WaKü***Quatsch***Thread

... hier mal nen Beispiel was da in einer ungeöffneten Flasche rumschwebt und dann im Kreislauf, wenn man nichts dagegen tut. 20251221_114406.jpg
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Ich arbeite wie gesagt schon ewig mit Innovatek protect. Muss um 2000 gewesen sein. Das Zeug ist super. Desti + Gykol geht aber auch. Nur ich wollte eine fertige Mischung.

Korrektur: Protect kam 2008 raus.

 
Zuletzt bearbeitet:
Das Problem an so einem Test ist allerdings eine Bandbreite in brauchbarer Zeit abbilden zu können (chemische Vorgänge brauchen ja oftmals Zeit) - man müsste parallelisieren. Und vor allem: da draußen gibt es drölftausend mögliche Kombinationen die ein unterschiedliches Potenzial bilden - wie soll man da einen brauchbaren Querschnitt abbilden?

Langzeittests mit starker Abhängigkeit zu den Komponenten ist nicht so einfach. Und dein Link zeigt ja nur auf einen einzigen Hersteller/Vertriebsweg.
 
Destilliertes Wasser :o)
Wohl nicht nur ... *hust ... Inno Protect* ;)

Oh, du bist gerade griffig.
Wenn man mich so triggert! :D

Nun zur Story: Wir schreiben die Anfangszeit von CORONA, das oben beschriebene System wurde in einem Nacht und Neben Aktion mit dem Versuch die normaler weise durchgängigen Professionalität zu erhalten aufgebaut.

Verstehe ich dich richtig, das du das System also seit 2020 (außer es halt nachzufüllen) so betrieben hast?

Klar. Farblos. Ich nutze ausschließlich Kühlflüssigkeit ohne Farbzusätze ;o)

Wirklich weise ... inzwischen gibt es ja genug Farbwahl an Schläuchen oder Sleeve.

Ah okay. Nach allen möglichen Farben und Zusätzen bin ich seit 15 Jahren oder so einfach bei dest. Wasser mit ein bisschen G48 geblieben. Ist dann zwar leicht hellblau aber bisher nie Probleme gemacht.
Ich kenne mich aber mit den neuen Flüssigkeiten nicht aus.

Das ist auch die wohl billigste Art, wenn man den unbedingt einen Korrosionsschutz haben will.
Ich bleibe weiterhin nur bei Osmosewasser, weil ich es halt vor Ort selbst herstelle (Aquarianer halt ^^) und mich der Hinweis von der8bauer, das nur dest. Wassser auch nicht unfehlbar ist, davon überzeugt hat ... wenn man nicht gerade Plexiglas für die Kühler nutz, das optische Mängel mich da eher kalt lassen.


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So kommt mein Leitungswasser aus der Osmoseanlage wertetechnisch und bleibt auch so mit Sonneneinstrahlung und wohltemperiert. Das Foto ist heute gemacht worden und das Wasser darin steht schon locker über einen Monat auf der Fensterbank.



... hier mal nen Beispiel was da in einer ungeöffneten Flasche rumschwebt und dann im Kreislauf, wenn man nichts dagegen tut.Anhang anzeigen 1511124

Das kann dir auch bei Inno Protect passieren, wenn man halt nen clear Schlauch nutzt. Bei mir war es damals Primochill clear ... vor 16 Jahren.


Anhang anzeigen 1511125Anhang anzeigen 1511126

Ich arbeite wie gesagt schon ewig mit Innovatek protect. Muss um 2000 gewesen sein. Das Zeug ist super. Desti + Gykol geht aber auch. Nur ich wollte eine fertige Mischung.

Die Faulheit hat also gesiegt ... ;).

... ich habe mir gerade mal das Portfolio angeschaut. Der Wahnsinn was es da inzwischen so alles gibt. Hier lohnt sich vermutlich mal der Vergleich von PCGH.

Wie McZonk schon schrieb ... viel zu zeitaufwändig und zu viele Kombinationen die Parameter verändern, um wirklich alles mal getestet zu haben.

Selbst Igor hat sich ja durch mich noch nicht zu dem Thema "Leben in einer Wakü wirklich möglich" bewegen lassen, obwohl selbst er daran wohl zu glauben scheint, weil er ja selbst behauptet hat (unter seinem alten Account), das sein gekauftes dest. Wasser plötzlich Leben entwickelt hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wohl nicht nur ... *hust ... Inno Protect* ;)
Nee, Eiswasser.

Wenn man mich so triggert! :D
Ich glaube das war keine Absicht!

Verstehe ich dich richtig, das du das System also seit 2020 (außer es halt nachzufüllen) so betrieben hast?
Ja, so scheint es zu sein.


Das kann dir auch bei Inno Protect passieren, wenn man halt nen clear Schlauch nutzt. Bei mir war es damals Primochill clear ... vor 16 Jahren.
Also bei Inno hatte ich es bisher nicht. Welche Rolle spielt der erwähnte clear Schlauch dabei?

Die Faulheit hat also gesiegt ... ;).
Eine so harte Formulierung halte ich für völlig übertrieben. Zeit, Platz und Sicherheit spielen für mich eine Rolle.

Wie McZonk schon schrieb ... viel zu zeitaufwändig und zu viele Kombinationen die Parameter verändern, um wirklich alles mal getestet zu haben.
Es kommt halt darauf an, will man es wissen oder nicht ;)

Selbst Igor hat sich ja durch mich noch nicht zu dem Thema "Leben in einer Wakü wirklich möglich" bewegen lassen, obwohl selbst er daran wohl zu glauben scheint, weil er ja selbst behauptet hat (unter seinem alten Account), das sein gekauftes dest. Wasser plötzlich Leben entwickelt hat.
Das etwas entsteht ist denke ich unstrittig. Ich vermute für Igor ist das Thema Reproduzier- und Messbarkeit das vermutlich treibende Thema. So schätze ich ihn jedenfalls ein.
 
... hier mal nen Beispiel was da in einer ungeöffneten Flasche rumschwebt und dann im Kreislauf, wenn man nichts dagegen tut.Anhang anzeigen 1511124
Anhang anzeigen 1511125Anhang anzeigen 1511126

Ich arbeite wie gesagt schon ewig mit Innovatek protect. Muss um 2000 gewesen sein. Das Zeug ist super. Desti + Gykol geht aber auch. Nur ich wollte eine fertige Mischung.

Korrektur: Protect kam 2008 raus.


Das ist IP Pro, für den Einsatz mit normalem Leitungswasser. Das normale IP müsste es grob seit der Jahrtausendwende geben. Ich glaube mich dunkel zu erinnern, dass Innovatek die Nutzung seit dem Skandal um durchkorrodierte Rev.3 vorschreibt (2001? 2002? Ziemlich sicher nicht nach 2003.), es aber schon vorher auf dem Markt hatte.

Bezüglich Tests: Ich grüble seit über einem Jahrzehnt diesbezüglich, aber uns fehlt ein hochqualifizierter Chemiker zwecks theoretischer Analyse und für Praxis-Probiererei sind es zu viele Faktoren. Hauptverdächtiger für Verunreinigungen sind und bleiben in den meisten Fällen Radiatoren und Schläuche, aus denen die Flüssigkeit nur Verunreinigungen oder Weichmacher ausspült. Simple Mathematik: (5-6 PVC-Schläuche + 2-3 Vergleichsproben + 3-4 Radiatormarken + Replikation zumindest letzterer) * (2-4 Materialmixen) = 20-60 Prüfungen pro Flüssigkeit. Jede davon als Kreislauf aufzubauen, falls Wasserbewegung eine Rolle spielt. Und da haben wir noch nicht über Temperaturen oder zunehmend häufiger in Kühlern zu findende Gummiblöcke gesprochen.

=> Sorry, das ist beyond PCGH. Frag mal die Stiftung Warentest.^^
 
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Das Problem an so einem Test ist allerdings eine Bandbreite in brauchbarer Zeit abbilden zu können (chemische Vorgänge brauchen ja oftmals Zeit) - man müsste parallelisieren. Und vor allem: da draußen gibt es drölftausend mögliche Kombinationen die ein unterschiedliches Potenzial bilden - wie soll man da einen brauchbaren Querschnitt abbilden?
Absolut. Wir sind hier aber "Extrem" unterwegs ;o)

Langzeittests mit starker Abhängigkeit zu den Komponenten ist nicht so einfach. Und dein Link zeigt ja nur auf einen einzigen Hersteller/Vertriebsweg.
Richtig und man muss allen gleich begegnen!

Das ist IP Pro, für den Einsatz mit normalem Leitungswasser. Das normale IP müsste es grob seit der Jahrtausendwende geben. Ich glaube mich dunkel zu erinnern, dass Innovatek die Nutzung seit dem Skandal um durchkorrodierte Rev.3 vorschreibt (2001? 2002? Ziemlich sicher nicht nach 2003.), es aber schon vorher auf dem Markt hatte.
Nein, Alphacool - es sei denn die labeln Inno Pro um.?

Bezüglich Tests: Ich grüble seit über einem Jahrzehnt diesbezüglich, aber und uns fehlt ein hochqualifizierter Chemiker zwecks theoretischer Analyse und für Praxis-Probiererei sind es zu viele Faktoren. Hauptverdächtiger für Verunreinigungen sind und bleiben in den meisten Fällen Radiatoren und Schläuche, aus denen die Flüssigkeit nur Verunreinigungen oder Weichmacher ausspült. Simple Mathematik: (5-6 PVC-Schläuche + 2-3 Vergleichsproben + 3-4 Radiatormarken + Replikation zumindest letzterer) * (2-4 Materialmixen) = 20-60 Prüfungen pro Flüssigkeit. Jede davon als Kreislauf aufzubauen, falls Wasserbewegung eine Rolle spielt. Und da haben wir noch nicht über Temperaturen oder zunehmend häufiger in Kühlern zu findende Gummiblöcke gesprochen.
Ich bin mir dessen sehr wohl bewusst, dass es eine Menge Arbeit und auch nicht einfach ist. Spülen, Trocknen, Temperatur usw., muss ja alles homogen sein. Vermutlich könnte die chem. Zusammensetzung das Testfeld kleiner werden lassen und ggfs. könnte man Prämissen setzen, sodass vielleicht nur 6 bis 8 Durchgänge notwendig sind. Wenn man die Zusammensetzung kennen würde, wäre es m.M.n. ein erster Schritt. Ggfs. geben die Hersteller die entsprechenden Daten raus oder zumindest Leitkoeffizienten usw.. Aber vielleicht ist das auch alles geheim :o/

=> Sorry, das ist beyond PCGH. Frag mal die Stiftung Warentest.^^
PCGH ist besser als SWT! Ist jedenfalls meine Wahrnehmung ;o)
 
Für alle Fälle sind solche Tests sehr zeitaufwändig, gleichzeitig verbrauchen die Systeme auch Strom (sowas testet man nicht im Idle) die Stiftung Warentest hat mehr Geldmittel zu Verfügung als PCGH (schließlich wird sie durch das Wirtschaftsministerium unterstützt und nicht nur durch ein paar Hansel die sich die Zeitschrift kaufen oder ein Digitalabo besitzen ^^) ... deine Wahrnehmung ist also dahingebend ziemlich stark getrübt. Da solltest du echt mal dran arbeiten ... an deiner Wahrnehmung! ;)

PS: Ja ja ich bin böse und fasse dich zu hart an ... :schief:
 
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Ich habe hier vier Chiller im Laboreinsatz. Zwei Eiszeit 2000 von ALC, in denen man neben Edelstahl noch verzinkte Elemente findet, einen von IKA am TIMA5 und einen sauteuren Huber MiniChiller 600 am TTV. Die beiden letzteren sind reine Edelstahl-Geräte für den Laboreinsatz mit Heizung und Kühlung. Zusammen mit dem Schnellkupplungen und den Kühlblöcken ergeben sich logischerweise nette galvanische Ketten.

Die beiden Eiszeit habe ich vor fast drei Jahren mit DP Ultra beglückt, die laufen bis heute absolut schlierenfrei und die die Wasserqualität ist nur unmerklich schlechter geworden. Trotz transparentem Schlauch. Dazu kommt, dass diese alten Chiller nicht komplett geschlossen sind, also durchaus auch Keime aus der Luft ins Wasser gelangen könnten. Trotzdem werde ich die Blubber in 2026 mal tauschen. Die beiden anderen sind auch mit DP Ultra befüllt, wobei der IKA jetzt auch ins zweite Jahr geht und das Wasser absolut unproblematisch ausschaut. Gut, hier sind teflochschläuche im Einsatz. Bei Anlagen im sechsstelligen Bereich muss man die Qualität wirklich regelmäßig prüfen und vor allem auch dokumentieren. Sonst mault die Versicherung.

Ergo: Ich würde nie wieder etwas anderes nehmen, wobei ich das DP Ultra preislich recht teuer finde. Aber wenn man es auf die 4 Jahre hochrechnet, wird es erträglicher :D

Das, was mir vor einigen Jahren über Nacht mal gekippt ist, war gelbe Flüssigkeit von EK, die frümorgens dann lila war. Unschön, zumal ich die Reste mühsam rausspülen musse, also Komplettzerlegung. Und vermeintliche Algen hatte ich auch mal. Das grünliche Zeig entpuppte sich aber unter dem Mikroskop als Weichmacher, da waren null Algen oder Keime drin. Billo-Schlauch eben., mal lernt dazu.

Normalerweise reichen aber auch Umkehrosmose-Wasser und höherer Glykolanteil, im Labor arbeiten sogar viele Firmen mit 1:1 Anteil. Im hemischen PC mit bekannter Metall-Mischung würde aber wohl auch 4:1 reichen, solange es nicht zu bunt wird und kein Stahl im Spiel ist.
 
Absolut. Wir sind hier aber "Extrem" unterwegs ;o)


Richtig und man muss allen gleich begegnen!


Nein, Alphacool - es sei denn die labeln Inno Pro um.?


Ich bin mir dessen sehr wohl bewusst, dass es eine Menge Arbeit und auch nicht einfach ist. Spülen, Trocknen, Temperatur usw., muss ja alles homogen sein. Vermutlich könnte die chem. Zusammensetzung das Testfeld kleiner werden lassen und ggfs. könnte man Prämissen setzen, sodass vielleicht nur 6 bis 8 Durchgänge notwendig sind. Wenn man die Zusammensetzung kennen würde, wäre es m.M.n. ein erster Schritt. Ggfs. geben die Hersteller die entsprechenden Daten raus oder zumindest Leitkoeffizienten usw.. Aber vielleicht ist das auch alles geheim :o/


PCGH ist besser als SWT! Ist jedenfalls meine Wahrnehmung ;o)

Danke für das Lob. :-)
Aber auch wenn wir uns qualitativ alle Mühe geben – quantitativ kommen wir nicht annähernd an die Stiftung heran. Und hier braucht man eine quantitative Untersuchung. Ein paar einzelne Systeme würden nur weitere Anekdoten produzieren, wie sie sich schon haufenweise in Foren finden.

Die Zusammensetzungen sind übrigens definitiv geheim und auch nicht einfach zu analysieren, da die aktiven Bestandteile nur einen winzigen Anteil ausmachen. Ich kann also auch nicht sagen, woher Alphacool ihren Zusatz beziehen, halte Innovatek aber für unwahrscheinlich. Der Bezug kam nur durch ein Missverständnis zustande, da du kurz vorher von Innovatek Protect gesprochen hast und dessen normalo-Version ohne Pro ist eben schon ziemlich alt, müsste deutlich vor Aquacomputer der erste gezielt für PC-Wasserkühlungen vertriebene Zusatz überhaupt sein.
 
Die türkisfarbene Kristallstruktur dürfte wahrscheinlich eher eine Kupferverbindung sein.

Auch schön, gegenüber meinen drei Beispielen oben, die ich reinigen dürfte, ein Beispiel von gerade eben auf kleinanzeigen. Ein Traum. Wer greift zu und schreibt einen Erfahrungsbericht zur Wiederherstellung des Ursprungszustandes?

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Beispiel 2 Ausgangszustand siehst du oben.

1. Zitronensäure als Festkörper + Schale + heißes Wasser aus Wasserkocher:

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Die Innenseite des Deckels und der Kühlerboden sehen weiterhin sch**** aus.


Wenn du das Bild oben im Ausgangszustand mit dem nach der Behandlung mit Zitronensäure vergleichst, siehts du die zerstörte Lackschicht an der Außenseite des Deckels mit der Gravur "EK Supreme HF CU" (="fleckiges" Aussehen).
Danke Zitronensäure.

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2. Die Innenseite des Deckels und den Kühlerboden mit Never Dull poliert:

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-> Viel Aufwand mit mäßigem Ergebnis. Dank geht raus an den Vorbesitzer.

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Mein Rekord war dieser Cuplex Evo FMJ:

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Heute sieht er (und ja das ist der gleiche Kern) so aus. Das waren aber Stunden mit Chemie/mechanischer Bearbeitung …

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Anekdote: beim Öffnen und bei Ersatzteilen hatte damals sogar AC geholfen…
 
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