WaKü***Quatsch***Thread

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Muss man phobya schnelltrennkupplungen in eine bestimmte Richtung einbauen oder ist des egal? Da sind schon beide Teile dicht wenn man sie öffnet oder?
 
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Du meinst diese umfunktionierten Druckluftkupplungen? Wenn ja - von dicht kann da meistens sowieso nicht groß die Rede sein, weil sie nur unter Druck wirklich dicht halten. Wenn du sie für Druckluft verwendest, sind sie in der Tat beidseitig abdichtend - in einem Wakü-Kreislauf nur mit Glück und in der Regel nicht lange. Damit die Kupplungen sauber abdichten würden reicht der kaum nennenswerte Druck in einem Wakükreislauf einfach nicht aus. Eine ausgeprägte Vorzugsrichtung haben Schnellkupplungen im Wakü-Bereich zwar alle nicht, aber speziell Druckluftkupplungen sind allgemein ziemlich ungeeignet für eine Wakü und stellen einen größeren Strömungswiderstand als ziemlich restriktive Kühler dar. Die meisten User die diese Teile mal hatten, haken diese Fehlinvestition recht schnell als Lehrgeld ab und besorgen sich bessere Kupplungen.

Ein paar Euro mehr für etwas brauchbarere Kupplungen wären von daher sicher kein Fehler gewesen. Selbst die billigen VL3-Kopien von AT sind erheblich besser geeignet als die Phobya Druckluftkupplungen. Hässlich aber ebenfalls besser sind CPC-Kupplungen. Beide Kupplungsarten sind zwar nicht tropffrei aber auch ohne Druck dicht. Wenn du allerdings wirklich gute Wakü-Kupplungen willst, führt kein Weg an Koolance VL3N (falls du sie noch bekommst) oder noch besser QD3 vorbei. Letztere sind qualitativ mit das Beste was man im Wakü-Handel derzeit bekommt. Sie halten dicht, sind tropffrei und behindern die Strömung so gut wie nicht. Die Investition lohnt sich durchaus. Von Bitspower gibt´s zwar ähnlich hochwertige Kupplungen aber natürlich zum üblichen BP-Wucherperis.
 
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Wie bekommt man am Besten die Kratzer aus dem Acetal ? Und wie wird man Wasserflecken am Nickel los -> hab gehört das Zitronensäure funktionieren soll, stimmt das ?
 
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Abschleifen und feinschleifen bis die Oberfläche wieder gleichmäßig ist. Falls das Acetal aber eine Bearbeitungsstruktur vom Fräsen hat ist die danach natürlich weg. Um so eine Oberfläche wiederherzustellen müsstest du das Teil mit einem Planfräser überfräsen.

Polieren kann man POM (Acetal, Delrin) nur schwer. Kannst es zwar mal mit dieser Kunststoffpolitur oder mit Autopolitur probieren, aber ich fürchte das Ergebnis wird bei POM nicht besonders gut und gleichmäßig werden. Für PMMA (Plexiglas, Acryl) ist das Zeug aber sehr gut geeignet.
 
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Abschleifen und feinschleifen bis die Oberfläche wieder gleichmäßig ist. Falls das Acetal aber eine Bearbeitungsstruktur vom Fräsen hat ist die danach natürlich weg. Um so eine Oberfläche wiederherzustellen müsstest du das Teil mit einem Planfräser überfräsen.

Polieren kann man POM (Acetal, Delrin) nur schwer. Kannst es zwar mal mit dieser Kunststoffpolitur oder mit Autopolitur probieren, aber ich fürchte das Ergebnis wird bei POM nicht besonders gut und gleichmäßig werden. Für PMMA (Plexiglas, Acryl) das Zeug aber sehr gut geeignet.

Ok Danke für deine ausführliche Antwort (bist ja bekannt dafür :daumen:), aber dann werde ich das sein lassen, denn ich habe eine Bearbeitunsgstruktur im Acetal. Weiß du vielleicht noch was bezüglich dem Nickel und Wasserflecken ?
 
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Was meinst du mit Wasserflecken? Trocknungsflecken lassen sich einfach abreiben. Wenn das nicht geht, handelt es sich wohl eher um leichte Korrosionsspuren. Sie lassen sich entweder mit einem weichen Tuch und etwas Autopolitur oder Lackreiniger raus polieren oder du gehst mit CilitBang Kalk- und Schmutz Reiniger (bzw. ähnlichen säurehaltigen Renigungsmitteln) ran. Danach aber in jedem Fall gut unter fließendem Wasser abspülen.
 
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Mit einer vernünftigen Bandschleifmaschine ist es kein Problem das gleichmäßig hinzubekommen. Was die Empfindlichkeit von fein geschliffenem POM gegenüber Fingerabdrücken angeht hast du aber recht. Das ist in der Tat ein Problem.
Man kann allerdings auch etwas gröber schleifen. Dann ist das kein Probem mehr und die Oberfläche sieht auch ganz gut aus - wenn auch etwas anders (siehe AnFi-Tec Kühler mit POM-Deckeln). Wenn´s wie vorher aussehen soll ist aber Überfräsen wirklich die einzige taugliche Maßnahme, für die den meisten aber Möglichkeiten fehlen.

Lackieren ist bei POM aber auch nicht so problemlos möglich. Hast du damit einem POM-Primer bzw. mit Ameisensäure zum aktivieren gearbeitet? Ansonsten halten Acryllacke ja nicht sonderlich gut auf POM.
 
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Was meinst du mit Wasserflecken? Trocknungsflecken lassen sich einfach abreiben. Wenn das nicht geht, handelt es sich wohl eher um leichte Korrosionsspuren. Sie lassen sich entweder mit einem weichen Tuch und etwas Autopolitur oder Lackreiniger raus polieren oder du gehst mit CilitBang Kalk- und Schmutz Reiniger (bzw. ähnlichen säurehaltigen Renigungsmitteln) ran. Danach aber in jedem Fall gut unter fließendem Wasser abspülen.

Sind dann wohl eher Korrosionsspuren, werde dann mal deinen Tipp versuchen :daumen:
 
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Ich bin auf der Suche nach einer ollround GPU Wakü.
Kann mir jemand eine empfehlen?
 
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Was meinst du mit einer "allround-Wakü"? Eine geschlossene all-in-one Lösung (AIO) bzw. eine Kompakt-Wakü, also keine echte erweiterbare Wakü aus Einzelteilen?
Wenn es um so eine geschlossene AIO-Wakü geht -> dafür gibt´s ein extra Unterforum.

Wenn du eine "richtige" Wakü für die GPU bauen willst, wärst du in diesem Unterforum richtig. Grundsätzlich wäre für Empfehlungen aber so oder so wichtig, um welche Grafikarte(n) es geht. Ohne diese Info ist in keinem Fall Hilfe möglich.
 
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Hi ich möchte nur eine GPU Wakü haben, die ich zum benchen gebrauchn kann.
Da ich über 250 Grakas habe, sollte es eben eine sein, die ich auf verschiedene Grakas schnallen kann.
Geschlossen in einem eigenem Kreislauf.
 
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@Ü50: Das hilft jetzt nur bedingt weiter. Nochmal - was genau verstehst du unter einer GPU Wakü? Den Kühler, eine AIO, das komplette System in Einzelteilen (Kühler, Radi, Pumpe, AB, Schläuche, Anschlüsse, etc.)?

Man kann aber grundsätzlich schon mal festhalten, dass es weder bei AIOs noch bei echten Waküs einen kommerziell erhältlichen GPU-only Kühler gibt, der so universell eingesetzt werden könnte, dass man damit 250 unterschiedliche Grafikkarten Karten kühlen könnte (es sei denn sie hätten alle ein quadratisches Lochbild innerhalb eines kleinen Abstands-Spektrums und keine kühlungsbedürftige Peripherie, was ich aber für extrem unwahrscheinlich halte). Sofern auch HighEnd-Modelle mit hohem Verbrauch dabei sind, müsstest du auf jeden Fall zusätzliche SpaWa- und RAM-Kühler nutzen die individuell an die Karten angepasst werden müssen, um damit die Spannungswandler und ggfl. auch den RAM einigermaßen kühl zu halten.
Ein GPU-only-Kühler mit dem man zumindest einige GPUs auf Karten mit quadratischem Lochbild abdecken kann, wäre der Alphacool NexXxos GPX Solo, weil er einen relativ großen Verstellbereich bezüglich des Lochbilds hat. Trotzdem ist der Kühler mit Sicherheit nicht für all deine Karten verwendbar. Einen Kühler mit einer derart universellen Halterung oder einem entsprechenden Zubehörsprekturm gibt es nicht. Als GPU-Kühler für Karten die nicht mit einem kommerziell erhältlichen GPU-only-Kühler abgedeckt werden können, müsstest du dir einen Kühler suchen der eine vergleichsweise kleine, aber dennoch ausreichend Kühlfläche besitzt und einfach mit einer Vielzahl selbst gebauter Halterungen ausgestattet werden kann, denn um die wirst du nicht herum kommen, wenn´s nicht alles die gleichen Karten sind. Fullcover-Kühler kommen ohnehin nicht in Frage, denn da müsstest du dir vermutlich einen Zoo von ca. 250 verschiedenen Kühlern zulegen ;).

Unabhängig von der äußerst komplizierten Kühlerfrage kommt für so ein Vorhaben als Grundgerüst nur eine richtige Wakü und einiges an Eigeninitiative in Frage. Wenn du außerdem alle Leistungsklassen an Grakas benchen möchtest, sollte die Radiatorfläche ausreichend bemessen sein. Unter einem 420er Radi würde ich da gar nicht erst anfangen. Bei der Pumpe, dem Ausgleichsbehälter und den Schläuchen wärst du recht frei in der Auswahl - zumindest falls du auf einem Benchtable arbeiten möchtest.

Die Frage ist aber grundsätzlich erst mal was genau deine Zielsetzung ist, denn eine einfache Lösung nach dem Motto, kauf Produkt A, B, C und D, bau sie zusammen und kühle ohne weitere Maßnahmen alles was du hast, gibt es definitiv nicht. In jedem Fall wird so ein Vorhaben ein recht teurer und zeitaufwändiger Spaß, der mit sehr viel Bastelarbeit, Knobelei und Materialeinsatz einher geht. Nur für den privaten benching-Spaß würde ich mir derartige Ambitionen nicht nur dreimal überlegen.

Was genau soll also die Kühlung bringen? Soll es eine Referenz für Vergleiche zwischen den Karten oder ein Testsystem zum Veröffentlichen von Hardwaretests werden, oder willst du aus allen Karten versuchen einen möglichst hohen Takt heraus zu kitzeln? Für extrem overclocking ist eine Wakü nicht unbedingt die beste Wahl. Da müsste man dann schon eher in Richtung thermodynamisch aktiver Systeme gehen (Chiller, KoKü, dIce, LN2), aber das wäre für 250 Karten mit mutmaßlich sicher min. 50 unterschiedlichen Pot- oder Verdampfer-Halterungen eine noch teurere Angelegenheit.

Nimm´s mir bitte nicht übel, aber mir scheint die ganze Sache auch angesichts der bisherigen Aussagen sehr wenig bis gar nicht durchdacht zu sein.
 
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Andre Frage, welche R9 390 und R9 390X Custom Designs verwenden denn das Reverence Layout?
Und, gibt es für die schon Kühler, ich habe bei Aquatuning und Highflow.nl keine gefunden.
Oder passen die der R9 290(X) Karten?
 
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Das genaue Volumen kann ich dir nicht nennen ich würde aber einfach 2/3 vom Körpervolumen ansetzen. Das Ding in dm3 umgerechnet und du hast deine Liter.

Kann gut sein das 2/3 zuviel sind, aber lieber bissl zuviel vorbereitet als zu wenig xD
 
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Doof das Ganze, ich weiss ist zu spät aber tempern soll vor sowas schützen -> http://extreme.pcgameshardware.de/e...en/8158-wakue-quatsch-thread-post7489171.html

Danke, ein sehr wertvoller Beitrag. Vermutlich nicht ganz einfach zu realisieren mit einem normalen Backofen, aber ich vermute, beim ersten AGB könnte es durchaus daran gelegen haben.
Beim zweiten wars wohl einfach Pech. :(

Etwas kurios finde ich es schon, dass zwei AGBs des Herstellers binnen kurzer Zeit kaputt gehen, während andere jahrelang im Betrieb waren (was bei einem AGB ja auch zu erwarten wäre....).
 
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Ein GPU-only-Kühler mit dem man zumindest einige GPUs auf Karten mit quadratischem Lochbild abdecken kann, wäre der Alphacool NexXxos GPX Solo, weil er einen relativ großen Verstellbereich bezüglich des Lochbilds hat. Trotzdem ist der Kühler mit Sicherheit nicht für all deine Karten verwendbar. Einen Kühler mit einer derart universellen Halterung oder einem entsprechenden Zubehörsprekturm gibt es nicht.

Watercools GPU-x³ Core hat neben der weit verstellbaren Halterung für quadratische Loch-Layouts noch Bohrungen für gängige Rechteck-Formate. Damit sollten nahezu alle GPUs mit 4-Loch-Halterung abgedeckt sein. Für sehr alte Karten mit 2-Loch-Halterung und geringem Lochabstand braucht man ja nicht zwingend eine Wasserkühlung. Dem Hinweis zur Spannungswandlerkühlung muss ich mich aber anschließen: Diverse High-End-Karten werden dort zusätzliche Kühlkörper erfordern, auch wenn man Benchtable-typisch mit starker aktiver Belüftung arbeitet. (Ein 3×-140-mm-Radiator ist in Kombination mit letzterer übrigens überdimensioniert für Single-GPU-Benches.)
 
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