Volksentscheid in Berlin: Umwandlung von Wohnungen in Sozialwohnungen

Zumal man damit sich einen Berg anderer Probleme aufhalst, allen vorran in Form sozialer Segregation, wo Elendsviertel auf der einen und gated communities auf der anderen, die langfristigen Folgen sind.
Der Arzt lebt dann in der Stadt, er kann es sich leisten. Eine Sekretärin aber nicht und deswegen hat er dann keine Sekretärin und macht einen Rechenfehler^^
 
Es gab in den 90ern Spitzenverdiener, die nun dank dieser knapp über der Armutsgrenze leben müssen. Die Abgaben wurden im Gegenzug nie gesenkt. Und noch dazu haben wir nun den so genannten "Fachkräftemangel", weil Firmen Arbeitsplätze in gewissen Bereichen deutlich weniger vergüten und sich für so ein Gehalt keiner mehr den Arsch aufreißen will. Stattdessen holen wir halt irgendwelche armen Teufel aus Osteuropa, die hierzulande ein bisschen mehr verdienen und locken so schön billige Arbeitskräfte an, die sich wunderbar ausbeuten lassen.
An den sinkenden Lohnniveaus ist aber nicht nur die Agenda 2010 dran schuld, sondern auch diverse Effekte der EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit in Verbindung mit den extrem unterschiedlichen Lohnniveaus in der EU und auch durch die Digitalisierung die geringere Ortsbindung.
Wie du halt schon meinst, die Firmen vergüten immer weniger, da es sich oft eher lohnt, billige Arbeitskräfte aus dem EU-Ausland zu "importieren". Speziell aus solchen Ländern, die extrem geringe monatliche Einkommen haben und für die unser Mindestlohn oft ein Vielfaches dessen ist, was in deren Heimat verdient werden kann (Rumänien und Bulgarien sind da beste Beispiele).

Dann eben noch das Problem, dass man durch das Internet diverse Tätigkeiten (z.B. manche Verwaltungstätigkeiten, (Kunden)Support, Programmierung etc.) kostengünstig in extreme Billiglohnländer verlegen kann und praktisch keine logistischen Kosten anfallen.

Da heißt es hierzulande halt schnell: Wenn dir das Geld nicht passt - wir finden jemanden, der es billiger macht. Oder der Arbeitsplatz wird gleich outgesourced. Dadurch macht sich der deutsche Staat und auch der Arbeitnehmer erpessbar und wählt dann das geringere Übel - statt garkeiner Arbeit halt geringer bezahlte Arbeit. Und der Staat ist in der Misere - ohne ausreichend Arbeitnehmer kann man unser Sozialsystem nicht mehr finanzieren... Sinkende Löhne sind für das Sozialsystem zwar auch ein Problem, aber erst mit einer sehr starken Verzögerung, nämlich dann, wenn man trotz Arbeit auf staatliche Hilfe angewiesen ist.

Und naja, was passiert wenn die Sozialsysteme zusammenbrechen und arbeitslose Menschen kaum noch versorgt werden können hat man ja in den 30er-Jahren gesehen.
 
In den 30er Jahren hat man seitens der Regierung die Situation bewusst verschärft um die Reparationen abzuschütteln...
Sowas wird nicht wieder passieren.
 
Ich wollte damit gar nicht ausdrücken, das in Bayern keine Fehler gemacht wurden, aber wenn man sich die Geschichte Bayerns und damit auch der CSU anschaut, haben sie seit sie die Regierung übernommen haben, wirtschaftliches doch viel richtig gemacht, allerdings nehmen sie sich von der "Korruption" nicht wirklich viel mit den Sozis aus z.B. NRW, hatten aber politisch und wirtschaftlich, messbar wesentlich mehr Erfolg.

Welchen konkret?
Jenen das sie das Glück hatten das nach 1945 die großen Firmen der Deutschen Wirtschaft (Siemens, Borsig, Daimler-Benz, Bosch und diverse andere) von Berlin nach Baden Württemberg und Bayern gegangen sind, weil sie sich so erhofft haben bei einem WW3 zwischen West- & Ostblock der Stoßrichtung der kommunistischen Offensive zu entgehen und nicht schon im ersten Anlauf Teile ihre Produktionsstätten und Firmensitze zu verlieren, sobald Berlin erobert wird?
Was Bayern mal eben ganz unbedarft vom Armenhaus Deutschlands (bis Kriegsende) zum Wirtschaftsschwergewicht hochkatapultiert hat und die Steuereinnahmen sprudeln ließ.

Oder der wirtschaftliche Teil das die CSU immer fleißig dem how is how der Vermögenden und Lobbyverbände in den Arsch gekrochen ist und München & andere Teile Bayerns über Jahrzehnte Stück für Stück im Bereich der Immobilen ausverkauft hat?

Das einzige was die CSU für Bayern in all der Zeit wirklich selbst geschafft hat ist es im Ausland als Bild von Deutschen das Klischee zu vermarkten das der Bier saufende, Bretzel essende & Ledehosentragende Bayer das repräsentative Abbild für einen Deutschen wäre. Das und ihre Wähler für dumm zu verkaufen das ihre Politik für Bayerns Erfolg maßgeblich verantwortlich wäre und nicht hauptsächlich oben erwähnter historischer Glücksfall von der Teilung Berlins & Deutschland.
;)
 
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Du vergisst den mitteldeutschen Raum. Auch wenn man sich heute verwundert die Augen reiben mag, aber der war mal ein wirtschaftliches Schwergewicht und Zentrum in Sachen Chemie -und Maschinenbau sowie, damals gab es halt noch keine Computer, Tabellier und Büromaschinen gewesen. Das zeigte sich auch darin, dass in eben diesen Raum, ein Großteil der Hauptstrecken recht früh durchgängig elektrifiziert war. Dazu kam dann noch die Vertriebenengruppe der Sudetendeutschen, welche aus den stark industralisierten Gegenden Böhmen und Mähren stammten und sich größtenteils im süddeutschen Raum niederließen. Der Rest durfte sich mit den Vertriebenen aus den vorallem durch Landwirtschaft und Bergbau geprägten Gebieten Schlesien und Ostpreußen vergnügen.

zum Wirtschaftsschwergewicht hochkatapultiert hat
Und auch dazu geführt hat, dass es, im Gegensatz zum Ruhrgebiet, keine monostrukturierte Wirtschaft hatte. An dessen Folgen, sowie den Folgen der Kohle- und Stahlkrise knubbert man dort bis heute. Wobei das ja nicht die einzigen Problemregionen sind. Pirmasenser Gegend - früher mal Zentrum der Schuhproduktion in Deutschland gewesen, heute nichts mehr und massig Einwohnerverlust. Idar-Oberstein - früher Zentrum für die Edelsteinverarbeitung, seit dem das nicht mehr ist, massiver Bevölkerungsschwund. Deindustralisierung der neuen Bundesländer nach der Wiedervereinigung - die Folgen sind bis heute ersichtlich. Nach der Wende bis mindestens Mitte der 2000er sorgte das u.a. mit dafür, dass der westdeutsche Arbeitsmarkt mit qualifizierten Fachkräften überschwemmt wurde und die dortigen Unternehmen nicht mehr wirklich ausgebildet haben, weil sie dachten, dass das jetzt auf immer und ewig so weiter geht. Heute jammert die Wirtschaft einem die Ohren voll, dass angeblich nur noch Ausschuss die Schule verlässt, keiner mehr eine Ausbildung machen, sondern nur noch studieren will und angeblich keine Fachkräfte mehr da sind.

€:
Was Bayern mal eben ganz unbedarft vom Armenhaus Deutschlands (bis Kriegsende)
Ganz so drastisch würde ich es nicht sehen. Bayern hatte schon zuvor industrielle Zentren, wobei sich die meines Wissens vorallem im fränkischen und schwäbischen Raum befanden und wo ebenfalls recht früh ein Großteil der Eisenbahnhauptstrecken zwischen diesen, elektrifiziert wurde. Und wenn man schonmal bei der Elektrifizierung ist: Im Gegensatz zum mitteldeutschen Raum, wurden dort nicht die elektrischen Anlagen und das zweite Gleis demontiert sowie die E-Loks als Reparation mitgenommen. (Und heute weint man über die Kosten für den Aufbau Ost, obwohl das indirekt mit der Beitrag der Bundesrepublik zu den Reparationszahlungen und Demontagen ist, den die SBZ leisten musste.)
 
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Ich habe keine Ahnung warum es immer wieder Leute gibt, die behaupten, Bayern wäre vor Ende des Zweiten Weltkrieges ein reines Agraarland gewesen.:ka:

BMW, MAN, Kuka und die Messerschmitt AG sind bzw. waren Frimen, die doch eigentlich jedem ein Begriff sein müssten und die gab's auch schon lange vor Kriegsende. Natürlich waren Bayern und Baden Württemberg damals außerhalb der großen Ballungsräume vorwiegend landwirtschaftlich geprägt, aber z.B. hat damals u.a. Messerschmitt ihre Produktion teilweise auf's Land verlegt, um Bombenangriffen zu entgehen.
Und auch die Mauser GmbH, wo im Krieg z.B. das Karabiner 98 produziert wurde, hat seinen Sitz in Oberndorf in BW.

Ist aber auch ein ganz anderes Thema.
Was mich aber ganz explizit an der CSU stört, ist die wirklich fast schon kindische Kleinkariertheit dieser Partei.
Exemplarisch, die Gründung des Freistaats Bayern: Ausgerufen wurde dieser von Kurt Elsner, einem - Vorsicht! - SPDler.
Die bayerische Staatsregierung hat in ihrem Gebäude von jedem Ministerpräsident, den das Land je hatte ein Protrait hängen - außer von Elsner.
Als mal ein Regierungssprecher der CSU darauf angesprochen wurde, sagte dieser, man rechne nur ab 1945.
Aber dann groß "100 Jahre Freistaat!!!" feiern.:wall:
 
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Ich habe keine Ahnung warum es immer wieder Leute gibt, die behaupten, Bayern wäre vor Ende des Zweiten Weltkrieges ein reines Agraarland gewesen.:ka:

Weil die Bayern für uns Preußen halt für immer nur das erfolglose zweite Glied / Anhängsel Östereichs bleiben werden. ;):D

*natürlich nicht völlig ernst gemeint*
 
Ich dachte, die Bayern und Baden Württemberger gelten in Preußen immer als die "Bauernidioten"...?:D

Was ich in letzter Zeit hin und wieder mal lese ist, dass die Berliner zumindest was gegen Schwaben haben - warum auch immer.:ugly:
 
Welchen konkret?
Jenen das sie das Glück hatten das nach 1945 die großen Firmen der Deutschen Wirtschaft (Siemens, Borsig, Daimler-Benz, Bosch und diverse andere) von Berlin nach Baden Württemberg und Bayern gegangen sind, weil sie sich so erhofft haben bei einem WW3 zwischen West- & Ostblock der Stoßrichtung der kommunistischen Offensive zu entgehen und nicht schon im ersten Anlauf Teile ihre Produktionsstätten und Firmensitze zu verlieren, sobald Berlin erobert wird?
Was Bayern mal eben ganz unbedarft vom Armenhaus Deutschlands (bis Kriegsende) zum Wirtschaftsschwergewicht hochkatapultiert hat und die Steuereinnahmen sprudeln ließ.

Oder der wirtschaftliche Teil das die CSU immer fleißig dem how is how der Vermögenden und Lobbyverbände in den Arsch gekrochen ist und München & andere Teile Bayerns über Jahrzehnte Stück für Stück im Bereich der Immobilen ausverkauft hat?

Das einzige was die CSU für Bayern in all der Zeit wirklich selbst geschafft hat ist es im Ausland als Bild von Deutschen das Klischee zu vermarkten das der Bier saufende, Bretzel essende & Ledehosentragende Bayer das repräsentative Abbild für einen Deutschen wäre. Das und ihre Wähler für dumm zu verkaufen das ihre Politik für Bayerns Erfolg maßgeblich verantwortlich wäre und nicht hauptsächlich oben erwähnter historischer Glücksfall von der Teilung Berlins & Deutschland.
;)

Man sollte vielleicht mal das Zahlenmaterial prüfen, bevor man schweren Unfug schreibt!

Bayern war durchgängig von 1950 bis 1986 Empfängerland im Länderfinanzausgleich und ist von 1989-2018 mit Abstand zum größten Geberland geworden!
Und 1986 war natürlich kurz nach dem Krieg und da sind schon die Steuereinnahmen gesprudelt, komisch das das alle anderen Bundesländer von 1950-1986 nicht mitbekommen haben.

Lieber erstmal nachdenken und die Fakten prüfen, bevor man totalen Unfug schreibt!
Laenderfinanzausgleich – Wikipedia

BMW, MAN, Kuka und die Messerschmitt AG sind bzw. waren Frimen, die doch eigentlich jedem ein Begriff sein müssten und die gab's auch schon lange vor Kriegsende. Natürlich waren Bayern und Baden Württemberg damals außerhalb der großen Ballungsräume vorwiegend landwirtschaftlich geprägt, aber z.B. hat damals u.a. Messerschmitt ihre Produktion teilweise auf's Land verlegt, um Bombenangriffen zu entgehen.
Und auch die Mauser GmbH, wo im Krieg z.B. das Karabiner 98 produziert wurde, hat seinen Sitz in Oberndorf in BW.

BW war schon IMMER seit 1950 Geberland im Länderfinanzausgleich, insoweit war die industrielle Grundlage zu Bayern um ein vielfaches besser, die erst 1986 vom durchgängigen Empfängerland zum Geberland wurden!

Irgenwie sind hier einige in Wirtschaftsgeschichte und den Fakten wenig Sattelfest, dafür aber um so mehr ideologisch verbohrt!

Ach und der Niedergang der Kohle und Stahlindustrie hat sich 25-30 Jahre vorher abgezeichnet und in NRW hat man sehr wenig bis gar nichts dagegen getan und ist erst aufgewacht, als alle Züge schon abgefahren waren. Weil arbeiten bei der Ruhrkohle AG, gleichzeitig Zwagsmitgliedschaft in der Gewerkschaft bedeutete und weder die Gewerkschaften noch die SPD wollten ja das verändern (müssen) was ihre Machtbasis bedeutete, bis es halt komplett zu spät war.
 
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Dann lassen wir uns mal ausrechen, wenn du während der Miete noch sparst. Sagen wir mal du schaffst es im Monat etwa 500€ zur Seite zu legen.
Wären bei 300.000€ also 600 Monate = 50 Jahre. Du müsstest also bis 75 Arbeiten, damit du dir dein Haus kaufen kannst. Mal sehen, ob du so lange durchhälst.

Ich bin auch gegen Konsumkredite. Aber bei einem Haus, was eine Investition in die Zukunft ist, ist ein Kredit durchaus sinnvoll.

Hey, seh es positiv: Mit 75 musst du dir dann wenigstens keine Gedanken mehr um den Jobverlust machen, der selbst unter den wenigen, die 500 € zur Seite packen könnten, Immobilienerwerb in den meisten Fällen unattraktiv werden lässt.


Das sehe ich irgendwie ein wenig anders, auch wenn man das nicht pauschalieren sollte, aber Bayern und BW stehen wirtschaftlich schon recht gut da, während z.B. Bremen das reinste Armenhaus ist.

Alle Stadtstaaten haben Finanzprobleme und alle Küstenregionen und alle abseits der großen Metropolregionen. Die Gründe sind bekannt und hängen weniger von den lokalen und mehr von den Bonner/Berliner Regierungen ab, Bremen halt als Kombination aller drei Faktoren halt die ganze Hand voll Arschkarten gezogen.
 
Im Endeffekt ist die Frage wie wir den Kapitalismus überwinden.

Wohl eher nicht!
Ich habe jedenfalls keine Lust auf ehemalige DDR Lebensverhältnisse, auch wenn es hier Leute gibt, die bestreiten, dass das auf den Sozialismus zurückzuführen ist, weil er ANGEBLICH in der DDR nicht richtig angewendet wurde und überhaupt die BRD ja so viel bessere Startbedingungen hatte. So sehr ich die rechten politischen Tendenzen in diesm Land ablehne, so sehr lehne ich auch eine andere Wirtschaftsform als die Soziale Marktwirtschaft ab und werde Tendenzen zum Sozialismus (Verstaatlichung und Kollektivierung) genauso hart politisch und verbal bekämpfen!
Der Staat kann keine Wirtschaft, dass ist mir auch schon in meinem doch schon längeren Berufsleben, mehr als klar geworden!

Das die Idee der Überwindung des Kapitalismus durch den Sozialismus, jetzt von Jemanden in die Öffentlickeit getragen werden, der in seinem ganzen Leben noch nie einen Handschlag in der freien Wirtschaft gearbeitet hat, ist mehr als bezeichnend!
 
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Kapitalismus ist ja an sich nicht schlecht.
Wenn Kapitalismus zu tode reguliert wird, ist das schlecht. Ein gesundes Maß an Regulierung sollte drin sein, damit die Kapitalisten nicht noch aus der Luft zum atmen Geld rausquetschen, aber dann ist auch gut.
Immobilien waren schon immer ein heißes Thema, aber sie waren auch schon immer im Privatbesitz. Und die Leute haben damit das gemacht was sie wollten. Sozialwohnungen vom Papa Staat sind meist im miesen Zustand, nicht saniert, hässlicher als Merkel im Baywatch-Bikini und oft in einem Ghetto-ähnlichen Gebiet stationiert.

Aktuell gibt es ein Thema das die Durchmischung der sozialen Schichten behandelt, damit reiche neben armen Leuten wohnen und sich nicht abkapseln, damit unterschiedliche Kulturen, Religionen usw. durchmischt sind - das hilft bei der Integration und steigert den Zusammenhalt, bringt interessante, lebendige Gebiete hervor, weil da Platz ist für Künstler, Aktionäre, Arbeiter aber auch Manager, Firmenchefs und Ärzte. So was bringt auch rechten Hass zum erliegen, wenn man in einer gemischten Gegend lebt und nicht nur im reichen weißen Viertel.

So was scheint hier aber kein Thema zu sein, gerade in den Städten wo hier rumgemotzt wird.

Ich halte übrigens nicht die Wohnungen für zu teuer. Ich halte die Einkommen für zu klein und die Leute setzen sich nicht gegen das eigentliche Problem ein (das sie kein Geld haben zum leben) sondern bekämpfen irgendwelche Sachen die nur als Folge von dem eigentlichen Problem störend sind.
Komischerweise denken nicht viele so. Die wollen lieber die Mieten runterdrücken anstatt mehr zu verdienen und es sich selbst und dem Vermieter zu gönnen?
 
Kapitalismus ist ja an sich nicht schlecht.
Kapitalismus bezeichnet eine auf Warenproduktion, Marktwirtschaft, Investition von Kapital, Lohnarbeit und Profit beruhende Produktionsweise. Es ist gleichzeitig eine Gesellschaftsordnung, deren sozialen, politischen, kulturellen und rechtlichen Verhältnisse durch die Herrschaft des Kapitals sowie seiner Verwertungslogik und -zwänge bestimmt werden. Die Herrschaft - böse Zungen könnten auch Diktatur sagen - des Kapitals hat daher Systemcharakter.
 
Nur herrscht das Kapital nicht um sich selbst zu schaden. Das Kapital geht auf Gewinn aus, immer - aber auch mit langfristigen Zielen. Wenn irgendwas nicht geht, dann kurzfristiger Kapitalismus ohne Rücksicht auf Verluste - denn man will auch in 30 Jahren mit der Firma noch Geld verdienen und die Kids sollten davon auch was haben.
Deswegen redet man nicht über die Herrschaft vom Kapital.
Dazu haben wir eine funktionierende Demokratie wo sogar rechtsextreme Parteien wieder rumlaufen dürfen, das ist nicht geil, aber gehört zur Demokratie. Und diese steht über dem Kapital (meistens).
Und was ist am Kapitalismus so schlecht? Jeder erwirtschaftet Werte, steigert seine Lebensqualität entsprechend und leistet sich was. In dem Fall leistet man sich halt eine gute Wohnung nicht weit entfernt von der Arbeit. Wenn man es nicht kann, liegt es nicht am Immobilienpreis sondern am fehlenden Einkommen. Und wer staatliche Leistungen empfängt kann da nicht viel machen, aber wer arbeitet, der sollte auch selbst um seinen Verdienst bemüht sein, damit dieser auch wächst.
 
Kapitalismus bezeichnet eine auf Warenproduktion, Marktwirtschaft, Investition von Kapital, Lohnarbeit und Profit beruhende Produktionsweise.

Sorry das ist nur eine Nebelkerze und falsch! Der Sozialismus dem hier ein paar Seiten vorher das Wort geredet wurde, funktioniert haargenau gleich, bloß das es kein Eigentum an Produktionsmitteln für den Einzelnen gibt, sondern alles dem Staat (Wer ist das letztendlich und wer hat dort die Macht?) gehört!
Ansonsten funktioniert alles gleich, es werden Waren produziert und es müssen damit Profite erwirtschaftet werden , um Investitionen sowohl in die Produktionsgüter als auch die staatliche Infrastruktur zu tätigen (Kapital) und die Leute die die Waren produzieren erhalten Lohn, zwar hier nicht vom Kapitalist, sondern vom Staat! Man kann den Lohn noch anders bezeichnen, was allerdings wieder eine Nebelkerze ist, weil auch Heute bieten sehr viele Unternehmer ihren Arbeitnehmern an, an der Wertschöpfungskette beteiligt zu werden, das kann man auch im Kapitalismus haben.
Im Grunde genommen würde sich gar nichts ändern!

Und um mal die aller wichtigste Frage zu stellen, wer bezahlt denn die Verstaatlichung oder Kollektivierung, unser Grundgesetz sieht keine entschädugungslose Enteignung vor!
Vielleicht sollte man das mal vorher klären, bevor man über Utopien spricht, die bis jetzt nur gescheitert sind.
Achja nur für den Fall, das man an entschädigungslose Enteignung denkt, wäre das wortwörtlich der wirtschaftliche Ruins Deutschland von einem auf den nächsten Tag, weil hier nie wieder ein Cent in das Land investiert werden würde, weil Eigentum, ja entschädigungslos enteignet werden könnte.

Automatisch werden damit auch alle Unternehmerischenfehlentscheidungen sozialisiert!
 
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