Ich führte es bereits aus: Ein Nadelstich Richtung USA, um denen zu zeigen, dass sie rein gar nichts tun können. Sowas wie die Zunge rausstrecken - nur auf geopolitischem (unterstem) Niveau.
Das wäre kein unterstes geostrategisches Niveau das wäre einfach nur Blödsinn für den man schon nicht mehr nur "durchgeknallt" sondern geistig Gehirnamputiert sein müsste.
Und Assad mag vieles sein, ein Diktator, skrupellos und Machtbessen, aber bis jetzt hat er zu keinem Zeitpunkt den Eindruck vermittelt als wäre er "durchgeknallt, noch Gehirnamputiert, sondern durchaus sehr kühl und rational kalkulierend.
Wir reden hier schließlich auch von einem Mann der lange Jahre in England gelebt, studiert und als Augenarzt gearbeitet hat. Der Mann ist gebildet und durchaus "kultiviert" und hat zumindest ein bisschen Erfahrung wie der Westen tickt, eben nicht wie die Sorte Diktator die ein Saddam Hussein war, der überhaupt nicht in der Lage war einzuschätzen wie weit er überhaupt gegenüber dem Westen gehen kann.
Daher passt so ein Verhalten bei einem Assad auch nicht wirklich, somal er dann ja auch bedenklos weit umfangreicher und somit sinnvoller Giftgas nutzen könnte, wäre er sich so sicher das ihm dafür niemand was kann.
Und hat Saddam Gas nicht nur in Halabdscha eingesetzt? Völkermord mit Gas ist mWn eine extrem übertriebene Darstellung.
Nein, steht doch aber auch im Link drinen und wenn du dich auf Halabdscha bezogen hast wäre deine Annahme sogar wesentlich verkehrter.
Halabdscha war gegen Ende des Ersten Golfkriegs, oder Iran-Irak-Krieg, wie er ja auch genannt wird.
Halabdscha wurde damals, 1988, von etwa 7200 kurdischen Rebellen, sowie diese unterstützende 3000 iranische Soldaten besetzt.
Damals waren auch kein gezielt gegen die zivilen Einwohner der Stadt gerichteter Einsatz, sondern Ziel des Giftgaseinsatzes waren die feindlichen iranischen Soldaten, sowie die Kurdischen Rebellen in der Stadt.
Eine langwierige konventionelle Rückeroberung der Stadt stand damals nicht zur Debatte da Saddam damals die notwendigen Kräfte dafür fehlten, die an der Front zum Iran gebunden waren.
Macht die zivilen Opfer sicherlich nicht besser, aber ob nun Bombe oder Giftgas, beides unterscheidet in einem Krieg nunmal nicht zwischen Zivilisten und Soldaten, das gilt auch für französische, deutsche, englische oder amerikanische Bomben, die in Afghanistan, dem Irak und akutell in Syrien auch schon genügend zivile Opfer gefordert haben.
Und nein Völkermord, ist die Absicht jeden männlichen Kurden zwischen 15 und 70 Jahren umbringen zu wollen und am Ende dann 150.000 Menschen mit Giftgas getötet zu haben, sicher kein übertriebener Begriff.