[Wahl September 2009] Monatliche Community-Bundestagswahl

Welche Partei würdet Ihr diesen Monat wählen?

  • SPD

    Stimmen: 7 6,4%
  • Union

    Stimmen: 4 3,6%
  • FDP

    Stimmen: 12 10,9%
  • Die Linke

    Stimmen: 9 8,2%
  • Piratenpartei

    Stimmen: 61 55,5%
  • Die Grünen

    Stimmen: 9 8,2%
  • Sonstige

    Stimmen: 4 3,6%
  • Enthaltung/gehe nicht wählen

    Stimmen: 4 3,6%

  • Umfrageteilnehmer
    110
  • Umfrage geschlossen .
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Nicht schlecht. So ähnlich würde ich auch tippen
CDU/CSU - 35%
SPD - 30%
FDP - 15%
Grüne - 10%
DIE LINKE - 10%

MfG
Rest -
 
Ich sehe das so wie Bucklew. Und wenn es dann nicht einmal zu einer großen Koalition reichen sollte, weil die SPD so schwächelt, gehen wir sehr, sehr schweren Zeiten entgegen.
 
Gestern mit einer Niederländerin geredet, über das Thema Dreierkoalition und sie meinte in den Niederlanden sei das schon 30 Jahre gang und gebe. Vor allem da dort 7-8 Parteien im Parlament sitzen. Ich glaube die hiesigen Politiker wollen das nur nicht, da dann schon in der Koalitionsphase richtige Kompromisse geschlossen werden müssen.
 
Gestern mit einer Niederländerin geredet, über das Thema Dreierkoalition und sie meinte in den Niederlanden sei das schon 30 Jahre gang und gebe. Vor allem da dort 7-8 Parteien im Parlament sitzen. Ich glaube die hiesigen Politiker wollen das nur nicht, da dann schon in der Koalitionsphase richtige Kompromisse geschlossen werden müssen.

Unsere hiesigen Politiker sind i.d.R. schon bei Verhandlungen mit zwei einigermaßen gleichstarken Parteien gnadenlos überfordert...
Ich bin jedenfalls auch auf das Endergebniss gespannt. ZDF hatte heute nur noch 50% für Schwarz/Gelb und die SPD lag bei gerade mal 23%.
Wenn sich das so weiter verschiebt, hat am Ende sogar Pink-Gelb-Grün eine rechnerische Mehrheit :ugly:
 
Unsere hiesigen Politiker sind i.d.R. schon bei Verhandlungen mit zwei einigermaßen gleichstarken Parteien gnadenlos überfordert...
Ich bin jedenfalls auch auf das Endergebniss gespannt. ZDF hatte heute nur noch 50% für Schwarz/Gelb und die SPD lag bei gerade mal 23%.
Wenn sich das so weiter verschiebt, hat am Ende sogar Pink-Gelb-Grün eine rechnerische Mehrheit :ugly:
Wer in aller Welt ist Pink? :D
 
Eine Zerstückelung des Bundestages ist mit das schlimmste was einem passieren kann. Beispiele wie sich soetwas auswirkt zeigen einige europäische Länder.
Also lieber so inhaltsleere Parteien wie CDU, SPD oder FDP wählen? Ne danke, lass mal :daumen2:

Wenn es die "volks"-Parteien nicht schaffen ein einigermaßen vernünftiges Programm zustande zu bekommen, warum sollte ich sie dann wählen?!
 
Also lieber so inhaltsleere Parteien wie CDU, SPD oder FDP wählen? Ne danke, lass mal :daumen2:
Dir sind ist also Flickschusterei und Koalitionen, die innerhalb kürzester Zeit wieder zerbrechen lieber, als klare Machtverhältnisse?
Mal ganz abgesehen davon wüsste ich nicht was an der FDP inhaltsleer sein soll oder das sie neuerdings sogar als Volkspartei zählt. Von Inhalt kann man bei der Linkspartei auch nicht reden, Populismus trifft es wohl eher.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dir sind ist also Flickschusterei und Koalitionen, die innerhalb kürzester Zeit wieder zerbrechen lieber, als klare Machtverhältnisse?
Was bringen mit klare Machtverhältnisse, wenn die Leute, die diese inne haben, einfach nur ******** verzapfen? Was soll man von z.B. einer FDP halten, die auf der einen Seite auf ihren Plakaten schreibt "Arbeit soll sich wieder lohnen" und gleichzeitig gegen den Mindestlohn sind? Was soll ich von einer CDU halten, die angesichts der aktuellen Lage mit Steuererleichterungen werben? Für wie blöd halten die uns eigentlich?

Mal ganz abgesehen davon wüsste ich nicht was an der FDP inhaltsleer sein soll oder das sie neuerdings sogar als Volkspartei zählt. Von Inhalt kann man bei der Linkspartei auch nicht reden, Populismus trifft es wohl eher.
Dieser Reflex von FDP-Wählern (sollte man sagen Fanatikern?) in jeder Situation sofort auf die Linkspartei zu zeigen und zu brüllen "Die sind aber viel schlimmer!!!" ist echt einfach nur noch witzig :P

Wenn man sich fragt, warum eine FDP so dermaßen hinterher hinkt (die "böse" Linkspartei wird wohl mehr Prozent kriegen), dann braucht man sich nur die Partei anzuschauen. Genau, Westerwelle in den Container und dann nen bisschen Spaßwahlkampf. Wie soll man so eine Partei ernst nehmen?
 
Was soll man von z.B. einer FDP halten, die auf der einen Seite auf ihren Plakaten schreibt "Arbeit soll sich wieder lohnen" und gleichzeitig gegen den Mindestlohn sind?
Weil Mindestlöhne nichts mit "Arbeit soll sich wieder lohnen" zu tun haben? Da hilft auch nicht ein ritualisiertes Beschwören von diesen(neben der Beschimpfung des ach so pösen Neoliberalismus), wie es von den an Macht schwindenden Gewerkschaften und der Linkspartei praktiziert wird.
Ein Mindestlohn klingt auf dem ersten Blick gut und gerecht. Was man aber verschweigt:Unternehmen müssen auch dann Menschen diesen Lohn zahlen, obwohl dieser nicht durch die Arbeit dieser erwirtschaftet werden kann bzw. wird. Und was wollen sie dann machen wenn es nicht geht? Denn Staat einspringen lassen? Damit zu Lasten aller, solch ein unproduktiver und asozialer Schwachsinn gestützt wird?

Weitere dubiose Forderungen der Linkspartei werden hier genüsslich auseinandergenommen und als das deklariert was sie auch sind: wirtschaftsfeindlich, realitätsfremd und in den Staatsbankrott führend.
 
Weil Mindestlöhne nichts mit "Arbeit soll sich wieder lohnen" zu tun haben?
Selbstverständlich haben sie was damit zu tun. Was soll denn jemand, der 40 Stunden in der Woche (also Vollzeit) arbeitet und damit nicht genug Geld verdient um hier in Deutschland vernünftig zu leben, denn noch tun? Einen zweiten Job annehmen?

Ein Mindestlohn ist jawohl ein Minimum an menschlichen Miteinander. Jede Art von Job mit einer geringeren Entlohnung ist doch einfach nur eines: Skalverei. Klingt hart, aber ist doch einfach mal so.

Da hilft auch nicht ein ritualisiertes Beschwören von diesen(neben der Beschimpfung des ach so pösen Neoliberalismus), wie es von den an Macht schwindenden Gewerkschaften und der Linkspartei praktiziert wird.
War mir irgendwie klar, dass außer Beschimpfung auf andere (in diesem Falle Gewerkschaften und Linkspartei) sonst nichts kommt ;)

Was man aber verschweigt:Unternehmen müssen auch dann Menschen diesen Lohn zahlen, obwohl dieser nicht durch die Arbeit dieser erwirtschaftet werden kann bzw. wird.
Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder ein Unternehmen benötigt eine Arbeitskraft X um Arbeit Y zu tun oder nicht. Im ersten Falle wird sie sie einstellen, im zweiten Falle nicht.

Oftmals ist es gerade diese nutzlose Arbeitskraft, die andere hilft produktiv zu arbeiten. Wenn ich z.B. auf der Arbeit müll habe, muss ich diesen nicht wegtragen, sondern stell ihn einfach auf den Flur und die Putzfrau macht ihn weg. So spart sie nicht nur mir Arbeitszeit und Effektivität und ist damit DEUTLICH billiger, als man sie gern macht. Das das ein BWL-Schnösel in seiner Powerpoint-Präsentation nicht merkt ist nur für einen peinlich: Ihn selbst.

Und was wollen sie dann machen wenn es nicht geht? Denn Staat einspringen lassen? Damit zu Lasten aller, solch ein unproduktiver und asozialer Schwachsinn gestützt wird?
Neben all den blöden Sprüchen solltest du vielleicht mal einen Blick in die Realität werfen und da wirst du schnell feststellen, dass es mehr als genug Arbeitnehmer gibt, denen der Staat ihr "gehalt" (gezielt klein geschrieben) aufbessern muss, damit diese leben können. Wo ist da der Sinn, dass der Staat die Gewinne der Privatunternehmen aufbesser?

Weitere dubiose Forderungen der Linkspartei werden hier genüsslich auseinandergenommen und als das deklariert was sie auch sind: wirtschaftsfeindlich, realitätsfremd und in den Staatsbankrott führend.
"Im letzten Teil haben wir gesehen, dass DIE LINKE sich besonders nur für Hartz-IV-Empfänger, (illegal in Deutschland lebende) Ausländer und Schwule starkmacht"

mit solch einer ******* disqualifizierst du dich selbst :daumen2:
 
Was man aber verschweigt:Unternehmen müssen auch dann Menschen diesen Lohn zahlen, obwohl dieser nicht durch die Arbeit dieser erwirtschaftet werden kann bzw. wird. Und was wollen sie dann machen wenn es nicht geht? Denn Staat einspringen lassen? Damit zu Lasten aller, solch ein unproduktiver und asozialer Schwachsinn gestützt wird?

Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder ein Unternehmen benötigt eine Arbeitskraft X um Arbeit Y zu tun oder nicht. Im ersten Falle wird sie sie einstellen, im zweiten Falle nicht.

Das ist die Sicht, wenn Leute eingestellt werden sollen. Mindestlöhne betreffen aber auch diejenigen, die bereits im Unternehmen sind.

Der Grad von zu leistender Arbeit schwankt im Unternehmen stärker, als die Zahl der zur Verfügung stehenden Arbeitskräfte. Besonders in Krisenzeiten ist die Zahl der Arbeitskräfte (mit festen Verträgen) größer, als die tatsächlich zu leistende Arbeit, sprich der Umsatz der erwirtschaftet werden kann. Die Folge ist eine gleich bleibende Größe der Kosten bei sinkendem Umsatz > weniger Gewinn, bis Verlust entsteht.

Das Einführen eines allumfassenden Mindestlohnes würde wiederum die Kosten steigern, was den Gewinn weiter schmälert bis hin zu den Verlust weiter vergrößert.

Die Folge ist klar: Betriebsbedingte Kündigungen. Gerade zu Krisenzeiten ist ein kollektiver Mindestlohn fatal.

Ein in Teilbereichen eingeführter Mindestlohn, kann aber durchaus Vorteile bringen. Das kommt aber stark auf den einzelnen Markt an.
 
Ein in Teilbereichen eingeführter Mindestlohn, kann aber durchaus Vorteile bringen. Das kommt aber stark auf den einzelnen Markt an.
Das stimmt wohl. Jedoch muss man auch mal an die Arbeitgeber appelieren. Ein Friseur der 5 Euro die Stunde bekommt, dass sind Umstände die man so nicht hinnehmen sollte. Wenn er den dem Friseur 10 Euro zahlen würde, könnte er beispielsweise die Mehrkosten auf den für Kunden zu zahlenden Preis aufrechnen. Ich meine seien wir dohc mal ehrlich. Ich zahle bereits wesentlich mehr(kein Cutngo) und die meisten anderen Kunden wären auch bereit mehr zu zahlen. Und keiner würde wegen den gestiegenen Preisen nach Polen fahren um sich dort die Haare schneiden zu lassen., wie so oft stets als Gegenargument gebracht wird.

Es muss auf jeden Fall verhindert werden, dass Arbeitgeber sich ihre Umsätze/Gewinne staatlich subventionieren lassen. Und in vielen Fällen ist es nun einmal so. Die wissen schliesslich ganz genau und können auch dementsprechend kalkulieren, wieviel ihre Arbeitnehmern als Zuschüsse vom Staat erhalten würden. Diese Form lädt sozusagen dazu ein zu missbrauchen. Ob jetzt nun ein flächendeckender Mindestlohn das Ende der Fahnenstange ist wage ich zu bezweifeln und die Linke im Übrigen macht dies auch nicht zu einem kompromisslosen Punkt, wie im Gegensatz zum Afghanistaneinsatz. ;)

MfG
 
Ein Friseur der 5 Euro die Stunde bekommt, dass sind Umstände die man so nicht hinnehmen sollte.
Es gibt in unserem Land Berufe, wo fest das Trinkgeld eingeplant ist. Also Berufe wie Friseure und Kellner, wo mindestens 100 bis 200€ zusammenkommen(wenn ich mich recht entsinne geht das Finanzamt sogar bei Friseuren bei voller 40h Woche und normalen Monat von mindestens 300€ aus). Frag doch mal Personen aus diesem Bereich, sie werden dir bestätigen dass das Trinkgeld eine fest eingeplante Größe ist.

Wenn er den dem Friseur 10 Euro zahlen würde, könnte er beispielsweise die Mehrkosten auf den für Kunden zu zahlenden Preis aufrechnen.
Du willst also allen ernstes das der Staat in die Preisbildung eingrifft und Löhne oberhalb der Produktivität durchsetzt? Das wird weder für mehr Arbeitsplätze, noch für sichere Arbeitsplätze sondern für weniger Arbeitsplätze sorgen. Und was dann? Gründen wir wieder Staatsbetriebe um die Leute in Lohn und Brot zu setzen, obwohl die Kosten-Nutzenrechnung am Ende sagt, das man es besser sein lassen sollte und es günstiger für alle ist, wenn man den Leuten eine Art Grundeinkommen zahlt und sie dahause bleiben?

Und in vielen Fällen ist es nun einmal so.
Nein. Wie ich sehe hast du keinerlei Bezug zur Realität. Gerade die kleinen und mittleren Betriebe haben an der immer höheren Ausgabenlast und gewissen Reglementierungen von Staatsseite, wie es das AGG darstellt, zu knubbern. Denn was hier auch wieder viele Vergessen: Fast genau den selben Lohn den ein Arbeitnehmer am Ende eines Monats Brutto bekommt, darf der Arbeitgeber nochmal an den Staat, etc. abführen.

Selbstverständlich haben sie was damit zu tun. Was soll denn jemand, der 40 Stunden in der Woche (also Vollzeit) arbeitet und damit nicht genug Geld verdient um hier in Deutschland vernünftig zu leben, denn noch tun? Einen zweiten Job annehmen?
Und was soll der Unternehmer machen? Ihm bei 40h einen "vollen" Lohn zahlen, obwohl dies gar nicht möglich ist? Ihn weniger Stunden bei gleichem Lohn arbeiten lassen? Wo bleibt hier die Wirtschaftlichkeit? Ein Unternehmen muss Gewinne machen um zu existieren, das selbe gilt im übrigen auch für den Staat aber das nur am Rande.

Ein Mindestlohn ist jawohl ein Minimum an menschlichen Miteinander. Jede Art von Job mit einer geringeren Entlohnung ist doch einfach nur eines: Skalverei. Klingt hart, aber ist doch einfach mal so.
Nein. Man kann einen Arbeitgeber nicht dazu zwingen etwas zu zahlen, was er durch die Produktivität seiner Mitarbeiter und seines Unternehmens nicht reinbekommt.

War mir irgendwie klar, dass außer Beschimpfung auf andere (in diesem Falle Gewerkschaften und Linkspartei) sonst nichts kommt ;)
Das gerade die Gewerkschaften immer gerne rumschwätzen, seien es nun völlig überhöhte Lohnerhöhungsforderung oder wie seit neuestem auch der Mindestlohn(natürlich nicht ganz uneigennützig: Denn schliesslich schwindet die Macht der Gewerkschaften seit Jahren aber anstatt die genauen Ursachen zu suchen, sucht man sich lieber neue Betätigungsfelder), ist ja ein alter Hut.

Es gibt zwei Möglichkeiten: Entweder ein Unternehmen benötigt eine Arbeitskraft X um Arbeit Y zu tun oder nicht. Im ersten Falle wird sie sie einstellen, im zweiten Falle nicht.
Ein Unternehmen stellt dann eine Arbeitskraft ein, wenn es dazu wirtschaftlich in der Lage ist. Ansonsten bleibt sie bei ihrem Personal bzw. muss sogar welche entlassen weil die Finanzen nicht mehr stimmen oder irgendwelche Leute mit unrealistischen Lohnforderungen und Staatswirtschaftsfetischismus um die Ecke kommen.

Oftmals ist es gerade diese nutzlose Arbeitskraft, die andere hilft produktiv zu arbeiten. Wenn ich z.B. auf der Arbeit müll habe, muss ich diesen nicht wegtragen, sondern stell ihn einfach auf den Flur und die Putzfrau macht ihn weg. So spart sie nicht nur mir Arbeitszeit und Effektivität und ist damit DEUTLICH billiger, als man sie gern macht. Das das ein BWL-Schnösel in seiner Powerpoint-Präsentation nicht merkt ist nur für einen peinlich: Ihn selbst.
Das mag vielleicht in Großbetrieben der Fall sein, die sich soetwas auch leisten können. Nur die Mehrzahl aller Betriebe in Deutschland sind nun halt mal die kleinen und mittelständischen und sie sind auch diejenigen, die die meisten Arbeitskräfte binden sowie im Vergleich zu den Großbetrieben die meisten Abgaben an den Staat abführen.
Auch vergisst du, das z.B. in Lebensmittelbetrieben das reinigen und säubern aller Gerätschaften und Werkzeuge Aufgabe der normalen Angestellten ist. Man spricht hier von der sogenannten Vor- und Nachbereitungszeit. In anderen Unternehmen kommt vielleicht ein bis zwei mal die Woche eine Putzkraft und reinigt die Räume. Ansonsten haben auch hier die Arbeitnehmer und ja, auch der Chef, dafür zu sorgen, das Ordnung und Sauberkeit am Arbeitsplatz herrscht und zur Not auch mal den Müll wegzubringen(wie schlimm!).

Neben all den blöden Sprüchen solltest du vielleicht mal einen Blick in die Realität werfen und da wirst du schnell feststellen, dass es mehr als genug Arbeitnehmer gibt, denen der Staat ihr "gehalt" (gezielt klein geschrieben) aufbessern muss, damit diese leben können.
Das habe ich, siehe dazu oben.

mit solch einer ******* disqualifizierst du dich selbst :daumen2:
Sie haben es zwar etwas überspitzt hervorgebracht aber die Grundaussage ist richtig: Die Linkspartei wird vorrangig von H4-Empfängern, Sozialversagern(Schnittpunkt mit der NPD), Leuten die die rudimentärsten Zusammenhänge in unserem Wirtschaftssystem nicht begreifen oder begreifen wollen, DDR-Fetischisten und Freunden zweifelhafter Regierungsformen(ein weiterer der vielen Schnittpunkte mit der NPD) gewählt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das stimmt wohl. Jedoch muss man auch mal an die Arbeitgeber appelieren. Ein Friseur der 5 Euro die Stunde bekommt, dass sind Umstände die man so nicht hinnehmen sollte. Wenn er den dem Friseur 10 Euro zahlen würde, könnte er beispielsweise die Mehrkosten auf den für Kunden zu zahlenden Preis aufrechnen. Ich meine seien wir dohc mal ehrlich. Ich zahle bereits wesentlich mehr(kein Cutngo) und die meisten anderen Kunden wären auch bereit mehr zu zahlen. Und keiner würde wegen den gestiegenen Preisen nach Polen fahren um sich dort die Haare schneiden zu lassen., wie so oft stets als Gegenargument gebracht wird.

Diese Rechnung ist leider zu einfach. Ein Friseur hat in aller Regel neben sich selbst zwei, eher drei Angestellte. Gehen wir nun tatsächlich von den 5 € aus, die auf 10 € erhöht werden bei einer 160 Stunden Monatsarbeitszeit pro Angestellten.

Welche prozentuale Preiserhöhung wäre erforderlich, damit der Unternehmer ohne Gewinnreduzierung arbeitet?


Lohnkosten (reine Gehaltskosten ohne Nebenkosten) vor Erhöhung = 3.000 €

Lohnkosten nach Erhöhung = 6.000 € (bei drei Angestellten, Vollzeit 40h)

Gehen wir von einem durchschnittlichen Preis von 20 € pro Haarschnitt aus. Der Monatsumsatz beträgt 20.000 € (1.000 Schnitte im Monat, realistisch, da jeder Angestellter durchschn. ca. 40 Minuten pro Schnitt braucht). Die restlichen Kosten betragen im Monat 14.000 €. Der Unternehmer hat also pro Monat einen Gewinn von 3.000 € (vor der Erhöhung).

Durch die Kostenerhöhung beträgt der Gewinn 0 €.

Es müssen also 3.000 € mehr Umsatz gemacht werden. Eine Erhöhung der Menge ist ausgeschlossen, so dass nur eine Preiserhöhung in Frage kommt.

Der Umsatz muss auf 23.000 € erhöht werden. Eine Preissteigerung von 15 % ist notwendig, um den Gewinn wieder auf 3.000 € zu bringen.

15%. Hört sich wenig an, wenn man den Durchschnittspreis nur um 3 € erhöhen muss. Nur manche Zahlen auch gerne beim Frisör 80 € und mehr.

15 % sind mehr als siebenfache der angestrebten Inflationsrate. Nun stelle man sich das mal in anderen Branchen vor, was dort los wäre.
 
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