Profile die den Hashtag #PrayforPalestina gepostet haben.
Es wurde ignoriert, unsere Medien haben 0 darüber berichtet, bis das Abschlachten fast zu Ende war hat es keine *** bei uns interessiert.

Es wird also mit zweierlei Maß gemossen, somit sind die Toten in Paris anscheinenden mehr wert als tausende Tote im Nahen Osten...

Wie bereits oben gesagt, finde ich jeden Tot egal ob in Paris oder im Nahen Osten schlimm und unnötig. Aber wenn man schon in ein Horn blasen möchte, dann bitte auch für alle Tote und jeden unnötigen Tot verurteilen. Israel wurde dafür nciht bombardiert und den Krieg erklärt, nein Deutschland hat Israel sogar noch ein Atomwaffenfähiges U-Boot geschenkt auf die Kosten der Steuerzahler.
Tja so geht deutsche und europäische Politik...man trauert eben nur dort um Tote wenn es einem nützt...

Die Anschläge in Paris folgen komischerweise wieder einem Muster, dass man schon bei anderen Terroranschlägen finden kann.
Es irritiert mich, dass jeder muslimische Terrorist einen Pass dabei hat, obwohl er weiß, dass er diesen Tag eventuell nicht überleben wird.
Ein christlicher Terrorist (Beispiel Breivik), hatte keinen Pass dabei, wohl aber viel Munition und Sprengstoff.
Wieso haben also alle muslimischen Terroristen einen Pass dabei?
Wieso braucht die französische Polizei bei erhöhter Sicherheitsstufe und Terrorwarunung 3 Stunden um ein Café mit Geiseln zu stürmen?
Bei jedem Nacht und Nebeleinsatz der österreichischen Kobra, mitten auf dem Land, ist sie schneller zur Stelle wie die Spezialeinheiten in Paris - ein Schelm wer böses denkt. ;)
Ich möchte anmerken, dass auch bei 9/11 2001 die US-Abfangjäger auf den Flugbasen nicht abheben durften, obwohl sie die Flugzeuge noch erreichen hätten können.

Ja klar, es ist leicht mich jetzt als Verschwörungstheoretiker zu brandmarken, aber warum gibt es dann diese ungereimtheiten? Es ist doch nicht normal, dass die französische Justiz von Bayern (wohlgemerkt von Bayern dem Bundesland mit den dümmsten Politikern) gewarnt und informiert wurde, dass am 6.11.2015 ein Fahrzeug abgefangen wurde, dass Munition, Waffen und Sprengstoff geladen hatte. Die Route des Navis sollte nach Paris führen.
Also wieso wurde nichts unternommen?
Wieso wussten die Geheimdienste bereits etwas über manche Täter und haben dennoch nichts gemacht?

Ich stelle jetzt einfach mal die Behauptung auf, dass die Geheimdienste, der Militärapparat und die Waffenindustrie sehr stark von solchen Anschlägen profitieren. Für mich gibt es nur 2 Möglichkeiten, entweder wusste dieser Komplex was geschehen würde und hat mit Absicht nichts unternommen oder sie waren in die Planung und Durchführung involviert.
Das die Geheimdienste und Polizei unfähig sind kann ich nicht glauben, wir haben ja bereits genug Beweise für "Staatsterror" durch Deutschland und den NSU-Skandal erhalten.
Also wieso nicht auch in Frankreich? Es sichert das Budget des Militärs, der Geheimdienste, verschafft der Rüstungsindustrie mehr Aufträge, der Präsident möchte mehr Macht haben und leichter den Notstand erklären können.
Ich sehe da haufenweise Vorteile für diverse Personen und Gruppierungen und die einzigen die bezahlen sind wir, das einfache Volk. Wir sterben durch den Kugelhagel, die Bomben und unsere Rechte werden weiter beschnitten wurd noch mehr Überwachung und andere Gesetze.
Auch komisch, dass vor allem Medien die der Gruppe Serge Dassault angehören stark ins Kriegshorn gegen den IS blasen (Le Figaro, Le Monde, etc.) und oh Wunder Serge Dassault gehört die Firma Dassault Aviation.
Das ist diese Firma, die die Rafale und Mirage Kampfjets baut.

Wir haben also einen Haufen toter und angebliche Augenzeugenberichte, dass der IS Schuld sein soll durch Rufe wie "Allahu Akbar" oder "Das ist für Syrien". Natürlich veröffentlicht der IS auch ein braves Bekenner-Video (was überhaupt nicht gestellt/gefälscht werden kann wie bei Bin Laden früher).

Die Spur wird nach Syrien zum IS gelegt, wo ich nun auch angekommen bin:

Ich habe jetzt keine Lust den ganzen Krieg von vorne aufzurollen, also steige ich mal im hier und jetzt ein (mein Text ist sowieso schon viel zu lange :D).
Die USA mit ihrer "Allianz gegen den IS" bombt nun schon seit über 1 Jahr im Nahen Osten. Bisher hat es keine Wirkung gezeigt.
Was die Vermutung nahe legt, dass die lieben Amis entweder gar nicht bombardieren oder die falschen Ziele angreifen.
Die USA bombardieren ohne Einladung Syriens, verstoßen damit also gegen das Völkerrecht und weigern sich mit dem Machthaber des Landes in dem sie ihre Angriffe fliegen, Absprachen zu treffen und sich zu koordinieren.
Russland hingegen ist ein Verbündeter Syriens und wurde von dessen Regierung um Hilfe gebeten. Sie fliegen Luftschläge gegen alle Terroristen.
Ja ich nenne wie Assad alle diese Menschen dort Terroristen, wieso ist nämlich ganz einfach. Jeder Haufen von denen hat Menschenrechtsverletzungen begangen (auch Assads Armee um das anzumerken).
ISIS und die Alnusra-Front stammen von dem Haufen der FSA. Die FSA hat sehr viele ausländische Kämpfer und am Ende des Tages haben alle schon Zivilisten getötet, egal ob durch Köpfen oder andere Hinrichtungen. So etwas wie "moderate" Rebellen existieren nicht.
Ich finde den Begriff "moderater Rebell" sowieso komisch. Es muss also Rebellen, moderate Rebellen und nicht moderate Rebellen geben. Wer bestimmt jetzt wer "moderat" und wer "nicht moderat" ist? Macht man da eine Strichliste und schaut wer weniger Menschen umgebracht hat? :ugly:
Das Wort "moderate Rebellen" wurde doch nur eingeführt, damit man eine Rechtfertigung hat, wieso man einen Haufen Mörder in einem anderen Land noch mit Waffen und Logistik unterstützt. Die Medien können uns Bürger das jetzt besser verkaufen, weil unsere Regierung unterstützt die "moderaten Rebellen" die schießen nur mit Blumen und werfen Seifenblasenbomben auf ihre Feinde. :schief:

Fragt euch doch einfach mal, wieso Russland so kritisiert wird wegen den Luftschlägen. Die bombardieren mit Erfolg, Assads Truppen bekommen wieder Aufwind und das gefällt uns hier im Westen nicht. Assad muss weg, egal wer oder was dann in Syrien das Machtvakuum benutzt um aufzusteigen. Der IS ist genau dort wo die USA hinwollen, sie haben einen Vorwand zum Bombardieren, zerstören dabei die Syrische Infrastruktur und können sagen "So verdient der IS keine Kohle mehr mit Erdöl".
Wenn sie denen wirklich den Geldhahn abdrehen wollten, müssten sie nur die Banken und Geldinstitute ausfindig machen, die mit denen handeln, aber das wäre wieder blöd, weil ich wette da stecken auch US-Firmen mit drinnen.

Ich bin kein Fan von Assad, aber der aktuelle Weg war, ist und bleibt der falsche Weg um ein Land zu verändern. Man hätte einfach versuchen sollen mit in an einen Tisch zu sitzen und ihm klar zu machen, dass seine Folterregierung nun vorbei ist und er jetzt gefälligst mal die Menschenrechte achten soll. Ich als Diktator würde da auch nur lachen wenn das die Amis zu mir sagen würden, aber was solls.
Übrigens war Syrien ein tolles Land für verschiedene Religionen, egal was man von der Regierung halten mag.
Jetzt ist es keines mehr...dank der Bombenpoltik die wir im Westen vertreten.

Als Abschluss möchte ich noch einen weisen Mann zitieren:

"Viele, die leben, verdienen den Tod. Und manche, die sterben, verdienen das Leben. Kannst du es ihnen geben? Dann sei auch nicht so rasch mit einem Todesurteil bei der Hand.
 
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