Volksentscheid in Berlin: Umwandlung von Wohnungen in Sozialwohnungen

Insgesamt ist die Entwicklung aber klar - mehr Grün überall, mehr Naturschutz etc.
Einen auf Häschenstreichler und Umweltschützer machen und dann durch die Welt gurken. Da kann ich auch gleich den Kohleofen anheizen. :rollen:

Hier herrscht eine ganz andere Bauweise als in den USA, hier stehen die Häuser auch 200-300 Jahre wenn man sie nicht komplett ruiniert. Passiert in den USA nicht.
Bei dem was heutzutage teilweise als "Haus" gebaut wird, habe ich da meine Bedenken. Der Vierseitenhof auf dem ich wohne, ohne das ich hier wie Graf Koks rumzustolziere, steht auch nach Jahrhunderten noch. Das ganze natürlich mit zig unterschiedlichen Bauabschnitten. Der älteste Teil ist einer der beiden Gewölbekeller, der aus der Drehe 14. bis 15. Jahrhundert ist. (So alt ist nichmal iU. :ugly: )
 
gut Versichert?
Ach, deswegen hocken so viele unter den Brücken, weil die durch einen Wirbelsturm ihr Haus verloren haben.

Das kommt davon wenn man es via Kredit kauft. Kredit bzw. das Haus was noch der Bank gehört, ist versichert. Aber es gehört ja nicht dem Kollegen der unter der Brücke ist.
Wie gesagt, hier läuft das ganz anders und hier fällt nix um wenn der Wind mal etwas stärker ist.
 
Wie gesagt, hier läuft das ganz anders und hier fällt nix um wenn der Wind mal etwas stärker ist.

:schief:

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Tornado, Eifel, Deutschland, 2019
 
Das kommt davon wenn man es via Kredit kauft. Kredit bzw. das Haus was noch der Bank gehört, ist versichert.
Auch wenn hierzulande die Vergabekriterien bei Krediten strenger sein mögen: Warten wir die nächste konjunkturelle Flaute ab, was dann hierzulande bei den auf Pump finanzierten Häusern los ist. Ich ahne schlimmes.
ZIA Deutschland: Bedeutung der Immobilienbranche
Belegt wird die große Bedeutung der Immobilienwirtschaft und ihre Verzahnung mit der Finanzwirtschaft auch dadurch, dass sich das Kreditvolumen für den Bau und Erwerb von Wohnungen Anfang 2018 auf rund 40 % des deutschen BIPs belief.
Kredite: Der Immobilienboom zwingt die Deutschen ins Risiko - WELT

Wäre ich mir nicht so sicher, scheut sie nicht das Sonnenlicht und trinkt (bevorzugt) Blut (von männlichen Säuglingen)? :P
Sie ist bei den Hells Grannies

Oder jedes Jahr mindestens eine vegane Kreuzfahrt mitmachen. :ugly:
Oder noch mehr Flächen für den Heiligen Markt versiegeln.
OEkopunkte und Flaechenversiegelung: "Moderner Ablasshandel" | tagesschau.de

Tornado, Eifel, Deutschland, 2019
Da gibt es noch mehr:

Edit:
Du meinst die Häuser die möglichst billig gebaut sind weil die Leute dort sich nicht mehr leisten können und für die Pressspanhütten von Baufirmen ausgenommen werden?
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Die Trailer-Park nicht vergessen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nuja, Fakt ist - trotz der hohen Preise boomt das bauen hier wie nie zuvor.
Das liegt vorallem an den günstigen Kreditmöglichkeiten die es gibt. Die Frage ist: Wie lange wir es so noch weitergehen? Irgendwann kommt ähnlich wie in den USA der große Knall.
Das ist alles nur eine Frage der Zeit.

Immer mehr Leute haben verstanden das Eigenheime doch günstiger sind als Miete und das nich nur n bissl sondern richtig.
Darüber lässt sich diskutieren. Das kommt immer auf die Umstände an. Wie gestern schon von wuselsurfer und anderen erwähnt ist ein Haus mit Garten im Unterhalt teurer als eine Eigentumswohnung.
Auch in der Anschaffung ist es teurer wenn du Haus + Grundstück erwerben willst. Der Preis eine Wohnung ist natürlich stark von der Lage , den Quadratmetern und dem Alter der Wohnung abhängig. Wenn du nahe des Zentrums von München eine Wohnung erwerben willst, dann ist das klar teurer.

Aktuell ist das Problem das fehlende Bauland dort wo es gebraucht wird. In der Pampa kann man immer bauen, aber wehe du willst am Stadtrand von München bauen (damit man noch in München lebt und nicht 30km weiter) - das wird teuer.
Selbst auf dem Land steigen die Quadratmeterpreise stark an. Sobald ein kleiner Ort in der Nähe zum ÖPNV, Flughafen oder Autobahn liegt kannst du sehen wie die Preise wirklich sind. Hier mal ein paar Beispiele von einem Ort der ca. 25 km von München entfernt liegt. Ich hab mit Absicht Altbau und Neubau in einer Liste gelassen damit du mal den preislichen Unterschied siehst.

Auf dem Land selbst gibt es in meiner Gegend bereits heute Probleme an Bauland zu kommen. Entweder sind die Quadratmeterpreise jenseits von gut und böse, oder aber das "Bauland" ist landwirtschaftliche Nutzfläche und die Landwirte weigern sich es zu verkaufen. In vielen Gemeinden im Müncher Umland wird auch teilweise schon über einen Baustop nachgedacht, weil die Infrastruktur wie zum Beispiel Kläranlagen mit sovielen neuen Bürgern nicht mehr klar kommt. Zudem regt sich gerade in Bayern stark der Widerstand gegen den Flächenfraß. Vielen Gemeinden stoppen diesen indem sie kein neues Bauland ausweisen.

Wir haben hier Preise von 100€/m² bis 350€/m² im Umland. Rate mal wo gebaut wird - wo es 350€ kostet pro Quadratmeter. Und das obwohl Leipzig schon nicht zu den besten Gegenden zählt was Einkommen angeht. Selbst hier haben die Leute begriffen das es sich lohnt, Vermögen in Form von Betongold anzulegen.
Natürlich lohnt es sich bzw. kann es sich lohnen sein Vermögen in Betongold anzulegen. Leipzig scheint aber auch zu boomen wenn ich mir das so ansehe.
 
Neinneinein, ihr habt es immer noch nicht begriffen. Die Leute sind selbst schuld daran, dass sie arm sind. Denn sie verdienen einfach zu wenig!!!!1!!elf
Ich bin ja dafür, alle Berufe im Niedriglohn- und Sozialsektor komplett abzuschaffen. Weltweit.

...nur um zu sehen, wie die Gut/Besserverdiener reagieren, wenn plötzlich niemand mehr die Buletten bei McDonald's brät/die Straßen kehrt/Kinder betreut/Pflegebedürftigen den Hintern abwischt oder im Restaurant plötzlich niemand mehr bedient wird.:D
 
Irgendwann kommt ähnlich wie in den USA der große Knall.
Das ist alles nur eine Frage der Zeit.
Natürlich, das ist ein gesellschaftliches Gesetz.

Viele Politiker wollen das nicht wahr haben, aber die Philosophen im 18./ 19. Jahrhundert waren ja nicht blöd (Hegel, Kant, Feuerbach, Marx, Engels, ... ).

Und die gesellschaftlichen Gesetze gelten genau so, wie die physikalischen, die kann man nicht wegreformieren.
Die Konzentration der Produktion, des Kapitals und die zyklischen und permanenten Krisen schütteln den Kapitalismus regelmäßig durch ohne daß man etwas dagegen gefunden hätte.

In den USA kommt die riesige Staatsverschuldung noch dazu.
20,5 Bio $ durch Kriege und Militärausgaben auf Pump.

Wenn es da mal richtig kracht, das will ich mir gar nicht vorstellen.
 
Das liegt vorallem an den günstigen Kreditmöglichkeiten die es gibt. Die Frage ist: Wie lange wir es so noch weitergehen? Irgendwann kommt ähnlich wie in den USA der große Knall.
Das ist alles nur eine Frage der Zeit.

Solange wir im Euro Raum sind kommen so schnell keine höheren Zinsen mehr. Im Gegenteil. Kommt es zum größeren Abschwung wird die EZB sich wohl genötigt sehen die ohnehin insolvente Währung dann noch mit Negativzinsen weiter am Leben zu erhalten. Das wäre für die Immobilienpreise nochmal so ein richtiger Nachbrenner.

Zudem stehen viele Banken und Versicherer mit dem Rücken dermaßen zur Wand, dass sie Kredite mit niedrigen Zinsen für sehr lange Laufzeiten (bis zu 25 Jahre) vergeben. Das ist mit der Situation in den USA damals nicht vergleichbar. Die meissten Deutschen sichern sich ihren Immobilienkredit langfristig. Von daher kommt der Knall wenn überhaupt dann über steigende Arbeitslosigkeit. Von der Zinsfront ist da in Richtung knall nix zu erwarten.
 
Arbeiter: Können zum Amt geschickt werden, keine Einnahmen.
Läden: Werden geschlossen, keine Einnahmen.
Produzierende: Haben keine Rohmaterialien, keine Einnahmen.
Dienstleister: Dürfen nicht zum Kunden, keine Einnahmen.
Vermieter: "Wenn du mir keine Kohle rüberschiebst, sitzt du trotz Ausgangssperre auf der Straße"

Fazit: Wer sein Geld damit "verdient", nicht zu arbeiten, hat auch in Corona-Zeiten keine Krise.
 
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