Volksentscheid in Berlin: Umwandlung von Wohnungen in Sozialwohnungen

Nur ist das ganze schon nicht mehr repräsentativ, wenn nur die Chefs teilnehmen.
Da ist dann nur die Frage, wer besser im Ausbeuten ist.

Geschäftsführung, Stabsstellen, Projektleiter, Teamleiter und stellv. Teamleiter, alles Ausbeuter!?
Was geht bei euch nur im Kopf vor sich?!
In unseren Unternehmen (500 Leute) kommen wir ohne Betriebsrat aus, der Versuch einer Installierung eines Betriebsrates, bekam nicht ausreichend Stimmen.
Das spricht natürlich für ausbeuterische Führungskräfte und Geschäftsführung (Eigentümer)
 
Da ich schon seit fast einem Jahrzehnt aauf Schwarz Grün warte bin ich völlig optimistisch, die FDP war und ist nie meine Mehrheit gewesen, die weden nie meine Stimme bekommen, aber du kannst mich gerne weiter versuchen zu katalogisieren und zu diffamieren.

Ich habe Union + FDP nur zusammengefasst, weil beide eine sehr ähnlich katastrophale rückständige Agenda betreiben. Das eine von beiden reicht sieht man ja an der Groko, Union und FDP in einer Koalition ist da dann quasi nur noch die Steigerung von irrer Politik (wie das letzte schwarz / gelb erst wieder zu genüge gezeigt hat).
Du brauchst dich da also gar nicht aus dem Schneider fühlen nur weil du die FDP nicht willst. :P

Komisch unser Unternehmen (Führungskräfte) hat für die Universität Braunschweig an einer wissenschaftlichen Studie bezgl. Sozialer Kompetenz teilgenommen, ich habe bei den Führungskräften unter den ersten 10% abgeschnitten, wissenschaftlich ermittelt.


Wie heißt es so schön?
Unter den Blinden ist der Einäugige König und wenn er dann auch noch zwei statt einem Ohr hat ist er Kaiser. :ugly:

Nur ist das ganze schon nicht mehr repräsentativ, wenn nur die Chefs teilnehmen.
Da ist dann nur die Frage, wer besser im Ausbeuten ist.

Korrektur, wer sozialer im Ausbeuten ist. ;)
 
Lebt ihr mal weiter in eurer Blase, ich lebe dafür lieber in der täglichen Realität und versuche so viele Arbeitsplätze mit Aufträgen zu schaffen, wie möglich.
 
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Es ist Meinungsbeeinflussung und du hast gesagt, dass Lobbyisten zur Demokratie dazugehören. Es ist aber keine Demokratie mehr (zumindest nicht nach unserem modernen Verständnis), wenn einzelne Person deutlich schwerer wiegen.
Guck' dir doch mal an, wie viel Bundestagsabgeordnete allein von der Union irgendwo Vorstandsmitglieder der Automobilkonzerne sind. Bei denen braucht es keine Lobbyisten, die sind praktisch selbst welche - Pseudopolitiker, Bundestags-Homunkuli aus der Wirtschaft, wenn man so will.:ugly:
Oder wie viele ehemalige Spitzenpolitiker nach ihrer Parteilaufbahn eine Karriere als Berater einschlagen. Kohl, Schröder, Fischer, Steinbrück, Stoiber, Guttenberg, etc...
Das ist ein systematisches Problem. Eventuell könnten Gesetze was dran ändern...
Daran ändert der Lobbyismus nichts. Lobbyisten beinflussen nicht die Parteiprogramme, sondern die Regierungspolitik.
Und was bringt die Parteien dazu, ihre Wahlprogramme zu ändern? Bürgerproteste? Wie viele Bürger hast du schon für bessere Umweltpolitik protestieren seh - ach, stimmt, da war ja was....
Aber wenn bestimmte, konservativer Parteien ihren Bürgern vorhalten, weniger zu reisen und keinen Diesel mehr zu fahren, verlierst du halt deren Wählerstimmen. Man vergisst bei der ganzen Diskussion um Lobbyismus, dass es nicht nur die Lobbyisten sind, nach denen die Parteien ihre Politik ausrichten, es sind halt immernoch die Wählerstimmen...
Das DRK hat 3 Millionen Mitglieder und nochmal mindestens 30 Millionen klare Sympathisanten in der Bevölkerung, wenn nicht 80 Millionen. Die sollten selbst mit null Lobbyismus ganz weit vorne auf der Prioritätenliste in einer Demokratie stehen.
80 Millionen Sympathisanten? Glaube ich erst, wenn ich es sehe.
Rettungsdienstler, Feuerweherler und ehrenamtliche Hilfskräfte werden von der breiten Bevölkerung inzwischen genauso wie die Polizei als gegeben hingenommen, als eine Selbstverständlichkeit, die einen selbst nicht betrifft. Dazu gehören übrigens auch Ärzte und Pflegekräfte.
In unserer Servicegesellschaft ist Rücksichtnahme und Dankbarkeit für so etwas völlig abhanden gekommen. Die ganzen Pöbler und Gaffer an Einsatzorten sprechen eine klare Sprache.
Und wenn du ernsthaft glaubst, dass z.B. das Rote Kreuz ohne Lobbyismus dieselbe politische Unterstützung erfahren würde, lebst du leider auf dem falschen Dampfer - selbst mit Lobbyismus muss sich ein ehrenamtliches Mitgleid taugliche Ausrüstung meist selbst kaufen und eine Bereitschaft jahrelang um bessere Fahrzeuge betteln.
 
Eventuell könnten Gesetze was dran ändern...

Seitenwechsel | LobbyControl

80 Millionen Sympathisanten? Glaube ich erst, wenn ich es sehe.
Rettungsdienstler, Feuerweherler und ehrenamtliche Hilfskräfte werden von der breiten Bevölkerung inzwischen genauso wie die Polizei als gegeben hingenommen, als eine Selbstverständlichkeit, die einen selbst nicht betrifft. Dazu gehören übrigens auch Ärzte und Pflegekräfte.
In unserer Servicegesellschaft ist Rücksichtnahme und Dankbarkeit für so etwas völlig abhanden gekommen. Die ganzen Pöbler und Gaffer an Einsatzorten sprechen eine klare Sprache.
Und wenn du ernsthaft glaubst, dass z.B. das Rote Kreuz ohne Lobbyismus dieselbe politische Unterstützung erfahren würde, lebst du leider auf dem falschen Dampfer - selbst mit Lobbyismus muss sich ein ehrenamtliches Mitgleid taugliche Ausrüstung meist selbst kaufen und eine Bereitschaft jahrelang um bessere Fahrzeuge betteln.

Ist schon schimm, wie Leute, die helfen auch noch von Unbeteiligten angegriffen werden.

Wobei wir vielleicht doch langsam zum Thema zurückzukehren sollten.
 
Die Wahlen haben klar gesagt, dass die SPD eine strikten linken Kurs einschlagen muss. Der Neoliberalismus ist überwunden. Kühnert würde einen guten Parteivorsitzenden abgeben. :daumen:
 
Korrektur, wer sozialer im Ausbeuten ist. ;)
Die Frage ist doch eher: Seit wann ist die Union sozial? Schon beim Blick auf den von der CDU berufenen "Wissenschaftlichen" Beirat des Bundeswirtschaftsministeriums bekommt man das kalte Grauen. Denn es liest sich nicht nur wie das Who is Who der Marktradikalen, sondern fällt auch mit Forderungen aus dieser Ecke auf. u.a.: Altersarmut kein Problem und wenn doch, sind die alle selbst daran Schuld, Sozialwohnungen braucht man nicht, Mindestlohn ist pfui

Das eine von beiden reicht sieht man ja an der Groko, Union und FDP in einer Koalition ist da dann quasi nur noch die Steigerung von irrer Politik (wie das letzte schwarz / gelb erst wieder zu genüge gezeigt hat).
Pech gehabt und hingehalten: Wenn man rententechnisch am falschen Ort zur falschen Zeit gelebt hat. Geschiedene Frauen in der DDR und eine seit vielen Jahren stillgelegte Baustelle – Aktuelle Sozialpolitik
Ostrenten und Altersarmut: Die Pech-gehabt-Frauen - taz.de
 
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Lebt ihr mal weiter in eurer Blase, ich lebe dafür lieber in der täglichen Realität und versuche so viele Arbeitsplätze mit Aufträgen zu schaffen, wie möglich.

Dann platzt, wie alle Jahre wieder (komisch das, mit dieser fast zyklischen Krisenhaftigkeit des Kapit.. der "Marktwirtschaft"), die Konjunkturblase, ein Teil der Belegschaft muss dann leider leider leider doch entlassen werden und ohne Betriebsrat und gewerkschaftliche Anbindung hängt man dann doch wieder auf Wohl und Wehe vollkommen vom Goodwill des Lehensherren ähhhh Arbeitgebers ab...
 
Das beste Argument ist immer noch "ich brauch doch Kleinpartei XY nicht wählen, obwohl die genau meine Meinung vertreten, weil die haben doch eh keine Chance" :wall:

Ich mag Kleinparteien. Ich wähle die Partei, von der ich der Meinung bin, dass sie meine Interessen am Besten vertreten kann.
Und die "etablieren" Parteien kann man meiner Meinung nach eh in die Tonne kloppen.
 
Allerings lag das auch an den Chefs.
Wenn man wie Asbeck sein Geld lieber in Schlösser und Villen, anstatt in die Firma steckt, muss man sich über eine Insolvenz nicht wundern, obwohl die Produktion schwarze Zahlen schreibt.
Luxus-Immobilie am Rhein: Solarworld-Chef kauft Gottschalks Schloss - SPIEGEL ONLINE
Wobei ich den ZDF-Bericht bezüglich der Mitarbeiter überheblich finde:
Solarworld: Nur die Sonne arbeitet noch - ZDFmediathek
Wir kennen auch einige, die dort gearbeitet haben. Auch die Gewerbesteuer fällt seitdem deutlich geringer aus.
Solarworld in Freiberg kommt unter den Hammer | MDR.DE

Es ist nicht nur Solarworld Pleite gegangen. Im Gegenteil, die haben sich vergleichsweise lange gehalten und Asbeck hat ja sogar Investoren für einen zweiten Anlauf zusammengetrommelt - wenn auch allgemein mit Methoden die irgendwo zwischen Musk und Schneider liegen. Andere sind lange vorher von der Bildlfäche verschwunden und das lag nicht an Misswirtschaft, sondern an schwarz-gelb. Die jahrelangen Ankündigungen drastischer Kürzungen bei der EE-Förderung, stellenweise immer mit dem Einruf "rückwirkend" von den Hinterbänklern haben über 2-3 Jahre lang den Markt quasi komplett zerstört. Nicht weil die Summen am Ende zu niedrig gewesen wären, sondern weil einfach jeder potenzielle Investor erstmal abwartet, wenn die Bedingungen unklar sind und die Politik jede Woche eine andere Sau durchs Dorf treibt. 2-3 Jahre ohne frische Aufträge überlebt ein Mittelständisches Unternehmen, dass selbst erst 5-10-15 Jahre alt ist aber einfach nicht, egal wie gut die Führung ist und egal in welcher Branche. Und auch wenn einige Unions-Politiker manchmal so aussehen, als würden sie nicht einmal Wirtschaft verstehen: Die FDP hatte wohl die nötige Kompetenz. Und hat eine der ganz wenigen wirtschaftlich aussichtsreichen Zukunftstechnologien in Deutschland mit vollster Absicht gegen die Wand fahren lassen, weil die in direkter Konkurrenz zur alten Parteiklientel stand.
Aber die Union hat ja davon gelernt und ein paar Jahre später zusammen mit der SPD (die auch keine Kohle-Konkurrenten mag) beinahe die gleiche Nummer mit der Offshore-Windkraft ein zweites Mal durchgezogen. Immerhin sind diese Jobs diesmal nicht direkt nach China gewandert, sondern größtenteils an dänische Firmen und zumindest die Unterbauten (also der Low-Tech-Teil) entsteht teilweise noch heute in Deutschland.


Da sind wir sogar in vieler Hinsicht einer Meinung!
Das hätte uns auch wesentlich mehr Staatseinnahmen gebracht und andere Probleme (z.B. Wohnungsnot wären abgefedert worden, weniger auseinanderdriften von Arm und Reich etc)), die ich sofort zum größten Teil in Bildung und Infrastruktur gesteckt hätte, allerdings hätten deine Beispiele, keinen einzigen ungelernten "Arbeiter" mehr in Lohn und Brot gebracht und wird das auch in Zukunft nicht schaffen. Die Tendenz das Maschinen Arbeit ersetzen wird wahrscheinlich eher schlimmer als besser, eventuell wird die Politik, nicht um eine "Maschinensteuer" in der Zukunft herumkommen.

Da brauchst du keine Maschinensteuer. Man muss nur endlich mal davon abkommen, dass zu mit hohen Abgaben zu belasten, wovon mehr haben will (bezahlte Arbeit/Lohn) und zu entlasten, was man eigentlich loswerden will (Ressourcenverbrauch) respektive was keine eigene Leistung repräsentiert und die Reichtumsunterschiede auseinanderklaffen lässt, was ja vorgeblich auch unerwünscht ist (Kapitalerträge)
Im Moment ist Arbeiten die dümmste Art, Geld umzusetzen - aber leider für die Mehrheit die einzig möglich. Würde man die Sozialsysteme aus Steuern auf Unternehmensgewinne, vor allem aber Land- und Energieverbrauch sowie Umweltverschmutzung finanzieren und den sozialen Ausgleich nicht über Lohn-, sondern über Erbschafts-, Kaptialertrags- und ggf. Luxus- oder Bodensteuern durchführen, wäre Arbeit auch bei anständigen Löhnen so spottbillig, das Roboter eigentlich nur bei den Jobs konkurrenzfähig wären, die sowieso kaum jemand machen will. Und umgekehrt wäre es durch die entfallenden Bürokratie so einfach, neue Unternehmensideen einfach mal auszuprobieren, dass wegfallen Arbeitsplätze in kurzer Zeit ersetzt werden.

Aber solange Union und SPD Politik für Aktionäre und Großkonzerne machen, ist das eben entgegen aller Fassaden nicht gewollt.


Guck' dir doch mal an, wie viel Bundestagsabgeordnete allein von der Union irgendwo Vorstandsmitglieder der Automobilkonzerne sind. Bei denen braucht es keine Lobbyisten, die sind praktisch selbst welche - Pseudopolitiker, Bundestags-Homunkuli aus der Wirtschaft, wenn man so will.:ugly:

Oder wie viele ehemalige Spitzenpolitiker nach ihrer Parteilaufbahn eine Karriere als Berater einschlagen. Kohl, Schröder, Fischer, Steinbrück, Stoiber, Guttenberg, etc...
Das ist ein systematisches Problem. Eventuell könnten Gesetze was dran ändern...

Das sind alles Lobbyisten geworden und auch wenn ich es ihnen nicht übel nehme, weil man nach einer Politiklaufbahn für nichts anderes als Unternehmensberatung qualifiziert ist: Gesetze, die Lobbyismus erschweren/unterbinden würden da für einige Änderungen sorgen. Wie wäre es z.B. wenn ALLE Treffen mit Politikern öffentlich wären? Muss ja keine Webcam im Büro sein, aber eine öffentlich einsehbare Terminliste mit Besuchsrecht für jedermann wäre doch sehr Demokratisch. Wer ein Anliegen an einen Abgeordneten richtet, hat ja offensichtlich ein öffentliches Anliegen. Da wäre es doch schön effizient, wenn andere mit ähnlichen Anliegen das im voraus nachlesen und zum gleichen Termin erscheinen könnten, um ggf. Sachen zu ergänzen. Und garantiert hat doch niemand der Leute, die mit unseren Politikern reden, etwas zu verbergen, so dass es üüüüübeeeerhaupt kein Problem wäre, wenn Bürger A, der zuuuuuuufällig auf der Gehaltsliste von EON oder VW steht, bei seinem Termin Gesellschaft von Bürger B bekommt, der zuuuuufällig Mitglied bei Greenpeace und/oder DUH ist :devil:

Und was bringt die Parteien dazu, ihre Wahlprogramme zu ändern? Bürgerproteste? Wie viele Bürger hast du schon für bessere Umweltpolitik protestieren seh - ach, stimmt, da war ja was....

Da war die letzten Monate tatsächlich mal was ;)
Und das hat mehr bewegt, als jahrzehntelange Lobbyarbeit von Verbänden in gleicher Richtung. Lobbyarbeit zum Thema Klimaschutz? Es steht 20:1 für Stromkonzerne und Autolobby. Bürgerproteste zum Thema Klimaschutz? 1:2 für eine zukunftsweisende Politik. Ist zwar auch traurig wenig, aber besser als via Lobbyismus. Im aktuellen "demokratischen" System wiegt letzterer aber eben schwerer.

Und wenn du ernsthaft glaubst, dass z.B. das Rote Kreuz ohne Lobbyismus dieselbe politische Unterstützung erfahren würde, lebst du leider auf dem falschen Dampfer - selbst mit Lobbyismus muss sich ein ehrenamtliches Mitgleid taugliche Ausrüstung meist selbst kaufen und eine Bereitschaft jahrelang um bessere Fahrzeuge betteln.

Klar muss es das. Wenn ein Politiker 100 Millionen zu vergeben hat und 99 Millionen davon in die Anliegen von Großkonzernen geflossen sind, ehe der möchte-auch-mal-Lobbyismus vom DRK überhaupt einen Termin hat, dann kommt nicht viel bei rum. Genauergesagt: Dann kommt weniger bei rum, als wenn es gar keinen Lobbyismus gäbe und der Politiker nach 50 Millionen mit seinen Ideen am Ende ist und erstmal Bürgern zuhört. Die wünschen sich dann zwar auch erst 1-Gbit-Leitungen für Netflix, kostenloses Parken in der Innenstadt, ein Musik-Festival mit internationalen Top-Acts und handgekämmten Rasen im Stadtpark, damit der beim Besuch einmal im Jahr garantiert nicht nach verlausten Ökos aussieht, mit etwas Glück bleiben am Ende der Liste aber wenigstens 2 Millionen fürs DRK.
 
Ich mag Kleinparteien. Ich wähle die Partei, von der ich der Meinung bin, dass sie meine Interessen am Besten vertreten kann.
Und die "etablieren" Parteien kann man meiner Meinung nach eh in die Tonne kloppen.

Naja das ist ja individuell und leider bin ich in Leipzig - in dem grün-linken Gebiet umgeben von brauner/blauer Suppe. Mal sehen was da noch passiert.
Die alten Parteien sind halt mäh, werden aber immer noch gewählt.
Das hat auch Auswirkungen auf das Thema hier, aber einfach mal abwarten.
 
das Roboter eigentlich nur bei den Jobs konkurrenzfähig wären
Ich hoffe ja persönlich doch noch, dass der Automatisierungs- und Autonomisierungswahn irgendwann mal ein Ende hat, hoffentlich bevor es zu spät ist.
Spätestens, wenn die breite Masse erkennt, dass der ganze Automatisierungs-/Autonomisierungskram abseits von stupider Fließband- und ggfs. Akkordarbeit einzig dem Zweck dient, dass sich noch weniger Leute die Taschen noch voller Stopfen können, während immer mehr Leute auf staatliche Sozialtransfers angewiesen sein werden und daher praktisch kein Wohlstand in der breiten Masse mehr vorhanden ist.

Würde man den Profitspanne nicht zunehmend über Einsparungen beim Lohn versuchen zu steigern, hätte die breite Masse genug Geld, um auch menschliche Arbeit zu zahlen.

Aber naja... Scheinbar scheint der Mensch so dermaßen faul zu sein, dass er sich lieber selber abschafft. Bloß sich noch mehr teures und anfälliges SmartHome-Geraffel ins Haus holen, damit man den fetten Hintern nicht mehr zum Lichtschalter, Thermostat etc. bewegen oder zum Staubsaugen schinden muss. Oder man nicht mehr den unmenschlich anstrengenden Griff zum Smartphone machen muss, um mal nach dem Wetter zu schauen. Und wenn ich schon überlege, dass vielen selbst schon der pure Luxus des Autofahrens zu anstrengend ist... :kotz:
 
Zuletzt bearbeitet:
während immer mehr Leute auf staatliche Sozialtransfers angewiesen sein werden und daher praktisch kein Wohlstand in der breiten Masse mehr vorhanden ist.

Das ist aber kein Problem das mit der Automatisierung kommen muss das ist nur die Richtung die wir aktuell eingeschlagen haben weil sich keiner ernsthaft mit "was ist wenn es mal soweit ist" auseinandersetzen möchte.
Aber schön das du gerne alles weiter wie bisher machen willst, am besten gehen wir 200-300 Jahre in der Zeit zurück da musste man sich nicht mal groß um Freizeit kümmern immerhin hat die Arbeit einen völlig erfüllt :schief:
 
Ich hoffe ja persönlich doch noch, dass der Automatisierungs- und Autonomisierungswahn irgendwann mal ein Ende hat,

Die Automatisierung geht immer weiter. Heute geht es darum, Informationsverarbeitung weiter zu automatisieren.
Dann brauchst du keine Versicherungsvertreter mehr oder auch keine Bankberater.
Der Radiologe fällt auch irgendwann weg, denn Computerprogramme werden schon bald in der Lage sein, abnormale Veränderungen im Gewebe besser zu erkennen als es ein Mensch je können wird.
Der Weg zum Pflegeroboter ist dann nicht mehr weit.
 
Wobei das Quatsch ist. Da ist es einfacher den Mensch abzuschalten. Die Mehrheit von uns wird kein Pflegeproblem haben, weil wir eingeschläfert werden, da die obere Kaste den Mensch nicht mehr braucht und sich dieser Belastung weitgehend entledigen wird.
 
Aber schön das du gerne alles weiter wie bisher machen willst, am besten gehen wir 200-300 Jahre in der Zeit zurück da musste man sich nicht mal groß um Freizeit kümmern immerhin hat die Arbeit einen völlig erfüllt :schief:
Es gibt einen Unterschied ob man wirklich stupide Fließband- oder Akkordarbeit automatisiert oder ob man eigentlich zumutbare Arbeiten automatisiert weil die Leute sich mittlerweile für alles außer Bürojobs zu schade sind. Es gibt heute nur noch sehr, sehr wenige Jobs die eigentlich wirklich unzumutbar oder sinnlos sind.

Jobs die etwas mehr Wissen erfordern stehen nunmal auch leider nicht jedem offen. Am Ende dürfen bis auf wenige glückliche Ausnahmen wieder nur die Arbeiten, die mit einer besonders hohen Intelligenz gesegnet wurden. Und der Rest darf mit Transferleistungen schauen, wie man über die Runden kommt. Für soziale Berufe ist auch nicht jeder geschaffen.

Mal abgesehen davon...
Wobei das Quatsch ist. Da ist es einfacher den Mensch abzuschalten. Die Mehrheit von uns wird kein Pflegeproblem haben, weil wir eingeschläfert werden, da die obere Kaste den Mensch nicht mehr braucht und sich dieser Belastung weitgehend entledigen wird.
... das nicht mal so abwegig ist, denn...
Da machen aber die Gerichte nicht mit. Selbst wenn es die Leute selber wollen.
... selbst wenn es aktuell nicht möglich ist, dann schafft man sich halt die entsprechenden Gesetze. Und gibts den Pöbel nicht mehr, bleibt noch mehr Geld übrig. Am Ende argumentiert man über den Umweltschutz...
Hältst du nicht für möglich? Gab es in China während der Ein-Kind-Zeit auch, wo der Staat an der Tür geklopft hat, die Frau mitgenommen hat und sie einer Zwangsabtreibung unterzogen hat. Da ist es zum Mord auch nicht mehr weit.

Am Ende bleibt mein Fazit dazu: Der Mensch ist gerade mit Freude dabei, sich selber abzuschaffen bzw. überflüssig zu machen. Die technische Entwicklung läuft aktuell definitiv nicht mehr zum Wohle des Menschen ab...
 
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Du gehst halt davon aus das jeder Arbeit wie sie heute vorhanden ist braucht um glücklich zu sein oder um Werte für die Gesellschaft zu schaffen, ich halt nicht.
Ich glaube auch nicht daran das demnächst alle nur noch auf der Couch liegen und nichts machen werden, weder wenn die Arbeiten automatisiert werden genauso wenig wenn es ein BGE gäbe.

Keine Ahnung inwiefern du schon mal länger nichts gemacht hast aber mir ist bisher noch kein Mensch begegnet der es schafft auf Dauer nichts zu machen und trotzdem glücklich zu sein :ka:
Und ob diese Entwicklung zum Wohle des Menschen abläuft hängt letztendlich davon ab was der Mensch daraus macht (ok damit wird es wohl zum Untergang führen da wir insgesamt nen selten dämlicher haufen sind aber egal :ugly:)

Allerdings entfernen wir uns allmählich doch etwas weit vom eigentlichen Thema von daher bin ich auch wieder raus :bier:
 
... selbst wenn es aktuell nicht möglich ist, dann schafft man sich halt die entsprechenden Gesetze. Und gibts den Pöbel nicht mehr, bleibt noch mehr Geld übrig. Am Ende argumentiert man über den Umweltschutz...
Hältst du nicht für möglich? Gab es in China während der Ein-Kind-Zeit auch, wo der Staat an der Tür geklopft hat, die Frau mitgenommen hat und sie einer Zwangsabtreibung unterzogen hat. Da ist es zum Mord auch nicht mehr weit.

China hat aber auch keine Menschenrechte.

Alles was gegen Art. 1 GG verstoßt bekommt man hier zum Glück nie durch. Das würde das BVerfG nie zulassen.

Am Ende dürfen bis auf wenige glückliche Ausnahmen wieder nur die Arbeiten, die mit einer besonders hohen Intelligenz gesegnet wurden. [...} Am Ende argumentiert man über den Umweltschutz...

Arbeitszeit: Sechs-Stunden-Arbeitswoche fuer die Umwelt? | heise online
 
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