WaKü***Quatsch***Thread

Nein ich meine tatsächlich weiß und da war der Primochill super damals.
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Zuletzt bearbeitet:
Das hier ist mein "Neuer" und der hat innen 13/10 und außen 16/10 EPDM Schlauch.
Hatte erst außen auch 13/10 aber der knickt sehr schnell.
Ich überlege halt den aus optischen Gründen gegen weißen zu tauschen.
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Sprich auf klappbar?
Ja gibt es -> selbstschließend Kabelschlauch

Ich glaube aber, dass das nicht so gut aussieht, als würdest du die Schläuche mit geschlossenem Sleeve überziehen.
Du wirst immer irgendwo die öffnung vom Sleeve sehen.

Bei MDPC-X gibt es gute Sleeves in verschiedenen Farben und in passender Größe für deine Schläuche.
Denke damit wird es um einiges besser aussehen.

Und hier gibt es ein Video wie man das ganze ausführen kann:
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Okay ja äh nein.
Ich muss auf der Arbeit schon häufiger Metallflexschläuche über alles mögliche basteln und raste dabei schon regelmäßig aus.
Ich werde mal diesen Alex Tech Sleeve bestellen und gucken wie es in weiß aussieht.
 
Erste Zuckung war bei mir auch ausgespülter Weichmacher - bei den Schläuchen (EPDM?) ist das aber eigentlich ausgeschlossen.

Daher wären noch weitere Infos zum Kreislauf hilfreich: sind noch andere Schlauchtypen im Kreislauf, oder waren mal andere Schläuche verbaut? Welches Kühlmittel ist im Einsatz?

Was ebenso nicht so geil aussieht, ist dass du die Nickelbeschichtung am HK an einigen Stellen schon verloren hast. Da hats definitiv elektrochemisch gearbeitet (wo wir wieder beim Kühlmittel sind).
 
Evtl. Alu mit im Kreislauf.
Wie sieht das eigentlich bei den AiOs aus.
Dort sind ja fast alle mit Alu Radiator.
Ich hatte mal einen PC zur Reparatur hier.
Habe die AiO dort aufgemacht weil kaputt.
War alles zerfressen gegenseitig.
Passiert das über kurz oder lang bei allen AiOs?
 
.... Bio Befall, aka Algen aus ...
Hör doch bitte auf mit dieser Mähr! :schief:

Kupfer, Messing und Nickel reagieren nun mal im Wasser und genau das schaut auch genauso aus wie in den Fotos ... JA auch mit Korrosionsmittel wird es nicht ganz verhindert nur verlangsamt.

@brooker

Tja ... eine Wasserkühlung bedarf nun mal auch ab und an mal richtige Pflege und nicht nur immer einfach Osmose-/Dest. Wasser nachzufüllen.
 
... sorry für delay, aber ihr seit ja schon fleißig dran.

Zum System: alles Neuteile die im Vorfeld gespült wurden

- Radi 4x140mm
- Radi 2x 140mm
- Radi 1x 140mm
- Radi 3x120mm
- Watercool Heatkiller VI - Nickel
- Watercool EPDM Schlauch

Weichmacher aus dem Schlauch?
Es wurde genau deswegen ein EPDM-Schlauch verbaut, denn die Auswaschungen der Weichmacher sind hinreichend bekannt. Übrings, je höher die Wassertemperatur umso höher die Auswaschung und umso schneller die Aushärtung der Schläuche. ;o)

Sieht für mich wie klassischer Bio Befall, aka Algen aus. Ausschließlich Wasser benutzt?
Destilliertes Wasser :o)

Erste Zuckung war bei mir auch ausgespülter Weichmacher - bei den Schläuchen (EPDM?) ist das aber eigentlich ausgeschlossen.
Jepp.

Daher wären noch weitere Infos zum Kreislauf hilfreich: sind noch andere Schlauchtypen im Kreislauf, oder waren mal andere Schläuche verbaut? Welches Kühlmittel ist im Einsatz?
Siehe oben
Was ebenso nicht so geil aussieht, ist dass du die Nickelbeschichtung am HK an einigen Stellen schon verloren hast. Da hats definitiv elektrochemisch gearbeitet (wo wir wieder beim Kühlmittel sind).
Sehr gut erkannt! :daumen:

Evtl. Alu mit im Kreislauf.
Nein.
Wie sieht das eigentlich bei den AiOs aus.
Dort sind ja fast alle mit Alu Radiator.
Ich hatte mal einen PC zur Reparatur hier.
Habe die AiO dort aufgemacht weil kaputt.
War alles zerfressen gegenseitig.
Passiert das über kurz oder lang bei allen AiOs?
Wer Kupfer und ALU in einem Kreislauf mischt baut ein Produkt auf Zeit. Ggfs. kann ein entsprechendes Kühlmittel den Prozess der Zersetzung verlangsamen, aber nicht unterbinden.

Wenn Kupfer und Aluminium in einem Wasserkühlungskreislauf zusammenkommen, entsteht eine galvanische Korrosion (eine Form der Bimetallkorrosion), die das unedlere Metall – in diesem Fall Aluminium – angreift und zerstört, da es als Anode dient, während Kupfer als Kathode fungiert. Dies führt zu schneller Zersetzung, Ablagerungen und verstopften Kühlern, da das Aluminium oxidiert und sich Kupferionen lösen. Die Verwendung von Korrosionsschutzmitteln kann dies nur verzögern, nicht verhindern, daher sollten beide Metalle nie direkt oder indirekt in einem Kühlkreislauf gemischt werden.

Hör doch bitte auf mit dieser Mähr! :schief:
Oh, du bist gerade griffig.

Kupfer, Messing und Nickel reagieren nun mal im Wasser und genau das schaut auch genauso aus wie in den Fotos ... JA auch mit Korrosionsmittel wird es nicht ganz verhindert nur verlangsamt.
Ja, dass stimmt leider und genau das sehen wir hier. Auf Grund der Verwendung von fast nur destilliertem Wasser doch schon ausgeprägt.

@brooker
Tja ... eine Wasserkühlung bedarf nun mal auch ab und an mal richtige Pflege und nicht nur immer einfach Osmose-/Dest. Wasser nachzufüllen.
Ich weiß das und aus diesem Grund lasse ich Euch auch teilhaben. ;o)

Nun zur Story: Wir schreiben die Anfangszeit von CORONA, das oben beschriebene System wurde in einem Nacht und Neben Aktion mit dem Versuch die normaler weise durchgängigen Professionalität zu erhalten aufgebaut. Alles verlief gut, bis zur Befüllung ohne vorherige Dichtheitsprüfung mittels Einblasen. Hier trat plötzlich Kühlflüssigkeit aus dem AGB im großen Stil aus. Also alles wieder raus und die Ursache beseitigen. Eine sehr ungünstige Übergangsfläche war als Ursache gefunden, ein 100% geeigneter Dichtring war nicht zur Hand. Damit nicht wieder die hochwertige Kühlflüssigkeit sich ergießt, wurde dest. Wasser genutzt. Alles befüllt, entlüftet ... usw. ... passt. Dann schlug CORONA zu. Der Focus vom System war zu 100% weg. Der Rechner ging in die Nutzung und performte. Nach einigen Wochen/Monaten, ich weiss nicht genau wurde Eiswasser was ich aufbrauchen wollte nachgefüllt. Nun vor einigen Wochen unterschritt der Durchfluss die 25l Marke und ich schaute nach. Ups, was da los? Ah und dann viel es mir wieder ein - das Ding mit dem Test usw. ... Eiswasser verbraten ... jaja.

Ich habe nun praktisch einen Tag mit der Reinigung verbracht. Folgende Erkenntnis:

- Radis innen sauber und ohne Ablagerungen, bis auf den 360er der den tiefsten Punkt darstellt
- Schläuche innen mit dicker Ablagerung wie im HK sichtbar, wurden alle gewechselt
- Flockenablagerung in den Radis, aber diese kamen erst nach Gegenströmungs-Spülen raus (habe jeden Radi per Adapter an die Badewannenbrause angeschlossen und mit moderatem Wasserdruck beidseitig gespült, erst dann kam das Zeug raus - prüft vor dem Einfüllen auf Flockungen in der Flasche oder jagt alles vorher durch nen Kaffeefilter, denn das mache ich normal auch - der Hersteller vom Eiswasser kennt das Thema Flockenbildung bereits)
- der Kühler sah arg angegriffen aus. Das ist aber nach der Reinigung nur oberflächlicher Natur, ich muss erwähnen, dass es eine B-Ware vom Rico war, sprich der hatte vorher schon leichte Macken. Ich baue meine Systeme nicht nach Optik sondern auf Funktion ;o)

Fazit: System ist wieder online: Durchfluss mit Aquastream bei 50% 3000 rpm ca. 66l/h und der Ryzen 9600X hat bei Cinebench im Stock um die 70°C bei 25°C Wassertemperatur. Der HK macht demnach seinem Namen nach wie vor Ehre!

Im Nachgang habe ich mein Altsystem mit 3570k mit OC auch demontiert und zerlegt. Hier habe ich unter Verwendung von innovatek Protect IP, was ich glaube ich seit fast 20 Jahren normal verwende, keinerlei Rückstände oder ähnliches im AGB gefunden. Es war nur etwas dunkler als normal.

Und die Moral von der Geschicht, fuscht nicht, denn des es lohnt sich nicht!
 
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