[Wahl März 2010] Monatliche Community-Bundestagswahl

Welche Partei würdet Ihr diesen Monat wählen?

  • SPD

    Stimmen: 6 10,7%
  • Union

    Stimmen: 2 3,6%
  • FDP

    Stimmen: 5 8,9%
  • Die Linke

    Stimmen: 9 16,1%
  • Piratenpartei

    Stimmen: 19 33,9%
  • Die Grünen

    Stimmen: 11 19,6%
  • Sonstige

    Stimmen: 2 3,6%
  • Enthaltung/gehe nicht wählen

    Stimmen: 2 3,6%

  • Umfrageteilnehmer
    56
  • Umfrage geschlossen .
Status
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AW: [Wahl März 2010] Monatliche Community-Bundestagswahl

Ein PC-Spieler/Hardware-Nerd-Internet-Forum steht sicherlich nicht repräsentativ für die gesamte Bundesrepublik. :ugly:

Trotzdem erstaunlich, dass auch Grüne und Linke überdurchschnittlich stark gewählt werden. IT-afine Personen haben nicht unbedingt den Ruf, Ökos oder Sozis zu sein. Im Gegenteil.
 
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[X] sonstige
Würde die DKP wählen :) bin aber noch nicht volljährig.
BTW kann ich FDP Wähler absolut nicht verstehen und ich denke das die FDP sowieso eine Partei des Blödsinns ist, mit völlig falscher Einstellung etc. Wie kann man nur so sozial ungerecht sein :( Und so kurzsichtige und verkehrte Einstellungen zum Thema Wirtschaft und gesellschaft... das macht mich traurig. Besonders Guido Westerwelle... völlig überheblich :( Die Linke ist mir zu gemäßigt und die SPD ist schon lange keine Arbeiterpartei mehr.
 
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[x] LINKE

Könnte mir durchaus vorstellen, dass es nach der nächsten realen Bundestagswahl für eine große Koalition aus LINKE, GRÜNE und PIRATEN reicht. Diese Bundestagswahl wird in einem Zeitraum liegen, für den Wirtschaftsexperten eine neue Wirtschaftskrise prognostizieren. Sollte das der Fall sein werden viele WählerInnen von den "Etablierten" die Schanuze voll haben...

Allerdings bin ich selbst bei den Parteien skeptisch ob sie es wirklich anders machen oder auch nur die Interessen des Kapitals vertreten werden.
 
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Die Piratenpartei kann nicht mit einem Konzept für eine Wirtschaftskrise punkten, die Linke nur bei Leuten, die nicht viel drüber nachdenken und die Grünen können nur sagen, was man 8 Jahre früher hätte richtig machen sollen. Von einer Krise könnte am ehesten die SPD profitieren, wenn sie es in den nächsten Jahren schafft, ihre Glaubwürdigkeit wieder herzustellen. (wovon ich im Moment ausgehe)
 
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Die Piratenpartei kann nicht mit einem Konzept für eine Wirtschaftskrise punkten,

Richtig, aber wenn sie die 5% erreichen, dann können sie sich an einer Koalition beteiligen. Da sie jetzt schon einiges mit GRÜNEN und LINKEN zusammen machen (z.b. Datenschutzdemo in Berlin mit über 10 000 Menschen) würden sie mit denen auch sicher eine Koli machen.

die Linke nur bei Leuten, die nicht viel drüber nachdenken

Hm, sehe ich anders.

und die Grünen können nur sagen, was man 8 Jahre früher hätte richtig machen sollen.

Da stimme ich dir zu.

Von einer Krise könnte am ehesten die SPD profitieren, wenn sie es in den nächsten Jahren schafft, ihre Glaubwürdigkeit wieder herzustellen. (wovon ich im Moment ausgehe)

Nun, ich hoffe die Menschen lassen sich nicht mehr verarschen, die SPD hat mehr als nur einmal bewiesen, dass sie alles andere als eine soziale Partei ist.
Agenda2010, Auslands-Kriegseinsätze, Vorratsdatenspeicherung, Abbau von ArbeiterInnen-Rechte usw., die Quittung gabs dafür 2009 und ich hoffe, die Menschen haben das bis 2013 nicht wieder vergessen.
 
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Die Leute haben es geschafft, das Ergebniss der Ära Kohl und diverse, in deutlich jüngerer Zeit thematisierte, Spendenskandale, Meineide, etc. zu vergessen und nach weniger als 8 Jahren die CDU wiederzuwählen. Da gehe ich nicht davon aus, dass sie sich länger als 4 Jahre an die SPD erinnern - zumal sie z.T. selbst für Auslandseinsätze waren (ich hab im Septemeber 01 niemanden gesehen, der gefordert hat, die USA alleine zu lassen), die Vorratsdatenspeicherung ging iirc auf die CDU zurück (die direkt wiedergewählt wurde) und die Agenda2010 haben die Leute schon nicht verstanden, als sie vorgestellt wurde - ihre diletantische Umsetzung haben die meisten nicht mal bemerkt. Heute ist das Wort nichts weiter als eine Hülse für "Fehler von Rot/Grün", die nach belieben gefüllt wird.
Ich will nicht sagen, dass ichs der SPD gönne (auch wenn Grüne und insbesondere Linke jemanden brauchen, der sie ein bißchen zügelt), aber ich denke nicht, dass sowas 2013 eine Rolle spielen wird.
 
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Linke natürlich

Die Stimmen der CDU/CSU und SPD nehmen ab,die der linken nehmen zu.Ich habe das Gefühl,dass die jenigen,die die CDU wählen die keine Probleme haben und sich von der CDU die "Heile Welt" vorspielen lassen.Wenn wir die SPD gewählt hätten dann würde das Land bald warscheinlich "zusammenkrachen"

Die Stimmen nehmen ab,weil mehr Leute Probleme kriegen durch Insolvenz,Arbeitslosigkeit,Kurzarbeit usw und deshalb abspringen weil man,wenn man "abgerutscht" ist,nur eine schlechte "Aufstehhilfe" bekommt.

Mir ist aufgefallen das einige sich hier gegen die FDP stellen,wobei die eigentlichen Drahtzieher immernoch in der CDU sind ;) Es gibt soviele die,egal welchen Koalitionspartner die CDU hat,es auf ihn welzen,weil sie nicht verstehen das nicht alles toll ist wie die CDU es darstellt.

Lg schub97

P.S:Kommt mir bitte nicht mit meinem alter.Ich könnt sagen das ich falsch liege,aber nicht das ich es nicht verstehe weil ich noch "12" bin. ;)
 
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AW: [Wahl März 2010] Monatliche Community-Bundestagswahl

...... die Linke nur bei Leuten, die nicht viel drüber nachdenken ....

:what:

Komische, und für dich doch eher undifferenzierte Meinung. Ohne mich jetzt persönlich angegriffen zu fühlen (obwohl ich mich, auch wenn ich die Linke wähle, durchaus für einen sehr nachdenklichen, meiner Frau zu Folge sogar zu nachdenklichen, Menschen halte), finde ich diese Meinung deinerseits durchaus überdenkenswürdig.
Dass Menschen zu unterschiedlichen Schlüssen im Überlegungsprozess gelangen ist normal. Dass du denen, mit anderen als dir genehmen Schlussfolgerungen ans Revers heftest, sie würden nicht viel drüber nachdenken, halte ich für nicht gerechtfertigt.
Denk noch mal drüber nach.
;)

..... IT-afine Personen haben nicht unbedingt den Ruf, Ökos oder Sozis zu sein. Im Gegenteil.

Ebenso wenig Bankangestellte, Beamte, Unternehmer, Gewerbetreibende und Selbstständige (selbst aus der Finanzbranche), Handwerker oder Landwirte.
... und dennoch kenne ich persönlich aus allen benannten Sparten Linken-und Grünenwähler. Allerdings lese ich auch nicht so oft in bspw. Bankangestellten-Foren, um eine Aussage treffen zu können, wie die Wählerverteilung da aussieht. Insofern dürfte die Feststellung von insekt:
Ein PC-Spieler/Hardware-Nerd-Internet-Forum steht sicherlich nicht repräsentativ für die gesamte Bundesrepublik.
zwar zutreffend, aber als Ansatz für eine generelle Aussage unerheblich sein.
 
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Komische, und für dich doch eher undifferenzierte Meinung.

Nicht immer nehme ich mir die Zeit, einen halben Roman zu schreiben ;)
Allerdings ist mir bislang noch kein Linke-Wähler begegnet, der der Linken ernsthaft Kompetenzen im Bereich "vor dem Kollaps stehende Marktwirtschaft wieder in Schwung bringen" belegen konnte. Sie haben viele Vorschläge, wie man negative Folgen für die Menschen oder deren Ursachen verhindern könnte, aber die meisten davon basieren auf einer grundlegend anderen Wirtschafts- und meist auch Gesellschaftsstruktur. Alle, mit denen ich gesprochen haben und die (imho) die Sache zu Ende gedacht haben, stimmten darin überein, dass eine Umsetzung dieser Vorschläge Jahrzehnte und länger dauern würden. Das ist aber kein Argument, mit dem man kurzfristig in einer Krise profitieren kann. Da hat die Linke in der Vergangenheit nur bei solchen Personen punkten können, die nicht mal bemerken, wenn tolle Versprechen ohne Zeitangabe und Weg zur Umsetzung daher kommen...
 
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ruyven_macaran schrieb:
....Sie haben viele Vorschläge, wie man negative Folgen für die Menschen oder deren Ursachen verhindern könnte, aber die meisten davon basieren auf einer grundlegend anderen Wirtschafts- und meist auch Gesellschaftsstruktur. Alle, mit denen ich gesprochen haben und die (imho) die Sache zu Ende gedacht haben, stimmten darin überein, dass eine Umsetzung dieser Vorschläge Jahrzehnte und länger dauern würden. Das ist aber kein Argument, mit dem man kurzfristig in einer Krise profitieren kann.....

Keine Partei hat Konzepte, wie man aus der Krise profitieren kann. Maximal, wie man sie so wenig beschadet wie möglich übersteht. Es gibt eh nur einige wenige "Krisengewinner". Aber das können wir gerne außerhalb dieses Threads diskutieren, da es ja ziemlich OT ist.
Nur soviel:
Wenn man das bestehende Wirtschaftssystem, dem solche Krisen immanent sind, zumindest abändern möchte, um das Auftreten eben solcher Systemfehler zu abzuwenden, ist dies nun einmal ein langwieriger Prozess. Jeder, der kurzfristig nur an den Symptomen bastelt, wird nichts weiter tun, als das Unvermeidliche hinauszuzögern.
Also wird doch wieder alles beim Alten belassen, bis das gesamte System derart crasht, dass auch keine kurzfristigen Rettungsmaßnahmen mehr greifen. Das ist der heutige Stand.
Es werden einfach nicht die notwendigen Schritte ergriffen, weil keine bisher an der Regierung beteiligte Partei die Notwendigkeit dazu erkennt (erkennen will). Warum das so ist, kann jeder an zwei Fingern abzählen, der weiß, wie die Politik mit Wirtschaft und Kapital verquickt ist.
Die logische Konsequenz: man darf eben diese Parteien nicht mehr wählen. Und außer einigen eher unbedeutenden Splitterparteien bietet sich nunmal nur eine größere politische Partei, der dieser Systemwandel tatsächlich zuzutrauen ist. Und das ist nicht die SPD und die Grünen sind´s leider auch nicht, genausowenig die Piraten, denen eben die gesamtpolitischen Konzepte fehlen ...
Es bleibt also nur die Linke.
;)
 
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AW: [Wahl März 2010] Monatliche Community-Bundestagswahl

Ich bin mir ziemlich sicher,das die Grünen bei der nächsten Bundestagswahl in der Regierung sien werden,wenn sich nicht großartig was ändert wovon ich nicht ausgehe.
 
AW: [Wahl März 2010] Monatliche Community-Bundestagswahl

Mit "profitieren" bezog ich mich weiterhin auf Wählerstimmen:
Welche Partei kann durch ihr handeln in einer Krise ihren Anteil vergrößern?
Imho nur eine Partei, die in dieser Situation aktiv wird und das tut, was die Leute für richtig halten (aus welchen Gründen auch immer...)
Eine Partei, die nur allgemeine Konzepte zu bieten hat, wie ein System aussehen könnte, in dem solche Krisen gar nicht erst passieren, wird kaum bis gar nicht profitieren. Denn wer sich mit abstrakten Systemen auseinandersetzt, der bewertet diese Konzepte gleich - egal ob gerade jetzt eine Krise herrscht, oder nicht.
Wer weniger abstrakt darüber nachdenkt, der wird auch in einer Krise nicht plötzlich die Partei wählen, die seinen Enkeln ein kirisenfreies Leben verspricht, sondern die Partei, die hier und jetzt seinen Arsch retet (bzw. dafür sorgt, dass weiterhin ein weiches Kissen drunter liegt...)

Ich sage nicht, dass ich das gut finde. Ich bin sicherlicher einer der letzten, die die derzeitgen Zustände gut heißt. Ich sage nur, dass Leute, die vor einer Krise nicht in der Lage waren, außerhalb des etablierten Systems zu denken, diese Fähigkeit nicht plötzlich durch die Krise entwickeln. (Beispiele finden sich in diesem Forum zu genüge).
Da profitieren eher Parteien, die mit Krediten Arbeitsplätze "retten", die schon vor 10 Jahren keine Zukunft mehr in diesem System hatten oder Parteien, die mit Abwrackprämien o.ä. Geld verschenken (ohne das auch nur an die nächsten 5-6 Quartale, geschweige denn die nächsten 5-6 Jahrzehnte gedacht wird) oder Parteien, die alles unternehmen wollen, um die Vorkrisenzustände wiederherzustellen (einschließlich und insbesondere der Stop aller Maßnahmen, die dem System mittelfristig eine zumindest konstante Perspektive bescheren könnten).
Solange sich die Wähler so verhalten, hat die Linke keine Chance - und in einer Krise erst recht nicht.
(und wenn die Wähler sich nicht so verhalten würden, gäbe es imho bessere Alternativen, als die Linke, wie sie sich heute präsentiert)
 
AW: [Wahl März 2010] Monatliche Community-Bundestagswahl

Mit "profitieren" bezog ich mich weiterhin auf Wählerstimmen:
Welche Partei kann durch ihr handeln in einer Krise ihren Anteil vergrößern?
Imho nur eine Partei, die in dieser Situation aktiv wird und das tut, was die Leute für richtig halten (aus welchen Gründen auch immer...)
Eine Partei, die nur allgemeine Konzepte zu bieten hat, wie ein System aussehen könnte, in dem solche Krisen gar nicht erst passieren, wird kaum bis gar nicht profitieren. Denn wer sich mit abstrakten Systemen auseinandersetzt, der bewertet diese Konzepte gleich - egal ob gerade jetzt eine Krise herrscht, oder nicht.
Wer weniger abstrakt darüber nachdenkt, der wird auch in einer Krise nicht plötzlich die Partei wählen, die seinen Enkeln ein kirisenfreies Leben verspricht, sondern die Partei, die hier und jetzt seinen Arsch retet (bzw. dafür sorgt, dass weiterhin ein weiches Kissen drunter liegt...)

dann brauchen ja die Hartz 4 Empfänger gar niemanden zu wählen.Es ist nicht zu verhindern dass unser Land kaputt geht.Aber die CDU verschnellert diesen Vorgang.Also was ist jetzt nutzloser:Ein Plan der vielleicht net funktioniert oder einen Plan der das Land "zerstört"?

Also würde ich sagen ersteres ;)
 
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