Wahlrecht ab 16, gut oder schlecht?

Wie steht ihr zum Wahlrecht ab 16? (Bitte kurz begründen)


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In Bremen durfte jetzt bereits ab 16 gewählt werden. Was haltet ihr davon?

Abstand (auch wenn mir das Ergebniss gefällt)

Wie auch schon von anderen erwähnt: Die Anfälligkeit für Manipulationen ist gerade bei jungen Menschen besonders hoch. Eng damit verwandt, imho aber eine getrennte Erwähnung wert: Es fehlt an Weitblick. Von einem Wähler wird verlangt, eine Entscheidung für nächsten 4/5 Jahre zu treffen. Die meisten 20 jährigen tun sich damit schon schwer, 16jährige habe selbst ihrer eigenen Meinung nach in den letzten 5 Jahren drei große Entwicklungsschritte durchgemacht (Kind->Jugendlicher->Erwachsener - ob das stimmt, sei mal dahingestellt. Macht auch eine Aussage darüber, in wie weit sie in der Lage sind, sich und andere einzuschätzen - für einen mündigen Bürger essentielle Fähigkeiten). Das führt zwangsläufig zu Anfälligkeit für Populisten mit kurzsichtigen Vorstellungen.
Wenn ich an meine eigenen Teenagerjahre zurückdenke, muss ich ganz ehrlich denken: Ich hätte mich zwar für die gleichen Gruppierungen entschieden, die ich auch heute unterstütze - aber aus Gründen, die definitiv nicht ausreichend für Regierungsverantwortung gewesen wären und ohne Berücksichtigung von Gründen, die klar gegen eine solche sprachen. Und ich gehörte imho noch zu den politisch etwas Interessierten in meinem Umfeld.


Es geht ja um das Wahlrecht in Bremen, dort dürfen 16 Jährige den Landtag wählen (gibts eigentlich schon Schätzungen, wie viele davon Gebrauch machen?).

Zumindest soll die Beteiligung allgemein sehr niedrig gewesen sein. Könnte natürlich dadurch unterstützt worden sein, dass man das Wahlrecht auf eine Gruppe ausgedehnt hat, die mehrheitlich gar nicht wählen gegangen ist. :ka:

Sicher gibt es Jugendliche, die sich politisch engagieren und interessiert sind. Auch haben diese Leute viel Ahnung, mehr als andere, trotzdem sind es immer noch Jugendliche und es hat schon seinen Grund, wieso man in Deutschland erst mit 18 unbeschränkt geschäftsfähig ist. Ab dem Alter gilt das Gehirn mehr oder weniger aus ausgewachsen (ich glaube, bis 21 wächst es tatsächlich noch, bin mir aber nicht ganz sicher, jedenfalls wurde die Volljährigkeit in den 70er auf 18 abgesenkt) und die Persönlichkeit sollte sich entwickelt haben (mal mit großen Erfolg, mal weniger).

Wachstum des Gehirns nützt nichts, wenn man nicht damit arbeitet und spielt umgekehrt kaum eine Rolle, wenn man es macht ;)
Die meisten 10 jährigen dürften mehr Hirnkapazität zur Verfügung haben (vor allem auch mehr Freizeit, sie einzuseten), als der Durchschnittsdeutsche für seine Wahlentscheidungen zu verwenden scheint. (anders kann ich mir die extremen Umwälzungen in den Wahleregebnissen der letzten 2 Jahre jedenfalls nicht erklären - denn nenneswert neues über die zur Wahl stehenden oder die wichtigen Themen hat sich, mit Ausnahme der Griechenlandkrise, imho nicht ereignet.)

Dass man heute mit 16 anfängt, kann auch damit zusammen hängen, dass einem die Wähler ausgehen, aber Jugendliche sind keine Stammwähler, diese Gruppe wird immer kleiner.

Die Forderung nach Wahl ab16 ist eine recht alte diverser alternativer Parteien. Ältere Menschen tendieren nunmal dazu, sich pauschal an "bewährtes" zu klammern - ein klarer Nachteil für Parteien mit neuen, ggf. besseren Konzepten. 16 ist, in vielen Punkten, der in Deutschland nächste Schritt unter 18. Hätten wir ein Wahlalter von 16 oder wären bestimmte Filme, Mofas und lange Zeit Alkohol nicht "ab16" gewesen, würden wir vermutlich über 14 (iirc offizielle Grenze, ab der man definitiv nicht mehr als "Kind", sondern als Jugendlicher gilt) reden.


Man könnte einen offiziellen Test entwickeln, den alle Personen ab 18 oder 21, die ein Wahlrecht möchten abgelegt werden muss.

Könnte man? Wer könnte denn einen Test entwickelen, der die enormen Anforderungen an Fehlerfreiheit und Trennschärfe, die dieses Thema gebietet, erfüllt?
Bislang scheitert man ziemlich kläglich daran, einen allgemein zu akzeptierenden Test für z.B. Intelligenz zu erstellen. An sowas wie Staatsbürgerschaftstest traut man sich besser gar nicht erst ran, weil man nur auf die Fresse fliegen kann. Erstaunlich viele Leute scheinen schon unfähig zu sein, einfache Fragebögen oder Prüfungen zu konzipieren - und du bist der Meinung "man" könnte einen Test entwickeln, der über Bürgerrechte entscheidet?

Die letzten, die in Deutschland ein nicht-allgemeines Wahlrecht versucht haben, haben ein eigentlich lächerlich einfaches Kriterium ("jüdische Vorfahren ja/nein") gewählt und selbst da gabs bekanntermaßen eine Reihe von Fällen, die nicht in der vorgesehenen Kategorie landeten.

Von der Problematik einer angemessenen Testdurchführung, vertrauenswürdigen Testern, Manipulationsmethoden und der zeitlichen Frage (was ist, wenn jemand den Test mal bestanden hat, ihn aber nicht wieder bestehen würde?) mal ganz zu schweigen.

Die Leute die so einen Test auswendig lernen, können schon nicht ganz dumm sein. So ein IQ Test kann recht lang sein. Ich würde da mindestens 500 Fragen/Aufgaben ansetzen. Wer einen schlechten Tag erwischt hat halt Pech gehabt. Zwingt einen auch keiner genau an dem Tag am Test teilzunehmen, wo es einen nicht gut gibt.

Die meisten IQ-Tests greifen auf eine sehr beschränkte Auswahl an Aufgabenstrukturen zurück, sowas kann man leicht trainieren. Und je umfangreicher dein Test ist, desto unpraktischer ist die Durchführung - erst recht, wenn man ihn jederzeit nach Lust und Laune nehmen können soll. Du must schließlich entsprechende Räumlichkeiten und Tester bereithalten. Und wenn dann noch Leute (wie ich ;) ) ankommen, die Arbeiten, die hohe Konzentration erfordern, am liebsten ab 22 Uhr in Angriff nehmen, wird das personalaufwendig.
Auch wäre es, im Interesse eines fairen Staatssystems, wohl auch nicht zumutbar, das einige Leute diesen Test nach 2 Minuten Fußweg und andere erst nach 1,5 Stunden ÖPNV ablegen können. D.h. du musst in jedem kleinen Kaff ein Testbüro unterhalten. Jeden Tag, damit man ihn sich aussuchen kann. Vermutlich mit mehreren Testern besetzt, schließlich hat jeder das Recht, NICHT von dem Nachbarn geprüft zu werden, dessen Auto er gestern versehentlich beschädigt hat.



Der Wähler muss nur das Wählen was für ihn das beste wär. Wenn jeder an sich denkt ist an alle gedacht. ;)

Aber nur, wenn auch "alle" wählen. Im postindustriellen Zeitalter würde das heißen: Alle Bürger, alle Kinder, alle Tiere, alle Pflanzen und alle Angehörige noch ungeborener Generationen, an die bei den zu treffenenden Entscheidungen gedacht werden sollte.
Praktisch etwas schwer umzusetzen, da müssen die Wähler ggf. doch an mehr, als nur sich selbst denken - sonst kommt der Scheiß bei raus, den wir heute haben.

Ich hoffe, dass es hier nicht ot ist, da die eigentliche Frage "Wann sollen Menschen wählen dürfen?" heißen sollte (so habe ich das zumindest aus dem ersten Post gelesen).

Würde ich mal als "nah genug dran" bezeichnen.


Aber zurück zum Thema:

gute Idee...

Im Moment scheint sich eine kleine Mehrheit gegen Wahlrecht ab 16 abzuzeichnen.
Auf Welt.de sieht das Ergebnis nach 846 Stimmen so aus: 24% Dafür, 76% Dagegen.
Bürgerschaftswahl: Rot-Grün - das ist Bremens neue große Koalition - Nachrichten Politik - Wahlen - Bremen Wahl - WELT ONLINE

Dabei muss man auch bedenken, wer solche Umfragen auch nur bemerkt. Onlineumfragen und Zeitschriften (erst recht die Kombination) haben oft ein sehr selektives Publikum.

Ich hoffe mal die Mods werden gnädig sein und diese angenehme Diskussionsrunde nicht zerstören.

Typischerweise schmeiße ich lieber Störenfriede aus einer Diskussionsrunde raus, als sie zu schließen. Nur wenige Diskussionen sind so neu oder wenig besucht oder versaut, dass ein Neuanfang sinnvoll erscheint.



Offtopic:
Weil ich die Ideoologie/Ziele der FDP fuer richtig empfinde. Ich sehe es nicht ein, dass der arbeitende Mittelstand die Millionen Hartz-4 Empfaenger finanzieren soll.

Und die ALGIIler sehen nicht ein, dass sie für 1,50€/h die Arbeit für den "arbeitenden" Mittelstand erbringen soll, damit der das erarbeitete Vermögen im Ausland anlegen oder ausgeben kann.

Ich finde man sollte, Arbeitslosengeld 4 (Hartz 4 gibt es nicht mehr!) ...

HartzIV war schon immer nur ein politisches Konzept. Was es ausgezahlt gab und gibt ist Arbeitslosengeld II bzw. Sozialgeld.

Wir sind ja eh im Offtopic Bereich, da ist es nicht so schlimm vom Thema abzuweichen ;)

Wir sind im WPW, nicht in der Rumpelkammer und wenn du weitere Betonung zu Bedeutung von Offtopic brauchst, kann ich dir die gerne ausstellen ;)

Ich weiß auch nicht, was du für ein Bild von modernen Nationalsozialisten hast, aber es sind davon nur wenige gewalttätig. Viele versuchen hochrangige Polizisten, Anwälte, Richter, Lehrer, Militärangehörige usw. zu werden, um von da aus mehr erreichen zu können. Die Neonazis und Skinheads die man im Fernsehen und auf Demonstrationen sieht, kann man als dummes "Kanonenfutter" bezeichnen ;)

Das Kanonenfutter ist aber die Mehrheit und, wenn man gewisse öffentliche Aktionen bedenkt, bis in die Parteispitzen der einschlägigen Interessensvertretungen verbreitet. Man sollte die Gefahr, die ein paar raffiniertere Vertreter darstellen, nicht unterschätzen, aber wenn man über die Gruppe als ganzes/ihren Durchschnitt spricht, ist klar, wer das Bild prägt. (Genauso wie man "Öko" für gewöhnlich nicht mit "Professor der Ökologie" assoziiert - obwohl es da naheliegenderweise Überschneidungen gibt)

Ganz ehrlich: Das du Eugenik nicht negativ findest zeigt, dass du keine Ahnung hast (sorry, aber das ist so radikales Gedankengut, dass man u.U. auf "melden" drücken müsste).

Ruhig machen. Ich will zwar nicht sagen, dass um 2 Uhr morgens jemand reagiert hätte - aber generell hab ich lieber eine Meldemail zuviel im Posteingang (obs nun 40 oder 41 sind...), als dass ich zwei Stunden damit verbringe, einen Thread aufzuarbeiten, den man vor einen Tag hätte abdrehen sollen.

Nicht weiterführend sind egoistische Motive.
Du solltest zwischen Eugenik und Euthansie (also Mord) unterscheiden...
Anscheinend betrachen viele Leute immer nur die negativen Aspekte einer Grundidee. Nur weil in der NS-Zeit im Namen der Eugenik gemordet wurde, heißt es nicht, das an der Idee der Eugenik falsch ist, da es im Grunde nur eine Weiterführung der Evolution ist.

Eugenik beinhaltet, wenn sie nicht privat nur auf sich selbst ausgeübt wird, immer den Entzug von Menschenrechten. Ob das nun das Recht auf Leben oder das Recht auf Fortpflanzung ist -oder bei Übertragung ins politische das Wahlrecht-, macht die Sache zwar schlimmer oder weniger schlimm - aber gut wird sie garantiert nicht.

Eugenik kann ja nicht grundsätzlich schlecht sein, wenn es selbst in Deutschland noch teilweise praktiziert wird.

Es gibt wenige Argumentationen, die SO falsch sind.

Also werden jetzt alle die eine vom aktuellen Konsens abweichende Meinung haben per Mod mundtot gemacht? :schief:

Hängt davon ab, wie sie die äußern. Wer Mängel sachlich ankreidet, macht eigentlich nichts falsch - wer den Entzug von Grundrechten fordert, der kriegt Ärger.

Dann hast du aber eine komische Auffassung von Meinungsfreiheit, wenn diese nur für deine Ideen gelten. Es ist ja nicht so, dass ich durch meine Meinung hier einen Schaden anrichte.

Die Verbreitung von Meinungen kann, in abhängig von der Form, sehr wohl Schaden anrichten, z.B. in dem andere Leute fehlinformiert werden. Deswegen gibt es in Deutschland auch eine Meinungsfreiheit, aber keine Meinungsäußerungsfreiheit oder gar eine Publikationsfreiheit. Du darfst denken, was du willst - aber es an die Wand (sei es real oder Messageboard) plakatieren darf man nicht alles.
 
Ein Schüler hat mir erzählt, dass Cosinus und Logarithmen neuerdings nicht mehr zwingend vorgesehen sind nur noch optional behandelt werden. Ob das jetzt nur für NRW gilt, weiß ich nicht.

Selbst wenn es nur noch optional ist, muss man es in Physik oder in Mathe in der Oberstufe können,da da einige Themen das benötigen!:schief:
 
[x] Absolut dafür!


Und da kann mir keiner komme mit "Die lassen sich zu leicht beeinflussen", oder "die sind nicht informiert". Dann müsste man über 70 Jährigen auch das Wahlrecht verbieten, oder frag mal deine Oma in Bayern, warum sie die CSU wählt:D

Überhaupt sollten nur Leute wählen dürfen, die schon mindestens in der 3. Generation in Deutschland leben und einen IQ von mindestens 100 haben, sowie keine schwereren Verbrechen begangen haben.

IQ Test kannste du ziemlich in die Tonne treten. Meine Mutter hat angeblich einen IQ von unter 90, trotzdem hat sie perfekt eine zweite Sprache (Deutsch) gelernt und hier in Deutschland studiert. Sprich auf sie träfen sogar 2 deiner Punkte zu. Sorry wenn du wircklich denkst, dass diese Leute nicht wählen sollen, nur weil sie in einem Test ein bisschen unter Durchschnitt waren, würde ich mich wircklich fragen, ob dein IQ nicht auch in diesen Regionen liegen könnte.....:daumen2:


:lol: jaja , bald dürfen auch Kinder Wählen ... irgendwie muss man ja die Wahlbeteiligung Hochschrauben (Nicht durch Taten sondern halt so ;) )

Dadurch würde die Wahlbeteiligung eher sinken;)

@Hansvonwurst: Auf ein Gymnasium geht doch heute fast jeder Deutscher, der nur ein Fünkchen Ehrgeiz besitzt.. Das Abitur zu schaffen ist heutzutage lächerlich einfach. Man muss noch nicht einmal mehr Logarithmen und den Cosinus durchnehmen.

Habe ich beides schon in der achten Klasse gemacht;)
Vielleicht solltest du dich erst selber informieren, bevor du hier deine Stammtischparolen verbreitest.......
 
Zumindest soll die Beteiligung allgemein sehr niedrig gewesen sein. Könnte natürlich dadurch unterstützt worden sein, dass man das Wahlrecht auf eine Gruppe ausgedehnt hat, die mehrheitlich gar nicht wählen gegangen ist. :ka:

Ich hab mal geschaut und die Wahlbeteiligung ist so niedrig wie noch nie zuvor (also wie immer).
Leider war nicht aufgelistet, wie viele der 16/17 Jährigen nun wirklich gewählt haben. Dauert wohl noch 2-3 Tage, ehe man da eine Statistik hat.
 
Hansvonwurst schrieb:
Selbst wenn es nur noch optional ist, muss man es in Physik oder in Mathe in der Oberstufe können,da da einige Themen das benötigen!:schief:

Jap ich sag nur logistische Wachstumskurven in Bio:ugly:

@Topic ich denke mal die 16-17 Jaehrigen sind mit einer Beteiligung von 10-15% dabei;-)
 
Schlechter als die RTL-Nachmittagsmagazine können sie nicht abschneiden.


IQ Test kannste du ziemlich in die Tonne treten. Meine Mutter hat angeblich einen IQ von unter 90, trotzdem hat sie perfekt eine zweite Sprache (Deutsch) gelernt und hier in Deutschland studiert. Sprich auf sie träfen sogar 2 deiner Punkte zu. Sorry wenn du wircklich denkst, dass diese Leute nicht wählen sollen, nur weil sie in einem Test ein bisschen unter Durchschnitt waren, würde ich mich wircklich fragen, ob dein IQ nicht auch in diesen Regionen liegen könnte.....:daumen2:

90 liegt sowieso noch bequem innerhalb einer 1/4 Bevölkerung zum Mittelwert, nimmt man noch die Ungenauigkeit der Ergebnisse mit rein also bequem in der breiten Masse.
Wobei ich gerade auf Wikipedia lese, dass die Wertetabellen bei neueren Tests nach unten korrigiert werden müssen, damit der Median weiter auf der 100 liegt :ugly:
 
Aber nur, wenn auch "alle" wählen. Im postindustriellen Zeitalter würde das heißen: Alle Bürger, alle Kinder, alle Tiere, alle Pflanzen und alle Angehörige noch ungeborener Generationen, an die bei den zu treffenenden Entscheidungen gedacht werden sollte.
Praktisch etwas schwer umzusetzen, da müssen die Wähler ggf. doch an mehr, als nur sich selbst denken - sonst kommt der Scheiß bei raus, den wir heute haben.
Wer an sich denkt, denkt normal auch an seine Familie, gerade ältere Menschen sagen oft mir doch alles egal, ich will nur, dass es meinen Kindern/Enkeln gut geht, dementsprechend sollte auch an die gedacht sein. Nachhaltigkeit ist damit gegeben.
Zugegeben, das ist nicht mehr rein egoistisch, aber es ist das typische, mir sind nur die Menschen wichtig, die ich kenne und schätze.
An Tiere und Pflanzen denken spätestens die Land- und Forstwirte. Damit ist an jeden gedacht. Ob die Verhältnisse gut sind oder nicht ist eine ander Sache, aber wenn alle Tiere und Pflanzen wählen dürften würde es die Menschheit wohl nicht mehr geben...
 
Es widerspricht der Evolution niedere Geschöpfe wie Pflanzen und Tieren mehr Beachtung als nötig zukommen zu lassen. Die Natur ist doch nur ein notwendiges Übel, damit wir genug Sauerstoff und Nahrung haben :ugly:
 
Aber gerade die alten Menschen wählen immer das gleiche. Sie haben sich festgesetzt und seit 40 Jahren wählen sie ihre Partei, völlig unabhängig davon, ob diese dann auch was für sie macht.
Aber andererseits ist es auch egal, welche Partei die Regierung führt, sie wissen, dass sie nicht gegen die Rentner Politik machen können (obwohl sie es eigentlich müssten), denn die bilden nun mal so gesehen die größte Wählerschicht, weil sie eben konstant zur Wahl geht und konstant das gleiche wählt.
 
Ich finde es lächerlich, dass immer auf Rentnern rumgehackt wird. Sicher gibt es Stammwähler und sicher gibt es demente alte Menschen, denen man alles erzählen kann, dafür haben die meisten alten Menschen deutlich mehr Erfahrung und wählen eher zugunsten ihrer Enkel, also teilweise nachhaltiger und weniger extrem wie andere Menschen.
 
Ich finde es lächerlich, dass immer auf Rentnern rumgehackt wird. Sicher gibt es Stammwähler und sicher gibt es demente alte Menschen, denen man alles erzählen kann, dafür haben die meisten alten Menschen deutlich mehr Erfahrung und wählen eher zugunsten ihrer Enkel, also teilweise nachhaltiger und weniger extrem wie andere Menschen.
Das selbe kann man über 16/17 Jährige sagen;)
 
Die wählen eher die Partei, die gegen Tabaksteuererhöhungen und für einen früheren Führerschein sind ;)

Früher im Kaiserreich durften übrigends nur Männer über 25 wählen ;)
 
Ich finde es lächerlich, dass immer auf Rentnern rumgehackt wird. Sicher gibt es Stammwähler und sicher gibt es demente alte Menschen, denen man alles erzählen kann, dafür haben die meisten alten Menschen deutlich mehr Erfahrung und wählen eher zugunsten ihrer Enkel, also teilweise nachhaltiger und weniger extrem wie andere Menschen.

Schau dir doch das Wählerverhalten der Rentner an.
Die wechseln weit seltener die Partei als ein jüngerer Mensch und irgendwann müssen wir den Rentnern erklären, dass das Rentensystem nicht mehr so geht und die Steuern deutlich erhöht und die Renten gekürzt werden müssen.
 
@ Robin:
16/17 jährige sind weder Stammwähler, noch so selbstlos, das sie sagen, was interessieren mich die Politik in den letzten 10 Jahre meines Lebens, ich will nur, dass es meinen Enkeln gut geht. Außerdem haben sie weniger Lebenserfahrung. Entsprechend bleiben für die 16/17er nur das negative der Rentner.

@ quanti:
Und? Ist doch die sache eines jeden Wählers zu entscheiden ob er sein Leben lang das selbe wählen will. In seinen Augen ist das dann eben die beste Partei. M.M.n. ist das sinnvoller als jedes mal eine neue Weltanschauung an die Macht kommen zu lassen, die ihre ganze Amtszeit damit verschwendet die Reformen der Vorgänger rückgängig zu machen.

Der demographische Wandel ist ein anderes Thema und hat m.M.n. andere Gründe als irgendwelche konservativ wählende Rentner. :schief:
 
Wer an sich denkt, denkt normal auch an seine Familie

Hofft man gemeinhin - ist aber keinesfalls immer gegeben.
Und selbst wenn man es macht, beinhaltet das weder Betroffene in anderen Ländern noch spielt es irgend eine Rolle für Personen ohne Nachkommen. Auch fehlt vielen Menschen z.B. das ökologische Wissen (z.T. fehlt es der Menschheit als solches), um die Auswirkungen von z.B. Umweltzerstörung auf künftige Generationen einzuschätzen - es fehlt aber allgemein und auch in deiner Schilderung ebenfalls die Bereitschaft, sich "der Natur zu liebe" dagegen zu stellen. (für Rohstoff-, Finanz- und Infrastrukturpolitik geht z.T. ähnliches. I.d.R. ist da das nötige Wissen für eine abschließende Beurteilung verbreiteter oder zumindest leichter zugänglich, aber es dürfte bei den meisten ebenfalls nicht ausreichen und es fehlt im Gegenzug umso mehr an der Bereitschaft, die Auswirkungen auf Leute zu berücksichtigen, die direkter betroffen sind, als die eigenen Kinder)

, gerade ältere Menschen sagen oft mir doch alles egal, ich will nur, dass es meinen Kindern/Enkeln gut geht, dementsprechend sollte auch an die gedacht sein. Nachhaltigkeit ist damit gegeben.

Meine Großeltern sagen, sie wollen das Rentensystem noch solange schröpfen, wie möglich. Das sich meine Eltern in irgend einer Wiese um den Lebensstandard in 50 Jahren Gedanken machen, kann ich auch nicht behaupten. Schön, dass du andere Leute kennst - aber jeder Blick in Medien, Forum oder persönliches Umfeld bringt mich zu dem Schluss, dass die ziemlich selten sind.

An Tiere und Pflanzen denken spätestens die Land- und Forstwirte. Damit ist an jeden gedacht.

Bei Fortwirten stimme ich die eingeschränkt zu - einer der wenigen Berufszweige, der in Zeitrahmen von vielen Jahrzehnten zu denken vermag, aber an Tiere denken primär in Form von zu vernichtenden Schädlingen und Leben außerhab des eigenen Forstes ist auch egal.
Landwirte denken an die eigene Ernte, das wars. Und wenn die Gedanken mal auf gar-nicht-mal-so-abwegige-Art-und-Weise daneben gehen, dann denken sie staatliche Hilfen...


Es widerspricht der Evolution niedere Geschöpfe wie Pflanzen und Tieren mehr Beachtung als nötig zukommen zu lassen. Die Natur ist doch nur ein notwendiges Übel, damit wir genug Sauerstoff und Nahrung haben :ugly:

Siehe oben: "mehr als notwendig". Die meisten Leute verfügen nicht über das Wissen, das nötig wäre, um dieses Maß zu einzuschätzen und sie weigern sich, auf diejenigen zu hören, die dieses Wissen haben - nachweislich zum eigenen Schaden. Desweiteren widersprechen auf einen flüchtigen Blick die meisten Errungenschaften, denen sich der Mensch brüstet, der klassischen biologischen Evolution auf organismischer Ebene - darunter auch Demokratie als solche.
(umfassend betrachtet ist die kulturelle Entwicklung, einschließlich Demokratie und Wertschätzung der Natur, nicht nur ihrerseits evolutionären Mechanismen unterworfen, sondern insgesamt Teil der Überlebensstrategie von Homo sapiens und damit nicht Widerspruch zu, sondern Teil von biologischer Evolution)


@ quanti:
Und? Ist doch die sache eines jeden Wählers zu entscheiden ob er sein Leben lang das selbe wählen will. In seinen Augen ist das dann eben die beste Partei.

Wenn er eine Partei wählt, weil sie seiner Meinung nach die mit den besten Inhalten ist, ist das okay.
Bei einigen Leuten muss man aber sagen, dass sie Parteien weiterhin wählen, auch wenn diese andere Inhalte als früher vertreten und die naheliegende Erklärung ist dann, dass diese Partei nicht mehr wegen ihrer Inhalte gewählt wird, sondern aus reiner Tradition. Und das sind beides verdammt schlechte Grundlagen für eine Demokratie bzw. einen Staat.

Der demographische Wandel ist ein anderes Thema und hat m.M.n. andere Gründe als irgendwelche konservativ wählende Rentner. :schief:

Iirc eins mit eigenem Thread.
 
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Für weitere Antworten geschlossen.
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