[Wahl April 2010] Monatliche Community-Bundestagswahl

Welche Partei würdet Ihr diesen Monat wählen?

  • SPD

    Stimmen: 16 13,4%
  • Union

    Stimmen: 5 4,2%
  • FDP

    Stimmen: 8 6,7%
  • Die Linke

    Stimmen: 15 12,6%
  • Piratenpartei

    Stimmen: 46 38,7%
  • Die Grünen

    Stimmen: 13 10,9%
  • Sonstige

    Stimmen: 6 5,0%
  • Enthaltung/gehe nicht wählen

    Stimmen: 10 8,4%

  • Umfrageteilnehmer
    119
  • Umfrage geschlossen .
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Da kann ich dir nur vollumfänglich zustimmen.
Wenn man wirklich die Kompetenz sämtlicherer regierenden Parteien der letzten Jahrzehnte an ihrer Gesetzgebung messen möchte, dann mal gut´s Nächtle! Da ist nämlich keinerlei Kompetenz erkennbar.

So pauschal formuliert, dass es fast an Polemik grenzt. Eine Unterscheidung zwischen verschiedenen Bereichen (Steuer, Wirtschaft, Rente, Sozialsystem) würde deiner Aussage gut tun.

Der Hauptbereich der Piraten liegt im Urheberrecht. Ich erwarte gar nicht, dass sie in allen Bereichen etwas beitragen sollen, aber zumindest in den Kerngebieten darf man Kompetenz und Vorbereitung für etwaige Mandate erwarten, notfalls eingekauft über RA (Geld ist ja nun in der Parteikasse).

Beides ist für mich im Moment nicht ersichtlich. Nur Ideen und Ansätze. Die waren aber bereits so gut, dass es für 2% ausgereicht hat. Ein deutliches Zeichen. Jetzt muss nur ein Gang zugelegt werden, damit man auch sehen kann, dass die Partei in den BT kommen will und dort den Gegebenheiten auch gewachsen ist.
 
Für mich erweckst du gerade den Anschein eines Schattenboxers; du
bemängelst immerzu Umstände, ohne diese glasklar zu benennen.
Was erwartest du denn konkret noch beim Urheberrecht ? Geschäftsmodelle ?
In Hinblick auf die von der Piratenpartei erwägten Änderungen sind
rege Diskussionen um diese entstanden, die in der Ausarbeitung von
Konzepten mündeten, allerdings ist das nicht der Aufgabenbereich einer
Partei, Geschäftsmodelle zu entwickeln. Wir sind nur dazu da, durch
Setzen der Rahmenbedingungen günstige Vorraussetzungen für aus
unserer Position erstrebenswerte Entwicklungen zu setzen:
Beim Urheberrecht wären das Rahmenbedingungen, die Schaffende von
Immaterialgütern dazu bewegen, auf innovative Geschäftsmodelle zu
setzen, die nicht an Stückzahlen gekoppelt sind. Die Vergangenheit hat
uns gezeigt, dass dieser Schritt einfach notwendig ist, weil
Immaterialgüter ihren Knappheits-Charakter einbüßen, sobald sie ins
Internet geraten.
Und darum muss nicht-kommerzielles File sharing und die inzwischen
quasi-kriminalisierte Privatkopie legalisiert werden, damit es für die
Industrie nicht mehr bequemer ist, ihre Kundschaft zu kriminalisieren und
unsere Bürgerrechte durch Lobbyismus auszuhöhlen.
Wichtige Bestandteile des Urheberrechts sollen erhalten bleiben:
-- Namensrechte: Nur der Urheber eines Werkes darf davon behaupten,
er sei eben dieser
-- Erstveröffentlichungsrecht: Der Urheber entscheidet über die erste
Veröffentlichung seines Werkes
-- Gewerbliches Schutzrecht: Nur der Urheber darf sein Werk kommerziell
nutzen bzw. hat die Befugnis, diese Nutzrechte abzutreten

Diese Änderungen sichern die freie Verfügbarkeit von Informationen im
Internet ab, stellen den arg in Schieflage geratenen Grundsatz des
Urheberrechts des Interessensausgleichs zwischen Schaffenden und
Verbrauchern wieder her, und ermutigt Schaffende, ihre durch die
technischen Möglichkeiten entstandene Autonomie wahrzunehmen.

So, und was fehlt dir jetzt konkret ?
 
So, und was fehlt dir jetzt konkret ?

Eine juristisch korrekte und lückenlose Umsetzung im Rahmen eines Entwurfs eurer Ideen und Forderungen. Bis heute gibt es noch nicht mal ein Konzeptpapier, an dem die Basis arbeiten, ändern, entscheiden oder hinzufügen kann. Nur ein Sammelsurium von Konzepten.

Viele Parteien haben Gesetze erlassen (oben von dir pauschal erwähnt), die wegen ihrer Lücken nutzlos waren und zu Missbrauch geführt haben. Ich denke ihr wollt das anders machen.

Ich schreibe nicht von Geschäftsmodellen, sondern von eurer notwendigen - aber bisher fehlenden - Initiative juristisch aktiv zu werden.
 
Woher nimmst du das Wissen, dass wir so eine juristische Ausarbeitung nicht haben ?
Keine Sorge, ich fang' jetzt nicht an zu bluffen, es ist nur so, dass ich an dieser Stelle
offen gestanden überfragt bin und ich mir eingehendere Details nur vorstellen könnte,
bei einem Mitglied der AG Urheberrecht anzutreffen. In Wahl- und Parteiprogrammen
wird' man diese Art der Ausarbeitung jedenfalls sowieso nicht antreffen, weil Informationen
dort für die Wähler runtergedampft sind... falls du daraus deine Behauptung abgeleitet
haben solltest.
 
Eine juristisch korrekte und lückenlose Umsetzung .......

Viele Parteien haben Gesetze erlassen (oben von dir pauschal erwähnt), die wegen ihrer Lücken nutzlos waren und zu Missbrauch geführt haben. ........

Wenn ich das schreibe grenzt es an Polemik .... ;) aber es trifft genau den Punkt. Korrekt und lückenlos!

Das Problem: Viele Parteien-Koalitionen haben viele Gesetze in den unterschiedlichsten Teilbereichen erlassen, welche nicht mal das Papier wert sind, auf dem sie erscheinen.
Schlimmer finde ich nur noch, dass heutzutage in Mode gekommen zu sein scheint (zumindest nehmen die Versuche überhand), die Gesetze einfach nicht verfassungskonform zu gestalten, sondern statt dessen die Verfassung an die fehlerhaften Gesetze anpassen zu wollen.

Frei nach dem Motto: steter Tropfen höhlt den Stein, fing es bereits zu Kohl´s Zeiten mit dem Untergraben der sozialen Aspekte an. Mittlerweile ist es Usus und man hat sich schon weitestgehend daran gewöhnt, dass das Solidarprinzip nur noch als unzeitgemäßes Relikt angesehen wird.

Ich muss leider täglich mit und nach den verschiedensten Gesetzen, Dienstanweisungen, Verwaltungsvorschriften und Durchführungsbestimmungen arbeiten und auch wenn es schmerzlich erscheint:

Das Wort Kompetenz ist im Gesetzgebungsverfahren mehr als fehl am Platz (explizit im Steuer-, Renten- und Dienstrecht also auf Verwaltungsebene). Letztendlich regelt sich fast alles nach Einzelerlasslage, die bereits auf Grundsatzsachbearbeiterebene konzipiert und durchgesetzt werden kann. Der (zumeist) willige und freundliche Bürger kann letztlich nur gegen Einzelentscheidungen klagen und wie es vor Gericht aussieht, weiß wohl auch jeder der häufiger dort zu tun hat (du wahrscheinlich am ehesten). Manchmal kommt man mit auswürfeln besser.

Traurig, aber ist nunmal so. Die letzten 10 Jahre Berufspraxis haben mich da komplett desillusioniert ... :(
 
Das mag zwar stimmen, aber dennoch treffen ihre Vorschläge auf offene Ohren. Das sollte den anderen Parteien doch etwas zu denken geben, meint mann.....

Tut es ja auch. Aber bis auf weiteres laufen die Gedanken auf "was tun wir gegen die neuesten Populisten?" hinaus.

Aber wenns um Gesetze und um Pläne geht kannst du unsere jetzige Regierung auch wegschmeißen....

Wenn es um Gesetze mit den "richtigen" Zielen geht.
Aber das ist ein himmelsweiter Unterschied zu Gesetzen im allgemeinen. Die kriegen die nämlich durchaus erlassen und auch durchaus mit Wirkung. Genau das Gegenteil dessen, was ich mir wünschen würde - aber sie wissen, wie es geht.
Die Piraten bewegen sich derzeit auf dem Niveau eines intellektuellen Stammtischs: Tolle Pläne, wie es sein sollte. Aber keinen (erkennbaren) Plan, wie man dass dann erreichen sollte. Da können sie sich mit der MLPD, NPD, Tierschutzpartei, den Spirituellen und ähnlichen in eine Ecke stellen (je nachdem, welche nicht-umsetzbaren Pläne man persönlich toll findet)
Leider bringt es uns nicht weiter, wenn eine Partei etwas von dem richtig machen, was viele Parteien verbocken ("Konzept auffstellen, wo man mal hin will"), wenn sie all das, was die etablierten Parteien richtig machen (und bei allem Schrott: Im Tagesgeschäft und der Abwicklung gäbe es potential für sehr viele weitere Fehler), nicht hinbekommt.


Was mir schon wieder Bauchschmerzen bereitet, ist die neu erstarkte Wähleranzahl bei der SPD. Also entweder es pendeln wirklich sehr viele zwischen den "etablierten" Volksparteien hin und her um nur ja nicht vom Mainstream abzuweichen und ohne tatsächlich begriffen zu haben, dass sie von jeder bisher regierenden Partei nur verarscht worden sind oder aber es gibt hier ein paar Spaßvögel, die ...

Es gibt auch einfach Leute, die Wählen lieber eine mittelmäßige Partei, von der sie wissen, was sie einem bringt (was zwar nicht das ist, was sie verspricht...), als eine Partei mit guten Forderungen, bei deren Umsetzungsversuchen aber alles mögliche einschließlich wahrer Katastrophen zu erwarten ist.
Dazu kommt der "auf keinen Fall FDP"-Faktor, der weiterhin durch Rot-Grün am ehesten zu wählen ist.


Mal eine Frage wie kann man nur für die Grünen sein!?:wall:

Man schließe alle größeren Übel aus und nehme, was übrig bleibt.

Wenns nach denen geht schlafen wie im Busch, ach ne da wohnen ja Tiere, In einer Höhle,....

VORHER sollte man sich natürlich erstmal mit Politik befassen :rollen:


Woher nimmst du das Wissen, dass wir so eine juristische Ausarbeitung nicht haben ?
Keine Sorge, ich fang' jetzt nicht an zu bluffen, es ist nur so, dass ich an dieser Stelle
offen gestanden überfragt bin und ich mir eingehendere Details nur vorstellen könnte,
bei einem Mitglied der AG Urheberrecht anzutreffen. In Wahl- und Parteiprogrammen
wird' man diese Art der Ausarbeitung jedenfalls sowieso nicht antreffen, weil Informationen
dort für die Wähler runtergedampft sind... falls du daraus deine Behauptung abgeleitet
haben solltest.

Ich glaube, er hat an keiner Stelle behauptet, dass ihr sowas nicht habt - er hat nur gesagt, dass er sowas sehen will, bevor er euch wählt.
Und ganz ehrlich: Mehr als idealistische Ziele habe ich von den Piraten auch noch nicht gesehen. Und da diese z.T. in klarem Wiederspruch zu herrschenden Gesetze und internationalen Vereinbarungen stehen könnten, würde ich auch sehr genau wissen wollen, wie denn die Umsetzung laufen soll.
 
....
Es gibt auch einfach Leute, die Wählen lieber eine mittelmäßige Partei, von der sie wissen, was sie einem bringt ....

:what:
Du meinst also, es gibt immer noch genügend Menschen, die lieber sehenden Auges in den Abgrund düsen, statt mal das Navi beiseite zu legen und den Faltplan zu nutzen ... ?

Ich bin mir jetzt nicht so ganz sicher, aber Agenda 2010, Hartz4, Aufhebung Vermögenssteuer, Steuerentlastungen für Großkonzerne, Kriegsbeteiligung ... wer zum Teufel will so etwas???
Und es ist genau das, was jemand bekam/bekommt, wenn er SPD wählt. Zumindest solange die Seeheimer dort immer noch am Ruder und in den Schlüsselpositionen sind. :daumen2:

Da ist aber selbst Mittelmaß für die Mehrzahl der Bürger sicherlich höher angesiedelt. (Zugegeben: ich hab den Schröder in 98 auch noch gewählt, aber da war er auch noch nicht in dem Maße korrumpiert und mir war alles Recht, um den Kohl loszuwerden)

....Dazu kommt der "auf keinen Fall FDP"-Faktor, der weiterhin durch Rot-Grün am ehesten zu wählen ist.

Du meinst sicherlich Rot - Rot - Grün. ;-)
Rot/Grün alleine bekommt nix mehr gebacken, nich mal ne ordentlich Opposition zu den Folgen ihrer eigenen Regierungsentscheidungen.
Ist so!
 
Zuletzt bearbeitet:
Du meinst sicherlich Rot - Rot - Grün. ;-)
Rot/Grün alleine bekommt nix mehr gebacken, nich mal ne ordentlich Opposition zu den Folgen ihrer eigenen Regierungsentscheidungen.
Ist so!

Naja mit den utopischen Vorstellungen der linken, wirst du auch nichts reisen können....
Falls die tatsächlich mal an die Regierung kommen würden, wird Deutschland wohl völlig den Bach hinunter gehn... :daumen2:

Aber egal was man wählt, ist doch momentan immer das Falsche... taugen doch alle nix mehr :schief:

mfg

Bärenmarke
 
Thema: Außenpolitik

Unsere Regierung bzw. Politiker sind komisch.... Da müssen in Afghanistan erst 3 Soldaten ums Leben kommen (mein Beileid den Hinterbliebenen) damit unsere Politiker kapieren das unsere Soldaten sich im Krieg befinden und bessere Ausrüstung dort unten benötigen. Und siehe da: Gestern Abend auf B5 Aktuell: "Die Truppen in Afghanistan bekommen zwei Panzerhaubitzen und Schützenpanzer des Typs "Mader".

Jeder Mensch der sich etwas mit den Taliban befasst hat, weiß das sie keine Eindringlinge in ihrem Land dulden. Und falls unsere Politiker 1+1 zusammenzählen KÖNNTEN, hätten sie diese Schützenpanzer schon viel früher geschickt. Solange ein Land nicht in Frieden sich wiederaufbauen kann spricht man von Krieg. Zumindest solange bis die gewaltbereiten Gruppen ihre Waffen niederlegen. Ich frag mich warum unsere Politiker das NICHT erkannt haben? Denn für ihre fehlenden Erkenntnisse mussten Menschen mit ihrem Leben bezahlen.

Die Begründung der Regierung warum keine Kampfpanzer geschickt wurden war folgende: "Das würde die Bevölkerung verschrecken". Mal ohne Witz, was ist wichtiger? Ein Menschenleben das duch Panzerstahl geschützt wird oder die Bevölkerung die noch nie einen Panzer gesehen hat, aber genau weiß das die Deutschen helfen wollen.

Und was bringen die besten Truppen zum Wiederaufbau wenn sie sich selbst besser schützen könnten, es aber nicht dürfen weil das Material dazu nicht freigegeben wird?

Was dient besser zur Abschreckung von Angriffen als ein Panzer?

Das sind mal meine Gedanken dazu....
 
Man schließe alle größeren Übel aus und nehme, was übrig bleibt.

Was soll jetzt an den Grünen das kleiner Übel sein? Wenns nach denen Geht dann würden wir uns alle töten müßen, weil wir sonnst irgend ein Lebewesen was antun könnten. Sein doch mal so frei und sage mir Was die Grünen für Anternativen haben um den Öko-Strom der in der Nordsee gewonnen wird bis nac Bayern zu bringen!? neue Trassen für Hoch und Höchstspannungsleitungen dürfen ja nach dehren Denke nicht gebaut werden, mit dem LKW? Oder wie soll das laufen. Die sollten lieber zusehen das die die Bahn wieder in die Reihe kriegen! wenn nur 10% der Ware die mit dem LKW transportiert weden würde, was ohne weiteres mach bar währe! ging ja Früher auch udn die Schienen liegen zu 95% immer noch. Dann wäre mal viel Umweltschutz gemacht worden, aber die Bahn will ja das nicht. Und die Politiker reden und reden und reden, was passiert nichts, warum?! weil so wieder Steuern rein kommen, über die Bahn wäre es viel weniger. Dann der nächste Treffer der ÖKos(Grünen), Biogasanlagen können ihr Biogas in die Leitunge der örtlichen Versorgers ein leiten, der hat kaum eine Möglichkeit sich zu weren, nur wenn es wirtschaftlich Unzumutbar wäre und wer entscheidet das? Ja auch wieder ein Grüner.:wall:
Als ob da noch nicht genug ist, nein der Versorger hat pech und muß zu 95% das Gas noch mal Komprimiren um es von da weg zu bekommen, alles auf kosten des Versorgers( das zahlen dann Alle, im Versorgungsgebiet! Das mal keine Dummen gedanken auf kommen!) Großanlagen, mit denen man das wirtschaftlich unterhalten könnte werde nicht gefördert, weil nur bis 750Nm³(Normkubikmerter). Allein der Bauer verbraucht schon ein Haufen Diesel, dann muß das Biogas Aufbereitet werden, Schwefel raus, CO² und CO raus, getrocknet werden und dann noch angepasst werden an das Gas vor Ort, meist muß Propan und/oder Butan zugemischt werden, dann kommt noch der Kompressor das braucht auch noch Strom, das ist doch kein Umwelt schutz mehr. Zudem sind die gegen Atomkraft, Ok seh ich ein , aber auch gegen Gas- und Kohlekraftwerte, gegen Windparks, Solarparks und Wasserkraftwerke sind die auch, womit soll den in Zukunft Strom erzeugt werden? Splange die nicht ernsthaft eine Kurs gehen und auch mal sagen wir wollen kein Atomstron(davon gehen die bestimmt nicht weg), aber wir wollen dafür die als Ersatz und dier neuen Leitungen wollen wie dann auch. Sind die bei mir fast auf dem Nievau der NPD. Man braucht sich je nur umsehen im Land über all sind die Grünen am mekern und wollen irgend was nicht, aber einen Ersatz bieten die nicht an, oder einen der gleich über 5 mal so teuer ist, mindestens!

So das wars mal wieder. das wpllte ich schon immer mal los werden.

Gruß Martin
 
Unsere Regierung bzw. Politiker sind komisch.... Da müssen in Afghanistan erst 3 Soldaten ums Leben kommen (mein Beileid den Hinterbliebenen) damit unsere Politiker kapieren das unsere Soldaten sich im Krieg befinden
Sie wissen das schon lange,wollen es aber nicht der Bevölkerung sagen das sie nurnoch mehr rebellieren wird.In den Köpfen der meisten Menschen soll es keinen Krieg im 21.Jahrhundert geben
Jeder Mensch der sich etwas mit den Taliban befasst hat, weiß das sie keine Eindringlinge in ihrem Land dulden.
Wer duldet schon eindrinlinge!?
Zumindest solange bis die gewaltbereiten Gruppen ihre Waffen niederlegen.
Zu diesen Gruppen kann man auch die Armeen zählen bzw.sollen sie nicht gewaltbereit sein,wenn man sie angreift?

aber genau weiß das die Deutschen helfen wollen.
Sie handeln wohl eher im eigenen Interesse.
Seinen wir ehrlich welche Regierung gibt schon soviel Geld aus nur um zu helfen.




Aber für diese Diskussion gibt es ja eh einen eigenen Thread,weshalb man dort die Diskussion weiterführen sollte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja mit den utopischen Vorstellungen der linken, wirst du auch nichts reisen können....
Falls die tatsächlich mal an die Regierung kommen würden, wird Deutschland wohl völlig den Bach hinunter gehn... :daumen2:

....

(Das, lieber Pokerclock, ist Populismus.)

@ Bärenmarke:
Ich meine damit nur, dass du ruhig etwas genauer werden könntest. Präzisiere doch mal:
Was würde denn alles den Bach runter gehen? Arbeisplätze? Erspartes? Renditen? Lebensqualität? Das Leben der Bundeswehrsoldaten im Ausland? Infrastruktur? Staatsgefüge? Unser aller Leben im sibirischen Gulag? Die Umwelt? Die Wirtschaft?

Und wenn du tatsächlich der Meinung bist, dann wäre doch eine Begründung nicht schlecht.

Allgemeinplätze sind was Wunderbares. Man muss sie nicht belegen, nicht begründen oder auch nur an irgendeiner Realität festmachen. :schief:

Was für dich Utopie ist, kann für manche Lebensinhalt sein. Was für dich Utopie ist, kann (richtig umgesetzt) unsere Zukunft in einer endlich wieder solidarischen Gemeinschaft sein.

Mal ein Link zu einem wirklich lesenswerten Beitrag dazu: Feynsinn Unter dem Lack ein Feudalsystem mit einer beachtlichen Schlusserkenntnis.


Auch mfG ....
 
@ Bärenmarke:
Ich meine damit nur, dass du ruhig etwas genauer werden könntest. Präzisiere doch mal:
Was würde denn alles den Bach runter gehen? Arbeisplätze? Erspartes? Renditen? Lebensqualität? Das Leben der Bundeswehrsoldaten im Ausland? Infrastruktur? Staatsgefüge? Unser aller Leben im sibirischen Gulag? Die Umwelt? Die Wirtschaft?

Und wenn du tatsächlich der Meinung bist, dann wäre doch eine Begründung nicht schlecht.

Dann tu ich dir doch mal den gefallen :D

Die Wirtschaft würde schaden nehmen u.a. die Produktivität, es würden eventuell mehr Arbeitsplätze geschaffen werden, indem man auf Maschinen verzichtet, was aber alles andere als Rentabel ist... Wettbewerbsfähig wäre Deutschland dannach mit Sicherheit nicht mehr...

Durch ihre ganzen Kapitalsteuern bzw. Vorhaben usw. würde dein gespartes auch mehr leiden wie momentan, außer du besitzt nur 5€ auf dem Sparbuch...

Die Lebensqualität würde sinken, brauch man ja nur die BRD und die DDR vergleichen.... ich sag nur Stasi :D

Zur Bundeswehr in Afghanistan, da gibt es auch noch genug andere Parteien die sie abziehen möchten, da muss man auf keinen Fall die linken wählen... Und wenn schon Afghanistan, dann doch bitte mit gescheiter Ausrüstung... aber die Entscheidung liegt ja leider nicht bei mir :D

Dann zu deiner Umwelt, Umweltschutz war in z.b. der DDR kein großes Thema, da musste man einiges von Grund auf sanieren... hab ich letztens einen Bericht im Fernseh gesehen, in dem ein Chemiegebiet aus dem Osten nach der Wende und heute gezeigt wurde.... war ziemlich heftig wie es dort nach der Wende aussah.... gesund ist definitiv was anderes...

Und die Infrastruktur im Osten war wohl auch nicht so der reißer, sonst hätte man wohl nicht die ganzen autobahnen neu machen müssen...

Aber der sozialismus ist natürlich so toll :ugly:

mfg

Bärenmarke
 
Du meinst also, es gibt immer noch genügend Menschen, die lieber sehenden Auges in den Abgrund düsen, statt mal das Navi beiseite zu legen und den Faltplan zu nutzen ... ?

Die gibt es bekanntermaßen wort-wörtlich, das hat nichts mit "meinen" zu tun ;)

Ich bin mir jetzt nicht so ganz sicher, aber Agenda 2010, Hartz4, Aufhebung Vermögenssteuer, Steuerentlastungen für Großkonzerne, Kriegsbeteiligung ... wer zum Teufel will so etwas???

Agenda2010: Enthielt meiner Meinung nach eine ganze Menge guter Ansätze und vor allem war es überhaupt mal eine Zielvorstellung, auf die man dann auch hingearbeitet hat. Im Monatstakt populistisches Flickwerk rauszuhauen und abgeschlossene Verträge aufheben, wie es unsere derzeitige Regierung praktiziert, ist imho um ein vielfaches schlimmer.
HartzIV: Abgesehen von der katastrophalen Umsetzung der Weiterbildungsmaßnahmen (die eben weit unter der Ebene des Bundestages versaubeutelt wird) und der fragwürdigen Höhe der Sätze (die aber schon allein aufgrund der vergangenen Zeit hätten überarbeitet werden müssen): Ich. ALGII ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie man massiv Bürokratie einsparen und trotzdem besser angepasste Leistungen erbringen kann, als mit dem alten Mischmasch verschiedenster Systeme.
Aufhebung der Vermögenssteuer: z.B. FDP-Wähler
Steuerentlastungen für Großunternehmen: z.B. FDP-Politikgestalter

Selbst diese großen Übel der SPD können, je nach persönlichem Standpunkt, noch das Beste sein, was die momentane Parteienlandschaft anzubieten hat.

(Zugegeben: ich hab den Schröder in 98 auch noch gewählt, aber da war er auch noch nicht in dem Maße korrumpiert und mir war alles Recht, um den Kohl loszuwerden)

Ich hab ihn auch 2002 gewählt. Lieber einen Schröder, der seine Versprechen nicht hinbekommt, als einen Stoiber, der SEINE Versprechen umsetzt. (und sogar 2005 hab ich noch SPD gewählt, werde ich nach dieser großen Koalition aber so schnell nicht wieder machen)

Du meinst sicherlich Rot - Rot - Grün. ;-)

Nö. Oder wo kann man 3 Parteien wählen? ;)

Rot/Grün alleine bekommt nix mehr gebacken, nich mal ne ordentlich Opposition zu den Folgen ihrer eigenen Regierungsentscheidungen.
Ist so!

Opposition zu den eigenen Entscheidungen ist sowieso schwer (außerdem bringt es nichts, darüber rumzujammern, dass man sich mit der Atomindustrie auf einen Vertrag geeinigt anstatt denen einfach Gesetze vor den Latz zu knallen oder sie komplett zu enteignen, was rückwirkend betrachtet wohl die einzige Methode zur Umsetzung des abgesprochenen gewesen wäre...), noch schwerer wird es, wenn der "Außen"minister bereits 50% der Oppositionsarbeit übernimmt (und sich in weiteren 30% so anstellt, dass sich eigentlich jeder die Oppositionskommentare selbst denken kann)


Was soll jetzt an den Grünen das kleiner Übel sein?

aus meiner Sicht vor allem:
- (langfristig) zukunftstaugliche Wirtschaftskonzepte
- zukunftstaugliche Konzepte zur Ressourcennutzung
Da kann man alle anderen Parteien direkt in die Tonne treten und die beiden Punkte (vor allem aber der zweite) sind imho wesentlich wichtiger als fast alles andere.
Im Bereich Bildung und Innenpolitik sind die Grünen imho auch nicht schlechter als andere.

Sein doch mal so frei und sage mir Was die Grünen für Anternativen haben um den Öko-Strom der in der Nordsee gewonnen wird bis nac Bayern zu bringen!? neue Trassen für Hoch und Höchstspannungsleitungen dürfen ja nach dehren Denke nicht gebaut werden

Dürfen sehr wohl. Werden sogar unterstützt. (anstelle von neuen fossilen oder gar nuklearen Großkraftwerken in Mitteldeutschland)

Die sollten lieber zusehen das die die Bahn wieder in die Reihe kriegen!

Tjo, das ist ein bißchen schwer, seitdem so ein paar Liberale der Meinung waren, dass Macht&Kontrolle doch viel besser in die Hände der Geldgeilen gehört, nicht in die Hand des Staates.

wenn nur 10% der Ware die mit dem LKW transportiert weden würde, was ohne weiteres mach bar währe! ging ja Früher auch udn die Schienen liegen zu 95% immer noch. Dann wäre mal viel Umweltschutz gemacht worden, aber die Bahn will ja das nicht. Und die Politiker reden und reden und reden, was passiert nichts, warum?!

Hmm - vielleicht weil ganze Schreinereien von den Türen leben können, die SPD und Union bei Autokonzenren einrennen? (Die FDP muss das nicht, die sitzt schon drin)

So das wars mal wieder. das wpllte ich schon immer mal los werden.

Dann haben wirs jetzt hoffentlich hinter uns...
 
Dann tu ich dir doch mal den gefallen :D

.....

Den hast du mir tatsächlich getan. Danke.
;)

Wer linke Gesamtkonzepte mit der DDR oder dem Ostblock von vor 20 Jahren vergleicht, zeigt nur ganz deutlich, dass er sich mit der Materie über die er spricht/schreibt nicht auskennt.

Was würde denn der Wirtschaft Schlimmes passieren? Wer will denn auf Maschinen verzichten? (Hallo!?) Wer würde denn heutzutage ökologischen Selbstmord betreiben?
Kein Mensch (ok, vllt. ein paar alte Tattersäcke und ewig Gestrige aber die gibt es mit sogar den gleichen Zielen auch bei der Union und die sind hoffentlich bald alle verrottet) bei den Linken will heut noch einen Überwachungsstaat. Da kenn ich (leider) bedeutend mehr (betagte) Leute, die ab und an Äußerungen wie: "Beim Hitler gab´s wenigstens noch Zucht und Ordnung und auch nich so viele Ausländer" tätigen und das wahrscheinlich sogar genauso meinen. Woran liegt´s? Am Alter?

Afghanistan: Die Bunzelkanzelorin: " ...ich stehe hinter dem Einsatz..." und natürlich schicken wir auch zu einem bereits (angeblich) fest geplanten Abzug erst noch mal schnell Waffen (PzH 2000 und Kampfhubschrauber) ins Krisengebiet, damit die Stimmung dort so richtig Fahrt aufnimmt. Die SPD applaudiert dazu noch und selbst die Grünen fordern nur Aufklärung warum denn schon wieder so was Schlimmes wie 3 Tote Soldaten im Krieg passieren konnte... Weltfremd oder scheinheilig?
Einzig die Linke ist für einen sofortigen Abzug.

Ja und zu den Autobahnen .... die soll man doch nicht immer als Bemessungsgrenze für ein System heranziehen (3. Reich und so; you know?) ...;)

Aber auch dazu gilt, was hat das mit den heutigen gesamtdeutschen linken Zielen zu tun? Nix.

Die Linken wären (selbst wenn sie es zu einer (Mit-)regierungspartei schaffen würden, gar nicht Willens die Demokratie abzuschaffen und das Wirtschaftssystem auszuradieren. Es geht darum dies system wieder sozial und fair zu gestalten. Dazu gibt es sogar konkrete Ziele hin zu mehr Direktdemokratie seitens der Linken. Wer will denn da Angst haben vor zu wenig Mitspracherecht?

@ ruyven:

Naja, wenn diese angesprochenen "großen Übel" noch für manche das beste sind, was die Parteienlandschaft zu bieten hat, dann ist denen leider nicht zu helfen.
Und wie du schon richtig auzeigst, ist es eigentlich egal ob FDP oder SPD und genau deshalb ist es auch kein Unterschied ob große Koalition oder schwarz/gelb. Es geht immer in die selbe Richtung, solange eine von den s.g. großen "Volks"parteien noch als großer Koalitionär in der Regierungsverantwortung ist.

Auch deshalb fällt mir eine rot/grün - Wahl nicht im Traum ein, denn selbst in der ökologischen Zielsetzung sind sich die Linken mit den Grünen weit näher als die Grünen und die SPD. Und genau da liegt auch das Problem was ich mit einigen Grünen Entscheidungsträgern auf Länderebene habe (speziell Saarland). Die eingeimpfte Angst vor der "großen roten Gefahr" und die Käuflichkeit durch andere Parteien scheint mir da mittlerweile zu ausgeprägt.
Gibt es da auch so eine Art "Seeheimer Kreis"?
;)
 
Wer linke Gesamtkonzepte mit der DDR oder dem Ostblock von vor 20 Jahren vergleicht, zeigt nur ganz deutlich, dass er sich mit der Materie über die er spricht/schreibt nicht auskennt.

Interessant. Es scheint mir, dass du wohl noch nie eine politische Diskussionsrunde mit diesen Kapsern geschaut hast?
Ist vielleicht nicht mehr ganz so "krass" wie es damals war, aber warum in ein politisches System Vertrauen, welches nicht funktioniert hat...
Oder glaubst du ernsthaft, die Linken würden das nicht gern wieder so umgestalten zumindest in vielen Bereichen, wenn sie es könnten :ugly:
Da kann man nur beten, dass sowas nie passieren wird...


Was würde denn der Wirtschaft Schlimmes passieren? Wer will denn auf Maschinen verzichten? (Hallo!?) Wer würde denn heutzutage ökologischen Selbstmord betreiben?
Kein Mensch (ok, vllt. ein paar alte Tattersäcke und ewig Gestrige aber die gibt es mit sogar den gleichen Zielen auch bei der Union und die sind hoffentlich bald alle verrottet) bei den Linken will heut noch einen Überwachungsstaat. Da kenn ich (leider) bedeutend mehr (betagte) Leute, die ab und an Äußerungen wie: "Beim Hitler gab´s wenigstens noch Zucht und Ordnung und auch nich so viele Ausländer" tätigen und das wahrscheinlich sogar genauso meinen. Woran liegt´s? Am Alter?

Dann schau dir doch mal die sozialistischen Staaten an, die setzen bei weitem nicht so intensiv Maschinen ein wie wir es tun:schief:
Z.b. die vorgeschlagene Reichensteuer, verärgert nur Unternehmern und lockt sie dadurch ins Ausland...
Der Mindestlohn, den sie anstreben ist in dieser Höhe nicht machtbar und würde nur die Wirtschaft schädigen.
Und so geht das gerade weiter, witschaftlich sinnvoll für Deutschland wäre eine linke Regierung mit Sicherheit nicht, sieht man ja an den Ostbundesländern wo sie noch mit regieren... wie sie da den Karren in den Dreck fahren:daumen2:
Und wenn du schon bei Ausländern bist, die sind imo teilweise ein Problem und zwar weil es wohl seit einiger Zeit Mode ist sich nicht mehr Integrieren zu wollen :what:
Wer braucht sowas? Niemand... aber dann jedesmal mit dem Hitler scheiß kommen, das sind mir die liebsten... brauch ich nur mal nach Australien oder Kanada schauen die machens richtig... wer ausländer ist und kein job hat bzw. findet in einer bestimmten Zeit kann gehn... und wer keinen Bock hat sich zu integrieren findet wohl auch nicht so einfach einen Job....
Da mal etwas auszumisten würde nicht schaden und nein deswegen ist auch niemand ein Nazi oder findest du Australier sind Nazis?



Afghanistan: Die Bunzelkanzelorin: " ...ich stehe hinter dem Einsatz..." und natürlich schicken wir auch zu einem bereits (angeblich) fest geplanten Abzug erst noch mal schnell Waffen (PzH 2000 und Kampfhubschrauber) ins Krisengebiet, damit die Stimmung dort so richtig Fahrt aufnimmt. Die SPD applaudiert dazu noch und selbst die Grünen fordern nur Aufklärung warum denn schon wieder so was Schlimmes wie 3 Tote Soldaten im Krieg passieren konnte... Weltfremd oder scheinheilig?
Einzig die Linke ist für einen sofortigen Abzug.

Irgendwie müssen die ja ihre Wähler locken, wenn der Rest vom Programm schon ******* ist.
Scheint ja gut zu klappen...
Wobei der Fehler in Afghanistan auch daran liegt, dass man wenn man schon unbedingt hinmuss auf hohe Feuerkraft bzw. starke Waffen verzichtet...



Ja und zu den Autobahnen .... die soll man doch nicht immer als Bemessungsgrenze für ein System heranziehen (3. Reich und so; you know?) ...;)
Was du immer mit deinem 3. Reich hast :schief:
Dass damals Autobahnen gebaut wurden, ändert nichts an der Sache, dass die im Osten verkommen sind... und teuer saniert werden mussten...

Aber auch dazu gilt, was hat das mit den heutigen gesamtdeutschen linken Zielen zu tun? Nix.
War ja nur ein beispiel, wie toll es doch im sozialistischen Nachbarstaat war :ugly:
Aber das Finanzierungskonzempt von den linken ist doch noch ein größeres Traumschloß wie das der FDP, das wollen wir machen und das blub blub frägst die Kasper mal wie sie das finanzieren wollen... durch Umverteilung die Reichen sollen es zahlen... ja ne is klar :ugly:

Die Linken wären (selbst wenn sie es zu einer (Mit-)regierungspartei schaffen würden, gar nicht Willens die Demokratie abzuschaffen und das Wirtschaftssystem auszuradieren. Es geht darum dies system wieder sozial und fair zu gestalten. Dazu gibt es sogar konkrete Ziele hin zu mehr Direktdemokratie seitens der Linken. Wer will denn da Angst haben vor zu wenig Mitspracherecht?

Sozialismus muss ja nicht unbedingt bedeuten, dass die Demokratie abgeschafft wird und eine Diktatur aufgebaut wird...
Nicht immer gleich mit dem Extremsten kommen ;)
Aber deine vermeintlichen sozialen Eingriffe sind imo nur möglich, wenn man in das Wirtschaftssystem eingreift... in welchem Rahmen das sei mal dahingestellt
Aber wie gut das klappt, alles sozial und fair zu gestalten sieht man ja am besten am beispiel Griechenland... Ob jetzt ein Staatsbankrott so toll ist mag ich doch zu bezweifeln...
Aber der durchschnittliche linke wähler ist wohl eher der, wo es im leben zu nichts gebracht, mittellos ist, eventuell Hartz IV und dann schreit ja dafür muss der staat sorgen und dafür... :ugly:
Bisschen eigenverantwortung schadet nicht, den wenn jeder so denkt hat bald keiner mehr Bock zu arbeiten und wer bezahlt dir dann deine sozialen Gesten?
Die Bundesbank bzw. die EZB in dem die Druckerpresse angeworfen wird :daumen2:
Sozialismus ist immernoch einer der größten Feinde des technischen Fortschrittes und das brauchen wir hier in Deutschland nun wirklich nicht.
gibt genug beispiele in der Geschichte die gezeigt haben, dass es nicht funktioniert!

mfg

Bärenmarke
 
@ ruyven:

Naja, wenn diese angesprochenen "großen Übel" noch für manche das beste sind, was die Parteienlandschaft zu bieten hat, dann ist denen leider nicht zu helfen.
Und wie du schon richtig auzeigst, ist es eigentlich egal ob FDP oder SPD und genau deshalb ist es auch kein Unterschied ob große Koalition oder schwarz/gelb. Es geht immer in die selbe Richtung, solange eine von den s.g. großen "Volks"parteien noch als großer Koalitionär in der Regierungsverantwortung ist.

Das habe ich eigentlich kein einziges mal gesagt. Nur weil ich Schwarz-Rot schlecht fand, heißt das nicht, dass ich Schwarz-Gelb nicht noch wesentlich schlechter finde. Es geht jetzt definitiv in eine andere (in vielen Punkten entgegengesetzte) Richtung, als unter Rot-Grün und unter Schwarz-Rot herrschte immerhin Stillstand.

Auch deshalb fällt mir eine rot/grün - Wahl nicht im Traum ein, denn selbst in der ökologischen Zielsetzung sind sich die Linken mit den Grünen weit näher als die Grünen und die SPD.

Siehe den Thread zum Wahlprogramm der Linken:
Deren Aussagen zu ökologischen Themen wirken derart oft nachträglich eingefügt, dass ich denen kein Wort glaube. Die Linke ist zwar auch an anderer Stelle extrem populistisch und substanzarm, aber im Bereich Umweltschutz hat sie kaum mehr zu bieten, als man in der BILD finden. Dagegen steht die Politik auf Landesebene, die an mehreren Stellen vom (Braun)Kohlelobbyismus geprägt ist.
Nö. Mit den Grünen kann sich die Linke in der Rubrik definitiv nicht vergleichen. Eher mit der FDP. (Wobei die ihre Lippenbekenntnisse an den entsprechenden Stellen sogar überzeugender rüber bringt und sich erst durch wiedersprüchliche Aussagen an anderer Stelle entlarvt)

Und genau da liegt auch das Problem was ich mit einigen Grünen Entscheidungsträgern auf Länderebene habe (speziell Saarland). Die eingeimpfte Angst vor der "großen roten Gefahr" und die Käuflichkeit durch andere Parteien scheint mir da mittlerweile zu ausgeprägt.

Ein leuchtendes Vorbild ist das Koalitionsverhalten der Grünen sicherlich nicht, das stimmt. (Auf der anderen Seite: Es gibt auch keine Partei, die sich besser präsentiert. Entweder, weil sie sich jegliche Koalitionspläne sparen können -wie die Linke- oder weil sie sich unter Vrnachlässigung sämtlicher Inhalte auf Machtpoker einlassen)


Dann schau dir doch mal die sozialistischen Staaten an, die setzen bei weitem nicht so intensiv Maschinen ein wie wir es tun:schief:

"Die sozialistischen Staaten"?
Staaten, die in vollem Umfange sozialistisch sind: 0
Staaten, die sich sozialistisch nennen und sozialistische Ansätze zeigen: 1 (seit Jahrzehnten von 90% der möglichen regionalen Wirtschaftskontakte boykottiert)

Was stimmt: Die Staaten, die sich in der Vergangenheit sozialistisch genannt haben (gewesen sind sie es immer nur eingeschränkt), hinkten in der Industriellenentwicklung allgemein hinterher und somit natürlich auch in der Automatisierung.
Es wurden aber nie Maschienen durch Arbeiter ersetzt, die grundlegende Entwicklungsrichtung war die gleiche, wie im Kapitalismus. Nur die Entwicklungsgeschwindigkeit war geringer.

Dass damals Autobahnen gebaut wurden, ändert nichts an der Sache, dass die im Osten verkommen sind... und teuer saniert werden mussten...

Ähnlicher Fall: Nach meiner Beobachtung sind in der DDR keine Autobahnen verkommen. Die waren eigentlich sogar in einem Zustand, den man sich in manch altem Bundesland wünschen würde. Der Haken war nur, dass sie immer noch den gleichen Aufbau hatten, wie im 3. Reich (z.T. waren es sogar die gleichen...) und der war zwar sehr robust, aber eben für <<100km/h ausgelegt. (also dem Tempo, dass man auf deutschen Autobahnen real fahren kann...)

Aber der durchschnittliche linke wähler ist wohl eher der, wo es im leben zu nichts gebracht, mittellos ist, eventuell Hartz IV und dann schreit ja dafür muss der staat sorgen und dafür... :ugly:^

Personen, die vom aktuellen System Honig ums Maul geschmiert bekommen, wählen typischerweise keine Parteien, die das aktuelle System umbauen wollen...
 
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