Volksentscheid in Berlin: Umwandlung von Wohnungen in Sozialwohnungen

Woher willst du das Haus bezahlen. Wenn nicht ein bestimmter Verdienst und eine feste Vollzeitstelle da ist, gibt es dafür gar nicht erst einen Kredit.

Ich hab es mal in einen Rechner eingegeben.
Bei 300.000€, sind es etwa 1000€ Monatlich über 33 Jahre.

Na da kannst auch zur Miete wohnen, wenn du unter 1000€ warm was findest.

Kredit würde ich nie machen, eher ansparen. Damit lässt sich wesentlich besser verhandeln und flexibler arbeiten wenn man das Geld hat und sich keine Kopf machen muss um Kredite etc.

Die Immobilienpreise richten sich aktuell auch an die Leute die ordentlich was verdienen.

Finde ich an sich auch nicht schlimm, hier wohnen sowieso extrem viele Leute zu Miete (verglichen mit anderen Ländern) und daran ist nichts schlimmes. Eigentum verpflichtet und man muss später auch viel investieren. Bevor der Kredit zurückgezahlt ist, muss man noch einiges an Geld wieder in das Haus stecken, das wird keine 20-30 Jahre ganz ohne Investitionen überstehen :)
 
Hier wird etwas von 4,5 Jahren im Durchschnitt für den Bachelor geschrieben. Ja schön, ich hab 4 für Bachelor und Master zusammen, dann muss ich fertig sein.
Moment, an Bundeswehr-Universitäten ist doch Trimester und nicht Semester wie an normalen.

Ich muss 600km von zu Hause weg sein
Also bitte. Wer zum Bund geht, ganz egal ob damals als Wdler oder jetzt als Fwdl oder SaZ, sollte damit rechnen, nicht heimatnah stationiert zu sein.
 
Wenn ich den besten Job in der Stadt bekomme, dann wohne ich doch vorzugsweise auch gleich dort - dort habe ich nunmal die kürzeste Anbindung. Vor allem dann, wenn ich für den Job, für den ich am besten qualifiziert bin, nicht nur in einer anderen Stadt, sondern sogar noch in einem anderen Bundesland ist, in welchem die Wohnsituation noch schlechter ist.

Wenn du den besten Job in der Stadt hast, dann ist die Miete für dich definitiv kein Problem.

Es gibt in Bayern Städte wie Augsburg, dort hohlen sich Anwohner inzwischen schon Handwerker vom Land, weil sie in der Stadt ausgehen.

Augsburg hat jetzt nicht gerade eine Stadt mit riesiger Metropolregion und das ein Handwerker zum Auftraggeber mal eine halbe Stunde fährt ist nicht so ungewöhnlich.

Och, dann bewesie doch mal das Gegenteil.
Schau dir mal die Grundstückspreise auf dem Land an, ein Normalverdiener kann sich heutzutage kaum noch einen Bauplatz leisten, geschweige denn überhaupt eine Eigentumswohnung.

Ich kenne die Grundstückspreise in meiner Region ziemlich gut und garantiert besser als du in deiner und hier, in einer zwar eher ländlichen, aber doch nicht mal im Ansatz mit wirklich ländlichen Gegenden vergleichbaren Region, kannst du teilweise bereits Neubauten (dann logischerweise aber keine Villa) inklusive Grundstück für unter 400.000€ bekommen, was sich ein Ehepaar problemlos leisten kann, insofern sie beide arbeiten und nicht allzu verschwenderisch sind, insbesondere in Anbetracht der niedrigen Zinsen und nein, dafür muss man nicht 10.000€ im Monat verdienen.

Dir ist schon klar, dass 1 Mio. verteilt auf sämtliche Großstädte Deutschlands ein verschwindet geringer Wert ist?

Das ist sogar eine Menge und kein verschwindend geringer Wert, selbst, wenn es nicht überwiegend alleinstehende jüngere Männer wären, was die Anzahl der benötigten Wohnungen massiv hebt. Auch, wenn es alles Familien wären, woher nimmst du mehre 100.000 Wohnungen?, Gebäude wachsen nicht aus dem Boden, sondern müssen gebaut werden und, wenn es eines derzeit nicht gibt, dann Auftragsknappheit in der Baubranche. Auch ohne diese Personen wäre es schon schwer genug, aber nun sind sie eben da und müssen logischerweise auch irgendwo wohnen.

Ach, dass bundesweit Politiker in den letzten 20 Jahren Sozialwohnungen abgestoßen haben, ist eine Verschwörungstheorie? Guck dir doch mal an, wie viele Wohnungen alleine Berlin hat privatisieren lassen.
Schau dir München an, wo Sozialwohnungen in Appartments für Top-Verdiener umgewandelt wurden.
Keine Ahnung, wie man so dermaßen die Augen davor verschließen kann, wenn Wohnraum an Spitzenverdiener verteilt wird, ist doch klar, dass sich sonst keiner mehr das Wohnen in der Stadt leisten kann:
Experte warnte vor Privatisierung von Wohnungen: „Es hiess: Weg mit den Haeusern!“ - Berlin - Tagesspiegel
Auch das mit der Mafia ist keine "Verschwörungstheorie": "UEber 30 Milliarden Euro": Mafia waescht Geld mit deutschen Immobilien - n-tv.de


Interessanterweise haben nicht nur die CDU/CSU diese verkauft, sondern auch eure heißgeliebten Linken, die jetzt die Menschen wieder enteignen wollen. Ach ja, übrigens, hatte der Staat trotzdem nie den Wohnungsmarkt in der Hand, der Großteil war in Westdeutschland schon immer im Privatbesitz.
Wieso können sie so viel verlangen? Weil die Nachfrage das Angebot bei weitem übersteigt und zwar nicht nur im Wohnungsmarkt selbst, sondern auch in der Baubranche usw..

Der Denkfehler ist denkbar einfach: Was wenn ich noch keine 40 bin?
Und dass sparen bei der derzeitigen Zinspolitik fast nichts mehr bringt, kommt dir auch nicht in den Sinn?

Ehrlich gesagt glaube, ich, dass du mich hier falsch verstanden hast. Mit der Zahl 40 meinte ich Berufsjahre und nicht das Alter.
Dir muss sparen nichts bringen, spare ein Eigenkapital von, sagen wir mal 80.000€ an, geh zur Bank und hole dir einen Kredit, kaufe das Grundstück und bezahle das Bauunternehmen und du hast dein Haus, je nach Einkommen in 20 Jahren abgezahlt.
 
Interessanterweise haben nicht nur die CDU/CSU diese verkauft, sondern auch eure heißgeliebten Linken, die jetzt die Menschen wieder enteignen wollen. Ach ja, übrigens, hatte der Staat trotzdem nie den Wohnungsmarkt in der Hand, der Großteil war in Westdeutschland schon immer im Privatbesitz.
Wieso können sie so viel verlangen? Weil die Nachfrage das Angebot bei weitem übersteigt und zwar nicht nur im Wohnungsmarkt selbst, sondern auch in der Baubranche usw..

Nein, es wird nicht richtiger je öfter diese völlig falsche Behauptung in den Raum gestellt wird, es war die CDU, bzw. CDU / SPD geführte Regierung:

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Aber Hauptsache die böse Linke hat Schuld, egal ob richtig oder nicht, oder?
Weil alles was verkehrt läuft muss ja von links kommen und wenns gut läuft muss es ein rechts konservativer gewesen sein...
 
Ehrlich gesagt glaube, ich, dass du mich hier falsch verstanden hast. Mit der Zahl 40 meinte ich Berufsjahre und nicht das Alter.
Dir muss sparen nichts bringen, spare ein Eigenkapital von, sagen wir mal 80.000€ an, geh zur Bank und hole dir einen Kredit, kaufe das Grundstück und bezahle das Bauunternehmen und du hast dein Haus, je nach Einkommen in 20 Jahren abgezahlt.
Wir reden nochmal darüber, wenn von dir die 50 geknackt wurden, also so in 25 bis 30 Jahren, und niemand auf dem Arbeitsmarkt mehr deinen faltigen Hintern will oder nur noch zu unterirdischen Konditionen.
 
Moment, an Bundeswehr-Universitäten ist doch Trimester und nicht Semester wie an normalen.


Also bitte. Wer zum Bund geht, ganz egal ob damals als Wdler oder jetzt als Fwdl oder SaZ, sollte damit rechnen, nicht heimatnah stationiert zu sein.

Ja dort gibt es Trimester und darum geht es.

Weit weg von der Heimat zu sein ist für mich persönlich ein Nachteil, ein Nachteil den ich bewusst in Kauf nehme. So what?
 
Wir reden nochmal darüber, wenn von dir die 50 geknackt wurden, also so in 25 bis 30 Jahren, und niemand auf dem Arbeitsmarkt mehr deinen faltigen Hintern will oder nur noch zu unterirdischen Konditionen.

Und ich garantiere dir, dass ich auch dann noch einen Beruf habe.

Nein, es wird nicht richtiger je öfter diese völlig falsche Behauptung in den Raum gestellt wird, es war die CDU, bzw. CDU / SPD geführte Regierung:

Anhang anzeigen 1043156

Aber Hauptsache die böse Linke hat Schuld, egal ob richtig oder nicht, oder?
Weil alles was verkehrt läuft muss ja von links kommen und wenns gut läuft muss es ein rechts konservativer gewesen sein...

Berlin ist auch die einzige Stadt? Die meisten großen Städte sind fest in der Hand linker Parteien. Abgesehen davon, war Berlin mit großem Abstand der Zeit in der Hand der SPD.

Woher willst du das Haus bezahlen. Wenn nicht ein bestimmter Verdienst und eine feste Vollzeitstelle da ist, gibt es dafür gar nicht erst einen Kredit.

Ich hab es mal in einen Rechner eingegeben.
Bei 300.000€, sind es etwa 1000€ Monatlich über 33 Jahre.

Kaum jemand zahlt nur 1000€ im Monat ab, gewöhnlicher sind eher um die 1500€. Für eine Person die allein verdient schlicht nur mit hohem Gehalt möglich, für 2 Verdiener hingegen machbar, man kann dann aber eben keine Großen Sprünge machen. Bin ich ein Alleinverdiener, muss es eben die Eigentumswohnung statt dem Haus werden.
Baukreditrechner: Berechnen Sie Zinsen und Monatsrate fuer ihren Baukredit (übernimmt es leider nicht, 350.000 Kaufpreis, 280.000 Kredit, 4,4% Tilgungssatz, Rest auf Standard) hier mal ein Beispiel, wäre sogar in unter 20 Jahren, sprich man könnte auch mit dem Tilgungszins ein Stück runter.

Woher soll man sich in 40 Jahren das Haus leisten, wenn die 40 Jahre lang das Geld gerade so bis zum Monatsende reicht?!


Sparverhalten der Deutschen: Fast jeder Dritte hat am Monatsende kein Geld mehr - WELT

Tja, was soll ich dazu jetzt noch sagen? Da passt das Ausgabe-Einnahme Verhalten eben nicht, wenn ich keinen Pfennig zurücklege, dann ist das mein Problem und spätestens mit dem Kollabs des Rentensystems werden diese Leute dann erst richtige Probleme bekommen.
 
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Tja, was soll ich dazu jetzt noch sagen? Da passt das Ausgabe-Einnahme Verhalten eben nicht, wenn ich keinen Pfennig zurücklege, dann ist das mein Problem und spätestens mit dem Kollabs des Rentensystems werden diese Leute dann erst richtige Probleme bekommen.
Muss man wirklich wieder die Zahlen bringen, wieviele Personen auf Grundsicherung im Alter (SGB XII), zusätzlich zu ihrer Arbeit aufstocken müssen, in ALG2-Bezug sind, gerade soviel verdienen, dass sie am Ende des Monats +/- 0 haben oder ganz allgemein nur soviel Geld im Monat haben, dass sie als arm oder armutsgefährdet gelten? :rollen:
und um aus dem vom DKK007 gebrachten zu zitieren:
Als Grund, warum sie nicht sparen, sagten die Befragten zu 63 Prozent, dass ihnen ein zu geringes Einkommen das Sparen unmöglich macht.

Berlin ist auch die einzige Stadt? Die meisten großen Städte sind fest in der Hand linker Parteien.
Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!
Ich halte es für gewagt, die SPD als links zu bezeichnen. Seit den 90ern ist sie in großen Teilen neoliberal.
 
Muss man wirklich wieder die Zahlen bringen, wieviele Personen auf Grundsicherung im Alter (SGB XII), zusätzlich zu ihrer Arbeit aufstocken müssen, in ALG2-Bezug sind oder gerade soviel verdienen, dass sie am Ende des Monats +/- 0 haben? :rollen:


Wer hat uns verraten? Sozialdemokraten!
Ich halte es für gewagt, die SPD als links zu bezeichnen. Seit den 90ern ist sie in großen Teilen neoliberal.

Muss ich wirklich wieder die Gründe für den Grund der Notwendigkeit der Grundsicherung bei 99% der Leute aufzählen?
Deinen Nazi Spruch kannst du dir sonst wohin stecken.
Na, wenn das nicht so links wie die SED ist, Enteignungen: Kevin Kuehnerts extreme Ideen fuer die Wirtschaft - WELT , dann weiß ich auch nicht mehr weiter, so schlimm ist es zwar in der "richtigen" SPD noch nicht, aber einige Gestalten sind auf gutem Weg dort hin.
 
Aber Hauptsache die böse Linke hat Schuld, egal ob richtig oder nicht, oder?
Weil alles was verkehrt läuft muss ja von links kommen und wenns gut läuft muss es ein rechts konservativer gewesen sein...
Hm, lass mal überlegen, von welcher Regierung das "Sparen bis es quietscht" kam.

Die Schulen hier in Berlin liefern immer schlechtere Ergebnisse und sind im Allgemeinen im schlechten Zustand, die vernünftig ausgebildeten Lehrer verdrücken sich wegen der besseren Bezahlung UND der Verbeamtung in andere Bundesländer, die Polizei und andere Ordnungsorgane wurden kaputtgespart und sind daher in manchen Gegenden nicht mehr die Herren der Lage, unsere Verkehrsbetriebe wurden trotz des sich abzeichnenden Bevölkerungsanstiegs (und dem zu erwartenden Zuwachses an Fahrgästen durch Fahrverbote...) sträflich kaputtgespart (am Ende ist die BVG ein öffentliches Unternehmen und wird erheblich vom Senat finanziert, sonst wären die Tickets nicht so billig...), die Behörden arbeiten extrem ineffizient und langsam, immer mehr Leute sind in irgendeiner Form auf das Jobcenter angewiesen (sei es direkt durch ALG II in Vollzeit oder durchs Aufstocken) und auch gegen die sich abzeichnende Wohnungsnot hat unsere Landesregierung absolut garnichts gemacht (privatwirtschaftlicher Wohnungsbau ist in Trendmetropolen immer eine wahnsinnig schlechte Alternative...).

Alles was uns jetzt auf die Füße fällt und die sich schon lange abzeichnenden Probleme hat unsere blöde Rot-Rot(-Grüne) Reigerung verbockt - und man versucht es, mit kurzfristig und kaum durchdachten Lösungen wieder zu korrigieren, verursacht auf lange Zeit gesehen aber derbe Schäden.
Was meinst du wie hoch noch die Investitionsbereitschaft der Privatwirtschaft sein wird, wenn dieses Volksbegehren durchkommen sollte? Es ist nur eine kurzfristige Lösung, langfristig bleibt das Problem bestehen: Es werden zu wenige Wohnungen gebaut.

Die Linke ist nicht alleinig Schuld an der Misere hier in Berlin, aber die trägt einen sehr großen Anteil daran.
 
Zuletzt bearbeitet:
Muss ich wirklich wieder die Gründe für den Grund der Notwendigkeit der Grundsicherung bei 99% der Leute aufzählen?
Allen vorran Schröders Agenda 2010.

Ansonsten: EU-Erhebung: Millionen Menschen in Deutschland an der Armutsgrenze - SPIEGEL ONLINE
[...]
Nach der EU-Definition für die Erhebung gilt jemand als armutsgefährdet, wenn er über weniger als 60 Prozent des mittleren Einkommens der Bevölkerung verfügt. 2017 lag dieser Schwellenwert für eine alleinlebende Person in Deutschland bei 1096 Euro im Monat, für zwei Erwachsene mit zwei Kindern unter 14 Jahren bei 2302 Euro im Monat. Das traf im vergangenen Jahr auf 13,1 Millionen Menschen oder 16,1 Prozent der Bevölkerung zu.
[...]
Die Definition für eine Bedrohung durch soziale Ausgrenzung ist etwas weiter gefasst: Sie meint etwa auch, dass in einem Haushalt das Geld nicht für Miete, Fernsehgerät, Heizung oder auch mal einen einwöchigen Urlaub reicht. Das betraf 2017 in Deutschland 3,4 Prozent der Bevölkerung. Etwa 8,7 Prozent der Menschen unter 60 Jahren lebten zudem in einem Haushalt mit sehr niedriger Erwerbsbeteiligung. Für manche treffen auch mehrere dieser drei Lebenssituationen - geringes Einkommen, erhebliche materielle Entbehrungen und sehr geringe Erwerbsbeteiligung - zu.
[...]
Ein Deutschland in dem Lobbyisten und Marktradikale gut und gerne leben.
 
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Wenn du den besten Job in der Stadt hast, dann ist die Miete für dich definitiv kein Problem.
Ich sagte den für mich bestmöglichen Job. Nicht den besten Job in der Stadt. Und dann hab' ich ein Problem, wenn sich ausgerechnet dort keine Wohnung finden lässt.
Augsburg hat jetzt nicht gerade eine Stadt mit riesiger Metropolregion und das ein Handwerker zum Auftraggeber mal eine halbe Stunde fährt ist nicht so ungewöhnlich.
Ach, weil die Mietpreise ja nur in den Metropolen am explodieren sind.:nene:
Augsburg ist immernoch eine Großstadt und obwohl das Lohnniveau dort bayernweit am niedrigsten ist, sind auch dort die Mietpreise schon seit Jahren mehr und mehr gestiegen:Augsburg:
Immobilien in Augsburg werden immer teurer - Lokales (Augsburg) - Augsburger Allgemeine

Ich kenne die Grundstückspreise in meiner Region ziemlich gut und garantiert besser als du in deiner und hier, in einer zwar eher ländlichen, aber doch nicht mal im Ansatz mit wirklich ländlichen Gegenden vergleichbaren Region, kannst du teilweise bereits Neubauten (dann logischerweise aber keine Villa) inklusive Grundstück für unter 400.000€ bekommen, was sich ein Ehepaar problemlos leisten kann, insofern sie beide arbeiten und nicht allzu verschwenderisch sind, insbesondere in Anbetracht der niedrigen Zinsen und nein, dafür muss man nicht 10.000€ im Monat verdienen.
Ich komme auch aus einer ländlichen Region und hier kannst du eine Wohnung für unter 1000€ pro qm absolut knicken.
Anderswo sieht's wieder anders aus, da sind Wohnungen deutlich günstiger, i.d.R. weil die Gemeinden in Bauplätze investieren.
Überall wo das nicht gemacht wird, hast du auf dem Land genauso schlechte Karten.
Das ist sogar eine Menge und kein verschwindend geringer Wert, selbst, wenn es nicht überwiegend alleinstehende jüngere Männer wären, was die Anzahl der benötigten Wohnungen massiv hebt. Auch, wenn es alles Familien wären, woher nimmst du mehre 100.000 Wohnungen?, Gebäude wachsen nicht aus dem Boden, sondern müssen gebaut werden und, wenn es eines derzeit nicht gibt, dann Auftragsknappheit in der Baubranche. Auch ohne diese Personen wäre es schon schwer genug, aber nun sind sie eben da und müssen logischerweise auch irgendwo wohnen.
Wer redet von 100.000 Wohnunten pro Stadt nur für diese 1 Mio.?
Natürlich hat man auch viel zu wenige Wohnungen, darauf ist jetzt wohl auch der letzte CSUler gekommen. Aber die Flüchtlinge werden ja auch auf dem Land verteilt. Hätte man damals die Sozialwohnungen nicht abgestoßen, wäre übrigens jetzt auch grade dann mehr Platz...
Interessanterweise haben nicht nur die CDU/CSU diese verkauft, sondern auch eure heißgeliebten Linken, die jetzt die Menschen wieder enteignen wollen.
Eure heißgeliebten Linken? Fangen wir jetzt wieder mit dem Schubladendenken an?
Ach ja, übrigens, hatte der Staat trotzdem nie den Wohnungsmarkt in der Hand, der Großteil war in Westdeutschland schon immer im Privatbesitz.
Es gab in den 90ern mehr als 3 Millionen Sozialwohnungen, diese Zahl hat sich inzwischen halbiert. Seitdem sind auch die Mietpreise teils um bis zu 80% gestiegen und für Geringverdiener wird Wohnen in der Stadt mehr und mehr zum purem Luxus.
Dass günstiges Wohnen in Großstädten eben sehr wohl erschwinglich sein kann, zeigt übrigens schon seit Jahren die Stadt Wien: Dort gehört jede vierte Wohnung der Stadt. Überall dort, wo der Immobilienmarkt fast vollständig in Privathänden ist, ist Wohnen drastisch teurer.
Wieso können sie so viel verlangen? Weil die Nachfrage das Angebot bei weitem übersteigt und zwar nicht nur im Wohnungsmarkt selbst, sondern auch in der Baubranche usw..
Richtig, weil Privatfirmen nunmal ihre Bilanzen im Sinn haben und die Geld damit verdienen wollen.
Nur ist Wohnen keine Handelsware, sondern ein Grundrecht, das jedem zustehen sollte.
Deswegen ist es auch ein Fehler, sowas fast ausschließlich Privatfirmen zu überlassen, weil die so oder so die Preise nach oben drücken - wie hier in München, wo Immobilienfirmen wie auch die Regierung mehr Interesse daran hat, Appartments für die reiche Oberschicht entstehen zu lassen, als dringend benötigten sozialen Wohnraum.
Ehrlich gesagt glaube, ich, dass du mich hier falsch verstanden hast. Mit der Zahl 40 meinte ich Berufsjahre und nicht das Alter.
Dir muss sparen nichts bringen, spare ein Eigenkapital von, sagen wir mal 80.000€ an, geh zur Bank und hole dir einen Kredit, kaufe das Grundstück und bezahle das Bauunternehmen und du hast dein Haus, je nach Einkommen in 20 Jahren abgezahlt.
Also erstens mal sind 80.000€ für ein Grundstück ein absolutes Schnäppchen.
Zweitens, als Geringverdiener bringt mir das überhaupt nichts. Und selbst als Mittel bzw. Gutverdiener reicht irgend'ein persönliches Unglück (Scheidung, Arbeitsunfähigkeit ggf. eine Kombination aus beiden) und dann ist's ganz schnell aus mit dem Eigenkapital.
Drittens, zu Beginn meiner Berufsjahre muss ich ja auch irgendwo wohnen und leben. Habe ich einen bestimmten Beruf erlernt, finde aber keine Stelle in meiner Umgebung, muss ich woanders hinziehen, finde ich aber keine Wohnung, was dann?
Und viertens ist das allgemein eine ganz schöne Milchmädchenrechnung, in der wirtschaftliche Schwankungen nicht miteinbezogen werden. Wenn es so einfach ist, sich heutzutage ein Haus zu leisten, warum macht das dann nicht jeder so? Ganz einfach, weil sich nicht jeder einfach mal 100.000€ aus dem Ärmel schüttel kann.;)
 
Hm, lass mal überlegen, von welcher Regierung das "Sparen bis es quietscht" kam.
Die Schulen hier in Berlin liefern immer schlechtere Ergebnisse und sind im Allgemeinen im schlechten Zustand, die vernünftig ausgebildeten Lehrer verdrücken sich wegen der besseren Bezahlung UND der Verbeamtung in andere Bundesländer, die Polizei wurde kaputtgespart und ist daher in manchen Gegenden nicht mehr Herr der Lage, unsere Verkehrsbetriebe wurden trotz des sich abzeichnenden Bevölkerungsanstiegs (und dem zu erwartenden Zuwachses an Fahrgästen durch Fahrverbote...) sträflich kaputtgespart (am Ende ist die BVG ein öffentliches Unternehmen und wird erheblich vom Senat finanziert, sonst wären die Tickets nicht so billig...), die Behörden arbeiten extrem ineffizient und langsam, immer mehr Leute sind in irgendeiner Form auf das Jobcenter angewiesen (sei es direkt durch ALG II in Vollzeit oder durchs Aufstocken) und auch gegen die sich abzeichnende Wohnungsnot hat unsere Landesregierung absolut garnichts gemacht.

Alles was uns jetzt auf die Füße fällt und die sich schon lange abzeichnenden Probleme hat unsere blöde Rot-Rot(-Grüne) Reigerung verbockt - und man versucht es, mit kurzfristig und kaum durchdachten Lösungen wieder zu korrigieren, verursacht auf lange Zeit gesehen aber derbe Schäden.
Was meinst du wie hoch noch die Investitionsbereitschaft der Privatwirtschaft sein wird, wenn dieses Volksbegehren durchkommen sollte? Es ist nur eine kurzfristige Lösung, langfristig bleibt das Problem bestehen: Es werden zu wenige Wohnungen gebaut.

Ach ehrlich, es mir zu blöd mich wie ein Tonbandgerät immer und immer wieder wegen der Blasenbildung Verschiedener hier zu wiederholen, somal das erst vor kurzen irgendwo in einem der jüngeren Threads schon mal aufgedröselt wurde...

Such es dir selbst zusammen warum Berlin sparen muss (Stichworte: Subventionspolitik kalter Krieg und Wegfall nach der Wende, Wiedervereinigung Ost / West-Berlin bei drastisch gesunkenen Buget, Aufgaben als Bundeshauptstadt, Wegzug der großen Inddustrieunternehmen Siemens, Borsig nach dem Zweiten Weltkrieg und somit geminderte Steuern von Industrie, ect.) und was die Alternative zu sparen gewesen wäre (baldige völlige Zahlungsunfähigkeit der Stadt) und wer die Suppe eingebrockt hat und sie nicht auslöffeln will (Bund / Altparteien).
 
Zuletzt bearbeitet:
Deinen Nazi Spruch kannst du dir sonst wohin stecken.
Hast du mit deiner historischen Bildung scheinbar getan, denn sonst hättest du das nicht geschrieben.
Oder auch mit deinem Leseverstehen, das hätte auch ausgereicht um zu merken, dass das kein Nazispruch ist.
 
Hast du mit deiner historischen Bildung scheinbar getan, denn sonst hättest du das nicht geschrieben.
Oder auch mit deinem Leseverstehen, das hätte auch ausgereicht um zu merken, dass das kein Nazispruch ist.
Passt schon. Für solche Kleinigkeiten war bei seinem 1-er Abitur sowie anschließendem Master in zwei MINT-Fächern + Promovierung (und das mit 24!) halt keine Zeit. :ugly:

Subventionspolitik kalter Krieg und Wegfall nach der Wende,
Wobei man da ja nichtmal nach Berlin schauen muss. Man schaue sich die ehemalige innerdeutsche Grenze an und was dort seit Wegfall der Zonenrandzulage los ist. Das wird teilweise noch dadurch verstärkt, weil dort Standorte des ehemaligen BGS sowie der Bundeswehr geschlossen wurden.
 
Na da kannst auch zur Miete wohnen, wenn du unter 1000€ warm was findest.

Kredit würde ich nie machen, eher ansparen. Damit lässt sich wesentlich besser verhandeln und flexibler arbeiten wenn man das Geld hat und sich keine Kopf machen muss um Kredite etc.

Dann lassen wir uns mal ausrechen, wenn du während der Miete noch sparst. Sagen wir mal du schaffst es im Monat etwa 500€ zur Seite zu legen.
Wären bei 300.000€ also 600 Monate = 50 Jahre. Du müsstest also bis 75 Arbeiten, damit du dir dein Haus kaufen kannst. Mal sehen, ob du so lange durchhälst.

Ich bin auch gegen Konsumkredite. Aber bei einem Haus, was eine Investition in die Zukunft ist, ist ein Kredit durchaus sinnvoll.
 
Ich sagte den für mich bestmöglichen Job. Nicht den besten Job in der Stadt. Und dann hab' ich ein Problem, wenn sich ausgerechnet dort keine Wohnung finden lässt.

Ach, weil die Mietpreise ja nur in den Metropolen am explodieren sind.:nene:
Augsburg ist immernoch eine Großstadt und obwohl das Lohnniveau dort bayernweit am niedrigsten ist, sind auch dort die Mietpreise schon seit Jahren mehr und mehr gestiegen:Augsburg:
Immobilien in Augsburg werden immer teurer - Lokales (Augsburg) - Augsburger Allgemeine


Ich komme auch aus einer ländlichen Region und hier kannst du eine Wohnung für unter 1000€ pro qm absolut knicken.
Anderswo sieht's wieder anders aus, da sind Wohnungen deutlich günstiger, i.d.R. weil die Gemeinden in Bauplätze investieren.
Überall wo das nicht gemacht wird, hast du auf dem Land genauso schlechte Karten.

Wer redet von 100.000 Wohnunten pro Stadt nur für diese 1 Mio.?
Natürlich hat man auch viel zu wenige Wohnungen, darauf ist jetzt wohl auch der letzte CSUler gekommen. Aber die Flüchtlinge werden ja auch auf dem Land verteilt. Hätte man damals die Sozialwohnungen nicht abgestoßen, wäre übrigens jetzt auch grade dann mehr Platz...

Eure heißgeliebten Linken? Fangen wir jetzt wieder mit dem Schubladendenken an?

Es gab in den 90ern mehr als 3 Millionen Sozialwohnungen, diese Zahl hat sich inzwischen halbiert. Seitdem sind auch die Mietpreise teils um bis zu 80% gestiegen und für Geringverdiener wird Wohnen in der Stadt mehr und mehr zum purem Luxus.
Dass günstiges Wohnen in Großstädten eben sehr wohl erschwinglich sein kann, zeigt übrigens schon seit Jahren die Stadt Wien: Dort gehört jede vierte Wohnung der Stadt. Überall dort, wo der Immobilienmarkt fast vollständig in Privathänden ist, ist Wohnen drastisch teurer.

Richtig, weil Privatfirmen nunmal ihre Bilanzen im Sinn haben und die Geld damit verdienen wollen.
Nur ist Wohnen keine Handelsware, sondern ein Grundrecht, das jedem zustehen sollte.
Deswegen ist es auch ein Fehler, sowas fast ausschließlich Privatfirmen zu überlassen, weil die so oder so die Preise nach oben drücken - wie hier in München, wo Immobilienfirmen wie auch die Regierung mehr Interesse daran hat, Appartments für die reiche Oberschicht entstehen zu lassen, als dringend benötigten sozialen Wohnraum.

Also erstens mal sind 80.000€ für ein Grundstück ein absolutes Schnäppchen.
Zweitens, als Geringverdiener bringt mir das überhaupt nichts. Und selbst als Mittel bzw. Gutverdiener reicht irgend'ein persönliches Unglück (Scheidung, Arbeitsunfähigkeit ggf. eine Kombination aus beiden) und dann ist's ganz schnell aus mit dem Eigenkapital.
Drittens, zu Beginn meiner Berufsjahre muss ich ja auch irgendwo wohnen und leben. Habe ich einen bestimmten Beruf erlernt, finde aber keine Stelle in meiner Umgebung, muss ich woanders hinziehen, finde ich aber keine Wohnung, was dann?
Und viertens ist das allgemein eine ganz schöne Milchmädchenrechnung, in der wirtschaftliche Schwankungen nicht miteinbezogen werden. Wenn es so einfach ist, sich heutzutage ein Haus zu leisten, warum macht das dann nicht jeder so? Ganz einfach, weil sich nicht jeder einfach mal 100.000€ aus dem Ärmel schüttel kann.;)

Verzeihe mir, wenn ich jetzt zu faul bin alles zu zerlegen, ich versuche einfach mal das Ganze schrittweise abzuarbeiten.

Nein, auch in den ländlichen Regionen sind sie gestiegen, denn auch dort übersteigt die Nachfrage das Angebot, allerdings nicht sonderlich extrem.


Unter 1000€ den qm? Von was träumst du eigentlich? Ich habe hier in letzter Zeit Kaufverträge mit um die 140.000 für 60 qm gesehen, in einer Großstadt reicht noch nicht mal das Doppelte in einer guten Lage.


Nicht pro Stadt, insgesamt, sie werden verteilt, aber langsam dürfen sie dort hin wo sie wollen, was noch deutlich schlimmer wird, sobald jeder eine Arbeitserlaubnis hat.


Passt eben gut zu dem was du und einige andere hier im Thread regelmäßig schreiben, oder wie würdest du dich politisch einordnen?


Das ist aber nicht Grund weshalb die Mieten gestiegen sind. Das ist genauso, wenn ich sage, der Mörder hat Brot gegessen und du isst auch Brot, also bist du auch ein Mörder, passt nicht so ganz ;). Die Mieten sind deshalb so gestiegen, weil der Vermieter es machen kann, da wie schon tausende Male erwähnt die Nachfrage das Angebot bei weitem übersteigt und diesen Trend gibt es nicht erst seit heute. Es fehlen außerdem nicht nur Sozialwohnungen, die sind das geringste Problem, es geht eher um die Leute die unterdurchschnittlich verdienen, was aber bei weitem kein Anspruch auf eine Sozialwohnung darstellt.
Übrigens sind 80% Preissteigerung gar nicht mal so enorm viel, es gibt einige Dinge, die im Vergleich zu damals deutlich deutlich teurer geworden sind.



Richtig, Wohnen ist ein Grundrecht, nur eben nicht da wo ich es mir nicht leisten kann.



Ich glaube du solltest wirklich noch mal lesen was ich geschrieben habe, oder falls du es nicht verstehst, kannst du gerne fragen. Die 80.000, sind wie beschrieben das Eigenkapital, sprich das Geld das du hast bevor du zur Bank gehst und dir einen Kredit holst um Haus und Grundstück zu finanzieren. Kaum jemand schüttelt 100.000€ aus dem Arm, genau deshalb muss man sich Eigenkapital ansparen, um so früher man damit beginnt um so besser.
Die Baubranche, auch im Privatbau boomt enorm, sprich die Leute machen es bereits in Massen, es gibt auch kaum einen besseren Moment um zu beginnen.
Bei jedem Kredit kann etwas passieren, wenn es danach gehen würde, würde niemand mehr einen aufnehmen, aber das Gegenteil ist der Fall. Das Leben ist nicht vollständig vorausplanbar, man kann sich aber absichern, komplett bin ich in der Materie nicht drinnen, aber es gibt Absicherungen, für den Fall einer Arbeitsunfähigkeit, Jobverlust usw., ist gar nicht mal so teuer und lohnt sich.
 
Ich glaube du solltest wirklich noch mal lesen was ich geschrieben habe, oder falls du es nicht verstehst, kannst du gerne fragen. Die 80.000, sind wie beschrieben das Eigenkapital, sprich das Geld das du hast bevor du zur Bank gehst und dir einen Kredit holst um Haus und Grundstück zu finanzieren. Kaum jemand schüttelt 100.000€ aus dem Arm, genau deshalb muss man sich Eigenkapital ansparen, um so früher man damit beginnt um so besser.

Ob 80k oder 100k macht dann keinen so großen Unterschied. Aber wenn man z.B. 500€ im Monat zur Seite legt, braucht man auch für 80k etwa 13 Jahre.
 
Ob 80k oder 100k macht dann keinen so großen Unterschied. Aber wenn man z.B. 500€ im Monat zur Seite legt, braucht man auch für 80k etwa 13 Jahre.

Und jetzt? Fang mit 25 an zur Seite zu legen, bist du mit 38 fertig, bezahl dein Haus in 25 Jahren ab, ist es mit 63 abbezahlt.
 
Ach ehrlich, es mir zu blöd mich wie ein Tonbandgerät immer und immer wieder wegen der Blasenbildung Verschiedener hier zu wiederholen, somal das erst vor kurzen irgendwo in einem der jüngeren Threads schon mal aufgedröselt wurde...

Such es dir selbst zusammen warum Berlin sparen muss (Stichworte: Subventionspolitik kalter Krieg und Wegfall nach der Wende, Wiedervereinigung Ost / West-Berlin bei drastisch gesunkenen Buget, Aufgaben als Bundeshauptstadt, Wegzug der großen Inddustrieunternehmen Siemens, Borsig nach dem Zweiten Weltkrieg und somit geminderte Steuern von Industrie, ect.) und was die Alternative zu sparen gewesen wäre (baldige völlige Zahlungsunfähigkeit der Stadt) und wer die Suppe eingebrockt hat und sie nicht auslöffeln will (Bund / Altparteien).
Komisch, dass unsere Rot-Rot-Grüne Regierung für solche Dinge wie das Stadtschloss, ausufernde (und teure) soziale Experimente, Protected Bikelanes, Parklets, Begegnungszonen, kostenlose Schülertickets, teure Werbekampagnen (bekanntlich will man ja beBerlin ersetzen) oder den BER (obwohl man drei gut funktionierende Flughäfen hatte - und das sind jetzt nur Beispiele, die mir auf Anhieb einfallen) etc. Geld hat, aber gleichzeitig an kritischen Stellen wie Polizei, Schulen und Infrastruktur sträflich (kaputt)gespart wird.

Zweifelsfrei war Berlin kurz vor der Zahlungsunfähigkeit, es war aber auch definitiv keine Lösung, Berlin bis an den drohenden Ruin kaputtzusparen. Alles was derzeit von unserer Regierung getrieben wird macht eher den Eindruck, als würde man nur Symptome bekämfen wollen, während man die Spätfolgen dann irgendwem anders in die Schuhe schieben will. Am Ende kommt diese ganze Sparerei uns Berliner und auch allen anderen Steuerzahler viel teurer, wie wenn man sinnvoll gespart hätte.

Man könnte sich natürlich auch Fragen, wie andere Städte es schaffen, nicht mal im Ansatz so aus dem Ruder laufen und nur Berlin so problematisch erscheint.
Kosten durch die Beheimatung großer Teile der Bundesregierung können dafür nicht wirklich ursächlich sein, da das eigentlich Kosten des Bundes sind (oder sein sollten...).
 
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