"UPDATE: ENTWARNUNG:" Sony: Patent für Gebrauchtspielsperre "(keine Implementierung in PS4)"

AW: Sony: Patent für Gebrauchtspielsperre

Kein Problem, das Zauberwort heißt DosBox.

In dem Fall eben nicht, denn Win 3.x Programme haben keine DOS Fallback, d.h; ohne ein Windows Betriebssystem welches 16bit Code ausführen kann kriegt man die nicht zum laufen. Win 95/98/ME Programme hatten dagegen einen solchen Fallback, weil DOS Programme unter Win 3.x verbugged oder kriechend langsam waren
 
In dem Fall eben nicht, denn Win 3.x Programme haben keine DOS Fallback, d.h; ohne ein Windows Betriebssystem welches 16bit Code ausführen kann kriegt man die nicht zum laufen. Win 95/98/ME Programme hatten dagegen einen solchen Fallback, weil DOS Programme unter Win 3.x verbugged oder kriechend langsam waren

Ich habe noch nie ein Spiel gesehen, geschweigedenn besessen welches exklusiv für 3.1 war.
 
AW: Sony: Patent für Gebrauchtspielsperre

Stars!, Spaceward Ho! (Von dem gibt es allerdings mittlerweile eine iPad Version), Operation: Inner Space und Outpost (wovon es allerdings auch eine DOS Version gibt), Leisure Suit Larry 6 (CD-ROM Version) fallen mir mal auf Anhieb an. Muss allerdings zugeben dass es relativ wenige sind, Windows war damals noch nicht Mainstream und somit wurde recht wenig für Win 3.x entwickelt

Exklusiv für Win3.x sind diese Spiele nicht, nur sind sie in reinem 16bit Code programmiert weil Win3.x ein reines 16bit Betriebssystem war (Win 59/98/ME waren 16/32bit Hybride). 64bit Betriebssysteme können jedoch keinen 16bit Code mehr auslesen, so dass Windowsspiele dieser Ära heute nicht mehr auf einem modernen Windows gestartet werden können
 
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AW: Sony: Patent für Gebrauchtspielsperre

Stars!, Spaceward Ho! (Von dem gibt es allerdings mittlerweile eine iPad Version), Operation: Inner Space und Outpost (wovon es allerdings auch eine DOS Version gibt), Leisure Suit Larry 6 (CD-ROM Version) fallen mir mal auf Anhieb an. Muss allerdings zugeben dass es relativ wenige sind, Windows war damals noch nicht Mainstream und somit wurde recht wenig für Win 3.x entwickelt

Exklusiv für Win3.x sind diese Spiele nicht, nur sind sie in reinem 16bit Code programmiert weil Win3.x ein reines 16bit Betriebssystem war (Win 59/98/ME waren 16/32bit Hybride). 64bit Betriebssysteme können jedoch keinen 16bit Code mehr auslesen, so dass Windowsspiele dieser Ära heute nicht mehr auf einem modernen Windows gestartet werden können

Das sind aber alles keine "Perlen" die heutzutage jemand kaufen würde. Zur Not könnte man auch einfach ne VM aufsetzen mit 3.11 zusammen^^
 
AW: Sony: Patent für Gebrauchtspielsperre

Vielleicht sollte man die ganze Diskussion um Gebrauchsgegenstände etc. mal auf das wesentliche runterbrechen. Ich kaufe keine Gegenstände, keine Datenträger oder sonstwas, das sind alles nur Mittel zum Zweck, ich kaufe in erster Linie eine Lizenz. Kaufe ich mir ein Spiel oder einen Film, erwerbe ich eine Lizenz, um den Inhalt beliebig oft und uneingeschränkt privat zu benutzen. Geht es mir um den Inhalt, und ich möchte etwas nur ein einziges Mal sehen (z.B. einen Film), gehe ich in die Videothek (respektive Onlinevarianten) und leihe mir den Film, ich habe dann also einen temporären Zugriff auf diese Lizenz.

WENN Sony das Patent im worst case umsetzen würde (der ja hier angenommen wird), halte ich einen flächendeckenden Games-on-demand Dienst für ausreichend, um der DRM Diskussion vollkommen den Wind aus den Segeln zu nehmen. Wenn ich ein Spiel besitzen will, zahle ich meine 50/60/70 Euro und besitze es, für immer und ewig. Dann schert mich auch der Gebrauchtmarkt nicht. Möchte ich ein Spiel nur einmalig durchspielen, dann LEIHE ich mir es eben für 5-10 € (auf Zeitbasis oder contentabhängig). Das entspricht ungefähr dem Wertverlust für den Weiterverkauf.
Wo genau man dabei dann als Kunde eingeschränkt wird (entsprechende Breitbandverbindung vorausgesetzt) wird mir dann nicht mehr ersichtlich. Oder will mir jetzt ernsthaft jemand weismachen, zwischen leihen und kaufen/weiterverkaufen besteht in der Praxis auch nur irgendein Unterschied?
 
Vielleicht sollte man die ganze Diskussion um Gebrauchsgegenstände etc. mal auf das wesentliche runterbrechen. Ich kaufe keine Gegenstände, keine Datenträger oder sonstwas, das sind alles nur Mittel zum Zweck, ich kaufe in erster Linie eine Lizenz. Kaufe ich mir ein Spiel oder einen Film, erwerbe ich eine Lizenz, um den Inhalt beliebig oft und uneingeschränkt privat zu benutzen. Geht es mir um den Inhalt, und ich möchte etwas nur ein einziges Mal sehen (z.B. einen Film), gehe ich in die Videothek (respektive Onlinevarianten) und leihe mir den Film, ich habe dann also einen temporären Zugriff auf diese Lizenz.

WENN Sony das Patent im worst case umsetzen würde (der ja hier angenommen wird), halte ich einen flächendeckenden Games-on-demand Dienst für ausreichend, um der DRM Diskussion vollkommen den Wind aus den Segeln zu nehmen. Wenn ich ein Spiel besitzen will, zahle ich meine 50/60/70 Euro und besitze es, für immer und ewig. Dann schert mich auch der Gebrauchtmarkt nicht. Möchte ich ein Spiel nur einmalig durchspielen, dann LEIHE ich mir es eben für 5-10 € (auf Zeitbasis oder contentabhängig). Das entspricht ungefähr dem Wertverlust für den Weiterverkauf.
Wo genau man dabei dann als Kunde eingeschränkt wird (entsprechende Breitbandverbindung vorausgesetzt) wird mir dann nicht mehr ersichtlich. Oder will mir jetzt ernsthaft jemand weismachen, zwischen leihen und kaufen/weiterverkaufen besteht in der Praxis auch nur irgendein Unterschied?

Gut geschrieben. Das ist genau das was ich meinte, aber nicht fähig war auszudrücken^^
 
AW: Sony: Patent für Gebrauchtspielsperre

@lipt00n:
Ich vermute einmal, dass Sony dass so nicht umsetzen wird.
Der logistische Aufwand wäre viel zu groß.
Vermutlich ist das eher ein Teil eines größeren DRM-Paketes.
Gerade im Mutterland ist der Gebrauchtmarkt für Games viel größer als bei uns.

Deine Analyse ist so erst einmal richtig, wenn man zwischen temporärer Lizenz und permanenter unterscheidet.
Bei einer permanenten Lizenz ist die Rechtsprechung zum Glück schon etwas weiter.
Dazu gibt es ja ein Beschluss des Europäischen Gerichtshofs, der nur auf eine Umsetzung wartet.
Valve und ähnliche Anbieter sind aufgefordert, dass jetzt umzusetzen:
Valve - »Keine Pläne« für Gebrauchtspielhandel trotz EuGH-Urteil - News - GameStar.de
Nur machen sie das bisher nicht, und arbeiten lieber in einer Grauzone weiter.....

Wärend wir heute noch um DRM diskutieren, ist die Industrie schon einen Schritt weiter.
Selbst Nvidia und AMD engagieren sich stark im Bereich Cloud-Gaming.
Nvidia treibt mit
Die DRM-Diskussionen von heute, sind die Cloud-Gaming Diskussionen von morgen.

Mir ist das egal. Ich machen diesen Quatsch sowieso nicht mit.
Und zum Glück gibt es viele User, die ähnlich wie ich denken, und DRM nach wie vor boykottieren.
 
AW: Sony: Patent für Gebrauchtspielsperre

Valve arbeitet da in einer Grauzone, da es nur in den USA sitzt wird man da aber kaum Erolg haben etwas zu verändern.
EA und Ubisoft sitzen auch in Europa und sind deshalb eher angreifbar.
 
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@mf_Jade: Du musstest auch als Inspirationsquelle herhalten :P

@matty/topic:

Ich finde DRM auch zweifelhaft umgesetzt, an Entmündigung angrenzend und in vielen Varianten einfach frech -vor allem wenn dann ensprechende Dienste versagen (Ubisuck *hust*...). Auf der anderen Seite verstehe ich aber auch die Publisher. Klar stehen da knallharte Finanzkalkulationen dahinter, aber nicht jeder Publisher mit einem A+ Titel ist für mich ein latenter Verbrecher wie ActiBlizz oder EA. Ich habe einen sehr guten Bekannten, der selbst Software entwickelt (v.a. Spiele, freiberuflich) und von Auftragsarbeit abhängig ist. Ihm ist das am Ende wurscht, ob das Spiel gekauft wird, kopiert oder verschenkt. Er nennt seinen Preis/legt seine Budgetierung vor, kriegt seinen Zeitrahmen gesetzt und nimmt dann an oder lehnt ab. Er wird fertig, kassiert sein Geld und ist raus aus der Nummer. Wenn ich dann aber, als Publisher, selbst im kleinen Rahmen, mehrere zehntausend Euro für ein Produkt ausgebe, bin ich hochgradig von Verkaufszahlen abhängig. Generiere ich damit keinen Umsatz, bin ich geliefert und liefere danach nur noch Müll ab oder mach den Laden gleich dicht.

Transferleistung: Die Musikindustrie ist altmodisch, bösartig und beutet aus. Das sind keine Geheimnisse, jeder weiss das. Sogar die Musikindustrie selbst. Und ich verachte dieses Business. Als Musiker allerdings muss ich auch zugeben, dass ich ein Interesse daran habe, dass mein geistiges Eigentum geschützt wird, dass keine Dritten daran verdienen und die Nutzungsrechte MIR Geld in die Kasse spülen.

Kurzum: So sehr mir diese Multimilliardendollarunternehmen im Kern unsympathisch sind, so sehr kann ich auch jegliche DRM Systeme auf ihre Art und Weise auch einfach verstehen. Und deren Notwendigkeit auch. Gäbe es keine Einbrecher, hätte auch niemand die Alarmanlage erfunden.
 
AW: Sony: Patent für Gebrauchtspielsperre

Der DRM-Schutz selbst richtet sich auch nicht unbedingt gegen Raubkopien.
Bei den heutigen Maßnahmen hat die Industrie hauptsächlich den Gebrauchtmarkt im Fokus.
Und das funktioniert ja auch wie man sieht sehr gut.
Im Gegenteil, die Restriktionen treiben nicht wenige potentielle Kunden zu den Filehostern/Raubkopierern.

Spieler wie ich die eine große physische Sammlung an Spielen haben, von denen nicht wenige gebraucht sind,
werden bald wie Dinosaurier einer vergangenen Zeit angesehen...^^

Und wenn Cloud-Gaming aktuell ist, hat sich dass "Problem" mit den Raubkopien von allein gelöst.
 
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Ich kann/will dir da nicht widersprechen, weil mir dazu die persönliche Erfahrung fehlt. Ich habe mir noch nie ein Gebrauchtspiel gekauft, ausgenommen 2 oder 3 PS1 Titel die ich schon besaß, deren Datenträger aber zu ramponiert waren. Mir entzieht sich die Faszination Gebrauchtmarkt absolut, aber vielleicht bin ich da auch zu sehr Sammler ;)
 
AW: Sony: Patent für Gebrauchtspielsperre

Ich komme gerade auf eine ganz verrückte Idee:ugly:

Man könnte doch dann theoretisch die gebrauchten Spiele incl. Konsole verkaufen da die Spiele Konsolengebunden sind.

Ich sehe es jetzt schon kommen :D

Verkaufe 10 Games (XXX,XXX usw) incl. Playstation 4.

Dann werden eben mit dem Spielen die Konsolen verkauft :devil:.

Mfg:
Niza
 
AW: Sony: Patent für Gebrauchtspielsperre

Mir entzieht sich die Faszination Gebrauchtmarkt absolut, aber vielleicht bin ich da auch zu sehr Sammler ;)

Oder vielleicht einfach nicht genug. Ich z.b. kaufe seltenst Gebrauchtspiele, wenn dann sind es alte Perlen, die ich sonst nirgendo auftreiben konnte, vor allem Lucasarts (bzw. LucasFilm Games, wie die Sparte damals noch hieß) Spiele, weil diese sonst nirgends zu finden sind, sowie einige Konsolenspiele für meine Alt- und Uraltkonsolen
 
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