Volksentscheid in Berlin: Umwandlung von Wohnungen in Sozialwohnungen

Enteignung löst kein Problem sondern schafft Neue, das ist alles nur ein sinnloses herumdoktern.
Wo will man beim Enteignen denn überhaupt die Grenzen ziehen?
Wenn ICH ein Grundstück kaufe, wie schnell muss ich denn mein Haus darauf errichten um nicht enteignet zu werden?
Oder ich kaufe mir eine Villa mit 500qm Wohnfläche, bewohne davon aber nur 250qm --> und die beiden Anliegerwohnungen in der Villa Nutze ich als Lager oder Gästewohnungen für meine Family --> werden dann MEINE Wohnungen später städtisch zwangsvermietet?
Fragen über Fragen.

Das Hauptproblem fängt doch heute schon beim Bauen an.
Nur mal angenommen man würde ein 5 Parteienhaus nach jetzigen gesetzlich vorgeschriebenen Umweltauflagen bauen, gehen die Kosten vermutlich weit über 1 mio €, NUR für das Haus!
Das Grundstück kostet in Großstadtlagen ebenfalls ein Vermögen.
Und jetzt steht mein imaginäres Haus, jede Wohnung hat 100qm --> damit das kein Minusgeschäft wird, MUSS man eine Kaltmiete verlangen die nun mal jenseits von "sozialverträglich" liegt.....alles andere wäre Irrsinn.

Überhaupt was ist denn eine "sozialer" Kaltmietpreis.
10€ kalt mit Sicherheit nicht. wie soll sich das ein Friseurin, Arzhlefer/ in etc.pp leisten --> also geht es doch eher Richtung 5-7€.
Und mit den Aussichten soll Wohnungsbau funktionieren????
Das ist alles ein schlechter Witz, bzw. noch viel schlimmer --> das ist Verarsche!
 
Ja da ist das wohl etwas anderes. Aber Deutschland weit nicht.

Enteignung löst kein Problem sondern schafft Neue, das ist alles nur ein sinnloses herumdoktern.
Wo will man beim Enteignen denn überhaupt die Grenzen ziehen?
Wenn ICH ein Grundstück kaufe, wie schnell muss ich denn mein Haus darauf errichten um nicht enteignet zu werden?
Oder ich kaufe mir eine Villa mit 500qm Wohnfläche, bewohne davon aber nur 250qm --> und die beiden Anliegerwohnungen in der Villa Nutze ich als Lager oder Gästewohnungen für meine Family --> werden dann MEINE Wohnungen später städtisch zwangsvermietet?
Fragen über Fragen.
Es geht um die großen Wohnbaugesellschaften welche X Wohnungen haben.
 
Ja da ist das wohl etwas anderes. Aber Deutschland weit nicht.


Es geht um die großen Wohnbaugesellschaften welche X Wohnungen haben.

Warum soll das so sein? Das ist Unfug!
Ich kann genau so ein Privatvermieter sein, der einfach viel Kohle hat, und diese Kohle mit 30€ pro qm weiter vermehrt.
ODER meine Wohnungen eben gar nicht vermiete, und einfach nur die Wertsteigerung meiner Immobilie in der Münchner Innenstadt abschöpfe.

Warum soll ich als Privatvermieter besser gestellt werden als eine Gesellschaft?
Das ist einfach Dummenfang mancher Politiker, nicht mehr nicht weniger.
Wenn Enteignung kommt, dann als Stufenmodell --> Zuerst die Gesellschaften und dann der Rest!
 
es fehlt nicht an (bezahlbarem) Wohnraum, sondern an der Bereitschaft der Leute einen etwas längeren Arbeitsweg in Kauf zu nehmen. Miete ist eben nicht Eigentum, da muss einem bewusst sein, dass sich die Konditionen ändern können. Und wer im Hipsterviertel wohnen und arbeiten will hat eben auch entsprechende Preise zu zaheln.
 
Warum soll ich als Privatvermieter besser gestellt werden als eine Gesellschaft?
Das ist einfach Dummenfang mancher Politiker, nicht mehr nicht weniger.
Wenn Enteignung kommt, dann als Stufenmodell --> Zuerst die Gesellschaften und dann der Rest!
Weil gerade in den Großstädten, wo viele Wohnungen Wohnbaugesellschaften gehören, diese fast unbezahlbar und knapp sind.
Ein Vermieter mit 6 Familienhaus auf dem Lande ist da eher der Tropfen auf dem heissen Stein.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nur werden halt hauptsächlich luxuriöse Eigentumswohnungen gebaut oder Altbauten saniert und dann Eigentum draus gemacht. Da reicht es schon sich die Werbeplakate anzusehen:

Ein Plakat wo steht, "Hier entstehen billige Sozialwohnungen für Familien mit unter 500€ Miete pro Monat" hab ich noch nicht gesehen.
 

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Weil gerade in den Großstädten, wo viele Wohnungen Wohnbaugesellschaften gehören, diese fast unbezahlbar und knapp sind.
Ein Vermieter mit 6 Familienhaus auf dem Lande ist da eher der Tropfen auf dem heissen Stein.

Das ändert doch aber nichts an der Tatsache, dass am Ende alle Vermieter auf der Liste stehen.
Wer hier denkt, "Jaaaa jetzt gehts den Kapitalisten mal richtig an den Kragen!" lebt in einer Traumwelt.
Und wie gesagt --> gelöst ist das Problem Wohnungsnot immer noch nicht, und ich behaupte sogar, es wird dann noch schlimmer.
Wer, der geistig nicht komplett umnachtet ist, baut denn dann noch ein Haus zur Vermietung wenn es sich erst nach 250 Jahren amortisiert?
 
es fehlt nicht an (bezahlbarem) Wohnraum, sondern an der Bereitschaft der Leute einen etwas längeren Arbeitsweg in Kauf zu nehmen. Miete ist eben nicht Eigentum, da muss einem bewusst sein, dass sich die Konditionen ändern können. Und wer im Hipsterviertel wohnen und arbeiten will hat eben auch entsprechende Preise zu zaheln.
Ja? Damit noch mehr motorisiert rumpendeln und die Straßen verstopfen? Und verpesten?
Und mit Hipstervierteln hat das wenig zu tun. Es sind auch ganz normale und Armenviertel betroffen.
 
Das ändert doch aber nichts an der Tatsache, dass am Ende alle Vermieter auf der Liste stehen.
Warum? Wie DKK007 es geschrieben hatte: erst ab 3000 Wohnungen im Besitz.

Wer hier denkt, "Jaaaa jetzt gehts den Kapitalisten mal richtig an den Kragen!" lebt in einer Traumwelt.
Und wie gesagt --> gelöst ist das Problem Wohnungsnot immer noch nicht, und ich behaupte sogar, es wird dann noch schlimmer.
Wer, der geistig nicht komplett umnachtet ist, baut denn dann noch ein Haus zur Vermietung wenn es sich erst nach 250 Jahren amortisiert?
Klar sollte sich ein Hausbau auch rentieren. Aber unbegrenzt die Preise nach oben zu treiben ist keine Lösung und schadet der Allgemeinheit.
 
Warum? Wie DKK007 es geschrieben hatte: erst ab 3000 Wohnungen im Besitz.


Klar sollte sich ein Hausbau auch rentieren. Aber unbegrenzt die Preise nach oben zu treiben ist keine Lösung.

Das ist juristisch überhaupt nicht haltbar.
Warum ab 3000, warum nicht 2000 oder 5000?
So funktioniert das nicht, das werden die Gerichte den Herren Politikern dann auch noch erklären.

Und nochmal was heißt "den Preis nach oben treiben", mal von den Ausnahmen der Luxussanierungen abgesehen, ist es nunmal (leider) so das Neubau UND Sanierung Geld kosten.
Und diese Geld muss mittelfristig wieder rein!!!!

Aus dem Link
Die durchschnittliche Angebotsmiete läge in Dresden gerade bei 10,30 Euro pro Quadratmeter. Die Sozialwohnung würde nach Abzug der Förderung von 3,50 Euro also 6,80 pro Quadratmeter kosten. "Es entstehen Sozialwohnungen, die sich keiner leisten kann", sagte Schmelich.

Da ist das Problem!
Du bekommst weder als Gesellschaft, noch als "Lieber netter Onkel", in städtischen Bereichen eine Butze die auf Dauer 5€ pro m² kostet hingebaut!
Das geht einfach nicht.
 
Und diese Geld muss mittelfristig wieder rein!!!!

Das nennt sich Miete. Die dient dazu die Baukosten zu tragen und nicht den Aktionären die Taschen zu füllen.

Du bekommst weder als Gesellschaft, noch als "Lieber netter Onkel", in städtischen Bereichen eine Butze die auf Dauer 5€ pro m² kostet hingebaut!
Das geht einfach nicht.

Doch geht schon. Indem man die Miete einfach bei 5€/m² festlegt. Insbesondere, wenn dem Staat die Gebäude gehören und die Leute dort sowieso alle Harz4 kriegen könnte man sich die Miete direkt sparen. Denn dann würde der Staat die Miete sowieso selbst zahlen.
 
Das nennt sich Miete. Die dient dazu die Baukosten zu tragen und nicht den Aktionären die Taschen zu füllen.



Doch geht schon. Indem man die Miete einfach bei 5€/m² festlegt. Insbesondere, wenn dem Staat die Gebäude gehören und die Leute dort sowieso alle Harz4 kriegen könnte man sich die Miete direkt sparen. Denn dann würde der Staat die Miete sowieso selbst zahlen.

Die Miete für Sozialwohnungen wird immer ein Minusgeschäft sein und deshalb ist dein zweiter Satz RICHTIG:
Der Staat muss eben nicht sozialen Wohnungsbau fördern --> sondern ihn komplett selber umsetzen, also selber bauen. Nur so geht es.
 
Nur mit Neubau wird man aber nicht das Problem der fehlenden sozialen Durchmischung der Wohnquartiere mit seinen, teils heute schon drastisch sichtbaren Auswirkungen, in den Griff bekommen.

Warum soll ich als Privatvermieter besser gestellt werden als eine Gesellschaft?
Aus dem gleichen Grund, warum leicht andere Regeln für Personen gelten, welche (nebenbei) ein Kleingewerbe haben. Es ist eben doch etwas anderes, als eine große AG, Holding, etc.
 
Nur mit Neubau wird man aber nicht das Problem der fehlenden sozialen Durchmischung der Wohnquartiere mit seinen, teils heute schon drastisch sichtbaren Auswirkungen, in den Griff bekommen.


Aus dem gleichen Grund, warum leicht andere Regeln für Personen gelten, welche (nebenbei) ein Kleingewerbe haben. Es ist eben doch etwas anderes, als eine große AG, Holding, etc.

Das Thema "nur große Gesellschaften" ist laut Palmer durch:

Palmer geht in seinem Brief auch auf die Bürger ein, die Grundstücke zurückhalten, um sie später eventuell an Kinder oder Enkelkinder weiterzugeben.
An sie gerichtet, schreibt er: „Wenn Sie ihr Grundstück an die Stadt verkaufen, können wir ihnen vertraglich zusichern, für den Fall, dass Sie einen Bauplatz benötigen, um für Angehörige zu bauen, innerhalb der nächsten 25 Jahre ein Erstzugriffsrecht auf städtische Grundstücke im Verkauf haben. Dies kann in den Kaufverträgen entsprechend abgesichert werden. Für weitere Informationen zu diesem Modell steht die Stadtverwaltung gerne zur Verfügung.“
Quelle: Palmer zu Enteignung: Tuebingens OB zwingt Grundstuecksbesitzer zum Bauen -
Politik Inland -
Bild.de


Bei der sozialen Durchmischung pflichte ich dir bei.
Dort müssen ggf. die Mietzahlungen aufgestockt werden oder halt Wohnungen in den entsprechenden Komplexen abgekauft werden.
 
Das nennt sich Miete. Die dient dazu die Baukosten zu tragen und nicht den Aktionären die Taschen zu füllen.

Also soll ein Miete bloß ein Nullsummenspiel werden und verdienen darf man daran nicht?

Doch geht schon. Indem man die Miete einfach bei 5€/m² festlegt. Insbesondere, wenn dem Staat die Gebäude gehören und die Leute dort sowieso alle Harz4 kriegen könnte man sich die Miete direkt sparen. Denn dann würde der Staat die Miete sowieso selbst zahlen.

Miete festlegen. Wo habe ich das schonmal gehört?

NSDAP-Mietenstoppgesetz 1936: Die Mutter der Mietpreisbremse | Berliner Zeitung

Ja Sozialisten, braune wie rote, erfreuen sich immer gerne der Planwirtschaft. Geht nur komischerweise nicht gut aus.

Ich weiß gar nicht, warum man sich den grundlegenden Mechanismen des Marktes so verschließt. Es gibt ein Angebot und eine steigende Nachfrage.

Logischerweise ist der Preis der selektierende Faktor. Wer sich die populären und gefragten Viertel nicht leisten kann, muss halt woanders gucken.

Wie soll das auch anders gehen? Die größten und gefragtesten Städte der Republik verzeichnen jährliche Zuwachsraten von Kleinstädten (ich meine mich z.B. zu erinnern, dass jedes Jahr 30.000 Menschen nach München ziehen). Wo sollen diese Wohnungen alle herkommen?

Es gibt genug Wohnraum in Deutschland. Es gibt aber nicht genug Wohnraum am Prenzlauer Berg. Diese Realität muss man akzeptieren. Und durch Enteignung und/oder Mietstops wird weder die Nachfrage gesenkt, noch das Angebot erhöht.

Ergo kein Problem wird angegangen. Man doktert nur an den Symptomen rum.

PS: Es ist übrigens bezeichnend, dass eben jene Parteien jetzt laut über Enteignung und/oder Mietstopps nachdenken, die maßgeblich die Nachfrage nach Wohnungen dadurch erhöht haben, dass sie hunderttausende sogenannte „Flüchtlinge“ ins Land gelassen haben. Und bevor jetzt jemand fragt, nein die Situation war schon vor 2015 auf dem Wohnungsmarkt angespannt, dass bestreitet keiner.

Nur, wenn in kurzer Zeit die Nachfrage massiv steigt, das Angebot aber nicht im gleichen Rahmen steigt, dann wird das schon vorher bestehende Problem noch weiter verschlimmert.
 
Wobei das eher eine Art Grundstückstausch ist.

Das ist kein Tausch, das ist eine Unverschämtheit.
Wer sagt mir denn, dass das Grundstück welches mir in 10 Jahren angeboten wird, nur ansatzweise den gleichen Wert hat?
Wer sagt mir in welcher Lage sich das neue Grundstück befindet?
Wer sagt mir ob genau zu dem Zeitpunkt an dem ich bauen will, Grundstücke verfügbar sind?
Niemand.

Die Gerichte werden entscheiden.

Hier wird versucht jahrzehntelange städtische Fehlplanung auf dem Buckel der Bevölkerung gerade zu rücken.....und die Leichtgläubigen klatschen auch noch Beifall.
 
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